11. März 2010
Als Magenverkleinerung bezeichnet man einen operativen Eingriff zur Reduzierung von starkem Übergewicht. Dabei werden Teile des Magens entfernt oder abgeschnürt.
Ziel und Zweck einer Magenverkleinerung ist die Entfernung oder Abschnürung von Teilen des Magens, um auf diese Weise die Abnahme von krankhaften Übergewicht (Adipositas) zu erreichen.
Eine Magenverkleinerung wird zwar weitläufig als Schönheitsoperation betrachtet, hat aber durchaus wichtige medizinische Gründe. Aufgrund von krankhafter Fettleibigkeit kann es zu zahlreichen Folgekrankheiten wie Herzerkrankungen, Arthrose, Diabetes mellitus oder Krebs kommen. Mit Hilfe einer Magenverkleinerung lässt sich das Übergewicht jedoch um durchschnittlich fünfzig Prozent reduzieren, was bei den Betroffenen zu einer deutlich höheren Lebenserwartung führt.
Zur Durchführung kommt eine operative Magenverkleinerung, wenn der Body-Maß-Index (BMI) des Patienten über 40 liegt und andere Methoden zur Gewichtsreduzierung erfolglos verliefen. Da der Magen durch die Verkleinerung nur noch einen Bruchteil seines vorherigen Volumens hat, kommt es beim Essen schneller zu einem Sättigungsgefühl, was automatisch zur Abnahme von Gewicht führt. Isst der Patient dennoch mehr, als sein Magen aufnehmen kann, sind Missempfindungen und Erbrechen die Folge. Aus diesem Grund muss das Essverhalten nachhaltig umgestellt werden.
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15.12.11 | |
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