Stirnausstreichen, Augenbrauen ausstreichen, Nasendreieck und Gemaltes Lächeln

Nahaufnahme Mutter küsst schlafendes Baby, blauer Himmel

Auf Massageöl sollte man bei diesen Griffen verzichten

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  • von Paradisi-Redaktion

Der erste Teil der Babymassage für das Gesicht erfolgt von oben nach unten. Er umfasst also zunächst die Stirn, dann die Augenbrauen und schließlich Nase und Mund.

Stirn ausstreichen

  • Für das Ausstreichen der Stirn werden die Hände seitlich an den Kopf des Babys gelegt, jedoch ohne ihm die Ohren zuzuhalten.
  • Die beiden Daumen treffen sich in der Mitte der Stirn und streichen dann gleichzeitig von dort aus zu den Schläfen hin.

Diese Massagebewegung soll entspannend wirken. Wird das Baby dennoch unruhig, ist ihm unter Umständen die Berührung seitlich am Kopf unangenehm. In diesem Fall sollten die Handballen unterhalb der Schultern abgelegt werden und das Ausstreichen der Stirn erfolgt jeweils mit Zeige- und Mittelfinger.

Augenbrauen ausstreichen

  • Das Ausstreichen der Augenbrauen funktioniert analog zu dem der Stirn; auch die beiden möglichen Grundhaltungen der Hände sind dieselben und können ganz nach den Vorlieben des Kindes variiert werden.
  • Die Massagebewegung beginnt neben der Nasenwurzel und führt über die Brauenbögen hinweg nach außen.

Nasendreieck

Dieser Massagegriff trägt möglicherweise eine etwas irreführende Bezeichnung, denn die Dreiecke werden keineswegs um die Nase herum gezeichnet, sondern vielmehr entlang der Wangen. Massiert wird mit den Daumen.

  • Die Bewegung beginnt neben den Nasenflügeln des Kindes und führt von dort aus für beide Daumen gleichzeitig nach oben zur Nasenwurzel. Von dort aus wird sanft über die Wangen hinweg nach außen gestrichen.
  • Von dieser äußersten Position aus bewegen sich die Daumen wieder zurück in die Ausgangsstellung.

Bei diesem Massagegriff ist es wichtig, die Atmung des Kindes nicht zu beeinträchtigen. Im Bereich der Nase sollte also ohne Druck massiert werden.

Gemaltes Lächeln

  • Das gemalte Lächeln wird mit den Daumen ausgeführt und beginnt mittig oberhalb der Oberlippe. Von hier aus wird sachte nach außen gestrichen und mit einem leichten Schwung nach oben abgeschlossen.

Wer mag, darf sich dazu auch gern einen kleinen Schnurrbart vorstellen. Dieselbe Bewegung wird anschließend unterhalb des Mundes wiederholt. Wenn das Baby diesen Massagegriff angenehm findet, belohnt es den Massierenden vielleicht mit einem echten Lächeln.

Grundinformationen zur Babymassage

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: mother&baby © Mariusz Blach - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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