Raucherentwöhnung - Anwendung, Ablauf und Methoden

Als Raucherentwöhnung bezeichnet man Methoden oder Programme, um Menschen das Rauchen abzugewöhnen. Dadurch sollen die Patienten von ihrem psychischen und physischen Zwang, Rauchen zu müssen, befreit werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich das Rauchen abzugewöhnen; dabei gilt es auch, Entzugserscheinungen zu bekämpfen. Lesen Sie alles Wissenswerte über Anwendung, Ablauf und Methoden der Raucherentwöhnung.

Die Durchführung der Raucherentwöhnung zur Therapie der Nikotinsucht und mögliche Nikotinersatzmittel

Raucherentwöhnung - Ziel und Zweck

Ziel und Zweck der Raucherentwöhnung ist es, mit Hilfe von verschiedenen Behandlungsmethoden, einem Abhängigen das Rauchen abzugewöhnen. Neben Alkohol gehört die Zigarette zu den gängigsten Genussmitteln. Fast 50 Prozent aller Männer in den westlichen Industrienationen rauchen, bei den Frauen mehr als ein Drittel. Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 140 Milliarden Zigaretten konsumiert.

Rauchstopp liegt im Trend; besonders bei Jugendlichen geht der Trend zum Nichtrauchen. Zählte man Ende der 90er Jahre noch etwa 30 Prozent der 12- bis 17-Jährigen zu den Rauchern, waren es Ende 2014 nur noch 10 Prozent. Auch bei jungen Erwachsenen folgt der Rückgang stetig.

Das Rauchen und seine Folgen: Wirkung von Nikotin

Mehr als 100.000 Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig an Erkrankungen, für die das Rauchen ursächlich ist. Tabakkonsum ist mittlerweile für mehr Todesfälle verantwortlich als Alkohol, Suizid, Unfälle oder illegale Substanzen. Durchschnittlich sinkt die Lebenserwartung eines starken Rauchers um etwa zehn Jahre. Doch die schwerwiegenden Folgen des Rauchens lassen sich vermeiden.

Um die Lebensqualität deutlich zu erhöhen, ist es immer der richtige Schritt, künftig als Nichtraucher seinen Weg zu gehen. Der Abschied von der Zigarette fällt den meisten Rauchern allerdings unglaublich schwer, denn nur mit reiner Willenskraft, wie gerne behauptet wird, ist die Nikotinentwöhnung nicht immer zu bewerkstelligen. Wer bereits etliche Versuche hinter sich hat, weiß, welchen enormen Sog die Tabaksucht ausüben kann.

Zu den Inhaltsstoffen der Zigarette gehört Nikotin, das abhängig machen kann. Das Nikotin, das der Pflanze Nicotina tabacum entstammt, ist eine psychotrope Substanz, die die Signalverarbeitung im Gehirn beeinflusst. Auch andere Inhaltsstoffe wie Teer oder Kohlendioxid können die Gesundheit gefährden.

Begleiterscheinungen und Folgeschäden von Nikotin

Begleiterscheinungen, an denen zwei Drittel der Raucher leiden, sind:

Mögliche Folgeschäden können Herzinfarkte oder Lungenkrebs sein. An den Folgen des Rauchens sterben jährlich in Deutschland ca. 140.000 Menschen. Besonders fatal ist das Rauchen bei Schwangeren, denn dabei wird auch die Gesundheit des noch ungeborenen Kindes gefährdet.

Nahezu 90 Prozent der Raucher möchten liebend gern dem blauen Dunst entsagen, doch fürchten die meisten heftige Entzugserscheinungen wie:

Rund 100 Milliarden Zigaretten werden jährlich in Deutschland von etwa 20 Millionen Rauchern angezündet. Jeden Tag sterben über 300 Aktiv- und Passivraucher an den Folgen des Nikotinkonsums. Die Lungenerkrankung COPD (Chronisch obstruktive Bronchitis) soll laut Schätzungen bis zum Jahr 2020 europaweit die dritthäufigste Sterbeursache sein.

Mehr Verkehrsunfälle bei Rauchern

Auch am Steuer leben Raucher gefährlich und sind weitaus häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt. Jeder vierte Deutsche raucht Befragungen zufolge im Auto. Wer sich beim Fahren eine Zigarette ansteckt, ist abgelenkt, gleichzeitig schränkt der Qualm die Konzentrationsfähigkeit ein.

Untersuchungen haben ergeben, dass das im Rauch enthaltene Kohlenmonoxid den Sauerstoffgehalt im Gehirn erheblich reduziert. Ebenso haben Studien belegt, dass Raucher auch am Arbeitsplatz einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt sind. In den Notaufnahmen der Krankenhäuser landen mehr Raucher mit Verletzungen durch Verkehrs- und Arbeitsunfälle als Nichtraucher.

Vorzüge der Raucherentwöhnung: Auswirkungen des Nikotin-Entzugs auf den Körper

Die ersten Vorteile des Nichtrauchens machen sich bereits nach kürzester Zeit bemerkbar:

  • Schon nach acht Stunden ohne Griff zum Glimmstängel ist das schädliche Kohlenmonoxid aus dem Blut verschwunden.

  • Bereits nach 48 Stunden regenerieren sich langsam Geruchs- und Geschmackssinn.

  • Nach drei Tagen sinkt der Nikotinspiegel im Blut gegen Null.

  • Die Bronchien haben nun die Chance, sich zu erholen, was zu einer leichteren Atmung führt.

  • Nach einiger Zeit ohne Nikotin wird man sich fitter fühlen und kommt nicht mehr so schnell aus der Puste, zudem kann man auf lange Sicht hin das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden oder an Lungenkrebs zu erkranken deutlich senken.

  • Es braucht jedoch rund 15 rauchfreie Jahre, damit das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gleichermaßen niedrig ist wie bei einem Nichtraucher.

Mögliche negative Auswirkungen der Raucherentwöhnung

Doch nicht nur positive Veränderungen machen sich nach dem Rauchstopp bemerkbar...

Ex-Raucher nehmen in den ersten Wochen des Entzugs im Durchschnitt zwei bis vier Kilogramm zu. Dieses Phänomen lässt sich nicht immer auf den Umstieg von der Zigarette auf Schokoriegel zurückführen. Tatsächlich sinkt der Grundumsatz des Körpers nach der letzten Zigarette um etwa 200 kcal.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legt mit einem Faktenblatt neue Zahlen vor. Vier von fünf Ex-Rauchern legen in den ersten zwei Jahren durchschnittlich 4,5 kg Gewicht zu, wobei Frauen stärker betroffen sind als Männer. Im Durchschnitt wiegen Frauen nach zehn Jahren etwa 5 kg mehr, Männer rund 4,4 kg.

Unter Nikotin arbeitet das Stoffwechselsystem auf Hochtouren und verbrennt ausgiebig Kalorien. Während des Nikotin-Entzugs verlangsamt sich der Stoffwechsel und der Kalorienverbrauch sinkt. Überschüssige Kalorien werden in Fett umgewandelt, das auf dem Bauch, den Hüften oder Oberschenkeln landet.

Nach ein paar Monaten pendelt sich der Stoffwechsel wieder auf dem normalen Niveau ein und das Gewicht stabilisiert sich.

Nach dem Rauchstopp kehrt der Geschmackssinn zurück

Die meisten Ex-Raucher legen nicht wegen des gesunkenen Grundumsatzes kräftig zu. Denn wer aufhört zu rauchen, bekommt fast automatisch Lust zu essen. Das liegt daran, dass Nikotin das natürliche Hungergefühl betäubt. Nach dem Entzug vernehmen Raucher häufig zum ersten Mal wieder so etwas wie Hunger und essen nun entsprechend mehr.

Anstieg des Insulinspiegels nach dem Rauchstopp

Bei der Entwöhnung steigt zudem der Insulinspiegel an. Ein hoher Insulinspiegel sorgt dafür, dass der Blutzucker sinkt. Der Körper verlangt daher vermehrt nach Süßigkeiten.

Veränderung der Darmflora nach dem Rauchstopp

Züricher Wissenschaftler machen noch eine weitere Ursache für die Gewichtszunahme verantwortlich. Offensichtlich kommt es bei ehemaligen Rauchern zu einer Veränderung der Darmflora. Stuhlproben von Ex-Rauchern weisen im Vergleich mit denen von Nichtrauchern eine veränderte Zusammensetzung der Darmflora auf.

Nach dem Rauchstopp kam es zu einer vermehrten Ausbreitung bestimmter Bakterienstämme. Dabei handelt es sich um Proteobacteria sowie Bacteroidetes.

Bei anderen Bakterien wie Actinobakterien beobachteten die Forscher dagegen einen Rückgang. Laut Studienergebnis erhöhte sich das Gewicht nach der letzten Zigarette um durchschnittlich 2,2 kg.

Rauchstopp: Drang nach Ersatzbefriedigung

Nicht zu unterschätzen ist der Drang nach einer Ersatzbefriedigung für den Glimmstengel. Ex-Raucher haben nun nichts mehr, um ihre oralen Bedürfnisse zu befriedigen - da bieten sich Knabbereien und Süßigkeiten einfach an.

Weiterrauchen ist keine Option

Eine Gewichtszunahme von ein paar Kilos ist im Vergleich zum Rauchen mit all seinen Gesundheitsgefahren der bessere Weg. Weiterrauchen ist keine Option. Es ist außerdem ein Irrglaube, dass Rauchen für eine schlanke Figur sorgt.

An einer Langzeitstudie über sieben Jahre nahmen mehr als 4.000 Raucher teil. Anzeichen für einen Zusammenhang zwischen Schlanksein und Zigaretten gab es keine.

Methoden zur Raucherentwöhnung

Rauch und Qualm
Mit den unterschiedlichsten Methoden kann man versuchen einen Patienten vom Rauchen zu entwöhnen

Sieben von zehn Rauchern würden sich das Rauchen gerne abgewöhnen, doch nur die wenigsten schaffen es. Damit es funktionieren kann, sollte eine Raucherentwöhnung durchgeführt werden, denn nur ca. 15 Prozent der Raucher schaffen es ohne Hilfe, mit dem Rauchen aufzuhören.

Beim Start in die Rauchfreiheit kommt es auf eine klare Entscheidung und einen starken Willen an. Genauso wichtig sind Motivation, die passenden Entwöhnungsmittel und -methoden sowie die richtige Strategie, um sich gegen Rückfälle zu wappnen.

Für einige Raucher ist das langsame Reduzieren einfacher, andere setzen sofort einen Schlusspunkt und hören von einem Tag auf den anderen auf. Das langsame Aufhören halten viele Suchtforscher allerdings für Selbstbetrug, da die psychische Abhängigkeit weiterhin besteht.

Bei einer Raucherentwöhnung werden verschiedene Methoden angewandt, wie:

Entschließt sich ein Nikotinabhängiger das Rauchen aufzugeben, muss er eine konsequente Entwöhnungsbehandlung durchführen. Als wichtigste Methoden zur Raucherentwöhnung gelten Entwöhnungskurse und eine Verhaltenstherapie. Besonders die Verhaltenstherapie gilt als wirksam und wird von der Arzneimittelkommission ausdrücklich empfohlen.

Nikotinersatztherapie zur Raucherentwöhnung

Viele Raucher beschränken sich aber auch auf eine Nikotinersatztherapie in Form von Pflastern, Kaugummis, Lutschtabletten oder Spray. Auf diese Weise wird der Nikotinspiegel aufrechterhalten, sodass Betroffene seltener zur Zigarette greifen.

Tabletten: Rezeptfreie Medikamente zur Raucherentwöhnung?

Auf dem Markt gibt es deutschlandweit zwei Wirkstoffe, die zur Raucherentwöhnung zugelassen sind. Dabei handelt es sich um die rezeptpflichtigen Medikamente Bupropion und Vareniclin. Von den Krankenkassen werden die Kosten dafür nicht übernommen.

Bupropion zur Raucherentwöhnung findet man unter dem Handelsnamen Zyban. Man nimmt es ein bis zwei mal täglich ein; dabei enthält eine Tablette 150 mg Bupropion.

Vareniclin bzw. Champix hemmt das Rauchvergnügen und lindert die Entzugserscheinungen. Die Dosis wird schrittweise erhöht; ab Woche zwei nimmt man täglich zwei Tabletten, die jeweils 1 mg des Wirkstoffs enthalten. Insgesamt dauert die Behandlung mit Varenicilin zwölf Wochen.

Verhaltenstherapie zur Raucherentwöhnung, z.B. als Gruppentherapie

Eine Verhaltenstherapie kann auch als Gruppentherapie durchgeführt werden, bei der sich die Gruppenmitglieder gegenseitig motivieren. Bei einer Verhaltenstherapie sollen die Patienten:

  1. eine Alternative zum Rauchen finden
  2. Versuchungssituationen zu vermeiden lernen
  3. sich feste Vorsätze schaffen

Für die Einhaltung dieser Vorsätze sollten sie sich belohnen.

Drei Phasen der Verhaltenstherapie zur Raucherentwöhnung

Zudem findet bei einer Verhaltenstherapie auch eine Analyse der Verhaltensmuster des Betroffenen statt. So besteht eine Verhaltenstherapie aus drei Phasen:

  1. der Selbstbeobachtungsphase
  2. der Entwöhnungsphase
  3. der Rückfallverhütung

Raucherentwöhnung mit Gruppentherapie

Moderne Raucherambulanzen in Kliniken bieten Entwöhnungsprogramme auf wissenschaftlicher Basis in Form von Gruppentherapien an. In der Gruppe finden Tabakabhängige den nötigen Rückhalt und können sich mit anderen Rauchern beziehungsweise frischgebackenen Nichtrauchern austauschen.

In nahezu allen größeren Städten werden Entwöhnungskurse angeboten, allerdings müssen die Kosten fast immer selbst bezahlt werden. Zehnstündige Kurse zur Raucherentwöhnung schlagen mit etwa 300 Euro zu Buche. Doch einige Krankenversicherungen leisten auf Antrag Zuschüsse in Höhe von 75 Euro pro Jahr.

Raucher sollten sich vor Kursbeginn immer bei ihrer Krankenkasse hinsichtlich einer Bezuschussung informieren. Doch selbst, wer das Geld aus eigener Tasche investiert, spart, denn Zigaretten sind teuer. Die Kosten für Entwöhnungskurse amortisieren sich bereits nach etwa acht Wochen - vorausgesetzt, der ehemalige Raucher bleibt hart und verzichtet dauerhaft auf Zigaretten.

Akupunktur zur Raucherentwöhnung

Um die Raucherentwöhnung zu erleichtern, wird von zahlreichen Ärzten und Heilpraktikern die Durchführung einer Akupunktur empfohlen. Die Akupunktur ist ein bewährter Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und kommt gegen die unterschiedlichsten Beschwerden und Krankheiten zur Anwendung.

Unter anderem lässt sich die fernöstliche Behandlungsmethode auch zur Suchtbekämpfung nutzen. Dabei werden mithilfe der Akupunkturnadeln bestimmte Punkte am Körper entweder beruhigt oder stimuliert, was wiederum positive Auswirkungen auf die Organe und Nerven hat.

Durchführung der Akupunktur im Rahmen einer Raucherentwöhnung

Bei einer Akupunktur, die zur Raucherentwöhnung dient, sticht man kleine, feine Nadeln in so genannte Suchtpunkte, die sich am Ohr befinden. Der Patient selbst nimmt die Nadeln kaum wahr. Sogar Dauernadeln, die mehrere Tage am Ohr verbleiben, haben keine störenden Auswirkungen.

Je nach Bedarf lassen sich die Akupunkturnadeln entweder mit der Hand oder elektrisch stimulieren, um den positiven Effekt auf die Organe zu steigern. Mittlerweile ist sogar eine Laser-Akupunktur möglich, die ohne Akupunkturnadeln erfolgt.

Eine weitere Methode ist die Implantat-Akupunktur. Dabei setzt man Dauernadeln an bestimmten Punkten im Ohr ein, die der Patient ständig trägt und die bis zu drei Jahre lang wirken.

Wirkungsprinzip der Akupunktur bei der Raucherentwöhnung

Durch die Akupunkturnadeln werden bestimmte Punkte des Körpers stimuliert. Diese Stimulation wirkt sich auf die Nerven und Organe aus, indem sie zum Beispiel den Magen beruhigen, was wiederum Heißhungerattacken verringert.

Durch die Entspannung der Nerven lässt sich außerdem Stress abbauen. Auch das Zunehmen von Gewicht nach dem Rauchstopp kann vermieden werden.

Ein besonders wichtiger Effekt der Akupunktur ist, dass sie das Suchtempfinden des Patienten absenkt. So verhält dieser sich zunehmend entspannter, sodass er sich nach und nach an den niedrigeren Nikotinspiegel im Körper gewöhnt und sich schließlich von der Sucht befreit.

Erfolg der Akupunktur zur Raucherentwöhnung umstritten

Von Heilpraktikern wird die Auffassung vertreten, dass für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung nur drei bis sechs Sitzungen nötig sind. Unter Fachleuten ist die Wirkung der Akupunktur jedoch umstritten. So ist die BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) der Meinung, dass sie lediglich auf einem Placebo-Effekt beruht, der in Einzelfällen tatsächlich die gewünschte Entwöhnung herbeiführt.

Als allgemein wirksam gilt die Methode jedoch nicht, zumal sie wissenschaftlich nicht eindeutig belegt werden kann. Aus diesem Grund kommen die Krankenkassen auch nicht für die Kosten der Akupunktur-Behandlung auf. So muss der Patient die Sitzungen, die zwischen 25 und 60 Euro kosten, aus eigener Tasche bezahlen.

Fazit

Als ergänzende Maßnahme kann eine Akupunktur zur Raucherentwöhnung durchaus sinnvoll sein. Experten empfehlen, die Akupunktur mit anderen Raucherentwöhnungsmaßnahmen zu kombinieren. Letztlich muss der Betroffene aber selbst entscheiden, ob ihm die Akupunktur hilft oder nicht.

Hypnose zur Raucherentwöhnung

Auch die Hypnose stellt eine beliebte Möglichkeit dar, von der Rauchsucht loszukommen. Der Klient wird dabei in einen Trancezustand versetzt, um so zu seinem Unterbewusstsein durchdringen können.

Während der Hypnose kommt es zu einer verringerten Aktivität der Hirnbereiche, die für das Planen sowie das Denken zuständig sind. Angesprochen werden hingegen vor allem die Regionen für

  • Visualisierungen
  • Ich-Gefühl sowie
  • Aufmerksamkeit.

Im Prinzip lässt das Gehirn den Vorschlag zu, das Verlangen nach dem Rauchen abzulegen und/oder Erinnerungen hervorzuholen, in denen Zigaretten keine Rolle gespielt haben. Man sollte hierbei stets bedenken, dass das Fokussieren auf das Unterbewusstsein lediglich als Hilfsmittel angesehen werden kann; einen Rauchstopp von jetzt auf gleich wird man dadurch natürlich nicht erzielen können.

Um die Erfolgsquote zu steigern, ist es sinnvoll, mehrere Sitzungen zu besuchen. Ob und wie schnell die Hypnose Wirkung zeigt, ist dabei individuell verschieden zu betrachten: nicht jeder Mensch stellt den passenden Kandidaten für diese Art der Behandlung dar.

Damit das Hypnotisieren überhaupt wirken kann, bedarf es seitens des Rauchers eine starke Willenkraft sowie Selbstreflexion. Von einer alleinigen hohen Wirksamkeit kann bei der Hypnose keine Rede sein - in der Regel gilt das Kombinieren von mehreren Ansätzen als deutlich effektvoller.

Wichtig ist - und das lässt sich generell auf die Raucherentwöhnung beziehen - sich intensiv mit den verschiedenen Phasen der Raucherentwöhnung zu beschäftigen. Wer diese kennt, weiß worauf er sich einlässt und kann sich besser darauf vorbereiten.

Kosten der Hypnose zur Raucherentwöhnung

Möchte man die Hypnose zur Raucherentwöhnung einmal ausprobieren, sollte man sich an seriöse und entsprechend ausgebildete Therapeuten wenden. Wer einem verspricht, über Nacht zum Nichtraucher zu werden, möchte einem lediglich das Geld aus der Tasche ziehen.

Apropos: mit einer besonders günstigen Behandlung sollte man bei der Hypnose ebenso wenig rechnen. Mit einigen Hundert Euro je Sitzung muss dabei gerechnet werden. Es ist somit sinnvoll, vorab andere, günstigere Methoden der Raucherentwöhnung auszuprobieren.

Lasern: Raucherentwöhnung durch Laserbehandlung?

Die Laserbehandlung zur Raucherentwöhnung basiert auf der Funktionsweise der Akupunktur: man stimuliert die Anti-Suchtpunkte im Ohr, um so das Verlangen, zu rauchen, zu senken. Die Anregung der Reflexzonen erfolgt dabei durch einen Laser.

Als vorteilhaft gegenüber der Akupunktur erweist sich die Tatsache, dass keine Enstiche in die Haut vorgenommen werden müssen. Jedoch kann beim Lasern die Wärme mitunter als unangenehm empfunden werden. Wichtig ist, die Sitzung bei geschultem Personal vorzunehmen.

Klinische Studien zur Bestätigung der Wirksamkeit bei der Raucherentwöhnung gibt es nicht. Jedoch lässt sich ähnlich wie bei der Akupunktur auf einige Erfolgsfälle blicken, sodass sich ein Versuch durchaus anbietet.

Raucherentwöhnung mithilfe von Homöopathie

Die Homöopathie bietet einige Mittel, die vor allem dazu eingesetzt werden können, Entzugserscheinungen zu lindern und das Verlangen nach Nikotin zu dämmen. Folgende Homöopathika sind in diesem Zusammenhang zu nennen:

  • Plantago major D4: kann die Stimmung besänftigen und gegen Heißhunger helfen
  • Nux vomica C15: hilft gegen Verdauungsprobleme und Stimmungsschwankungen
  • Tabacum D30: dient als Zigarettenersatz und hemmt starkes Verlangen nach Tabak
  • Thuja occidentalis C15: hilft gegen depressive Verstimmungen

In Sachen Kompatibilität und Dosierung sollte man einen erfahrenen Heilpraktiker oder Apotheker befragen. Wie gut Globuli bei einer Raucherentwöhnung helfen, ist abhängig von den persönlichen Entzugserscheinungen.

Ärztliche Hilfe - Kursangebote der Krankenkassen und professionelle Raucherentwöhnung in Kliniken

Auf dem Markt gibt es eine breite Palette an Präparaten und Methoden zur Raucherentwöhnung - ob

Doch bei zahlreichen Rauchern greifen diese Maßnahmen nicht, der Rauchstopp ist nur von kurzer Dauer oder misslingt komplett.

Raucherentwöhnungsprogramme: Zertifizierte Seminare in der Präventionskurs-Datenbank

Verschiedene Kursangebote der Krankenkassen sind da schon hilfreicher, da erfahrene Therapeuten das Krankheitsrisiko genau kennen und Techniken zur Motivation beherrschen, die nachhaltig wirken. Immer mehr gesetzliche und private Krankenversicherungen bieten Raucherentwöhnungsprogramme an und übernehmen einen Großteil der Kosten.

Die Leistungen unterscheiden sich je nach Krankenversicherer. Es ist empfehlenswert, sich über spezielle Kurse zur Raucherentwöhnung zu informieren.

Versicherte können an Präventionskursen teilnehmen, um schon bald ein Leben ohne Nikotinsucht zu führen. Häufig bekommen Kursteilnehmer bis zu 80 Prozent der Seminargebühren erstattet.

Allerdings müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, um an den Rauchstopp-Programmen teilnehmen zu können.

  • So ist ein regelmäßiger Besuch der Kurse erforderlich.
  • Auch der Erfolg eines Anti-Raucher-Seminars ist ein ausschlaggebendes Kriterium für die Kostenerstattung.

Im Klartext: Der Teilnehmer darf mindestens für eine gewisse Zeit gar nicht geraucht haben. Zudem müssen Entwöhungskurs und Seminarleiter offiziell zertifiziert sein.

Um getestete Qualität und eine positive Wirkung zu gewährleisten, sind geprüfte Nichtraucher-Seminare in der Präventionskurs-Datenbank geführt. Wer ernsthaft mit der Qualmerei aufhören will, hat hier gute Chancen, mithilfe fachkundiger Unterstützung langfristig rauchfrei zu leben. Raucherentwöhnungskurse und der Austausch mit Gleichgesinnten

Nikotinverzicht hat eine Vielzahl positiver Effekte für das Wohlbefinden und das Umfeld:

  • deutliche Verbesserung der persönlichen Fitness
  • verbesserter Geruchs- und Geschmackssinn
  • Schonung des sozialen Umfelds/Passivrauchen
  • erhebliche Kosteneinsparung

Kursprogramme zur Raucherentwöhnung auf dem neuesten Stand der Forschung

Nikotinabhängigkeit ist eine der am meisten verbreiteten Suchtkrankheiten und bedarf einer ausgefeilten Behandlung. Ohne professionelle Unterstützung schaffen es starke Raucher meistens nicht, dem Tabakkonsum auf Dauer zu entsagen. Moderne Kursprogramme auf dem neuesten Stand der Wissenschaft werden von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erforscht und entwickelt.

Patienten können sich ambulant oder stationär behandeln lassen. Ärzte und Psychologen bieten Therapien mit medizinischen und psychologischen Behandlungsmethoden wie Verhaltenstherapien in Kombination mit wirksamen Medikamenten an, die zum Rauch-Stopp oder zu einer deutlichen Senkung des Tabakkonsums führen.

Zahlreiche Hochschulambulanzen führen mehrwöchige Gruppenseminare durch, wo Betroffene lernen, ihr Rauchverhalten einzuschätzen und zu verstehen. An speziellen Rauchstopp-Tagen können Raucher verschiedene Verfahren ausprobieren, um die neue Situation ohne Zigaretten besser bewältigen zu können.

Empfehlung: Das "rauchfrei Ausstiegsprogramm" der BZgA

Das "rauchfrei Ausstiegsprogramm" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist ein Online-Angebot zur Unterstützung von Rauchern, die den Glimmstängel endgültig verbannen wollen (Link zur Webseite).

  • Das kostenlose Ausstiegsprogramm versorgt Raucher 30 Tage lang mit hilfreichen Experten-Tipps.
  • Darüber hinaus können sich Interessierte jeden Dienstag von 20 Uhr bis 22 Uhr im Live-Chat treffen, um sich gegenseitig zu motivieren.
  • Eine Hotline ist zudem für individuelle Beratungsgespräche geschaltet.

Das Rauchfrei-Programm der BzgA gehört nicht zu den Kursangeboten der Krankenkassen. Künftige Nichtraucher haben deshalb die Möglichkeit, zusätzlich an bis zu zwei geförderten Präventionskursen im Jahr teilzunehmen.

Klinikaufenthalt zur Raucherentwöhnung mit gründlicher Diagnostik und Motivationstraining

Forschungen zeigen, dass eine Nikotinabhängigkeit häufig in Zusammenhang mit Alkoholproblemen oder Depressionen steht. Deshalb bieten viele Kliniken spezielle Entwöhnungsprogramme an, die langfristig Erfolg haben.

Ein Klinikaufenthalt beinhaltet eine gründliche Diagnostik und ein individuell abgestimmtes Motivationstraining.

Patienten, die dauerhaft dem Tabakkonsum entsagen wollen, profitieren von modernen Behandlungskonzepten und erhalten ein komplettes Entwöhnungspaket mit

  • umfangreichen Informationen in Bezug auf das Thema Rauchen
  • einer sorgfältige Anamnese mit Diagnose bestehender körperlicher Beeinträchtigungen
  • professionellem Motivationstraining, um das Rauchen endgültig aufzugeben
  • Maßnahmen für ein individuell abgestimmtes Entzugsprogramm

Die Behandlungsmethode wird anhand der körperlichen Beschwerden, die durch das Rauchen entstanden sind, festgelegt. Für viele Patienten ist ein kalter Entzug besser geeignet, andere werden mit Ohr-Akupunktur, Nikotinpflastern oder mit speziellen Medikamenten, die den Wirkstoff Bupropion enthalten, behandelt. Auch das Führen von Raucher-Tagebüchern unterstützt Nikotinabhängige während der Motivationsphase und wirkt der Rückfallwahrscheinlichkeit entgegen.

Da das Suchtpotential bei Tabakkonsum besonders hoch ist, werden häufig verschiedene Behandlungskonzepte eingesetzt oder kombiniert.

Alternative Methoden zur Raucherentwöhnung genau prüfen

Vor allem Akupunktur und Raucherhypnose sorgen angeblich für durchschlagende Erfolge innerhalb kürzester Zeit und ohne unangenehme Entzugserscheinungen. Doch Suchtforscher warnen vor den häufig sehr teuren Offerten.

Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit alternativer Entwöhnungsmethoden gibt es bisher nicht. Untersuchungen haben ergeben, dass die Erfolgsquote nach 12 Monaten nicht höher ist als bei Rauchern, die ohne Hilfe aufhören.

Tipps, die die Raucherentwöhnung erleichtern

Neben der eigentlichen Raucherentwöhnung gibt es einige Tipps, die beherzigt werden können, um den Rauchstopp leichter zu meistern.

Sportliche Unterstützung der Raucherentwöhnung

Wer sich zu einem Entzug entschlossen hat, kann diesen mithilfe von viel Bewegung leichter durchziehen. Vor allem sportliche Betätigung an der frischen Luft ist dabei förderlich.

Tipps zum Vermeiden von Übergewicht nach der Raucherentwöhnung

Doch gegen den Gewichtsanstieg nach dem Rauchstopp lässt sich etwas tun. Die rund 200 Kalorien, die nach einem Nikotinentzug weniger verbrannt werden, lassen sich auf anderen Wegen wieder einsparen. Mit ein paar Maßnahmen kann man den überflüssigen Pfunden entgegenwirken:

  1. Noch während des Rauchens sollten Sie versuchen, Ihr Gewicht zu reduzieren.

  2. Verbieten Sie sich während der Entwöhnung keine Lebensmittel. Das schürt nur Heißhungerattacken.

  3. Bewegen Sie sich ausreichend. Schon eine halbe Stunde zügig Fahrradfahren und Sie werden die 200 Kalorien, die nun weniger verbrannt werden, los. Treppensteigen statt den Fahrstuhl zu benutzen oder ein strammer Spaziergang in der Mittagspause kurbeln den Stoffwechsel an.

  4. Essen Sie vitaminreich und achten Sie auf eine ballaststoffreiche und fettarme Ernährung.

  5. Essen Sie bewusst und nicht nebenher. Wer mit wachen Sinnen ein Menü zu sich nimmt, hat eher ein Sättigungsgefühl als diejenigen, die ihre Mahlzeiten hinunterschlingen. Das führt nur dazu, dass der Hunger schneller wieder einsetzt.

  6. Nehmen Sie mehrere kleine, über den Tag verteilte, Mahlzeiten zu sich. So bleibt die Leistungsfähigkeit erhalten und der Stoffwechsel wird angekurbelt.

  7. Bei Heißhunger sollten Sie zu Möhren oder Äpfeln greifen. Knabbereien sind häufig sehr fettreich.

  8. Die beste Ersatzbefriedigung für die Zigarette bieten übrigens Kaugummis oder zuckerfreie Bonbons.

Die Lust auf Ungesundes kann jeden übermannen, doch auch dann ist bewusstes Essen die richtige Entscheidung. Wer beim Schlemmen genau auf sein Körpergefühl achtet, isst häufig weniger, weil der begehrte Snack seine Attraktivität verliert.

Für ein gesundes Leben braucht der Körper den Wechsel zwischen aktiven Phasen und Ruhepausen. Der richtige Mix aus Bewegung und Entspannung hilft ebenfalls, damit das Gewicht nach dem Rauchstopp nicht unkontrolliert ansteigt.

Vorzüge der Raucherentwöhnung im Urlaub

Man sollte sich zumindest mal dem Gedanken widmen, die Raucherentwöhnung in den Urlaub zu legen. In dieser Zeit ist man für gewöhnlich deutlich entspannter; mögliche stressige Momente, die man sonst mit einer Zigarette kompensiert, aber auch alltägliche Gewohnheiten, entfallen. Dies wäre beispielsweise das Rauchen

  • zum ersten Kaffee
  • im Auto / auf dem Weg zur Arbeit
  • beim Telefonieren
  • während der Mittagspause
  • während der Raucherpausen

Generell wird die Erfolgsquote für den Rauchstopp während des Urlaubs als besonders hoch angesehen. Es ist allerdings auch wichtig, sich für die Zeit danach zu wappnen: zurück im beruflichen Alltag, wird man mit zahlreichen Situationen konfrontiert, die einen schwachwerden lassen können.

Es gilt, sich vorab mental auf diese vorzubereiten. Dazu zählt auch, sich Möglichkeiten zu überlegen, sich entsprechend abzulenken, sei es durch das Kauen von Kaugummis oder dem Hören des Lieblingsliedes, sollte das Rauchverlangen akut werden.

Entzugserscheinungen bei der Raucherentwöhnung bekämpfen

Da bei einer Raucherentwöhnung Entzugserscheinungen auftreten, müssen auch diese bekämpft werden, damit die Therapie erfolgreich verläuft. Zu den so genannten körperlichen Entzugserscheinungen gehören:

Bei konsequenter Enthaltsamkeit klingen diese Symptome nach etwa drei Wochen ab.

Nikotinersatzmittel gegen Entzugserscheinung bei der Raucherentwöhnung

Zur Bekämpfung der Entzugserscheinungen können verschiedene Ersatzmittel in der Apotheke erworben werden, die jedoch maßvoll zum Einsatz kommen sollten:

Hilfreich können auch Entspannungsübungen oder die Anwendung von Akupunktur sein, bei der Antisuchtpunkte stimuliert werden.

Nikotinkaugummis geben über die Mundschleimhaut, Nikotinpflaster über die Haut kleinere Mengen Nikotin ab. Auf diese Weise soll

  • das Rauchverlangen langsam eingedämmt und
  • die Nikotindosis heruntergefahren

werden. Diese Ersatzpräparate sind frei verkäuflich - genauso wie Lutschtabletten, die den Körper ebenfalls bei der Entwöhnung und Entgiftung unterstützen. Starke Raucher können die Lutschtabletten etwa zweimal pro Stunde nehmen, sollten sich jedoch genau an die Dosierungsempfehlung halten und die Dosis nach und nach verringern.

Wer trotzdem weiter raucht, muss alle Präparate wieder absetzen, da sonst Vergiftungserscheinungen durch hohe Nikotinkonzentrationen drohen. Die Ersatzpräparate müssen aus eigener Tasche bezahlt werden, da die Krankenkassen die Übernahme der Kosten verweigern.

Raucher können sich von ihrem Arzt aber auch rezeptpflichtige Medikamente zur Nikotinentwöhnung verordnen lassen. Diese Tabletten sind wirksamer und helfen vielen Rauchern, schneller abstinent zu werden, ohne unter allzu starken Entzugssymptomen zu leiden.

Diese unterstützenden Maßnahmen sollten mit einer Verhaltenstherapie kombiniert werden, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

E-Zigarette gegen Nikotinsucht?

Um die elektrische Zigarette gab und gibt es großen Wirbel. Befürworter preisen das elektronische Dampfgerät als perfektes Mittel zur Raucherentwöhnung an. Doch diese Behauptung ist umstritten, denn die meisten Raucher befüllen E-Zigaretten mit nikotinhaltigen Liquids und nehmen weiterhin Nikotin auf.

Zwar sollen keine schädlichen Zusatzstoffe wie in der normalen Tabakzigarette vorkommen, dennoch ist es fraglich, ob die Nikotinsucht tatsächlich bekämpft werden kann. Ist es nicht vielmehr so, dass eine Sucht durch eine andere ersetzt wird?

Wer E-Zigaretten mit nikotinfreien Liquids befüllt, hat jedoch gute Chancen, von der echten Tabakzigarette loszukommen. Einige Raucher berichten, dass die Entwöhnung mit der elektrischen Zigarette leichter ist, andere kommen auch mit E-Zigarette nicht von der Qualmerei los.

Rauchen gehört zu den größten Risikofaktoren für schwerwiegende Erkrankungen und kostet rund 10 Jahre Lebenszeit. Raucher leiden häufiger an Depressionen und Demenzerkrankungen als Nichtraucher. Doch es ist nicht von Bedeutung, wie lange jemand raucht oder wie viele Zigaretten konsumiert werden - ein Rauchstopp ist immer lohnenswert.

Bereits 24 rauchfreie Stunden senken das Infarktrisiko, nach zehn Jahren hat sich das Lungenkrebsrisiko um mehr als 50 Prozent reduziert. Gute Gründe, um dem Glimmstängel Adieu zu sagen.

Hilfe bei Reizbarkeit, Müdigkeit und Rauchverlangen bei der Raucherentwöhnung

  • Sportliche Aktivitäten führen zur vermehrten Ausschüttung von Glückshormonen
  • In der ersten Zeit mehr schlafen
  • So oft wie möglich Bewegung in freier Natur
  • Vermeiden klassischer Rauchsituationen
  • Zwischendurch die Zähne putzen und viel Wasser trinken
  • Bei Rauchverlangen Salmiakpastillen lutschen oder Bitterschokolade essen
  • Ersatzgewohnheiten schaffen wie eine Tasse Kaffee nach einer Mahlzeit

Eine ausgewogene Ernährungsweise, viel Bewegung, regelmäßige Trainingseinheiten wie Joggen oder Schwimmen, Entspannungstechniken und kleine Tricks helfen bei der Rauchentwöhnung und halten das Gewicht stabil. Der Verzicht auf Zigaretten ist immer die Ideallösung.

Wer den Rauchstopp nicht aus eigener Kraft schafft, kann sich ärztliche Hilfe holen. Eine Nikotinersatztherapie mit speziellen Tabletten oder Sprays ist oft wirksamer als immer neue Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören.

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  • tabac © Tjall - www.fotolia.de
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