Der Schlaf des Menschen ist in Leicht- und Tiefschlafphasen eingeteilt. Diese kehren in regelmäßigen Zyklen wieder und bestimmten die Schlafqualität. Bestimmt kennen Sie folgende Situation: Morgens klingelt der Wecker, Sie wachen auf und fühlen sich völlig gerädert. Dann wurden Sie womöglich aus einer Tiefschlafphase gerissen.
In diesem ersten Schlafstadium entspannt sich der gesamte Körper inklusive Muskeln. Puls und Atmung verlangsamen sich und werden regelmäßig. Auch die Körpertemperatur sinkt in diesem Stadium. In der Leichtschlafphase 1 werden Umgebungsreize, Geräusche und ähnliches noch deutlich wahrgenommen.
Häufig schreckt man plötzlich hoch oder hat das Gefühl zu fallen. Auch leichte Muskelzuckungen sind typisch für diese Schlafphase. Für gewöhnlich dauert die Leichtschlafphase 1 bis zu 17 Minuten. Wer durchschläft durchläuft dieses Stadium nur einmal pro Nacht.
In diesem Stadium des Schlafes wird der Schlaf tiefer und man entspannt sich noch weiter. Die Augen bewegen sich in der Leichtschlafphase 2 nicht und auch körperliche Empfindungen werden nur gedämpft wahrgenommen. Außerdem ist das Gehirn weniger aktiv als im Wachzustand. Dies lässt sich beispielsweise in Schlaflabors an den verringerten Hirnströmen feststellen. Grundsätzlich gilt: Man verbringt etwa die Hälfte des Schlafes in dieser Phase.
In den Leichtschlafphasen 1 und 2 wechselt das Bewusstsein vom aktiven in einen sogenannten passiven Wachzustand. Viele Menschen gehen in dieser Schlafphase noch einmal unbewusst den Tagesablauf durch. Erinnerungen, Gedanken und Bilder des vergangenen Tages steigen auf. Sind diese Eindrücke des Tages negativ, so können sie uns am Einschlafen hindern.
Bemerkt man, dass sich beim Einschlafen alles um negative Emotionen und Gedanken dreht, so hilft es, sich aktiv zu entspannen und an etwas Positives zu denken. Sobald wir uns entspannen sinken Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur - wir schlafen langsam ein.
Wird man aus einer Leichtschlafphase geweckt, so fühlt man sich für gewöhnlich frisch und munter. Läutet der Wecker jedoch in einer Tiefschlafphase, dann kommen wir morgens nur schwer in die Gänge und fühlen uns häufig auch sehr erschöpft. Ein sogenannter Schlafphasenwecker kann helfen. Er misst Bewegungen oder Hirnströme und läutet, wenn man sich in einer Leichtschlafphase befindet.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
GESTERN | |
![]() | SCHLAFEN |
![]() | SCHLAFEN |
![]() | SCHLAFEN |
16.05.13 | |
![]() | SCHLAFEN |
10.05.13 | |
![]() | SCHLAFEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Schlafen Forum


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: