31. Oktober 2007
Von Andreas Neubert
Zu welchem Schlaftyp gehören Sie? Benötigen Sie eher weniger oder eher mehr Schlaf, um am nächsten Morgen tatsächlich frisch aus dem Bett zu hüpfen?

Mediziner haben festgestellt, dass das Bedürfnis an Schlafzeit ganz individuell ist. Jemand der sich acht bis zehn Stunden im Bett lümmelt, wird als Langschläfer bezeichnet. Wem dafür nur vier Stunden genügen, ist ein Kurzschläfer. Die Einteilung ist aber nicht wertend gemeint, sondern sagt lediglich etwas über das Schlafbedürfnis aus und – konkreter – über seine Tiefschlafphasen. Die sind nämlich dafür verantwortlich, dass wir am nächsten Tag ausgeschlafen sind. Kurzschläfer haben während ihrer Schlafdauer mehr Tiefschlafphasen als Langschläfer. Diese genießen dafür mehr leichte Schlafphasen. So ist für die Experten klar, dass nicht die Anzahl der Schlafstunden ausschlaggebend ist für das Ausgeruhtsein am nächsten Morgen, sondern die Qualität des Schlafes. Lang- und Kurzschläfer haben nämlich die gleiche Stundenanzahl an Tiefschlaf, nur eben unterschiedlich verteilt auf die Schlafdauer. Ein Kurzschläfer schlummert also wesentlich effektiver.
Wie wichtig die Bettruhe ist, hat jeder schon einmal selbst erlebt, wenn er zu früh geweckt wurde - oder zu spät ins Bett gegangen ist. Üble Laune und Mattheit sind nur die geringsten Folgen. Ärzte machen Depressivität, Angst und auch die Schwächung des Immunsystems verantwortlich für zu wenig Schlaf.
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