20. Januar 2010
Viele Patienten leiden unter Panikattacken. Die Therapie findet bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten statt.
Eine Panikattacke tritt bei den betroffenen Menschen ganz plötzlich auf. Die Patienten haben während dieser Attacke unbeschreiblich große Angst. Die Patienten haben Angst, eine unheilbare Krankheit zu haben, sie haben Angst ohnmächtig zu werden und Angst davor zu ersticken. Während dieser Panikattacke leiden die Patienten auch unter körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Schweißausbrüchen, Beklemmungen, Atemnot, Schwindel usw. Teilweise haben die Patienten auch Todesangst. Die Panikattacke dauert in der Regel nur wenige Minuten bis maximal eine halbe Stunde. Bei vielen Patienten treten diese Panikattacken regelmäßig auf. Wenn diese Panikattacken in bestimmten Situationen oder an besonderen Orten auftreten, so meiden die Patienten diese meist als Folge ihrer Panikattacken.
Patienten, die bereits mehrfach unter Panikattacken gelitten haben, leiden auch in ihrem Alltag unter diesem Symptom. Sie trauen sich teilweise nicht mehr alleine aus dem Haus oder zum Einkaufen, sie nehmen Beruhigungsmittel aus Angst vor der Angst, sie setzen sich im Kino immer an einen Randplatz in der Nähe des Ausgangs usw. Schließlich isolieren sich die Patienten immer weiter von ihrer Umwelt und können auch selbstmordgefährdet sein.
Die Behandlung der Panikattacken erfolgt bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten. Wichtigster Teil der Therapie sind ausführliche Gespräche mit dem Therapeuten. Diese finden entweder im Vier-Augen-Gespräch oder im Rahmen einer Gruppentherapie mit gleichgesinnten Patienten statt. Während dieser Therapie wird den Patienten vermittelt, dass ihre körperlichen Symptome (Herzrasen, Atemnot, Schwitzen, Zittern etc.) während der Panikattacke nicht lebensgefährlich sind und dass sie körperlich gesund sind. Auch wenn das Herz während einer Panikattacke zu rasen beginnt, besteht keine Gefahr, einen Herztod zu sterben. Die Patienten lernen in den Gesprächen, wie sie mit den Panikattacken umgehen müssen und was sie im Akutfall tun können.
Patienten, die aufgrund ihrer Panikattacken Orte oder bestimmte Situationen meiden, müssen sich ganz bewusst dorthin begeben und sich ihrer Angst stellen. Der Therapeut begleitet den Patienten und unterstützt ihn bei der Bewältigung seiner Angst. Mit der Zeit haben die Patienten dann immer weniger Angst und können sich schließlich auch ohne ihren Therapeuten ihrer Angst auslösenden Situation stellen.
Unterstützend können im Rahmen der Therapie auch Medikamente eingesetzt werden. Diese ersetzen jedoch keine Gesprächstherapie. Würden die Medikamente als alleinige Maßnahme eingesetzt werden, so könnte der Patient die Ursache seiner Panikattacken nicht bekämpfen.
Sehr schöner gut recherchierter Artikel. Selbst an sich arbeiten ist wichtig. Dazu gehört Information über Ängste. Das Buch "Das Angst-Schema"...
Herzlichen Dank für den überaus gut recherchierten Artikel. Allen Lesern die an Angst- u. Panikstörungen leiden, möchte ich als ergänzende Lek...
Lesermeinung schreiben |
01.02.12 | |
![]() | PANIKATTACKEN |
13.01.12 | |
![]() | PANIKATTACKEN |
11.12.11 | |
![]() | PANIKATTACKEN |
04.11.11 | |
![]() | PANIKATTACKEN |
27.10.11 | |
![]() | PANIKATTACKEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Panikattacken Forum

