In auslösenden Situationen bekommen die Patienten bei Panikattacken Atemnot, sie schwitzen, zittern und ihnen ist oft schwindelig. Solche Anfälle können Ausdruck von Belastungen, Ängsten, Angststörungen und vielem mehr sein.
Die Symptome einer Panikattacke treten plötzlich auf und dauern in den meisten Fällen nur wenige Minuten an. Die betroffenen Personen können somatische Auswirkungen wie einen Druck in Brust und Kehle empfinden und in der Folge unter Atemnot leiden. Herzrasen, Schweißausbrüche und Hyperventilation können entstehen. Auch unkontrollierbares Zittern und Schwindelgefühle treten auf.
Zu den psychischen Symptomen zählen unbezähmbare Angstgedanken, sogenannte Depersonalisierungs- oder Derealisationsgefühle. Dies kann soweit führen, dass man nicht mehr aus dem Haus gehen mag. Dabei ist vielen Betroffenen nicht bewusst, dass die auftretenden Symptome zu einer Panikattacke gehören, was die Angst und den Wunsch zu fliehen zunächst noch verstärkt. Es gibt auch einzelne Fälle, wo sich die Panikattacken über einen Zeitraum von mehreren Stunden hinziehen. Während dieser Zeit werden die Symptome langsam schwächer.
Die Symptome von Panikattacken treten meistens in Verbindung mit psychischen Störungen auf. Dazu gehören beispielsweise posttraumatische Belastungsstörungen oder das Vermeidungsverhalten, auch Agoraphobie genannt. Treten die Panikattacken innerhalb eines Monats vermehrt auf, so spricht die Weltgesundheitsorganisation WHO von einer psychischen Erkrankung gemäß ICD-10. Eine Panikstörung ist langfristig psychotherapeutisch behandelbar. Das Ziel ist, dass die Patienten wieder lernen, sich selbst und ihren Empfindungen zu vertrauen.
Dabei können Atemtherapien und Entspannungsverfahren helfen. Durchaus sinnvoll und üblich ist es, ein Antidepressivum einzunehmen. Dies hilft, die Symptome von Panikattacken so lange zu unterdrücken, bis der Patient gelernt hat, diese zu beherrschen.
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