26. November 2009
Gliederschmerzen werden von den Patienten unterschiedlich stark empfunden. Diese Schmerzen können gut gelindert werden.
Unter Gliederschmerzen versteht man Schmerzen an den Gelenken und Muskeln. Meistens sind Gliederschmerzen verbunden mit Fieber, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit und treten häufig im Zusammenhang mit einem grippalen Infekt oder einer Grippe auf. Der Patient spürt diese Gliederschmerzen häufig nicht nur bei einer Bewegung, sondern auch in Ruhe. Manchmal werden die Gliederschmerzen nur als leichter ziehender Schmerz empfunden, teilweise jedoch kann sich der Patient kaum bewegen.
Gliederschmerzen können jedoch auch das Symptom anderer Krankheiten sein. Sie treten dann zum Beispiel nur in den Armen auf, teilweise auch nur in einem Arm. In diesem Fall können die Gliederschmerzen auch länger andauern.
Menschen, die sich ungesund ernähren, können ebenfalls unter Gliederschmerzen leiden.
Einige Frauen klagen wenige Tage vor Beginn ihrer Regelblutung ebenfalls über Gliederschmerzen.
Je nachdem, welche Art von Gliederschmerzen vorliegt, erfolgt die Behandlung beim Hausarzt oder auch einem Facharzt wie zum Beispiel dem Neurologen.
Wenn der Patient neben den Gliederschmerzen auch noch Fieber und ggfs. eine Erkältung hat, verschwinden die Gliederschmerzen ohne weitere Behandlung wieder, wenn die Krankheit ausgeheilt ist. Um das Allgemeinbefinden des Patienten zu bessern, kann bei hohem Fieber ein fiebersenkendes Medikament in Form einer Tablette, einem Zäpfchen oder einem Saft verabreicht werden.
Hohes Fieber kann auch durch Wadenwickel gesenkt werden. Dazu werden Tücher in lauwarmes Wasser getaucht und um die Waden des Patienten gelegt. Wadenwickel sollten jedoch nur so lange an den Unterschenkeln gewickelt bleiben, wie der Patient dies als angenehm empfindet.
Wenn ein Patient Wärme angenehmer empfindet als Kälte, kann auch ein warmes Vollbad die Gliederschmerzen lindern. In jedem Fall sollte viel getrunken werden, um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers wieder auszugleichen.
Zur Behandlung von Gliederschmerzen können auch diverse homöopathische Medikamente eingesetzt werden.
Kann der Arzt die ursächliche Erkrankung nicht sofort feststellen, werden weitere Untersuchungen wie zum Beispiel eine Blutuntersuchung durchgeführt. Sind Bakterien die Auslöser für die Erkrankung, erhält der Patient ein Antibiotikum.
Ernährt sich der Patient ungesund und leidet aus diesem Grund unter den Gliederschmerzen, sollte er seine Ernährung umstellen und viel frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen.
Sind andere Krankheiten die Ursache der Gliederschmerzen, so kann der Arzt Medikamente verordnen, die die Entzündung zurückgehen lassen. Ein schmerzstillendes Medikament kann auch direkt in den schmerzenden Bereich gespritzt werden, wenn zum Beispiel eine Nervenerkrankung vorliegt.
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