3. November 2011
Die erste Menstruation wird als Menarche bezeichnet. Bei den meisten Mädchen tritt sie im Alter zwischen 10 und 16 Jahren auf.
Bei der Menstruation, die man auch Periode oder Regel nennt, kommt es zu einer Blutung aus der Scheide. Ursache dafür ist die Abstoßung von nicht mehr benötigter Gebärmutterschleimhaut, die durch die Blutung aus dem Körper gelangt. Eine solche Blutung kann zwischen 3 und 7 Tage dauern.
Erreichen junge Mädchen ihre geschlechtsreife Phase, werden vom Körper Geschlechtshormone hergestellt. Dabei handelt es sich um Botenstoffe, die mit anderen Systemen den Organismus regeln und kontrollieren. Durch die weiblichen Follikelhormone wie die Östrogene kommt es zur Eireifung, wodurch auch festgelegt wird, wann die Menstruation beginnt.
In der heutigen Zeit tritt die Menarche, also die erste Regelblutung, im Alter zwischen 10 und 16 Jahren auf. Als Durchschnittsalter gelten 12,5 Jahre. Durch die Menarche wird auch der letzte Abschnitt der Pubertät eingeleitet, die mit dem Wachstum von Schamhaaren und Brüsten beginnt. Ab der Menarche dauern die monatlichen Blutungen bis zu den so genannten Wechseljahren, die zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr beginnen, an.
Zur Periode kommt es einmal im Monat. Die Pause zwischen den einzelnen Blutungen beträgt in der Regel 24 Tage, was jedoch individuell unterschiedlich ist. Normalerweise dauert ein Menstruationszyklus 21-35 Tage. Bei jungen Mädchen können die ersten Zyklen allerdings noch unregelmäßig verlaufen, was aber ganz normal ist. Nach ein paar Monaten tritt die Menstruation dann regelmäßig ein.
Beginnt die Pubertät, kommt es zum Heranreifen der inneren Geschlechtsorgane. Dazu gehören die beiden Eierstöcke, die beiden Eileiter sowie die Gebärmutter. Zu den Aufgaben der Eierstöcke gehören die Reifung von Eizellen sowie die Herstellung der Geschlechtshormone Gestagen und Östrogen. Nachdem im Zyklus eine Eizelle herangereift ist, gelangt diese nach etwa 14 Tagen durch den Eisprung vom Eierstock in einen Eileiter, der das Ei zur Gebärmutter weitertransportiert. Anschließend stellt der Eierstock Gestagen her, wodurch es zu einer Verdickung der Gebärmutterschleimhaut kommt. Wird das Ei durch männliche Spermien befruchtet, nistet es sich in der Gebärmutterschleimhaut ein, was den Beginn einer Schwangerschaft markiert. Bleibt die Befruchtung jedoch aus, produziert der Eierstock kein Gestagen mehr, was zur Folge hat, dass die Schleimhaut der Gebärmutter sich ablöst. Aus diesem Grund kommt es dann zur Regelblutung. Anschließend wiederholt sich der Zyklus wieder.
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Zu dem Thema die Menstruation der Frau das Buch Regelmäßig vor der Regel von Maryon Stewart.
