Frühgeburt

Geburt des Kindes vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche

Wird ein Kind vor der Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren, dann spricht man von einer Frühgeburt. Die Vollendung der 23. Schwangerschaftswoche gilt häufig als notwendige Bedingung für das Überleben eines frühgeborenen Kindes.

Bauch einer Schwangeren auf Station, Geburtsvorbereitung
schwangerschaft - wehen - geburt © fuxart - www.fotolia.de

Als Frühgeburten werden die Kinder bezeichnet, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen und weniger als 2.500 Gramm wiegen.

Überlebensfähig ist ein Kind aber schon bei einer Geburt nach ca. 25 Schwangerschaftswochen. In diesen Fällen kommt es aber oft zu Entwicklungsdefiziten in den Bereichen Intelligenz, Sprachverständnis und Motorikentwicklung.

Risikofaktoren

Um das Risiko einer Frühgeburt und die damit verbundenen möglichen Folgen zu minimieren, sollten Frauen sich schon vor der Schwangerschaft mit den Risikofaktoren einer Frühgeburt vertraut machen. Zu diesen gehören

Schwangere Frauen sollten sich bewusst auf die Geburt vorbereiten und ihre Sorgen jemandem anvertrauen, damit sie die Schwangerschaft und die anschließende Geburt möglichst stressfrei verleben können.

Mögliche Anzeichen

Anzeichen einer Frühgeburt können unter anderem

sein. In diesen Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden, der zum Beispiel mit wehenhemmenden Medikamenten versucht, eine Frühgeburt zu verhindern. Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Frühgeborenen steigt mit jeder Schwangerschaftswoche.

Mögliche Spätfolgen

Aber auch wenn ein Frühgeborenes überlebt, können verschiedene Spätfolgen auftreten. Es kann zu

kommen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.

gehören zu den häufigsten Auswirkungen einer Frühgeburt.

Behandlung im Inkubator

Frühgeborene kommen direkt nach der Geburt in einen Inkubator, in dem das Kind ähnliche Entwicklungs- und Wachstumsbedingungen wie in der Gebärmutter hat. In einem Inkubator können die Luftfeuchtigkeit und Temperatur optimal auf die Bedürfnisse des Frühgeborenen angepasst werden.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 10.03.2008
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