13. Juli 2010
Als Nüsse bezeichnet man Schließfrüchte. Sie gehören zum Schalenobst.
Unter Nüssen versteht man Schließfrüchte, die eine runde oder ovale Form haben und von einer harten Schale umschlossen werden, die zumeist holzig ist. Zudem enthalten sie einen Kern, der sowohl essbar als auch reich an Nährstoffen ist.
Nüsse werden zum Schalenobst gezählt. Sie verfügen in ihrem Inneren über ein oder zwei Samen, die essbar sind. Die Schale lässt sich dagegen nicht essen. Doch nicht alle Nüsse zählen im botanischen Sinne zu den Nussfrüchten. So gehören zum Beispiel Erdnüsse zu den Hülsenfrüchten, Kokosnüsse, Pistazien und Mandeln zu den Steinfrüchten, Muskatnüsse zu den Balgfrüchten und Cashew-Nüsse zu den Kernen. Nüsse im botanischen Sinne sind dagegen Edelkastanien (Maronen), Haselnüsse, Wassernüsse, Eicheln, Hanfnüsse, Macadamianüsse, Buchecker und echte Walnüsse, die bis vor kurzen noch zu den Steinfrüchten gerechnet wurden, was jedoch durch Untersuchungen widerlegt wurde. Eine Besonderheit stellt die Erdbeere dar, die eigentlich keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht ist. Unabhängig vom Fruchttyp, werden all diese Früchte zum Steinobst zusammengefasst.
Pro Jahr verzehrt ein Bundesbürger im Durchschnitt 3,3 Kilogramm Nüsse. Wichtigster Verarbeiter der Schließfrüchte ist die Süßwarenindustrie.
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