Phytopharmaka

Naturarzneimittel sind pflanzliche Präparate angewendet als Extrakt, Salbe, Kapsel, Tee oder Tropfen

Phytopharmaka sind Arzneimittel, die aus den Bestandteilen der Pflanzen, zum Beispiel aus Blättern, Früchten, Wurzeln oder Samen, hergestellt werden. Pflanzliche Arzneien haben geringe Nebenwirkungen und werden bei vielen Beschwerden verwendet.

Homöopathie - Medikamentenglas und weiße Kügelchen mit zwei Gänseblümchen auf blauem Untergrund
Homeopathic medication © Iosif Szasz-Fabian - www.fotolia.de

Phytopharmaka sind rein pflanzliche Arzneimittel und nicht mit homöopathischen Mitteln zu verwechseln. Das Wissen basiert auf teilweise sehr alten Überlieferungen, wie etwa dem Kräuterwissen von Hildegard von Bingen, oder neuzeitlicher Maria Treben. Bei der Pflanzenheilkunde handelt es sich wohl um die älteste Behandlungsmethode der Welt. Aber auch gegenwärtig haben sich Heilkundige intensiv mit der Pflanzenheilkunde beschäftigt.

Anwendungsart

  • Wurzeln

werden genauso genutzt wie die

selbst, je nach Rezeptur verwendet man

  • Blüten
  • Blätter oder
  • Samenkapseln.

Dies geschieht durch

  • Aufguss,

bei dem man das Frischkraut verwendet oder durch

  • Kaltwasserauszug
  • als Auskochung
  • durch Trocknung
  • Pulverisierung und
  • Auszug der ätherischen Öle.

Unterschiedliche Phytopharmaka und deren Anwendungsgebiete

In der Medizin kommen Phytopharmaka bei einer Vielzahl von Erkrankungen zum Einsatz:

Besondere Beachtung findet

und zeigt, dass die Pflanzenheilkunde auch bei psychischen Erkrankungen hilft.

und ein natürliches Aspirin. Auch gegen

  • Angst, Antriebslosigkeit und Appetitmangel
  • Erschöpfung und Herz-Kreislauf-Probleme
  • Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Lernschwäche
  • Magenkrämpfe, Müdigkeit und Nervosität
  • niedrigen Blutdruck, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen sowie
  • Stress, Verdauungsprobleme und Vergesslichkeit

gibt es das passende Mittel.

Auch pflanzliche Mittel haben Nebenwirkungen

Doch selbst bei pflanzlichen Mitteln ist Vorsicht geboten, auch diese können Nebenwirkungen haben, so ist Weidenrindenextrakt zwar nicht synthetisch hergestellt, aber unter Umständen für den Magen schwerer bekömmlich.

Auch Phytopharmaka sollten unter der Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers und nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wie schon Kneipp sagte: "Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen".

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Phytopharmaka

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