2. Juli 2010
Grillwürstchen, Bauchspeck und Hähnchenspieße - was wäre der Sommer ohne diese Köstlichkeiten? Für Asthmatiker ist der Grillspaß jedoch oft getrübt, da der Rauch vom Grill Atemnot und Husten auslöst.
Wenn die Familie oder der Freundeskreis zusammen sitzt und grillt, möchte man sich ungern mit einer Portion Nudelsalat ins rauchfreie Abseits begeben. Als Gastgeber ist das erst recht unmöglich. Aber auch Asthma-Geplagte können Grillmeister sein, wenn sie einige Regeln beachten.
Das Problem besteht in erster Linie bei Holzofengrills. Fett und Flüssigkeit aus Grillfleisch und Gemüse tropfen direkt in die heißen Kohlen - das sorgt für das typisch "rauchige" Aroma, im Ernstfall aber auch für Husten-Attacken, denn die Rauchentwicklung kann durchaus sehr stark sein.
Eine gute und schnelle Alternative, die noch dazu sehr nachbarfreundlich ist, bieten Gas- und Elektrogrillgeräte. Der Elektrogrill besitzt eine integrierte Wasserschale, die vor dem Grillen aufgefüllt wird und Tropfen jeder Art auffängt. Auch der Gasgrill sorgt für schnellen und einfachen Grillspaß. Er funktioniert mit Butan oder Propangas. Die Flüssigkeit wird dabei meist von Lavasteinen oder speziellen Briketts aufgenommen und es gibt wenig Rauchentwicklung.
Wer definitiv nicht auf das klassische Aroma des Holzkohlegrills verzichten möchte, kann jedoch auch hier auf eine Alternative zurückgreifen. Bei einem Vertikal-Holzkohlegrill kommt die Hitze aus einem seitlich angebrachtem Gitter, der sogenannten Glutbox. Hier kann nichts tropfen und dampfen. Besonders oft findet man diese Ausführungen mit einer Stange für Rollbraten und Grillhähnchen.
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