Was grillen? Leckere Rezepte für Fleisch, Gemüse, Obst und Co und die wichtigsten Grillgewürze

Zwei Stücke Fleisch mit roten und grünen Kräutern mariniert in einer Bratpfanne

Zum beliebtesten Grillgut der Deutschen zählt sicherlich das Fleisch - doch es gibt unzählige weitere leckere Gerichte - wichtig sind auch die passenden Gewürze

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  • von Paradisi-Redaktion

Auch wenn diverse Fleisch- und Wurstsorten zu den Favoriten in Sachen Grillgut zählen, wird auch immer häufiger Fisch, Gemüse und sogar Obst auf den Grill gelegt. Doch nicht nur Grillgut und Grillzubehör spielen beim Grillen eine maßgebliche Rolle, sondern auch die richtigen Gewürze. Besonders wichtig sind Salz und Pfeffer.

Das beliebteste Grillgut der Deutschen

Grillen und Sommer gehören untrennbar zusammen. Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, beginnt die Grillsaison. Hartgesottene Grillprofis grillen jedoch das ganze Jahr. Dabei haben die Deutschen ganz besondere Vorlieben.

Erste Bratwurst mit Biergeschmack auf dem Markt

Bratwürste werden von Grillrost genommen
Bratwurst,grillen © Swetlana Wall - www.fotolia.de

Die Grill-Saison ist dieses Jahr um eine Attraktion reicher: Im Kreis Wittgenstein haben zwei Familienunternehmen in Zusammenarbeit eine sogenannte "Braunbier-Bratwurst" entwickelt.

Da beim Grillen ohnehin Bier und Würstchen unverzichtbar sind, hatten die Privatbrauerei Bosch und die Metzgerei Müller die Idee, beides in einem Produkt zu vereinen. So mischte der Metzgermeister "Bosch Radler Dunkel" in seine Wurst. Heraus kam eine Rostbratwurst mit einem würzigen Biergeschmack, die ab sofort in der Erndtebrücker Fleischerei erhältlich ist.

Bratwürstchen

Bratwürstchen - Das beliebteste Grillgut der Deutschen
Bratwürstchen - Das beliebteste Grillgut der Deutschen

Der uneingeschränkte Grillrenner ist die Bratwurst, sie ist vor allen Dingen bei Kindern sehr beliebt. Auch Bratwurstschnecken stehen hoch im Kurs. Zum Grillen sind auch

  • Rostbratwürste
  • Wiener
  • Käsewürstchen
  • Rindsbratwürste
  • Knackwurst oder
  • Thüringer Würstchen

beliebt. Doch Achtung: Würstchen mit Nitritpökelsalz dürfen nicht gegrillt werden, da krebserregende Stoffe entstehen. Auch geräucherte Würstchen eignen sich nicht zum Grillen.

Steaks

Ansonsten folgen Nacken- und Hüftsteaks sowie das berühmte Holzfällersteak; diese sollten dunkelrot sein und eine trockene Oberfläche haben. Am besten eignet sich marmoriertes Fleisch zum Grillen; die Marmorierung entsteht durch das Fett und dieses sorgt dafür, dass das Fleisch saftig und zart bleibt sowie schneller gart.

Ob Schwein, Geflügel, Rind, Fisch, Wurst oder Gemüse, alles landet auf dem Grillrost und sorgt für ein anständiges Grillvergnügen.

Die richtige Art Hamburger zu grillen

Hungrige Frau beißt mit aufgerissenen Augen in einen Burger
hungry girl © Ana Blazic - www.fotolia.de

Burger sind ein unverzichtbarer Bestandteil fast jeder Grillparty. Diese werden besonders saftig, wenn bei der Zubereitung ein paar Tricks beachtet werden. So kann man mittlerweile zwar in jedem Supermarkt fertiges Burgerfleisch kaufen, selbst zubereitete Fleischstücke schmecken aber einfach am besten.

Zubereitung eines Burgers und Würzung

Für die Burgerzubereitung ist Rinderhackfleisch vom Metzger ideal. Dieses sollte besonders fetthaltig sein, eine gute Wahl ist etwa Rinderhack von der Schulter. Vor dem Grillen kann das Hack nach Belieben verfeinert werden. Neben Salz und Pfeffer verleihen Zwiebelstücke oder Chilli dem Fleisch einen ganz eigenen Charakter. Beim Formen der Fleischstücke kommt es aufs Fingerspitzengefühl an.

Tipps beim Grillen

Grundsätzlich sollten die Pattys nicht zu dick geraten, da das Fleisch beim Grillvorgang ohnehin noch einmal aufgeht. In der Regel eignen sich zwei Zentimeter dicke Burger am besten zum grillen. Liegen sie erstmal auf dem Grill, dann ist Geduld gefragt.

Bei großer Hitze benötigt Burgerfleisch rund vier bis fünf Minuten pro Seite. Es empfiehlt sich, die Pattys nur einmal zu wenden und ansonsten nicht zu berühren, damit der Saft während des Grillvorgangs nicht verloren geht.

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    Grillen als Freizeitvergnügen

    Grillen ist ein beliebtes Freizeitvergnügen und zu den Favoriten zählt neben den Bratwürstchen das Fleisch. Beim Grillen sind die Deutschen kreativ, vom mageren Geflügelfleisch bis zum deftigen Steak wird alles gegrillt. Sehr beliebt sind auch Hamburger oder Frikadellen.

    Garzeiten

    Geflügel und Schweinefleisch sollten immer gut durchgegart sein. Rind- und Lammfleisch hingegen dürfen zart rosa und noch leicht blutig sein. Fleisch- oder Leberkäse wird in Scheiben oder am Stück in einer Alu-Schale gegrillt.

    Auch Fleischspieße und Gemüsespieße werden gerne zum Grillen genommen. Marinierte Fleischstücke haben einen würzigen Geschmack und das Fleisch bleibt schön saftig und zart, daher gehören sie auch zu den Grillfavoriten.

    Wenn im großen Kreis gegrillt wird, beispielsweise mit Freunden oder einem Verein, wird auch schon einmal ein ganzes Lamm oder Spanferkel gegrillt.

    Die Marinade und Tipps zum Einkauf

    Grundsätzlich kann man jede Fleischsorte auf den Grill legen. Ob man lieber Schwein, Rind, Pute, Geflügel, Kalb etc. verwendet, ist reine Geschmackssache. Am besten schmeckt das Fleisch, wenn man es mariniert auf den Grill legt. Wer keine Lust hat Fleisch selbst zu marinieren, kann fertiges Grillfleisch auch direkt beim Metzger kaufen.

    Wenn man die Marinade selbst machen möchte, sind der Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt. Eine ganz einfache Marinade kann man beispielsweise aus

    herstellen und das Fleisch darin einige Zeit einlegen.

    Beim Einkauf des Grillfleisches sollte man auf jeden Fall auch noch darauf achten, dass man recht dicke Scheiben bzw. Fleischstücke bekommt, die gerne auch noch einen Fettrand haben können. So wird das Fleisch auf dem Grill schön saftig. Und wer unbedingt Kalorien sparen möchte, der kann den Fettrand vor dem Essen natürlich wegschneiden.

    Mit einer Kräutermarinade werden Schadstoffe beim Grillen verhindert

    Grüne Kräuter in Marmor-Mörser
    Kräutermix © Twilight_Art_Pictures - www.fotolia.de

    Die Grillsaison läuft, auch aufgrund der zurzeit stattfindenden Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, und auch das Wetter spielt mit auf vollen Touren.

    Aber beim Grillen bilden sich auch bestimmte Schadstoffe, so beispielsweise heterozyklische aromatische Amine (HAA), die für Krebserkrankungen möglicherweise verantwortlich sind.

    So zum Beispiel für Dickdarm- oder Blasenkrebs. Aber dies lässt sich verhindern, indem man das Fleisch zusammen mit Kräutern grillt, denn dabei senkt man die Bildung der Schadstoffe um ein Viertel. Doch wer das Fleisch zuvor in eine Marinade aus Senf, Öl und den Kräutern einlegt, verringert die Bildung sogar um 99 Prozent, wie auch das Apothekenmagazin "Apotheken Umschau" schreibt. Dies wird wahrscheinlich durch die Kräutermischung aus Salbei, Rosmarin und Thymian bewirkt.

    In Bier eingelegtes Fleisch wird beim Grillen vor krebserregenden Stoffen geschützt

    Frisches Fleisch auf Grillrost im Garten
    grillen 11 © Lianem - www.fotolia.de

    Das fast sommerliche Wetter lädt jetzt schon viele Menschen zum Grillen ein, so dass der Duft von frisch Gegrilltem in der Luft schwebt. Aber manche Kritiker sehen beim Grillen mit dem Holzkohlengrill gesundheitliche Gefahren, denn das Fleisch soll danach krebserregende Stoffe enthalten.

    Doch jetzt haben Wissenschaftler aus Spanien und Portugal festgestellt, wie man dieses Risiko minimieren kann. So besitzen bestimmte Marinaden eine Schutzwirkung. Bei verschiedenen Testversuchen haben die Forscher vor dem Grillen das Schweinefleisch vier Stunden lang in eine Marinade aus Bier eingelegt.

    Schwarzbier schützt am besten vor Schädlichen Stoffen

    Dabei wurde einmal normales Pils, im zweiten Fall alkoholfreies Bier und im dritten Fall Schwarzbier verwendet. Im Vergleich zu nicht eingelegtem Fleisch konnte der Anteil der schädlichen Stoffe bei dem Fleisch, das in Schwarzbier mariniert wurde, um mehr als die Hälfte verringert werden.

    Beim alkoholfreien Bier lag der Schutzeffekt bei einem Viertel und beim normalen Pils bei 13 Prozent. Man vermutet, dass dies im Zusammenhang steht, wie die verschiedenen Biersorten die freien Radikale binden können.

    Marinade macht Grillfleisch aromatisch – und gesünder

    Mit Marinaden lässt sich die Bildung von Schadstoffen schmackhaft und einfach vermindern

    Grill auf Wiese mit Fleisch, Spargel, Maiskolben
    Grillen © Walter Luger - www.fotolia.de

    Ob Fleisch, Fisch oder Bratwurst - was gibt es Schöneres als im Sommer zu grillen? Auch Gemüse kommt immer öfter auf den Rost. Mit Marinade schmecken Gegrilltes doppelt gut. Wie Studien belegen, machen bestimmte Marinaden das Grillen sogar gesünder: sie haben eine antioxidative Wirkung und reduzieren krebserregende Substanzen.

    Welche Substanzen entstehen beim Grillen?

    Die große Hitze beim Grillen sorgt nicht nur köstliche Röstaromen, sie begünstigt auch die Bildung schädlicher Substanzen. Wenn Fett oder Fleischsaft auf die glühende Kohle tropfen, entstehen etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Sie enthalten das als krebserregend geltende Benzpyren, das mit dem Rauch auf das Grillgut gelangt.

    Ebenso ungesund sind heterozyklische aromatische Amine (HAA), die bei langem Grillen oder Temperaturen über 150 Grad Celsius entstehen.

    Marinade reduziert Schadstoffe

    Mit Marinaden lässt sich die Bildung von Schadstoffen deutlich vermindern. Einfachstes Mittel: etwas Zucker in die Marinade geben. Dadurch bilden sich auf dem Grillfleisch weniger Kohlenwasserstoffe – insbesondere bei Geflügel. Und auch die Entstehung von HAA lässt sich reduzieren. In Laborversuchen mit genormten Hamburgern erwiesen sich etwa Zwiebeln, Rosmarin und Knoblauch als HAA-Blocker. Eine Marinade mit

    senkte die Bildung von HAA um fast 75 Prozent.

    Gesundes Grillen

    Die wichtigste Empfehlung für gesundes Grillen lautet: kein Fett auf die Glut tropfen lassen. Um Fett, Fleischsaft und Reste der Marinade aufzufangen, empfiehlt sich eine Aluschale.

    Allerdings: säurehaltige Marinaden können das Leichtmetall aus der Schale lösen. Auf einem Holzkohlegrill sollte Fleisch nur kurz auf hohen Temperaturen angegrillt werden, zum Garziehen wickelt man die Stücke in Alufolie und legt sie an den Rand. Wer von vornherein die Bildung von Schadstoffen vermeiden möchte, grillt mit Gas oder Elektrogrill. Hier haben aromatische Kohlenwasserstoffe kaum eine Chance.

    Fisch grillen

    Aber auch Fisch hat während der Grillsaison als Grillgut einen festen Platz. Eigentlich kann fast jeder Fisch gegrillt werden. Aber am besten eignen sich festfleischige und fetthaltige Fische. Dabei werden ganze Fische, beispielsweise Forellen, aber auch Fischspieße mit Meeresfrüchten oder ein Thunfischsteak gegrillt. Der Fisch muss sorgfältig vorbereitet werden und der Grillrost wird höher gehängt.

    Beilagen

    Natürlich dürfen

    zu dem Grillspaß nicht fehlen.

    Es folgt eine Sammlung leckerer diverser Speisen, die sich auf dem Grill zubereiten lassen...

    Gemüse auf dem Grill - lecker und gesund

    Leckeres und gesundes Gemüse vom Grill
    Leckeres und gesundes Gemüse vom Grill

    Gemüse zu grillen ist nicht nur etwas für Vegetarier. Gemüse ist nicht nur lecker, sondern auch gesund und hat neben Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen noch viele andere wichtige Nährstoffe.

    Außerdem sorgt Gemüse für Abwechslung auf dem Grill. Zum Grillen eignen sich fast alle Gemüsesorten. Dabei kann es als Beilage oder anstatt Fleisch gegrillt werden. Auch mit Hackfleisch gefülltes Gemüse ist lecker. Es gibt unterschiedliche Zubereitungsmethoden; man kann mit Grillschalen arbeiten, Gemüsespieße machen oder das ganze Gemüse grillen.

    So kann man beispielsweise eine Grillschale mit Paprika zubereiten oder mit Tomaten und Zwiebeln. Dafür werden die Paprika gewaschen und entkernt, die Zwiebeln geschält und die Tomaten gewaschen und leicht eingeritzt.

    Dann gibt man sie auf eine Grillschale und wendet sie in regelmäßigen Abständen bis sie gar sind. Jetzt kann man sie würzen oder einfach nur mit Kräuterbutter essen.

    Rezept für gefülltes Gemüse

    Aus dem Hackfleisch, dem Ei, Currypulver, der geschälten und klein gehackten Zwiebel sowie dem Salz und Pfeffer bereitet man einen Hackfleischteig. 2 EL Öl mischt man mit Salz, Pfeffer und den Kräutern der Provence sowie dem Knoblauch, der durch die Knoblauchpresse gedrückt wird.

    Die gewaschenen Paprika werden halbiert und entkernt, die gewaschenen Zucchini halbiert man und höhlt sie aus. Auch die Aubergine wird gewaschen, trocken getupft und dann halbiert und ausgehöhlt.

    Nun pinselt man das Gemüse mit dem Kräuteröl ein und füllt den Hackfleischteig hinein. Nun wird es in einer Grillschale so etwa zwischen 20 und 30 Minuten gegrillt. Auch Gemüse kann ein Tag vorher mariniert werden und erhält dann beim Grillen den besonderen Geschmack.

    Rezept für mediterranes Gemüse

    • 1 Brokkoli,
    • 2 Zucchini,
    • 1 rote Paprikaschote,
    • 1 Fenchel,
    • 2 Knoblauchzehen,
    • Balsamicoessig,
    • natives Olivenöl,
    • Salz,
    • Pfeffer aus der Pfeffermühle,
    • frische gehackte Kräuter nach Geschmack, beispielsweise Rosmarin und Thymian

    Das ganze Gemüse wird gewaschen und küchenfertig vorbereitet sowie klein geschnitten (in mundgerechte Stücke). Dann wird das Gemüse in einem Topf mit kochendem Salzwasser ganz kurz blanchiert. Über ein Sieb gießt man es ab und spült es kurz unter kaltem Wasser, damit es nicht nachgart.

    Gut abtropfen lassen und in ein verschließbares Gefäß geben. Nun gibt man 3 EL Balsamicoessig und 4 EL natives Olivenöl dazu. Den geschälten Knoblauch, drückt man durch die Knoblauchpresse hinein.

    Jetzt würzt man mit Salz, Pfeffer und den frischen Kräutern und schmeckt das Ganze ab. Alles gut vermischen. Am nächsten Tag abtropfen lassen und auf Grillschalen geben etwa 5-10 Minuten grillen.

    Grilltomaten

    Kleine Überraschungen krönen jede Grillparty. Meistens gehören grgrillte Zwiebeln und Folienkartoffel dazu, aber haben Sie es schon einmal mit gegrillten Tomaten versucht?

    Pro Person eine ganze Tomate (oben über Kreuz einschneiden) und einige Tomatenachtel auf ein großes, mit Öl bestrichenes Stück Alufolie legen; reichlich Petersilie ohne Stengel hinzufügen. Die Tomaten kräftig pfeffern und salzen. Päckchen zusammenfalten und circa 20 Minuten auf dem Grill garen.

    Die Tomaten passen mit Knoblauchsauce zu gegrilltem Fleisch oder mit sauce vinaigrette gut zu Steaks.

    Fleischlos Grillen

    Beim Grillen darf es ruhig auch mal Fisch oder Gemüse sein

    Teller mit gegrilltem Lachs, grünem Spargel, Möhren und Zitronen
    Salmon dinner © robynmac - www.fotolia.de

    Die Grillsaison steht vor der Türe und so langsam wird es Zeit, sich Gedanken über die aktuellen Grilltrends 2010 zu machen. Zwar rangieren Fleischprodukte bei den Deutschen immer noch ganz vorne auf der Beliebtheitsskala, allerdings sind die Zeiten, in denen man lediglich Steaks und Würstchen auf den Grill geworfen hat, lange vorbei.

    Denn Fisch und Gemüse machen ihnen mächtig Konkurrenz. Besonders beliebt sind dabei übrigens Tiefkühlprodukte, denn die schmecken nicht nur wunderbar frisch und lecker, sondern sind für spontane Partys auch stets griffbereit im Tiefkühlfach.

    Grillen für Vegetarier

    Zwei gegrillte Maiskolben auf Holzspießen, mit Kräutern beschmiert
    Delicious grilled corn © Vankad - www.fotolia.de

    Langsam beginnt wieder die Grillsaison, doch es müssen nicht immer Steak, Koteletts oder Würstchen auf dem Rost liegen, denn manche mögen lieber vegetarische Kost.

    So empfiehlt beispielsweise der aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz ein "Kohlrabi-Schnitzel" oder "Gemüsepuffer". Auch kann man Zucchini, Tomaten, Champignons und Paprika gut auf dem Rost grillen, doch sollte man marinierte Gemüsestücke in einer Aluschale garen, damit das Öl nicht in die Glut fließt. Man kann kleine Stücke auch in Alufolie einwickeln und dann grillen, denn durch die Folie bleiben sie auch frisch und trocknen nicht aus. Damit die Garzeiten bei einigen Sorten nicht zu lang sind, zum Beispiel Kohlrabi, Kartoffeln und Möhren, kann man diese vorher kurz blanchieren, wie die Experten raten, danach in Stücke schneiden, Würzen, auf Spieße stecken oder einwickeln und ab auf den Grill.

    Pizza vom Grill - Alternative zu Würstchen und Co

    Pizza Italiano oder Diabolo mit Oliven, Zwiebeln, Tomaten, Chilischoten auf Holzbrett vor weißem Hintergrund
    italian pizza © khz - www.fotolia.de

    Pizza gibt es nur aus dem Steinofen? Von wegen, Pizza kann man auch grillen! Gerade jetzt im Sommer bietet die Pizza auf dem Grill eine spannende Alternative zu Nackensteaks und Rostbratwürstchen.

    Und die Zubereitung gelingt im Handumdrehen: Einfach den frisch zubereiteten Teig in kleinen Portionen auf dem Grill platzieren, nach wenigen Minuten den krossen Pizzaboden umdrehen, je nach Geschmack mit Knoblauchöl oder Tomatensauce bestreichen, mit den Lieblingszutaten belegen und abschließend mit Käse bestreuen. Wichtig ist lediglich, dass der Grill einen Deckel besitzt, denn nur so wird die Pizza richtig schön kross und kann ihr volles Aroma entfalten.

    Statt Steaks und Würstchen können auch Fisch und andere Meerestiere auf den Grill

    Verschiedene Fischarten mit Karotten
    pescado y verdura © Diorgi - www.fotolia.de

    Fisch ist gesund. Genau deswegen raten Ernährungswissenschaftler mindestens einmal in der Woche Fisch auf den Mittagstisch zu bringen. Fisch ist nicht nur eine Abwechslung zum Fleisch, sondern aufgrund seiner Proteine, Vitamine und Mineralstoffe sehr gesund.

    Für das Wochenende war aber doch lieber Grillen geplant? Kein Problem, denn auch Fisch kann problemlos auf dem Grill zubereitet werden. Wichtig ist, dass man einen Fisch mit festem Fleisch wählt. Dazu zählen Arten wie Lachs, Makrele und Hering. Da Fische schneller gar sind als etwa ein Steak sollten Sie unbedingt den Rost etwas höher hängen, damit die Fische nicht zu nah an der Glut sind. Ein beliebter Trick um Anbacken zu vermeiden, ist die Verwendung von Alufolie. Wer eine gut eingefettete Alufolie auf dem Rost hat, muss sich um Anbacken oder Zerfallen des Fisches keine Sorgen machen.

    Als Veganer und Vegetarier fleischlos Grillen und dabei genießen

    Ist endlich die schöne Sommerzeit in Anmarsch, wird der Grill im Garten oder auf dem Balkon zu einem festen Bestandteil der Freizeit werden.

    Lecker zu Grillen bedeutet jedoch nicht automatisch, dass nur Fleisch auf dem Grillrost landen muss. Da die Gemeinde der Veganer und Vegetarier immer größer zu werden scheint, gibt es immer mehr fleischlose Produkte für das Grillvergnügen.

    Sehr würzig präsentieren sich Produkte aus Seitan (Gemisch aus Weizeneiweiß) auf dem Grill. Auf dem Holzkohlegrill aufgelegt, erinnert der Geschmack sogar an Schnitzel und Steak. Milder schmeckt Tofu und weist dabei eine eher lockere Konsistenz auf und Bratlinge als Hamburger überzeugen ebenfalls mit ihrem leckeren Geschmack.

    Längst werden auch Käse und Gemüse nicht mehr auf die Nebenrolle als Beilage zum Grillen reduziert. Lecker mariniert und gewürzt, ersetzen sie auch ein Steak. Salate, Folienkartoffeln und verschiedene Brotsorten runden das leckere Menü als Beilagen ab.

    Tipps zum Grillen von Fisch und Meeresfrüchten

    Nahaufnahme weißer Teller mit Meeresfrüchten: Garnele und Fisch an Zitronenscheiben und Petersilie
    Fischgericht © Natalie - www.fotolia.de

    Sommerzeit ist Grillzeit und schon längst hat man sich dabei nicht nur auf Fleisch beschränkt – häufig kommt auch Fisch auf den Grill. Dabei eignen sich Fische mit hohem Fettgehalt am besten, denn diese haben ein sehr intensives Aroma und trocknen zudem nicht so schnell aus. Es gibt einige Dinge, die man beachten sollte, damit das Grillfest mit Fisch zum Erfolg wird.

    Fischsorten, die viel Fett beinhalten, sind beispielsweise Lachs, Hering oder Forelle. Auch Thunfischsteaks schmecken lecker, wenn sie auf dem Grillrost zubereitet werden. Dabei sollte dieses geölt und das Steak daraufgelegt werden. Anschließend brät man es kurz an und legt es anschließend auf ein Stück Alufolie, um es indirekt weiterzugrillen.

    Anfänger sollten jedoch mit einem ganzen Fisch anfangen. Diesen kann man entweder einfach in Alufolie legen oder man schneidet ihn auf, legt ihn auf eine halbe Kartoffel oder eine Zitronenscheibe auf den Grill, damit er nicht festklebt. Vorher sollte man den Fisch an einigen Stellen tief einschneiden; hier kann man beispielsweise Gewürze und Kräuter hineinlegen.

    Auch gegrillte Meeresfrüchte sind bei vielen beliebt; solche, die einen Panzer haben, lassen sich besonders einfach zubereiten, dazu zählen beispielsweise Garnelen. Bei Meeresfrüchten mit festem Fleisch eignen sich Spieße sehr gut, Fleisch, das leicht zerfällt, grillt man besser in einem Stück Alufolie.

    Diese sollte vorher unbedingt gefettet werden; zum Würzen eignen sich Gewürze wie Estragon oder Petersilie, ansonsten ist auch Fischfond oder Wein sehr zu empfehlen.

    Tipps zum Grillen von Fisch

    Nahaufnahme gegriller Fisch mit Kartoffeln
    Gegrillter Fisch mit kartoffeln © Hannes Eichinger - www.fotolia.de

    Neben Steak und Bratwurst passt auch Fisch perfekt zur Grillsaison. Dabei sind besonders diejenigen Sorten gut für ein Grillrost geeignet, die einen hohen Fettgehalt und festes Fleisch aufweisen.

    Fisch richtig grillen

    Fische werden im ganzen Stück gegrillt. Man kann sie nicht nur auf den Grill legen, sondern auch stellen, indem man den Bauch des Fisches mit einer Kartoffel oder Zitrone ausstaffiert. Dabei sollte Fisch nicht an der heißesten Stelle des Grills platziert werden. Vor allem Fischsteaks benötigen in der Regel keine lange Grillzeit. Das Innere schmeckt am besten, wenn es nicht ganz durchgegart ist.

    Bei Filets grillt man zunächst die Hautseite. Filets mit sehr weichem Fleisch werden am besten in einer Alufolie oder Schale gegrillt, damit der Fisch als Ganzes erhalten bleibt. Zudem sollte Fisch nur einmal gewendet werden, sonst besteht die Gefahr, dass er am Rost hängenbleibt und beim Lösen in viele Teile zerfällt.

    Fisch nachhaltig Grillen

    Mit einem Garthermometer lässt sich einfach feststellen, ob der Fisch fertig gegrillt ist. Das Aussehen des Fleisches lässt allerdings auch Rückschlüsse auf den Gargrad zu. So deutet weißes Fleisch darauf hin, dass der Fisch bereit zum Verputzen ist.

    Wer sich umweltbewußt ernähren möchte, sollte auf nachhaltige Fischerei setzen. So kann man mit guten Gewissen Wildfische kaufen, auf deren Verpackung das MSC-Siegel prangt. Bei Zuchtfischen deuten Siegel von Bioland, Naturland und dem Aquaculture Stewardship Council (ASC) auf eine verantwortungsvolle Aquakultur hin.

    Leckere Beilagen zum Grillen

    Typische Grillbeilagen
    Typische Grillbeilagen

    Grillen gehört zur warmen Jahreszeit einfach dazu. Aber wer möchte denn nur gegrilltes Fleisch, gegrillten Fisch und/oder gegrilltes Gemüse essen? Erst die richtige Beilage macht den Grillabend perfekt.

    Brot und Salate

    In jedem Fall gehört frisches Brot - am besten Baguette - zu Gegrilltem dazu. Man kann hier auch variieren und gefüllte Baguettes mit normalem Baguettebrot im Brotkorb mischen. Daneben dürfen natürlich die Salate nicht fehlen. Sehr beliebt sind immer der gemischte Salat und der Nudelsalat.

    Besonders wenn es richtig heiß ist, sollte man jedoch keinen extrem kalorienhaltigen Nudelsalat mit Mayonnaise machen. Hier kann man alternativ ganz einfach einen Nudelsalat aus

    machen und mit einer Sauce aus Balsamicoessig, Rapsöl und Kräutern anmachen. Dieser leichte Nudelsalat passt perfekt zu gegrilltem Fleisch und ist zudem sehr leicht und kalorienarm.

    Beim Grillabend darf auch ein Teller mit Tomate und Mozzarella nicht fehlen. Genauso passt aber auch zuvor im Ofen gegrilltes oder gedünstetes Gemüse wie Paprika, Zucchini, Aubergine oder Pilze.

    Kartoffeln

    Wer sich mit den Beilagen möglichst wenig Arbeit machen möchte, der sollte auch Kartoffeln anbieten. Bereits als Salzkartoffeln machen sie wenig Arbeit, deutlich schneller geht es jedoch so: Man schält die Kartoffeln und wickelt jede einzelne Kartoffel in Alufolie.

    Dann legt man sie in den Backofen und schaltet diesen – je nach Größe der Kartoffeln – für etwa eine halbe Stunde ein. Wenn die Schale der Kartoffeln sauber ist, kann man sie evtl. sogar mitessen und das Schälen entfällt.

    Bezüglich der Beilagen ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Natürlich richtet sich die Auswahl auch danach, wie viele Leute mitessen. Wenn man spontan nur in der Familie grillt, wird man sicher nicht zehn verschiedene Beilagen zubereiten - bei einer Gartenparty hingegen sollte eine bunte Auswahl an Beilagen serviert werden, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist.

    Beliebte Grillspezialitäten aus Amerika, Italien und Thailand

    Während in Deutschland häufig Würstchen auf dem Grill landen, isst man in Amerika bevorzugt saftige Steaks vom Grill. Andere Länder, andere Sitten - das gilt auch fürs Grillen. Hier stellen wir Ihnen die beliebtesten Grillspezialitäten aus Amerika, Italien und Thailand vor.

    Amerika - Steaks in allen Variationen

    In Amerika sind vor allem Ribeye, Porterhouse und T-Bone sehr populär. Dabei handelt es sich um verschiedene Steak-Varianten, die allesamt vom Rind stammen.

    Aber auch Spareribs sind in Amerika sehr beliebt und gehören zum Barbecue dazu. Zum klassischen Barbecue gehören auch Fisch und Kartoffeln.

    Was viele nicht wissen: Beim Barbecue kommt das Grillgut nicht mit dem Feuer in Kontakt. Es wird vielmehr bei niedriger Temperatur ganz langsam gegart.

    Dies dauert natürlich länger als herkömmliches Grillen, ist aber auch gesünder, da weder Fleischsaft noch Fett in die Glut tropfen können.

    Passiert dies, können nämlich schädliche Stoffe entstehen. In den speziellen Barbecue-Smokern kommen oft ganze Schweinehälften, Rinderrippen, Garnelen und auch Fisch.

    Italien - von allem etwas

    In Italien kommt Fleisch meist mariniert auf den Grill. Die Marinaden bestehen aus frischen Kräutern und Öl und aromatisieren das Fleisch perfekt.

    Aber auch Meeresfrüchte und Fisch gehören zu den italienischen Grillspezialitäten. Häufig wird Grillgut auch scharf gewürzt oder in Wein eingelegt.

    Anstatt der klassischen Grillsaucen findet man in Italien oft Pestos zum Eintunken von Fleisch, Fisch und Gemüse. In Italien kommt auch den Beilagen große Bedeutung zu. Je nach Region gibt es verschiedene Antipasti und Salate sowie Bruschetta.

    Thailand - Grillspieße

    Die thailändischen Grillspezialitäten unterscheiden sich von den amerikanischen Leckereien. Hier werden vor allem Spieße auf dem Grill zubereitet. Was auf den Spieß kommt, bleibt jedem selbst überlassen.

    Es gibt Grillspieße mit

    • Fleisch
    • Fisch und Meeresfrüchten
    • Geflügel
    • Tofu und
    • Gemüse.

    Besonders beliebt sind gemischte Varianten. Die thailändischen Grillspieße werden erst durch die Marinade so besonders. Viele exotische Gewürze geben dem Grillgut einen außergewöhnlichen Geschmack, der sowohl Touristen als auch Einheimische überzeugt. Lemongras fehlt beispielsweise in keiner Marinade.

    Die fertigen Spieße lassen sich prima in Erdnusssauce tunken. Häufig findet man auch Fleisch oder Fisch in Bananenblättern auf dem Grill.

    Tofu grillen - Leckere Ideen für Spieße und Co.

    Selbst die Fleischliebhaber suchen nach einigen Sommerwochen nach Alternativen zu Steaks und Grillwürstchen. Tofu ist hier eine sehr gute Alternative, weil er vielseitig zubereitet werden kann.

    Tofu vor dem Grillen richtig vorbereiten

    Frauen wollen andere Speisen beim Grillen

    Grill auf Wiese mit Fleisch, Spargel, Maiskolben
    Grillen © Walter Luger - www.fotolia.de

    Grillen ist ja eigentlich immer noch die Domäne der Männer: Ein Fass Bier und herzhafte Fleischstücke und Würste aufs Rost - das lässt Männerherzen höher schlagen. Frauen genießen beim Barbecue gerne jedoch einmal andere Speisen.

    So dürfen für sie Gemüsespieße oder Tofubratlinge nicht fehlen, denn frau achtet ja gerne auf die schlanke Linie. Auch bei den Nachspeisen darf es ruhig einmal etwas kreativer zugehen. Früchte wie Ananas, Äpfel, Bananen, Mangos oder Erdbeeren eignen sich hervorragend für den Grill. Dazu dann ein Kokos-Minze-Joghurt reichen und man hat ein perfektes Dessert vom Grill.

    Oder wie wäre es mit gegrillten Mangos in Rotweinsirup? Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf und holen Sie sich Anregungen für leckere Nachspeisen vom Grill - Die Damenwelt wird begeistert sein!

    Tofu ist ein fester Quark, der aus Sojabohnen hergestellt wird. Es gibt den Tofu in unterschiedlichen Varianten zu kaufen.

    Möchte man ihn auf den Grill legen, so sollte er möglichst fest sein, sonst bröckelt er zu leicht auseinander. Auch geräucherter Tofu eignet sich zum Grillen.

    Einfrieren

    Wenn man nicht genau weiß, wann man grillen möchte, so kann man den Tofu übrigens auch einfrieren. Dies bewirkt sogar, dass er nach dem Auftauen etwas fester und somit besser zum Grillen geeignet ist.

    Trocken tupfen

    Vor dem Grillen von Tofu sollte man auch wissen, dass dieser noch viel Wasser enthält. Das Wasser sollte man so gut es geht entfernen, bevor man Tofu grillt. Dazu drückt man den Tofu z.B. im Küchenpapier kräftig aus.

    Würzen

    Tofu ist deutlich gesünder als Grillfleisch, hat jedoch keinen nennenswerten Eigengeschmack. Daher ist es ganz wichtig, den Tofu zu würzen bzw. zu marinieren, bevor man ihn auf den Grill legt.

    Damit Tofu einen guten Geschmack erhält, legt man ihn einige Stunden vor dem Grillen in eine Marinade z.B. aus Öl und frischen Kräutern ein. Hat man diese Zeit nicht, so wickelt man den ungewürzten Tofu zusammen mit Öl und Kräutern in eine Alufolie und legt diese dann auf den Grill.

    Tofu grillen

    Gegrillt werden kann Tofu entweder direkt auf dem Grillrost oder in einer Aluschale. Beides sollte man mit Öl einpinseln, damit der Tofu nicht anbrennt.

    Tofu-Gemüse-Spieß

    Doch Tofu kann auch auf Spießen gegrillt werden. Dazu schneidet man Gemüse wie Zucchini, Paprika und Auberginen in größere Stücke und spießt diese abwechseln mit Tofustücken auf Schaschlikspieße auf. Diese sollte man ebenfalls vor dem Grillen in einer Marinade einlegen.

    Panierter Tofu

    Tofu kann aber auch wie ein Schnitzel paniert werden. Selbst Fleischliebhaber, die sonst dem Tofu kritisch gegenüber stehen, werden von dieser kalorienarmen Alternative begeistert sein.

    Kaloriensparen beim Grillen - es geht auch gesundheitsbewusst!

    Grillgut auf einem Bratrost auf der Terrasse, eine Hand führt eine Zange zu einem Stück Fleisch
    grillen 09 © Lianem - www.fotolia.de

    Was wäre der Sommer ohne die lauen Grillabende, die man am liebsten mit seinen besten Freunden verbringt? Sich zum Bier zu treffen und dabei das ein oder andere Steak auf den Grill zu legen, gehört für die Deutschen zur warmen Jahreszeit einfach dazu.

    Wer sich dabei regelmäßig so eine Grillparty gönnt, wird diese auch schnell auf den Hüften merken, denn in den meisten Fällen kommen die Würstchen und Co. sehr kalorienreich daher. Generell wird empfohlen, nicht allzu oft auf tierische Fette zurück zu greifen. Ab und an stellt dies natürlich kein Problem dar, im Gegenteil. Doch sollte dabei vermehrt auf mageres Grillgut gesetzt werden.

    Mariniertes Fleisch sollte man zunächst am besten abtupfen, damit die Marinade nicht auf die Kohle tropft und zur Entstehung gefährlicher Dämpfe führt. Alternativ eignet sich die Verwendung einer Aluschale sehr gut.

    Beliebte Grillwaren und deren Kaloriengehalt

    Bei den folgendem Grillgut und den entsprechenden Kalorienangaben handelt es sich um Werte des ungegrillten Fleisches - je nach Rezept kann sich der Gehalt deutlich ändern.

    Eins vorab - meistens ist es so, dass Würstchen deutlich kalorienreicher sind als Fleisch in purer Form, beispielsweise bei Ware, die zusätzlich noch Speck enthält. Die Nürnberger Rostbratwürstchen zählen zum beliebtesten Grillgut und bringen 280 Kilokalorien pro 100 Gramm mit. Auch gerne gegessen werden rote Bratwürste, hier werden bei gleicher Anzahl 240 Kilokalorien gezählt.

    In Sachen Steak steht das Rib Eye Steak auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben; bei 100 Gramm gibt es 200 Kilokalorien. Wer hier sparen will, sollte die Fettränder abschneiden. Auf die gleiche Menge kommt das Schweinenackensteak, Puten- und Hühnersteak sind mit 110 Kilokalorien deutlich Figur freundlicher.

    Auch das Rumpsteak ist mit etwa 130 Kilokalorien noch fettarm. Schweinefilet kann in diesem Bereich eher punkten und hat nur 100 Kilokalorien; nicht zu verwechseln mit Schweinebauch, hier gibt es für 100 Gramm stolze 260 Kalorien.

    Mit Grillkäse kann man noch einen draufsetzen: 100 Gramm des Milchprodukts haben 320 Kilokalorien. Auf der Liste der fettärmsten Grillwaren in dieser Liste steht der Maiskolben mit etwa 90 Kalorien.

    Für den besonderen Grillgeschmack dürfen auch die passenden Gewürze nicht fehlen...

    Wichtige Gewürze zum Grillen

    Damit das Grillen zu einem schmackhaften Erlebnis wird, sollte man dabei sein Augenmerk auch auf die Auswahl der Grillgewürze richten. So verleihen erst die passenden Gewürze dem Grillgut seinen exquisiten Geschmack.

    Was wäre das schönste Stück Fleisch ohne die richtigen Gewürze? Gewürze dienen schon seit Menschengedenken zur Abrundung und Veredelung aller möglichen Speisen. Besonders beim Grillen spielen sie eine bedeutende Rolle und sorgen für den besonderen Geschmack des Grillguts.

    Mitunter können die Gewürze sogar über das Gelingen oder Misslingen einer Grillparty entscheiden. Daher ist es ratsam, die passenden Gewürze auszuwählen.

    Salz, Pfeffer und Co.

    Zu den wichtigsten Grillgewürzen zählen natürlich Salz und Pfeffer. Diese beiden Gewürze allein reichen jedoch nicht aus, auch wenn sie der Grundstein für eine gute Würzung sind. Daher sollte jeder Grillmeister zusätzlich unbedingt über weitere Gewürze wie

    verfügen, um ein abwechslungsreiches Würzen zu gewährleisten.

    Barbecue-Gewürze

    Veranstaltet man ein Barbecue, empfiehlt es sich, auf spezielle Barbecue-Gewürze und Gewürzmischungen zurückzugreifen. Hilfreich bei der Gewürzauswahl können auch fertige Marinaden sein. So liefern diese Hinweise darauf, welche Gewürze sich zur Verfeinerung des Fleisches besonders gut eignen.

    Experimentierfreude

    Natürlich sollte der Grillmeister auch fleißig experimentieren und immer wieder neue Gewürzkreationen ausprobieren. Auf diese Weise ist Abwechslung garantiert.

    Eine wichtige Rolle beim Würzen spielt auch die Gewürzmühle. So wird das Gewürzaroma erst so richtig entfaltet, wenn sich die Gewürze gut zerkleinern lassen.

    Welche Gewürze zu welchem Grillgut?

    Nicht immer passt ein Gewürz auch zu dem jeweiligen Grillgut wie Fleisch oder Fisch. Um herauszufinden, welches Grillgut mit welchen Gewürzen kompatibel ist, ist meist Experimentieren angesagt.

    Dabei kann es ab und zu auch zu negativen Überraschungen kommen. Mit der Zeit findet man als Grillmeister jedoch die richtigen Zusammenstellungen heraus.

    Als vielfältig einsetzbare Gewürze gelten Knoblauch und grüner Pfeffer, die beinahe zu jeder Fleischsorte passen. Mit Basilikum lässt sich sowohl Rindfleisch als auch Schweinefleisch würzen.

    Schwarzer Pfeffer eignet sich dagegen eher speziell für Rindfleisch, während Curry als passend für Putenfleisch und Hähnchen gilt. Auch Ingwer kann für Geflügelfleisch verwendet werden. Darüber hinaus passt es aber auch gut zu Fisch.

    Und was ist mit Nachtisch...?

    Leckere Nachtischideen mit Obst auf dem Grill

    In den Sommermonaten bietet sich Obst zum Grillen geradezu an und ist ein leckerer Nachtisch. So kann man die Resthitze des Grills noch nutzen und man erhält ein gesundes Dessert. Zum Grillen eignen sich beispielsweise frische

    Das Obst muss entsprechend vorbereitet werden, das heißt schälen, entkernen und in handliche Stücke schneiden. Am besten benutzt man Alugrillschalen, diese werden mit etwas Butter eingefettet.

    Wer möchte, kann auch etwas Zitronen- oder Orangensaft darübergeben. Die Grilldauer richtet sich zum einen nach der Obstsorte, zum anderen aber auch danach, wie weich die Früchte werden sollen.

    Bananen grillen

    Bananen richtig grillen
    Bananen richtig grillen

    Während man bei praktisch allen Obstsorten die Schale entfernen sollte, stellt die Banane eine Ausnahme dar. Diese können mit Schale auf den Grill gelegt werden.

    Mit der Zeit werden die gelben Bananenschalen dann schwarz und platzen irgendwann auf. Dann kann man die gegrillten Bananen vom Rost nehmen und genießen. Eine Kugel Eis dazu und fertig ist das gegrillte Dessert.

    Man kann dann übrigens auch noch etwas Zucker und Honig darübergeben und die Banane flambieren. Schmeckt nicht nur toll, sondern sieht auch schön aus.

    Genauso kann man die Banane aber auch ein wenig einschneiden, bevor man sie auf den Grill legt und mit Schokolade füllen. Diese schmilzt bekanntlich bei Wärme, sodass ein überaus leckeres Dessert entsteht.

    Ananas grillen

    Ananas richtig grillen
    Ananas richtig grillen

    Wer eine Ananas grillen möchte, schneidet diese in Scheiben und lässt dabei aber die Schale am Fruchtfleisch. Nun vermischt man Zucker, Vanillezucker und Pfeffer miteinander. Darin werden nun die Ananasscheiben gewendet und dann auf den Grill gelegt.

    Die gegrillten Ananasscheiben kann man dank der Schale gut mit der Hand essen. Als Dip eignet sich gesüßter Mascarpone.

    Pfirsiche grillen

    Um Pfirsiche grillen zu können, halbiert man diese einfach und streicht die Schnittstellen mit etwas Honig ein. Nach dem Grillen serviert man die Pfirsichhälften mit pürierten Himbeeren und Eis.

    Gefüllte Äpfel

    Ein anderes leckeres Rezept sind gefüllte Äpfel, dafür werden Äpfel geschält und ausgehöhlt, sie werden mit Zucker und Zimt bestreut und mit Marzipan und Schokolade gefüllt. Dann kommen sie in der Grillschale auf den Grill, bis das Fruchtfleisch weich ist.

    Weitere süße Zubereitungsideen

    Man kann das Obst offen grillen oder es auch in Alufolie einschlagen. Nach dem Grillen kann das Obst mit Eiscreme oder mit Schlagsahne serviert werden.

    Oder man bereitet einen Pudding vor, der mit dem Obst besonders gut schmeckt. Auch einen kleinen Schuss Rum oder Likör über dem Obst schmeckt gut, das Dessert ist dann aber für Kinder nicht geeignet.

    Das Obst sollte nicht zu lange gegrillt werden, damit es nicht weich und matschig wird. Es geht ja hauptsächlich um den Grillgeschmack, aber es sollte noch Biss haben. Man kann auch kleine Obstspieße machen, diese sehen nicht nur hübsch aus, sie machen auch besonders Kindern große Freude.

    Das Obst kann nach dem Grillen auch mit Honig, Limetten- oder Zitronensaft verfeinert werden. Man kann die Resthitze des Grills auch nutzen, um verschiedene Beerenfrüchte, wie Himbeeren, Brombeeren oder Johannisbeeren, in einem Topf zu erwärmen, mit etwas Zucker und Rum erhält man so eine prima Beilage zum Eis.

    Studenten erfinden die "süße" Wurst zum Grillen

    Bratwürste auf Grillrost, darunter Flammen
    brats on the grill © aceshot - www.fotolia.de

    Es muss nicht immer Weißwurst und Steak sein, was auf dem Grill landet. Diesen Gedanken hatten mit Sicherheit auch die Studenten aus Hohenheim, als sie das Dessert für den Grill erfanden.

    Ihr „BBQuchen“ ist alles andere als herzhaft, sondern lecker süß. Eine Wurst, die aussieht wie eine, aber doch keine ist!

    Gut ein halbes Jahr tüfftelten die jungen Studenten an ihrer süßen Wurst, die aus einem Teig aus Nüssen, Stärke, Eiern, Zucker und geriebenen Früchten besteht und schließlich in einem nichttierischen Zellulosedarm steckt.

    Beide Studenten sind dabei, ihren Master in Food Science and Engineering zu machen, als sie feststellen mussten, dass es noch gar kein Dessert zum Grillen gibt. Schon machten sie sich ans Werk und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

    Den BBQchen gibt es in verschiedenen Sorten. Unter anderem in den Geschmacksrichtungen Mohn mit Mango, Cashew mit Rhabarber, Haselnuss mit Karotte, und Zucchini mit Kokos. Zudem sind sie alle mit einer köstlichen Karamellkruste versehen, welche nach dem Grillen das unverkennbare und leichte Röstaroma entwickelt.

    Gereicht werden die süßen Würste mit aromatischen Soßen aus Ingwer-Orange, Minze-Ananas oder auch Himbeer-Limette. Da darf man gespannt sein, ob die beiden Studenten da nicht eine lukrative Marktlücke entdeckt haben.

    Auch ohne Zucker ein Genuss

    Obst schmeckt aber nicht nur süß, man kann es auch delikat zubereiten. Dafür benötigt man zum Beispiel eine frische Ananas. Diese wird geschält und vom Strunk befreit, dann schneidet man sie in Scheiben.

    Die Ananasscheiben werden auf einer mit Butter ausgepinselten Alugrillschale gegrillt. Davor schneidet man eine geschälte Zwiebel in feine Ringe und man schneidet frischen Koriander klein. Nach dem Grillen wird die Ananas gesalzen und man gibt die Zwiebeln und den Koriander darüber.

    Auch glasierte Ananas schmeckt sehr gut. Dafür wird wieder eine frische Ananas vorbereitet, aus Honig, Zitronensaft und Dijon-Senf bereitet man eine Marinade. Mit dieser wird die Ananas beim Grillen regelmäßig eingepinselt.

    In jedem Fall sind frische Früchte eine echte Alternative zum Fleisch oder auch die Abrundung eines perfekten Grillnachmittags. Die Zubereitungszeit ist verschwindend gering und die Dessertvariationen schier unendlich!

    Zum Schluss folgen noch ein paar Tipps zum gesunden Grillen...

    Gesund grillen

    Wenn man einen Holzkohlegrill verwendet, grillt man am gesündesten, wenn das Fleisch nicht direkt mit dem Feuer in Kontakt kommt sondern auf einer Aluschale auf dem Rost liegt. Diese Aluschalen sind in jedem Supermarkt erhältlich und verhindern, dass gesundheitsbedenkliche Stoffe durch das in das Feuer tropfende Fett entstehen.

    Alternativ kann man das Grillgut auch auf einen Gas- oder Elektrogrill legen. Mit langem Grillbesteck wird das Grillgut immer wieder umgedreht, damit es von allen Seiten gut durchgebraten werden kann.

    Übrigens: Nicht immer muss Fleisch auf dem Grill liegen. Alternativ kann man auch Fisch oder Gemüse grillen. Mit den richtigen Gewürzen und einer schönen Marinade schmeckt fleischloses Grillen bestimmt auch ansonsten überzeugten Fleischessern.

    Am meisten macht das Grillen in einer fröhlichen Runde Spaß. Und wenn man die Nachbarn gleich miteinlädt, dann beschwert sich auch niemand, wenn es mal etwas lauter und später wird.

    Tipps und Anregungen zum richtigen Grillen

    Die richtigen Grillutensilien und selbstgemachte Saucen und Dips machen aus dem Grillen ein Erlebnis

    Grill auf Wiese mit Fleisch, Spargel, Maiskolben
    Grillen © Walter Luger - www.fotolia.de

    Grillen gehört zum Sommer einfach dazu. Wer gerne Fleisch auf den Rost legt, sollte darauf achten, woher es kommt und wie die Tiere gehalten wurden. Dies sagt mehr über die Qualität aus als die Farbe.

    Eine schmackhafte Marinade

    Auch eine gute Marinade trägt zum guten Gelingen bei.

    reichen in der Regel aus. Besonders empfehlenswerte Zutaten sind

    Die Frische von fertig manierierten Fertigprodukten lässt sich dagegen nicht immer leicht feststellen.

    Gemüse als Grillgut

    Für Gemüse ist eine gusseiserne Platte gut geeignet. Sie verhindert, dass kleinere Gemüsestücke wie Zucchinischeiben und Champignons durch den Rost fallen. Das beste Grillergebnis lässt sich erzielen, wenn das Grillgut erst auf den Rost kommt, wenn die Kohle komplett durchgeglüht ist. Bei zu großer Hitze verbrennt die Grillade rasch.

    Selbstgemachte Grillsauce

    Auf dem Markt sind viele Grillsoßen. Wem Fertigprodukte nicht zusagen, der kann sich mit

    einen eigenen leckeren Dip herstellen.

    Sicherheit beim Grillen

    Grillspaß im Sommer: Sicherheit geht vor!

    Grillfeuer mit Kohle und Grillanzündern
    Grillfeuer II © Ralf Beier - www.fotolia.de

    Die Grillsaison ist eröffnet! Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es auch die Brutzelfreunde wieder nach draußen. Dabei wird gern heftig diskutiert - über die beste Marinade und die perfekte Art, ein Steak zu bereiten. Über eines aber sollten sich alle einig sein: In puncto Sicherheit besser keine Kompromisse eingehen! Mehrere Tausend Grillunfälle pro Jahr sprechen für sich - denn ganz so harmlos, wie das Freizeitvergnügen daherkommt, ist es leider nicht.

    Um potentielle Gefahren zu vermeiden, sollte man zunächst einmal einen festen Standort für den Grill wählen. Schiefe Ebenen, morastiger oder sandiger Untergrund sind leider keine gute Wahl. Und: Ein guter Standort befindet sich in einem vernünftigen Sicherheitsabstand zu allen Beteiligten. Schon ein falsch gekickter Fußball reicht aus, um kleinere Grills zum Umfallen zu bringen. Deshalb sollten sowohl Menschen wie auch brennbare Gegenstände aus dem Gefahrenbereich verbannt werden.

    Der einzige, der dem Grill näher kommen darf, ist der Grillmeister. Er sorgt dafür, dass immer wieder Grillgut nachgelegt wird und das Steaks, Käse und Gemüsespieße schön kross werden. Dabei sollte Sicherheit auch und gerade für ihn höchste Priorität haben - was passieren kann, wenn man einmal nicht aufpasst oder schlicht Pech hat, haben wir eingangs beschrieben. Extralanges Grillbesteck und spezielle Handschuhe halten das heiße und fettige Grillgut auf Abstand. Damit nichts spritzt und raucht, sind Grillschalen eine gesunde (und sichere!) Wahl.

    Um den Grill in Schwung zu bringen, sind Grillanzünder eine gute Wahl. Wer auf Nummer sicher gehen will, der wählt feste statt flüssige Produkte - die Verletzungsgefahr zum Beispiel bei Spiritus ist enorm hoch! Dasselbe gilt übrigens bei Feuer: Bitte niemals mit Flüssigkeiten löschen! Feste Materialien wie Sand oder eine Löschdecke sind empfehlenswert. Zum Schluss sollte der Grill langsam auskühlen - und zwar ausschließlich unter Aufsicht und freiem Himmel.

    Sicher und gesund grillen – Tipps für den Profi

    Grillrost voll mit Steaks, Spießen, Würstchen und Gemüse
    Grill © Alexander Raths - www.fotolia.de

    Am Grill fühlt sich jeder Mann als Experte. Während in der Küche meist die Frau das Sagen hat, ist die Schürze draußen Herrensache. Mit ein paar Tricks lassen sich die Brutzelkünste noch verbessern.

    Das beginnt bei der Ausstattung: ob man einen Gas- oder Elektrogrill wählt oder die Würstchen klassisch auf Holzkohle gart, ist Geschmackssache. In punkto Sicherheit sollten Grillfans jedoch keine Kompromisse machen. Ohne TÜV-Siegel oder CE-Zeichen gehört kein Steak auf den Rost.

    Wenn es der traditionelle Holzkohlegrill sein soll, stellt sich die Frage nach dem richtigen Brennmaterial. Auch hier weist ein amtliches DIN-Zeichen den Weg zu guter und gesunder Qualität. Unfälle beim Entzünden lassen sich mit Grillanzündern in fester Form vermeiden. Wer ökologisch denkt, baut seiner Kohle ein Bett aus brennenden Eierkartons, handtellergroß zerstückelt.

    Bleibt noch das eigentliche Grillen. Theoretisch kann man alles nutzen, was nicht durch den Rost fällt. Von gepökelten Fleischsorten sollte man allerdings Abstand nehmen, sie setzen über dem Feuer Nitrosamine frei. Wer eine Aluschale nutzt oder seitlich von der Glut grillt, reduziert außerdem Qualm durch herabtropfendes Fett. Es dauert dann zwar länger, bis das Grillgut gar ist, dafür entstehen aber keine krebserregenden Stoffe.

    Beim Grillen kommt es oft zu Brandverletzungen - Was man im ersten Moment tun sollte

    Grillen, Barbecue: Spieße und Fleisch auf Grill
    barbecue meals 1 © Pierrette Guertin - www.fotolia.de

    Grillen gehört für viele bei herrlichem Wetter einfach dazu. Doch einige unterschätzen auch die Gefahr, welche von einem Grill ausgehen kann. Brandverletzungen sind keine Seltenheit und sollten nicht auf die leichte Schulte genommen werden. Ist die Verletzung größer als ein Handrücken, dann wird das sogar ein Fall für den Notarzt. Haben sich Kinder oder ältere Menschen verbrannt, dann muss in jedem Fall ein Arzt gerufen werden.

    Erste-Hilfe bei Brandverletzungen

    Das Kühlen von Brandverletzungen sollte man besser unterlassen, denn das kann zu einer Unterkühlung des Patienten führen und belastet den Kreislauf unnötig stark. Wichtig ist, dass der Kreislauf und das Bewusstsein vom Patienten im Auge behalten wird, bis der Notarzt eintrifft.

    Kleinere Verletzungen können mit lauwarmen Wasser abgespült werden und sollte es sich um eine offene Wunde handeln, kann diese mit einem sterilen Tuch abgedeckt werden.

    Geraten Kleidungsstücke in Brand, dann sollten diese wenn möglich sofort ausgezogen werden. Eine Decke zum Löschen schafft ebenfalls erste Abhilfe. Hat man jedoch keine so schnell zu Hand, muss man sich auf dem Boden hin und her rollen, bis das Feuer erstickt ist. Kommt jedoch ein Feuerlöscher zum Einsatz, darf der niemals in das Gesicht von brennenden Person gehalten werden.

    Alle Gäste haften bei Grillunfällen mit Brandbeschleunigern und Spiritus

    Wer lediglich darauf hinweist Brandbeschleuniger und Spiritus nicht zu verwenden, haftet bei einem Grill-Unfall mit

    Bratwürste auf Grillrost, darunter Flammen
    brats on the grill © aceshot - www.fotolia.de

    Wenn das Wetter besser wird und die Temperaturen steigen, beginnt die Grill-Saison. Leider kommt es dabei in jedem Jahr zu Unfällen mit fürchterlichen Konsequenzen.

    Nach Angaben der Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) beläuft sich deren Zahl bundesweit auf etwa 4000, davon gut 500 mit besonders schweren Folgen. Gerade

    • Spiritus und
    • Brandbeschleuniger

    sind immer wieder die Ursache für Grillunfälle.

    Wer nicht aktiv eingreift, haftet mit

    Der Bund der Versicherten macht darauf aufmerksam, dass bei einem Unglück beim Grillen auch Beteiligte haften, die die Verwendung von Brandbeschleunigern und Co. nicht verhindern. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az.: 9 U 129/08) reicht es jedoch nicht aus, nur darauf hinzuweisen, die Mittel nicht anzuwenden. Ein aktives Eingreifen sei erforderlich, so die Richter. Für mögliche Schäden kommt die Privathaftpflichtversicherung auf.

    Nachbarn informieren, Nachtruhe einhalten

    Streit mit Nachbarn lässt sich vermeiden, wenn man diese über einen Grillabend vorab informiert. Geruch und Rauch sollten niemanden stören.

    Es ist zudem angebracht, die Nachtruhe einzuhalten. Manchmal verbietet auch die Hausordnung das Grillen auf dem Balkon. Dort dürfen zudem nur Elektrogrills verwendet werden.

    Grundinformationen und Hinweise zum Grillen

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: White meat in a frying pan © ason - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Grilled meat and vegetables © Jacek Chabraszewski - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Grillen © Walter Luger - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: slit pineapple © Valentin Mosichev - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: banana © April D - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Grillen 31 © Lianem - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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