Hebammen

Eine Hebammenhilfe kann von jeder schwangeren oder gebärenden Frau in Anspruch genommen werden

Hebammen beraten und betreuen umfassend schwangere Frauen während der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit. Sie stehen der Schwangeren in Sachen Vorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburtshilfe und Nachsorge (Wochenbett) zur Seite.

Zwei Hände in Handschuhen holen ein Neugeborenes aus dem Mutterleib
geburt © fux - www.fotolia.de

Der Beruf der Hebamme ist einer der ältesten der Welt, denn schon immer benötigten Frauen fachkundige Hilfe bei der Geburt ihrer Kinder. Die Hebamme oder Geburtshelferin kennt sich mit den einzelnen Vorgängen bei der Geburt aus, kann die jeweiligen Abschnitte gut einordnen und ist in der Lage, dann die Hilfe eines Arztes zu holen, wenn diese benötigt wird oder die Geburt unmittelbar bevorsteht.

Ausbildung

Der Beruf der Hebamme gehört zu den medizinischen Fachberufen, ist aber kein Studienberuf. Die Ausbildung zur Hebamme ist in der Regel dreijährig und wechselt zwischen praktischen und theoretischen Lehrinhalten.

  • Das theoretische Wissen wird auf der Berufsfachschule vermittelt.
  • Den praktischen Teil erlernen angehende Hebammen direkt im Kreißsaal,

wo sie ausgelernte Hebammen und Ärzte unterstützen.

Tätigkeitsgebiete

Zu den Tätigkeitsgebieten von Hebammen und Entbindungshelfern gehören:

Körperliche und charakterliche Voraussetzungen

Wer den Beruf der Hebamme ergreifen möchte, der sollte sowohl charakterliche als auch physische Voraussetzungen mitbringen. Nicht selten ist

  • körperlicher Einsatz

gefragt, wenn zum Beispiel die Schwangere beim Umherlaufen gestützt oder für Untersuchungen in eine bestimmt Position gebracht werden muss. Der Charakter der Hebamme sollte

  • ruhig und ausgeglichen

sein. Durch

  • eine positive Ausstrahlung

vermittelt sie der gebärenden Frau Sicherheit und Vertrauen. Ein hektisches oder ungeduldiges Wesen wirkt sich nicht positiv auf den Verlauf einer Geburt aus.

Die Hebamme betreut oft über Stunden hinweg eine gebärende Frau, die große Schmerzen hat.

  • Sie sollte in der Lage sein, mit diesen Schmerzen verantwortungsbewusst umzugehen und
  • die Patientin aufzumuntern, zu trösten und zur Mitarbeit zu motivieren.

Arbeitsplatz

Hebammen arbeiten

Zudem gibt es auch

  • freiberuflich tätige Hebammen, die ihre Patientinnen zum Beispiel bei einer Hausgeburt betreuen, sowie
  • selbstständige Hebammen mit eigener Praxis.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Hebammen

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