Panikstörungen

Betroffene leiden häufig unter längeren Panikattacken, die in Form von Todesangst auftreten können

Das wiederholte Auftreten von Panikattacken ist ein Hinweis auf eine Panikstörung. Der Auslöser für diese Attacken ist das plötzliche Entstehen von massiver Angst. Panikstörungen können mit einer Verhaltenstherapie oder Medikamenten behandelt werden.

Dunkelhaarige Frau hält sich erschrocken die Hand vor Nase und Mund
shut-up and hide © Arman Zhenikeyev - www.fotolia.de

Plötzlich ist sie da, Todesangst mit

die das Atmen erschwert und jede weitere Handlungsfähigkeit außer Kraft treten lässt. Auch

zählen zu den begleitenden Symptomen.

Formen

Man unterscheidet verschiedene Formen von Panikstörungen bzw. Panikattacken:

  • die Angst bedingte Panikattacke
  • die spontane Panikattacke und
  • die situationsbedingte Panikattacke.

Während der Betroffene nicht in der Lage ist, seine Gedanken zu ordnen und die Situation, die die Panikattacke ausgelöst hat, sachlich einzuschätzen, beginnt ein Kreislauf eines oft lebenslang anhaltenden Zyklusses von panikfreien Zeiträumen bis therapiebedürftigen Abschnitten.

Ursachen und Behandlung

Die Ursachen für Panikstörungen sind in der Regel

  • traumatische Ereignisse,

die einen seelischen Schock ausgelöst haben, der für andere unsichtbar war, weil der Kranke sich in diesem Schockzustand zurück gezogen hatte und mit niemand über seine Probleme sprach. Dadurch hat sich eine Blockade aufgebaut, die erst Jahre später ihre Auswirkungen zeigen kann.

Eine Therapie von Panikstörungen ist sehr langwierig und schwierig, weil die Ereignisse oft so lange zurück liegen, dass die Betroffenen sich nicht mehr an das auslösende Ereignis erinnern können. Wenn das doch der Fall sein sollte, kann die Therapie erfolgreich verlaufen, sofern die Blockade aufgelöst werden kann.

Meist werden Panikattacken durch Stresssituationen hervorgerufen, die eine Überforderung als Ursache haben.

gehören ebenso zur Therapie wie

  • alternative Heilmethoden,

die von Bachblüten bis zur Energiearbeit reichen. Erfolgreich ist auch der Einsatz einer

damit die Betroffenen lernen, mit ihrer Angst besser umgehen zu können und für sie stressige Situationen nicht mehr meiden. Männer und Frauen sind von dieser Störung gleichermaßen betroffen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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