6. Februar 2009
Für alle Formen des Glaukoms gibt es eine Hauptursache. Der Verlauf der Erkrankung richtet sich nach der Form und wie früh die Erkrankung erkannt wird.
Der grüne Star entsteht in sehr vielen Fällen durch eine dauerhafte Erhöhung des Augeninnendrucks. Weitere Ursachen sind zum Beispiel Gefäßerkrankungen, die Durchblutungsstörungen am Auge verursachen, das Alter, eine vorliegende Weit- oder Kurzsichtigkeit, Vererbung oder Erkrankungen wie zum Beispiel die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus.
Besonders bei Menschen über 65 Jahren tritt der grüne Star gehäuft auf. Je früher ein grüner Star behandelt wird, desto besser sind die Chancen für den Betroffenen. Wird ein grüner Star zu spät oder gar nicht behandelt, führen alle Formen zur völligen Erblindung. Ist das Gesichtsfeld bereits beeinträchtigt, kann dies auch durch eine Behandlung nicht mehr korrigiert werden.
Das Offenwinkelglaukom sowie das akute Glaukom können mit einer entsprechenden Therapie gut behandelt und das Fortschreiten der Erkrankung so aufgehalten werden.
Das kongenitale Glaukom bei Säuglingen und Kleinkindern jedoch hat trotz Behandlung immer Sehstörungen zur Folge. Dies gilt auch, wenn die Behandlung noch im Säuglingsalter vorgenommen wird.
Wie ein sekundäres Glaukom verläuft, hängt von der Grunderkrankung ab. Wird diese konsequent behandelt, bestehen hier gute Chancen, dass der Verlauf gestoppt werden kann. Wird die Grunderkrankung jedoch nur unzureichend behandelt, kann auch diese Form des grünen Stars eine völlige Erblindung zur Folge haben.
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