19. Oktober 2009
Eine Eisenmangelanämie wird durch verschiedene Maßnahmen therapiert. Durch eine gesunde Ernährung kann man einer Eisenmangelanämie meist vorbeugen.
Die Behandlung einer Eisenmangelanämie richtet sich nach der auslösenden Ursache.
Frauen, die unter einer sehr starken Regelblutung leiden, erhalten meist Eisentabletten verordnet. Gleiches gilt auch für Frauen, die einen Eisenmangel aufgrund einer schweren Entbindung mit hohem Blutverlust haben. Die Eisenwerte steigen in der Regel durch eine Tabletteneinnahme schnell wieder an. Trotzdem wird die medikamentöse Therapie meist etwa ein Vierteljahr lang durchgeführt.
Bei schwer kranken Patienten kann das Eisen auch als Infusion in die Vene verabreicht werden.
Bei sehr hohem und lebensgefährlichem Blutverlust kann auch eine Bluttransfusion notwendig werden. Der Patient erhält dann Blutkonserven eines Blutspenders.
In jedem Fall ist es für die Behandlung wichtig, die Ursache herauszufinden. Diese muss zwingend behandelt werden, um auch die Eisenmangelanämie heilen zu können.
Menschen, die sich gesund und ausgewogen ernähren, leiden normalerweise nicht unter einem Eisenmangel. Eisen ist in Vollkornprodukten, Gemüse und natürlich auch in Fleisch enthalten.
Personen, die einen erhöhten Eisenbedarf haben (dazu gehören schwangere und stillende Frauen oder auch zu früh geborene Babys), erhalten von ihrem Arzt oftmals bereits vorsorglich Eisentabletten, um einen Eisenmangel zu verhindern. Auch bei einigen schweren Erkrankungen ist es notwendig, Eisenpräparate einzunehmen, da das aufgenommene Eisen aus der Nahrung allein nicht ausreichend ist.
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