Dysmorphophobie

Schönheitshypochondrie - Die Angst hässlich, entstellt und unattraktiv auszusehen

Die Dysmorphophobie ist eine psychische Erkrankung, die vor allem bei jungen Menschen immer häufiger auftritt. Betroffene leben ständig in der Angst und dem Glauben, häßlich auszusehen und voller Makel zu sein. Dies kann zu Depressionen führen.

Junge Frau hält Hände vor Gesicht, Trauer, Einsamkeit
Trauer © Berchtesgaden - www.fotolia.de

Dysmorphophobie, zu deutsch Körperbildstörung, bedeutet ein gestörtes Verhältnis zu seinem Körper zu haben, indem man kleine Makel oder nicht vorhandene Makel als unerträglich empfindet.

Ursachen

Dysmorphophobie ist eine psychische Störung, deren Ursache weitgehend unbekannt ist. Auslöser können

sein.

Krankheitsbild

Die Betroffenen leiden unter dem zwanghaftem Gedanken, hässlich und unattraktiv zu sein, durch einen bestimmten, meist nur für sie sichtbaren Makel wie zum Beispiel eine Asymmetrie des Gesichtes oder einen zu kleinen Busen. Sie fühlen sich angestarrt und haben Angst vor Zurückweisung oder einer negativen Bemerkung.

Das führt zur Vermeidung sozialer Situationen und zur Vereinsamung bis hin zu Depressionen, Selbsthass und manchmal sogar Selbstmord. Die meisten Betroffenen trauen sich nicht mit jemanden über ihr Problem zusprechen, geschweige denn einen Arzt aufzusuchen. Aus Scham oder aus Angst der negativen Bestätigung ziehen sie sich immer weiter zurück.

Behandlung

Da es sich um eine psychische Störung handelt, kann durch eine

und vereinzelt auch mit einer

Abhilfe geschaffen werden. Auch

ist eine gute Unterstützung der Therapie, da durch die Aktivität das Körpergefühl gesteigert werden kann und zugleich auch Aggressionen abgebaut werden, die sich sonst gegen den Betroffen selbst richten.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Dysmorphophobie

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