7. März 2009
AIDS ist eine unheilbare Viruserkrankung. Wie die Erkrankung verläuft, ist individuell verschieden. Sie endet jedoch immer tödlich.
HIV wird durch ein Virus auf den gesunden Menschen übertragen, das so genannte HI-Virus. Nach Wochen, Monaten oder Jahren erst treten die typischen AIDS-Symptome auf. Bis dahin ist der Bluttest zwar HIV-positiv, die Betroffenen fühlen sich jedoch noch gesund.
Das Virus wird durch Blut und Sperma übertragen. Gefährdet sind daher Personen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr haben oder infizierte Spritzen benutzen. Besonders Drogenabhängige laufen Gefahr, sich mit dem HI-Virus zu infizieren, wenn sie eine gebrauchte Spritze einer anderen Person für sich selbst verwenden.
Werden gebrauchte Spritzen von Drogenabhängigen achtlos in einen Sandkasten geworfen und sticht sich anschließend ein Kind an der Nadel, kann sich das Kind ebenfalls mit dem Virus anstecken.
Früher gab es auch einige Infektionen durch Blutübertragungen. Heutzutage wird jedoch jede Blutkonserve eingehend auf die HIV-Antikörper untersucht, so dass eine Ansteckung im Rahmen einer Transfusion nur noch äußerst selten auftritt.
Ist eine schwangere Mutter an HIV erkrankt, besteht auch die Möglichkeit, dass sie das ungeborene Kind mit der Krankheit ansteckt. Besonders, wenn die Mutter noch nicht behandelt wird, ist das Risiko hoch, dass auch das Baby HIV-positiv wird. Wird die Mutter jedoch entsprechend behandelt und entbindet per Kaiserschnitt, kommt das Baby in vielen Fällen gesund zur Welt.
Nachdem sich der gesunde Mensch mit dem Virus infiziert hat, dauert es unterschiedlich lange Zeit, bis das Virus ausbricht. Zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung können auch Jahrzehnte liegen. Dies hängt auch von der Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut ab. Je weniger dort zu finden sind, desto schneller schreitet die Erkrankung voran und desto anfälliger ist auch das Immunsystem des Patienten.
Nach Stadium A der Erkrankung folgen meist mehrere Jahre, in denen der Patient beschwerdefrei ist. Je früher die Erkrankung erkannt und auch behandelt wird, desto länger fühlt sich der Patient durch die Einnahme von entsprechenden Medikamenten gesund. Das Virus ist zwar immer noch im Blut nachweisbar, jedoch treten keine AIDS-typischen Symptome auf.
Früher oder später kommt jedoch jeder Patient in das letzte Stadium und verstirbt an den AIDS-Begleiterkrankungen. Bis heute ist die Immunschwäche-Erkrankung noch nicht heilbar.
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