Zitronensaft-Diät, Dash-Diät und Co. - Diäten im Überblick und wie man die passende für sich findet

Glas Wasser, Maßband, Ausschnitt Zeitschrift "Diät"

Wir stellen die Ernährungskonzepte sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Diätformen vor und geben Tipps, wie man die Diät auswählt, die zu einem passt

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  • von Paradisi-Redaktion

Schlank, dynamisch, fit - welche Diäten bringen wirklich den langfristigen Erfolg? Und warum nehmen wir trotz gleicher Diät unterschiedlich ab? Ein Ratgeber in Sachen Diäten - von "Schlank im Schlaf" über die Brotdiät bis hin zur Stress-Diät.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Schlank, dynamisch, fit - welche Diäten bringen wirklich den langfristigen Erfolg?

Schwammige Erklärungen, undurchsichtige Diätrezepte, fragwürdige Abnehmmittel - viele Diäten bringen nichts und verhelfen allenfalls zu noch mehr Pfunden. Was ist dran an Low-Carb, Low-Fat und FdH-Konzept? Gibt es wirksame Diätkonzepte?

Nicht immer sind Diätfehler schuld

Nahezu jeden Tag kommen neue Diätsysteme auf den Markt. Die Diätindustrie boomt und verspricht schnelle Erfolge ohne Hungern. Doch komplizierte Ernährungsprogramme und gesundheitliche Probleme machen Abnehmwilligen das Leben schwer.

Bei einem Misserfolg sprechen Hersteller von Diätprodukten und Erfinder von "Top-Diäten" gerne von Diätfehlern. Doch das ist häufig ein Irrtum, denn zahlreiche Diätformen sind ungeeignet und schaden mehr als sie nützen. Gesundheitsexperten haben die bekanntesten Diäten auf ihre Effektivität getestet und Vor- und Nachteile ermittelt.

Vorsicht Falle: So vermeiden Sie die schlimmsten Diät-Fehler

Wie Sie erfolgreich gegen den Jojo-Effekt ankämpfen und den Stoffwechsel unterstützen

Frau hält Apfel und Schokolade in Händen, muss sich entscheiden
making a choice © Tracy Martinez - www.fotolia.de

Wenn es wieder einmal nicht klappt mit dem Abnehmen, könnte ein viel gemachter Diät-Fehler dahinterstecken. Wer beispielsweise die Kalorienzufuhr drastisch absenkt um möglichst schnell möglichst viel Gewicht zu verlieren, erreicht ein kontraproduktives Ergebnis, erklären Ernährungsexperten.

Dem Jojo-Effekt vorbeugen

Der Körper sieht sich durch den plötzlichen Mangel an Kalorien bedroht und schaltet auf Reserve. Bekommt er dann wieder größere Mengen Nahrung, wappnet er sich für die befürchtete nächste Durststrecke indem er zusätzliches Fett bunkert: So kommt es zur Gewichtszunahme.

Sinnvoller ist es, jede Woche nur ein halbes Kilo abnehmen zu wollen - so bleibt der Jojo-Effekt aus. Dazu reicht es, täglich 500 Kalorien aus dem Speiseplan zu streichen. Allerdings nutzt es auch nichts, alle Snacks durch Obst zu ersetzen: Zwar ist der Apfel gesünder als die Tafel Schokolade, doch Obst steckt voller Fruchtzucker und sollte nur sparsam genossen werden.

Geben Sie dem Stoffwechsel Zeit

Viele werfen auch die Flinte ins Korn, wenn die Waage einfach keine Resultate zeigen will. Dabei könnte es sich tatsächlich um ein positives Ergebnis handeln: Nämlich wenn der Körper dank mehr Bewegung Fettmasse in Muskelmasse umwandelt: Diese ist schwerer.

Statt nur auf die Waage zu schielen, sollten Abnehmwillige daher auch auf eine schmelzende Taille achten. Und nicht aufgeben, wenn das Abnehmen zu stagnieren scheint: Der Stoffwechsel braucht eine Weile, bis er sich auf das Fettverbrennen umgestellt hat - erst dann zeigen sich Erfolge.

Klassiker FdH - Friss die Hälfte

Das Diätprinzip FdH ist denkbar unkompliziert. Einfach von allem die Hälfte essen und garantiert Pfunde verlieren. Kalorientabellen braucht niemand, auch komplexe Berechnungen sind nicht nötig. Doch so leicht ist es nicht, denn es kommt darauf an, welche Nahrungsmittel reduziert werden.

FdH-Vorteile

Jeder kann ohne Aufwand sofort loslegen und muss keine Diätpläne aufstellen oder Lebensmittel akribisch abwiegen. Vorschriften gibt es keine. Wer Lust hat, kann spät am Abend essen und bei Heißhungerattacken Mineralwasser trinken. Sport ist kein Pflichtfach, kann aber als begleitende Unterstützung dienen.

FdH-Nachteile

So praktisch die FdH-Methode auch sein mag, die Nachteile sind offensichtlich. Wer nur noch die Hälfte isst, bekommt zwangsläufig Hunger, der auch mit reichlich Flüssigkeitszufuhr nicht zu stoppen ist. Der Körper ist auf Hungersnot eingestellt, fährt den Stoffwechsel herunter und senkt dadurch den Energiebedarf. Fett wird nur wenig verbrannt, dafür wertvolle Eiweißstoffe, die für den Muskelaufbau wichtig sind.

Wer an geringe Kalorienmengen gewöhnt ist, kann den Körper schwer wieder an größere Essensmengen gewöhnen. Aufgrund des verlangsamten Stoffwechsels werden überschüssige Kalorien prompt in Fett umgewandelt. Der Jojo-Effekt lässt nicht lange auf sich warten.

Low-Fat-Diät - immer den Fettanteil im Blick

Die Low-Fat-Diät beruht auf dem Prinzip der Fettreduzierung. Die komplette Ernährung ist auf die Minimierung von Fett ausgerichtet. Allerdings braucht der Körper ein ausgewogenes Maß an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Bei der Low-Fat-Diät werden sowohl Fettsäuren als auch fettlösliche Vitamine reduziert. Nahrungsmittel sollen keinen höheren Fettanteil als 30 Prozent aufweisen. Die Favoriten bei dieser Ernährungsform sind Vollkornprodukte, Gemüse und Obst.

Low-Fat-Vorteile

Eine fettreduzierte Ernährung in Kombination mit ausreichend Bewegung bringt durchaus Erfolge. Da eine komplette Ernährungsumstellung auf fettarme Kost erfolgt, sinkt das Risiko für den Jojo-Effekt.

Die Erstellung eines fettreduzierten Diätplans ist relativ einfach zu bewerkstelligen und lässt sich auch in den beruflichen Alltag integrieren. Eine fettarme Ernährung ist zudem sinnvoll, um Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen. Bei der Auswahl der Lebensmitteln haben Abnehmwillige reichlich Auswahl.

Low-Fat-Nachteile

Bei der Low-Fat-Diät werden nicht nur Fette reduziert, sondern auch wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Es besteht zudem die Gefahr eines Mangels an wertvollen Fettsäuren, denn auch zu wenig Fett ist für den Körper ungesund.

Außerdem muss der Blick ständig auf den Fettanteil in den Lebensmitteln gerichtet sein. Zwar unterstützen Nährwerttabellen das Prozedere, dennoch muss der Fettgehalt immer wieder anhand der Tabellen ermittelt werden.

Besonders wichtig ist bei der Low-Fat-Diät, möglichst nur tierische Fette zu reduzieren und genügend pflanzliche Fette aufzunehmen, beispielsweise Olivenöl.

Bei einer Diät auf Ballaststoffe verlassen

Menschen, die mit einer Diät den überschüssigen Kilos den Kampf angesagt haben, achten oft vor allen Dingen auf die Kohlenhydrate in ihrer täglichen Nahrung. Das ist auch nicht falsch, allerdings sollten sie auch an die Ballaststoffe denken. Wer viele Kohlenhydrate durch Ballaststoffe ersetzt, der kann tatsächlich eine Diät machen, ohne das Gefühl zu haben, er müsse hungern, indem er Mahlzeiten auslässt oder besonders kleine Portionen isst.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auch einen Richtwert für eine gesunde erwachsene Person: demnach sollte man 30 Gramm Ballaststoffe jeden Tag in die Ernährung integrieren. Damit man diese Menge abdecken kann, sollte man im Laufe des Tages Vollkornbrot essen und am Morgen eine kleine Menge Müsli. Auch Beerenobst und Trockenfrüchte als kleiner Snack versorgen den Körper schon mit Ballaststoffen. Was für normalgewichtige Menschen gesund ist, kann bei Menschen, die eine Diät machen wollen, zum Diätmittel werden. Neben Vollkornbrot sollten dann auch Vollkornnudeln auf dem Programm stehen. Bei jeder Heißhungerattacke sollte man dann statt Schokokeksen besser Vollkornkekse im Schrank haben. Auch ein Joghurt ohne viel Zucker und stattdessen mit frischen Früchten kann die sündhaften Kalorienbomben ersetzen.

Allerdings betonen Ärzte immer wieder, wie wichtig es ist, genügend Wasser zu sich zu nehmen, wenn man viele Ballaststoffe konsumiert. Die Faserstoffe entziehen nämlich dem Magen und auch dem Darm Wasser, indem sie dieses nutzen, um aufzuquellen. Daher sind 1 1/2 bis zwei Liter am Tag sehr wichtig, um einer Dehydrierung vorzubeugen.

Mehr Gewichtsverlust, weniger Hunger: Kohlenhydrate am besten abends essen

Wer auf Diät ist, sollte möglichst in den Abendstunden kohlenhydratreiche Kost wie Kartoffeln, Nudeln oder Brot essen. Nicht nur fällt es dadurch leichter abzunehmen, auch das Sättigungsgefühl hält länger an und verhindert heimliches nächtliches Snacken am Kühlschrank, weil der Magen knurrt. Zudem sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Zu diesen Erkenntnissen kamen israelische Forscher der Hebrew Universty of Jerusalem, die beobachteten, wie sich bei Muslimen während des Fastenmonates Ramadan die Ausschüttung des sogenannten Sättigungshormons Leptin veränderte. Während des Ramadan dürfen gläubige Muslime erst nach Sonnenuntergang essen und greifen dann häufig zu sättigenden kohlenhydratreichen Speisen.

Die Forscher überprüften ihre These mit einer Studie, an der 78 Polizisten mit einem BMI von mehr als 30 teilnahmen. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen die eine vor allem abends kohlenhydratreiche Kost bekam und die andere zu allen Mahlzeiten.

Nach sechs Monaten stellte sich heraus dass bei der Gruppe, die nur abends Kohlenhydrate bekommen hatte, das Sättingungshormon Leptin während des Tages anstieg und abends seinen Höhepunkt erlebte, während das Hungerhormon Ghrelin über abnahm und abends leicht anstieg. Zugleich hatte sie mehr abgenommen als die Kontrollgruppe und ihre Cholesterinwerte waren besser.

Low-Carb-Diät - viel Fett und Eiweiß

Low-Carb bedeutet kohlenhydratarme Ernährung, die zu großen Teilen aus Fett und Eiweiß besteht. Zu dieser Kategorie zählen Konzepte wie die Atkins-Diät oder die Southbeach-Diät.

Alle Lebensmittel mit sehr wenig Kohlenhydraten sind erlaubt - zu den Favoriten gehören Eier, Käse und Fleisch vom Schwein oder Rind. Dagegen werden Nudeln, Brot und Kartoffeln von der Speisekarte gestrichen.

Low-Carb-Vorteile

Werden nur wenig Kohlenhydrate zugeführt, holt sich der Körper die benötigte Energie aus den Fettdepots. Dadurch purzeln die Pfunde.

Befürworter dieses Diätkonzepts sind der Überzeugung, dass eine eiweiß- und fettreiche Kost schneller satt macht, weshalb die Nahrungszufuhr eingeschränkt wird. Die Low-Carb-Diät soll zudem den Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Level halten, was Schwankungen des Insulinspiegels verhindert und somit auch das Risiko für Heißhungerattacken.

Low-Carb-Nachteile

Kritiker warnen, dass die Low-Carb-Diät zu bedenklichem Vitaminmangel und zu einem Anstieg der Blutfettwerte führen kann. Ebenso zeigen britische Studien, dass die Low-Carb-Ernährung das Herz-Kreislaufsystem belasten kann.

Außerdem kritisieren Mediziner die ungewöhnlich hohe Eiweißzufuhr bei gleichzeitiger Ballaststoffreduzierung. Gesundheitsexperten empfehlen statt des Kohlenhydratverzichts ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Kohlenhydraten und Ballaststoffen, wie in Vollkornbrot enthalten.

Lebensmittel wie Zucker weisen einen hohen glykämischem Index auf, wodurch der Blutzuckerspiegel kurzfristig stark ansteigt und die Insulinproduktion anregt. Doch je mehr Insulin der Körper freisetzt, desto schneller kommt es zu Heißhunger. Ein Effekt, der dem Low-Carb-Diät-Prinzip zuwiderläuft.

Low-Fat vs. Low-Carb - beliebte Diätkonzepte im Vergleich

Ein wesentlicher Begriff, der im Zusammenhang mit Diäten geradezu zwangsläufig auftaucht, ist "Kalorien". Kalorien, besser gesagt Kilokalorien, ist eine, zumal auch noch veraltete, Maßeinheit für den Energiewert, der in einem bestimmten Lebensmittel enthalten ist und bei der Aufnahme des Lebensmittels dem Körper zur Verfügung gestellt wird. Überschüssige Kalorien verbraucht der menschliche Organismus nicht, sondern speichert sie, sozusagen als Energiereserve, indem er Fettzellen bildet, die er, im Bedarfsfall, zur Energiebeschaffung wieder auflösen und die darin gespeicherte Energie freisetzen kann.

Grundumsatz und Leistungsumsatz

Jeder Mensch hat einen so genannten "Grundumsatz", das ist die Energiemenge, die er täglich zum Leben im Ruhezustand braucht und einen so genannten Leistungsumsatz, das ist die Energiemenge, die er für seine körperliche Betätigung benötigt.

Alle Diäten setzen zunächst einmal da an, dass die dem Körper täglich zugeführte Energiemenge hinter dem zurückbleibt, was für den Grund- und Leistungsumsatz benötigt wird und der Köper damit dazu gezwungen wird, seine im Fettgewebe gespeicherten Energiereserven anzugehen.

Die drei Bausteine der Ernährung

Die Ernährung besteht im Wesentlichen aus drei Bausteinen, nämlich aus:

  1. Eiweiß
  2. Fett
  3. Kohlenhydraten

Eiweiß ist der Stoff, aus dem zum Beispiel unsere Muskeln gemacht sind. Keine vernünftige Diät wird daher an der Zuführung von Eiweiß sparen!

Es bleiben also noch Fett und Kohlenhydrate. Ob man die Reduktion der Energiemenge nun über die Einnahme von weniger Fett (sog. Low-Fat-Diäten) oder von weniger Kohlenhydraten (sog. Low-Carb-Diäten) vornehmen sollte, ist umstritten. Beide Stoffe führen dem Körper Energie zu, wobei Fett dem Körper etwa doppelt so viel Energie zuführt wie die gleiche Menge an Kohlenhydraten.

Es erscheint daher auf den ersten Blick einfacher, die Energiezufuhr mit der Aufnahme von weniger Fett zu verringern. Dagegen sprechen allerdings die vielen Erfolge der Low-Carb-Diäten, die oft sehr schnell zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen.

Der Nutzen von Sport

Bei all dem sollte man aber eines nicht vergessen, denn es gibt noch eine dritte Möglichkeit der Gewichtsreduktion, nämlich die Steigerung des Energieverbrauchs durch sportliche Betätigung. Durch regelmäßige sportliche Betätigung steigt nicht nur der Leistungsumsatz, sondern, weil beispielsweise der Herzmuskel dadurch größer wird, auch der Grundumsatz.

Einmal von dem reinen Aspekt des Abnehmens abgesehen, strafft Sport auf eine gesunde Art und Weise die Figur, verleiht mehr an Kondition und erhöht deutlich die Ausstrahlung. Wenn man dann durch

das eine oder andere Pfund verliert, ist das schlussendlich die gesündeste Variante.

Fazit

Wer also gesund und gleichzeitig effektiv abnehmen will, der sollte zwar einerseits auf eine ausgewogene Ernährung achten, zugleich aber andererseits unbedingt schauen, dass er sich sportlich betätigt. Denn das ist, sicher nicht nur was das Abnehmen betrifft, ganz gewiss der Königsweg.

Mammutstudie belegt: Abnehmen geht am besten mit viel Eiweiß und wenig Kohlenhydraten

Viel Eiweiß, geringer GI - Richtlinien für diätische Ernährung sollte angepasst werden

Es war ein wissenschaftliches Mammutprojekt: Unter der Leitung von Thomas Meinert Larsen und Arne Astrup an der Uni Kopenhagen wurden 772 Familien mit jeweils 938 erwachsenen Personen und 827 Kindern in unterschiedlichen Ländern innerhalb von Europa begleitet. Zusätzlich wurden in einer Art Zweigstudie 773 Erwachsene mit Übergewicht auf eine strikte Diät gesetzt, bei der zwei Monate lang täglich nur 800 Kilokalorien verzehrt werden durften.

Der glykämische Index sollte gering gehalten werden

Anschließend wurden die Personen in fünf Gruppen unterteilt, die über ein halbes Jahr hinweg jeweils eine unterschiedliche fettarme Diät halten sollten. Die Diäten unterschieden sich dabei etwa im erlaubten Anteil von Eiweiß oder im Glykämischen Index (GI) von Lebensmitteln.

Fazit: Die besten Erfolge hat eine Diät dann, wenn viel Eiweiß zugeführt wird. Ein hoher Glykämischer Index bei Nahrungsmitteln, also bei solchen, bei denen der Blutzucker schnell steigt, wie es etwa bei Kohlenhydraten der Fall ist, ist hingegen schlecht für das Abnehmergebnis. Nahrungsmittel mit geringem GI und viel Eiweiß ließen die Probanden auch länger durchhalten.

Die Wissenschaftler appellieren an die Verantwortlichen, die europäischen Richtlinien für diätische Ernährung an die Ergebnisse der Studie anzupassen. Hier gebe es Nachholbedarf.

Passend zum Thema

    Durch Kohlenhydrateverzicht allein nimmt keiner ab

    Eine weit verbreitete Faustregel zum Abnehmen lautet: Keine Kohlenhydrate am Abend! Zwar ist an dieser Weisheit tatsächlich etwas Wahres dran, doch durch Kohlenhydrateverzicht allein ist noch niemand schlank geworden, weiß Sussanne Klaus, Professorin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam. Wer am Abend auf kohlenhydratreiche Kost verzichtet, fördert den nächtlichen Fettabbau des Körpers.

    Wer allerdings das Ziel hat, sein Gewicht zu reduzieren, kommt nicht drum herum, seine generelle Kalorienzufuhr zu veringern und den Fettabbau des Körpers mit Hilfe von Bewegung zu unterstützen, so die Expertin. Klaus rät daher Kohlenhydrate hauptsächlich in Form von Vollkornprodukten zu sich zu nehmen, da diese länger satt machen.

    Dadurch wird die Nahrungsaufnahme und damit auch die Kalorienzufuhr automatisch verringert. Wer zudem noch regelmäßig Sport treibt, kommt seinem Ziel ein großes Stück näher.

    Dauerhaft abnehmen - Kräfte trainieren und Proteine essen

    Wer richtig isst und sich bewegt, nimmt am besten ab. Eine Diät ohne Bewegung hat zur Folge, dass der Stoffwechsel sich verlangsamt und dabei „vergisst“, Fett zu verbrennen. Stattdessen verliert der Abnehmwillige Gewebe und Muskelmasse.

    Wer fit werden will, sollte mit Krafttraining und proteinreicher Ernährung seinem Körper etwas Gutes tun. Denn damit bleibt die Muskelmasse erhalten.

    Die Ökotrophologin Anika Brieske von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken erklärt Chrashdiäten als unwirksam für das Abnehmen. Wirkungsvoll sei stattdessen eine dauerhafte Veränderung von Ernährung- und Bewegungsgewohnheiten. Außerdem verweist sie auf die Notwendigkeit, das eigene Verhalten zu kontrollieren und sich ehrlich einzugestehen, ob man sein Vorhaben auch konsequent durchgezogen habe. Das Führen eines Ernährungstagebuchs und den Abgleich der eigenen Nahrungsaufnahme mit Nährwerttabellen erklärt sie für hilfreich.

    Neue Studie - Zügelt Eiweiß den Appetit?

    Anhänger der Eiweiß-Diät schwören seit langem auf die fettreduzierende Wirkung von Proteinen. Trotzdem sind sich Experten uneinig, ob tatsächlich die erhöhte Eiweißabnahme für eine Gewichtsreduktion verantwortlich ist oder ob diese nicht vielmehr auf eine reduzierte Kalorienaufnahme zurückzuführen ist.

    Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam könnte jetzt neue Erkenntnisse zum Wirkmechanismus von Eiweiß liefern. Durchgeführt wurde die Studie von einem Forscherteam rund um Leiterin Susanne Klaus.

    Um die Wirkung von eiweißhaltiger Nahrung zu erklären, wurden Versuchsmäuse in zwei Gruppen eingeteilt: Die Tiere der einen Gruppe bekamen ihr übliches Futter, während die Mäuse der anderen Gruppe auf eiweißreiche Kost umgestellt wurden. Der Effekt bei letztgenannten Tieren zeigte sich noch am selben Tag: Nur wenige Stunden nach der Umstellung nahmen die Mäuse weniger Nahrung zu sich und tranken dafür umso mehr. Offenbar erhöhte das eiweißreiche Futter also den Durst, wohingegen das Hungergefühl sank.

    Die Wissenschaftler vermuten, dass eiweißreiche Lebensmittel auch beim Menschen ähnliche Effekte bewirken könnten. Eine endgültige Klärung hierüber steht aber noch aus.

    Zumindest würde dies zahlreiche Erfolgsberichte bestätigen, die immer wieder in Presse und Ratgeberliteratur die Runde machen. Wobei auch in diesem Fall zu sagen wäre: Eiweiß macht offenbar satt. Hierdurch kann die Nahrungsaufnahme reduziert werden.

    Insgesamt wäre dann aber wieder die insgesamt negative Kalorienbilanz dafür verantwortlich, dass die Pfunde schmelzen.

    Formula-Diät - trinkfertige Mahlzeiten

    Formula-Diäten unterstützen beim Abnehmen als trinkfertige Mahlzeiten oder Pulvermischungen, die mit Wasser angerührt werden. Wer sich ausschließlich von Formula-Drinks ernährt, kann innerhalb kurzer Zeit viel Gewicht verlieren.

    Besonders geeignet ist diese Diätform für stark Übergewichtige oder Diät-Anfänger. Allerdings stellt sich dauerhafter Erfolg nur ein, wenn Abnehmwillige lernen, ohne das Diät-Pulver auszukommen.

    Formula-Diät-Vorteile

    Für rasche Abnehmerfolge haben sich Formula-Diäten bewährt. Die Zusammensetzung der Instant-Mahlzeiten folgt der Diätverordnung und garantiert die Zufuhr aller wichtigen Nährstoffe und Vitamine.

    Kalorienzählen und Berechnungen von Fettanteilen sind nicht nötig, die Mahlzeiten stehen im Handumdrehen auf dem Tisch und müssen nicht aufwändig zubereitet werden. Der hohe Proteinanteil spendet Energien und schont die körpereigene Eiweißproduktion, um einen zu schnellen Proteinabbau zu verhindern.

    Formula-Diät-Nachteile

    Für den Dauerkonsum sind Formula-Produkte nicht geeignet, denn am Ende hilft nur eine Umstellung des Ernährungsverhaltens. Formula-Diäten sind eintönig, obwohl es inzwischen eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen gibt.

    Viele Verbraucher haben ein starkes Bedürfnis, sich etwas Gutes gönnen zu müssen und essen zusätzliche Snacks. Dadurch erhöht sich die Kalorienaufnahme drastisch und der Jojo-Effekt setzt ein.

    Nach einer Formula-Kur arbeitet der Körper auf Sparflamme und verbraucht weiter weniger Energien. Die Folge: Das Gewicht kann schnell wieder steigen.

    Als kurzfristige Maßnahme eignen sich Formula-Diäten jedoch gut. Allerdings ersetzen sie keine ausgewogene Ernährung oder sportliche Aktivitäten.

    Formula-Diäten: wie gut gelingt das Abnehmen mit Almased & Co.?

    Abnehmen - Die Buchstaben DIET auf einer Gabel
    Diet © Carmen Steiner - www.fotolia.de

    Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Drei Kilo in drei Tagen abnehmen, ohne Kalorienzählen, Sport oder aufwendige Rezepte. Formula-Diäten wie Almased, Slim-Fast oder Multaben basieren auf Eiweiß-Shakes, die sich problemlos in de Alltag integrieren lassen. Doch klappt das wirklich? Und wie gesund sind die Pulver aus der Apotheke?

    Erfolge durch Formula-Diäten

    Ernährungswissenschaftler bescheinigen Formula-Diäten gute Erfolge. Durch den Verzicht auf Fett und Kohlenhydrate purzeln die Pfunde in kurzer Zeit. Wer einen BMI von über 30 hat, kann durch Eiweiß-Drinks schnell abnehmen. Auch Personen, die nur ein paar Kilo loswerden wollen, können einzelne Mahlzeiten durch Shakes ersetzen.

    Ernährung nach dem Formula-Prinzip

    Um dauerhaft abzunehmen und das Gewicht zu halten, ist die Pulver-Diät jedoch nicht ratsam. Die Zähne wollen etwas zu beißen haben. Wenn die Ernährung wieder auf feste Kost umgestellt wird, kann es zum gefürchteten Jojo-Effekt kommen. Statt sich allein auf Shakes zu verlassen, sollten Abnehmwillige deshalb auch andere Mahlzeiten nach dem Formula-Prinzip zubereiten und so langsam die Ernährung umstellen. Ideal sind eiweißreiche Lebensmittel wie mageres Fleisch, Fisch und Milchprodukte.

    Langfristig braucht der Stoffwechsel jedoch eine ausgewogene Kost, in der auch Fett und Kohlenhydrate in ausreichende Menge enthalten sind. Damit das Gewicht niedrig bleibt, müssen Betroffene außerdem ihre Kalorienzufuhr reduzieren.

    Der Testsieger - eine gesunde Mischkost

    Bei der Mischkost-Diät geht es um eine Umstellung des Ernährungsverhaltens und der Bewegungsgewohnheiten. Strikte Verbote gibt es nicht, die Ernährungsanpassung erfolgt schrittweise.

    Gemüse, Reis, Vollkornprodukte, Obst, mageres Fleisch, Fisch und Geflügel sind die favorisierten Nahrungsmittel. Die Kalorienzufuhr liegt bei etwa 1.200 Kalorien pro Tag, sodass niemand hungern muss. Tierische Fette sollten genau wie Kohlenhydrate mit hohem Glykämie-Index reduziert werden.

    Der Fokus liegt nicht auf einem Diät-Programm mit wenig Nahrungsmitteln, sondern in deren Zusammenstellung. Das Ziel ist es, Essverhalten und Lebensstil auf "gesund" zu programmieren. Ernährungsexperten erstellen Diätpläne, die neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Rezepte und individuelle Sportprogramme unterstützen beim Abnehmen.

    Bei einer Ernährung mit gesunder Mischkost stellen sich die Erfolge zwar langsamer ein, dafür wirken sie nachhaltig. Für eine gesunde Gewichtsreduzierung ist eine unter fachlicher Anleitung erstellte ausgewogene Mischkost-Diät die beste Ernährungsform und für jeden geeignet.

    Besser als andere Diäten: Zum Abnehmen vegan oder vegetarisch leben

    Vegetarische oder vegane Diäten lassen die Pfunde laut einer Meta-Studie schneller purzeln als andere Diäten

    Abnehmen - Füße auf der Waage, umgeben von Obst und Gemüse
    Diet © doug Olson - www.fotolia.de

    Viele Menschen leben aus persönlicher Überzeugung vegetarisch und verzichten auf Fleisch. Andere sind strenger und entscheiden sich für ein veganes Leben. Sie essen neben Fleisch auch keine anderen tierischen Produkte wie Eier.

    Mit vegetarischer oder veganer Ernährung schneller abnehmen

    Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass eine vegetarische oder sogar vegane Lebensphase auch für all jene interessant ist, die zwar prinzipiell tierische Produkte mögen, jedoch gerade eine Diät machen möchten. Wer auf Fleisch und Co. verzichtet, der kann damit schneller Gewicht verlieren als mit anderen Diäten.

    Die Studie stammt aus Taiwan und hat sich veganes und vegetarisches Leben genauer angesehen. Dafür nahmen die Forscher die Daten von zwölf älteren Untersuchungen und werteten sie gemeinsam unter dem Blickwinkel des Abnehmens aus.

    Je nach Studie hatten die Diäten damals zwischen neun Wochen und 74 Wochen gedauert. Verschiedene Methoden waren dabei zur Anwendung gekommen; unter anderem auch vegetarisches oder veganes Leben.

    Vegane Diät bewirkt Verlust von 2,5 Kilogramm mehr als vergleichbare Diäten

    Die Meta-Studie zeigt, dass man durch den Fleischverzicht 1,5 Kilogramm mehr abnimmt als durch andere Diäten. Wer eine vegane Diät durchführte, verlor im Schnitt sogar 2,5 Kilogramm mehr.

    Forscher vermuten, dass der Verzehr von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst der Grund für den schnelleren Gewichtsverlust ist

    Als reine Beobachtungsstudie kann die Untersuchung nicht genau sagen, warum veganes und vegetarisches Leben diese Auswirkung auf das Gewicht hat. Die Forscher vermuten jedoch, dass der reichhaltige Verzehr von Vollkornprodukten, sowie das tägliche Essen von Obst und Gemüse diese Wirkung mit sich bringen.

    Die Menschen nehmen viele Ballaststoffe zu sich und diese bleiben bekanntlich länger im Magen. Die langsamere Verarbeitung des Nahrungsbreis hat den Vorteil, dass weniger Hunger aufkommt und die Verdauung an sich effektiver ist.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass der glykämische Index der vegetarischen und veganen Speisen meist deutlich geringer ausfällt. Die Ernährung lässt also den Blutzuckerspiegel weniger stark steigen und auch das hilft sehr beim Abnehmen.

    Gefahren und Risken von Radikaldiäten

    Finger weg von Crashdiäten

    Teller mit Erbsen, die das Wort Diät formen
    Diät © Eisenhans - www.fotolia.de

    Wer auf Nulldiäten oder radikale Abnehmmaßnahmen setzt, hat selten dauerhaften Erfolg. Denn solche Methoden sorgen eher dafür, dass der Körper seinen Grundumsatz reduziert und bereits nach nur wenigen Tagen weniger Kalorien verbraucht als zuvor. Das bedeutet, dass die Betroffenen dann nur noch weniger Kalorien zuführen können, ohne zuzunehmen. Man spricht auch von dem so genannten Jojo-Effekt.

    Außerdem kommt es bei Crashdiäten häufig zu unkontrollierbaren Heißhungerattacken, die die Abnehmerfolge zunichte machen. Besser sollte seine Ernährung langfristig umstellen. Wer abnehmen möchte, sollte dabei vor allem auf frisches Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Tofu und fettarme tierische Produkte setzen. Auch ein ausreichend hohes Maß an Bewegung kann bei der Gewichtsabnahme helfen.

    Keine Crash-Diäten - Wie die Pfunde wirklich schmelzen

    Crash-Diäten versprechen eine schnelle Gewichtsabnahme in kürzester Zeit. Eine tolle Motivation für alle, die wenig Durchhaltevermögen haben und schnell aufgeben. Doch sobald man in die üblichen Lebensgewohnheiten verfällt, schnellt auch das Körpergewicht wieder nach oben - der gefürchtete JoJo-Effekt tritt ein.

    In einer gemeinsamen Erklärung hat der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner jetzt zusammen mit Mobilis und dem Verband der Diätassistentin diese Erfahrung etlicher Abnehmwilliger jetzt bestätigt: Eine Gewichtsabnahme, die wirklich Erfolg zeigen soll, müsse langfristig angelegt sein, so die Experten. Mindestens ein Jahr Zeit solle man seinem Körper für die Umstellung geben. Das gewährleistet einen gesunden Gewichtsverlust, der am Ende auch gehalten werden kann.

    Gerade bei stärkerem Übergewicht sollten sich Betroffene zudem direkt an erfahrene Experten wenden: Ernährungsmediziner beispielsweise haben sich ganz auf diesen Bereich spezialisiert und können ihren Patienten individuelle Unterstützung beim Abnehmen bieten. Grundlage einer jeden erfolgreichen Therapie sei außerdem die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen: Häufig ist es sinnvoll, zum Beispiel auch Sportexperten oder Psychologen in die Abnehmtherapie mit einzubeziehen.

    Radikale Diäten und ihre unansehnlichen Folgen: Wenn die Haut schlapp macht

    Gerade extrem übergewichtige Menschen sehnen sich danach, 40 oder 50 Kilogramm zu verlieren und wieder rank und schlank zu sein. So manchem gelingt es auch mit viel Disziplin und Entschlossenheit.

    Dann allerdings wartet ein neues Problem auf die Betroffenen: die zuvor durch das Übergewicht stark gedehnte Haut hängt nun schlaff am Körper herunter.

    Auch weniger dicker Menschen, die mit einer Radikalkur innerhalb kurzer Zeit mehrere Kilo abnehmen, stehen vor diesem Problem, denn das Bindegewebe kann sich der Veränderung so schnell nicht anpassen.

    Langsames Abnehmen erzielt ein schöneres Endergebnis

    Besonders betroffen sind ältere Menschen, bei denen die natürliche Elastizität der Haut schon abgenommen hat. Wenn dann die Haut in Lappen am Körper herabhängt, bleibt als einzige Lösung nur noch eine Schönheitsoperation, bei der die überflüssige Haut entfernt wird.

    Sinnvoller ist daher ein sehr langsamer Abnehmprozess, so dass sich die Haut nach und nach an das schmelzende Körpervolumen anpassen kann.

    Auch Sport hilft dabei, den Körper elastisch und jung zu halten und die durch die Diät schwindende Muskelmasse wieder zu stärken.

    Wie man nach einer radikalen Abmagerungskur sein neues Gewicht behält

    Oftmals geschieht es, dass Menschen nach einer radikalen Abmagerungsdiät kurze Zeit später wieder ihr altes Gewicht haben. Dieses Phänomen bezeichnet der Volksmund als "Jo-Jo-Effekt".

    Studie belegt Nutzen eiweißreicher Kost

    Jetzt haben schwedische Forscher 20 Studien verglichen, an denen insgesamt mehr als 3.000 Personen teilnahmen. Als Ergebnis fanden die Forscher heraus, dass man einer erneuten Gewichtszunahme am besten mit einer proteinreichen Ernährung (Eiweißreiche Kost) entgegenwirken kann.

    Nebenwirkungen bei Anti-Adipositas-Mitteln

    Vor einiger Zeit waren noch sogenannte Anti-Adipositas-Mittel auf dem Markt, die zwar sehr wirkungsvoll waren, aber auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachten, so dass diese Mittel zurück genommen wurden.

    Besonders positiv wirken Nahrungsmittel, die nur wenig den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Bei den analysierten Studien handelte es sich um solche, die Maßnahmen untersucht hatten, wie die Teilnehmer das Gewicht nach einer radikalen Abmagerungskur behalten, indem sie täglich weniger als 1.000 Kalorien zu sich nahmen.

    Gewicht verlieren mit der "Zero-Calorie Diet"

    Fotos statt Essen konsumieren und abnehmen

    Mehrere Teller mit Delikatessen
    Dinner © JackJack1965 - www.fotolia.de

    Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Diät, in der Sie all das konsumieren dürften, wonach es Ihnen gelüstet: Herrlich deftige Braten, krosse Pizza mit viel Käse belegt, zuckersüße Torten und Cupcakes, Currywurst und Pommes...Na, läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen?

    Den Heißhunger durch Bilder stillen

    Tatsächlich hat die Sache leider einen Haken: Konsumieren dürfen Sie - aber nur mit den Augen! Bei der "Zero-Calorie Diet", die von Forschern der Brigham University entwickelt und von Shankar Vedantam weiterentwickelt wurde, geht es nämlich darum, sich allein an Hand von köstlich aussehenden Food Fotos den Bauch vollzuschlagen.

    Das soll, so die Ergebnisse der Studie, tatsächlich satt machen und sogar helfen, dass wir die echten Mahlzeiten später noch bewusster genießen können. Also, wenn Ihnen einmal wieder nach einem sündhaft kalorienlastigem Cupcake mit extra Frosting zu Mute ist: Klicken Sie sich doch erst einmal durchs Netz oder blättern Sie im Kochbuch - vielleicht wird der plötzliche Heißhunger so erst einmal gestillt...

    Die Diät finden, die zu einem passt

    Wer mit zu viel Pfunden zu kämpfen hat, sucht in der Regel händeringend nach unterschiedlichen Möglichkeiten, um diese wieder loszuwerden. Der gängige Ansatz ist dabei, mit einer Diät zu beginnen, die einem zum Traumkörper verhelfen soll. Doch schon allein die Zahl der Opfer des gefürchteten "Jojo-Effekts" beweist, dass längst nicht jede Idee zu jedem Menschen passt.

    Definieren Sie Ihre Ziele

    Der Weg, um endlich die überschüssigen Pfunde loszuwerden, beginnt aus diesem Grund mit der Recherche danach, welche Diät zu Ihnen passt.

    Der erste Schritt lautet dabei: Definieren Sie Ihre Ziele. Wollen Sie langsam und angenehm abnehmen oder ist es Ihnen wichtig, in einer so genannten "Crush-Phase" sehr schnell viel Gewicht zu verlieren? Ein Ziel sollte dabei für Sie nicht verhandelbar sein: Die Diät soll zur dauerhaften Gewichtsabnahme führen und somit auch einen Lebenswandel begründen.

    Falsche Ziele schwächen beim Abnehmen die Motivation

    Frau sitzt unglücklich am Tisch vor Teller mit grünem Apfel zur Diät
    Dieting. © Viktors Neimanis - www.fotolia.de

    Ziele, die gar nicht den eigenen Wünschen entsprechen, gehören zu den größten Hindernissen beim Abnehmen. "Verabschieden Sie sich von dem, was sie wollen sollen", rät die Psychologin Dr. Maja Storch, Dozentin an der Universität Zürich, im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.

    Das individuelle "Wohlfühlgewicht" müsse weder den Normen der Modeindustrie noch dem Wunsch des Partners oder der Freundin entsprechen. "Wer einem fremden Ziel nachläuft, schwächt unbewusst die eigene Motivation", erklärt die Psychologin.

    Für enorm wichtig hält sie außerdem eine positive Grundeinstellung, die sich etwa so ausdrücken kann: "Ich gönne mir einen leichten Magen", oder "Ich lasse nur Perlen auf meinen Teller." Nur wer aus sich selbst heraus überzeugt ist, dass er abnehmen möchte, schafft es auf lange Sicht auch.

    Im Gehirn spielt sich das Abnehmen ab

    Es ist nicht einfach nach einer erfolgreichen Diät dann auch das Gewicht zu halten, wobei es nicht allein vom Willen abhängt. Denn wie Wissenschaftler vermuten, besteht auch biologisch ein Unterschied zwischen schlanken Menschen und denen, die zu Übergewicht neigen.

    Bei einer Studie waren 17 ehemalige übergewichtige Teilnehmer dabei, die vorher mindestens 13 Kilogramm abgespeckt hatten und das neue Gewicht dann mindestens ein Jahr halten konnten. Weiterhin nahmen an der Studie Personen mit einem normalen Gewicht, so wie auch Übergewichtige teil. Dann durften die Teilnehmer vier Stunden nichts essen und sollten anschließend Bilder von verschiedenen Lebensmitteln ansehen. Dabei wurden die Gehirnaktivitäten gemessen.

    Nur bei den ehemals Übergewichtigen konnten die Forscher eine verstärkte Aktivität im Gehirn feststellen.

    Abnehmerfolg wird durch Diätstress vermindert

    Lieber gelassen abnehmen - durch Ausschüttung von Stresshormonen wird Fettabbau gehemmt

    Abnehmen - Die Buchstaben DIET auf einer Gabel
    Diet © Carmen Steiner - www.fotolia.de

    Viele Menschen setzen sich das Ziel abzunehmen und legen sich selbst viele Ess-Verbote auf, die jedoch einen Abnehmerfolg durchaus vermindern können. Aufgrund des selbstauferlegten Zwanges nicht "dies und das" zu essen, entsteht jedoch Stress, der eine erhöhte Ausschüttung von dem Hormon Kortisol nach sich zieht.

    Hauptsache entspannt - zwischendurch etwas Süßes ist erlaubt

    Kortisol allerdings bewirkt eine Ankurbelung der Zuckerneubildung und somit einem Ansteigen des Blutzuckerspiegels, was folglich zu einem Mehr an Insulin im Körper führt. Diese Vorgänge wirken sich gerade auf einen Fettabbau mehr als ungünstig aus, zumal der Körper das Signal aussendet "Hunger" und das selbst dann, wenn man zuvor gegessen hat.

    Damit man diesem Teufelskreis entgehen kann, sollte man sich deshalb selbst nicht unter Stress setzen und eine "kleine Ess-Sünde" durchaus ihre Berechtigung haben.

    Je mehr man sich hier in Verzicht üben will, umso entstehen die gerade beschriebenen Abläufe und der Diäterfolg wird lange auf sich warten lassen. Es muss nicht gleich die ganze Tafel Schokolade oder ein riesiges Stück Sahnetorte sein, aber die eine oder andere süße Versuchung sollte man sich auch und gerade im Rahmen einer Diät gönnen.

    Ansonsten sollte man auf viel frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und mageres Fleisch bei der Ernährung setzen und für einen schönen gemütlichen Ess-Rahmen sorgen. In aller Ruhe und mit Genuss die jeweilige Mahlzeit verzehrt, unterbindet Stress und macht selbst eine Diät zu einer angenehmen und vor allem effektiven Angelegenheit.

    Der Schlüssel: Die Ernährung

    Eine unangenehme Wahrheit für jeden Übergewichtigen lautet: Er isst falsch und bewegt sich vermutlich zu wenig. Um die Diät zu finden, die zu Ihnen passt, müssen Sie deshalb Ihre Ernährung analysieren und die Elemente streichen oder reduzieren, die Ihre Probleme verursachen.

    Es kann Sinn machen, dies mit Expertenhilfe zu tun und sich dafür beispielsweise an einen Arzt oder einen Ernährungsberater zu wenden, denn oft liegt der Fehler zum Beispiel darin begründet, dass man statt Äpfel Bananen zu sich nimmt, die jedoch viele Dickmacher in sich tragen.

    Um ein tragfähiges Ernährungskonzept zu entwickeln, sollten Sie allerdings auch so ehrlich mit sich sein und zugeben, dass es bestimmte Nahrungsmittel und Getränke gibt, auf die sie nicht verzichten möchten.

    Suchen Sie nach einem Konzept, dass diese in reduzierter Form integriert. Denn der Todfeind jeder erfolgreichen Diät ist das Gefühl des dauerhaften Verzichts.

    Wie gut ist ein Diät-Konzept? Wie man die schwarzen Schafe erkennt

    Es gibt nicht nur die eine Diät, es gibt hunderte von Diät-Konzepten, die alle das Eine versprechen: Abnehmen und sich danach endlich wohl fühlen.

    Doch unter all diesen Ideen gibt es auch schwarze Schafe, die im besten Fall eine Zeitverschwendung sind und im schlimmsten Fall die Brieftasche und die Gesundheit belasten. Damit man erkennt, in welche Kategorie eine Diät gehört, sollte man auf einige Dinge achten.

    Zum Einen sollte man keine Diät ausprobieren, die auf knallharten Verboten basiert. Werden einige Speisen komplett verboten, so muss man schon im Vorfeld davon ausgehen, dass Heißhunger kommen wird. In den meisten Fällen hat man dann schnell die ersten verlorenen Pfunde wieder auf den Hüften. Ebenfalls tabu sind Pillen und Pulver aus dem Internet. In der Onlinewelt gibt es einfach viel zu viele schwarze Schafe, deren Produkte nicht nur wirkungslos, sondern eventuell auch richtig gefährlich sind. Jede Diät, die große Erfolge in nur wenigen Tagen oder Wochen verspricht, ist ebenfalls mit Vorsicht zu genießen.

    In der Regel kann kein Körper so schnell seinen Stoffwechsel umstellen. Spricht eine Diät gar davon, dass man abnimmt, ohne wirklich den Ernährungsplan zu ändern, sollte man definitiv dankend ablehnen.

    Ohne Sport geht es nicht

    Wer dauerhaft abnehmen möchte und dünn bleiben will, braucht dafür nicht nur ein tragfähiges Ernährungskonzept, sondern auch ausreichend Bewegung. Ohne Sport geht es deshalb nicht, er gehört zur Diät zwingend mit dazu.

    Es gibt gewisse Tricks, wie man diesen leichter in sein Leben integrieren kann: Sinnvoll ist eine Beschäftigung, die einem Freude macht und die man nach Möglichkeit nicht alleine, sondern in Gesellschaft ausüben sollte, um sich auch dann noch motivieren zu können, wenn die schwierigen Phasen kommt.

    Das richtige Training um auch am Bauch abzunehmen

    Der Sommer rückt näher und mit diesem Training hoffentlich auch die Bikini-Figur!

    Frau im Bikini am Strand hält sich an Geländer fest, im Hintergrund Meer und Palmen
    fun happy brunette on a boat © 1418336 Ontario Ltd - www.fotolia.de

    Der Sommer steht vor der Tür und damit die ersten Tage, die man am Badesee oder im Freibad verbringt. Der Wunsch nach der Bikinifigur rückt mehr und mehr in den Vordergrund und so zieht es in dieser Zeit viele Frauen aber auch Männer nach draußen zum Joggen oder in die Fitnessstudios: Abnehmen ist angesagt, vor allem den überschüssigen Speck am Bauch.

    Generell gilt dabei: der Körper muss dafür langfristig weniger Energie bekommen, als er verbraucht, denn nur auf diese Weise kann man Gewicht verlieren. Um auch am Bauch ein paar Pfunde zu verlieren - oftmals nimmt man zunächst an Beinen und Gesicht ab - empfiehlt sich ein ausgewogener Mix aus Ausdauer- und Krafttraining.

    So finden Sie die richtige Trainings-Balance

    Besonders in dieser Zeit fällt es leicht, sich mal aufs Rad zu schwingen und ein paar Runden um den See oder über die Felder zu drehen. Verbindet man dies mit einem leichten Schwimmtraining, ist dies optimal für die Fettverbrennung, doch zwei Mal pro Woche sollte man dies auch tun.

    Ein weiterer positiver Effekt dieser beiden Sportarten ist die Kräftigung der Muskeln - auf diese Weise wird zusätzliche Energie verbraucht und die Bikinifigur rückt immer näher.

    Tanz-Workouts - Mit Spaß zur Traumfigur

    Nicht jeder hat Freude daran seinen Körper mit Jogging oder Fitnessgeräten zu trainieren. Dennoch lohnt sich der Gang ins Fitnessstudio, denn viele Studios bieten auch ein breites Spektrum aus Tanz-Workouts an, bei denen der Körper mit Spaß trainiert werden kann.

    Neben den berühmten Zumba-Kursen, bei denen Aerobic-Übungen mit lateinamerikanischen Tänzen kombiniert werden, bietet die Musik- und Tanzwelt auch noch zahlreiche weitere Möglichkeiten den Körper tänzerisch in Form zu bringen. Beim Ballett-Workout beispielsweise werden klassische Ballett-Übungen mit Elementen aus Pilates, Yoga und Dehnübungen kombiniert. Im Vordergrund steht dabei nicht nur die grazilere Formung des Körpers, sondern auch der Muskelaufbau und die Verbesserung der Körperhaltung.

    Auch Pole-Dance-Kurse sind immer mehr im Kommen. Das erotische Tanzen an der Stange ist nämlich längst nicht mehr nur den Striplokalen vorbehalten. Endlich hat man auch den sportlichen Aspekt dieser Tanzart entdeckt. Beim Pole-Dance wird vor allem die Oberkörpermuskulatur auf höchstem Niveau trainiert. Zudem stärkt es die Bauchmuskulatur, das Balancegefühl und nicht zu vergessen, auch das Selbstbewusstsein.

    Selbst klassische Tänze können als Fitness-Workout dienen. Beim Rock'n'Roll beispielsweise werden bis zu 600 Kalorien in der Stunde verbrannt. Der große Vorteil dabei ist, dass man das Workout zusammen mit seinem Partner absolvieren und so noch etwas mehr Zeit sinnvoll miteinander verbringen kann.

    Fazit

    Die richtige Diät erkennen Sie deshalb daran, dass Sie das Konzept auch dann noch durchhalten können, wenn Ihr Geist sich zu wehren beginnt. Dabei gilt: Die ersten drei Monate sind die schwierigsten.

    Wer merkt, dass er abnimmt, kann daraus meist schon allein die nötige Motivation ziehen.

    Warum wir trotz gleicher Diät unterschiedlich abnehmen

    Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum zwei Menschen, die die gleiche fettarme Diät einhalten, der eine fettleibig wird und zu Diabetes neigt, während der andere aber erfolgreich abnimmt? Nun, die "Yale School of Medicine Research" gibt darauf die Antwort: Unser Gewicht wird noch vor unserer Geburt im Gehirn festgelegt.

    Tierversuch: Wird das Gewicht von den Genen bestimmt?

    Die Wissenschaftler der drittältesten Universität in den Vereinigten Staaten von Amerika analysierten die einleitende Frage anhand einer Gruppe von Ratten. Die Tiere wurden so gezüchtet, dass Sie eine Anfälligkeit für ernährungsbedingte Fettleibigkeit besitzen, bevor man sie auf eine fett- und kalorienreiche Ernährung setzte.

    Die Forscher kamen zu der Erkenntnis, dass übergewichtige Tiere in Abhängigkeit ihrer Ernährung einen deutlichen Unterschied in der Gehirnaktivität aufwiesen. Neuronen, die Signale senden, wenn die Ratten genug gegessen haben, sind bei übergewichtigen Tieren viel träger, weil sie von anderen Zellen in der Ausübung ihrer Funktion gehemmt werden.

    Bei Tieren, die resistent gegen Fettleibigkeit sind, sind die Neuronen, die den Zeitpunkt der Sattheit signalisieren, viel aktiver und eher bereit, mit dem Rest des Gehirns und dem peripheren Gewebe in kommunikative Verbindung zu treten.

    Übertragung auf den Menschen

    Es scheint, dass diese Basis der Verdrahtung des Gehirns eine Determinante der eigenen Anfälligkeit für Übergewicht entwickelt. Diese Beobachtungen ergänzen die Aussage, dass es weniger um den persönlichen Willen geht oder um die Tendenz der Fettleibigkeit im Erwachsenenalter selbst, sondern viel mehr um den Bezug zwischen den Informationen in unserem Gehirn.

    Die Autoren der Studie weisen aber auch auf andere unerwünschte Folgen dieser Mechanismen im Gehirn hin. Wer anfällig für ernährungsbedingte Fettleibigkeit ist, kann im Gehirn eher an Entzündungen leiden, während das bei jenen, die der Fettleibigkeit gegenüber resistent sind, eher unwahrscheinlich ist. Diese entzündliche Reaktion im Gehirn kann auch erklären, warum Menschen, die fettleibig sind, es bedeutend schwerer haben, Gewicht zu verlieren.

    Genetisch und epigenetisch, sowie durch verschiedene Umweltfaktoren wird die Grundlage für die Verdrahtung im Gehirn gelegt. Die Kernaussage ist hierbei vor allem, dass nicht klar ist, wodurch das sich entwickelnde Gehirn neben Genetik und mütterlicher Ernährungsweise in seiner Verdrahtung beeinflusst wird.

    Fazit

    So bleibt zunächst unklar, wie letztlich entschieden wird, ob das Individuum gegenüber ernährungsbedingter Fettleibigkeit anfällig oder resistent sein wird. Die Wissenschaftler der Yale-Universität gaben an, weitere Studien durchführen zu wollen, die zu mehr Erkenntnissen führen sollen.

    Diäten im Dilemma – keine hilft wirklich

    Diäten haben miserable Ergebnisse. Selbst in professionell gemanagten Abnehmkursen erreichen nur fünf bis maximal fünfzehn Prozent der Teilnehmer das Ziel, ihr Gewicht dauerhaft zu senken. "Da wird viel Geld umsonst ausgegeben", schimpft Prof. Alfred Wirth, Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft im Apothekenmagazin Gesundheit.

    Zudem sind die Langzeitergebnisse von Diäten so schlecht dokumentiert, dass Wirth resigniert feststellt: "Empfehlungen zu konkreten Programmen kann ich mangels Daten gar nicht geben." Ein neuer Trend scheint aber in die richtige Richtung zu weisen: Weg von der reinen Kalorienreduktion, hin zu mehr Bewegung im Alltag.

    Der Hintergrund: Genetisch hat sich der Mensch über Jahrtausende auf ein oft begrenztes Nahrungsangebot bei viel körperlicher Aktivität eingestellt. Vorteile hatten die Menschen, die gelegentliche Überschüsse als Körperfett speichern konnten. Heute gelangen wir mühelos an Nahrung im Überfluss – und speichern und speichern und speichern...

    Wie bereits erwähnt, ist die Anzahl der verschiedenen Diätformen sehr groß - im Folgenden gehen wir auf ein paar Modelle etwas genauer ein...

    Die Zitronensaftdiät

    Zitronensaft hat auch viele Nachteile
    Zitronensaft hat auch viele Nachteile

    Was der Hauptbestandteil der Zitronensaft-Diät ist, ist natürlich nicht schwer zu erraten. Welche Vor- und Nachteile hat es, wenn man über den Tag verteilt immer wieder Zitronensaft trinkt?

    Vorteile der Zitronensaft-Diät

    Wie jede Diät gibt es auch bei der Zitronensaft-Diät Vor- und Nachteile. Wer diese Diät macht, muss sich frische Zitronen in unterschiedlicher Anzahl auspressen und mit Wasser verdünnen. Gesüßt werden kann gegebenenfalls mit Ahornsirup.

    Der Vorteil ist, dass man bei der Zitronensaft-Diät keine umständlichen Kochrezepte bewerkstelligen muss. Den Zitronensaft kann man fertig gemischt auch mit auf die Arbeit nehmen. Die Diät ist also sehr flexibel und wenig zeitaufwändig.

    Außerdem gehören Zitronen zu den Obstsorten, die besonders viel Vitamin C enthalten. Wer also regelmäßig frisch gepressten Zitronensaft trinkt, kurbelt mit dem Vitamin C-Gehalt sein Immunsystem kräftig an.

    Außerdem wirkt der saure Saft wie ein Appetitzügler, was natürlich von Vorteil ist, wenn man abnehmen möchte. Gerade wenn man zu Heißhungerattacken neigt, mildert der Zitronensaft dieses unwiderstehliche Verlangen nach Essen sehr gut.

    Durch seine Bestandteile kann der Zitronensaft zudem auch positive Wirkung auf unsere Haut haben. Je nachdem, wie viel Zitronensaft oder Zitronenwasser man täglich trinkt und wie lange man dies durchhält, kann man durchaus Gewicht verlieren.

    Nachteile der Zitronensaft-Diät

    Soweit die Vorteile; die Zitronensaft-Diät hat leider aber auch viele Nachteile. Selbst wenn man wirklich ein paar Pfunde durch diese Diät verliert, so sind diese nach kürzester Zeit wieder doppelt und dreifach auf den Rippen zu finden.

    Außerdem leiden viele Menschen aufgrund des sauren Saftes noch während der Diät unter Magenbeschwerden und empfinden es oft als unangenehm, dass sie während der Diät deutlich mehr Wasserlassen müssen als sonst. Der Zitronensaft kann zudem ein unangenehmes Gefühl im Mund verursachen, wenn man ihn über längere Zeit hinweg im Rahmen der Diät trinkt.

    Je mehr Zitronensaft man täglich trinkt und je weniger gesunde Lebensmittel zusätzlich gegessen werden, desto müder fühlt man sich. Während der Zitronensaft-Diät bemerken viele eine verminderte Leistungsfähigkeit und zudem auch unangenehmen Körpergeruch.

    Fazit

    Wenn die Zitronensaft-Diät mit einer grundlegenden Ernährungsumstellung kombiniert wird, ist sie sicher empfehlenswert. Als alleinige Diät ist der Erfolg jedoch nur von kurzer Dauer.

    Nix als Zitrone und Ahornsirup: Radikalfasten für Hartgesottene

    Abnehmen - Die Buchstaben DIET auf einer Gabel
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    Der Jahreswechsel ist für viele Menschen Anlass zur Veränderung. Endlich mal den Kleiderschrank entrümpeln, regelmäßiger joggen gehen, öfter etwas Gutes tun - dies alles sind Vorsätze, die man jetzt beherzt angeht. Und auch das Wohlbefinden mit dem eigenen Körper spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle. Diäten und Fastenkuren haben jetzt Hochkonjunktur!

    Das Master Cleanse-Programm

    Während es durchaus sinnvoll sein kann, seine Ernährungsgewohnheiten einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen, gibt es radikalste Maßnahmen, die nicht unbedingt nachahmenswert sind, auch wenn Celebrities auf den Erfolg schwören. Das "Master Cleanse"-Programm ist so eine Sache, die polarisiert. Wie beim klassischen Fasten, so wird auch hier ausschließlich flüssige Nahrung aufgenommen. Wobei "Nahrung" in diesem Fall schon übertrieben wäre - ein Drink aus Zitronensaft, Cayennepfeffer und Ahornsirup ist alles, was die hartgesottenen Anhänger dieser Kur trinken dürfen.

    Die Liste der Celebrities, die auf die Limonaden-Diät schwören, ist lang. Beyoncé soll für eine Filmrolle binnen kurzer Zeit ganze zehn Kilo verloren haben, Sängerin Pink hungerte sich für ihren Hochzeitstag schlank und auch Jared Leto, Asthon Kutcher und zahlreiche andere Hollywood-Promis und Modelschönheiten schwören auf den "Master Cleanser". Ordentlich entschlacken soll die Kur ganz nebenbei auch noch. Gesund ist das auf Dauer vermutlich nicht - wer länger als ein paar Tage auf die selbst gemixte Limo umsteigen möchte, der sollte also in jedem Fall einen Arzt konsultieren.

    Die Schlank-im-Schlaf-Diät

    Nun ja, tagsüber schlemmen und faul auf dem Sofa sitzen, ist nicht gerade der Figur förderlich und sich dann darauf verlassen, einfach schlafen zu gehen und morgens weniger Gewicht auf die Waage zu bringen, ist und bleibt ein Wunschtraum. Doch mit einigen Begleitmaßnahmen lässt sich tatsächlich der Schlaf als Schlankheitsaktivator einsetzen.

    Wie wichtig ausreichend Schlaf ist

    Wissenschaftliche Studien belegen es mittlerweile, dass der Schlaf dazu verhelfen kann abzunehmen und auch sein Gewicht zu halten. Damit man die körpereigenen Fettverbrennungsprozesse optimal nutzen kann, sollte man ausgiebig schlafen, was bedeutet, mindestens acht Stunden zu schlafen und früh ins Bett zu gehen. Langschläfer verfügen nämlich über mehr Leptin im Körper, das nachweislich den Appetit zügelt.

    Worauf man abends verzichten sollte

    So läuft der Verbrennungsablauf in der Nacht auf Hochtouren, allerdings nur dann, wenn man tagsüber einige ergänzende Maßnahmen damit kombiniert. Zunächst sollte man abends auf jeglichen Alkohol verzichten, da dieser die Fettverbrennung unterbindet.

    Das richtige Sportprogramm

    Damit der Stoffwechsel richtig in die Gänge kommt, sollte man mindestens dreimal in der Woche für dreißig bis sechzig Minuten für Bewegung sorgen. Optimal sind das Joggen, Walken und das Radfahren.

    Die ideale Ernährung

    Um den Fettabbau aktiv zu unterstützen, sollte man sich auch einmal seine Ernährung näher betrachten. Fettreiche und zuckerhaltige Lebensmittel sind hierbei nicht die beste Wahl, dagegen zeigt sich die Trennkost als recht effektiv.

    Morgens Kohlenhydrate, am Mittag dann eine ausgewogene Mischkost und abends eiweißreiche Mahlzeiten, halten den Stoffwechsel in Balance und entlasten die Verdauung.

    Dabei sollte man beachten, dass zwischen den einzelnen Mahlzeiten mindestens fünf Stunden Esspause liegen und über den Tag verteilt Minimum zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser, Saftschorle oder auch ungezuckerten Tee aufgenommen werden.

    Es lohnt sich tatsächlich, sowohl die Ernährung als auch das Bewegungsprogramm umzustellen und nachts regelmäßig seinen Schönheitsschlaf zu pflegen. Denn bereits nach wenigen Wochen wird man unschwer erkennen können, dass der Zeiger der Waage akut nach links zeigt.

    Studie zum Thema

    Das Gleichnis zur Gewichtskontrolle ist vermeintlich einfach: Wenn Sie abnehmen möchten, müssen Sie schlicht weniger Kalorien zu sich nehmen. An dieser Erkenntnis gibt es tatsächlich wenig zu rütteln, aber die moderne Wissenschaft hat jüngst gezeigt, dass es beim Fettabbau auf mehr als nur das reine Kalorien zählen ankommt. Denn laut einer aktuellen Studie, die in einer Fachzeitschrift für inneren Medizin erschienen ist, heißt es, dass Sie proportional weniger Fett verlieren, wenn Sie Ihren Schlaf von achteinhalb auf fünfeinhalb Stunden verkürzen.

    Zehn übergewichtige Probanden, die einer Diät folgten, reduzierten ihre Kalorienaufnahme um zehn Prozent. Sie verloren alle ähnlich viel Gewicht, etwas über drei Kilogramm. Aber der Gewichtsverlust war nicht immer auf einen Fettabbau zurückzuführen.

    Bei vier von den Diäthaltenden, die die vollen Nächte durchgeschlafen hatten, stellte man fest, dass mehr als die Hälfte ihres Gewichtverlustes aus Fett bestand.

    Als die Forscher ihre Ruhezeit aber um drei Stunden verkürzten, bestand nur noch ein Viertel des verlorenen Gewichts der Studienteilnehmer aus Fett. Das heißt, die anderen 75 Prozent des verlorenen Gewichts waren keine Fettmasse. Es waren Proteine, Körperbausteine der Muskeln und andere körpereigene Stoffe.

    Schlafen ist wichtig für die Gesundheit
    Schlafen ist wichtig für die Gesundheit
    Was ist passiert?

    Die Theorie der Forscher war die, dass die verschiedenen Schlafzeiten den Ghrelin-Spiegel beeinflussten. Ghrelin ist ein Hormon, das das Hungergefühl stimuliert und die Speicherung von Fett im Körper unterstützt.

    Das sind zwei Dinge, die Sie nicht gebrauchen können, wenn Sie versuchen, Gewicht zu verlieren. Der Schlafverlust verstärkt die Mitarbeit des Hormons Ghrelin und verlangsamt damit ihre Bemühungen.

    Auf diese Weise steigt der Verlust der fettfreien Körpermasse während des kurzen Schlafzustandes an. Dadurch kann es sein, das es zu einer notwendigen Umwandlung von körpereigenen Proteinen in Traubenzucker kommt, um den hinausgezögerten Stoffwechsel, die Tätigkeit des Gehirns und anderer Traubenzucker abhängigen Gewebe, zu unterstützen.

    Weil alle Teilnehmer dieser Studie mit derselben Kalorienmenge zurechtkommen mussten, behielten diejenigen denen Schlaf entzogen wurde, ihr Verlangen etwas zu Essen bei. Die Teilnehmer, die hingegen ausreichend schliefen, bekamen keine Hungerattacken bzw. hatten auch nicht das Verlangen etwas zu Essen.

    Fazit

    Diese Studie macht deutlich, dass Sie den negativen Effekt, den die Schlaflosigkeit mit sich bringt, nicht unterschätzen dürfen. Das hohe Potenzial dieses negativen Auslösers wurde lange Zeit herunter gespielt, bevor diese Studie veröffentlicht wurde.

    Einige Firmen haben zudem Studien durchgeführt, die belegen, dass Ihre Mitarbeiter, die während ihres Arbeitstages ein kurzes, intensives Nickerchen von ca. fünfzehn bis zwanzig Minuten hielten, produktiver und leistungsfähiger waren, als diejenigen Ihrer Kollegen, die den Tag über normal inklusive ihrer Pausen durcharbeiteten. Ein weiterer positiver Effekt eines gut ausgewogenen Schlafkonsums.

    Also lassen Sie die Arbeit ruhig für eine Viertelstunde ruhen oder verzichten Sie auf die Late-Night-Show im Fernsehen. Stattdessen gönnen Sie sich ein Schläfchen. Im Vergleich zu Ihrem regelmäßigen Workout und Ihrer strikten Diät ist das doch der leichteste Teil, auf gesunde Weise Gewicht zu verlieren.

    Schlank schlafen - ist das die Lösung?

    Kürzlich fand die Jahrestagung der Society for the Study of Ingestive Behavior statt. Herr Dr. Hallschmid von der Uni Tübingen machte dort neue Erkenntnisse bekannt. Es erscheint so, dass die Schlafdauer nicht nur dafür zuständig ist, ob mehr oder weniger Kalorien zu sich genommen werden, sondern auch dafür, wie viele Kalorien im Schlaf verbrannt werden.

    Wer nur kurz schläft, hat am nächsten Tag mehr Hunger und nimmt deutlich mehr Kalorien auf.

    Die "Schlank im Schlaf"-Diät kann funktionieren, wenn man sich an die Regeln hält

    Das Prinzip "Schlank im Schlaf" klingt zunächst einmal sehr verlockend. Als würde man sich schlafen legen und der Körper könnte über Nacht all unsere Nasch-Sünden ausgleichen. Doch hinter der Methode steckt mehr - und das ist auch der Grund, warum sie funktionieren kann.

    So muss man bei dieser Art des Abnehmens rund 4-5 Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten verstreichen lassen. Weder Obst noch kalorienhaltige Getränke sind in der Zwischenzeit erlaubt. Weiterhin ist Sport ein fester Bestandteil bei dieser Art, sich zu ernähren.

    Schließlich sind die Hauptmahlzeiten auch relativ streng unterteilt. Morgens gibt es Kohlenhydrate und etwas Fett, aber kein Eiweiß. Das heißt, dass auch Käse oder Wurst nicht aufs Brot kommen. Zu Mittag darf man essen, was man will. Abends wird es dann aber wieder hart, denn jetzt ist nur Eiweiß und etwas Fett erlaubt, aber keine Kohlenhydrate wie sie in Brot, Nudeln oder Kartoffeln enthalten sind.

    Und so erklärt sich dann auch der Name des Programms, denn im Schlaf kann der Körper das Eiweiß besonders gut in Muskeln umbauen. Ein Vorteil der "Schlank im Schlaf"-Diät: Man muss nicht auf die Mengen achten.

    Abnehmen durch "Schlank im Schlaf"-Prinzip wirklich möglich?

    Immer wieder hört oder liest man etwas über Schlank im Schlaf. Doch viele Menschen wissen nicht so recht, was genau dahintersteckt oder ob diese Trennkost-Variante denn auch hält, was sie verspricht. Das Prinzip dahinter ist eigentlich relativ einfach: Zu bestimmten Zeiten auf gewisse Lebensmittel verzichten und dadurch eine rasche Gewichtsabnahme erreichen.

    Gerade in der Sommerzeit, wenn es draußen wieder heiß zugeht und Strand oder Sport uns an die frische Luft ziehen, wird es für viele Menschen Zeit, das eine oder andere Pfund loszuwerden. Schnell schaut man dann im Internet, welche neue Trend-Diät denn zurzeit bei den ganz großen Stars angesagt ist. Doch etwa genauso schnell merkt man oft, dass diese Diäten nicht das Passende sind.

    Im Jahr 2006 wurde die neue Diät "Schlank im Schlaf" durch den Internisten Detlev Pape entwickelt. Hier wird vornehmlich auf eine trennkostähnliche Ernährung gesetzt, was bedeutet, dass man am Morgen ruhig genügend Kohlenhydrate zu sich nehmen, auf Eiweiß jedoch verzichten sollte. Zum Mittag kann man schließlich beides miteinander kombinieren, am Abend hingegen dreht sich der Spieß komplett um, denn hier sollten Kohlenhydrate vollständig vermieden werden. Stattdessen ernährt man sich von Eiweiß, etwa durch Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Gemüse.

    Sowohl Menge als auch Umfang der Gerichte sind vom jeweiligen Body-Mass-Index abhängig. Der BMI bestimmt, zu welcher Tageszeit man wie viel Gramm eines jeden Lebensmittels zu sich nehmen darf. Zudem sollte man darauf achten, zwischen den Mahlzeiten jeweils fünf Stunden Pause einzuhalten.

    Wie funktioniert Schlank im Schlaf?

    Die Bauchspeicheldrüse schüttet nach jedem kohlenhydratreichen Essen verstärkt Insulin aus, wodurch der Blutzucker abgebaut wird, aber auch Fettspeicher angelegt werden. Sind in der Nacht jedoch keine Kohlenhydrate vorhanden, werden demnach wenig Insulin und somit auch weniger Fett produziert. Dadurch wird entsprechend die Fettverbrennung bei Nacht entsprechend begünstigt.

    Da Kohlenhydrate sehr sättigend sind, darf man bei der "Schlank im Schlaf"-Methode durchaus am Morgen und am Abend kräftig zuschlagen. So bekommt das Gehirn genug Energie und es kommt kein Hungergefühl auf. Durch den Zeitraum von fünf Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten soll der körpereigene Speicher an Kohlehydraten vollständig absinken.

    Die folgende Diät gilt als Variante der Schlank-im-Schlaf-Diät...

    Die Schlank-am-Strand-Diät

    Die Schlank-am-Strand-Diät von Dr. Detlef Pape ist eine Variante des Konzepts "Schlank im Schlaf" und basiert wie dieses auf der Grundlage der Insulin-Trennkost. "Schlank am Strand" soll dabei nicht nur zur Bikini-Figur verhelfen, sondern auch im Strandurlaub durchführbar sein.

    Die Rolle des Hormons Insulin

    Insulin ermöglicht dem Körper die Aufnahme von Zuckermolekülen aus dem Blut und damit die Versorgung mit Energie, es spielt also durchaus eine wichtige Rolle. Allerdings blockiert es gleichzeitig das Wachstumshormon Somatropin, das, nicht zuletzt über Nacht, die Fettverbrennung und den Muskelaufbau steuert.

    Den Insulinspiegel regulieren

    Die Diät zielt darauf ab, den Insulinspiegel so zu regulieren, dass der Fettabbau begünstigt wird. Die Grundannahme lautet dabei, dass der Insulinspiegel insbesondere dann ansteigt, wenn gleichzeitig Protein und Kohlenhydrate zugeführt werden – mehr noch als bei einer reinen Kohlenhydrat-Mahlzeit.

    In der Konsequenz bedeutet das, Kohlenhydrate und Eiweiß zumindest am Morgen und am Abend nur getrennt voneinander aufzunehmen. Dabei werden die Kohlenhydrate tagsüber verzehrt, um den Körper fit und leistungsfähig zu erhalten - am Abend jedoch werden sie weggelassen und durch Protein ersetzt, damit eine möglichst geringe Insulin-Reaktion stattfindet. Auf diese Weise wird die Energie, die der Körper im Schlaf für die notwendigen Reparaturarbeiten benötigt, aus den Fettreserven bezogen.

    Grundregeln und Einschränkungen

    Grundsätzlich darf alles gegessen werden, nur nicht zu jeder Tageszeit. Es gibt keine Kalorien-Beschränkung, ganz im Gegenteil: Man sollte sich zu den drei erlaubten Mahlzeiten mit ausreichend großen Portionen satt essen.

    Drei Mahlzeiten pro Tag

    Einschränkungen gibt es dennoch: Zunächst einmal sind lediglich drei Mahlzeiten pro Tag erlaubt, und zwar morgens, mittags und abends. Zwischen diesen Mahlzeiten sollten jeweils mindestens fünf Stunden vergehen, Snacks und Zwischenmahlzeiten sind verboten.

    Auch süße Getränke sollten vermieden werden - sie dürfen lediglich zu den Mahlzeiten konsumiert werden. Die langen Pausen zwischen den Mahlzeiten sollen sicherstellen, dass der Insulinspiegel nach dem Essen wieder absinken kann, bevor neue Nahrung zugeführt wird.

    Erfolgsrezept für die schlanke Linie am Strand
    Erfolgsrezept für die schlanke Linie am Strand

    1. Das Frühstück: Kohlenhydrate

    • Das Frühstück soll bei der Schlank-am-Strand-Diät ausschließlich aus Kohlenhydraten bestehen, um die nach einer langen Nacht leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Geeignet sind insbesondere Backwaren wie Brot und Brötchen sowie Müsli.

    • Allerdings wird das Brötchen ohne Butter, Käse und Aufschnitt und das Müsli ohne Milch gegessen, und auch das Frühstücksei ist vom Speiseplan gestrichen, denn tierisches Eiweiß ist zum Frühstück tabu.

    • Marmelade, Honig oder Nuss-Nougat-Creme sowie Kuchen hingegen sind erlaubt. Wer im Hotel frühstückt, darf sich gern ein Schokocroissant (oder auch zwei) gönnen, auch für frisches Obst und Fruchtsäfte ist das Frühstück der richtige Zeitpunkt.

    2. Das Mittagessen: Kohlenhydratbetonte Mischkost

    • Zum Mittagessen dürfen Eiweiß und Kohlenhydrate miteinander kombiniert werden. Die damit einhergehende besonders hohe Insulin-Ausschüttung ist zur Mittagszeit unbedenklich, da in Leber und Muskulatur gerade viel Energie verbrannt wird.

    • Das Insulin kann deshalb zu dieser Tageszeit keinen großen Schaden in Sachen Fettverbrennung verursachen, es dient lediglich dazu, dem Körper die benötigte Energie rasch bereitzustellen.

    • Wer einen Picknickkorb mit an den See nimmt, darf dort also getrost alles hineinpacken, was das Herz begehrt, beispielsweise Sandwiches mit Wurst oder Käse oder einen Nudelsalat mit Schinken, Erbsen und Ei.

    • Es ist aber ebenso erlaubt, sich an der Imbissbude mit Currywurst und Pommes frites zu versorgen und zum Nachtisch noch ein Eis zu holen.

    • Laut der Schlank-im-Schlaf-Diät schaden diese für eine Diät doch eher ungewöhnlichen Lebensmittel der Bikini-Figur keineswegs, sofern sie zum Zeitpunkt der höchsten Stoffwechselaktivität, also zum Mittagessen, verzehrt werden.

    3. Das Abendessen: Proteine

    • Zum Abendessen werden sämtliche Kohlenhydrate weggelassen, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot sind also verboten.

    • Wer im Urlaub zum Essen ausgeht oder am Ende des Badetages am See grillen möchte, sollte sich somit für Fleisch, Fisch oder Geflügel entscheiden, als Beilage eignen sich Salat oder Gemüse. Wer zu Hause kocht, kann sich an den einschlägigen Rezepten von Low-Carb- oder Protein-Diäten orientieren.

    Ist Alkohol erlaubt?

    Zum Urlaub gehört oft auch noch ein Cocktail an der Strandbar oder in der Disco. Grundsätzlich verboten ist das im Rahmen der Schlank-am-Strand-Diät nicht, allerdings sollte man in Kauf nehmen können, dass die Leber in diesem Fall dem Abbau von Alkohol den Vorrang einräumt und die Fettverbrennung zunächst einmal zurückstellt. Der Diäterfolg bleibt unter dem Einfluss von Alkohol deshalb nicht gänzlich aus, verzögert sich aber spürbar.

    Ernährung wie die Steinzeit-Menschen - Paleo-Diät

    Umstrittene Steinzeit-Diät - 130 Gramm Proteine täglich und jede Menge Fleisch

    Bei der Steinzeit-Diät werden nur in der Steinzeit vorhandene Lebensmittel gegessen

    Rohes Lammfleisch mit Rosmarin garniert
    Racks of lamb, ready for cooking, with fresh rosemary. © robynmac - www.fotolia.de

    Was bei anderen Abnehmkuren schlicht verpönt ist, steht bei der Steinzeitdiät ganz oben auf dem Speiseplan: fleischliche Genüsse. So gibt es neben Rind, Huhn, Schwein und auch Wild vor allem die Lebensmittel, welche schon zu Zeiten der Neandertaler verfügbar waren: Eier, Obst, Gemüse und Nüsse. Gut ein Drittel der täglichen Energiezufuhr soll demnach aus Protein bestehen, das entspricht 130 Gramm.

    Befürworter - Mensch verträgt nur in der Steinzeit vorhandene Lebensmittel

    Was die Vertreter der ungewöhnlichen Diät als Begründung anführen, ist wissenschaftlich nicht belegt. Demnach vertrage der menschliche Organismus lediglich die bereits in der Steinzeit vorhandenen Lebensmittel, was sogar Milchprodukte wie Joghurt und Käse ausschließt. Da Ackerbau beim Urmenschen ebenfalls noch unbekannt war, verzichten die Anhänger der sogenannten Paläo-Diät sogar auf Getreide und Körner. Kritiker wiederum monieren, dass erstens gar nicht sicher sei, wie sich die Steinzeitmenschen genau ernährt haben und sich zweitens das menschliche Erbgut seitdem verändert habe.

    So verfüge der moderne Mensch im Gegensatz zu seinen Urahnen etwa sehr wohl über das für die Verarbeitung von Milchzucker notwendige Enzym Lactase.

    Das Grundprinzip der beliebten Paleo-Diät

    Abnehmen - Frau misst sich mit Maßband den Bauchumfang
    waist measurement © Marc Dietrich - www.fotolia.de

    In Sachen Diät kommt es stetig zu neuen Trends und Empfehlungen und wie dies auch im Bereich der Mode ist, machen Stars und Sternchen Diäten häufig berühmt und beliebt. Aktuell dreht sich in Hollywood alles um die so genannte Paleo-Diät, welche sich an der Nahrungsweise aus der Steinzeit orientiert. Aus diesem Grund ist sie auch besonders bei Männern so gefragt, schließlich ist Fleisch hier ausdrücklich erlaubt.

    Erlaubte und verbotene Nahrungsmittel

    Dieses sollte im Idealfall jedoch vom Biobauern oder aber von Wildtieren stammen. Weiterhin stehen Samen, Nüsse, Kräuter, unraffiniertes Oliven- oder Kokosöl sowie frisches Gemüse - ebenfalls als Biovariante - auf dem Speiseplan. Nicht erlaubt sind hingegen Getreide, Zucker und Milchprodukte. So ist diese Diätform auch für Laktose- und Glutenintolerante geeignet. Es gilt, auf Kohlehydrate zu verzichten und diese stattdessen durch Eiweiß zu ersetzen.

    Eiweißreiche Speisen wie Geflügel und Fisch machen die Hälfte der Nahrung aus, zudem sind Ballaststoffe und Vitamine - und damit viel Obst und Gemüse - sehr wichtig. Die andere Hälfte der Lebensmittel und Gerichte sollte zu einem Drittel aus Eiweiß und einem Drittel aus Nüssen und Samen bestehen. Generell sollte die Nahrung so kurz wie möglich gedünstet und im Idealfall roh verzehrt werden.

    Paleo-Diät in der Kritik

    Doch nicht bei allen Menschen kommt diese Ernährungsform gut an. So betonen Kritiker, dass die Steinzeitmenschen ihr Gewicht nicht allein durch die Ernährung in Form gehalten hätten, sondern dass sie viel in Bewegung waren. Auch ist von anderen körperlichen Bedürfnissen die Rede. Milchprodukte gab es noch keine, ebenso wenig Backwaren - den Menschen dieser Zeit blieb also gar nichts anderes übrig, als sich auf diese Weise zu ernähren.

    Essen wie die Vorfahren - Die Steinzeitdiät ist gesund und lässt Pfunde purzeln

    Garnelen schön angerichtet auf einem bunten Salatteller
    Prawn Salad © robynmac - www.fotolia.de

    Die Frauenzeitschriften sind wieder prall gefüllt mit allen möglichen Wunderdiäten. Immerhin steht der Sommer schon fast wieder vor der Tür und bis zur Bikini-Saison will schließlich jeder eine gute Figur haben. Leider halten die meisten Diäten nicht das, was sie versprechen und so kann es sein, dass man nach dem Diätmarathon alle Pfunde wieder auf den Rippen hat.

    Gesunde Ernährungsumstellung bringt Gewichtsverlust mit sich

    Eine Diät, die wirklich hält, was sie verspricht, ist die sogenannte Steinzeitdiät. Zahlreiche Stars in Hollywood schwören auf sie. Dabei handelt es sich garnicht wirklich um eine Diät, sondern vielmehr um eine Ernährungsumstellung.

    Das Grundprinzip der Steinzeitdiät basiert darauf, dass man all das zu sich nehmen darf, was auch schon unsere Vorfahren in der Steinzeit gegessen haben. Sprich viel Fleisch, frisches Obst und Gemüse, Eier, Nüsse, Fisch und Meersfrüchte. Nicht auf den Teller dürfen dagegen Milch und Milchprodukte, Getreide und Getreideprodukte, sowie jegliche Art von industriell verarbeiteten Lebensmitteln.

    Das Ziel der Steinzeitdiät ist nicht die Gewichtsreduktion, wobei sie ein netter Nebeneffekt dieser Ernährungsweise ist. Es geht eher darum sich dauerhaft gesünder zu ernähren und dadurch sein Allgemeinbefinden zu verbessern.

    Variation in Speiseplan und regelmäßigen Sport achten

    Wichtig ist, dass eine große Vielfalt der erlaubten Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen, damit der Körper mit allen notwendigen Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird. Integriert man dann noch ein wenig sportliche Betätigung in seinen Alltag, schmilzt das Fett quasi wie von alleine und der Körper baut stattdessen Muskeln auf.

    Die HCG-Diät

    Die HCG-Diät verspricht wahre Wunderresultate. In einem Monat soll man problemlos 30 Kilogramm und mehr abnehmen können, ohne dass dabei irgendeine Nahrungsmittelgruppe verboten wäre. Doch faktisch ist die HCG-Diät ein Spiel mit immensem Risiko auf Kosten der eigenen Gesundheit.

    Die Fakten zur HCG-Diät

    Die HCG-Diät wird häufig auch als Hollywood-Hormon-Therapie bezeichnet, weil sich die Stars der Traumfabrik in diesen Weg, an Gewicht zu verlieren, geradezu verliebt haben, weil der tatsächlich im Eiltempo dafür sorgt, dass die Pfunde purzeln.

    Erfunden hat das Konzept Dr. Albert T. Simeons, der nach einem Weg suchte, die Kalorienzufuhr der Menschen drastisch reduzieren zu können, ohne sie dabei Heißhunger-Attacken auszusetzen. Der Schlüssel der Diät, dem sie auch ihren Namen verdankt, ist das Hormon Humanes Choriongonadotropin (hCG). Ob es allerdings ungefährlich ist, daran darf man zweifeln.

    500 Kalorien am Tag

    Das Konzept sieht vor, dass die Menschen am Tag maximal noch 500 Kalorien zuführen dürfen. Dies ist etwa ein Drittel des Grundumsatzes der Frau und ein Viertel des Grundumsatzes des Mannes (Grundumsatz = Zustand absoluter Ruhe und nüchtern).

    Wie die 500 Kalorien zugeführt werden, ist den Abnehmenden dabei selbst überlassen. Als Maßstab: Zwei Schwarzbrote mit Margarine und Käse würden etwa den ganzen Tagesbedarf decken.

    Zusätzlich zur Kalorienbremse müssen die Menschen sich durch Sport fit halten und mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln die nötigen Vitamine und Nährstoffe zuführen.

    Über das Hormon hCG

    Bislang gibt es keine gesicherten medizinischen Erkenntnis über die Wirkung von hCG auf den Menschen im Normalzustand, denn eigentlich ist hCG das Schwangerschaftshormon. Es wird in der Plazenta gebildet und kann auf diese Weise die Schwangerschaft erhalten. Simeons entdeckte, dass es zudem den Heißhunger der Menschen auf Nahrung stillt.

    Probleme mit dem hCG-Hormon

    Das Problem: Das Hormon wird bei Frauen auch von Tumorzellen gebildet. Das übermäßige Auftreten von hCG deutet also auf Krebs hin. Der entsprechende Zusammenhang ist nicht ausreichend erforscht.

    Zeitgleich weiß auch niemand wirklich, welche Wirkung das Hormon im männlichen Körper entfaltet. Der männliche Hormonhaushalt funktioniert ganz anders als der weibliche und hCG ist ein typisches weibliches Hormon, welches beispielsweise auch den Eisprung auslösen kann. Der männliche Körper steht also vor der Aufgabe, mit einem Hormon umzugehen, dessen Bestandteile seine Hormonsteuerung nicht einmal kennt.

    Finger weg von der HCG-Diät

    Die HCG-Diät ist derzeit vor allen bei den Promis ein immer wieder aufkommendes Thema. Plötzlich schlanke Schauspielerinnen sollen sich angeblich auf die neue HCG-Diät verlassen haben.

    Die Abkürzung steht dabei für „humanes Choriongonadotropin“. Dabei handelt es sich um ein beim Menschen vorkommendes Hormon, das hier aber künstlich hergestellt und vor allen Dingen zweckentfremdet wird. Das Hormon wird eigentlich nur dann vom Körper produziert, wenn eine Frau schwanger ist. Der Mutterkuchen stellt den Botenstoff dann bereit, um das Fortbestehen der Schwangerschaft zu gewährleisten. Bei der Diät nun wird es via Spritze injiziert oder als Tablette geschluckt.

    Was jetzt voll im Trend ist, lässt bei den Ärzten die Alarmglocken schlagen. Sie geben zu bedenken, dass es nicht eine wissenschaftliche Studie gibt, die die Wirksamkeit des Hormons als Diät-Mittel beweisen kann. Viel wichtiger aber noch: die Abnehmwilligen bringen sich in Gefahr, indem sie das Hormon einfach so zu sich nehmen. Es ist überhaupt nicht bekannt, welche Nebenwirkungen dabei entstehen könnten. Langzeitschäden, die den Körper eventuell irreparabel beschädigen, sind bisher gar nicht abzusehen.

    Aus diesen Gründen ist die HCG-Diät auch gar nicht legal zu beginnen. Das Hormon wird nur von Frauenärzten an Patientinnen vergeben, die vergeblich auf einen Eisprung warten. Viele besorgen sich das Hormon jedoch über das Internet und therapieren sich dann im Selbstversuch. Auch das lässt die Gefahr für gesundheitliche Schäden noch einmal in die Höhe schnellen.

    Die Stress-Diät

    Ein bisschen Stress und schon purzeln die Pfunde. Ganz so leicht ist es leider nicht, auch nicht mit der Stress-Diät.

    Durch Stress das Essen vergessen

    Jeder kennt das wohl: Man ist im Stress und denkt gar nicht ans Essen. Ganz ohne Hungern purzeln dann ein paar Pfunde. Bei der Stress-Diät will man seinen Körper ganz bewusst in Stresssituationen versetzen.

    Die Pfunde purzeln allerdings nur dann, wenn man sich auch ausreichend körperlich bewegt und die richtigen Nahrungsmittel isst. Kalorien werden bei der Stress-Diät nicht gezählt, was für die meisten als sehr angenehm empfunden wird. Länger als drei Wochen sollte man diese Diät jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht durchführen.

    Der Ernährungsplan

    Wenn man mit der Stress-Diät abnehmen möchte, muss man sich konsequent an einen Ernährungsplan halten, der Rezepte aus gesunden Lebensmitteln enthält, wie zum Beispiel:

    • Gemüse
    • Obst
    • Fisch
    • Fleisch
    • viele Vollkornprodukte

    Die Zubereitung ist meist recht einfach und daher für jeden machbar. Verboten sind Süßigkeiten und andere Leckereien sowie Produkte aus Weißmehl.

    Die erlaubten Produkte bewirken eine vermehrte Produktion von Stresshormonen, die bei der Stress-Diät natürlich benötigt werden. Durch die künstlich herbeigeführten Stresssituationen verbraucht der Körper Energie und lässt die Fettpölsterchen schmelzen.

    Gesundheitliche Folgen

    Kurzzeitiger Stress schadet dem Körper nicht, führt man diese Diät jedoch über Monate hinweg durch, sieht es anders aus. Die Stress-Diät ist durchaus bedenklich, wenn man sie zu lange durchführt, sich dabei nicht ausreichend bewegt, und - ganz wichtig - wenn man zu wenig trinkt, dann kann sich nämlich eine Nierenschwäche entwickeln. Mediziner stehen der Stress-Diät daher kritisch gegenüber.

    Fazit

    Auch wenn man durch diese Diät durchaus ein paar Pfunde abnehmen kann, werden dem Körper wichtige Nährstoffe, die er aus der Nahrung aufnehmen muss, vorenthalten. Ständige Stresssituationen schaden zudem auch dem Körper und der Psyche.

    Die Zwei-Tage-Diät: Neue Hoffnung für Übergewichtige oder Modeerscheinung?

    Eine neue "Zwei Tage Diät" verspricht allen Übergewichtigen die Hoffnung, mit nur zwei Tagen Diät pro Woche abzunehmen, während an den anderen fünf Tagen einfach gegessen wird, was schmeckt. Entwickelt wurde die neue Zwei Tage Diät von Michael Despeghel, der dabei vor allem auf Rechenkünste setzt: Während an den fünf "normalen" Tagen etwa 2500 Kalorien verspeist werden, dürfen an den beiden Diättagen nur 500 Kalorien konsumiert werden. Dadurch werden pro Woche etwa 4000 Kalorien gespart.

    Der Haken an der Sache ist natürlich offensichtlich: Wer an den fünf Tagen isst "worauf er Lust hat", kommt schnell über die 2500 Kalorien-Grenze. Laut Despeghel ist es egal, ob die beiden Diättage aufeinander folgen oder nicht. Wichtig ist nur, dass immer die gleichen Tage der Woche für die Diät genutzt werden und dass nebenher auch Sport getrieben wird. Damit an den Diättagen lediglich 500 Kalorien gegessen werden, gibt es etliche Rezepte und viele gute Ratschläge.

    Despeghel rechnet damit, dass pro 7000 gesparten Kalorien ein Kilogramm Gewicht schmilzt. Wer die Zwei Tage Diät also einhält, nimmt pro Monat zwei Kilogramm ab. Zudem soll das Programm eine dauerhafte Umstellung auf eine gesündere Lebensweise ermöglichen, die dann wiederum dazu führt, dass das neue Traumgewicht gehalten wird.

    Neue Trend-Diät mit grünem Kaffeebohnenextrakt: Wundermittel oder Unsinn?

    Cappuccinotasse mit Zimtschaum umgeben von Kaffeebohnen und Zimstangen
    Cappuccino © Nikolay Okhitin - www.fotolia.de

    Es ist der Wunschtraum aller Übergewichtigen: Das Fett schmilzt dahin, ohne dass dafür strenge Diäten eingehalten oder lange Joggingrunden im Park gedreht werden müssen. Ein Wundermittel, das genau dies verspricht, ist der "grüne Kaffeebohnenextrakt", ein Nahrungsergänzungsmittel, das bereits in den USA für Furore gesorgt hat und nun auch Europa erreicht.

    Bei dem Extrakt handelt es sich um die sogenannte Chlorogensäure, die in ungerösteten grünen Kaffeebohnen enthalten ist und die beim Röstprozess verloren geht. Die Chlorogensäure kann möglicherweise Enzyme hemmen, die normalerweise Fett im Körper einlagern.

    Bisherige Studie und Test des Extrakts

    Bei einer Studie hatten Teilnehmer, die gezuckerten Kaffee mit Chlorogensäure versetzt tranken, nachher 7% weniger Zucker aufgenommen als Teilnehmer, die den gleichen gezuckerten Kaffee ohne Chlorogensäure getrunken hatten.

    Den "Durchbruch" erlebte der Extrakt jedoch in einer US-Fernsehshow, wo sich 100 Zuschauerinnen an einem Test beteiligten: Die Hälfte nahm zwei Wochen lang das Nahrungsergänzungsmittel ein, die andere Hälfte ein Placebo. Anschließend stellte sich heraus, dass die Gruppe, die tatsächlich den grünen Kaffeebohnenextrakt eingenommen hatte, doppelt so viel Gewicht verloren hatte, wie die Vergleichsgruppe.

    Kritik am Wundermittel

    Kritiker monieren allerdings, dass es sich bei allen bisherigen Studien um sehr geringe Teilnehmerzahlen handelte. Auch haben die Ergebnisse der TV-Sendung keine Aussagekraft, da der Test nur zwei Wochen lang gedauert habe und alle Teilnehmerinnen ein Tagebuch führen mussten - dies allein würde häufig schon dafür sorgen, dass sich das Essverhalten ändere. Und eine gesündere Ernährung sei letztendlich noch immer der Schlüssel für erfolgreiches Abnehmen, keine Wunderpillen.

    Die Instinkt-Diät

    Wer zu viele Pfunde mit sich herumträgt und darunter leidet, sucht in der Regel verzweifelt nach einem Weg, um endlich den eigenen Traumkörper zu bekommen. Meistens sind solche Vorhaben jedoch durch Rückschläge und den berühmt-berüchtigten JoJo-Effekt gekennzeichnet.

    Die Instinkt-Diät verspricht diesbezüglich ein wahres Wunder: Eine dauerhafte Abnahme ganz ohne Sport und JoJo-Effekt.

    Die Idee hinter der Instinkt-Diät

    Entwickelt wurde die Instinkt-Diät von Susan B. Roberts und Betty Kelly Sargent, die der Überzeugung sind, dass es einer der typischen fünf Ess-Instinkte sei, der den Menschen dazu treibe, zu viele Kalorien zu sich nehmen und dadurch zuzunehmen.

    Es gelte daher, diesen Instinkt zu identifizieren und auszuschalten. Dies soll durch ein Drei-Phasen-Programm gelingen. Zu Beginn steht eine zweiwöchige Einstiegsdiät, der eine sechswöchige Durchhalte-Diät folgt, der sich anschließend ein Dauerprogramm für den Rest des Lebens anschließt.

    Die wissenschaftliche Wirksamkeit des Ansatzes untersuchte die Bostoner Tufts Universität. Das Ergebnis war beeindruckend: Die Teilnehmer schafften es tatsächlich, dauerhaft 20 Kilo abzuspecken.

    Die fünf Ess-Instinkte

    Im Mittelpunkt stehen fraglos die fünf Instinkte, die den Menschen in die Fettleibigkeit treiben sollen:

    1. Der erste Instinkt ist Hunger. Man neigt dazu, in solchen Momenten zu viel und schlecht zu essen. Die Autorinnen empfehlen, viele Ballaststoffe und Eiweiße zu sich zu nehmen und dafür die Kohlenhydrate zu reduzieren.

    2. Instinkt Nummer zwei ist die Verfügbarkeit. Wenn etwas Essbares da ist, wird es auch konsumiert. Die Lösung für dieses Problem: Süßigkeiten müssen durch gesunde Nahrungsmittel ersetzt werden.

    3. An dritter Stelle erfolgt die Gier nach Kalorien. Wer schon einmal über einen Jahrmarkt gegangen ist, kennt die plötzliche Lust auf Pizza, Süßigkeiten oder Backfisch. Die Diät empfiehlt die "Sandwich-Technik": Eine kleine Menge der kalorienhaltigen Nahrungsmitteln wird mit gesunden Produkten kombiniert.

    4. Instinkt Nummer vier ist die Vertrautheit. Endlich bekommt man wieder einmal beim Grillen das leckere Stück Fleisch und übertreibt es dabei, weil es dauern könnte, bis man wieder den vertrauten Geschmack spürt.

      Auch bei verschiedenen emotionalen Zuständen neigt man dazu, etwas zu essen, zum Beispiel, wenn man Stress hat. Hier hilft nur neue Vertrautheit: Man sollte möglichst immer zu gewohnten Zeiten essen. Der Körper gewöhnt sich an diese und fordert seltener zu anderen Zeiten Kalorien.

    5. Der fünfte Instinkt ist die Vielfalt: Man kauft Chips, Schokolade, Bier und weitere Kalorienbomben und will sofort zugreifen. Die Lösung ist ein neuer Einkaufsplan: Mindestens 50 Prozent der Produkte sollten gesund sein.

    Eine andere Sichtweise

    Viele Experten sind nicht vom Erfolg der Instinkt-Diät überrascht. Denn diese sehe letztlich nur eine Umstellung der Ernährung vor, die unabdingbar für eine dauerhafte Abnahme sei, erklären sie.

    Der Verdienst der Autorinnen sei es nicht, eine neue Diät erfunden zu haben, sondern die Wichtigkeit der Ernährungsumstellung und den Weg dorthin auf eine bislang nicht gekannte perfekte Art und Weise zu beschreiben.

    100 Bisse zum Abnehmen - der neue Diät-Trend

    Junge Frau führt Löffel mit Erbsen zum Mund
    woman eating the healthy food © berekin - www.fotolia.de

    Es ist wieder soweit: Ein neuer Diät-Trend leuchtet am Horizont! Dieser hier ist brandaktuell und wird gerade in den USA diskutiert. Das Konzept klingt so simpel wie genial: Genau 100 Bisse sollst du tun, schon purzeln die Pfunde! Ist da was dran?

    Gerät zum Zählen der Essgeschwindigkeit soll helfen

    Zunächst einmal sollte man wissen: Die Methode wird nicht von windigen Abnehmgurus propagiert, sondern unter anderem im renommierten "Wall Street Journal" vorgestellt. Streng genommen ist sie noch gar nicht fertig - aber es gibt Wissenschaftler, die bereits an einem Gerät zum Zählen der Essgeschwindigkeit arbeiten. Hiermit soll jeder selbst kontrollieren können, wie schnell er isst.

    Dahinter steckt die Erkenntnis, dass man mit jedem Biss im Durchschnitt etwa 11 Kalorien (Frauen) bzw. 17 Kalorien (Männer) aufnimmt. Statt also Lebensmitteltabellen auswändig zu lernen oder Kalorien selbst zu zählen, greift man künftig einfach auf das Spezialgerät zurück und schaut, wie viele Bisse man schon getätigt hat - und künftig noch tätigen darf. Entsprechende Geräte sollen schon ab nächstem Jahr zu haben sein.

    Wer sich das Geld lieber sparen möchte, kann aus den gewonnenen Erkenntnissen natürlich auch so seine Schlüsse ziehen: Es ist immer gut, Essen lange und gründlich zu kauen. Das erleichtert dem Magen die Arbeit, macht somit weniger müde und hält zudem länger satt.

    Die Polymeal-Diät

    Die Polymeal-Diät ist ein wissenschaftlich entwickeltes Konzept, das positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System ausüben soll. Es bezieht Lebensmittel in den Ernährungsplan ein, die im Mittelmeerraum täglich verzehrt werden.

    Merkmale der Ernährungsweise im Mittelmeerraum

    Die Polymeal-Diät wurde im Jahr 2004 entwickelt. Im Grundsatz wurde davon ausgegangen, dass die im Mittelmeerraum üblichen Ernährungsgewohnheiten einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben dürften. Immerhin liegt die Lebenserwartung der Bewohner dieser Region über dem Durchschnitt der Weltbevölkerung: Herz-Kreislauf-Erkrankungen treten seltener auf.

    Zur täglichen Ernährung in dieser Region zählen

    Selten kommt Fleisch auf den Tisch. Gewürzt wird mit Kräutern, die ätherische Öle und andere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe enthalten sowie mit Knoblauch, der für seine durchblutungsfördernden Eigenschaften bekannt ist.

    Statt tierischer Fette verwendet man Olivenöl. Das tägliche Glas Rotwein soll vor Arterienverkalkungen schützen.

    Positive Auswirkung auf die Gesundheit

    Diese Nahrungsmittel nahmen auch die Erfinder der Polymeal-Diät in ihr Konzept auf und hofften, das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen weltweit senken zu können. Ebenfalls sollten Blutdruckprobleme auf diese natürliche Weise behoben werden, so dass auf die Gabe von Medikamenten weitestgehend verzichtet werden kann. Als weiteren positiven Effekt erhofften sie sich die Steigerung der Lebenserwartung.

    Ernährungsempfehlungen

    Mit einem Glas Rotwein täglich zum Erfolg
    Mit einem Glas Rotwein täglich zum Erfolg

    Nach der Polymeal-Diät sollte jeder Erwachsene täglich ein Glas Rotwein zu sich nehmen. Obendrein werden der Verzehr von 100 Gramm Bitterschokolade mit einem möglichst hohen Kakaoanteil sowie 68 Gramm Mandeln empfohlen. Obst und Gemüse gehören ebenso auf den täglichen Speiseplan wie Knoblauch.

    Viermal wöchentlich sollten jeweils 114 Gramm Salzwasserfisch gegessen werden. Immerhin versprachen sich die Wissenschaftler bei genauer Einhaltung ihres Konzepts eine Reduktion von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 76 Prozent.

    Sofern allerdings auf eine Komponente des Ernährungsplans verzichtet wird, erhöht sich das Risiko wieder. Genaue Zahlen wurden aufgrund diverser statistischer Berechnungen geliefert.

    Mögliche Kritikpunkte

    Obwohl die Polymeal-Diät auf den ersten Blick nur Vorteile verspricht, sehen Kritiker dieses Konzept eher skeptisch. Zum einen wurde es erst im Jahr 2004 entwickelt. Das bedeutet, umfassende Belege aus der Praxis kann es noch gar nicht geben. Insbesondere, was die Steigerung der Lebenserwartung betrifft.

    Interessant dürfte außerdem sein, inwieweit es bei der Befolgung dieses Konzepts zum Gewichtsanstieg kommt, da der tägliche Verzehr von immerhin 100 Gramm Schokolade etliche Kilokalorien mit sich bringt.

    Wer ohnehin schon unter Verdauungsproblemen leidet, wird eventuell eine zusätzlich stopfende Wirkung bemerken. Auch das tägliche Glas Rotwein birgt einige Gefahren.

    Abgesehen davon, dass viele minderwertige Rotweine mit Schadstoffen versetzt sind, kann der regelmäßige Alkoholgenuss schnell in eine Abhängigkeit führen. Hierzu reichen kleine Mengen Rotwein aus. Gerade in der modernen Zeit, in der Hektik an der Tagesordnung steht, wird Alkohol immer häufiger als Stresskiller genutzt. Dies kann erhebliche Folgen für die Gesundheit haben.

    Fazit

    Somit dürfte die Polymeal-Diät kein Allheilmittel sein. Dennoch kann es sich lohnen, Teile des Konzepts als Anregung zu nutzen. Inwieweit die Lebenserwartung tatsächlich steigt, wird sicherlich nicht nur von der Ernährung, sondern auch von anderen Lebensumständen abhängen.

    Die "Baby Diät": US-Expertin empfiehlt kleine Mahlzeiten zum Abnehmen

    Hinter dem spektakulär klingeden Diättitel verbergen sich altbekannte Ernährungsregeln, die uns das Abnehmen erleichtern

    Nahaufnahme Baby wird mit Brei auf Löffel gefüttert
    Bébé en train de manger © AlexQ - www.fotolia.de

    Es klingt erst einmal ziemlich spektakulär: "The Baby Diet", zu Deutsch: Die Baby-Diät, nennt Ernährungswissenschaftlerin Nicolette Pace ihr Ernährungskonzept für Abnehmwillige.

    Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen

    Das präsentierte die Wahl-New Yorkerin nun in der bekannten Morgenshow "Good Morning America". Allerdings versteckt sich hinter dem vielversprechenden Titel eigentlich eine ganz vernünftige, altbekannte Ernährungsregel: Wer Pfunde verlieren möchte, so Pace, der solle zum einen viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen.

    Baldiges Essen bei Hungergefühl

    Ein weiteres Vorbild, das man sich an Babys nehmen darf: Hunger ernst nehmen - Kleinkinder kennen keine Wartezeiten, sondern schreien sich zur Not die Seele aus dem Leib! Ganz so sollten sich Erwachsene selbstredend nicht verhalten, aber baldiges Essen, wenn Hungergefühl aufkommt, wird von Nicolette Pace eben doch empfohlen.

    Aufhören, wenn man satt ist

    Dazu gehört umgekehrt aber auch, dass man sofort aufhört, sobald man satt ist - auch dies eine für Babys ganz normale Sache, die sich viele Menschen abgewöhnt haben. Während letztgenannte Aspekte der "Baby Diät" in jedem Fall uneingeschränkt empfehlenswert sind, so gibt es zumindest in puncto Nahrungsverteilung unterschiedliche Ansichten.

    Während Ernährungswissenschaftler wie Pace viele kleine Mahlzeiten empfehlen, halten andere Experten gerade drei feste, größere Mahlzeiten für den Schlüssel zur schlanken Figur.

    Und auch die folgende Diät basiert auf mediterraner Ernährung...

    Die Sonoma-Diät

    Die so genannte Sonoma-Diät wurde von der amerikanischen Ernährungswissenschaftlerin Connie Guttersen entwickelt und ähnelt der Mittelmeerdiät. Der Name bezieht sich auf die Stadt Sonoma im US-Bundesstaat Kalifornien.

    Diät-Prinzip

    Nach Ansicht von Connie Guttersen handelt es sich bei der Sonoma-Diät weniger um eine Diät als vielmehr um eine ausgewogene und bewusste Ernährung. Prinzipiell ähnelt die Sonoma-Diät einer Mittelmeer-Diät. So sollen dabei vor allem

    • Obst
    • Gemüse
    • mageres Fleisch
    • Fisch
    • Hülsenfrüchte
    • Vollkornprodukte und
    • Olivenöl

    verzehrt werden. Verzichten muss man dagegen auf weißes Mehl und Zucker.

    Ablauf der Sonoma-Diät

    Eine Sonoma-Diät läuft in mehreren Phasen ab. In der Vorphase, die auch Garbage-Party genannt wird, entsorgt der Anwender zunächst ungesunden "Lebensmittelmüll" aus seiner Küche. Natürlich gilt es auch hier, einige Regeln zu beachten.

    Dazu gehört vor allem die Teller-Regel. Das heißt, dass der Anwender alles, was auf einen Teller passt, verzehren kann. Anstelle der Kalorien dient der Durchmesser des Tellers als Maßstab. So sollte der Tellerdurchmesser beim Frühstück höchstens 18 Zentimeter und beim Mittag- und Abendessen maximal 23 Zentimeter betragen.

    Welle 1

    Die erste von drei Diätphasen, auch Wellen genannt, nimmt 10 Tage in Anspruch. In dieser Phase herrscht die größte Kalorienbeschränkung, da es dabei zu einem raschen Verlust an Gewicht kommen soll. Außerdem gilt es, den Körper von seinem Heißhunger auf Dickmacker wie Süßigkeiten, Weißmehl und Fast Food zu befreien.

    Verzehrt wird während der ersten Welle vor allem Eiweiß wie

    Auch Nüsse darf man in kleinen Portionen zu sich nehmen, während Obst und alkoholische Getränke nicht erlaubt sind. Die tägliche Kalorienmenge beträgt in diesem Zeitraum rund 1.000 Kalorien.

    Welle 2

    Welle 2 ist die längste Phase der Sonoma-Diät. Ihre Dauer hängt davon ab, wann der Anwender das erstrebte Zielgewicht erreicht. Dies kann einige Wochen, aber auch ein paar Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Wichtig während der zweiten Welle ist, dass man sich beim Essen nicht zu sehr einschränkt und die Mahlzeiten genießt.

    Damit das Durchhalten der Diät leichter fällt, ist die Vielfalt an Nahrungsmitteln größer. So können nun auch Obst und Wein genossen werden. Süßigkeiten bleiben allerdings tabu. In Phase 2 beträgt die tägliche Kalorienmenge etwa 1.500 Kalorien.

    Welle 3

    Sobald das Wunschgewicht erreicht wurde, beginnt die dritte und letzte Diät-Phase. Endlich können auch wieder kleine Mengen an Süßspeisen verzehrt werden. Im Idealfall dauert die dritte Phase den Rest des Lebens an. Dabei sollte man grundsätzlich soviel essen, dass man seinen individuellen Tagesbedarf damit abdeckt.

    Die Tellergrösse ist entscheidend
    Die Tellergrösse ist entscheidend

    Vor- und Nachteile der Sonoma-Diät

    Die Sonoma-Diät weist sowohl Vorteile als auch Nachteile auf. Zu den Pluspunkten gehört, dass sie eine ausgewogene Ernährung bietet, deren Fokus auf Obst, Gemüse und Vollkornprodukten liegt.

    Die Auswahl an Lebensmitteln und Mahlzeiten ist deutlich größer als bei anderen Diäten. Außerdem lernt der Anwender schnell, die richtige Größe seiner Portionen einzuschätzen.

    Allerdings hat die Diätmethode auch ihre Nachteile. So kann es vor allem in der ersten Phase zu Heißhungerattacken kommen. Für Leute, die nicht gerne kochen, eignen sich die Rezepte der Sonoma-Diät weniger. Außerdem wird der wichtige Faktor Bewegung vernachlässigt.

    Abnehmen mit Internetwetten liegt im Trend

    Reicht der sportliche Ehrgeiz allein nicht aus, um sein Wunschgewicht zu erreichen, kann man sich jetzt zusätzlich per Online-Wette motivieren. Die in den USA immer populärer werdenden, werbefinanzierten Internetseiten bieten die Möglichkeit sich, zusammen mit Freunden, Gewichtsziele in einer bestimmten Zeit zu setzen. Wetteinsätze reichen dabei vom Singen in einer Karaoke-Bar bis zu Geldbeträgen.

    Durch den hohen sozialen Druck und den Anreiz zu gewinnen kann diese Art des Abnehmens durchaus Erfolg haben. Wissenschatflich bestätigt wurde dies in einer Studie der Universität Pennsylvania, bei der 600 Euro als Belohnung winkten. Will man sein Übergewicht allerdings langfristig loswerden, reicht schnelles Abnehmen per Wette nicht aus, bemerkte Elisa Zied von der Amerikanischen Diätenvereinigung (ADA).

    Schlankheitspillen bergen Risiko für die Gesundheit

    Nahaufnahme bunte Pillen auf weißem Hintergrund
    pills © Andrzej Tokarski - www.fotolia.de

    Prof. Hans Hauner vom Lehrstuhl für Ernährungsmedizin der Technischen Universität (TU) München hat darauf hingewiesen, dass die Einnahme von Diätpillen nicht immer risikofrei ist.

    Demnach seien manche der Tabletten gegen das Übergewicht eine Gefahr für die Gesundheit, so Hauner. Neben Schlafstörungen müsse man auch mit einer Erhöhung des Blutdrucks sowie Verstopfung rechnen. Aus diesem Grund raten Experten dazu, bei einer gewünschten Gewichtsreduzierung zunächst einmal eine Umstellung der Ernährung vorzunehmen.

    Helfen Pillen tatsächlich zum Abnehmen?

    Im Internet können problemlos verschreibungspflichtige Pillen fürs Abnehmen bestellt werden

    Arzneimittel - Rosa Pillen in silberner Verpackung
    pills © R MACKAY - www.fotolia.de

    Langsam geht es auf den Sommerurlaub hin, wo besonders Frauen schlank am Strand liegen möchten. Dafür wollen sie den sogenannten Winterspeck möglichst problemlos wegbekommen.

    Aber ist dies eigentlich so einfach? Viele Frauen denken dann an weniger Essen, doch andere glauben, Pillen helfen beim Abnehmen, denn im Internet wird ja vieles dazu angeboten. Doch was steckt dahinter?

    Verbotene Substanzen

    Als Beispiel dient eine Anfrage und Bestellung von Pillen zum Abnehmen, der Preis: 50 Euro. Das Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat diese untersucht mit dem Ergebnis, das Mittel ist als Pflanzliches Mittel ausgeschrieben aber darin sind illegale und nicht zugelassene Substanzen vorhanden.

    Oftmals handelt es sich dabei um Sibutramin, was als Appetitzügler wirkt und verschreibungspflichtig ist, wobei Nebenwirkungen wie Herzrasen, Bluthochdruck und Angstgefühle auftreten können.

    Aber helfen denn eigentlich diese Pillen?

    Verschreibungspflichtige Diätpillen

    Es gibt dabei sogenannte Fettverbrenner, die für eine Beschleunigung vom Stoffwechsel führen soll, aber in Deutschland ist auch dieser Wirkstoff, es handelt sich dabei um Ephedrin, verschreibungspflichtig. Aber über das Internet kann man dies problemlos für 37 Euro erhalten.

    Die Mahindra-Diät

    Als Ayurveda wird die traditionelle indische Heilkunst bezeichnet, die vor allem in Indien, Sri Lanka und Nepal zur Anwendung kommt. Aus ihr geht auch die Mahindra-Diät hervor. Entwickelt wurde sie von Sai Avatar Mahindra.

    Prinzip der Mahindra-Diät

    Grundgedanke der Mahindra-Diät ist die Entgiftung des menschlichen Körpers. So soll er von Schlacken befreit werden, die ihn müde und sogar krank machen können. Gleichzeitig wird der Verdauungsprozess gefördert.

    Von großer Bedeutung für die Mahindra-Diät ist der pH-Wert im Körper. Dabei handelt es sich um das Verhältnis von Säuren und Basen im Organismus. Dieses Verhältnis soll die Mahindra-Diät beeinflussen.

    Des Weiteren unterstützt sie die Abnahme von Gewicht. Wichtig für das Gelingen der Mahindra-Diät ist die Einnahme von viel Flüssigkeit.

    Durchführung

    Die Mahindra-Diät umfasst einige Grundregeln. Dazu gehört vor allem der Verzicht auf das Frühstück, welches man vollständig weglässt. Grundsätzlich sollten nicht mehr als drei Mahlzeiten pro Tag verzehrt werden.

    Das Mittagessen besteht ausschließlich aus Obst. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass süßes Obst und saures Obst nicht gleichzeitig verzehrt werden dürfen. Lediglich neutrales Obst lässt sich mit süßem oder saurem Obst kombinieren. Außerdem sollten möglichst vier Obstsorten gleichzeitig gegessen werden.

    Obstsorten

    Zu den sauren Obstsorten gehören:

    Richtige Obstsorten wählen
    Richtige Obstsorten wählen

    Süße Obstsorten sind:

    Unter neutralem Obst versteht man:

    Gemüsesorten

    Zu beachten sind auch saures Gemüse wie:

    Als neutrales Gemüse gelten:

    Richtige Gemüsesorten wählen
    Richtige Gemüsesorten wählen
    Trennkost

    Besonders wichtig ist die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweißen. Müssen beide Stoffe gleichzeitig verdaut werden, führt dies zu einer unnötigen Belastung des Körpers. Daher sollte während der Mahindra-Diät konsequent Trennkost angewandt werden.

    Weil der menschliche Körper etwa zehn Stunden zur Verdauung von Fett benötigt, ist es ratsam, möglichst fettfrei zu essen. Die Verdauungsdauer von Obst liegt bei etwa zwei bis drei Stunden, während Kohlenhydrate und Eiweiße nach ca. fünf Stunden verdaut werden.

    Während der Verdauungsphasen darf dem Körper keine weitere Nahrung zugeführt werden. Insgesamt dauert eine Mahindra-Diät ein bis drei Wochen. Nach dieser Zeit sollten sowohl eine spürbare Gewichtsabnahme als auch ein verbessertes Wohlbefinden eintreten.

    Wirksamkeit der Mahindra-Diät

    Aus wissenschaftlicher Sicht entspricht die Mahindra-Diät nicht den modernen Anforderungen an eine optimale Ernährung. Einige Punkte stehen sogar im Widerspruch zu einer gesunden Ernährungsweise.

    Mit Nadeln zur schlanken Figur? Akupunktur kann beim Abnehmen helfen

    Ältere Frau mit kurzen, grauen Haaren und Perlenohrring erhält eine Akupunktur in die Ohrmuschel
    acupuncture in ear zone © Alfred Wekelo - www.fotolia.de

    Für viele Menschen sind alternative Heilmethoden wie Akupunktur und Homöopathie Quacksalberei, für andere dagegen eine sinnvolle Alternative zur Schulmedizin mit ihren Pharmaprodukten. Manche nutzen Behandlungen wie Akupunktur oder Globuli sogar unterstützend beim Abnehmen, wenn herkömmliche Diäten nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Vor allem die Akupunktur hat sich in diesem Bereich als erfolgreich erweisen.

    Bei einer Studie in Gelsenkirchen mit 90 Teilnehmern wurde ein Drittel über einen Zeitraum von sechs Wochen hinweg mit Akupukturnadeln behandelt, ein Drittel trieb zusätzlich auch noch Sport und eine Vergleichsgruppe beließ alles beim Alten. Das Ergebnis: Während die Vergleichsgruppe in dieser Zeit ein halbes Kilo zugenommen hatte, verloren die Akupunktierten drei Kilo und die Teilnehmer, die zusätzlich auch noch Sport getrieben hatten, sogar fünf Kilo.

    Vermutet wird, dass die dünnen Nadeln, die bei dieser Behandlung in die Ohren gestochen werden, direkt auf das Appetitzentrum im Gehirn einwirken und das Hungergefühl drosseln. Besonders effektiv waren daher auch Nadeln, die eine ganze Woche lang im Ohr verblieben. Allerdings weisen Experten auch darauf hin, dass sich das neue Wunschgewicht nur dann langfristig halten lässt, wenn die eigenen Essgewohnheiten dauerhaft umgestellt werden.

    Medikamente gegen unerwünschte Fettdepots

    Glas Wasser, Maßband, Ausschnitt Zeitschrift "Diät"
    diät © bilderbox - www.fotolia.de

    Überflüssige Pfunde machen unglücklich und lassen den Wunsch nach einem erfolgreichen Abnehmen entstehen. Schnell und ohne große Mühen sollen angeblich Diätpillen helfen. Sie versprechen den Interessenten den Verlust ihres Übergewichts.

    Wirkungsweise von Diätprodukten

    Welche Wirkung in einem Präparat zur Reduktion führt ist unterschiedlich. Die Wirkungsweisen der Produkte unterscheiden sich stark. So sind Präparate auf dem Markt, die durch Quellmittel und genug Flüssigkeitszufuhr zu einem Sättigungsgefühl führen. Ebenso gibt es Diätpillen die Fette oder Kohlenhydrate blocken. Leider können diese zu unangenehmen Durchfällen führen.

    Gefährliche Nebenwirkungen

    Doch dies sind nicht die einzigen möglichen Nebenwirkungen der Diätpillen. Kopfschmerzen, Herzrasen und Bluthochdruck können ebenfalls deutlich zeigen, dass dieses Präparat nicht für jeden geeignet ist. Fast immer ist nach dem Absetzen der Pillen der ungewünschte Jojo-Effekt zur Stelle.

    Herkunft der Pillen

    Gut die Hälfte der Diätpillen ohne Rezept stammt aus China. Auf diese Präparate sollte der Gesundheit zuliebe verzichtet werden, da hier weder bei den Inhaltsstoffen noch der Herstellung eine Sicherheit geboten wird. Die herkömmliche Apotheke ist die richtige Adresse für den Kauf von Diätpillen.

    Der bessere Weg als das Schlucken von Diätpillen sind sicherlich Maßnahmen wie Sport und eine Ernährungsumstellung.

    Die Brotdiät

    Eine Neuheit ist die Brotdiät nicht. So wurde sie bereits Mitte der 70er Jahre von Prof. Dr. Erich Menden in Zusammenarbeit mit der Ernährungsexpertin Waltraud Aign an der Gießener Universität entwickelt.

    Im Laufe der Zeit präsentierten jedoch verschiedene Zeitschriften die spezielle Diät immer wieder als Neuheit. Außerdem entstanden unterschiedliche Varianten der Brotdiät, die sich mit der Reisdiät und der Kartoffeldiät vergleichen lässt.

    Prinzip der Brotdiät

    Hauptnahrungsmittel der Brotdiät bilden Brot und Brötchen. Durch den Verzehr von ballaststoffreicher Nahrung soll ein hoher Sättigungsgrad herbeigeführt werden. Gleichzeitig bleiben auch Hungergefühle aus.

    Ziel der fettarmen Ernährung ist eine rasche Abnahme von Gewicht. Das Brot lässt sich mit unterschiedlichen Belagen und Rezepten kombinieren. Wichtig ist jedoch, auf stark zucker- oder fetthaltige Beläge bzw. Beilagen zu verzichten.

    Geeignete Brotsorten

    Brotsorten aller Art haben die Eigenschaft, über wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu verfügen. Als besonders geeignet für die Brotdiät gelten vor allem ungesäuerte Vollkornbrote.

    Es können aber auch

    • Roggenbrot
    • Graubrot
    • Mischbrot

    und andere Getreideprodukte, in denen viele Ballaststoffe enthalten sind, verzehrt werden. Zu empfehlen sind zudem Körnerbrote mit Kürbiskernen oder Leinsamen.

    Verzichtet werden muss während der Brotdiät auf Butter und Margarine. Diese sollte man durch Halbfettprodukte ersetzen. Weitgehend vom Speiseplan zu streichen sind überdies Zucker und Milch.

    Auf die Brotsorte kommt es an
    Auf die Brotsorte kommt es an
    Ideale Getränke

    Als ideale Getränke für die Brotdiät gelten ungesüßter Tee, Mineralwasser sowie ein spezieller Brottrunk. Diesen erhält man in der Regel in Reformhäusern und Naturkostgeschäften.

    Der Brottrunk dient zur Anregung der Verdauung und wird vor jeder Mahlzeit eingenommen. Er hat den positiven Effekt, das Immunsystem des Körpers anzukurbeln.

    Durchführung

    Die empfohlene Dauer der Brotdiät liegt bei vier Wochen. Es ist aber auch möglich, sie zu verlängern. Pro Woche sollten etwa zwei Pfund abgenommen werden.

    Die Tagesrationen bestehen aus fünf Mahlzeiten. Diese müssen auch eingehalten werden, um Hungergefühle zu vermeiden. Außerdem kann der Organismus auf diese Weise die wertvollen Nahrungsstoffe optimal nutzen. Des Weiteren ist es wichtig, viel zu trinken.

    Pro Tag verzehrt man 250 bis 300 Gramm Brot. Während Männer 1.500 Kalorien zu sich nehmen können, sind für Frauen 1.200 Kalorien vorgesehen. Zu den empfohlenen Lebensmitteln, die man mit dem Brot kombinieren kann, gehören:

    Um die Gewichtsreduktion zu unterstützen, ist es ratsam, sich während der Brotdiät viel zu bewegen.

    Die Brotdiät gilt als besonders gut geeignet für berufstätige Menschen, die sich ihr Essen schnell zubereiten müssen. Ein großer Vorteil der Brotdiät besteht darin, dass sie nicht viel Geld kostet. Zu ihren Nachteilen gehört allerdings, dass sie auf die Dauer geschmacklich ziemlich eintönig ist.

    Wirksamkeit der Brotdiät

    Wissenschaftliche Studien zur Brotdiät liegen nicht vor. Zahlreiche Anwender stufen sie jedoch als positiv ein. Die ballaststoffreiche Kost bewirkt, dass man keine Hungergefühle verspürt, da die Sättigung langer anhält.

    Ein Mangel an Nährstoffen ist nicht zu befürchten. Aufgrund der geringen Kalorienzufuhr eignet sich die Brotdiät jedoch nicht für schwangere Frauen und alte Menschen.

    Viele Anwender verlieren nach vier Wochen Brotdiät bis zu zwei Kilogramm an Gewicht. Allerdings hält dieser positive Effekt nach Ende der Diät nicht lange an, wenn man wieder in die gewohnten Ernährungsmuster zurückfällt.

    Darüber hinaus gilt der Lerneffekt durch die Brotdiät als zu gering. Zu empfehlen ist die spezielle Diät daher nur, wenn im Anschluss eine langfristige Ernährungsumstellung vorgenommen wird.

    Was steckt hinter der Shred-Diät?

    Schlanke Frau in einer viel zu großen Hose
    Handsame lady lost her kilograms © Marin Conic - www.fotolia.de

    Wieder einmal verspricht eine neue Diät aus den USA schnellen Gewichtsverlust innerhalb kürzester Zeit. Sieben kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, sollen sage und schreibe einen Verlust von zwei Konfektionsgrößen ermöglichen.

    Insgesamt sollen täglich 1200 Kalorien auf drei Snacks und vier Mahlzeiten verteilt werden, da auf diese Weise der Blutzuckerspiegel nicht in den Keller sinken kann. Durch Eiweißshakes und Smoothies wird der Stoffwechsel zusätzlich angeregt.

    Das steht auf dem Tagesplan

    Vollkornprodukte, Tofu, Fleisch, Fisch und Geflügel, Obst und Gemüse stehen fest auf dem Tagesplan. Kohlenhydrate werden von dem abendlichen Speiseplan verbannt.

    Eine dreiviertel Stunde Sport an fünf Tagen in der Woche gehört zu dieser Diät-Idee dazu. Diese Diät ist nicht unbedingt bequem für den Übergewichtigen. Die Zubereitung der Mahlzeiten nimmt Zeit in Anspruch und Alternativen im Restaurant oder bei Festen sind schwer zu finden.

    Laut der Deutschen Adipositas-Gesellschaft sind im Grunde keine extremen Gewichtsverluste innerhalb kurzer Zeit zu erwarten. Hier ist eher ein Gewichtsverlust von drei Kilo nach sechs Wochen Diät zu schaffen.

    Die Dash-Diät

    "Dash" ist die Abkürzung von "Dietary approaches to stop Hypertension". Übersetzt bedeutet dies "Diätprogramm gegen hohen Blutdruck". Die Dash-Diät wurde in den USA entwickelt und zur gesündesten Diät des Jahres 2013 gekürt.

    Während sie sich in den Vereinigten Staaten bereits in zahlreichen Kliniken etabliert hat, ist sie dagegen in Deutschland noch weitgehend unbekannt.

    Prinzip der Dash-Diät

    Die Dash-Diät lässt nicht nur überflüssige Pfunde purzeln, sondern hat auch eine bluthochdrucksenkende Wirkung. Nach Meinung von amerikanischen Ärzten stellt sie sogar die gesündeste Form der Ernährungsumstellung dar.

    Grundlage der Dash-Diät ist der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). So besteht bei übergewichtigen Menschen ein erhöhtes Risiko, unter zu hohem Blutdruck zu leiden, was wiederum die Gefahr von Gefäßkrankheiten, einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt erhöht.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Bluthochdruckpatienten ihr Gewicht reduzieren, um damit ihren Bluthochdruck zu senken.

    Im Unterschied zu vielen anderen Diäten erfolgt bei der Dash-Diät einer eher langsame Ernährungsumstellung. Der Anwender braucht dabei keine Kalorien zu zählen. So geht die Dash-Diät in der Regel von 2.000 Kalorien täglich aus.

    Falls dies gewünscht wird, lässt sich die Anzahl aber auch auf 1.800 oder 1.600 Kalorien reduzieren. Auf diese Weise treten keine Heißhungerattacken auf.

    Auf Salz verzichten

    Wichtig ist jedoch, dass der Anwender seinen Verbrauch an Salz einschränkt und stattdessen Kräuter zum Würzen verwendet. So sollte man sich auf maximal 1,5 Gramm Salz am Tag beschränken. Grund dafür ist, dass Salz die Einlagerung von Wasser im Organismus fördert und dadurch wiederum den Blutdruck erhöht.

    Erlaubte Lebensmittel im Rahmen der Dash-Diät

    Um den Erfolg der Dash-Diät zu gewährleisten, sollten konsequent nur bestimmte Lebensmittel verzehrt werden. Dazu gehören Nahrungsmittel, die reichlich

    enthalten. Diese verfügen über die Eigenschaft, sich positiv auf den Blutdruck und die Blutgefäße auszuwirken.

    Erlaubte Lebensmittel im Rahmen der Dash-Diät sind:

    Ungesättigte Fettsäuren

    Als sinnvoll gelten zudem ungesättigte Fette aus:

    Öle

    Zu empfehlen sind zudem Oliven- und Rapsöl sowie Margarine als Brotaufstrich.

    Süßigkeiten und Alkohol

    Süßes ist bei der Dash-Diät in Maßen erlaubt. Allerdings dürfen es nicht mehr als 10 Gramm Süßigkeiten bzw. ein Teelöffel Honig oder Zucker pro Tag sein. Auch Alkohol kann in geringen Mengen genossen werden, allerdings nicht jeden Tag, da sonst der Blutdruck wieder ansteigt.

    Unerlaubte Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln, auf die man während der Dash-Diät verzichten sollte, gehören

    • Produkte aus weißem Mehl
    • fetter Käse
    • rotes Fleisch
    • Wurst und
    • größere Mengen an Süßigkeiten.

    Das Gleiche gilt für stärkehaltige Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Brot und Reis. Eine Ausnahme bilden Bohnen.

    Durchführung

    Während der Dash-Diät werden pro Tag drei Hauptmahlzeiten sowie zwei Zwischenmahlzeiten eingenommen.

    Frühstück

    Zum Frühstück können dabei eine Scheibe Vollkornbrot mit Margarine sowie einem Löffel Konfitüre, zwei Stück Obst sowie Haferflocken mit Milch auf den Tisch kommen.

    Empfohlene Getränke sind Tee oder Kaffee.

    Mittagessen

    Als Mittagessen eignet sich Putenfleisch mit Hülsenfrüchten, Reis, Salat oder Vollkornnudeln. Zum Dessert kann man sich etwas Obst gönnen.

    Abendessen

    Zum Abendessen gibt es Fisch mit Kartoffeln und Gemüse sowie wiederum Obst. Obst eignet sich auch gut für die Zwischenmahlzeiten, ebenso wie Quark oder Nüsse.

    Wirksamkeit der Dash-Diät

    Nach Ansicht von amerikanischen Ärzten ist die Dash-Diät wirksam gegen Bluthochdruck. So kommt es nach etwa acht Wochen zum Absinken des Blutdrucks um ca. 10/5 mmHg. Den gleichen Effekt weisen auch verschiedene blutdrucksenkende Medikamente auf.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die Abnahme des als negativ eingestuften LDL-Cholesterins. So gilt die Dash-Diät als geeignete Methode, um einem Schlaganfall oder Herzinfarkt vorzubeugen.

    Gleichzeitig werden die Nieren geschont und das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, gesenkt. Mangelzustände sind durch die Dash-Diät nicht zu befürchten.

    Einziger Nachteil der gesunden Diät ist, dass es seine Zeit dauert, bis eine Gewichtsreduktion eintritt. Normalerweise wird jede Woche etwa ein Kilo abgenommen.

    Bewegung in Maßen

    Die Dash-Diät eignet sich übrigens auch gut für Sportmuffel. So sollten während der Diät größere Anstrengungen wie Krafttraining, Joggen, Radfahren oder Aerobic sogar unterbleiben.

    Besser ist dagegen regelmäßige leichte Bewegung wie Walken oder Yoga. Diese sollte allerdings jeden Tag eine halbe Stunde lang erfolgen. Auf diese Weise lassen sich Bauchfett verbrennen und der Blutzuckerspiegel stabil halten.

    Außerdem wird empfohlen, während der Dash-Diät zeitig schlafen zu gehen und viel Wasser, Kräutertee oder Gemüsesaft zu trinken.

    Neuer Trend aus den USA macht in Deutschland Furore: Was taugt die DASH-Diät?

    Teller mit Erbsen, die das Wort Diät formen
    Diät © Eisenhans - www.fotolia.de

    In den USA wurde die DASH-Diät 2013 zur "gesündesten Diät des Jahres" gekürt, nun schwappt der Trend auch nach Deutschland über. Was aber verbirgt sich eigentlich dahinter? In den USA steht das Akronym DASH für "Dietary Approaches to Stop Hypertension", d.h., eine Senkung des eigenen Bluthochdrucks über eine gesunde Ernährung. Übergewicht und Bluthochdruck sind eng miteinander verbunden.

    Reduktion des Salzes im Essen

    Dabei erfindet die DASH-Diät das Abnehmen nicht neu. Wie so viele andere Diätkonzepte setzt auch sie auf eine langfristige Nahrungsumstellung zur Vermeidung des gefürchteten Jojo-Effektes und verbannt kalorienreiche und zuckrige Lebensmittel aus der Küche. Dazu gehören u.a. süße Limonaden und Fertigprodukte, die durch Obst, Gemüse und fettarme Kost ersetzt werden. Die tägliche Kalorienmenge wird bei der DASH-Diät auf etwa 1500 Kilokalorien reduziert.

    Ein weiteres wichtiges Element der DASH-Diät ist die Reduktion des Salzes im Essen, da Salz den Blutdruck häufig in die Höhe treibt. So ergab eine Studie in Deutschland, dass eine Reduktion der täglichen Salzmenge von durchschnittlich 6500 bis 9000 Milligramm auf unter 3000 Milligramm den Blutdruck stark sinken ließ. Bei der DASH-Diät wird das Salz daher durch frische Kräuter als Würze ersetzt.

    Die Protein-Diät

    Unter dem Begriff "Protein-Diät" werden verschiedene Diäten zusammengefasst; sowohl die bereits ein wenig in die Jahre gekommene Atkins-Diät wie auch die ganz aktuelle Dukan-Diät gehören zur Gruppe der Protein-Diäten. Das Wirkprinzip ist stets dasselbe: Viel Eiweiß und eine eingeschränkte Kohlenhydrat-Zufuhr sollen die Pfunde zum Schmelzen bringen.

    Wie funktioniert eine Protein-Diät?

    Der Name legt bereits nahe, worum es bei einer Protein-Diät geht: Der Energiebedarf soll vorrangig durch Eiweiß, also Protein, gedeckt werden. In der Regel gibt eine Protein-Diät keinen exakten Diätplan vor, meist wird auch die Energieaufnahme nicht limitiert.

    Allerdings wird der Speiseplan auf nur wenige Lebensmittel beschränkt, einige sind komplett verboten.

    Eiweiß macht satt

    Eiweiß hat für Diäten einen sehr wichtigen Vorzug: Es macht lange satt, sodass während einer Eiweiß-Diät kaum jemals ein Hungergefühl aufkommen sollte. Da Eiweiß zudem blutzuckerneutral verstoffwechselt wird, werden auch die so genannten Zuckerspitzen vermieden.

    Dabei handelt es sich um ein schnelles Ansteigen und anschließendes Absinken des Blutzuckerspiegels, der Heißhungerattacken zur Folge hat. Auch vor diesen gefürchteten Heißhungerattacken, wie sie bei anderen Diäten durchaus üblich sind, dürfte man mit einer Protein-Diät also sicher sein.

    Eiweiß wirkt dem Jojo-Effekt entgegen

    Eine Nebenwirkung vieler Diäten ist der schleichende Abbau von Muskelgewebe. Da Energie vorrangig in den Muskeln verbrannt wird, geht dadurch der Energieverbrauch zurück, der körpereigene Stoffwechsel wird heruntergefahren. Die Folge ist der so genannte Jojo-Effekt, der nach der Diät selbst bei reduzierter Energiezufuhr eine Gewichtszunahme begünstigt.

    Wird jedoch ausreichend Eiweiß zugeführt, wird der Muskelabbau weitgehend verhindert, der Stoffwechsel bleibt somit auf dem gewohnten Niveau. Wer während der Protein-Diät ein moderates Krafttraining absolviert, kann sogar zusätzliche Muskulatur aufbauen und so den individuellen Energieverbrauch steigern.

    Lebensmittel für die Protein-Diät

    Während einer Protein-Diät sollen vor allem Lebensmittel mit einem hohen Eiweißgehalt verzehrt werden, also beispielsweise:

    • Fisch
    • Fleisch
    • Geflügel
    • Eier
    • Milch
    • Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Käse

    All diese Lebensmittel liefern tierisches Eiweiß - pflanzliches Eiweiß ist beispielsweise in Nüssen, Champignons und Hülsenfrüchten enthalten, vor allem in Erbsen, Bohnen und Linsen.

    Was sollte gemieden werden?

    Protein-Diäten sind immer auch kohlenhydratreduzierte Diäten -

    • Brot
    • Nudeln
    • Kartoffeln und
    • Reis

    sind also nur in sehr geringem Maße erlaubt oder sollen sogar ganz weggelassen werden. Auch einige Obst- und Gemüsesorten, die sich durch einen hohen Zuckeranteil auszeichnen, werden vom Speiseplan gestrichen. Dazu gehören insbesondere:

    Wie bei jeder Diät sind natürlich auch zuckerhaltige Getränke sowie Süßigkeiten tabu.

    Mögliche Mahlzeiten

    Während einer Protein-Diät tritt somit das Omelette mit Champignons an die Stelle von Toast mit Marmelade. Mittag- und Abendessen bestehen meist aus Fleisch, Fisch oder Geflügel mit Salat- oder Gemüsebeilage.

    Protein-Shakes und Nahrungsergänzung

    Grundsätzlich kann eine Mahlzeit pro Tag durch einen zuckerfreien Protein-Shake ersetzt werden. Bei einer strengen Protein-Diät ist dies sogar sinnvoll, da die entsprechenden Produkte mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen angereichert sind, die dem Körper sonst aufgrund der doch eher einseitigen Ernährung fehlen würden. Alternativ können auch Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

    Protein-Shakes sind eine gute Ergänzung
    Protein-Shakes sind eine gute Ergänzung

    Was passiert während der Protein-Diät im Körper?

    Protein-Diäten entziehen dem Körper durch die eingeschränkte Kohlenhydrat-Zufuhr seine primäre Energiequelle, die Glucose. Um den Energiebedarf auch weiterhin zu decken, werden zunächst die Glykogen-Speicher aufgelöst, die auch viel Wasser beinhalten.

    So erklärt sich auch der hohe Gewichtsverlust der ersten Tage: Es handelt sich dabei vorrangig um eingelagertes Wasser.

    Die Umstellung des Stoffwechsels

    Bleiben auch nach dem Leeren der Glykogen-Speicher die Kohlenhydrate aus, muss der Körper auf die Fettreserven zurückgreifen. Das gespeicherte Fett wird dabei zu Ketonkörpern umgebaut, die als alternative Energiequelle herangezogen werden können.

    Bis diese Umstellung des Stoffwechsels erfolgt ist, können sich einige Mangelerscheinungen in Form von Konzentrationsschwäche, Kopf- und Muskelschmerzen einstellen, die jedoch nach einigen Tagen überwunden sein sollten.

    Trinken und Nierenfunktion

    Befindet sich der Körper im Fettstoffwechsel, entstehen verschiedene Abbauprodukte, die schnell aus dem Körper geschwemmt werden sollten. Während einer Protein-Diät muss also auf eine ausreichende Versorgung mit Wasser geachtet werden. Auch mit ausreichend Flüssigkeit wird die Niere durch Protein-Diäten stark beansprucht, wer einschlägig vorbelastet ist; sollte auf eine Protein-Diät also besser verzichten.

    Zielgruppe und Erfolgsaussichten

    Protein-Diäten sollten maximal über acht Wochen hinweg fortgesetzt werden, sie eignen sich deshalb vorrangig für Personen, die einen Gewichtsverlust von bis zu zehn Kilogramm anstreben.

    sollten keine Protein-Diät durchführen. Für Diabetiker sind Protein-Diäten grundsätzlich geeignet, sie sollten ihr Vorhaben jedoch vorher mit ihrem Arzt besprechen.

    Diät-Trend Cool Sculpting: Fettzellen sollen einfach weggefroren werden

    3D Grafik Zellen mit Zellkern
    3d zellen mit zellkern © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

    Die neueste Methode zur Bekämpfung lästiger Speckröllchen auf den Hüften nennt sich Cool Sculpting. Entwickelt wurde diese Methode von Medizinern der berühmten Universität Harvard in den USA.

    Dabei werden die hartnäckigen Fettzellen gezielten Kälteimpulsen ausgesetzt, die sie so stark zerstören, dass das körpereigene Immunsystem sie anschließend selbst abbauen kann. Nach der Cool Sculpting-Sitzung dauert es etwa 6-8 Wochen, bis die zerstörten Fettzellen komplett verschwunden sind und der Körperumfang um rund 1 - 1,5 Zentimeter geschmolzen ist.

    Bei der Sitzung setzt der Arzt einen Saugkopf auf die gewünschte Stelle, so dass ein Vakuum entsteht. In diesem wird eine Temperatur von nur null bis vier Grad erzeugt, die die kälteempfindlichen Fettzellen zerstört.

    Die Sitzung dauert etwa eine Stunde und zieht außer den Fettzellen selbst keine anderen Körperregionen wie die Haut oder die Muskeln in Mitleidenschaft. Allerdings muss in den folgenden Wochen täglich drei bis vier Liter Wasser getrunken werden um den Körper beim Abbau der Fettzellen zu unterstützen.

    Allerdings wird es wahrscheinlich noch eine Weile dauern, bis sich Cool Sculpting durchsetzen kann: Derzeit schlägt eine einzelne Sitzung nämlich noch mit bis zu 1000 Euro zu Buche - und für einen dauerhaften Erfolg sind bis zu fünf Sitzungen notwendig. Da sollten es Betroffene doch lieber noch einmal mit Sport und einer Ernährungsumstellung versuchen.

    Die Minus-1-Diät

    Entwickelt wurde die Minus-1-Diät von den beiden Buchautoren Ronald Schweppe und Aljoscha Schwarz. Nach Ansicht der beiden Schriftsteller, von denen das Buch "Die Minus-1 Diät" stammt, ist Übergewicht vor allem das Resultat von Unachtsamkeit beim Essen. So essen viele Menschen oft einfach nur aus Gewohnheit, wie zum Beispiel beim Fernsehen, und nicht, weil sie wirklich hungrig sind. Um dies abzustellen, sollte man auf seine innere Stimme hören und die eigenen Erfahrungen beachten.

    Prinzip der Minus-1-Diät

    Grundlage der Minus-1-Diät ist die Achtsamkeit. So sollen die Anwender der Diät handeln, beobachten und ihren eigenen Entscheidungen vertrauen. Außerdem werden bestimmte Lebensmittel eine Zeitlang weggelassen.

    Auf diese Weise kann der Mensch unbewusste Essmuster durchbrechen und macht sich nicht abhängig von speziellen Diäten und Ernährungsplänen. Meist würden Übergewicht und eine ungesunde Ernährung durch mangelndes Bewusstsein verursacht.

    Bei der Minus-1 Diät hört der Anwender nur auf seinen eigenen Körper und nicht auf irgendwelche Ernährungswissenschaftler. Indem man mehr auf seinen Körper achtet und zu innerem Gleichgewicht gelangt, verliert man auch überflüssige Pfunde.

    Durchführung

    Bei der Minus-1-Diät wird jeweils eine Woche lang auf ein bestimmtes Lebensmittel oder Genussmittel, das man sonst normalerweise zu sich nimmt, konsequent verzichtet. Außerdem führt der Anwender ein Tagebuch, in das er Tag für Tag seine Gedanken und Gefühle, die er während des Verzichts empfindet, einträgt.

    Unerlaubte Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln, auf die während der Minus-1 Diät verzichtet wird, gehören vor allem:

    • Fleisch
    • Fast Food
    • Zucker
    • weißes Mehl
    • Ernährungszusatzstoffe
    • Kaffee
    • Alkohol
    Ziel der Minus-1-Diät

    Ziel der Diät ist, die eigene Wahrnehmung zu verbessern und dem Körper nur das zu geben, was er auch benötigt. Auf diese Weise soll das Reduzieren von Gewicht erfolgen, ohne deswegen allzu sehr auf bestimmte Lebensmittel verzichten zu müssen. Der Anwender findet individuell zu seiner optimalen Ernährung.

    Am Ende jeder Woche werden Testbögen ausgefüllt, um Selbstbetrug zu vermeiden. Schafft man es, acht Wochen oder sogar länger durchzuhalten, stehen die Chancen gut, dass die Ernährung in Zukunft bewusster und zielgerichteter ausfällt.

    Wirksamkeit der Minus-1-Diät

    Nach Meinung von Ernährungsexperten halten sich die Abnehmerfolge durch die Minus-1-Diät in Grenzen. Außerdem dauert es recht lange, bis sich die Erfolge einstellen. Allerdings gilt ein langsameres Abnehmen als nachhaltiger und auch gesünder.

    Die Gefahr, sich ungesund durch die Minus-1 Diät zu ernähren, besteht nach Ansicht der Experten nicht. So ist es sogar gut für die Gesundheit, eine Weile auf Fleisch, Süßigkeiten oder Alkohol zu verzichten. Außerdem sehen auch sie das unbewusste Verzehren von Mahlzeiten als einen wichtigen Grund für das Entstehen von Übergewicht an.

    Die "Flache Bauch-Diät"

    In den Vereinigten Staaten geistert die "Flat Belly Diet" schon seit dem Ende des letzten Jahres durch die Fitnessblätter. Und es wird nicht lange dauern, bis auch in Deutschland die Medien dieser Diät eine Heimat geben werden.

    Ernährungsprinzip

    Die Kernstrategie lautet, dass die Abnehmwilligen täglich nicht mehr als 1.600 Kalorien, verteilt auf vier Mahlzeiten, zu sich nehmen sollen. Dazu kommt das grundsätzliche Prinzip, dass jede Mahlzeit mindestens ein Nahrungsmittel enthalten muss, das reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ist.

    Als bevorzugte Quelle gibt die "Flat Belly Diet" Nüsse und Nussöle an. Dies soll dazu führen, dass hauptsächlich die Fettzellen am Bauch zurückgebildet werden.

    Diät in der Kritik

    Bei der "Flat Belly Diet" handelt es sich um einen Ansatz, der zu einer gesunden und zuverlässigen Gewichtsabnahme führt. Die feste Vorgabe für die tägliche Kalorienangabe kann jedoch für körperlich schwer arbeitende Personen problematisch werden, da sie leicht einen deutlich höheren Energieverbrauch haben.

    Wenn Sie dazu gehören und sich bei 1.600 Kalorien schlapp und ausgebrannt fühlen, sollten Sie mit der Kalorienanzahl höher gehen.

    Die Behauptung, dass einfach ungesättigte Fette zu einem größeren Reduktion des Bauchumfanges führen, ist aus wissenschaftlicher Sicht schlicht nicht zu begründen. Je nach individueller Veranlagungen baut jeder Mensch sein Körperfett in einer unterschiedlichen Reihenfolge ab - manche verlieren während einer Diät zuerst das lästige Hüftgold, andere sehen schnellere Fortschritte an den Schenkeln und im Gesicht.

    Die Vollfett-Diät

    Unsere nordischen Nachbarn aus Schweden beschäftigen sich zur Zeit mit der Vollfett-Diät, die im Wesentlichen den Genuss von Vollmilch-Produkten propagiert.

    Studie zum Ernährungsprinzip

    Das Konzept geht auf eine Studie zurück, die im Jahr 2007 publiziert wurde. Demnach haben schwedische Wissenschaftler herausgefunden, dass Frauen, die jeden Tag mindestens ein Glass Vollmilch tranken, in den folgenden neun Jahren weniger an Gewicht zunahmen, als Frauen, die keinen ausgeprägten Faible für Molkereiprodukte hatten.

    Obwohl die Forscher selbst eher zögerlich mit der Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für die gängigen Diätempfehlungen waren, fanden sich schnell einige Abnehmbücher auf dem Markt wieder, die diese Studie zum zentralen Gegenstand ihrer ganz eigenen Anti-Fett-Strategie machten.

    Die Kernaussage lautet in diesen Publikationen stets, dass man sich vornehmlich von Milchprodukten der Vollfettstufe ernähren sollte. Auf die Gesamtkalorienaufnahme sowie einer ausgewogenen Ernährung, die Diätiker mit genügend Vitaminen und Mineralien versorgt, wird hierbei in der Regel eher sekundär eingegangen.

    Diät in der Kritik

    Ohne ein Kaloriendefizit ist das Abnehmen nicht möglich. Allein diese simple Tatsache erklärt die angepriesene Effektivität der Vollfett-Diät für hinfällig. Hinzu kommt, dass die Beispiel-Pläne dieser Diät auffällig oft Vitamin-Präparate vorsehen.

    Ein gut durchdachtes Abnehmkonzept zeichnet sich jedoch gerade darin aus, dass es Präparate eher als Ergänzung in Sonderfällen vorsieht und nicht zur Regel macht.

    Die Atkins-Diät

    Bereits 1972 publizierte Dr. Atkins seine Ernährungsstrategie, die auf einen Therapieansatz für Epilepsiepatienten beruht und Kohlenhydrate rigeros aus dem Speiseplan verbannt.

    Dr. Atkins glaubte die alleinige Ursache für Übergewicht in einem exzessiven Kohlenhydratkonsum erkannt zu haben und ging davon aus, dass man den menschlichen Körper in eine wahre Fettverbrennungsmaschine verwandeln könne, indem man ihm Nudeln, Kartoffeln und Co. komplett entzieht. Sein Diätkonzept ist seit Anfang an in der Fachwelt umstritten, erhielt aber zu Beginn des neuen Jahrtausends einen Popularitätsschub, der bis heute anhält.

    Diät in der Kritik

    Obwohl Dr. Atkins Herleitung zunächst in sich schlüssig klingt und durchaus erfolgreich ist, birgt sein radikaler Ansatz einige Risiken. Als Ersatz für die Kohlenhydrate schlägt er einen größeren Fettkonsum vor. Ein Vorschlag, der einem zweischneidigen Schwert gleichkommt, da Fette zwar perfekte Energieträger sind, jedoch aus tierischen Quellen zu Ablagerungen in unseren Blutgefäßen führen können.

    Wenn man sich jedoch vornehmlich für Fische und Öle als Fettlieferanten entscheidet, erhält die Ätkins-Diät sogar eine sehr gesunde Ausrichtung. Problematisch bleibt jedoch, dass der totale Verzicht auf Kohlenhydrate auch einem Verzicht auf viele Vitaminquellen darstellt.

    Ein Manko, dass die Ätkins-Befürworter am Ende des letzten Jahres indirekt eingeräumt haben, indem sie eine überarbeitete Version vorstellten, die immerhin kohlenhydratarmes Obst und Gemüse erlaubt. Abschließend können wir also festhalten, dass Atkins in der überarbeiteten Form durchaus empfehlenswert ist, solange man sich für mehrfach ungesättigte Fette entscheidet und kein Ausdauersportler ist.

    Die Entgiftungsdiäten

    Gerade in der Fastenzeit nach Helau und Karneval erhalten viele so genannte Entgiftungsdiäten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Obwohl es unzählige von ihnen gibt, haben sie alle gemeinsam, dass sie bestimmte Nahrungsmittel komplett verbieten und einen Schwerpunkt auf Gemüse legen, wobei die Kalorienzufuhr insgesamt drastisch gesenkt wird.

    Vorgaben, die weniger als 1000 Kalorien pro Tag fordern, sind eher die Regel, als eine Ausnahme. Meistens sind solche Diäten auf wenige Wochen ausgelegt und sollen unseren Organismus von Giftstoffen und Stoffwechselrestprodukte befreien.

    Diät in der Kritik

    In der Medizin sind Fastenkuren umstritten und deren angeblich entgiftende Wirkung konnte bisher kaum belegt werden. Hinzu kommt der einfache Fakt, dass unser Körper eigentlich keine Hilfe beim Entgiften braucht. Ein gesunder Organismus scheidet über Urin, Stuhl und Schweiß die meisten schädlichen Stoffe aus.

    Schwere Umweltgifte, die sich wie beispielsweise Quecksilber in unser Gewebe einlagern können, werden auch durch die gängigen Entgiftungsdiäten nicht herausgespült. Da solche Ernährungskonzepte neben einer äußerst geringen Proteinzufuhr meistens auch auf einer sehr niedrigen Kalorienaufnahme basieren, ist Muskelabbau eine garantierte Nebenwirkung, was schließlich den Fettstoffwechsel deutlich verlangsamt.

    Wer nicht aus religiösen oder medizinischen Gründen Fastenkuren oder andere Entgiftungsdiäten befolgen muss, sollte von ihnen Abstand nehmen.

    Die Zonen-Diät

    Dr. Barry Sears entwickelte bereits in den 90er Jahren die Zonen-Diät, die von einer aggressiven Marketingstrategie begleitet wird. Von Beginn an wurde der Markt gezielt mit Büchern und DVDs überschüttet und wer im Internet nach detaillierten Informationen zur Zonen-Diät sucht, wird meist nur in kostenpflichtigen Mitgliederbereichen fündig.

    Und dort erfährt man, dass dieses Abnehmkonzept auf einen sehr wohl überlegten Ansatz beruht, der keine der drei Makronährstoffe – Protein, Kohlenhydrate und Fett – verdammt, sondern in ein ausgewogenes Verhältnis bringt. Dabei wird grundsätzlich auf die jeweils gesündeste Nahrungsmitteloption zurückgegriffen.

    Um zum Beispiel den Bedarf an Fetten zu decken, sind in der Zonendiät nur ungesättigte Fettsäuren zugelassen.

    Diät in der Kritik

    Trotz des heftigen Marketings, das bei kritischen Geistern zu Recht ein solides Maß an Skepsis hervorruft, handelt es sich bei der Zonendiät um ein in sich gut durchdachtes Ernährungskonzept, das keine gesundheitlichen Risiken birgt.

    Viele Diätiker, die sich daran versucht haben, fanden jedoch die Mahlzeiten oft etwas zu klein und haben sich nicht genug gesättigt gefühlt, was das Durchstehen der Diät natürlich erschwert. Die Macher der Zonen-Diät bieten jedoch mit einer großen Online-Community eine gute Hilfestellung an, die zum Durchhalten animiert.

    Die Grapefruit-Diät

    Eine Diät-Idee, die es vor allem in der Yellow-Press zum Durchbruch geschafft hat, ist die Grapefruit-Diät. Das Konzept ist schlicht, denn der Name ist Programm.

    Der Nahrungskonsum wird radikal reduziert und nahezu komplett auf einen exzessiven Genuss von Grapefruits als Frucht oder als Saft eingeschränkt. Als Begründung werden zahlreiche Studien zitiert, die der Grapefruit eine gewichtsreduzierenden Effekt bescheinigen.

    Diät in der Kritik

    Es ist offensichtlich, dass die Grapefruit-Diät auf Grund ihrer radikalen Ausrichtung den Körper nicht mit genügend Vitaminen und Eiweiß versorgt und es daher zu Mangelerscheinungen kommen kann.

    Dass man mit diesem Ansatz sein Körpergewicht reduzieren kann, steht außer Frage. Jedoch dürfte es sich dabei eher um einen Verlust an Muskelgewebe handeln und nicht um die Verkleinerung von Fettzellen.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass man durch das Befolgen dieser Diät keine gesunde Lebensweise erlernt. Und das ist schließlich ausschlaggebend für eine dauerhafte Gewichtsabnahme.

    Die South-Beach-Diät

    Der Kardiologe Dr. Arthur Agatston entwickelte dieses Konzept, um überwichtigen Patienten einen Weg zu einer relativ schnellen Gewichtsabnahme zu zeigen, der jedoch auf langfristigen Erfolg abzielt.

    In drei Phasen soll der Abnehmwillige an sein Wunschgewicht herangeführt werden und sich einer gesunden Lebensweise inklusive einer regelmäßigen sportlichen Betätigung annehmen. Die erste Phase ist sehr restriktiv, da sie viele Lebensmittel ausschließt und insbesondere keinerlei raffinierte Kohlenhydrate erlaubt. Das heißt neben Zucker sind auch Brot, Nudeln und alle weiteren Teigwaren verboten.

    Stattdessen sollen vermehrt proteinreiche und fettarme Nahrungsmittel gegessen werden. In den Phasen 2 und 3 werden Kohlenhydrate wieder schrittweise in den Ernährungsplan integriert, wobei diese stets nur in kleinen Mengen erlaubt sind.

    Diät in der Kritik

    Wer sich durch die erste Phase kämpfen kann, die wegen des rigerosen Kohlenhydratverzichts überaus fordernd ist, kann die South-Beach-Diät als Wendepunkt nutzen, um seine Ernährung grundlegend umzustellen.

    Für unerfahrene Diätiker bieten die Phasen 2 und 3 jedoch einige Fallstricke, da es etwas Wissen und Fingerspitzengefühl bedarf, um für sich die optimale Kalorienmenge herauszufinden.

    Insgesamt betrachtet führt Sie dieses Konzept jedoch zu einer direkten Auseinandersetzung mit Ihrem ganz persönlichen Essverhalten und führt deshalb zu mehr als einen momentanen Gewichtsverlust.

    Merkmale der tschechischen Diät - staatlich verordnet

    In internationalen Fitness-Medien macht eine neue Diät von sich Reden, die angeblich für Minister der tschechischen Regierung entworfen worden sein soll. Die hohe tägliche Belastung und den straffen Zeitplan berücksichtigend, ist die tschechische Diät auch für alle geeignet, die beruflich oder familiär stark eingespannt sind und sich nicht jeden Tag mit komplizierten Ernährungsregeln auseinandersetzen können oder wollen.

    Konzept der tschechischen Diät

    Obwohl das Hauptziel der tschechischen Diät ein schneller Gewichtsverlust ist, handelt es sich dabei keineswegs um eine Radikaldiät.

    Tatsächlich sind die Konzepte, die dieser Diät zugrunde liegen, alles andere als rasend neu. Dennoch ist es den Entwicklern gelungen, ein simples Diätsystem zu formulieren, dass bereits nach kurzer Zeit klar messbare und deutlich sichtbare Ergebnisse liefern kann.

    Möglicher Sportplan im Rahmen der tschechischen Diät

    Eckpunkte der tschechischen Diät sind fünf Mahlzeiten pro Tag sowie ein tägliches Workout zu 15-30 Minuten, wobei das Trainingsprogramm keiner genauen Definition unterliegt.

    Mit anderen Worten: Sie können sich selbst aussuchen, was Sie als körperliche Betätigung ausüben möchten. Den Machern kommt es nur darauf an, dass Sie sich jeden tag tatsächlich bewegen. Ob das beim Fußball spielen oder auf dem Heimtrainer passiert, ist zunächst zweitrangig.

    Wir empfehlen jedoch wegen der nachgewiesenen Effektivität, dass Sie Ihr tägliches Workout als Zirkeltraining und/oder Intervalltraining gestalten, um schnellstmögliche Resultate zu erzielen.

    Beispielhafter Fitnessplan

    Sit-Ups, Step-Ups, Springseil hüpfen. Tragen Sie einen MP3-Player oder schalten Sie die Stereo-Anlage ein, falls Sie zuhause trainieren. Bleiben Sie für die Dauer eines Liedes bei einer Übung und absolvieren Sie so viele Wiederholungen wie möglich.

    Wenn das nächste Lied anfängt, wechseln Sie zur nächsten Übung. Machen Sie das so lang, bis die geforderten 15-30 Minuten erreicht sind.

    Gesunde Lebensmittel während der tschechischen Diät

    Die Tschechische Diät gibt auch keine konkreten Nahrungsmittel vor, an die Sie sich sklavisch halten müssen. Sie kreist vielmehr die gesunden Lebensmittel ein und überlässt es dann Ihnen, die für Sie beste Wahl zu treffen:

    • mageres Fleisch und fettarme Fleischerzeugnisse wie Geflügelwurst oder Schinken
    • fettarmer Fisch
    • fettarme Milch und Sauermilchprodukte, Magerquark und Hüttenkäse
    • Gemüse, Obst und Früchte mit vielen Fasern und Ballaststoffen wie Brokkoli und Äpfel
    • Eier in allen fettarm zubereiteten Varianten
    • Tee, Kaffee, frisch gepresster Fruchtsaft (alle Getränke ohne Zuckerzusätze)
    Ernährungsplan im Rahmen der tschechischen Diät

    Frühstück

    • ein gekochtes Ei
    • eine Scheibe Vollkorntoast
    • Tee oder Kaffee

    Snack

    • 1 Apfel

    Mittag

    • 130g mageres Fleisch
    • zwei kleine gekochte Kartoffeln
    • 200g Rohkostsalat bestehend aus Gurken, Spinat, Eisbergsalat und Tomaten

    Snack

    • 100g frische Früchte wie Mandarinen, Pfirsiche oder Erdbeeren

    Abendbrot

    • 80g magerer Schinken
    • 1 gekochtes Ei
    • 150g Rohkost
    • frisch gepresster Fruchtsaft

    Diät in der Kritik

    Wie Sie sehen, gibt die tschechische Diät auch hinsichtlich der Kalorienaufnahme keine konkreten Richtlinien vor, was ein Vor- und gleichzeitig auch ein Nachteil sein kann. Erfahrene Diätiker sind durchaus in der Lage, ihren Nahrungskonsum von Gefühl so steuern zu können, dass Sie unterhalb ihres Energiebedarfes bleiben. Menschen mit geringer Diäterfahrung wären mit einer groben Richtlinie besser beraten.

    Abnehmen auch ohne ein spezielles Diätkonzept möglich

    Der Wunsch der Gewichtsabnahme und eine Mischkost-Ernährung sind besser als jede Diät

    Abnehmen - Speckfalte vom Bauch zwischen den Fingern
    Kleine Speckfalte © Stefan Redel - www.fotolia.de

    Wenn irgendwann der Hosen- oder Rockbund zu zwicken anfängt oder das Atmen beim Bewegen schwer fällt, wird oft eine Diät in Angriff genommen. Inzwischen bietet der Markt eine riesige Vielfalt an Diätkonzepten, die alle ein gesundes und schnelles Abnehmen probagandieren.

    Wunsch der Gewichtsreduktion

    Doch wie nun in einer Studie herauskam, entscheidet nicht ein bestimmtes Konzept über den Diäterfolg, sondern in erster Linie der wirkliche Wunsch sein Gewicht zu reduzieren. So ließen die Wissenschaftler Probanden über zwei Jahre lang vier unterschiedliche Diätformen anwenden.

    Ernährung durch Mischkost

    Ergebnis: Von den 811 übergewichtigen Teilnehmern nahm ein kleiner Teil innerhalb sechs Monate sechs Kilo ab und hielt bei einem gleich bleibenden Sättigungsgefühl und Zufriedenheit auch nach den zwei Jahren sein Gewicht. Demzufolge ist das Konzept eher uninteressant, viel wichtiger dagegen, dass man sich überwiegend mit einer Mischkost ernährt, die reich an Ballaststoffen ist.

    Reduziert werden sollten dagegen gesättigte Fettsäuren und auch Cholesterin. Wer dann noch regelmäßig 90 Minuten Sport in der Woche treibt, wird sein Wunschgewicht auch ohne großartigen Diätplan erreichen.

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      Quellenangaben

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      • Bildnachweis: Kleine Speckfalte © Stefan Redel - www.fotolia.de
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      • Bildnachweis: broken egg on white © Elenathewise - www.fotolia.de
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      Autor:

      Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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