Zitronensaft-Diät, Dash-Diät und Co. - Diäten im Überblick und wie man die passende für sich findet

Schlank, dynamisch, fit - welche Diäten bringen wirklich den langfristigen Erfolg? Und warum nehmen wir trotz gleicher Diät unterschiedlich ab? Ein Ratgeber in Sachen Diäten - von "Schlank im Schlaf" über die Brotdiät bis hin zur Stress-Diät.

Wir stellen die Ernährungskonzepte sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Diätformen vor und geben Tipps, wie man die Diät auswählt, die zu einem passt

Schlank, dynamisch, fit - welche Diäten bringen wirklich den langfristigen Erfolg?

Schwammige Erklärungen, undurchsichtige Diätrezepte, fragwürdige Abnehmmittel - viele Diäten bringen nichts und verhelfen allenfalls zu noch mehr Pfunden. Was ist dran an Low-Carb, Low-Fat und FdH-Konzept? Gibt es wirksame Diätkonzepte?

Nicht immer sind Diätfehler schuld

Nahezu jeden Tag kommen neue Diätsysteme auf den Markt. Die Diätindustrie boomt und verspricht schnelle Erfolge ohne Hungern. Doch komplizierte Ernährungsprogramme und gesundheitliche Probleme machen Abnehmwilligen das Leben schwer.

Bei einem Misserfolg sprechen Hersteller von Diätprodukten und Erfinder von "Top-Diäten" gerne von Diätfehlern. Doch das ist häufig ein Irrtum, denn zahlreiche Diätformen sind ungeeignet und schaden mehr als sie nützen. Gesundheitsexperten haben die bekanntesten Diäten auf ihre Effektivität getestet und Vor- und Nachteile ermittelt.

Klassiker FdH - Friss die Hälfte

Das Diätprinzip FdH ist denkbar unkompliziert. Einfach von allem die Hälfte essen und garantiert Pfunde verlieren. Kalorientabellen braucht niemand, auch komplexe Berechnungen sind nicht nötig. Doch so leicht ist es nicht, denn es kommt darauf an, welche Nahrungsmittel reduziert werden.

FdH-Vorteile

Jeder kann ohne Aufwand sofort loslegen und muss keine Diätpläne aufstellen oder Lebensmittel akribisch abwiegen. Vorschriften gibt es keine. Wer Lust hat, kann spät am Abend essen und bei Heißhungerattacken Mineralwasser trinken. Sport ist kein Pflichtfach, kann aber als begleitende Unterstützung dienen.

FdH-Nachteile

So praktisch die FdH-Methode auch sein mag, die Nachteile sind offensichtlich. Wer nur noch die Hälfte isst, bekommt zwangsläufig Hunger, der auch mit reichlich Flüssigkeitszufuhr nicht zu stoppen ist. Der Körper ist auf Hungersnot eingestellt, fährt den Stoffwechsel herunter und senkt dadurch den Energiebedarf. Fett wird nur wenig verbrannt, dafür wertvolle Eiweißstoffe, die für den Muskelaufbau wichtig sind.

Wer an geringe Kalorienmengen gewöhnt ist, kann den Körper schwer wieder an größere Essensmengen gewöhnen. Aufgrund des verlangsamten Stoffwechsels werden überschüssige Kalorien prompt in Fett umgewandelt. Der Jojo-Effekt lässt nicht lange auf sich warten.

Low-Fat-Diät - immer den Fettanteil im Blick

Die Low-Fat-Diät beruht auf dem Prinzip der Fettreduzierung. Die komplette Ernährung ist auf die Minimierung von Fett ausgerichtet. Allerdings braucht der Körper ein ausgewogenes Maß an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Bei der Low-Fat-Diät werden sowohl Fettsäuren als auch fettlösliche Vitamine reduziert. Nahrungsmittel sollen keinen höheren Fettanteil als 30 Prozent aufweisen. Die Favoriten bei dieser Ernährungsform sind Vollkornprodukte, Gemüse und Obst.

Low-Fat-Vorteile

Eine fettreduzierte Ernährung in Kombination mit ausreichend Bewegung bringt durchaus Erfolge. Da eine komplette Ernährungsumstellung auf fettarme Kost erfolgt, sinkt das Risiko für den Jojo-Effekt.

Die Erstellung eines fettreduzierten Diätplans ist relativ einfach zu bewerkstelligen und lässt sich auch in den beruflichen Alltag integrieren. Eine fettarme Ernährung ist zudem sinnvoll, um Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen. Bei der Auswahl der Lebensmitteln haben Abnehmwillige reichlich Auswahl.

Low-Fat-Nachteile

Bei der Low-Fat-Diät werden nicht nur Fette reduziert, sondern auch wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Es besteht zudem die Gefahr eines Mangels an wertvollen Fettsäuren, denn auch zu wenig Fett ist für den Körper ungesund.

Außerdem muss der Blick ständig auf den Fettanteil in den Lebensmitteln gerichtet sein. Zwar unterstützen Nährwerttabellen das Prozedere, dennoch muss der Fettgehalt immer wieder anhand der Tabellen ermittelt werden.

Besonders wichtig ist bei der Low-Fat-Diät, möglichst nur tierische Fette zu reduzieren und genügend pflanzliche Fette aufzunehmen, beispielsweise Olivenöl.

Low-Carb-Diät - viel Fett und Eiweiß

Low-Carb bedeutet kohlenhydratarme Ernährung, die zu großen Teilen aus Fett und Eiweiß besteht. Zu dieser Kategorie zählen Konzepte wie die Atkins-Diät oder die Southbeach-Diät.

Alle Lebensmittel mit sehr wenig Kohlenhydraten sind erlaubt - zu den Favoriten gehören Eier, Käse und Fleisch vom Schwein oder Rind. Dagegen werden Nudeln, Brot und Kartoffeln von der Speisekarte gestrichen.

Low-Carb-Vorteile

Werden nur wenig Kohlenhydrate zugeführt, holt sich der Körper die benötigte Energie aus den Fettdepots. Dadurch purzeln die Pfunde.

Befürworter dieses Diätkonzepts sind der Überzeugung, dass eine eiweiß- und fettreiche Kost schneller satt macht, weshalb die Nahrungszufuhr eingeschränkt wird. Die Low-Carb-Diät soll zudem den Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Level halten, was Schwankungen des Insulinspiegels verhindert und somit auch das Risiko für Heißhungerattacken.

Low-Carb-Nachteile

Kritiker warnen, dass die Low-Carb-Diät zu bedenklichem Vitaminmangel und zu einem Anstieg der Blutfettwerte führen kann. Ebenso zeigen britische Studien, dass die Low-Carb-Ernährung das Herz-Kreislaufsystem belasten kann.

Außerdem kritisieren Mediziner die ungewöhnlich hohe Eiweißzufuhr bei gleichzeitiger Ballaststoffreduzierung. Gesundheitsexperten empfehlen statt des Kohlenhydratverzichts ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Kohlenhydraten und Ballaststoffen, wie in Vollkornbrot enthalten.

Lebensmittel wie Zucker weisen einen hohen glykämischem Index auf, wodurch der Blutzuckerspiegel kurzfristig stark ansteigt und die Insulinproduktion anregt. Doch je mehr Insulin der Körper freisetzt, desto schneller kommt es zu Heißhunger. Ein Effekt, der dem Low-Carb-Diät-Prinzip zuwiderläuft.

Low-Fat vs. Low-Carb - beliebte Diätkonzepte im Vergleich

Ein wesentlicher Begriff, der im Zusammenhang mit Diäten geradezu zwangsläufig auftaucht, ist "Kalorien". Kalorien, besser gesagt Kilokalorien, ist eine, zumal auch noch veraltete, Maßeinheit für den Energiewert, der in einem bestimmten Lebensmittel enthalten ist und bei der Aufnahme des Lebensmittels dem Körper zur Verfügung gestellt wird. Überschüssige Kalorien verbraucht der menschliche Organismus nicht, sondern speichert sie, sozusagen als Energiereserve, indem er Fettzellen bildet, die er, im Bedarfsfall, zur Energiebeschaffung wieder auflösen und die darin gespeicherte Energie freisetzen kann.

Grundumsatz und Leistungsumsatz

Jeder Mensch hat einen so genannten "Grundumsatz", das ist die Energiemenge, die er täglich zum Leben im Ruhezustand braucht und einen so genannten Leistungsumsatz, das ist die Energiemenge, die er für seine körperliche Betätigung benötigt.

Alle Diäten setzen zunächst einmal da an, dass die dem Körper täglich zugeführte Energiemenge hinter dem zurückbleibt, was für den Grund- und Leistungsumsatz benötigt wird und der Köper damit dazu gezwungen wird, seine im Fettgewebe gespeicherten Energiereserven anzugehen.

Die drei Bausteine der Ernährung

Die Ernährung besteht im Wesentlichen aus drei Bausteinen, nämlich aus:

  1. Eiweiß
  2. Fett
  3. Kohlenhydraten

Eiweiß ist der Stoff, aus dem zum Beispiel unsere Muskeln gemacht sind. Keine vernünftige Diät wird daher an der Zuführung von Eiweiß sparen!

Es bleiben also noch Fett und Kohlenhydrate. Ob man die Reduktion der Energiemenge nun über die Einnahme von weniger Fett (sog. Low-Fat-Diäten) oder von weniger Kohlenhydraten (sog. Low-Carb-Diäten) vornehmen sollte, ist umstritten. Beide Stoffe führen dem Körper Energie zu, wobei Fett dem Körper etwa doppelt so viel Energie zuführt wie die gleiche Menge an Kohlenhydraten.

Es erscheint daher auf den ersten Blick einfacher, die Energiezufuhr mit der Aufnahme von weniger Fett zu verringern. Dagegen sprechen allerdings die vielen Erfolge der Low-Carb-Diäten, die oft sehr schnell zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen.

Der Nutzen von Sport

Bei all dem sollte man aber eines nicht vergessen, denn es gibt noch eine dritte Möglichkeit der Gewichtsreduktion, nämlich die Steigerung des Energieverbrauchs durch sportliche Betätigung. Durch regelmäßige sportliche Betätigung steigt nicht nur der Leistungsumsatz, sondern, weil beispielsweise der Herzmuskel dadurch größer wird, auch der Grundumsatz.

Einmal von dem reinen Aspekt des Abnehmens abgesehen, strafft Sport auf eine gesunde Art und Weise die Figur, verleiht mehr an Kondition und erhöht deutlich die Ausstrahlung. Wenn man dann durch

das eine oder andere Pfund verliert, ist das schlussendlich die gesündeste Variante.

Fazit

Wer also gesund und gleichzeitig effektiv abnehmen will, der sollte zwar einerseits auf eine ausgewogene Ernährung achten, zugleich aber andererseits unbedingt schauen, dass er sich sportlich betätigt. Denn das ist, sicher nicht nur was das Abnehmen betrifft, ganz gewiss der Königsweg.

Formula-Diät - trinkfertige Mahlzeiten

Formula-Diäten unterstützen beim Abnehmen als trinkfertige Mahlzeiten oder Pulvermischungen, die mit Wasser angerührt werden. Wer sich ausschließlich von Formula-Drinks ernährt, kann innerhalb kurzer Zeit viel Gewicht verlieren.

Besonders geeignet ist diese Diätform für stark Übergewichtige oder Diät-Anfänger. Allerdings stellt sich dauerhafter Erfolg nur ein, wenn Abnehmwillige lernen, ohne das Diät-Pulver auszukommen.

Formula-Diät-Vorteile

Für rasche Abnehmerfolge haben sich Formula-Diäten bewährt. Die Zusammensetzung der Instant-Mahlzeiten folgt der Diätverordnung und garantiert die Zufuhr aller wichtigen Nährstoffe und Vitamine.

Kalorienzählen und Berechnungen von Fettanteilen sind nicht nötig, die Mahlzeiten stehen im Handumdrehen auf dem Tisch und müssen nicht aufwändig zubereitet werden. Der hohe Proteinanteil spendet Energien und schont die körpereigene Eiweißproduktion, um einen zu schnellen Proteinabbau zu verhindern.

Formula-Diät-Nachteile

Für den Dauerkonsum sind Formula-Produkte nicht geeignet, denn am Ende hilft nur eine Umstellung des Ernährungsverhaltens. Formula-Diäten sind eintönig, obwohl es inzwischen eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen gibt.

Viele Verbraucher haben ein starkes Bedürfnis, sich etwas Gutes gönnen zu müssen und essen zusätzliche Snacks. Dadurch erhöht sich die Kalorienaufnahme drastisch und der Jojo-Effekt setzt ein.

Nach einer Formula-Kur arbeitet der Körper auf Sparflamme und verbraucht weiter weniger Energien. Die Folge: Das Gewicht kann schnell wieder steigen.

Als kurzfristige Maßnahme eignen sich Formula-Diäten jedoch gut. Allerdings ersetzen sie keine ausgewogene Ernährung oder sportliche Aktivitäten.

Der Testsieger - eine gesunde Mischkost

Bei der Mischkost-Diät geht es um eine Umstellung des Ernährungsverhaltens und der Bewegungsgewohnheiten. Strikte Verbote gibt es nicht, die Ernährungsanpassung erfolgt schrittweise.

Gemüse, Reis, Vollkornprodukte, Obst, mageres Fleisch, Fisch und Geflügel sind die favorisierten Nahrungsmittel. Die Kalorienzufuhr liegt bei etwa 1.200 Kalorien pro Tag, sodass niemand hungern muss. Tierische Fette sollten genau wie Kohlenhydrate mit hohem Glykämie-Index reduziert werden.

Der Fokus liegt nicht auf einem Diät-Programm mit wenig Nahrungsmitteln, sondern in deren Zusammenstellung. Das Ziel ist es, Essverhalten und Lebensstil auf "gesund" zu programmieren. Ernährungsexperten erstellen Diätpläne, die neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Rezepte und individuelle Sportprogramme unterstützen beim Abnehmen.

Bei einer Ernährung mit gesunder Mischkost stellen sich die Erfolge zwar langsamer ein, dafür wirken sie nachhaltig. Für eine gesunde Gewichtsreduzierung ist eine unter fachlicher Anleitung erstellte ausgewogene Mischkost-Diät die beste Ernährungsform und für jeden geeignet.

Die Diät finden, die zu einem passt

Wer mit zu viel Pfunden zu kämpfen hat, sucht in der Regel händeringend nach unterschiedlichen Möglichkeiten, um diese wieder loszuwerden. Der gängige Ansatz ist dabei, mit einer Diät zu beginnen, die einem zum Traumkörper verhelfen soll. Doch schon allein die Zahl der Opfer des gefürchteten "Jojo-Effekts" beweist, dass längst nicht jede Idee zu jedem Menschen passt.

Definieren Sie Ihre Ziele

Der Weg, um endlich die überschüssigen Pfunde loszuwerden, beginnt aus diesem Grund mit der Recherche danach, welche Diät zu Ihnen passt.

Der erste Schritt lautet dabei: Definieren Sie Ihre Ziele. Wollen Sie langsam und angenehm abnehmen oder ist es Ihnen wichtig, in einer so genannten "Crush-Phase" sehr schnell viel Gewicht zu verlieren? Ein Ziel sollte dabei für Sie nicht verhandelbar sein: Die Diät soll zur dauerhaften Gewichtsabnahme führen und somit auch einen Lebenswandel begründen.

Der Schlüssel: Die Ernährung

Eine unangenehme Wahrheit für jeden Übergewichtigen lautet: Er isst falsch und bewegt sich vermutlich zu wenig. Um die Diät zu finden, die zu Ihnen passt, müssen Sie deshalb Ihre Ernährung analysieren und die Elemente streichen oder reduzieren, die Ihre Probleme verursachen.

Es kann Sinn machen, dies mit Expertenhilfe zu tun und sich dafür beispielsweise an einen Arzt oder einen Ernährungsberater zu wenden, denn oft liegt der Fehler zum Beispiel darin begründet, dass man statt Äpfel Bananen zu sich nimmt, die jedoch viele Dickmacher in sich tragen.

Um ein tragfähiges Ernährungskonzept zu entwickeln, sollten Sie allerdings auch so ehrlich mit sich sein und zugeben, dass es bestimmte Nahrungsmittel und Getränke gibt, auf die sie nicht verzichten möchten.

Suchen Sie nach einem Konzept, dass diese in reduzierter Form integriert. Denn der Todfeind jeder erfolgreichen Diät ist das Gefühl des dauerhaften Verzichts.

Ohne Sport geht es nicht

Wer dauerhaft abnehmen möchte und dünn bleiben will, braucht dafür nicht nur ein tragfähiges Ernährungskonzept, sondern auch ausreichend Bewegung. Ohne Sport geht es deshalb nicht, er gehört zur Diät zwingend mit dazu.

Es gibt gewisse Tricks, wie man diesen leichter in sein Leben integrieren kann: Sinnvoll ist eine Beschäftigung, die einem Freude macht und die man nach Möglichkeit nicht alleine, sondern in Gesellschaft ausüben sollte, um sich auch dann noch motivieren zu können, wenn die schwierigen Phasen kommt.

Fazit

Die richtige Diät erkennen Sie deshalb daran, dass Sie das Konzept auch dann noch durchhalten können, wenn Ihr Geist sich zu wehren beginnt. Dabei gilt: Die ersten drei Monate sind die schwierigsten.

Wer merkt, dass er abnimmt, kann daraus meist schon allein die nötige Motivation ziehen.

Warum wir trotz gleicher Diät unterschiedlich abnehmen

Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum zwei Menschen, die die gleiche fettarme Diät einhalten, der eine fettleibig wird und zu Diabetes neigt, während der andere aber erfolgreich abnimmt? Nun, die "Yale School of Medicine Research" gibt darauf die Antwort: Unser Gewicht wird noch vor unserer Geburt im Gehirn festgelegt.

Tierversuch: Wird das Gewicht von den Genen bestimmt?

Die Wissenschaftler der drittältesten Universität in den Vereinigten Staaten von Amerika analysierten die einleitende Frage anhand einer Gruppe von Ratten. Die Tiere wurden so gezüchtet, dass Sie eine Anfälligkeit für ernährungsbedingte Fettleibigkeit besitzen, bevor man sie auf eine fett- und kalorienreiche Ernährung setzte.

Die Forscher kamen zu der Erkenntnis, dass übergewichtige Tiere in Abhängigkeit ihrer Ernährung einen deutlichen Unterschied in der Gehirnaktivität aufwiesen. Neuronen, die Signale senden, wenn die Ratten genug gegessen haben, sind bei übergewichtigen Tieren viel träger, weil sie von anderen Zellen in der Ausübung ihrer Funktion gehemmt werden.

Bei Tieren, die resistent gegen Fettleibigkeit sind, sind die Neuronen, die den Zeitpunkt der Sattheit signalisieren, viel aktiver und eher bereit, mit dem Rest des Gehirns und dem peripheren Gewebe in kommunikative Verbindung zu treten.

Übertragung auf den Menschen

Es scheint, dass diese Basis der Verdrahtung des Gehirns eine Determinante der eigenen Anfälligkeit für Übergewicht entwickelt. Diese Beobachtungen ergänzen die Aussage, dass es weniger um den persönlichen Willen geht oder um die Tendenz der Fettleibigkeit im Erwachsenenalter selbst, sondern viel mehr um den Bezug zwischen den Informationen in unserem Gehirn.

Die Autoren der Studie weisen aber auch auf andere unerwünschte Folgen dieser Mechanismen im Gehirn hin. Wer anfällig für ernährungsbedingte Fettleibigkeit ist, kann im Gehirn eher an Entzündungen leiden, während das bei jenen, die der Fettleibigkeit gegenüber resistent sind, eher unwahrscheinlich ist. Diese entzündliche Reaktion im Gehirn kann auch erklären, warum Menschen, die fettleibig sind, es bedeutend schwerer haben, Gewicht zu verlieren.

Genetisch und epigenetisch, sowie durch verschiedene Umweltfaktoren wird die Grundlage für die Verdrahtung im Gehirn gelegt. Die Kernaussage ist hierbei vor allem, dass nicht klar ist, wodurch das sich entwickelnde Gehirn neben Genetik und mütterlicher Ernährungsweise in seiner Verdrahtung beeinflusst wird.

Fazit

So bleibt zunächst unklar, wie letztlich entschieden wird, ob das Individuum gegenüber ernährungsbedingter Fettleibigkeit anfällig oder resistent sein wird. Die Wissenschaftler der Yale-Universität gaben an, weitere Studien durchführen zu wollen, die zu mehr Erkenntnissen führen sollen.

Wie bereits erwähnt, ist die Anzahl der verschiedenen Diätformen sehr groß - im Folgenden gehen wir auf ein paar Modelle etwas genauer ein...

Die Zitronensaftdiät

Zitronensaft hat auch viele Nachteile
Zitronensaft hat auch viele Nachteile

Was der Hauptbestandteil der Zitronensaft-Diät ist, ist natürlich nicht schwer zu erraten. Welche Vor- und Nachteile hat es, wenn man über den Tag verteilt immer wieder Zitronensaft trinkt?

Vorteile der Zitronensaft-Diät

Wie jede Diät gibt es auch bei der Zitronensaft-Diät Vor- und Nachteile. Wer diese Diät macht, muss sich frische Zitronen in unterschiedlicher Anzahl auspressen und mit Wasser verdünnen. Gesüßt werden kann gegebenenfalls mit Ahornsirup.

Der Vorteil ist, dass man bei der Zitronensaft-Diät keine umständlichen Kochrezepte bewerkstelligen muss. Den Zitronensaft kann man fertig gemischt auch mit auf die Arbeit nehmen. Die Diät ist also sehr flexibel und wenig zeitaufwändig.

Außerdem gehören Zitronen zu den Obstsorten, die besonders viel Vitamin C enthalten. Wer also regelmäßig frisch gepressten Zitronensaft trinkt, kurbelt mit dem Vitamin C-Gehalt sein Immunsystem kräftig an.

Außerdem wirkt der saure Saft wie ein Appetitzügler, was natürlich von Vorteil ist, wenn man abnehmen möchte. Gerade wenn man zu Heißhungerattacken neigt, mildert der Zitronensaft dieses unwiderstehliche Verlangen nach Essen sehr gut.

Durch seine Bestandteile kann der Zitronensaft zudem auch positive Wirkung auf unsere Haut haben. Je nachdem, wie viel Zitronensaft oder Zitronenwasser man täglich trinkt und wie lange man dies durchhält, kann man durchaus Gewicht verlieren.

Nachteile der Zitronensaft-Diät

Soweit die Vorteile; die Zitronensaft-Diät hat leider aber auch viele Nachteile. Selbst wenn man wirklich ein paar Pfunde durch diese Diät verliert, so sind diese nach kürzester Zeit wieder doppelt und dreifach auf den Rippen zu finden.

Außerdem leiden viele Menschen aufgrund des sauren Saftes noch während der Diät unter Magenbeschwerden und empfinden es oft als unangenehm, dass sie während der Diät deutlich mehr Wasserlassen müssen als sonst. Der Zitronensaft kann zudem ein unangenehmes Gefühl im Mund verursachen, wenn man ihn über längere Zeit hinweg im Rahmen der Diät trinkt.

Je mehr Zitronensaft man täglich trinkt und je weniger gesunde Lebensmittel zusätzlich gegessen werden, desto müder fühlt man sich. Während der Zitronensaft-Diät bemerken viele eine verminderte Leistungsfähigkeit und zudem auch unangenehmen Körpergeruch.

Fazit

Wenn die Zitronensaft-Diät mit einer grundlegenden Ernährungsumstellung kombiniert wird, ist sie sicher empfehlenswert. Als alleinige Diät ist der Erfolg jedoch nur von kurzer Dauer.

Die Schlank-im-Schlaf-Diät

Nun ja, tagsüber schlemmen und faul auf dem Sofa sitzen, ist nicht gerade der Figur förderlich und sich dann darauf verlassen, einfach schlafen zu gehen und morgens weniger Gewicht auf die Waage zu bringen, ist und bleibt ein Wunschtraum. Doch mit einigen Begleitmaßnahmen lässt sich tatsächlich der Schlaf als Schlankheitsaktivator einsetzen.

Wie wichtig ausreichend Schlaf ist

Wissenschaftliche Studien belegen es mittlerweile, dass der Schlaf dazu verhelfen kann abzunehmen und auch sein Gewicht zu halten. Damit man die körpereigenen Fettverbrennungsprozesse optimal nutzen kann, sollte man ausgiebig schlafen, was bedeutet, mindestens acht Stunden zu schlafen und früh ins Bett zu gehen. Langschläfer verfügen nämlich über mehr Leptin im Körper, das nachweislich den Appetit zügelt.

Worauf man abends verzichten sollte

So läuft der Verbrennungsablauf in der Nacht auf Hochtouren, allerdings nur dann, wenn man tagsüber einige ergänzende Maßnahmen damit kombiniert. Zunächst sollte man abends auf jeglichen Alkohol verzichten, da dieser die Fettverbrennung unterbindet.

Das richtige Sportprogramm

Damit der Stoffwechsel richtig in die Gänge kommt, sollte man mindestens dreimal in der Woche für dreißig bis sechzig Minuten für Bewegung sorgen. Optimal sind das Joggen, Walken und das Radfahren.

Die ideale Ernährung

Um den Fettabbau aktiv zu unterstützen, sollte man sich auch einmal seine Ernährung näher betrachten. Fettreiche und zuckerhaltige Lebensmittel sind hierbei nicht die beste Wahl, dagegen zeigt sich die Trennkost als recht effektiv.

Morgens Kohlenhydrate, am Mittag dann eine ausgewogene Mischkost und abends eiweißreiche Mahlzeiten, halten den Stoffwechsel in Balance und entlasten die Verdauung.

Dabei sollte man beachten, dass zwischen den einzelnen Mahlzeiten mindestens fünf Stunden Esspause liegen und über den Tag verteilt Minimum zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser, Saftschorle oder auch ungezuckerten Tee aufgenommen werden.

Es lohnt sich tatsächlich, sowohl die Ernährung als auch das Bewegungsprogramm umzustellen und nachts regelmäßig seinen Schönheitsschlaf zu pflegen. Denn bereits nach wenigen Wochen wird man unschwer erkennen können, dass der Zeiger der Waage akut nach links zeigt.

Studie zum Thema

Das Gleichnis zur Gewichtskontrolle ist vermeintlich einfach: Wenn Sie abnehmen möchten, müssen Sie schlicht weniger Kalorien zu sich nehmen. An dieser Erkenntnis gibt es tatsächlich wenig zu rütteln, aber die moderne Wissenschaft hat jüngst gezeigt, dass es beim Fettabbau auf mehr als nur das reine Kalorien zählen ankommt. Denn laut einer aktuellen Studie, die in einer Fachzeitschrift für inneren Medizin erschienen ist, heißt es, dass Sie proportional weniger Fett verlieren, wenn Sie Ihren Schlaf von achteinhalb auf fünfeinhalb Stunden verkürzen.

Zehn übergewichtige Probanden, die einer Diät folgten, reduzierten ihre Kalorienaufnahme um zehn Prozent. Sie verloren alle ähnlich viel Gewicht, etwas über drei Kilogramm. Aber der Gewichtsverlust war nicht immer auf einen Fettabbau zurückzuführen.

Bei vier von den Diäthaltenden, die die vollen Nächte durchgeschlafen hatten, stellte man fest, dass mehr als die Hälfte ihres Gewichtverlustes aus Fett bestand.

Als die Forscher ihre Ruhezeit aber um drei Stunden verkürzten, bestand nur noch ein Viertel des verlorenen Gewichts der Studienteilnehmer aus Fett. Das heißt, die anderen 75 Prozent des verlorenen Gewichts waren keine Fettmasse. Es waren Proteine, Körperbausteine der Muskeln und andere körpereigene Stoffe.

Schlafen ist wichtig für die Gesundheit
Schlafen ist wichtig für die Gesundheit

Was ist passiert?

Die Theorie der Forscher war die, dass die verschiedenen Schlafzeiten den Ghrelin-Spiegel beeinflussten. Ghrelin ist ein Hormon, das das Hungergefühl stimuliert und die Speicherung von Fett im Körper unterstützt.

Das sind zwei Dinge, die Sie nicht gebrauchen können, wenn Sie versuchen, Gewicht zu verlieren. Der Schlafverlust verstärkt die Mitarbeit des Hormons Ghrelin und verlangsamt damit ihre Bemühungen.

Auf diese Weise steigt der Verlust der fettfreien Körpermasse während des kurzen Schlafzustandes an. Dadurch kann es sein, das es zu einer notwendigen Umwandlung von körpereigenen Proteinen in Traubenzucker kommt, um den hinausgezögerten Stoffwechsel, die Tätigkeit des Gehirns und anderer Traubenzucker abhängigen Gewebe, zu unterstützen.

Weil alle Teilnehmer dieser Studie mit derselben Kalorienmenge zurechtkommen mussten, behielten diejenigen denen Schlaf entzogen wurde, ihr Verlangen etwas zu Essen bei. Die Teilnehmer, die hingegen ausreichend schliefen, bekamen keine Hungerattacken bzw. hatten auch nicht das Verlangen etwas zu Essen.

Fazit

Diese Studie macht deutlich, dass Sie den negativen Effekt, den die Schlaflosigkeit mit sich bringt, nicht unterschätzen dürfen. Das hohe Potenzial dieses negativen Auslösers wurde lange Zeit herunter gespielt, bevor diese Studie veröffentlicht wurde.

Einige Firmen haben zudem Studien durchgeführt, die belegen, dass Ihre Mitarbeiter, die während ihres Arbeitstages ein kurzes, intensives Nickerchen von ca. fünfzehn bis zwanzig Minuten hielten, produktiver und leistungsfähiger waren, als diejenigen Ihrer Kollegen, die den Tag über normal inklusive ihrer Pausen durcharbeiteten. Ein weiterer positiver Effekt eines gut ausgewogenen Schlafkonsums.

Also lassen Sie die Arbeit ruhig für eine Viertelstunde ruhen oder verzichten Sie auf die Late-Night-Show im Fernsehen. Stattdessen gönnen Sie sich ein Schläfchen. Im Vergleich zu Ihrem regelmäßigen Workout und Ihrer strikten Diät ist das doch der leichteste Teil, auf gesunde Weise Gewicht zu verlieren.

Die folgende Diät gilt als Variante der Schlank-im-Schlaf-Diät...

Die Schlank-am-Strand-Diät

Die Schlank-am-Strand-Diät von Dr. Detlef Pape ist eine Variante des Konzepts "Schlank im Schlaf" und basiert wie dieses auf der Grundlage der Insulin-Trennkost. "Schlank am Strand" soll dabei nicht nur zur Bikini-Figur verhelfen, sondern auch im Strandurlaub durchführbar sein.

Die Rolle des Hormons Insulin

Insulin ermöglicht dem Körper die Aufnahme von Zuckermolekülen aus dem Blut und damit die Versorgung mit Energie, es spielt also durchaus eine wichtige Rolle. Allerdings blockiert es gleichzeitig das Wachstumshormon Somatropin, das, nicht zuletzt über Nacht, die Fettverbrennung und den Muskelaufbau steuert.

Den Insulinspiegel regulieren

Die Diät zielt darauf ab, den Insulinspiegel so zu regulieren, dass der Fettabbau begünstigt wird. Die Grundannahme lautet dabei, dass der Insulinspiegel insbesondere dann ansteigt, wenn gleichzeitig Protein und Kohlenhydrate zugeführt werden – mehr noch als bei einer reinen Kohlenhydrat-Mahlzeit.

In der Konsequenz bedeutet das, Kohlenhydrate und Eiweiß zumindest am Morgen und am Abend nur getrennt voneinander aufzunehmen. Dabei werden die Kohlenhydrate tagsüber verzehrt, um den Körper fit und leistungsfähig zu erhalten - am Abend jedoch werden sie weggelassen und durch Protein ersetzt, damit eine möglichst geringe Insulin-Reaktion stattfindet. Auf diese Weise wird die Energie, die der Körper im Schlaf für die notwendigen Reparaturarbeiten benötigt, aus den Fettreserven bezogen.

Grundregeln und Einschränkungen

Grundsätzlich darf alles gegessen werden, nur nicht zu jeder Tageszeit. Es gibt keine Kalorien-Beschränkung, ganz im Gegenteil: Man sollte sich zu den drei erlaubten Mahlzeiten mit ausreichend großen Portionen satt essen.

Drei Mahlzeiten pro Tag

Einschränkungen gibt es dennoch: Zunächst einmal sind lediglich drei Mahlzeiten pro Tag erlaubt, und zwar morgens, mittags und abends. Zwischen diesen Mahlzeiten sollten jeweils mindestens fünf Stunden vergehen, Snacks und Zwischenmahlzeiten sind verboten.

Auch süße Getränke sollten vermieden werden - sie dürfen lediglich zu den Mahlzeiten konsumiert werden. Die langen Pausen zwischen den Mahlzeiten sollen sicherstellen, dass der Insulinspiegel nach dem Essen wieder absinken kann, bevor neue Nahrung zugeführt wird.

Erfolgsrezept für die schlanke Linie am Strand
Erfolgsrezept für die schlanke Linie am Strand

1. Das Frühstück: Kohlenhydrate

  • Das Frühstück soll bei der Schlank-am-Strand-Diät ausschließlich aus Kohlenhydraten bestehen, um die nach einer langen Nacht leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Geeignet sind insbesondere Backwaren wie Brot und Brötchen sowie Müsli.

  • Allerdings wird das Brötchen ohne Butter, Käse und Aufschnitt und das Müsli ohne Milch gegessen, und auch das Frühstücksei ist vom Speiseplan gestrichen, denn tierisches Eiweiß ist zum Frühstück tabu.

  • Marmelade, Honig oder Nuss-Nougat-Creme sowie Kuchen hingegen sind erlaubt. Wer im Hotel frühstückt, darf sich gern ein Schokocroissant (oder auch zwei) gönnen, auch für frisches Obst und Fruchtsäfte ist das Frühstück der richtige Zeitpunkt.

2. Das Mittagessen: Kohlenhydratbetonte Mischkost

  • Zum Mittagessen dürfen Eiweiß und Kohlenhydrate miteinander kombiniert werden. Die damit einhergehende besonders hohe Insulin-Ausschüttung ist zur Mittagszeit unbedenklich, da in Leber und Muskulatur gerade viel Energie verbrannt wird.

  • Das Insulin kann deshalb zu dieser Tageszeit keinen großen Schaden in Sachen Fettverbrennung verursachen, es dient lediglich dazu, dem Körper die benötigte Energie rasch bereitzustellen.

  • Wer einen Picknickkorb mit an den See nimmt, darf dort also getrost alles hineinpacken, was das Herz begehrt, beispielsweise Sandwiches mit Wurst oder Käse oder einen Nudelsalat mit Schinken, Erbsen und Ei.

  • Es ist aber ebenso erlaubt, sich an der Imbissbude mit Currywurst und Pommes frites zu versorgen und zum Nachtisch noch ein Eis zu holen.

  • Laut der Schlank-im-Schlaf-Diät schaden diese für eine Diät doch eher ungewöhnlichen Lebensmittel der Bikini-Figur keineswegs, sofern sie zum Zeitpunkt der höchsten Stoffwechselaktivität, also zum Mittagessen, verzehrt werden.

3. Das Abendessen: Proteine

  • Zum Abendessen werden sämtliche Kohlenhydrate weggelassen, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot sind also verboten.

  • Wer im Urlaub zum Essen ausgeht oder am Ende des Badetages am See grillen möchte, sollte sich somit für Fleisch, Fisch oder Geflügel entscheiden, als Beilage eignen sich Salat oder Gemüse. Wer zu Hause kocht, kann sich an den einschlägigen Rezepten von Low-Carb- oder Protein-Diäten orientieren.

Ist Alkohol erlaubt?

Zum Urlaub gehört oft auch noch ein Cocktail an der Strandbar oder in der Disco. Grundsätzlich verboten ist das im Rahmen der Schlank-am-Strand-Diät nicht, allerdings sollte man in Kauf nehmen können, dass die Leber in diesem Fall dem Abbau von Alkohol den Vorrang einräumt und die Fettverbrennung zunächst einmal zurückstellt. Der Diäterfolg bleibt unter dem Einfluss von Alkohol deshalb nicht gänzlich aus, verzögert sich aber spürbar.

Die HCG-Diät

Die HCG-Diät verspricht wahre Wunderresultate. In einem Monat soll man problemlos 30 Kilogramm und mehr abnehmen können, ohne dass dabei irgendeine Nahrungsmittelgruppe verboten wäre. Doch faktisch ist die HCG-Diät ein Spiel mit immensem Risiko auf Kosten der eigenen Gesundheit.

Die Fakten zur HCG-Diät

Die HCG-Diät wird häufig auch als Hollywood-Hormon-Therapie bezeichnet, weil sich die Stars der Traumfabrik in diesen Weg, an Gewicht zu verlieren, geradezu verliebt haben, weil der tatsächlich im Eiltempo dafür sorgt, dass die Pfunde purzeln.

Erfunden hat das Konzept Dr. Albert T. Simeons, der nach einem Weg suchte, die Kalorienzufuhr der Menschen drastisch reduzieren zu können, ohne sie dabei Heißhunger-Attacken auszusetzen. Der Schlüssel der Diät, dem sie auch ihren Namen verdankt, ist das Hormon Humanes Choriongonadotropin (hCG). Ob es allerdings ungefährlich ist, daran darf man zweifeln.

500 Kalorien am Tag

Das Konzept sieht vor, dass die Menschen am Tag maximal noch 500 Kalorien zuführen dürfen. Dies ist etwa ein Drittel des Grundumsatzes der Frau und ein Viertel des Grundumsatzes des Mannes (Grundumsatz = Zustand absoluter Ruhe und nüchtern).

Wie die 500 Kalorien zugeführt werden, ist den Abnehmenden dabei selbst überlassen. Als Maßstab: Zwei Schwarzbrote mit Margarine und Käse würden etwa den ganzen Tagesbedarf decken.

Zusätzlich zur Kalorienbremse müssen die Menschen sich durch Sport fit halten und mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln die nötigen Vitamine und Nährstoffe zuführen.

Über das Hormon hCG

Bislang gibt es keine gesicherten medizinischen Erkenntnis über die Wirkung von hCG auf den Menschen im Normalzustand, denn eigentlich ist hCG das Schwangerschaftshormon. Es wird in der Plazenta gebildet und kann auf diese Weise die Schwangerschaft erhalten. Simeons entdeckte, dass es zudem den Heißhunger der Menschen auf Nahrung stillt.

Probleme mit dem hCG-Hormon

Das Problem: Das Hormon wird bei Frauen auch von Tumorzellen gebildet. Das übermäßige Auftreten von hCG deutet also auf Krebs hin. Der entsprechende Zusammenhang ist nicht ausreichend erforscht.

Zeitgleich weiß auch niemand wirklich, welche Wirkung das Hormon im männlichen Körper entfaltet. Der männliche Hormonhaushalt funktioniert ganz anders als der weibliche und hCG ist ein typisches weibliches Hormon, welches beispielsweise auch den Eisprung auslösen kann. Der männliche Körper steht also vor der Aufgabe, mit einem Hormon umzugehen, dessen Bestandteile seine Hormonsteuerung nicht einmal kennt.

Die Stress-Diät

Ein bisschen Stress und schon purzeln die Pfunde. Ganz so leicht ist es leider nicht, auch nicht mit der Stress-Diät.

Durch Stress das Essen vergessen

Jeder kennt das wohl: Man ist im Stress und denkt gar nicht ans Essen. Ganz ohne Hungern purzeln dann ein paar Pfunde. Bei der Stress-Diät will man seinen Körper ganz bewusst in Stresssituationen versetzen.

Die Pfunde purzeln allerdings nur dann, wenn man sich auch ausreichend körperlich bewegt und die richtigen Nahrungsmittel isst. Kalorien werden bei der Stress-Diät nicht gezählt, was für die meisten als sehr angenehm empfunden wird. Länger als drei Wochen sollte man diese Diät jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht durchführen.

Der Ernährungsplan

Wenn man mit der Stress-Diät abnehmen möchte, muss man sich konsequent an einen Ernährungsplan halten, der Rezepte aus gesunden Lebensmitteln enthält, wie zum Beispiel:

  • Gemüse
  • Obst
  • Fisch
  • Fleisch
  • viele Vollkornprodukte

Die Zubereitung ist meist recht einfach und daher für jeden machbar. Verboten sind Süßigkeiten und andere Leckereien sowie Produkte aus Weißmehl.

Die erlaubten Produkte bewirken eine vermehrte Produktion von Stresshormonen, die bei der Stress-Diät natürlich benötigt werden. Durch die künstlich herbeigeführten Stresssituationen verbraucht der Körper Energie und lässt die Fettpölsterchen schmelzen.

Gesundheitliche Folgen

Kurzzeitiger Stress schadet dem Körper nicht, führt man diese Diät jedoch über Monate hinweg durch, sieht es anders aus. Die Stress-Diät ist durchaus bedenklich, wenn man sie zu lange durchführt, sich dabei nicht ausreichend bewegt, und - ganz wichtig - wenn man zu wenig trinkt, dann kann sich nämlich eine Nierenschwäche entwickeln. Mediziner stehen der Stress-Diät daher kritisch gegenüber.

Fazit

Auch wenn man durch diese Diät durchaus ein paar Pfunde abnehmen kann, werden dem Körper wichtige Nährstoffe, die er aus der Nahrung aufnehmen muss, vorenthalten. Ständige Stresssituationen schaden zudem auch dem Körper und der Psyche.

Die Instinkt-Diät

Wer zu viele Pfunde mit sich herumträgt und darunter leidet, sucht in der Regel verzweifelt nach einem Weg, um endlich den eigenen Traumkörper zu bekommen. Meistens sind solche Vorhaben jedoch durch Rückschläge und den berühmt-berüchtigten JoJo-Effekt gekennzeichnet.

Die Instinkt-Diät verspricht diesbezüglich ein wahres Wunder: Eine dauerhafte Abnahme ganz ohne Sport und JoJo-Effekt.

Die Idee hinter der Instinkt-Diät

Entwickelt wurde die Instinkt-Diät von Susan B. Roberts und Betty Kelly Sargent, die der Überzeugung sind, dass es einer der typischen fünf Ess-Instinkte sei, der den Menschen dazu treibe, zu viele Kalorien zu sich nehmen und dadurch zuzunehmen.

Es gelte daher, diesen Instinkt zu identifizieren und auszuschalten. Dies soll durch ein Drei-Phasen-Programm gelingen. Zu Beginn steht eine zweiwöchige Einstiegsdiät, der eine sechswöchige Durchhalte-Diät folgt, der sich anschließend ein Dauerprogramm für den Rest des Lebens anschließt.

Die wissenschaftliche Wirksamkeit des Ansatzes untersuchte die Bostoner Tufts Universität. Das Ergebnis war beeindruckend: Die Teilnehmer schafften es tatsächlich, dauerhaft 20 Kilo abzuspecken.

Die fünf Ess-Instinkte

Im Mittelpunkt stehen fraglos die fünf Instinkte, die den Menschen in die Fettleibigkeit treiben sollen:

  1. Der erste Instinkt ist Hunger. Man neigt dazu, in solchen Momenten zu viel und schlecht zu essen. Die Autorinnen empfehlen, viele Ballaststoffe und Eiweiße zu sich zu nehmen und dafür die Kohlenhydrate zu reduzieren.

  2. Instinkt Nummer zwei ist die Verfügbarkeit. Wenn etwas Essbares da ist, wird es auch konsumiert. Die Lösung für dieses Problem: Süßigkeiten müssen durch gesunde Nahrungsmittel ersetzt werden.

  3. An dritter Stelle erfolgt die Gier nach Kalorien. Wer schon einmal über einen Jahrmarkt gegangen ist, kennt die plötzliche Lust auf Pizza, Süßigkeiten oder Backfisch. Die Diät empfiehlt die "Sandwich-Technik": Eine kleine Menge der kalorienhaltigen Nahrungsmitteln wird mit gesunden Produkten kombiniert.

  4. Instinkt Nummer vier ist die Vertrautheit. Endlich bekommt man wieder einmal beim Grillen das leckere Stück Fleisch und übertreibt es dabei, weil es dauern könnte, bis man wieder den vertrauten Geschmack spürt.

    Auch bei verschiedenen emotionalen Zuständen neigt man dazu, etwas zu essen, zum Beispiel, wenn man Stress hat. Hier hilft nur neue Vertrautheit: Man sollte möglichst immer zu gewohnten Zeiten essen. Der Körper gewöhnt sich an diese und fordert seltener zu anderen Zeiten Kalorien.

  5. Der fünfte Instinkt ist die Vielfalt: Man kauft Chips, Schokolade, Bier und weitere Kalorienbomben und will sofort zugreifen. Die Lösung ist ein neuer Einkaufsplan: Mindestens 50 Prozent der Produkte sollten gesund sein.

Eine andere Sichtweise

Viele Experten sind nicht vom Erfolg der Instinkt-Diät überrascht. Denn diese sehe letztlich nur eine Umstellung der Ernährung vor, die unabdingbar für eine dauerhafte Abnahme sei, erklären sie.

Der Verdienst der Autorinnen sei es nicht, eine neue Diät erfunden zu haben, sondern die Wichtigkeit der Ernährungsumstellung und den Weg dorthin auf eine bislang nicht gekannte perfekte Art und Weise zu beschreiben.

Die Polymeal-Diät

Die Polymeal-Diät ist ein wissenschaftlich entwickeltes Konzept, das positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System ausüben soll. Es bezieht Lebensmittel in den Ernährungsplan ein, die im Mittelmeerraum täglich verzehrt werden.

Merkmale der Ernährungsweise im Mittelmeerraum

Die Polymeal-Diät wurde im Jahr 2004 entwickelt. Im Grundsatz wurde davon ausgegangen, dass die im Mittelmeerraum üblichen Ernährungsgewohnheiten einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben dürften. Immerhin liegt die Lebenserwartung der Bewohner dieser Region über dem Durchschnitt der Weltbevölkerung: Herz-Kreislauf-Erkrankungen treten seltener auf.

Zur täglichen Ernährung in dieser Region zählen

Selten kommt Fleisch auf den Tisch. Gewürzt wird mit Kräutern, die ätherische Öle und andere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe enthalten sowie mit Knoblauch, der für seine durchblutungsfördernden Eigenschaften bekannt ist.

Statt tierischer Fette verwendet man Olivenöl. Das tägliche Glas Rotwein soll vor Arterienverkalkungen schützen.

Positive Auswirkung auf die Gesundheit

Diese Nahrungsmittel nahmen auch die Erfinder der Polymeal-Diät in ihr Konzept auf und hofften, das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen weltweit senken zu können. Ebenfalls sollten Blutdruckprobleme auf diese natürliche Weise behoben werden, so dass auf die Gabe von Medikamenten weitestgehend verzichtet werden kann. Als weiteren positiven Effekt erhofften sie sich die Steigerung der Lebenserwartung.

Ernährungsempfehlungen

Mit einem Glas Rotwein täglich zum Erfolg
Mit einem Glas Rotwein täglich zum Erfolg

Nach der Polymeal-Diät sollte jeder Erwachsene täglich ein Glas Rotwein zu sich nehmen. Obendrein werden der Verzehr von 100 Gramm Bitterschokolade mit einem möglichst hohen Kakaoanteil sowie 68 Gramm Mandeln empfohlen. Obst und Gemüse gehören ebenso auf den täglichen Speiseplan wie Knoblauch.

Viermal wöchentlich sollten jeweils 114 Gramm Salzwasserfisch gegessen werden. Immerhin versprachen sich die Wissenschaftler bei genauer Einhaltung ihres Konzepts eine Reduktion von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 76 Prozent.

Sofern allerdings auf eine Komponente des Ernährungsplans verzichtet wird, erhöht sich das Risiko wieder. Genaue Zahlen wurden aufgrund diverser statistischer Berechnungen geliefert.

Mögliche Kritikpunkte

Obwohl die Polymeal-Diät auf den ersten Blick nur Vorteile verspricht, sehen Kritiker dieses Konzept eher skeptisch. Zum einen wurde es erst im Jahr 2004 entwickelt. Das bedeutet, umfassende Belege aus der Praxis kann es noch gar nicht geben. Insbesondere, was die Steigerung der Lebenserwartung betrifft.

Interessant dürfte außerdem sein, inwieweit es bei der Befolgung dieses Konzepts zum Gewichtsanstieg kommt, da der tägliche Verzehr von immerhin 100 Gramm Schokolade etliche Kilokalorien mit sich bringt.

Wer ohnehin schon unter Verdauungsproblemen leidet, wird eventuell eine zusätzlich stopfende Wirkung bemerken. Auch das tägliche Glas Rotwein birgt einige Gefahren.

Abgesehen davon, dass viele minderwertige Rotweine mit Schadstoffen versetzt sind, kann der regelmäßige Alkoholgenuss schnell in eine Abhängigkeit führen. Hierzu reichen kleine Mengen Rotwein aus. Gerade in der modernen Zeit, in der Hektik an der Tagesordnung steht, wird Alkohol immer häufiger als Stresskiller genutzt. Dies kann erhebliche Folgen für die Gesundheit haben.

Fazit

Somit dürfte die Polymeal-Diät kein Allheilmittel sein. Dennoch kann es sich lohnen, Teile des Konzepts als Anregung zu nutzen. Inwieweit die Lebenserwartung tatsächlich steigt, wird sicherlich nicht nur von der Ernährung, sondern auch von anderen Lebensumständen abhängen.

Und auch die folgende Diät basiert auf mediterraner Ernährung...

Die Sonoma-Diät

Die so genannte Sonoma-Diät wurde von der amerikanischen Ernährungswissenschaftlerin Connie Guttersen entwickelt und ähnelt der Mittelmeerdiät. Der Name bezieht sich auf die Stadt Sonoma im US-Bundesstaat Kalifornien.

Diät-Prinzip

Nach Ansicht von Connie Guttersen handelt es sich bei der Sonoma-Diät weniger um eine Diät als vielmehr um eine ausgewogene und bewusste Ernährung. Prinzipiell ähnelt die Sonoma-Diät einer Mittelmeer-Diät. So sollen dabei vor allem

  • Obst
  • Gemüse
  • mageres Fleisch
  • Fisch
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornprodukte und
  • Olivenöl

verzehrt werden. Verzichten muss man dagegen auf weißes Mehl und Zucker.

Ablauf der Sonoma-Diät

Eine Sonoma-Diät läuft in mehreren Phasen ab. In der Vorphase, die auch Garbage-Party genannt wird, entsorgt der Anwender zunächst ungesunden "Lebensmittelmüll" aus seiner Küche. Natürlich gilt es auch hier, einige Regeln zu beachten.

Dazu gehört vor allem die Teller-Regel. Das heißt, dass der Anwender alles, was auf einen Teller passt, verzehren kann. Anstelle der Kalorien dient der Durchmesser des Tellers als Maßstab. So sollte der Tellerdurchmesser beim Frühstück höchstens 18 Zentimeter und beim Mittag- und Abendessen maximal 23 Zentimeter betragen.

Welle 1

Die erste von drei Diätphasen, auch Wellen genannt, nimmt 10 Tage in Anspruch. In dieser Phase herrscht die größte Kalorienbeschränkung, da es dabei zu einem raschen Verlust an Gewicht kommen soll. Außerdem gilt es, den Körper von seinem Heißhunger auf Dickmacker wie Süßigkeiten, Weißmehl und Fast Food zu befreien.

Verzehrt wird während der ersten Welle vor allem Eiweiß wie

Auch Nüsse darf man in kleinen Portionen zu sich nehmen, während Obst und alkoholische Getränke nicht erlaubt sind. Die tägliche Kalorienmenge beträgt in diesem Zeitraum rund 1.000 Kalorien.

Welle 2

Welle 2 ist die längste Phase der Sonoma-Diät. Ihre Dauer hängt davon ab, wann der Anwender das erstrebte Zielgewicht erreicht. Dies kann einige Wochen, aber auch ein paar Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Wichtig während der zweiten Welle ist, dass man sich beim Essen nicht zu sehr einschränkt und die Mahlzeiten genießt.

Damit das Durchhalten der Diät leichter fällt, ist die Vielfalt an Nahrungsmitteln größer. So können nun auch Obst und Wein genossen werden. Süßigkeiten bleiben allerdings tabu. In Phase 2 beträgt die tägliche Kalorienmenge etwa 1.500 Kalorien.

Welle 3

Sobald das Wunschgewicht erreicht wurde, beginnt die dritte und letzte Diät-Phase. Endlich können auch wieder kleine Mengen an Süßspeisen verzehrt werden. Im Idealfall dauert die dritte Phase den Rest des Lebens an. Dabei sollte man grundsätzlich soviel essen, dass man seinen individuellen Tagesbedarf damit abdeckt.

Die Tellergrösse ist entscheidend
Die Tellergrösse ist entscheidend

Vor- und Nachteile der Sonoma-Diät

Die Sonoma-Diät weist sowohl Vorteile als auch Nachteile auf. Zu den Pluspunkten gehört, dass sie eine ausgewogene Ernährung bietet, deren Fokus auf Obst, Gemüse und Vollkornprodukten liegt.

Die Auswahl an Lebensmitteln und Mahlzeiten ist deutlich größer als bei anderen Diäten. Außerdem lernt der Anwender schnell, die richtige Größe seiner Portionen einzuschätzen.

Allerdings hat die Diätmethode auch ihre Nachteile. So kann es vor allem in der ersten Phase zu Heißhungerattacken kommen. Für Leute, die nicht gerne kochen, eignen sich die Rezepte der Sonoma-Diät weniger. Außerdem wird der wichtige Faktor Bewegung vernachlässigt.

Die Mahindra-Diät

Als Ayurveda wird die traditionelle indische Heilkunst bezeichnet, die vor allem in Indien, Sri Lanka und Nepal zur Anwendung kommt. Aus ihr geht auch die Mahindra-Diät hervor. Entwickelt wurde sie von Sai Avatar Mahindra.

Prinzip der Mahindra-Diät

Grundgedanke der Mahindra-Diät ist die Entgiftung des menschlichen Körpers. So soll er von Schlacken befreit werden, die ihn müde und sogar krank machen können. Gleichzeitig wird der Verdauungsprozess gefördert.

Von großer Bedeutung für die Mahindra-Diät ist der pH-Wert im Körper. Dabei handelt es sich um das Verhältnis von Säuren und Basen im Organismus. Dieses Verhältnis soll die Mahindra-Diät beeinflussen.

Des Weiteren unterstützt sie die Abnahme von Gewicht. Wichtig für das Gelingen der Mahindra-Diät ist die Einnahme von viel Flüssigkeit.

Durchführung

Die Mahindra-Diät umfasst einige Grundregeln. Dazu gehört vor allem der Verzicht auf das Frühstück, welches man vollständig weglässt. Grundsätzlich sollten nicht mehr als drei Mahlzeiten pro Tag verzehrt werden.

Das Mittagessen besteht ausschließlich aus Obst. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass süßes Obst und saures Obst nicht gleichzeitig verzehrt werden dürfen. Lediglich neutrales Obst lässt sich mit süßem oder saurem Obst kombinieren. Außerdem sollten möglichst vier Obstsorten gleichzeitig gegessen werden.

Obstsorten

Zu den sauren Obstsorten gehören:

Richtige Obstsorten wählen
Richtige Obstsorten wählen

Süße Obstsorten sind:

Unter neutralem Obst versteht man:

Gemüsesorten

Zu beachten sind auch saures Gemüse wie:

Als neutrales Gemüse gelten:

Richtige Gemüsesorten wählen
Richtige Gemüsesorten wählen

Trennkost

Besonders wichtig ist die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweißen. Müssen beide Stoffe gleichzeitig verdaut werden, führt dies zu einer unnötigen Belastung des Körpers. Daher sollte während der Mahindra-Diät konsequent Trennkost angewandt werden.

Weil der menschliche Körper etwa zehn Stunden zur Verdauung von Fett benötigt, ist es ratsam, möglichst fettfrei zu essen. Die Verdauungsdauer von Obst liegt bei etwa zwei bis drei Stunden, während Kohlenhydrate und Eiweiße nach ca. fünf Stunden verdaut werden.

Während der Verdauungsphasen darf dem Körper keine weitere Nahrung zugeführt werden. Insgesamt dauert eine Mahindra-Diät ein bis drei Wochen. Nach dieser Zeit sollten sowohl eine spürbare Gewichtsabnahme als auch ein verbessertes Wohlbefinden eintreten.

Wirksamkeit der Mahindra-Diät

Aus wissenschaftlicher Sicht entspricht die Mahindra-Diät nicht den modernen Anforderungen an eine optimale Ernährung. Einige Punkte stehen sogar im Widerspruch zu einer gesunden Ernährungsweise.

Die Brotdiät

Eine Neuheit ist die Brotdiät nicht. So wurde sie bereits Mitte der 70er Jahre von Prof. Dr. Erich Menden in Zusammenarbeit mit der Ernährungsexpertin Waltraud Aign an der Gießener Universität entwickelt.

Im Laufe der Zeit präsentierten jedoch verschiedene Zeitschriften die spezielle Diät immer wieder als Neuheit. Außerdem entstanden unterschiedliche Varianten der Brotdiät, die sich mit der Reisdiät und der Kartoffeldiät vergleichen lässt.

Prinzip der Brotdiät

Hauptnahrungsmittel der Brotdiät bilden Brot und Brötchen. Durch den Verzehr von ballaststoffreicher Nahrung soll ein hoher Sättigungsgrad herbeigeführt werden. Gleichzeitig bleiben auch Hungergefühle aus.

Ziel der fettarmen Ernährung ist eine rasche Abnahme von Gewicht. Das Brot lässt sich mit unterschiedlichen Belagen und Rezepten kombinieren. Wichtig ist jedoch, auf stark zucker- oder fetthaltige Beläge bzw. Beilagen zu verzichten.

Geeignete Brotsorten

Brotsorten aller Art haben die Eigenschaft, über wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu verfügen. Als besonders geeignet für die Brotdiät gelten vor allem ungesäuerte Vollkornbrote.

Es können aber auch

  • Roggenbrot
  • Graubrot
  • Mischbrot

und andere Getreideprodukte, in denen viele Ballaststoffe enthalten sind, verzehrt werden. Zu empfehlen sind zudem Körnerbrote mit Kürbiskernen oder Leinsamen.

Verzichtet werden muss während der Brotdiät auf Butter und Margarine. Diese sollte man durch Halbfettprodukte ersetzen. Weitgehend vom Speiseplan zu streichen sind überdies Zucker und Milch.

Auf die Brotsorte kommt es an
Auf die Brotsorte kommt es an

Ideale Getränke

Als ideale Getränke für die Brotdiät gelten ungesüßter Tee, Mineralwasser sowie ein spezieller Brottrunk. Diesen erhält man in der Regel in Reformhäusern und Naturkostgeschäften.

Der Brottrunk dient zur Anregung der Verdauung und wird vor jeder Mahlzeit eingenommen. Er hat den positiven Effekt, das Immunsystem des Körpers anzukurbeln.

Durchführung

Die empfohlene Dauer der Brotdiät liegt bei vier Wochen. Es ist aber auch möglich, sie zu verlängern. Pro Woche sollten etwa zwei Pfund abgenommen werden.

Die Tagesrationen bestehen aus fünf Mahlzeiten. Diese müssen auch eingehalten werden, um Hungergefühle zu vermeiden. Außerdem kann der Organismus auf diese Weise die wertvollen Nahrungsstoffe optimal nutzen. Des Weiteren ist es wichtig, viel zu trinken.

Pro Tag verzehrt man 250 bis 300 Gramm Brot. Während Männer 1.500 Kalorien zu sich nehmen können, sind für Frauen 1.200 Kalorien vorgesehen. Zu den empfohlenen Lebensmitteln, die man mit dem Brot kombinieren kann, gehören:

Um die Gewichtsreduktion zu unterstützen, ist es ratsam, sich während der Brotdiät viel zu bewegen.

Die Brotdiät gilt als besonders gut geeignet für berufstätige Menschen, die sich ihr Essen schnell zubereiten müssen. Ein großer Vorteil der Brotdiät besteht darin, dass sie nicht viel Geld kostet. Zu ihren Nachteilen gehört allerdings, dass sie auf die Dauer geschmacklich ziemlich eintönig ist.

Wirksamkeit der Brotdiät

Wissenschaftliche Studien zur Brotdiät liegen nicht vor. Zahlreiche Anwender stufen sie jedoch als positiv ein. Die ballaststoffreiche Kost bewirkt, dass man keine Hungergefühle verspürt, da die Sättigung langer anhält.

Ein Mangel an Nährstoffen ist nicht zu befürchten. Aufgrund der geringen Kalorienzufuhr eignet sich die Brotdiät jedoch nicht für schwangere Frauen und alte Menschen.

Viele Anwender verlieren nach vier Wochen Brotdiät bis zu zwei Kilogramm an Gewicht. Allerdings hält dieser positive Effekt nach Ende der Diät nicht lange an, wenn man wieder in die gewohnten Ernährungsmuster zurückfällt.

Darüber hinaus gilt der Lerneffekt durch die Brotdiät als zu gering. Zu empfehlen ist die spezielle Diät daher nur, wenn im Anschluss eine langfristige Ernährungsumstellung vorgenommen wird.

Die Dash-Diät

"Dash" ist die Abkürzung von "Dietary approaches to stop Hypertension". Übersetzt bedeutet dies "Diätprogramm gegen hohen Blutdruck". Die Dash-Diät wurde in den USA entwickelt und zur gesündesten Diät des Jahres 2013 gekürt.

Während sie sich in den Vereinigten Staaten bereits in zahlreichen Kliniken etabliert hat, ist sie dagegen in Deutschland noch weitgehend unbekannt.

Prinzip der Dash-Diät

Die Dash-Diät lässt nicht nur überflüssige Pfunde purzeln, sondern hat auch eine bluthochdrucksenkende Wirkung. Nach Meinung von amerikanischen Ärzten stellt sie sogar die gesündeste Form der Ernährungsumstellung dar.

Grundlage der Dash-Diät ist der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). So besteht bei übergewichtigen Menschen ein erhöhtes Risiko, unter zu hohem Blutdruck zu leiden, was wiederum die Gefahr von Gefäßkrankheiten, einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt erhöht.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Bluthochdruckpatienten ihr Gewicht reduzieren, um damit ihren Bluthochdruck zu senken.

Im Unterschied zu vielen anderen Diäten erfolgt bei der Dash-Diät einer eher langsame Ernährungsumstellung. Der Anwender braucht dabei keine Kalorien zu zählen. So geht die Dash-Diät in der Regel von 2.000 Kalorien täglich aus.

Falls dies gewünscht wird, lässt sich die Anzahl aber auch auf 1.800 oder 1.600 Kalorien reduzieren. Auf diese Weise treten keine Heißhungerattacken auf.

Auf Salz verzichten

Wichtig ist jedoch, dass der Anwender seinen Verbrauch an Salz einschränkt und stattdessen Kräuter zum Würzen verwendet. So sollte man sich auf maximal 1,5 Gramm Salz am Tag beschränken. Grund dafür ist, dass Salz die Einlagerung von Wasser im Organismus fördert und dadurch wiederum den Blutdruck erhöht.

Erlaubte Lebensmittel im Rahmen der Dash-Diät

Um den Erfolg der Dash-Diät zu gewährleisten, sollten konsequent nur bestimmte Lebensmittel verzehrt werden. Dazu gehören Nahrungsmittel, die reichlich

enthalten. Diese verfügen über die Eigenschaft, sich positiv auf den Blutdruck und die Blutgefäße auszuwirken.

Erlaubte Lebensmittel im Rahmen der Dash-Diät sind:

Ungesättigte Fettsäuren

Als sinnvoll gelten zudem ungesättigte Fette aus:

Öle

Zu empfehlen sind zudem Oliven- und Rapsöl sowie Margarine als Brotaufstrich.

Süßigkeiten und Alkohol

Süßes ist bei der Dash-Diät in Maßen erlaubt. Allerdings dürfen es nicht mehr als 10 Gramm Süßigkeiten bzw. ein Teelöffel Honig oder Zucker pro Tag sein. Auch Alkohol kann in geringen Mengen genossen werden, allerdings nicht jeden Tag, da sonst der Blutdruck wieder ansteigt.

Unerlaubte Lebensmittel

Zu den Lebensmitteln, auf die man während der Dash-Diät verzichten sollte, gehören

  • Produkte aus weißem Mehl
  • fetter Käse
  • rotes Fleisch
  • Wurst und
  • größere Mengen an Süßigkeiten.

Das Gleiche gilt für stärkehaltige Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Brot und Reis. Eine Ausnahme bilden Bohnen.

Durchführung

Während der Dash-Diät werden pro Tag drei Hauptmahlzeiten sowie zwei Zwischenmahlzeiten eingenommen.

Frühstück

Zum Frühstück können dabei eine Scheibe Vollkornbrot mit Margarine sowie einem Löffel Konfitüre, zwei Stück Obst sowie Haferflocken mit Milch auf den Tisch kommen.

Empfohlene Getränke sind Tee oder Kaffee.

Mittagessen

Als Mittagessen eignet sich Putenfleisch mit Hülsenfrüchten, Reis, Salat oder Vollkornnudeln. Zum Dessert kann man sich etwas Obst gönnen.

Abendessen

Zum Abendessen gibt es Fisch mit Kartoffeln und Gemüse sowie wiederum Obst. Obst eignet sich auch gut für die Zwischenmahlzeiten, ebenso wie Quark oder Nüsse.

Wirksamkeit der Dash-Diät

Nach Ansicht von amerikanischen Ärzten ist die Dash-Diät wirksam gegen Bluthochdruck. So kommt es nach etwa acht Wochen zum Absinken des Blutdrucks um ca. 10/5 mmHg. Den gleichen Effekt weisen auch verschiedene blutdrucksenkende Medikamente auf.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Abnahme des als negativ eingestuften LDL-Cholesterins. So gilt die Dash-Diät als geeignete Methode, um einem Schlaganfall oder Herzinfarkt vorzubeugen.

Gleichzeitig werden die Nieren geschont und das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, gesenkt. Mangelzustände sind durch die Dash-Diät nicht zu befürchten.

Einziger Nachteil der gesunden Diät ist, dass es seine Zeit dauert, bis eine Gewichtsreduktion eintritt. Normalerweise wird jede Woche etwa ein Kilo abgenommen.

Bewegung in Maßen

Die Dash-Diät eignet sich übrigens auch gut für Sportmuffel. So sollten während der Diät größere Anstrengungen wie Krafttraining, Joggen, Radfahren oder Aerobic sogar unterbleiben.

Besser ist dagegen regelmäßige leichte Bewegung wie Walken oder Yoga. Diese sollte allerdings jeden Tag eine halbe Stunde lang erfolgen. Auf diese Weise lassen sich Bauchfett verbrennen und der Blutzuckerspiegel stabil halten.

Außerdem wird empfohlen, während der Dash-Diät zeitig schlafen zu gehen und viel Wasser, Kräutertee oder Gemüsesaft zu trinken.

Die Protein-Diät

Unter dem Begriff "Protein-Diät" werden verschiedene Diäten zusammengefasst; sowohl die bereits ein wenig in die Jahre gekommene Atkins-Diät wie auch die ganz aktuelle Dukan-Diät gehören zur Gruppe der Protein-Diäten. Das Wirkprinzip ist stets dasselbe: Viel Eiweiß und eine eingeschränkte Kohlenhydrat-Zufuhr sollen die Pfunde zum Schmelzen bringen.

Wie funktioniert eine Protein-Diät?

Der Name legt bereits nahe, worum es bei einer Protein-Diät geht: Der Energiebedarf soll vorrangig durch Eiweiß, also Protein, gedeckt werden. In der Regel gibt eine Protein-Diät keinen exakten Diätplan vor, meist wird auch die Energieaufnahme nicht limitiert.

Allerdings wird der Speiseplan auf nur wenige Lebensmittel beschränkt, einige sind komplett verboten.

Eiweiß macht satt

Eiweiß hat für Diäten einen sehr wichtigen Vorzug: Es macht lange satt, sodass während einer Eiweiß-Diät kaum jemals ein Hungergefühl aufkommen sollte. Da Eiweiß zudem blutzuckerneutral verstoffwechselt wird, werden auch die so genannten Zuckerspitzen vermieden.

Dabei handelt es sich um ein schnelles Ansteigen und anschließendes Absinken des Blutzuckerspiegels, der Heißhungerattacken zur Folge hat. Auch vor diesen gefürchteten Heißhungerattacken, wie sie bei anderen Diäten durchaus üblich sind, dürfte man mit einer Protein-Diät also sicher sein.

Eiweiß wirkt dem Jojo-Effekt entgegen

Eine Nebenwirkung vieler Diäten ist der schleichende Abbau von Muskelgewebe. Da Energie vorrangig in den Muskeln verbrannt wird, geht dadurch der Energieverbrauch zurück, der körpereigene Stoffwechsel wird heruntergefahren. Die Folge ist der so genannte Jojo-Effekt, der nach der Diät selbst bei reduzierter Energiezufuhr eine Gewichtszunahme begünstigt.

Wird jedoch ausreichend Eiweiß zugeführt, wird der Muskelabbau weitgehend verhindert, der Stoffwechsel bleibt somit auf dem gewohnten Niveau. Wer während der Protein-Diät ein moderates Krafttraining absolviert, kann sogar zusätzliche Muskulatur aufbauen und so den individuellen Energieverbrauch steigern.

Lebensmittel für die Protein-Diät

Während einer Protein-Diät sollen vor allem Lebensmittel mit einem hohen Eiweißgehalt verzehrt werden, also beispielsweise:

  • Fisch
  • Fleisch
  • Geflügel
  • Eier
  • Milch
  • Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Käse

All diese Lebensmittel liefern tierisches Eiweiß - pflanzliches Eiweiß ist beispielsweise in Nüssen, Champignons und Hülsenfrüchten enthalten, vor allem in Erbsen, Bohnen und Linsen.

Was sollte gemieden werden?

Protein-Diäten sind immer auch kohlenhydratreduzierte Diäten -

  • Brot
  • Nudeln
  • Kartoffeln und
  • Reis

sind also nur in sehr geringem Maße erlaubt oder sollen sogar ganz weggelassen werden. Auch einige Obst- und Gemüsesorten, die sich durch einen hohen Zuckeranteil auszeichnen, werden vom Speiseplan gestrichen. Dazu gehören insbesondere:

Wie bei jeder Diät sind natürlich auch zuckerhaltige Getränke sowie Süßigkeiten tabu.

Mögliche Mahlzeiten

Während einer Protein-Diät tritt somit das Omelette mit Champignons an die Stelle von Toast mit Marmelade. Mittag- und Abendessen bestehen meist aus Fleisch, Fisch oder Geflügel mit Salat- oder Gemüsebeilage.

Protein-Shakes und Nahrungsergänzung

Grundsätzlich kann eine Mahlzeit pro Tag durch einen zuckerfreien Protein-Shake ersetzt werden. Bei einer strengen Protein-Diät ist dies sogar sinnvoll, da die entsprechenden Produkte mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen angereichert sind, die dem Körper sonst aufgrund der doch eher einseitigen Ernährung fehlen würden. Alternativ können auch Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

Protein-Shakes sind eine gute Ergänzung
Protein-Shakes sind eine gute Ergänzung

Was passiert während der Protein-Diät im Körper?

Protein-Diäten entziehen dem Körper durch die eingeschränkte Kohlenhydrat-Zufuhr seine primäre Energiequelle, die Glucose. Um den Energiebedarf auch weiterhin zu decken, werden zunächst die Glykogen-Speicher aufgelöst, die auch viel Wasser beinhalten.

So erklärt sich auch der hohe Gewichtsverlust der ersten Tage: Es handelt sich dabei vorrangig um eingelagertes Wasser.

Die Umstellung des Stoffwechsels

Bleiben auch nach dem Leeren der Glykogen-Speicher die Kohlenhydrate aus, muss der Körper auf die Fettreserven zurückgreifen. Das gespeicherte Fett wird dabei zu Ketonkörpern umgebaut, die als alternative Energiequelle herangezogen werden können.

Bis diese Umstellung des Stoffwechsels erfolgt ist, können sich einige Mangelerscheinungen in Form von Konzentrationsschwäche, Kopf- und Muskelschmerzen einstellen, die jedoch nach einigen Tagen überwunden sein sollten.

Trinken und Nierenfunktion

Befindet sich der Körper im Fettstoffwechsel, entstehen verschiedene Abbauprodukte, die schnell aus dem Körper geschwemmt werden sollten. Während einer Protein-Diät muss also auf eine ausreichende Versorgung mit Wasser geachtet werden. Auch mit ausreichend Flüssigkeit wird die Niere durch Protein-Diäten stark beansprucht, wer einschlägig vorbelastet ist; sollte auf eine Protein-Diät also besser verzichten.

Zielgruppe und Erfolgsaussichten

Protein-Diäten sollten maximal über acht Wochen hinweg fortgesetzt werden, sie eignen sich deshalb vorrangig für Personen, die einen Gewichtsverlust von bis zu zehn Kilogramm anstreben.

sollten keine Protein-Diät durchführen. Für Diabetiker sind Protein-Diäten grundsätzlich geeignet, sie sollten ihr Vorhaben jedoch vorher mit ihrem Arzt besprechen.

Die Minus-1-Diät

Entwickelt wurde die Minus-1-Diät von den beiden Buchautoren Ronald Schweppe und Aljoscha Schwarz. Nach Ansicht der beiden Schriftsteller, von denen das Buch "Die Minus-1 Diät" stammt, ist Übergewicht vor allem das Resultat von Unachtsamkeit beim Essen. So essen viele Menschen oft einfach nur aus Gewohnheit, wie zum Beispiel beim Fernsehen, und nicht, weil sie wirklich hungrig sind. Um dies abzustellen, sollte man auf seine innere Stimme hören und die eigenen Erfahrungen beachten.

Prinzip der Minus-1-Diät

Grundlage der Minus-1-Diät ist die Achtsamkeit. So sollen die Anwender der Diät handeln, beobachten und ihren eigenen Entscheidungen vertrauen. Außerdem werden bestimmte Lebensmittel eine Zeitlang weggelassen.

Auf diese Weise kann der Mensch unbewusste Essmuster durchbrechen und macht sich nicht abhängig von speziellen Diäten und Ernährungsplänen. Meist würden Übergewicht und eine ungesunde Ernährung durch mangelndes Bewusstsein verursacht.

Bei der Minus-1 Diät hört der Anwender nur auf seinen eigenen Körper und nicht auf irgendwelche Ernährungswissenschaftler. Indem man mehr auf seinen Körper achtet und zu innerem Gleichgewicht gelangt, verliert man auch überflüssige Pfunde.

Durchführung

Bei der Minus-1-Diät wird jeweils eine Woche lang auf ein bestimmtes Lebensmittel oder Genussmittel, das man sonst normalerweise zu sich nimmt, konsequent verzichtet. Außerdem führt der Anwender ein Tagebuch, in das er Tag für Tag seine Gedanken und Gefühle, die er während des Verzichts empfindet, einträgt.

Unerlaubte Lebensmittel

Zu den Lebensmitteln, auf die während der Minus-1 Diät verzichtet wird, gehören vor allem:

  • Fleisch
  • Fast Food
  • Zucker
  • weißes Mehl
  • Ernährungszusatzstoffe
  • Kaffee
  • Alkohol

Ziel der Minus-1-Diät

Ziel der Diät ist, die eigene Wahrnehmung zu verbessern und dem Körper nur das zu geben, was er auch benötigt. Auf diese Weise soll das Reduzieren von Gewicht erfolgen, ohne deswegen allzu sehr auf bestimmte Lebensmittel verzichten zu müssen. Der Anwender findet individuell zu seiner optimalen Ernährung.

Am Ende jeder Woche werden Testbögen ausgefüllt, um Selbstbetrug zu vermeiden. Schafft man es, acht Wochen oder sogar länger durchzuhalten, stehen die Chancen gut, dass die Ernährung in Zukunft bewusster und zielgerichteter ausfällt.

Wirksamkeit der Minus-1-Diät

Nach Meinung von Ernährungsexperten halten sich die Abnehmerfolge durch die Minus-1-Diät in Grenzen. Außerdem dauert es recht lange, bis sich die Erfolge einstellen. Allerdings gilt ein langsameres Abnehmen als nachhaltiger und auch gesünder.

Die Gefahr, sich ungesund durch die Minus-1 Diät zu ernähren, besteht nach Ansicht der Experten nicht. So ist es sogar gut für die Gesundheit, eine Weile auf Fleisch, Süßigkeiten oder Alkohol zu verzichten. Außerdem sehen auch sie das unbewusste Verzehren von Mahlzeiten als einen wichtigen Grund für das Entstehen von Übergewicht an.

Die "Flache Bauch-Diät"

In den Vereinigten Staaten geistert die "Flat Belly Diet" schon seit dem Ende des letzten Jahres durch die Fitnessblätter. Und es wird nicht lange dauern, bis auch in Deutschland die Medien dieser Diät eine Heimat geben werden.

Ernährungsprinzip

Die Kernstrategie lautet, dass die Abnehmwilligen täglich nicht mehr als 1.600 Kalorien, verteilt auf vier Mahlzeiten, zu sich nehmen sollen. Dazu kommt das grundsätzliche Prinzip, dass jede Mahlzeit mindestens ein Nahrungsmittel enthalten muss, das reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ist.

Als bevorzugte Quelle gibt die "Flat Belly Diet" Nüsse und Nussöle an. Dies soll dazu führen, dass hauptsächlich die Fettzellen am Bauch zurückgebildet werden.

Diät in der Kritik

Bei der "Flat Belly Diet" handelt es sich um einen Ansatz, der zu einer gesunden und zuverlässigen Gewichtsabnahme führt. Die feste Vorgabe für die tägliche Kalorienangabe kann jedoch für körperlich schwer arbeitende Personen problematisch werden, da sie leicht einen deutlich höheren Energieverbrauch haben.

Wenn Sie dazu gehören und sich bei 1.600 Kalorien schlapp und ausgebrannt fühlen, sollten Sie mit der Kalorienanzahl höher gehen.

Die Behauptung, dass einfach ungesättigte Fette zu einem größeren Reduktion des Bauchumfanges führen, ist aus wissenschaftlicher Sicht schlicht nicht zu begründen. Je nach individueller Veranlagungen baut jeder Mensch sein Körperfett in einer unterschiedlichen Reihenfolge ab - manche verlieren während einer Diät zuerst das lästige Hüftgold, andere sehen schnellere Fortschritte an den Schenkeln und im Gesicht.

Die Vollfett-Diät

Unsere nordischen Nachbarn aus Schweden beschäftigen sich zur Zeit mit der Vollfett-Diät, die im Wesentlichen den Genuss von Vollmilch-Produkten propagiert.

Studie zum Ernährungsprinzip

Das Konzept geht auf eine Studie zurück, die im Jahr 2007 publiziert wurde. Demnach haben schwedische Wissenschaftler herausgefunden, dass Frauen, die jeden Tag mindestens ein Glass Vollmilch tranken, in den folgenden neun Jahren weniger an Gewicht zunahmen, als Frauen, die keinen ausgeprägten Faible für Molkereiprodukte hatten.

Obwohl die Forscher selbst eher zögerlich mit der Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für die gängigen Diätempfehlungen waren, fanden sich schnell einige Abnehmbücher auf dem Markt wieder, die diese Studie zum zentralen Gegenstand ihrer ganz eigenen Anti-Fett-Strategie machten.

Die Kernaussage lautet in diesen Publikationen stets, dass man sich vornehmlich von Milchprodukten der Vollfettstufe ernähren sollte. Auf die Gesamtkalorienaufnahme sowie einer ausgewogenen Ernährung, die Diätiker mit genügend Vitaminen und Mineralien versorgt, wird hierbei in der Regel eher sekundär eingegangen.

Diät in der Kritik

Ohne ein Kaloriendefizit ist das Abnehmen nicht möglich. Allein diese simple Tatsache erklärt die angepriesene Effektivität der Vollfett-Diät für hinfällig. Hinzu kommt, dass die Beispiel-Pläne dieser Diät auffällig oft Vitamin-Präparate vorsehen.

Ein gut durchdachtes Abnehmkonzept zeichnet sich jedoch gerade darin aus, dass es Präparate eher als Ergänzung in Sonderfällen vorsieht und nicht zur Regel macht.

Die Atkins-Diät

Bereits 1972 publizierte Dr. Atkins seine Ernährungsstrategie, die auf einen Therapieansatz für Epilepsiepatienten beruht und Kohlenhydrate rigeros aus dem Speiseplan verbannt.

Dr. Atkins glaubte die alleinige Ursache für Übergewicht in einem exzessiven Kohlenhydratkonsum erkannt zu haben und ging davon aus, dass man den menschlichen Körper in eine wahre Fettverbrennungsmaschine verwandeln könne, indem man ihm Nudeln, Kartoffeln und Co. komplett entzieht. Sein Diätkonzept ist seit Anfang an in der Fachwelt umstritten, erhielt aber zu Beginn des neuen Jahrtausends einen Popularitätsschub, der bis heute anhält.

Diät in der Kritik

Obwohl Dr. Atkins Herleitung zunächst in sich schlüssig klingt und durchaus erfolgreich ist, birgt sein radikaler Ansatz einige Risiken. Als Ersatz für die Kohlenhydrate schlägt er einen größeren Fettkonsum vor. Ein Vorschlag, der einem zweischneidigen Schwert gleichkommt, da Fette zwar perfekte Energieträger sind, jedoch aus tierischen Quellen zu Ablagerungen in unseren Blutgefäßen führen können.

Wenn man sich jedoch vornehmlich für Fische und Öle als Fettlieferanten entscheidet, erhält die Ätkins-Diät sogar eine sehr gesunde Ausrichtung. Problematisch bleibt jedoch, dass der totale Verzicht auf Kohlenhydrate auch einem Verzicht auf viele Vitaminquellen darstellt.

Ein Manko, dass die Ätkins-Befürworter am Ende des letzten Jahres indirekt eingeräumt haben, indem sie eine überarbeitete Version vorstellten, die immerhin kohlenhydratarmes Obst und Gemüse erlaubt. Abschließend können wir also festhalten, dass Atkins in der überarbeiteten Form durchaus empfehlenswert ist, solange man sich für mehrfach ungesättigte Fette entscheidet und kein Ausdauersportler ist.

Die Entgiftungsdiäten

Gerade in der Fastenzeit nach Helau und Karneval erhalten viele so genannte Entgiftungsdiäten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Obwohl es unzählige von ihnen gibt, haben sie alle gemeinsam, dass sie bestimmte Nahrungsmittel komplett verbieten und einen Schwerpunkt auf Gemüse legen, wobei die Kalorienzufuhr insgesamt drastisch gesenkt wird.

Vorgaben, die weniger als 1000 Kalorien pro Tag fordern, sind eher die Regel, als eine Ausnahme. Meistens sind solche Diäten auf wenige Wochen ausgelegt und sollen unseren Organismus von Giftstoffen und Stoffwechselrestprodukte befreien.

Diät in der Kritik

In der Medizin sind Fastenkuren umstritten und deren angeblich entgiftende Wirkung konnte bisher kaum belegt werden. Hinzu kommt der einfache Fakt, dass unser Körper eigentlich keine Hilfe beim Entgiften braucht. Ein gesunder Organismus scheidet über Urin, Stuhl und Schweiß die meisten schädlichen Stoffe aus.

Schwere Umweltgifte, die sich wie beispielsweise Quecksilber in unser Gewebe einlagern können, werden auch durch die gängigen Entgiftungsdiäten nicht herausgespült. Da solche Ernährungskonzepte neben einer äußerst geringen Proteinzufuhr meistens auch auf einer sehr niedrigen Kalorienaufnahme basieren, ist Muskelabbau eine garantierte Nebenwirkung, was schließlich den Fettstoffwechsel deutlich verlangsamt.

Wer nicht aus religiösen oder medizinischen Gründen Fastenkuren oder andere Entgiftungsdiäten befolgen muss, sollte von ihnen Abstand nehmen.

Die Zonen-Diät

Dr. Barry Sears entwickelte bereits in den 90er Jahren die Zonen-Diät, die von einer aggressiven Marketingstrategie begleitet wird. Von Beginn an wurde der Markt gezielt mit Büchern und DVDs überschüttet und wer im Internet nach detaillierten Informationen zur Zonen-Diät sucht, wird meist nur in kostenpflichtigen Mitgliederbereichen fündig.

Und dort erfährt man, dass dieses Abnehmkonzept auf einen sehr wohl überlegten Ansatz beruht, der keine der drei Makronährstoffe – Protein, Kohlenhydrate und Fett – verdammt, sondern in ein ausgewogenes Verhältnis bringt. Dabei wird grundsätzlich auf die jeweils gesündeste Nahrungsmitteloption zurückgegriffen.

Um zum Beispiel den Bedarf an Fetten zu decken, sind in der Zonendiät nur ungesättigte Fettsäuren zugelassen.

Diät in der Kritik

Trotz des heftigen Marketings, das bei kritischen Geistern zu Recht ein solides Maß an Skepsis hervorruft, handelt es sich bei der Zonendiät um ein in sich gut durchdachtes Ernährungskonzept, das keine gesundheitlichen Risiken birgt.

Viele Diätiker, die sich daran versucht haben, fanden jedoch die Mahlzeiten oft etwas zu klein und haben sich nicht genug gesättigt gefühlt, was das Durchstehen der Diät natürlich erschwert. Die Macher der Zonen-Diät bieten jedoch mit einer großen Online-Community eine gute Hilfestellung an, die zum Durchhalten animiert.

Die Grapefruit-Diät

Eine Diät-Idee, die es vor allem in der Yellow-Press zum Durchbruch geschafft hat, ist die Grapefruit-Diät. Das Konzept ist schlicht, denn der Name ist Programm.

Der Nahrungskonsum wird radikal reduziert und nahezu komplett auf einen exzessiven Genuss von Grapefruits als Frucht oder als Saft eingeschränkt. Als Begründung werden zahlreiche Studien zitiert, die der Grapefruit eine gewichtsreduzierenden Effekt bescheinigen.

Diät in der Kritik

Es ist offensichtlich, dass die Grapefruit-Diät auf Grund ihrer radikalen Ausrichtung den Körper nicht mit genügend Vitaminen und Eiweiß versorgt und es daher zu Mangelerscheinungen kommen kann.

Dass man mit diesem Ansatz sein Körpergewicht reduzieren kann, steht außer Frage. Jedoch dürfte es sich dabei eher um einen Verlust an Muskelgewebe handeln und nicht um die Verkleinerung von Fettzellen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man durch das Befolgen dieser Diät keine gesunde Lebensweise erlernt. Und das ist schließlich ausschlaggebend für eine dauerhafte Gewichtsabnahme.

Die South-Beach-Diät

Der Kardiologe Dr. Arthur Agatston entwickelte dieses Konzept, um überwichtigen Patienten einen Weg zu einer relativ schnellen Gewichtsabnahme zu zeigen, der jedoch auf langfristigen Erfolg abzielt.

In drei Phasen soll der Abnehmwillige an sein Wunschgewicht herangeführt werden und sich einer gesunden Lebensweise inklusive einer regelmäßigen sportlichen Betätigung annehmen. Die erste Phase ist sehr restriktiv, da sie viele Lebensmittel ausschließt und insbesondere keinerlei raffinierte Kohlenhydrate erlaubt. Das heißt neben Zucker sind auch Brot, Nudeln und alle weiteren Teigwaren verboten.

Stattdessen sollen vermehrt proteinreiche und fettarme Nahrungsmittel gegessen werden. In den Phasen 2 und 3 werden Kohlenhydrate wieder schrittweise in den Ernährungsplan integriert, wobei diese stets nur in kleinen Mengen erlaubt sind.

Diät in der Kritik

Wer sich durch die erste Phase kämpfen kann, die wegen des rigerosen Kohlenhydratverzichts überaus fordernd ist, kann die South-Beach-Diät als Wendepunkt nutzen, um seine Ernährung grundlegend umzustellen.

Für unerfahrene Diätiker bieten die Phasen 2 und 3 jedoch einige Fallstricke, da es etwas Wissen und Fingerspitzengefühl bedarf, um für sich die optimale Kalorienmenge herauszufinden.

Insgesamt betrachtet führt Sie dieses Konzept jedoch zu einer direkten Auseinandersetzung mit Ihrem ganz persönlichen Essverhalten und führt deshalb zu mehr als einen momentanen Gewichtsverlust.

Merkmale der tschechischen Diät - staatlich verordnet

In internationalen Fitness-Medien macht eine neue Diät von sich Reden, die angeblich für Minister der tschechischen Regierung entworfen worden sein soll. Die hohe tägliche Belastung und den straffen Zeitplan berücksichtigend, ist die tschechische Diät auch für alle geeignet, die beruflich oder familiär stark eingespannt sind und sich nicht jeden Tag mit komplizierten Ernährungsregeln auseinandersetzen können oder wollen.

Konzept der tschechischen Diät

Obwohl das Hauptziel der tschechischen Diät ein schneller Gewichtsverlust ist, handelt es sich dabei keineswegs um eine Radikaldiät.

Tatsächlich sind die Konzepte, die dieser Diät zugrunde liegen, alles andere als rasend neu. Dennoch ist es den Entwicklern gelungen, ein simples Diätsystem zu formulieren, dass bereits nach kurzer Zeit klar messbare und deutlich sichtbare Ergebnisse liefern kann.

Möglicher Sportplan im Rahmen der tschechischen Diät

Eckpunkte der tschechischen Diät sind fünf Mahlzeiten pro Tag sowie ein tägliches Workout zu 15-30 Minuten, wobei das Trainingsprogramm keiner genauen Definition unterliegt.

Mit anderen Worten: Sie können sich selbst aussuchen, was Sie als körperliche Betätigung ausüben möchten. Den Machern kommt es nur darauf an, dass Sie sich jeden tag tatsächlich bewegen. Ob das beim Fußball spielen oder auf dem Heimtrainer passiert, ist zunächst zweitrangig.

Wir empfehlen jedoch wegen der nachgewiesenen Effektivität, dass Sie Ihr tägliches Workout als Zirkeltraining und/oder Intervalltraining gestalten, um schnellstmögliche Resultate zu erzielen.

Beispielhafter Fitnessplan

Sit-Ups, Step-Ups, Springseil hüpfen. Tragen Sie einen MP3-Player oder schalten Sie die Stereo-Anlage ein, falls Sie zuhause trainieren. Bleiben Sie für die Dauer eines Liedes bei einer Übung und absolvieren Sie so viele Wiederholungen wie möglich.

Wenn das nächste Lied anfängt, wechseln Sie zur nächsten Übung. Machen Sie das so lang, bis die geforderten 15-30 Minuten erreicht sind.

Gesunde Lebensmittel während der tschechischen Diät

Die Tschechische Diät gibt auch keine konkreten Nahrungsmittel vor, an die Sie sich sklavisch halten müssen. Sie kreist vielmehr die gesunden Lebensmittel ein und überlässt es dann Ihnen, die für Sie beste Wahl zu treffen:

  • mageres Fleisch und fettarme Fleischerzeugnisse wie Geflügelwurst oder Schinken
  • fettarmer Fisch
  • fettarme Milch und Sauermilchprodukte, Magerquark und Hüttenkäse
  • Gemüse, Obst und Früchte mit vielen Fasern und Ballaststoffen wie Brokkoli und Äpfel
  • Eier in allen fettarm zubereiteten Varianten
  • Tee, Kaffee, frisch gepresster Fruchtsaft (alle Getränke ohne Zuckerzusätze)

Ernährungsplan im Rahmen der tschechischen Diät

Frühstück

  • ein gekochtes Ei
  • eine Scheibe Vollkorntoast
  • Tee oder Kaffee

Snack

  • 1 Apfel

Mittag

  • 130g mageres Fleisch
  • zwei kleine gekochte Kartoffeln
  • 200g Rohkostsalat bestehend aus Gurken, Spinat, Eisbergsalat und Tomaten

Snack

  • 100g frische Früchte wie Mandarinen, Pfirsiche oder Erdbeeren

Abendbrot

  • 80g magerer Schinken
  • 1 gekochtes Ei
  • 150g Rohkost
  • frisch gepresster Fruchtsaft

Diät in der Kritik

Wie Sie sehen, gibt die tschechische Diät auch hinsichtlich der Kalorienaufnahme keine konkreten Richtlinien vor, was ein Vor- und gleichzeitig auch ein Nachteil sein kann. Erfahrene Diätiker sind durchaus in der Lage, ihren Nahrungskonsum von Gefühl so steuern zu können, dass Sie unterhalb ihres Energiebedarfes bleiben. Menschen mit geringer Diäterfahrung wären mit einer groben Richtlinie besser beraten.

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