14. Oktober 2010
Eine Safari kann ein faszinierendes Erlebnis sein. Damit es dabei nicht zu gefährlichen Situationen kommt, sollte man einige Verhaltensregeln beachten.
Safarireisen stellen ein Urlaubserlebnis der besonderen Art dar. Wer sich zu einer Safari auf dem afrikanischen Kontinent entschließt, sollte jedoch auch an seine Sicherheit denken.
Auf einer Safari, die durch ein Wildschutzgebiet führt, kommt es häufig zu Begegnungen mit wilden Tieren, die man beobachten oder fotografieren möchte. Bestimmte Tiere, die in freier Wildbahn leben, können eine potentielle Gefahr darstellen. Tritt man diesen Tieren jedoch mit Verstand, Respekt und Rücksicht entgegen, kann man in der Regel brenzlige Situationen vermeiden. Die meisten Safaris werden von geschulten und erfahrenen Führern, so genannten Safari Guides, begleitet. Als Reisender sollte man sich stets an deren Anweisungen und Regeln halten. Außerdem ist es ratsam, sich während des Urlaubs mit dem Verhalten der einheimischen Tiere zu befassen und sich gut zu informieren.
Zum Schutz der Reisenden und der Tiere haben sämtliche Wildschutzgebiete Regeln aufgestellt. Darüber hinaus gibt es einige grundsätzliche Verhaltensregeln, an die man sich zu seiner eigenen Sicherheit unbedingt halten sollte. So ist es wichtig, dass man niemals zu dicht an die Tiere heranfährt oder in Tierherden hinein gerät. Außerdem sollte man darauf verzichten, zu klatschen oder Tierlaute nachzumachen, um die Aufmerksamkeit der Tiere zu erregen. Eine besonders wichtige Schutzmaßnahme ist, sich nicht zu weit von seinem Fahrzeug zu entfernen und nur an Stellen aus dem Auto auszusteigen, die dafür vorgesehen sind. Ist man zu Fuß unterwegs, darf man in einer Gefahrensituation nicht wegrennen, da dieses Verhalten dem Tier Angst signalisiert und es zur Verfolgung anregt. Während des Laufens ist es ratsam, stets darauf zu achten wohin man tritt. Um Zecken oder gar Schlangen abzuwehren, wird empfohlen auf einer Walking-Safari lange Hosen, Stiefel und Socken zu tragen.
Unternimmt man eine geführte Safari mit einem Reiseleiter, besteht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass man in gefährliche Situationen gerät, denn die Reiseführer sind mit der Gegend gut vertraut und setzen ihre Gäste keinen unnötigen Risiken aus. Führt man eine Afrikareise auf eigene Faust durch, sollte man sich vor Ort über mögliche Risiken gut informieren und auch Einheimische über Verhaltensregeln oder unsichere Gebiete befragen.
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