Frankreich - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Pariser Eifelturm von unten fotografiert, blauer Himmel

Sehenswertes im Reiseziel Frankreich

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  • von Paradisi-Redaktion

Frankreich stellt ein vielfältiges Urlaubsziel dar. Es gibt zahlreiche Strände, an denen man wunderbar entspannen kann und ebenso empfehlenswerte Städte, die mit besonderen kulturellen Highlights aufwarten. Genuss und Lebensart stehen hier an erster Stelle. Die vielfältigen Landschaftsformen machen einen abwechslungsreichen Urlaub - auch im Winter - möglich. Lernen Sie das Reiseziel Frankreich kennen.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Frankreich - Geographie

Frankreich ist ein Staat in Westeuropa und eines der größten Länder Europas. Hauptstadt ist Paris.

Bekannt ist das Land für seine vielfältigen Landschaftsformen. Hauptsächlich findet man Hügel oder Ebenen vor; Richtung Südosten beispielsweise trifft man auf Gebirge.

Die Pyrenäen machen dabei den größten Teil aus, ebenso das Zentralmassiv, die Vogenesen, der Jura sowie die Alpen. Höchster Berg - auch im gesamten West- und Mitteleurpa - ist der Mont Blanc mit 4.810 Metern.

Im Süden liegt Frankreich mit seiner Meeresküste am Mittelmeer, im Norden und Westen am Atlantik, dem Ärmelkanal und der Nordsee. Der Südwesten wird von Andorra und Spanien begrenzt, der Osten und Norden von Italien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg und Belgien und der Südosten von Monaco.

Geographische Lage Frankreichs in Europa
Geographische Lage Frankreichs in Europa

Regionen und Städte

Das Land wird in 13 Regionen eingeteilt. Die folgende Tabelle gibt einen entsprechenden Überblick.

Regionen Frankreichs
RegionHauptortFläche in km²Einwohner
Île-de-FranceParis12.01112.246.234 (2018)
Auvergne-Rhône-AlpesLyon69.7117.877.698 (2015)
Nouvelle-AquitaineBordeaux84.0615.911.482 (2015)
Hauts-de-FranceLille31.8135.987.883 (2013)
Provence-Alpes-Côte d’AzurMarseille31.4005.007.977 (2015)
BretagneRennes27.2083.293.850 (2015)
Centre-Val de LoireOrléans39.1512.578.592 (2015)
Pays de la LoireNantes32.0823.718.512 (2015)
Grand EstStraßburg57.4335.559.051 (2015)
NormandieRouen29.9063.322.756 (2012)
Bourgogne-Franche-ComtéDijon47.7842.820.940 (2015)
OkzitanienToulouse72.7245.683.878 (2013)
Korsika
(Collectivité territoriale)
Ajaccio8.680327.283 (2015)

Neben Paris zählen folgende Städte zu den größten und wichtigsten des Landes:

  • Marseille
  • Lyon
  • Toulouse
  • Nizza
  • Nantes
  • Straßburg
  • Montpellier
  • Bordeaux
  • Lille
  • Rennes
Geographische Lage Frankreichs auf der Weltkarte
Geographische Lage Frankreichs auf der Weltkarte

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Im Folgenden stellen wir beliebte Ziele und berühmte Sehenswürdigkeiten in Frankreich vor.

Sehenswertes in der Hauptstadt Paris

Die französische Hauptstadt Paris ist bedingungslos für eine Städtereise geeignet, denn hier kann man eine Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten entdecken. Besonders für Romantiker ist Paris bestens geeignet, nicht umsonst wird die Stadt auch als die "Stadt der Liebe" bezeichnet.

Paris: Warum die Stadt der Liebe?

Wer hat wohl nicht die Vorstellung, dass die Stadt Paris eine besondere Romantik zu bieten hat. Fast automatisch wird dann eine Verbindung mit dem Begriff "Liebe" hergestellt.

Stellt man sich die Frage, worauf dieses uralte und immer noch bestehende Image beruht, so ist es schwierig dafür tatsächliche Anhaltspunkte zu finden, zumal es in Europa zweifellos andere traditionsreiche Städte gibt, die ein ähnliches Image verdienen. Venedig oder Wien haben in dieser Beziehung sicherlich auch einiges zu bieten und erfreuen sich deshalb insbesondere bei jungen verliebten Paaren großer Beliebtheit.

Für viele besteht der Wunsch, dort ihre Hochzeitsreise zu verbringen. Paris besitzt demgegenüber jedoch einen anderen Stellenwert, der sich aus unterschiedlichen Gegebenheiten zusammensetzt.

Will man dieser Frage näher auf den Grund gehen, so muss man weit zurück denken und nicht nur die Stadt als solche betrachten, sondern den französischen Lebensstil als solchen einbeziehen. Zweifellos gibt es in dieser Beziehung kulturelle Unterschiede, die für den Besucher fühlbar sind und eine Anziehungskraft besitzen.

savoir vivre

Ein herausragendes Merkmal des Franzosen ist die Betonung von Individualität und der Suche nach Genuss und schönen Dingen. Ein ganz wichtiges Beispiel dafür ist die berühmte französische Küche.

Allgemein lässt sich beobachten, dass auf allen Ebenen des Alltags nach intensivem Erleben gesucht wird, bei dem der Zeitrahmen keine nennenswerte Rolle spielt. Dies gilt sowohl für ausgewählte Tätigkeiten als auch für zwischenmenschliche Beziehungen.

Dies erscheint widersprüchlich wenn man bedenkt, dass Paris eine fühlbar hektische Stadt ist. Die Zahl der dort arbeitenden Menschen übersteigt um ein vielfaches die vorhandene Einwohnerzahl. Besonders deutlich wird dies an der starken Überbelastung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Die über hundert Jahre alte Metro aus der Jugendstilepoche gibt es nicht mehr. Seither bestimmt die Hochgeschwindigkeit den Rhythmus der Zeit.

So trägt die Stadt zwei gegenläufige Gesichter, zum einen Stress und Hektik der modernen Welt und zum anderen zeitlose Räume für Muße und Beschaulichkeit. Dem aufmerksamen Besucher der Stadt bleibt dies nicht verborgen.

Dabei wird ihm auch auffallen, dass jeder Ort ein anderes Publikum und ein anderes Flair besitzt. Besonders die Kunst hat hier auch ihren Platz.

Künstlerparadies

Für Dichter, Maler und Musiker ist Paris schon immer ein Anziehungspunkt gewesen, dessen Erbe fortgeführt wird. Ein herausragendes Beispiel ist die sehr gefühlsbetonte Musik, bekannt durch das so berühmte und weiterhin gepflegte "chanson francaise".

Man braucht nur an die vielen Lieder von Edith Piaf zu denken, bei denen es immer um Liebe geht. Ähnlich ist es bei Filmen aus den 50er und 60er Jahren. Paris ist zugleich Ort der Inspiration und Ort des Geschehens.

Monumente der Ewigkeit

Interessanterweise haben sich einige dieser Schauplätze bis heute erhalten. Vergangenes und darunter auch Emotionales lebt weiter. Als Beispiele solcher Orte können

  • das Viertel "Sacre Coeur"
  • das "Quartier Latin"
  • die "Quais de la Seine" oder
  • die vielen Parks in Paris

genannt werden.

Um diese Orte richtig zu erleben, bedarf es einer intensiven Wahrnehmungsfähigkeit und der Bereitschaft, die Stadt auf sich wirken zu lassen. Dies lässt sich auf keinen Fall über eine kurze Städtetour erreichen.

Der Besuch der bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm oder Notre Dame sind dafür völlig ungeeignet und bedeuten angesichts der großen Besucherströme lange Wartezeiten und Stress. Paris ist eben keine Stadt zum Konsumieren.

In Paris gibt es auch diesen Sommer wieder Strandleben vor dem Rathaus

Dekoseesterne neben Strandtuch auf Sand unter blauem Himmel
starfish in the sand © Sandra Cunningham - www.fotolia.de

Schon seit neun Jahren kann man mitten in Paris vor dem Rathaus, wo sonst dichter Autoverkehr ist, einen Monat lang das Strandleben genießen.

Dafür werden etwa 2000 Tonnen Sand angekarrt und ab Dienstag wartet die "Paris Plages", wie man sie auch nennt, auf die Besucher. Für die Kinder wurden Planschbecken und Trampoline aufgebaut und dieses Jahr soll den Zuschauern auch ein sportliches Programm angeboten werden, beispielsweise Tai Chi und Wassergymnastik.

Man rechnet wie in den Vorjahren mit mehreren Millionen Besuchern, besonders wenn das Wetter schön bleibt.

Nackt in Paris

Auf einem Trip in die französische Hauptstadt machte sich ein Pärchen aus Dänemark einen lockeren letzten Urlaubstag: nach einer durchzechten Nacht zogen sie sich aus und gingen nur mit Schuhen bekleidet in eine Bäckerei, bestellten Schokohörnchen und spazierten danach seelenruhig zur U-Bahn.

Die kleine Nacktwanderung blieb jedoch nicht lange unbemerkt: die Pariser Polizei nahm die 21-jährigen Dänen vorläufig fest. 15.000 Euro Geldstrafe oder ein Jahr Haft könne es für eine solche Aktion geben. Vorläufig blieb es aber bei einer Verwarnung.

Die Stadt der Liebe - Wie verbringen die Menschen den Sommer in Paris?

Grüner Baum, Eiffelturm und Brücke über die Seine bei Sonnenuntergang in Paris
Paris, Eiffel tower at sunrise © rcfotostock - www.fotolia.de

Man sagt den Franzosen nach, sie wüssten, wie sich das Leben genießen lasse. Die neuen Sommertrends aus Paris machen jedenfalls Lust auf einen Kurztrip in die Stadt der Liebe. In den bunten Straßen der Pariser Szeneviertel einen Apéro einzunehmen gehört zu den derzeit sehr milden Abenden in der Stadt einfach dazu. Bevorzugt werden hier immer noch Klassiker wie Pastis oder Kir Cassis.

Dazu hören die Pariser derzeit den aktuellen Sommerhit "Désolé", was übersetzt soviel heißt wie "Es tut mir leid". Der Rap-Song von der Gruppe Sexion d'assaut setzt sich bewusst von harten Gangster-Rap ab.

In den Monaten Juli und August gibt es zahlreiche kleine Festivals mit Musik, Tanz und Theater wie zum Beispiel das "Paris Quartier d'été". Auch das bekannte "Paris Plage"-Festival lockt mit einem bunten Programm. Also: Auf nach Paris. Viele Billig-Airlines sowie der Hochgeschwindigkeitszug Thalys bieten immer wieder günstige Reisemöglichkeiten an.

In der Clubszene als „Langweiler“ abgestempelt - Paris will sein Image wieder aufwerten

Fehlende Clubbesucher - Festival soll Paris zu einem besseren Image verhelfen

Stadtbild aus Paris
quai des orfèvres à paris © Martine Coquilleau - www.fotolia.de

Die „Stadt der Liebe“ hat in der letzten Zeit in der Szene der Clubgänger mächtig an Anerkennung verloren. Die Clubs der Stadt werden von Insidern als die langweiligsten bewertet und man rät niemanden, sich dort eine schöne Clubnacht mit Tanzen und Feiern zu machen.

Festivalwoche zur Imageverbesserung

Doch Paris will diesen Stempel schnell wieder loswerden. Um die tanz- und zahlfreudige Kundschaft wieder in die Stadt zu locken, startet nun eine Festivalwoche. Fünf Nächte lang soll durch ganze 500 DJs die Nacht zum Tag gemacht werden.

60 Orte in der großen Metropole sollen zum Schauplatz von Konzerten und Partys werden. Dabei wählt man auch spannende und ungewöhnliche Kulissen, wie etwa ein an der Seine ankerndes Boot.

Ob das Image der Stadt damit gerettet wird, bleibt offen. Gerade das verhängte Rauchverbot hat die Clubs viele Kunden gekostet, so beklagen es die Inhaber. Auch durch die Stadt verhängte Auflagen haben viele Clubs in die Knie gezwungen. Einige mussten deswegen sogar schließen.

Wunderland in den Katakomben: Ein Besuch im Pariser Gare de l'Est

Für tausende Reisende und Pendler ist der Gare de l'est lediglich Durchgangsstation auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause oder in den aufregenden Paris-Urlaub. Dabei lohnt sich ein genauerer Blick auf den historischen Bahnhof und die prachtvolle Westfassade, auf deren Giebelspitze eine steinerne Figur die Stadt Straßburg symboliert: 1849 fuhren die ersten französischen Züge zwischen der Stadt im Elsass und dem Pariser Ostbahnhof hin und her.

Eine weitere Premiere erlebte der Bahnhof im Oktober 1883, als der legendäre Orient Express zum ersten Mal von hier auf Reisen ging. Trauriger ist der Hintergrund des 60 Quadratmeter großen Bildes am Kopfende der Elsasshalle, das einen jungen Soldaten beim Abschied in der Zugtüre zeigt. Es stellt den Sohn des Malers Albert Herter dar, der nicht aus dem 1. Weltkrieg zurückkehrte.

Ein gut gehütetes Geheimnis versteckt sich im Keller des Bahnhofes: Dort unterhält die Association Française des Amis des Chemins de Fer, der Verband der französischen Eisenbahnfreunde, eine Modellversion des Gare de l'Est, in der die Züge exakt den gleichen Fahrtakt einhalten wie die echten Züge über ihren Köpfen.

La Jeune Rue – Millionär verwandelt Marais-Viertel in kulinarischen Treffpunkt

Europas Innenstädte veröden. Wo einst ein bunter Mix aus Bäckern und Fleischern, Läden und kleinen Restaurants die Nachbarschaft prägte, herrscht heute Eintönigkeit.

Französischer Millionär will Pariser Stadtviertel Marais wiederbeleben

Ein französischer Millionär will das ändern. Nach zweijähriger Planungszeit eröffnen die ersten von 36 traditionellen Lokalitäten in "La Jeune Rue", der jungen Straße im Stadtviertel Marais. 30 Millionen Euro hat Cédric Naudon investiert, um das herzustellen, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte – ein Stadtviertel, in dem die Bewohner gerne leben. Neben alter Handwerkskunst wird es ein Kino, eine Galerie, Feinkostläden und verschiedene Lokale geben.

Damit das Projekt Wirklichkeit werden konnte, haben mehr als 500 Personen den Millionär unterstützt, von namhaften Designern bis zu engagierten Handwerkern und Produzenten, die ihre Lebensmittel nun ohne Zwischenhändler direkt in den Verkauf bringen können. Umsatz erhoffen sie nicht nur von Nachbarn, sondern auch von Touristen und hippen Parisern aus anderen Vierteln.

Dennoch möchten wir Ihnen auch diese Sehenswürdigkeiten nicht vorenthalten...

La Tour Eiffel

Wahrzeichen der Stadt und schon von Weitem sichtbar ist der Eiffelturm - einen Aufstieg auf diesen sollte man bei einem Aufenthalt in Paris keineswegs versäumen. Insgesamt gibt es hier drei Plattformen - auf die dritte Plattform in einer Höhe von 276 Metern gelangt man allerdings nur mit dem Fahrstuhl.

Ein besonders schönes Fotomotiv gibt der Eiffelturm in den Abend- und Nachtstunden ab, wenn dieser eindrucksvoll beleuchtet wird. Erbaut wurde dieses Monument bereits in den Jahren von 1887 bis 1889.

Louvre

In einer Metropole wie Paris kann man natürlich auch unzählige Museen entdecken; das bekannteste ist sicher das Louvre. Weltbekannt hier ist das Gemälde "Mona Lisa", doch auch unzählige andere berühmte Gemälde gibt es hier zu entdecken. Man schafft es wohl kaum, die mehr als 30.000 Exponate in nur einem Tag zu besichtigen.

Ausstellungen und Werke

Es handelt sich nicht nur das bekannteste Museum in Paris, sondern vielleicht sogar auf der ganzen Welt. Jährlich besuchen immerhin 8,3 Millionen Besucher dieses Museum; gemessen an der Ausstellungsfläche ist es das drittgrößte Museum der Welt.

Auf einer Gesamtfläche von etwa 60.000 Quadratmetern können die Besucher hier sage und schreibe 35.000 Werke bestaunen. Dies ist an einem einzigen Tag kaum zu bewältigen. Nicht nur Gemälde kann man im Louvre entdecken, sondern auch unzählige seltene Plastiken und Skulpturen.

Neben der "Mona Lisa" findet man auch Werke bedeutender anderer Künstler, darunter das "Selbstbildnis" von Albrecht Dürer oder "Das Narrenschiff" von Hieronymus Bosch. Kurz gesagt: vom ausgehenden 12. Jahrhundert bis in die Neuzeit kann man sich im Louvre auf eine Entdeckungsreise durch die Geschichte begeben.

Damit man sich im Museum besser zurechtfindet, wurde alles sinnvoll nach den Epochen der Zeitgeschichte geordnet. Dabei wird nicht nur auf Europa eingegangen, auch eine Ausstellung zum Alten Ägypten oder Babylon findet man im Museum.

Die Malerei wiederum wird in ihre Herkunftsländer unterteilt. So findet man beispielsweise Ausstellungen der italienischen, deutschen oder auch holländischen Malerei.

Geschichte des Museums

Nahezu jeder französische Herrscher nahm Änderungen am Louvre vor. Beeindruckend ist aber nicht nur das Innere des Museums, der Glaskegel vor dem Gebäude ist ebenso charakteristisch für das Louvre. Die 22 Meter hohe Pyramide aus Glas befindet sich direkt vor dem Haupteingang und wurde erst im Jahr 1989 von einem chinesisch-amerikanischen Architekten entworfen.

Lage, Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Der Louvre befindet sich zentral gelegen am rechten Ufer der Seine und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Normalerweise hat das Louve täglich von 06:00 bis 18:00 geöffnet, Mittwochs und Freitags sogar bis 22:00 Uhr.

Der reguläre Eintrittspreis beträgt neun Euro. Am ersten Sonntag eines jeden Monats ist der Besuch frei; dementsprechend groß ist dann natürlich der Andrang.

Sacre Coeur

Eine der bekanntesten Kirchen in Paris ist Sacre Coeur. Dieses im so genannten Zuckerbäckerstil erbaute Gotteshaus befindet sich am Montmartre und strahlt schon von Weitem in einem prächtigen Weiß. Die Kathedrale befindet sich auf einer Anhöhe - das letzte Stück bis zum Gotteshaus kann man sogar mit einer Seilbahn zurücklegen.

Moulin Rouge

Am Fuße des Montmartre befindet sich das Moulin Rouge - ganz markant mit der roten Mühle auf dem Dach. Rund um dieses Theater befindet sich das bekannteste Vergnügungsviertel in Paris.

Notre Dame

Notre Dame ist die wohl bekannteste Kathedrale in ganz Frankreich. Nicht nur dank unzähliger Verfilmungen wie dem "Glöckner von Notre Dame" erlangte diese Weltruhm.

Im Jahr 1804 wurde hier übrigens Napoleon zum Kaiser gekrönt. Das Innere dieses Gotteshauses ist mit seinen gigantischen Ausmaßen von 130 Metern Länge und einer Höhe von 35 Metern wahrlich imposant anzusehen.

Blick von einem kleinen Rosenpark auf die Kathedrale Notre-Dame de Paris
Blick von einem kleinen Rosenpark auf die Kathedrale Notre-Dame de Paris
Die Champs-Elysées

Die berühmteste Straße in Paris ist die Champs-Elysées - hier reiht sich ein Luxusgeschäft an das andere. Am Ende dieser teilweise bis zu 70 Meter breiten Straße befindet sich der Triumphbogen, ebenfalls ein Wahrzeichen von Paris. Dieser ist 50 Meter hoch - auch von diesem hat man einen schönen Blick über die Stadt.

Arc de Triomphe in Paris im Sonnenschein unter blauem Himmel
Arc de Triomphe in Paris im Sonnenschein unter blauem Himmel

...Bekannt ist die Hauptstadt Frankreichs natürlich auch für ihren Freizeitpark...

Disneyland Paris - immer einen Tagesausflug wert

Die französische Hauptstadt Paris ist mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten nicht nur ein lohnendes Urlaubsziel für alle Romantiker, auch für Familien mit Kindern ist Paris unbedingt eine Reise wert. Denn etwas außerhalb der City gelegen, befindet sich einer der wohl schönsten Freizeitparks in ganz Europa, das Disneyland Paris.

In insgesamt fünf Themenländern kommen hier nicht nur die kleinen Besucher voll auf ihre Kosten. Auch die Erwachsenen werden sich beim Treffen mit allen Disneyfiguren zurückversetzt fühlen in die eigene Kindheit. Nicht umsonmst wird das Disneyland Paris auch als "Königreich der Fantasie" bezeichnet und steht dem Pendant in den Vereinigten Staaten in keinster Weise nach.

Disneyparade

Höhepunkt im Park ist sicher die Parade der Disneyfiguren; wenn Mickey, Donald oder Pluto durch das Disneyland spazieren, sollte man unbedingt einen Fotoapparat zur Hand haben. Darüber hinaus stehen natürlich aber auch unzählige Fahrgeschäfte bereit, die Nervenkitzel pur versprechen.

Unterhaltungsangebot

Für allerlei Kurzweil sorgen auch die Kinos im Disneyland Village - auf immerhin 15 Leinwänden werden hier die neuesten Blockbuster gezeigt. Doch das ist nicht alles: das Unterhaltungsangebot im Disneyland Paris ist einzigartig in Europa und umfasst unzählige Shows, Livemusik und Spiele. Bis spät in die Nacht hinein kann man sich hier vergnügen.

Disney Studios Park

Direkt neben dem Disneyland Paris befindet sich ein anderer Park, welcher vor allem für Film- und Kinofans interessant sein dürfte, der Disney Studios Park. Hier kann man den Filmemachern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen und atemberaubende Stuntshows erleben.

Restaurants und Bars

Auch für das leibliche Wohl ist im Disneyland Paris gesorgt. Mehrere Restaurants und Bars bieten für jeden Geschmack etwas. Da gibt es zum Beispiel "La Terasse", welches typisch amerikanische Fast Food Gerichte anbietet oder das "Last Chance Café", in welchem man Kaffee und Kuchen genießen kann.

Übernachtungsmöglichkeiten

Da man es kaum schafft, alle Attraktionen im Disneyland Paris in nur einem Tag zu entdecken, besteht die Möglichkeit, im Park selbst zu übernachten. Insgesamt 14 Hotels stehen hier zur Verfügung, wobei jedes Hotel ebenfalls ein anderes Thema zum Motto hat.

Da gibt es beispielsweise das "Disney Hotel Cheyenne" oder das "Disney Hotel New York". Die meisten dieser Hotels bieten nicht nur einfache Übernachtungsmöglichkeiten, sondern verwöhnen ihre Gäste zudem mit einem großen Wellnessbereich.

Flagge von Frankreich
Flagge von Frankreich

Lila Zauber und ein Duft der die Sinne benebelt - Die Provence

Ein farbenprächtiges Meer aus lila Lavendel verwandelt die Provence in Südfrankreich zu einer Region, in der die Sinne Explosionen erfahren. Duftend leuchtet der Lavendel weit über dieses Gebiet hinaus und lockt Jahr für Jahr zwischen Juni und August zahlreiche Urlauber an, die sich dem Zauber dieses Gebietes in Südfrankreich nicht mehr entziehen können.

In der Zeit der Lavendelblüte gibt es kaum einen Platz oder ein Gebäude ohne den Lavendel.

  • Museen
  • Cafés
  • Gärten oder auch
  • Ausstellungen
  • Restaurants und
  • Feste –

die Farbenpracht ist ständig präsent.

Aufgewärmt von der Sonne, werden romantische Gefühle sehr leicht wach und man fühlt sich lebendiger als sonst. Wen verwundert es da, dass schon der Schriftsteller Jean Giono (1895-1975) diese Region Frankreichs als "Essence de Provence" (Seele der Provence) bezeichnete.

Lavendelblüte in der Provence
Lavendelblüte in der Provence
Idyllische Dörfer und köstlicher Wein

Eine südfranzösische Gelassenheit erwartet einen, wenn man durch die Städte und Dörfer der Provence schlendert oder wandert. Besonders idyllisch zeigt sich das Hügeldorf Bonnieux, von dem man aus einen herrlichen Panoramablick auf das Calavon-Tal und die Berge des Vaucluse hat.

lassen einen Aufenthalt ebenso interessant werden als auch eine Weinprobe im "Chateau La Canorgue". Spitzenweine eilen dem Ruf der Provence mittlerweile über weite Teile der Erde voraus und lassen die Geschmacksnerven die feinen Rebensäfte mit einem Hauch an Lavendelgedanken auf der Zunge aktiv werden.

Sport und Kultur

werden in der Verdon-Schlucht zu einem absoluten Highlight. Der Verdon schlängelt sich sanft auf einer Länge von etwa 21 Kilometer, wobei der bis zu 700 Meter hohe Canyon sich schützend an seine Seite anschmiegt.

Doch neben vielen Sportarten in der herrlichen Natur der Provence kann man auch vieles in Sachen Kultur erleben.

  • Mittelalterliche Häuser
  • der Papst-Palast
  • die Rhône-Brücke Pont d'Avignon oder auch
  • das Festival d'Avignon

bieten geschichtliches und kulturelles gleichermaßen. Da Südfrankreich jedoch auch für seine leichte und schmackhafte Küche bekannt ist, lässt sich auch die kulinarische Seite der Region inmitten des Lavendelduftes erleben. Tipp: Unbedingt einmal "Ballotin de volaille au vin roug" (Huhn in Rotwein) probieren, dass es schon ab nur zehn Euro gibt.

Die Provence ist zu jeder Jahreszeit ein willkommenes Ziel für Feriengäste, doch wer den besonderen Zauber dieses Landstriches erleben möchte, sollte es in der Zeit tun, in der der Lavendel einen mit seinem Leuchten und dem strömenden Duft seines ätherischen Öles erwartet. Romantik pur und nicht nur für Pärchen ein Flecken, an dem der liebe Gott wohl etwas verweilt hat und den Sinnspruch geprägt hat "Leben wie Gott in Frankreich".

Faszinierende Unterwasserwelten im Aquarium von La Rochelle

Frankreich ist ein beliebtes Urlaubsziel bei allen Naturliebhabern, denn hier findet man nicht nur traumhafte Landschaften, sondern auch ausgedehnte Küstengebiete. Besonders die Westküste des Landes ist dabei sehr empfehlenswert; hier eine vielbesuchte Stadt ist die Hafenstadt La Rochelle.

In La Rochelle kann man nicht nur einen entspannten Badeurlaub verbringen, für Familien mit Kindern befindet sich ein weiteres Highlight in der Stadt. Das Aquarium von La Rochelle gilt als eines der schönsten seiner Art in ganz Europa und entführt den Besucher in die atemberaubende Unterwasserwelt.

Das Aquarium von La Rochelle gilt als eines der schönsten seiner Art in ganz Europa
Das Aquarium von La Rochelle gilt als eines der schönsten seiner Art in ganz Europa
Das Aquarium

Im Aquarium gibt es sage und schreibe 65 Becken; hier leben nicht nur die exotischsten Fischarten, sondern auch Meeresschildkröten. Immerhin 10.000 Tiere leben in den verschiedenen Becken - nicht nur die Bewohner des Atlantiks, sondern auch einige tropische Vertreter kann man hier bestaunen.

Verschiedene Attraktionen

Besondere Attraktion ist das Haifischbecken, welches 1,5 Millionen Liter Meerwasser fasst und in welchem mehr als 20 Haiarten leben. Auch der 365°-Tunnel, in welchem man von Tausenden von Quallen umgeben ist, wird von den Touristen besonders gerne besucht.

Für die kleinen Besucher besonders interessant ist das "Streichelbecken" mit seinen zahlreichen Rochen. Im tropischen Gewächshaus wiederum kann man nicht nur Wasserschildkröten und tropische Fische, sondern auch zahlreiche seltene Orchideenarten entdecken. Highlight hier ist die riesige Hängebrücke, welche direkt in den Regenwald führt.

Zeit einplanen und Hunger mitbringen

Für den gesamten Rundweg sollte man mindestens zwei Stunden einplanen. Die gesamte Ausstellungsfläche beträgt etwa 4.000 Quadratmeter, damit zählt das Aquarium von La Rochelle nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den größten in ganz Europa.

Für das leibliche Wohl im Aquarium sorgen sowohl ein Restaurant als auch ein Café, in welchen man sich stärken kann. Zudem gibt es einen Souvenirsshop - hier kann man sich eine bleibende Erinnerung an den Tag im Aquarium kaufen.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Für Erwachsene beträgt der Eintritt in das Aquarium derzeit 14 Euro; Kinder zahlen elf Euro. Möglich ist es zudem, sich einer Führung mit Audioguide anzuschließen; so lernt man einige interessante Details über die verschiedenen Meeresbewohner.

Das Aquarium hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Während man in den Wintermonaten bis 20 Uhr im Aquarium bleiben kann, hat dies in den Monaten Juli und August sogar bis 23 Uhr geöffnet.

Dune de Pyla - die größte Sanddüne Frankreichs

Frankreich ist ein sehr abwechslungsreiches Reiseziel. Wunderschöne Landschaften, traumhafte Strände, aber auch pulsierende Städte kann man in diesem Land entdecken.

Eines der Naturphänomene an der Atlantikküste, welches man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, ist die Sanddüne Dune de Pyla. Diese befindet sich etwa eine Autostunde von der Stadt Bordeaux entfernt.

Zahlen und Fakten

Diese Düne gilt als die größte Wanderdüne Europas - bei einer Höhe von bis zu 120 Metern und einer Länge von 2,7 Kilometern nicht verwunderlich. In den letzten 100 Jahren hat sich die Höhe dieser Düne verdoppelt; je nach Windrichtung und Windstärke verändert sich diese noch heute um zwei bis drei Meter im Jahr. Die Sanddüne Dune de Pyla besteht aus sage und schreibe 60 Millionen Kubikmeter feinstem Sand; eine schier unvorstellbare Zahl.

Aktivitäten

Bereits seit dem Jahr 1987 steht die Region rund um diese Wanderdüne unter Naturschutz. Heute besuchen jedes Jahr mehr als eine Million Touristen dieses Naturhighlight.

Ein besonderes Erlebnis ist es sicher, über den Sand auf den Gipfelkamm zu klettern; dies ist über die Ostflanke gut möglich. Eine Treppe mit insgesamt 160 Stufen führt den Urlauber bequem auf den Gipfel; wer es anstrengender mag, kann natürlich auch den beschwerlichen Weg durch den Sand wählen.

Von oben bietet sich dem Urlauber ein traumhafter Rundblick - besonders schön ist dieser natürlich bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Unterhalb dieser Treppe findet man zudem ein Restaurant sowie einen Souvenirshop.

Für sportlich aktive Touristen ist die Sanddüne ebenso ein lohnendes Urlaubsziel. Besonders an der dem Meer zugewandten Seite tummeln sich meist zahlreiche Gleitschirm- und Drachenflieger.

Jedes Jahr im Juni findet das "Wagas Festival" der Gleitschirmflieger statt - immer wieder ein gerne besuchtes Event. Die Windverhältnisse sind dann besonders günstig und lassen die Schirme fast von alleine dahingleiten. Unterhalb der Düne befindet sich ein ausgedehnter Kiefernwald - dieser ist ebenso gut für ausgedehnte Wanderungen geeignet.

Geschichte

Mit einem ungefähren Alter von nur etwa 200 Jahren ist die Sanddüne ein recht junges Naturphänomen. Im 18. Jahrhundert bildete sich hier die Sandbank von Arguin; zum Schutz vor diesem Sand wurde von den damaligen Bewohnern ein Wald gepflanzt. Seitdem bildet der Sand die heute bestehende Sanddüne Dune de Pyla.

Strahlend blaues Wasser und sagenhafte Strände an der Côte d’Azur

Wer sich nach Sonne, Strand und Meer sehnt, muss seine Suche nach einem attraktiven Urlaubsziel nicht auf Länder wie Spanien und Griechenland beschränken. Auch Frankreich hat eine sonnige Küste zu bieten, der die meisten anderen Urlaubsregionen kaum das Wasser reichen können. Die Côte d'Azur ist nach wie vor der Hotspot der Schönen und Reichen, doch auch als Normalbürger kann man hier traumhafte Ferien verleben.

Denkt man an Frankreich, so fallen einem zuerst wahrscheinlich Paris, der Eiffelturm oder sonstige Touristenattraktionen ein. Das liegt vor allem daran, dass das Land stark zentralisiert ist, alles läuft schlussendlich auf die Hauptstadt Paris hinaus, weshalb hier auch das meiste Kulturgut zu bestaunen ist.

Jetsetter wissen jedoch, dass Paris gestern war. Heute sonnt man sich an der paradiesischen Südküste des Landes, ohne dabei auf stilechte Croissants und den einzigartigen Wein verzichten zu müssen. Die Côte d'Azur lockt ihre Gäste mit

  • traumhaften Stränden
  • kristallklarem Wasser und
  • einer faszinierenden Mischung aus Luxus und Einfachheit.
Cannes

Cannes sollte beispielsweise auf der Liste eines jeden Urlaubers stehen. Natürlich sollte man nicht gerade im Mai anreisen, wenn die berühmten Filmfestspiele stattfinden, denn dann ist der kleine Küstenort restlos überfüllt mit allerlei Prominenz aus aller Welt. Als gewöhnlicher Tourist findet man zu dieser Zeit wohl kaum eine halbwegs akzeptable Unterkunft.

Außerhalb der Saison ist Cannes jedoch ein bezauberndes kleines Städtchen mit einer langen Promenade und einem feinsandigen Strand. Allzu knauserig darf man bei einem Bummel durch Cannes jedoch nicht sein. Der Küstenort hat sich längst auf zahlungskräftige Kundschaft eingestellt, so dass man an jeder Ecke

findet. Wer wissen möchte, wer sich solch einen Lebensstil dauerhaft leisten kann, der braucht nur einmal durch den Yachthafen von Cannes zu spazieren.

Saint-Tropez

Noch mehr Luxus gibt es nur in Saint-Tropez. Hier trifft man nicht nur auf reiche Menschen, sondern auch auf solche, die es noch werden möchten. An der Strandpromenade tummeln sich in der Hochsaison zahlreiche junge, schöne Frauen, die nur darauf warten, von einem der schwerreichen Firmenchefs entdeckt zu werden.

Menton

Ruhe und Frieden findet man entweder im Hinterland oder aber in Menton. Der Ort liegt kurz vor der italienischen Grenze und lockt vor allem mit seinem sagenhaften Strand. Außerdem gibt es eine idyllische Altstadt und jede Menge mediterranes Flair.

Der Sommer in Saint Tropez

Yachten, Partys und eine Menge Paparazzis - so verbringen Stars den Sommer in Saint Tropez

Zwei weiße Luxusyachten haben an Inselhafen angelegt, türkises Wasser, Strand und Palmen im Hintergrund, blauer Himmel
Tropischer Hafen © M.Rosenwirth - www.fotolia.de

Saint Tropez läuft im Sommer zu Hochtouren auf. Alle möglichen Promis von Kate Moss, über Heidi Klum und Karl Lagerfeld lassen sich dort blicken. Da wird natürlich auch an Geld nicht gespart. Hier gilt es, möglichst viel Geld für Champagner, Luxusschlitten und Yachten auszugeben.

Von der einstigen Idylle keine Spur

Von dem ehemaligen idyllischen Fischerdorf ist nichts mehr zu sehen. Das bedauern die Einheimischen, auch wenn sie sich über die ausgiebigen Einkäufe der Promis freuen. Außerdem stört sie der dauernde Lärm durch die Hubschrauber. Selbst der Bürgermeister Jean Pierre Tuveri denkt jetzt über Landemöglichkeiten mitten auf See nach.

Auch Brigitte Bardot, die früher als Sex-Symbol Frankreichs bekannt war, beklagt die Veränderung. Sie findet, dass die Stars der Stadt ihren Charme genommen haben. Dabei hat sie das einst so ruhige Fischerdorf so berühmt gemacht.

Zu den Gästen der Sommerpartys in Saint Tropez gehören aber auch Promis, die ihre Auftritte mit einer ganz speziellen Extravaganz vollführen. Wo der Champagner fließt und das Nachtleben tobt, darf Paris Hilton natürlich auch nicht fehlen. Sie erregte diesmal wieder großes Aufsehen als sie anscheinend im Alkoholrausch einen Hitlergruß andeutete, während sie mit der anderen Hand einen Hitler-Bart imitierte.

Da ist es nicht verwunderlich, dass einer der vielen Paparazzis, die besonders in der Sommerzeit von Saint Tropez aktiv sind, die Gelegenheit nutzte, ein paar Fotos zu schießen. Da wird jedes Kilogramm zuviel und jede noch so unvorteilhafte Pose sofort publik.

Geheimtipp Port-Cros: Insel der Ruhe vor der französischen Côte d'Azur

Der beliebte Rückzugsort unweit der Côte d'Azur ist bei Touristen als auch Promis gleichermaßen beliebt

Sandstrand mit Aussicht auf das Meer und Gebirge
lonesome sandy beach © Marc Dietrich - www.fotolia.de

Nur eine kurze Bootsfahrt vom Trubel der Côte d'Azur entfernt liegt vor Hyères die fast unbewohnte Insel Port-Cros wie eine Perle im tiefblauen Mittelmeer. Dass Port-Cros dem touristischem Rummel vollständig entkommen konnte, liegt vor allem daran, dass die gesamte Insel seit 1963 als Nationalpark unter besonderem Schutz steht.

Port-Cros - Die einsame und verträumte Insel

Wer das Boot nach Port-Cros nimmt, kommt, um sich zu entspannen: Wanderer, die die Einsamkeit der verträumten Insel schätzen, Naturfreunde und Urlauber, die sich nach Stille sehnen. Lediglich einige wenige Hotels und Restaurants säumen die Hafenbucht des einzigen größeren Ortes auf der nur vier Kilometer langen und zweieinhalb Kilometer breiten Insel.

Lebhaft wird es erst um halb elf, wenn das erste Boot aus Hyères die Tagesausflügler in Port-Clos abliefert. Wenn diese nachmittags wieder abreisen, verfällt die Insel in ihren Dämmerzustand zurück.

Prominente schätzen den Rückzugsort ebenfalls

Die Îles d'Or, die drei "Goldenen Inseln", zu denen Port-Cros gehört, sind auch bei Prominenten ein beliebter Rückzugsort. Einer der Stammgäste war der französische Premierminister Mitterand, der einmal sogar Helmut Kohl mitbrachte. Heute stehen die Chancen größer, Filmstars zu treffen, die vom Rummel der Filmfestspiele in Cannes abtauchen.

Skiurlaub in Frankreich

Häufig wird Frankreich mit Sommerurlaub in Verbindung gebracht. So kann man die Tage am Strand oder auch die Stadtbesichtigungen in der warmen Jahreszeit besser genießen.

Doch auch für den Winterurlaub hält das Land einige Highlights bereit. So lässt sich hier beispielsweise wunderbar Skifahren. Lesen Sie hier, welche Skigebiete dabei besonders zu empfehlen sind.

Weitere Highlights

Neben diesen Tipps und Ausflugszielen hat Frankreich noch eine Menge mehr zu bieten. Jede Region dieses Landes hat seine Reize; man sollte sich vorab genau überlegen, in welche Gegend man - beim nächsten Frankreichbesuch - fahren oder fliegen möchte. Ebenso sehens- und erlebenswert:

  • Marseille. Die Hafenstadt im Süden Frankreichs ist ein beliebtes Ziel, wenn es um den Badeurlaub geht. Zu den empfehlenswerten Stränden zählen Plage du Prado, Plage de la Pointe Rouge und Plage des Catalans. Doch auch den Alten Hafen, den Notre-Dame de la Garde oder Nationalpark Calanques sollte man beim Besuch nicht verpassen.

  • Lyon. Die Stadt ist bekannt für ihre malerische Kulisse. Beliebt ist die Einkaufsstraße Rue Victor-Hugo in der schönen Altstadt sowie der Place Bellecour.

  • Bordeaux. Französischer Charme, wohin das Auge reicht. Allein schon die beeindruckenden Bauten der Stadt machen es wert, diese zu besuchen. Hier gibt es viel zu besichtigen, und auch für alle Shopping-Interessierten finden sich zahlreiche Angebote.

  • Lille. Wer dem Großstadttrubel in Paris entkommen möchte, findet in Lille ein passendes Plätzchen. Sehenswert sind die flämischen Häuser, die aus dem 17. Jahrhundert stammen. Erkunden lässt sich die Stadt besonders gut mit dem Fahrrad.

Mit dem Hausboot in Südfrankreich auf dem Canal du Midi

Der Canal du Midi ist ganze 240 Kilometer lang und besitzt 64 Schleusen

Junges Paar sitzt auf Steg am Hafen vor Booten
Rear view of a young couple seated on a footbridge, harbour view © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Im 17. Jahrhundert hatte Pierre-Paul Riquet eine große Idee, die dann auch Wirklichkeit wurde. Einen Wasserweg in Südfrankreich als Verbindung des Atlantik mit dem Mittelmeer. So entstand dann auch der Canal du Midi - mit 240 Kilometern Länge eine wahre Meisterleistung.

Um die nötige Wasserversorgung zu gewährleisten, wurde ein gewaltiges Staubecken gebaut, das durch kleinere Flüsse gespeist wird, und für die Überwindung der Höhendifferenzen waren 64 Schleusen nötig, die auch heute noch von den Schleusenwärtern bedient werden.

40.000 Bäume müssen gefällt und ersetzt werden

In den Anfangsjahren wurden entlang des Kanals

angepflanzt, später durch

  • Zypressen und
  • Platanen sowie
  • Fichten

ersetzt, die den nötigen Schatten im Sommer spenden. Leider ist es in letzter Zeit zu einer zunehmenden Schlammbildung durch die Blätter gekommen und auch ein Pilzbefall verursacht große Baumschäden, so dass in den nächsten Jahren etwa 40.000 Bäume gefällt werden müssen, die anschließend durch widerstandsfähigere Bäume ersetzt werden sollen.

Schleusen sollen automatisiert werden

Aber eine Fahrt mit einem Hausboot hat hier einen besonderen Reiz und auch die Wärter an den Schleusen haben immer eine schöne Geschichte parat. Nun, dies wird aber wohl nicht mehr lange sein, denn man plant die Schleusen zu automatisieren, um die Wärter einzusparen. Aber dann wird bestimmt etwas an der romantischen Bootsfahrt fehlen.

Burgund - Malerische Orte am französischen Jakobsweg

Braune Wanderschuhe stehen auf einem kleinen Felsen im Gebirge, in einem Schuh stecken Blumen
Wanderschuhe im Gebirge © Jenny Sturm - www.fotolia.de

Wer das Burgund besuchen oder auf dem Weg nach Santiago de Compostela durchwandern will, wird von der malerischen Schönheit seiner mittelalterlichen Dörfer und Ortschaften bezaubert sein. An erster Stelle zu nennen ist hier zweifellos der Ort Vézelay, der trotz seiner im Lauf der Jahrhunderte verlorenen Bedeutung noch beeindruckende mittelalterliche Mauern und Wehrtürme vorweisen kann. An diesem kleinen Ort, der heute gerade einmal noch 700 Einwohner zählt, wurde einst Weltgeschichte geschrieben: Im Jahr 1146 rief Bernhard von Clairvaux hier alle gläubigen Christen zum Kreuzzug in das heilige Land auf. 44 Jahre später versammelten der französische König Phillipp der Zweite und Richard Löwenherz hier ihre Armeen, um zum Kreuzzug aufzubrechen. Knapp dreißig Jahre darauf gründete Franz von Assisi in Vézelay sein erstes Kloster auf französischem Boden.

Die kleine Ortschaft liegt malerisch eingebettet zwischen Hügeln und Feldern zu Füßen des Morvan. "Un des plus beaux villages de France" - eines der schönsten Dörfer Frankreichs - diese Auszeichnung wurde ihr bereits zuerkannt. Neben Weinläden, Restaurants und Souvenirgeschaften gibt es gemütliche, einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten. So vermietet ein französisches Künstlerpaar zwei hübsche Zimmer in seinem mittelalterlichen Haus, das auch das Atelier beherbergt.

Auf der Place de la Basilique oberhalb des Stadtkerns steht eine 900 Jahre alte Kirche, Sainte Madelaine, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das Innere des romanischen Gemäuers befasst sich ausschließlic mit dem Thema "Pfingsten", weshalb die Basilika auch als "Pfingstkirche" bekannt ist.

Knapp zehn Kilometer von Vézelay entfernt liegt ein weiterer Schatz der mittelalterlichen Baukunst, das Chateau de Bazoches. Dieses an den waldreichen Gebirgshängen des Morvan gelegene Schloss wurde etwa um 1300 fertiggestellt. 1675 kaufte es Marschall de Vauban, der Festungsbaumeister Ludwig des Vierzehnten, des "Sonnenkönigs". Der heutige Besitzer, ein Nachfahr des Festungsbaumeisters, machte das Schloss 1997 öffentlich zugänglich. Beeindruckend sind besonders die Original-Bauskizzen des großen Architekten, die im Inneren ausgestellt sind.

Für Naturfreunde ist der gleich hinter dem Schloss beginnende urwüchsige Wald des Morvan besonders anziehend. Nach einer kurzen Wanderung gelangt man an das Ufer des kleinen Flusses Cure, der im Naturpark des Mittelgebirges entspringt. In der Nähe des Dorfes Pierre-Perthuis ist die Landschaft besonders schön. Dort führt außerdem eine Brücke aus dem Jahr 1770 über den Fluss. Der französische Jakobsweg folgt dem Verlauf der Cure ein Stück weit, bis er sich weiter nach Süden in Richtung der Gipfel und Täler des Morvan fortsetzt.

Raue Schönheit der Bretagne - Ein Besuch auf der "Schönen Insel"

Seitliche Aufnahme, Welle im türkisen Meer kommt aufs Land zu
Barrel © Felipe Oliveira - www.fotolia.de

Die Belle-Île heißt nicht umsonst "Schöne Insel": Der nur 20 Kilometer lange Flecken vor der bretonischen Südküste gehört zu den beliebtesten Urlaubsorten Frankreichs und besitzt eine beeindruckende Anzahl von Stränden.

Dazu gehören breite Strände, an denen sich im Sommer die Touristen tummeln ebenso, wie abgelene winzige Badebuchten mit gerade mal Platz für zwei Strandtücher. Die Badebuchten verstecken sich in der malerisch schönen Steilküste, die einen großen Teil der Belle-Île umgibt und die am besten auf langen Wanderungen oder Fahrradtouren entdeckt wird. Im Inneren der Insel bieten duftige Pinienwälder Schatten vor der Sommersonne. Wer nicht mit dem Fahrrad fahren will, kann am Hafen von Le Palais putzige kleine Cabrios mieten, die eher an Kirmeswagen als an echte Autos erinnern.

Obwohl Belle-Île geografisch noch im Norden Frankreichs liegt, beherrscht ein fast mediterranes Lebensgefühl die Plätze der kleinen Städtchen, in denen Einheimische und Touristen gleichermaßen in den Cafés die Sonne und köstliche bretonische Fischgerichte zum gekühlten Rosé genießen. Wenn dann der Abendwind sanft die Wangen streichelt, ist das Urlaubsglück auf der schönen Insel perfekt.

Touristenziel Vélezay und mehr: Auf mittleralterlichen Pilgerwegen das Burgund entdecken

Das malerische Burgund steht in Frankreich touristisch im Schatten bekannterer Regionen wie der Provence und der Bretagne, doch bei Pilgern ist die ostfranzösische Region berühmt: Von hier führt der Jakobsweg gen Süden nach Santiago de Compostela und noch heute sind jedes Jahr hunderte Pilger im Burgund unterwegs.

Ihr wichtigstes Ziel ist der malerische Ort Vélezay, der heute nur noch ein 700-Seelen-Dorf ist, aber im Mittelalter mit 10.000 Einwohnern eine wichtigte Stadt war. Hier rief der später heilig gesprochene Prediger Bernhard von Clairvaux zum Kreuzzug auf und später sammelten hier die Könige Richard Löwenherz und Philipp II. ihre Armeen um ins heilige Land aufzubrechen. Später gründete Franz von Assisi sein erstes Kloster in Frankreich in Vézelay. Die 900 Jahre alte Basilika Sainte Madeleine gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Doch nicht nur das zu einem „der schönsten Dörfer Frankreichs“ gekürte Vézelay ist einen Besuch wert. Sehenswert ist auch das nahegelegene Château de Bazoches aus dem 12.Jahrhundert, das einst dem berühmtem Festungsbaumeister Vauban gehörte, der im Dienste von Ludwig XIV. stand. Erst 1997 öffneten Vaubans Nachkommen das Schloss für Besucher.

Der Cognac aus Cognac - Eine Gourmetreise in den Südwesten Frankreichs

Zigarren liegen neben Cognacgläsern auf Holztisch
quality cigars and cognac © adrian_am13 - www.fotolia.de

Den Cognac kennt auch in Deutschland jeder als edlen Weinbrand, der vor allem in den Wintermonaten gerne genossen wird. Doch kaum jemand kennt das andere Cognac - die Stadt, die dem Weinbrand seinen weltberühmten Namen gab.

Nur 20.000 Einwohner hat das Städtchen etwa 100 Kilometer nördlich von Bordeaux, in der bereits seit dem 17. Jahrhundert spezielle "haltbare" Weine produziert wurden um sie in die Kolonien jenseits des Atlantiks zu verschiffen.

Heute ist die Stadt Cognac eine gemütliche Kleinstadt mit alten Handelshäusern, gepflegten Parks und verwinkelten Kopfsteingassen, die zur Charente hinunterführen, dem Fluss auf dem die Cognac-Fässer einst zum Seehafen von Rochefort verschifft wurden.

So verwundert es wenig, dass die großen Cognac-Hersteller noch heute ihre Sitze am Flussufer haben. Berühmt ist das Château de Cognac aus dem Mittelalter, in dem der spätere König Franz I. geboren wurde und in dem heute die Kellerei Otard ihren Sitz hat.

Besucher können nicht nur die mittelalterlichen Räume der Burg besuchen, deren Dekorationen niemand geringer als Leonardo Da Vinci malte, sondern auch an Cognac-Verkostungen teilnehmen.

Gleich hinter dem Ortsrand beginnen die Weinbaugebiete von Cognac, die von so großen Namen wie Hennessy und Rémy Martin dominiert werden. Besichtigungen und Verkostungen sind überall möglich. So verkehrt auf dem riesigen Gelände von Rémy Martin sogar eine kleine Bahn um die Besucher herumzufahren.

Dabei erfahren sie dann erstaunliche Dinge. So verdunsten jedes Jahr 8 Millionen Liter Wein während der Reifung des Cognacs. Die Einheimischen nennen den hochprozentigen Dunst "part des anges" - den Anteil für die Engel.

Entspannt durch Burgund reisen – mit einem Hausboot auf dem Canal du Nervais

Hausboot aus Holz, umgeben von grünen Pflanzen auf einem Fluss
houseboat © Dennis Vetu - www.fotolia.de

Der Canal du Nivernais ist einer der landschaftlich reizvollsten Wasserwege in Frankreich. Wer die 174 Kilometer von der Loire zur Seine mit dem Hausboot entlang schippert, erlebt das Burgund von seiner schönsten Seite – vorbei an Weinbergen, mittelalterliche Städtchen, sanften Hügeln.

Hausboot-Touren auf dem Canal du Nivernais

Einen Bootsführerschein brauchen Urlauber auf dem Kanal nicht. Wie auf anderen Strecken üblich, gibt es aber eine ausführliche Einweisung in Boot und Terrain. Und das ist auch richtig so, denn Hobbykapitäne haben an den Hebebrücken, Tunnels und uralten Holzschleusen reichlich Gelegenheit, ihr Geschick zu beweisen. Wer keinen Spaß an Abenteuern hat, sollte seine Tour im schleusenärmeren Südteil des Kanals planen.

Nördlicher Endpunkt der Hausboot-Touren ist Auxerre, die schöne Hauptstadt des Nièvre. Zur idyllischen Kulisse gehören außerdem die Weinberge von Chablis und das mittelalterliche Clamecy. Am südlichen Ende lädt der lebhafte Markt von Decize zu einem Bummel.

Die Umgebung um den Canal du Nivernais erkunden

Tipp: Auch abseits des Wassers gibt es im Nivernais viel zu entdecken. In den Häfen können Freizeitkapitäne das Steuerrad gegen einen Fahrradlenker tauschen und radelnd die Umgebung erkunden. Ein besonderes Erlebnis ist etwa eine Weinberg-Tour.

Fußgängerbrücke zum Mont-Saint-Michel freigegeben

Luftaufnahme von Le Mont-Saint-Michel im französischen Wattenmeer bei Ebbe
Le Mont Saint-Michel tidal island in beautiful twilight at dusk, Normandy, France © 4Max - www.fotolia.de

Eines der beliebtesten Touristenziele in Frankreich ist nun auch zu Fuß erreichbar. Die 700 Meter lange Fußgängerbrücke zum Mont-Saint-Michel wurde nun feierlich eröffnet.

Mont-Saint-Michel nun bei Ebbe und Flut erreichbar

Vom österreichischen Stararchitekten Dietmar Feichtinger entworfen, verbindet die Brücke das Festland mit der Klosterinsel, auf der das Unesco-Weltkulturerbe zu finden ist. Die Brücke kann nur von Fußgängern genutzt werden. Im Gegensatz zum bisherigen Zubringer jedoch bei Ebbe wie auch bei Flut. Die Baukosten für die Brücke betragen 43 Millionen Euro.

Rund zwei Millionen Besucher kann die Klosterinsel pro Jahr verzeichnen. Damit hat sie den größten Besucherstrom nach Paris. Die alte Dammstraße, die bis jetzt genutzt wurde, wird nun weggebaggert. Die war nur bedingt nutzbar, was dem Ausflugsziel mitunter einen etwas faden Beigeschmack verlieh.

Die folgenden Ziele eignen sich perfekt für einen entspannten Urlaub in Frankreich...

Wellness in Frankreich

Um einen Wellnessurlaub zu verbringen, braucht es nicht unbedingt ein darauf spezialisiertes Hotel - sofern die Umgebung einen gewissen Entspannungsfaktor mitbringt, kann man sich bereits wunderbar erholen. Doch natürlich gibt es auch in Frankreich zahlreiche entsprechende Unterkünfte. Im Folgenden geben wir Ideen für den Wellnessurlaub in unterschiedlichen französischen Regionen.

Rauhes Meer und keltische Kultur: Die Bretagne

Die Bretagne liegt an Frankreichs rauer Nordwestküste. Die Halbinsel grenzt im Süden an den Atlantischen Ozean und an den Ärmelkanal im Norden.

Die Landschaft der Bretagne zeichnet sich durch ausgedehnte Strände, spektakuläre Steilküsten und zahlreiche vorgelagerte Inseln aus. Die Städte der Region wie Rennes, Caoncarneau, Dinan oder Vannes bieten einige schöne Sehenswürdigkeiten.

Atemberaubende Küstenlandschaft

Charakteristisch für die Bretagne ist ihre schroffe Küstenlandschaft. Einer der schönsten Abschnitte ist die Cote de Granit Rose zwischen Paimpol und Trébeurden. Hier gibt es bizarre Felsformationen zu bewundern, die aus rötlichem Granit bestehen.

Die äußerste Spitze der Bretagne bildet die weltberühmte Pointe du Raz. Es handelt sich um eine 72 Meter hohe Klippe, die steil aus dem Meer ragt.

Entlang der Küste gibt es rund 800 kleine vorgelagerte Felsen und Inseln. Zu den schönsten unter ihnen gehört die Blumeninsel Ile de Bréhat im Ärmelkanal, die eine außergewöhnliche Pflanzenpracht bietet.

Ebenfalls im Ärmelkanal liegt die Ile de Batz, auf der es einen sehenswerten Tropengarten gibt. Der westlichste Punkt der Bretagne ist die Insel Ouessant, deren Landschaft von schroffen Klippen und Felsen geprägt ist. Überragt wird die Insel von einem historischen Leuchtturm.

Nahe Ouessant liegt die Ile Molène. Sie ist ein Geheimtipp für einen Badeurlaub, denn sie hat ausgedehnte weiße Strände zu bieten.

Auf der Atlantikinsel Ile de Sein gibt es einen schönen Naturpark. Darüber hinaus sind die Kirche und die Leuchttürme der Insel sehenswert.

Im Südosten der Bretagne lädt die Belle Ile dazu ein, ihre zahlreichen idyllischen Buchten und spektakulären Küstengrotten zu erkunden. Badeurlauber werden die Dünen, Sandstrände und Klippen der Belle Ile zu schätzen wissen.

Die Städte der Bretagne

Concarneau zählt zu den schönsten Hafenstädten der Bretagne. Man kann bei einem Spaziergang über die Stadtmauer einen Blick in die historische Altstadt oder zum Hafen werfen. Sehenswert ist außerdem das Fischereimuseum.

Quimper wird von Kanälen des Flusses Odet durchzogen und verfügt über eine sehenswerte Fachwerkbebauung in der Altstadt. Rennes, die Hauptstadt der Bretagne, liegt dagegen im Binnenland. In Rennes gruppieren sich die Sehenswürdigkeiten um prachtvolle Plätze.

Besichtigen sollte man das Stadtschloss, das alte Rathaus, die Festung, den Jardin du Thabor und das Bretagnemuseum. Die Wahrzeichen der Bretagne sind die geheimnisvollen Megalithen und Dolmen, Steinskulpturen aus keltischer Zeit, denen man in der Bretagne zu Tausenden begegnet.

Urige Städte und gute Weine - Ein Urlaub im Elsass

Das Elsass zählt zu den schönsten Urlaubsregionen Frankreichs. Die ostfranzösische Region grenzt im Norden und Osten an Deutschland und an die Schweiz im Süden.

Landschaftlich wird das Elsass von der oberrheinischen Tiefebene geprägt. Die idyllische Lage zwischen Rhein und Vogesen schafft ideale Bedingungen für Obst- und Weinbau. Dazu gesellen sich malerische Ortschaften mit historischen Bauwerken und zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Straßburg und Colmar

Die größten und bekanntesten Städte des Elsass sind Straßburg und Colmar. Beide Städte verfügen in der Altstadt über eine bewundernswerte historische Bausubstanz aus Mittelalter und Früher Neuzeit.

Ein Wahrzeichen des gesamten Elsass ist das Straßburger Münster. Es ist eine der mächtigsten Kirchen ganz Europas und verfügt über eine beeindruckende gotische Fassade.

Das Portal ist reich mit Figuren verziert, und im Innenraum sind die wundervollen Glasmalereien und die astronomische Uhr besonders sehenswert. Ein Aufstieg auf den Kirchturm lohnt sich, um einen herrlichen Ausblick über ganz Straßburg zu erhalten.

Colmar wird auch Klein-Venedig genannt. Dies ist auf die vielen Kanäle zurückzuführen, die die Stadt durchziehen.

Die Altstadt hat zahlreiche kleine malerische Gassen zu bieten, in denen man auch prachtvolle Renaissancebauten trifft. Besuchen sollte man auf jeden Fall das Museum Unterlinden, in dem berühmte Werke der Renaissancemalerei ausgestellt werden, unter ihnen der Isenheimer Altar.

Mühlhausen, Sélestat, Ribeauvillé

Mittelalterlichen Charme versprüht die Altstadt von Mühlhausen. Zu sehen gibt es vor allem die Reste der Stadtbefestigung und das im 16. Jahrhundert erbaute historische Rathaus. Von der Spitze des Europaturmes aus kann man einen wundervollen Rundblick über Mühlhausen genießen.

Ins Zeitalter der Renaissance wird man hingegen in Sélestat versetzt. Die Altstadt des Ortes verfügt über zahlreiche Bauwerke aus dieser Epoche, unter anderem die Humanistische Bibliothek und den Uhrenturm.

Die architektonische Vielfalt des Elsass setzt sich in Ribeauvillé fort. Dort kann man zahlreiche Fachwerkhäuser bewundern, die im 16. und 17. Jahrhundert erbaut wurden. Sehenswert sind außerdem die Pfarrkirche St. Grégoire und der Metzgerturm.

Von Ribeauvillé aus kann man außerdem einen Abstecher zu den nahe gelegenen Burgruinen Grisberg, Ulrichsburg und Hohrappoltstein unternehmen. Riquewihr ist dank der komplett erhaltenen Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert eine der schönsten Ortschaften ganz Frankreichs.

Höhepunkte einer Besichtigung sind hier die Burg Reichenstein und der Torturm. Nicht umsonst ist der Storch das Symbol von Riquewihr, denn zahlreiche dieser Tiere haben hier ihre Nistplätze.

Seebäder und Burgen - Entspannen in der Normandie

Im rauen Norden Frankreichs liegt die Normandie. Sie gliedert sich in die untere Normandie entlang der Küste des Ärmelkanals und die obere Normandie, die aus der Seineregion im Norden von Paris besteht.

Beide Regionen faszinieren ihre Besucher mit herrlichen Landschaften und malerischen Burgen und Schlössern aus dem Mittelalter. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten in den Städten der Normandie wie Rouen, Le Havre und Caen.

Mont St. Michel

Die kleine Insel Mont St. Michel dürft wohl das bekannteste Reiseziel in der Normandie sein. Sie liegt im Westen der Region nahe der Bretagne. Auf der Insel befinden sich ein altes Kloster sowie ein umliegendes Dorf.

Bei Ebbe gelangt man durch die Bucht zu Fuß auf die Insel und kann dort die Stadtmauer und das Kloster besichtigen. Mont St. Michel mit den herrlichen Klosterbauten und seiner einzigartigen Lage zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Mit 3,5 Mio. Besuchern jährlich ist die Insel eine der am meisten frequentierten Sehenswürdigkeiten ganz Frankreichs.

Honfleur und Rouen

Besonders sehenswert ist der Künstlerort Honfleur. Dort kann man entlang des Hafenkais die Maler bei der Arbeit beobachten. Durch die Altstadt führen kleine, malerische Gassen, und über den Pont de Normandie gelangt man von Honfleur aus in die Großstadt Le Havre.

Kulturelles Zentrum und Hauptstadt der Normandie ist Rouen. Die Fachwerkbauten in der historischen Altstadt und die imposante Kathedrale muss man gesehen haben.

Rouen gilt als Stadt der 100 Kirchtürme, und in der Tat verfügt es über eine Vielzahl prachtvoller Kirchenbauten. Zu den schönsten gehören St. Maclou und St. Ouen.

Etretat und Bayeux

Beim Küstenort Etretat gibt es eine spektakuläre Felsenküste mit Kreideklippen in vielfältigen Formationen. Auf den Klippen bietet sich die Gelegenheit für ausgedehnte Spaziergänge und einen herrlichen Blick aufs Meer.

Ebenfalls am Ärmelkanal liegt Bayeux. Sehenswert ist hier die imposante gotische Kathedrale. Besuchen sollte man außerdem das Musée de la Tapisserie, wo ein berühmter Wandteppich Szenen aus der Invasion der Normannen in England im Jahre 1066 zeigt.

Für einen Badeurlaub ist das Seebad Deauville empfehlenswert. Es zeichnet sich durch zahlreiche schöne Bauten aus der Belle Epoche aus.

Auch die Strandpromenade und das Casino erinnern an diese Zeit. Ebenso schön ist das Seebad Dieppe. Die alten Kirchen und Schlösser im Stadtzentrum sind ebenso sehenswert wie das Fischereiviertel, wo man ein Schiffsbau- und Fischereimuseum besuchen kann.

Urlaub für die Seele in der Provence und Cote d'Azur

Die Provence zählt unbestritten zu den schönsten französischen Landschaften. Die Region erstreckt sich vom Rhonetal bis zur italienischen Grenze und umfasst somit weite Teile der französischen Mittelmeerküste.

In der Provence liegt die Cote d'Azur, die bevorzugte Urlaubsregion des europäischen Jet-Sets. Weltberühmte Küstenstädte wie Cannes, Nizza, Monaco und Saint-Tropez verleihen der Region einen besonderen Glanz. Doch auch weniger bekannte Orte der Provence haben einiges zu bieten.

Lavendelfeld in der Provence
Lavendelfeld in der Provence
Antikes und mittelalterliches Erbe

In einigen Städten der Provence kann man Überreste des antiken und mittelalterlichen Erbes dieses Landstriches bewundern. Das zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Amphitheater von Arles stammt aus dem Jahre 90 und verfügt über 25.000 Plätze. Die Arena wurde im Mittelalter zur Festung ausgebaut und diente in jüngerer Zeit als Stierkampfarena.

In Orange gibt es einen gut erhaltenen Stadtgründungsbogen, dessen Ornamente an die Eroberung Galliens durch die Römer erinnern. Das 18 Meter hohe Tor liegt an der Straße nach Lyon. Avignon war im Mittelalter zeitweilig der Sitz der französischen Päpste.

Auf dem Hügel Rocher des Doms wurde neben der Kathedrale ein prachtvoller Papstpalast errichtet, der von sieben Päpsten zwischen 1309 und 1417 bezogen wurde. Südlich von Avignon kann man in Glanum eine komplette Römerstadt besichtigen. Besonders sehenswert sind das Mausoleum und der Triumphbogen.

Menton, Nizza und Cannes

Gegenüber den berühmten Badeorten wie Cannes oder Nizza ist Menton ein Geheimtipp. Die Ortschaft liegt im Osten der Provence und bietet in seiner Altstadt ein einzigartiges Flair.

  • Renaissancevillen
  • Gärten und
  • Parks sowie
  • pastellfarbene Fassaden

vermitteln den Eindruck eines idyllischen Toskana-Dorfs.

Für Strand- und Badeurlauber sind die Uferpromenade und der feine Sandstrand absolute Highlights, zumal sie nicht so überfüllt sind wie in Cannes oder Nizza.

Die berühmteste Strandpromenade der Provence ist allerdings die Promenade des Anglais in Nizza. Hier tummeln sich nicht nur die Reichen und Schönen, die Promenade ist auch ein Paradies für Spaziergänger, Jogger, Inlineskater und Skateboardfahrer. Gesäumt wird die Promenade des Anglais nicht nur von Luxushotels, sondern auch von zahlreichen kleinen Restaurants.

Cannes ist vor allem durch das alljährlich stattfindende internationale Filmfestival bekannt. Der prachtvollste Boulevard von Cannes, der auch zum Festspielhaus führt, ist die Croisette, die auf zwei Kilometern Länge vom Pointe Croisette bis zur Innenstadt führt.

Getränke und Spezialitäten

In Frankreich gibt es unterschiedliche Regionalküchen. Bekannt ist die französische Küche für die große Vielfalt und besonders gute Qualität. 2010 wurde das "gastronomische Mahl der Franzosen" zum immateriellen Kulturerbe von der UNESCO ernannt.

Die gehobene Küche Frankreichs wird als haute cuisine bezeichnet. Sie entstand im 19. Jahrhundert und wurde als grand cuisine in den Restaurants auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zu den typischen aus Frankreich bekannten Nahrungsmitteln und Gerichten zählen beispielsweise diverse Saucenarten wie

  • Béchamelsauce
  • Sauce Hollandaise oder
  • Sauce béarnaise.

Frankreich wird zudem mit Baguette und Croissant in Verbindung gebracht. Auch der Flammkuchen mit Ursprung im Elsass ist typisch französisch. Ebenso bekannt ist das Land, je nach Region, für:

  • kräftigen Käse
  • Meeresfrüchte, besonders Austern, Hummer und Muscheln
  • Artischocken
  • Trüffel
  • Foie gras (Enten- oder Gänsestopfleber)
  • frische, mediterrane Gerichte mit vielen Kräutern ("Kräuter de Provence")
  • Bouillabaisse (Fischeintopf aus Marseille)
  • Weinbergschnecken
  • Zwiebelsuppe
  • Coq au vin (Eintopf)
Frankreich ist für seine vielen leckeren Käsesorten bekannt
Frankreich ist für seine vielen leckeren Käsesorten bekannt

Zu den beliebten Süßspeisen zählen Crêpes und Crème brûlée. Frankreich ist zudem berühmt für seine Weine, auch der Calvados, ein Apfelbranntwein, stammt von hier.

Ausführlichere Informationen zur französischen Küche erhalten Sie hier.

In Frankreich dürfen demnächst größere Geldbeträge nicht mehr bar bezahlt werden

Rechte Hand zieht Geld aus Geldautomat heraus
geld abheben © Stefan Redel - www.fotolia.de

In Frankreich soll demnächst ein sogenanntes Bargeldverbot gelten, was bedeutet, dass größere Beträge, geplant sind ab 1.000 Euro, nicht mehr in bar bezahlt werden dürfen. Zusätzlich sollen auch weniger 500-Euro-Scheine ausgeben werden. So könnten Verbraucher, die sich beispielsweise einen neuen Computer oder einen Gebrauchtwagen kaufen wollen, Schwierigkeiten bei der Bezahlung mit Bargeld bekommen.

Der Hintergrund ist der Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche, wie aus Regierungskreisen vernommen wird. Durch diese Maßnahme erhoffen sich die Behörden mehr Steuereinnahmen. Die meisten Franzosen sehen diese ganze Aktion eher gelassen und so sind auch keinerlei Proteste angesagt. Die neue Regelung soll ab 2014 gelten und schon heute bekommt man Probleme, wenn man in einem Geschäft mit einem 500-Euro-Schein bezahlen will.

Auch in Großbritannien sind diese "großen" Scheine schon seit 2010 verboten, weil sie angeblich nur in kriminellen Kreisen verbreitet sind. Übrigens eine Million Euro in 500-Euro-Scheinen wiegen gerade einmal 2,5 Kilogramm. Wer also bei Günther Jauch in dessen Sendung "Wer wird Millionär" den Hauptgewinn gewinnt, kann diesen bequem in einem Umweltbeutel nach Hause tragen.

Zu diesem Thema fällt einem auch die lustige Kurzgeschichte "Die eine Million-Pfund-Note" von dem Schriftsteller Mark Twain ein, die auch 1954 mit Gregory Peck in der Hauptrolle verfilmt wurde. Die Geschichte spielt im Jahr 1903, wo ein mittelloser Amerikaner in London von zwei wohlhabenden Brüdern diese Geldnote erhält und damit, ohne sie einlösen zu müssen, einige Zeit wohlhabend lebt.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: eiffelturm © philipus - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Senanque 3 © Pixelwolf2 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Frankreich Geografische Lage 3 © Frank Optendrenk - paradisi.de
  • Bildnachweis: Frankreich Geografische Lage 1 © Frank Optendrenk - paradisi.de
  • Bildnachweis: Französische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Notre Dame de Paris Cathedral, Paris, France © aiisha - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Arc de Triumph in Paris, France, on a bright afternoon © tilialucida - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: father and son in oceanarium © Olesia Bilkei - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Lavender field and a lone tree © Andreas Karelias - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Käseplatte © HLPhoto - www.fotolia.de

Autor:

Annette Folge - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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