Es ist ganz normal, dass es in einer Ehe auch mal hoch hergeht und Streit gibt. Sie sollten jedoch darauf achten, dass solche kleinen Meinungsverschiedenheiten nicht in wirklichen Ehestress ausarten. Was Sie selbst dafür tun können, und worauf Sie achten sollten, das verraten wir Ihnen gerne.
Meist sind es die Kleinigkeiten, die die Gemüter erhitzen. Die offene Zahnpastatube gilt zwar als Klischee, ist jedoch tatsächlich häufig ein großer Streitpunkt. Sind wir mal ehrlich: Sie wissen ganz genau, was Ihren Partner stört. Also versuchen Sie doch einfach, sich diese Dinge abzugewöhnen.
Meist sind es ohnehin Sachen, an denen Ihr Herz nicht wirklich hängt, sondern die Sie sich einfach im Lauf der Zeit angewöhnt haben. Arbeiten Sie an sich.
Gleichzeitig können Sie auch den Partner bitten, seine - ebenfalls dem Klischee entstammenden - Socken nicht einfach herum liegen zu lassen. Sprechen Sie Dinge an, die Sie stören, aber nicht in einem gereizten und genervten Ton, sondern lieber an einem guten Tag und in einem sachlichen Tonfall.
Geben Sie dem Partner eine Chance zu erkennen, was Sie so nervt, vielleicht ist er ja einsichtig und möchte Rücksicht nehmen.
Ehestress vermeiden können Sie aber auch durch Vertrauensbeweise. Besonders Frauen sind häufig eifersüchtig und entwickeln mitunter einen regelrechten Kontrollzwang. Bei Männern ist dies im allgemeinen weniger ausgeprägt, kann aber auch vorkommen.
Also: Lassen Sie Ihrem Partner seine Freiräume. Fragen Sie ihn nicht, wo er so lange gewesen ist, wenn er gut gelaunt von einem Treffen mit Freunden nach Hause kommt. Lassen Sie ihm genügend Zeit für seine Hobbys und gestehen Sie ihm seine Freiräume zu.
Nehmen Sie dieselben Rechte aber auch für sich in Anspruch. Schaffen Sie sich selbst ebenfalls Freiräume, und unternehmen Sie Dinge auch ohne Ihren Partner. Etwas Abstand voneinander tut beiden Partnern gut, solange die Zeiträume überschaubar und nicht übertrieben sind.
Wenn Ihr Partner abends müde und gestresst nach Hause kommt, lassen Sie ihm etwas Zeit, sich zu erholen. Fallen Sie nicht gleich mit all den Problemen über ihn her, die sich über den Tag hinweg angesammelt haben. Lassen Sie ihm Zeit zum Durchatmen.
Im Gegenzug können Sie ihn aber auch um Hilfe bei den Arbeiten bitten, die Sie am Wochenende im Haushalt zu erledigen haben. So unterstützen Sie sich gegenseitig und richtiger Stress kann gar nicht erst aufkommen.
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