Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen - Merkmale, Funktion und weltbekannte Vertreter

Grafik mit Koffer und bekannten Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten in Form einer Weltkugel vor blauem Himmel

Eine Sehenswürdigkeit kann u.a. eines der Wahrzeichen einer Stadt sein - So informieren Sie sich über Sehenswürdigkeiten im eigenen Wohnort

Auf Reisen ist es für die meisten Urlauber ganz selbstverständlich, sich einige Sehenswürdigkeiten des fremden Landes anzusehen. Selbst wer nur innerhalb Deutschlands unterwegs ist, möchte nicht nach Hause zurückkehren, ohne wenigstens ein bisschen Kunst und Kultur gesehen zu haben. Erstaunlicherweise wissen die wenigstens Menschen jedoch etwas über die Sehenswürdigkeiten an ihrem eigenen Wohnort. Das zu ändern kann eine spannende und lohnenswerte Herausforderung sein.

Merkmale und Funktion von Sehenswürdigkeiten

Bei einer Sehenswürdigkeit handelt es sich beispielsweise um ein Kultur- oder Naturdenkmal von besonderer Bedeutung oder auch um etwas anderweitig Spektakuläres, welches oft im Zusammenhang mit touristischen Attraktionen genannt wird. Durch die Vorstellung in diversen Medien, wie etwa Fernsehen, Internet, Zeitschriften oder Flyer, wird auf solche Objekte aufmerksam gemacht, sodass es für den Leser interessant wird, diese Sehenswürdigkeit auch einmal live zu erleben.

Sie haben somit eine touristische Funktion; gleichzeitig stehen sie - je nach Art - zum Beispiel für die Geschichte einer Stadt oder Region. Genauso ist es möglich, dass Sehenswürdigkeiten besondere Aspekte der Natur hervorheben. So können historische Bauwerke dazu zählen, aber auch Naturdenkmäler wie besondere Vegetationszonen, Seen oder Berge.

Viele Sehenswürdigkeiten sind weit über das jeweilige Land bekannt und ziehen Touristen aus der ganzen Welt an. Häufig handelt es sich auch um ein so genanntes Wahrzeichen einer Stadt.

Wahrzeichen

Wahrzeichen lassen sich als besondere Erkennungszeichen eines Ortes, als Charakterisierung einer Stadt oder auch eines geografischen Objekts beschreiben. Dabei ist die Bezeichnung "Wahrzeichen" kein offizieller Titel und auch viele Sehenswürdigkeiten lassen sich dazu zählen.

Früher dienten solche Städtewahrzeichen als Beleg, dass jemand einen bestimmten Ort besucht hat; wer über dieses Merkmal - damals wurde es als Kuriosität einer Stadt bezeichnet - etwas zu berichten wusste, konnte seinen Aufenthalt im Ort nachweisen. Funktion eines Wahrzeichens war es bis ins 17. Jahrhundert, Aufmerksamkeit zu erregen.

Wahrzeichen können sein:

  • Bauwerke, z.B. von besonderer Konstruktion
  • Pflanzen, z.B. eine, die man mit einem bestimmten Land in Verbindung bringt
  • Naturräume, z.B. Strände, Seen, Berge
  • fiktive Figuren, z.B. die Statuen berühmter Märchen- oder Sagenfiguren
Wahrzeicehn und Sehenswürdigkeiten gibt es auf der ganzen Welt unzählige
Wahrzeicehn und Sehenswürdigkeiten gibt es auf der ganzen Welt unzählige

Wer die Sehenswürdigkeiten (s)einer Stadt einmal besichtigen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, sich zu informieren...

Sich über Sehenswürdigkeiten informieren

Wenn man in einer Stadt aufgewachsen ist, beziehungsweise schon eine sehr lange Zeit dort lebt, so ist man meist blind für die vielen Schilder und Tafeln, die auf bekannte Sehenswürdigkeiten hinweisen. Deshalb sollte man sich einmal bewusst einen Tag frei nehmen, um einfach ein wenig ziellos durch den Ort zu streifen.

Dabei ist es natürlich wichtig, bewusst auf solche Schilder zu achten. Es ist erstaunlich, was man in der Hektik des Alltags Tag für Tag einfach übersieht.

Die Sehenswürdigkeiten in der eigenen Heimat zu entdecken ist auch sehr interessant
Die Sehenswürdigkeiten in der eigenen Heimat zu entdecken ist auch sehr interessant

Tourismusverband und Fremdenverkehrsamt

Gute Tipps und Anregungen bekommt man auch beim Tourismusverband oder im Fremdenverkehrsamt. Selbst kleinste Ortschaften verfügen über eine Stelle, die sich um solche Angelegenheit kümmert.

Möchte man sich nicht die Blöße geben und persönlich nachfragen, so kann man sich auch einfach mit Flyern und Broschüren eindecken. Hierin sind meist auch Anfahrtsskizzen und Wegbeschreibungen enthalten, so dass man sein Ziel schnell erreicht.

Über Sehenswürdigkeiten geben Tourismusverband, Fremdenverkehrsamt sowie Stadtpläne auskunft
Über Sehenswürdigkeiten geben Tourismusverband, Fremdenverkehrsamt sowie Stadtpläne auskunft

Stadtgeschichte

Interessante Ergebnisse bringt auch das Durchstöbern alter Chroniken im Stadtarchiv. Dort findet man meist spannenden Fakten und Geschichten, die bereits längst in Vergessenheit geraten sind. Die Schauplätze der Vorkommnisse sind allerdings selten verschwunden, so dass man sie mit dem neuen Hintergrundwissen auch heute noch besichtigen kann.

Natürlich nimmt das Lesen solcher Chroniken sehr viel Zeit in Anspruch. Größere Städte verfügen in der Regel über eine gebundene Stadtgeschichte, in der die wichtigsten Vorkommnisse als Buch zusammengefasst sind. So braucht man sich auch nicht mit vergilbten Blättern und verschwundenen Zeilen herumzuschlagen.

Bekannte

Wer sich traut, kann auch einfach einmal im Bekanntenkreis herumfragen. Jeder kennt irgendeine Sehenswürdigkeit der eigenen Stadt und so kommt mit der Zeit eine ansehnliche Summe an Ausflugszielen zustande. Als Gruppe bekommt man häufig vergünstigte Konditionen bei Eintrittsgeldern und Fahrkarten; das Zusammentun lohnt sich in diesem Fall also gleich doppelt.

Führungen

Bei Führungen sollte man sich so früh wie möglich anmelden, damit die Gruppe nicht wegen mangelnder Kapazitäten auseinander gerissen werden muss.

Berühmte Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen im Überblick

In jeder zumindest größeren Stadt wird man eine bestimmte Sehenswürdigkeit oder ein Wahrzeichen finden können. Es gibt solche, die für das eigene Land von Bedeutung sind; wiederum andere sind über dessen Grenzen hinaus bekannt. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählen beispielsweise:

und viele weitere. Als Wahrzeichen gelten u.a.:

  • die die Golden Gate Bridge
  • der Eiffelturm
  • die Kirschblüte als Japans Wahrzeichen
  • die Kreidefelsen auf Rügen
  • die Grachten in Amsterdam
  • der Schiefe Turm von Pisa,

um nur eine kleine Auswahl zu nennen - besonders im Bereich der Bauwerke stimmen Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten häufig überein.

Neue Werke von Michelangelo entdeckt

Zwei neue Kunstwerke von Künstler Michelangelo wurden in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan entdeckt. Es sind zwei Kandelaber, die laut einer römischen Tageszeitung aus Marmor sind. Michelangelo hat sie während seiner Freskenmalereien gefertigt.

In Kürze will ein deutscher Kunstexperte über die Entdeckung in einem Buch berichten.

Dresdner Schloss: "Neue Grüne Gewölbe" übergeben

Die ersten Ausstellungsräume im Dresdner Schloss wurden den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden für die Ausstellung des "Neuen Grünen Gewölbes" übergeben. Ende 2006 sollen auf knapp 1.200 Quadratmetern die Wettinischen Schätze an ihrem einstigen Ort erneut ausgestellt werden.

Bisher hat der gesamte Wiederaufbau des Schlosses 169 Millionen Euro gekostet.

Neue spektakuläre Wassershow in Linz

Der "Linzer Donausommer 2004" bietet eine neue Attraktion: eine zwanzig Meter breite Wand aus Wasser.

Diese Wasserwand wird durch eine grosse Wasserorgel erzeugt. Filme oder Bilder werden auf diese Wasserwand zu bestimmten Zeiten projeziert.

Mona Lisa's Lächeln teilweise enträtselt

Das berühmte Lächeln der Mona Lisa wurde nun teilweise enträtselt.

Die Wissenschaftler Christopher Tyler und Leonid Kontsevich vom Smith-Kettlewell-Institut in San Francisco haben Testreihen mit zwölf Freiwilligen durchgeführt und dabei das neue Phänomen "visual noise" entdeckt. Dieses Phänomen wird durch Muster und Kontraste hervorgerufen und hängt mit Nervenreizen auf der Netzhaut und deren Verarbeitung zusammen.

Bei den Tests wurde das Lächeln der Mona Lisa durch verschiedene Grauschleier unterschiedlich betont.

Zerfall der Chinesischen Mauer

Die Chinesische Mauer, das Weltwunder von China, zerfällt, da immer mehr Einheimische für ihren Baubedarf Steine aus der Mauer entfernt haben. Mittlerweile ist von den ehemals 6.300 Km Länge nur noch ca. 2.500 Km vorhanden.

Der amerikanische Astronaut Armstrong konnte seinerzeit aus seiner Weltraumkapsel die Mauer erkennen, wobei der Chinese Yang Lewei bei seinem Weltraumflug sie nicht mehr sah.

China sorgt sich auch um Attraktivität für die jährlichen Touristen und erwägt, dass Bauern für die Überwachung bestimmter Abschnitte bezahlt werden sollen.

Die bronzene Meerjungfrau von Boltenhagen ist wieder verschwunden

So mysteriös wie die bronzene Meerjungfrau auf einem Felsen des Ostseebades Boltenhagen von dem einen auf den anderen Tag aufgetaucht ist, so plötzlich verschwand sie nun auch wieder. Die rund 100 Kilogramm schwere Figur wurde zu einer Sehenswürdigkeit für die Urlauber der Region.

Die Wassernixe wurde sogar in ansässigen Souvenirgeschäften als Figur an die Touristen verkauft.

USA: Alcatraz wird renoviert

Das seit 1963 geschlossene US-Gefängnis Alcatraz in der Bucht von San Francisco wird renoviert.

Der über 60 Jahre alte Verriegelungsmechanismus im Haupt-Zellentrakt soll in dem historischen Gebäude von einer Schlosserwerkstatt wieder instand gesetzt werden, so dass die Zellentüren für die Touristen wieder mit einem lauten Knallen ins Schloss fallen können. Das ehemalige Gefängnis Alcatraz lockt pro Jahr rund eine Millionen Besucher an.

Italien: Venedig bald nur noch Matsch?

Seit einigen Tagen liegen die Gondeln und Boote in der italienischen Stadt Venedig vor Anker. Grund dafür ist der Wasserspiegel, der in den letzten Tagen stark gesunken ist.

Zur Zeit sind für die zahlreichen Touristen, die aus aller Welt die Wasserwege und historischen Gebäude bestaunen, nur schlammige Gassen zu sehen.

Mancherorts ist der Wasserspiegel so stark gesunken, dass man die Fundamente der auf Pfählen gebauten Häuser sieht.

Dubai hat nun das höchste Gebäude der Welt

Der "Turm von Dubai" (Burj Dubai) in den arabischen Emiraten ist über 509 Meter hoch und somit das höchste Bauwerk der Welt.

Dabei sind die Bauarbeiten noch nicht vollendet: Bis zum Jahr 2009 soll der Wolkenkratzer 700 Meter hoch ragen. Insgesamt 140 Etagen hat der Turm, der noch mit einem Lift mit einer Geschwindigkeit von 18 Metern pro Sekunde ausgestattet wird.

Dieser Lift soll zu den Panorama-Ebenen führen. Bislang war das Finanzzentrum "Taipeh 101" in Taiwan das weltweit höchste Gebäude.

Bricht die chinesische Mauer bald weg?

Laut Forschungen von Experten weist die chinesische Mauer erhebliche Substanzverluste auf und könnte in zwanzig Jahren sogar nicht mehr existieren. In der Provinz Gansu und im Bezirk Minqin sind Teile der Mauer besonders betroffen.

So schmolz die Mauer in Minqin beispielsweise in den letzten zwanzig Jahren um 40 Kilometer Länge und drei Meter Höhe. Schuld daran sind laut der Nachrichtenagentur Xinhua unter anderem Sandstürme. Auch die vielen Touristen und Vandalismus werden für den Zerfall der Mauer verantwortlich gemacht. In einzelnen Bereichen weist das Bauwerk ein Alter von über 2.000 Jahren und eine Länge zwischen 5.000 bis 6.500 Kilometern auf.

Schiefster Turm der Welt steht in Ostfriesland

Nach der offiziellen Bestätigung von Olaf Kuchenbecker von Guinness World Records in Hamburg steht nun der schiefste Turm der Welt in Suurhusen in Ostfriesland.

Der Turm hat einen Neigungswinkel von 5,07 Grad und ist damit im Vergleich zum "Schiefen Turm von Pisa", der 3,97 Grad geneigt ist, deutlich schiefer. Ein Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde soll noch innerhalb dieses Jahres erfolgen.

Ob das Bauwerk auch eine begehrte Sehenswürdigkeit für Touristenmassen wird, das ist noch unklar.

Wetterkapriolen: Gondeln in Venedig können nicht fahren

Venedig ist eigentlich dafür bekannt, dass es oft von Hochwasser heimgesucht wird. Dieses Jahr ist es allerdings andersrum: viele Kanäle sind wegen Ebbe nicht mehr befahrbar; die Gondeln liegen auf Grund. Der Schiffsverkehr kann nicht aufgenommen werden und kommt zum Erliegen.

Der Wasserstand ist teilweise um 61 cm niedriger, als der Normalwert sonst beträgt. Wettervorhersagen zufolge könnte sogar ein weiteres Absinken des Pegelstandes bevorstehen. An manchen Tagen ist nur noch der Canale Grande befahrbar. Wetterexperten weisen darauf hin, dass es im letzten Jahr an keinem Tag Hochwasser gab, was unter anderem zu den jetzigen Niedrigständen geführt haben kann.

Schneller auf den Eiffelturm zum Champagnertrinken

Im kommenden Herbst soll der Eiffelturm und auch die Aufzüge, die mit einer 100 Jahre alten Hydraulik-Technik betrieben werden, renoviert werden. Danach sollen die Warteschlangen kürzer werden, bisher muss man wenigstens eine Stunde Wartezeit einplanen, und auf der obersten Plattform kann man dann auch Champagner trinken. Zusätzlich soll eine Reservierung auch für Einzelpersonen über das Internet möglich sein.

Jährlich besuchen den Eiffelturm zirka sieben Millionen Menschen, so dass er nach Meinung der Betreiber die weltgrößte Sehenswürdigkeit ist, für die man Eintritt bezahlen muss.

Alte Pyramide wieder entdeckt

Vor gut 4.000 Jahren hatte Pharao Menkauhor den Auftrag für den Bau einer Pyramide gegeben, so berichtet der Leiter der ägyptischen Altertumsbehörde Zahi Hawass.

Es ist das Bauwerk, welches im Jahre 1842 von ihrem Entdecker, dem deutschen Archäologen Karl Richard Lepsius, "kopflose Pyramide" getauft wurde, weil der obere Teil der Pyramide nicht vorhanden war. Dann verschwand die Pyramide auf Grund von Verwehungen des Wüstensandes und wurde erst wieder im Jahr 2007 entdeckt.

Forscher hatten einen acht Meter hohen Sandberg abtragen lassen, unter diesem war das Fundament versteckt. Man vermutet auf Grund des Baustils, dass die Pyramide im der Regierungszeit der fünften Dynastie erbaut worden sein muss. Ein Zeichen, welches ebenso auf die Zeit schließen lässt, ist ein Sarkophagdeckel aus Granit.

Leider konnten in der Grabkammer keine Hinweise oder Namen, die Aufschlüsse über den Erbauer liefern könnten, gefunden werden.

Der Eiffelturm in Paris im Jahr 2008 mit einem neuen Rekordandrang der Besucher

Im Jahr 2008 waren auf dem Eiffelturm in Paris noch nie so viele Besucher gewesen. Wie der Betreiber SETE berichtet, waren im Jahr 2008 6,93 Millionen Besucher dort, was zum Vorjahr ein Plus von 0,5 Prozent ausmacht.

Für das Jahr 2009 rechnet man aber mit weniger Besuchern, weil die allgemeine Finanzkrise wohl auch nicht am Tourismus spurlos vorüber geht.

Immer mehr Touristen wollen die Risse in den Häusern von Staufen im Breisgau sehen

Breisgau: Bohrungen geraten an unter Druck stehende Grundwasserschicht

In der kleinen Ortschaft Staufen im Breisgau am Fuße des Schwarzwalds leben etwa 7800 Menschen. Vor etwa zwei Jahren wollte man das örtliche historische Rathaus mit klimafreundlicher Erdwärme beheizen, so dass eine österreichische Firma beauftragt wurde dies zu installieren.

Die Firma bohrte für sieben Sonden etwa 140 tief in den Grund unter dem Rathaus. Aber nach einiger Zeit zeigten sich Risse, zuerst nur wenige Millimeter stark, aber dann Zentimeter und auch an anderen Häusern zeigten sich erste Risse. Nach einem Jahr waren mehr als hundert Häuser betroffen und die Risse wurden immer größer. Auch hat sich die gesamte Stadt angehoben.

Magnet für zahlreichende Touristen

Wissenschaftler wurden nach Staufen geholt, die die Ursache klären sollen und man vermutet, dass man auf eine unter hohem Druck stehende Grundwasserschicht gestoßen war. Aber seit dieser Zeit fahren immer mehr Touristen in den Breisgau und in die Ortschaft Staufen, um sich die Risse in den Häusern anzuschauen.

Täglich laufen jetzt ganze Gruppen durch die historische Altstadt und suchen die Häuserfronten nach den Rissen ab, doch meistens sind diese nur innerhalb der Wohnungen zu sehen, aber manche Bewohner gestatten den Besuchern einen Blick in ihr Haus. Die Hausbesitzer sollen jede Veränderung ihrem Energieversorger Badenova melden, doch wie es im kommenden Winter mit der Energieversorgung aussieht, weiß man nicht.

Chinesische Mauer ist für 1.000 Deutsche wichtigste Sehenswürdigkeit

Blick entlang der Chinesischen Mauer
great wall © zhu difeng - www.fotolia.de

Eine Umfrage des Forsa-Institutes unter 1.001 Deutschen hat ergeben, dass die Chinesische Mauer die bedeutendste Sehenswürdigkeit überhaupt ist. Befragt worden waren Menschen ab 14 Jahren, die deutsche Sehenswürdigkeiten und die "neuen Sieben Weltwunder" nach ihrer Bedeutung sortieren sollten. Mit 71 Prozent schaffte es die Chinesische Mauer auf Platz eins. Das Kolosseum in Rom war 45 Prozent am wichtigsten und bekam damit Platz 2. Die peruanische Ruinenstadt Machu Picchu wurde auf Platz drei gewählt.

Unter den wichtigsten deutschen Bauwerken befindet sich auf Platz eins der Kölner Dom. Den zweiten Platz belegte das Brandenburger Tor. Auf Platz drei schaffte es das Schloss Neuschwanstein in Südbayern.

Roter Platz wird renoviert

Im Zentrum der historischen Altstadt von Moskau liegt der Rote Platz. Zu ihm gehören Sehenswürdigkeiten wie die Basilius-Kathedrale und das Lenin-Mausoleum. Nun steht der alte Platz vor einer umfangreichen Renovierung. Die Vermögensverwaltung des russischen Präsidenten teilte mit, die Reperaturarbeiten würden etwa 18 Monate umfassen.

Die Militärparade am 9. Mai nächsten Jahres steht daher möglicherweise auf der Kippe. Dennoch soll der Platz nicht komplett und dauerhaft für Besucher gesperrt werden. Seit 1990 gehört er zum UNESCO-Welterbe.

Zu hoher Besucherandrang am Eiffelturm in Paris

Das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt ist gnadenlos überfüllt. Fast zu jeder Tageszeit müssen die rund 35.000 täglichen Besucher stundenlang warten bis sie endlich den Turm besichtigen können. Obwohl der Eintritt zum Eiffelturm bezahlt werden muss, lassen sich viele Touristen das außergewöhnliche Bauwerk nicht entgehen.

Mittlerweile kann man im Internet sogar schon Eintrittskarten vorbestellen, um die Wartezeit etwas zu verkürzen. Am Abend aber lässt das Besucheraufkommen am Eiffelturm etwas nach, dann kann man mit der geringsten Wartezeit rechnen.

Das Wahrzeichen von Paris, der Eiffelturm, bekommt ein neues Kleid

Eiffelturm erhält alle sieben Jahre einen neuen Anstrich, ist aber für Touristen weiter zugänglich

Pariser Eifelturm von unten fotografiert, blauer Himmel
eiffelturm © philipus - www.fotolia.de

Alle sieben Jahren muss das Wahrzeichen der Stadt Paris einen neuen Anstrich erhalten, wobei dies etwa eineinhalb Jahre dauert. Jetzt ist es also wieder an der Zeit gewesen und seit dem letzten Jahr im März, nach der 120. Jahresfeier, denn am 31.März 1889 wurde er zur Weltausstellung eingeweiht, wird also dort wieder geschmirgelt und gestrichen.

Bronzefarbener Anstrich

Für die gesamte Stahlkonstruktion werden etwa 60 Tonnen Farbe benötigt, dieses Mal wird der Eiffelturm in Bronzebraun gestrichen, in Orange und Kastanienbraun war er im Laufe der Jahrzehnte auch schon zu sehen. Da man aber den Zugang zum Turm nicht einfach versperren kann, denn jährlich kommen Millionen von Touristen in die Stadt und natürlich auch zum Eiffelturm, hat man am Fuße des Turms eine Spezialreinigung eingerichtet, wo eventuelle Farbspritzer gleich entfernt werden können.

Da man bislang aber immer nur neue Farbe auf die alte gepinselt hat, besitzt der Turm mittlerweile eine so dicke Farbschicht, die aber eines Tages einmal komplett entfernt werden müsste. Doch nach einem geeigneten Verfahren dafür wird noch gesucht.

New Yorker Wahrzeichen wird im Herbst 2011 für mehrere Monate geschlossen

New York, Rückansicht Frauenkörper vor Freiheitstatue, in Hosentasche Postkarte
Sexy closeup of girl posing in front of the statue of liberty © Lukas Skarits - www.fotolia.de

New York-Reisende aufgepasst: Wer beabsichtigt, im Herbst 2011 die Metropole an der amerikanischen Ostküste zu besichtigen, muss dabei wohl oder übel auf den Besuch der Freiheitsstatue verzichten. Aus Sicherheitsgründen wird dann nämlich unten im Sockel eine zweite Treppe errichtet, die dazu dienen soll, die zahlreichen Besucher im Ernstfall schneller und effektiver evakuieren zu können.

Unklar ist bisher jedoch, wie lange die Bauarbeiten voraussichtlich andauern und welche Teile davon genau betroffen sein werden. Auslöser für die Überlegungen waren übrigens die Terroranschläge vom 11. September 2001, unter denen die Stadt bis heute zu leiden hat.

Im Kulturerbe wird jetzt auch der bekannte Fußgängerüberweg der Beatles aufgenommen

Im Jahr 1969 haben die vier Beatles Paul McCartney, John Lennon, George Harrison und der Schlagzeuger Ringo Starr ein Album produziert, das "Abbey Road". Auf dem Cover waren die Vier dann beim Überqueren der Straße im Londoner Norden auf einem Zebrastreifen zu sehen.

Jetzt soll also dieser Zebrastreifen, den schon viele Beatles-Fans fotografiert und auch die damalige Szene zum Teil nachgestellt haben, zum Kulturerbe erklärt werden. In Großbritannien wäre dies der erste Fall, wo kein Gebäude diesen Status erhalten würde. Paul McCartney fand diese Entscheidung des Kultusministeriums gut, denn besonders das damalige Jahr war für die Gruppe ein tolles Jahr.

Einer von den vier Beatles, John Lennon, wurde am 8. Dezember 1980 in New York erschossen, also jetzt vor gut 30 Jahren.

Massenandrang beim letzten Projekt des Künstlers Hundertwasser in Abensberg in Niederbayern

In der Stadt Abensberg in Niederbayern steht auf dem Gelände der Brauerei Kuchlbauer ein Turm, der Kuchlbauer-Turm, der aber auch den Namen Hundertwasserturm hat. Dieser 34,19 Meter hohe Turm wurde noch zu Lebzeiten des bekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser von diesem geplant, aber erst nach seinem Tod im Jahr 2000 von dem Architekten Peter Pelikan gebaut und anschließend im Auftrag des Besitzers der Brauerei Leonhard Salleck auch vollendet.

Im letzten Jahr wurde also das letzte Projekt von Hundertwasser eröffnet und seitdem herrscht dort ein Massenandrang von Besuchern, die den Turm besteigen wollen. Mittlerweile sind über 150.000 Besucher gezählt worden, was dreimal so viel sind, wie man eigentlich erwartet hatte. Für dieses Jahr werden noch mehr Besucher erwartet und auch ist dieser Turm eine super Werbung für die ansässige Brauerei, die Weißbierbrauerei "Kuchlbauer". Der Absatz ist dadurch um zweistellige Prozentzahlen gestiegen, aber auch der Tourismus-Verband der Region profitiert davon.

London River Park - Spazieren auf der Themse

London will sich rechtzeitig zu den Olympischen Spielen 2012 mit einem neuen architektonischen Highlight schmücken. Auf der Themse soll eine schwimmende Promenade von der Blackfriars Bridge im Westen bis zum Tower im Osten Besucher anlocken. Der sogenannte "London River Park" erlaubt es Fußgängern, auf dem Fluss spazieren zu gehen.

Entworfen hat die schwimmende Brücke, die sich über eine Länge von 1,6 Kilometern erstreckt, das Architektenbüro Gensler. Auf dem Ponton sollen fünf gläserne Ausstellungspavillons, sogenannte Pods, angebracht sein. In diesen Pods sollen ein Museum, ein Kino sowie ein Konzertsaal eingerichtet werden. Die Kosten für das futuristische Werk belaufen sich auf umgerechnet 29 Millionen Euro.

Noch sucht das Architektenbüro Gensler nach potenten Sponsoren, die den "London River Park" ermöglichen. Die Unterstützung des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson ist schon gesichert. Johnson erklärte, dass die schwimmende Brücke eine der "populärsten Attraktionen" Londons sein könne. Investoren sollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Aufgeweichte Tradition - Pariser Buchhändler verkaufen künstliche Eifeltürme

Weil sie nicht mehr nur vom Buchverkauf leben können, bieten viele Händler zusätzlich Souvernirs an

Seit dem 16. Jahrhundert gibt es die Buchverkäufer am Ufer der Seine in Paris. Sie gehören sogar zum Weltkulturerbe der Unesco. Doch das Geschäft der Freiluftbuchhändler an den Ufermauern hat sich geändert. Nur noch vom Verkauf alter Literatur und schöner Kunstdrucke können nicht mehr alle leben.

Touristen statt Buchliebhaber

Daher bieten viele Händler neben den Antiquitäten auch noch künstliche Eifeltürme, Poster oder Kühlschrankmagneten an. Erst durch diesen Zusatz von touristischen Souvenirs kommen die Verkäufer auf einen akzeptablen Verdienst.

Das Geschäft an den Uferpromenaden ist jedoch von der Stadtverwaltung reglementiert. Auf eine Kiste mit Souvenirartikel müssen drei Bücherkisten kommen. Unter den Händlern gibt es zudem immer noch genug Traditionalisten, die für die Souvenirhändler nichts übrig haben. Der Grund ist einfach: Sie stellen neben dem Internet eine große Konkurrenz dar.

Bücherliebhaber kommen immer weniger an die Uferpromenade der Seine. Stattdessen flanieren hier immer mehr Touristen entlang. Der Stadtverwaltung ist dieses Problem bekannt. Deshalb versucht sie die Tradition zu wahren, indem sie Lizenzen nur an ausgesuchte Buchhändler vergibt. Für die Besitzer der begehrten Zusagen steht nach wie vor das jahrhunderte alte Kerngeschäft im Mittelpunkt: Bücher und alte Zeitungen.

Renovierung: Freiheitsstatue wird ein Jahr lang geschlossen

Wer eine Reise in die USA unternimmt, hat sicherlich auch einen Besuch in New York und speziell zu der berühmtesten Sehenswürdigkeit - der Freiheitsstatue - der Stadt geplant. Doch ab dem 27. Oktober wird dies für ein Jahr lang nicht mehr möglich sein, denn das Denkmal soll renoviert werden. Die Insel "Liberty Island", auf der die Staute steht, bleibt jedoch weiterhin für Besucher geöffnet.

Nach Angaben der Verantwortlichen soll es im Innern der Freiheitsstatue einen besseren Durchgang geben und insgesamt soll der Weg nach oben sicherer gestaltet werden. Die Kosten der aufwändigen Arbeiten belaufen sich auf etwa 27 Millionen Dollar. Touristen zeigten sich bereits enttäuscht über die Bauplanung, doch der Geschäftsführer des Managements sagte es sei unerlässlich, um die Ikone des 19. Jahrhunderts in das 21. Jahrhundert zu schaffen.

Risse im Washington Monument - Folgen des Erdbebens

Vor zwei Wochen hatte ein Erdbeben der Stärke 5,8 auf der nach oben offenen Richterskala die US-Hauptstadt Washington erschüttert. Als Folge bleiben nun das Washington Monument und die Washingon National Cathedral geschlossen. Die zwei Sehenswürdigkeiten wurden während des Erdbebens beschädigt. Das Washington Monument ist 169 Meter hoch und ein Obelisk, wo nun Risse festgestellt wurden.

Nach Angaben des Tourismus-Büros der Metropole ist es derzeit unklar zu welchen Zeitpunkt die Besucher die Aussichtsplattform wieder betreten dürfen. Die Washington National Cathedral soll hingegen am 9. September wieder ihre Türen öffnen. Als die Erde bebte wurde die Kathedrale in Mitleidenschaft gezogen, da eine Turmspitze, Pfeiler, Wasserspeier und weitere Wanddekorationen abgebrochen war.

Die Mauer zeigte Risse und das Dach brach teilweise ein. Der Marmor-Obelisk zählt jedes Jahr rund 800.000 Besucher und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Washingtons. Die Aussichtsplattform des Washington Monument bietet einen wunderbaren Blick auf die Hauptstadt der USA.

Eiffelturm wird noch schöner

122 Jahre alt und bald noch attraktiver. Das erste Stockwerk des Pariser Eiffelturms soll modernisiert und verschönert werden. Ein Teil des Fußbodens erhält Glasplatten, die es Besuchern ermöglichen, auf den Platz darunter zu schauen. Wer jedoch nicht schwindelfrei ist, kann die Platten auch umgehen.

Im Februar 2012 beginnen die Bauarbeiten. Sie sollen bis zum Sommer 2013 andauern. Die auf einer Höhe von 58 Metern liegende Plattform und die dortigen Pavillons sollen generalüberholt werden. Die Pavillons erhalten LED-Lampen, eine Rezeption, Konferenzhalle, Behindertenzugänge sowie eine Stromversorgung durch erneuerbare Energien.

Trotz der Baumaßnahmen bleibt das Pariser Wahrzeichen die ganze Zeit für Besucher geöffnet. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 25 Millionen Euro.

Pariser Wahrzeichen wird mit rund 600.000 Pflanzen begrünt

Das Wahrzeichen der Stadt der Liebe soll umweltfreundlicher werden. Mehr noch, geht es nach der französischen Firma "Ginger", dann soll der Eiffelturm der größten Baum der Erde werden. Innerhalb der kommenden vier Jahre will das Unternehmen geschätzte 600.000 Pflanzen am Stahlgerüst des Wahrzeichens anbringen. Diese werden über ein ausgeklügeltes System bewässert.

ie Aktion soll Sightseeing-Begeistert jedoch nicht davon abhalten, die 324 Meter des Turms zu erklimmen. Auch wird der Turm weiterhin in den Abendstunden beleuchtet sein - mit einem leicht grünen und sehr umweltfreundlichen Schimmer.

Erst gehasst, dann geliebt - Der Eiffelturm

Grafik mit bekannten Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten aufgereiht auf einer Weltkugel
Travel the world monument concept © efks - www.fotolia.de

Der Eiffelturm gehört zu Paris wie das Amen zur Kirche. Es gibt wohl kaum einen Besucher, der sich nicht mit Haut und Haaren in das romantische Bauwerk verliebt. Kaum zu glauben also, dass der Tour d´Eiffel zu seiner Entstehungszeit äußerst umstritten war.

Im Jahr 1887 hielt man offensichtlich noch nicht viel vom imposanten Stahlbauwerk, welches von empörten Bewohnern schon vorsorglich als "Schande für die Stadt" beschimpft wurde. Und tatsächlich: Wer seinen Blick über Paris schweifen lässt, der findet hier im Gegensatz zu anderen Metropolen Europas nur äußerst wenige Gebäude, die ganze Straßenzüge überragen.

Die anfängliche Wut über das als monströs empfundene Bauwerk legte sich jedoch bald, als der Eiffelturm wichtiger Standort für die Telekommunikation der Stadt wurde. Inzwischen ist Paris ohne den nach Gustave Eiffel benannten Turm auch für Bewohner kaum noch denkbar.

"Royal Wedding" macht Westminster Abbey zur Mega-Attraktion

Manchmal genügen ein paar schlichte Zahlen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. In diesem Fall zum Beispiel die Besucherstatistiken der britischen Top-Attraktionen. Ganz vorn dabei: Westminster Abbey, das traditionsreiche Gotteshaus, in dem 2011 Prince William und seine Kate vermählt wurden.

Die royale Hochzeit machte die ohnehin beliebte Sehenswürdigkeit zu einer echten Mega-Attraktion. Ganze 1,9 Millionen Besucher wollten die Kathedrale im vergangenen Jahr bewundern - ganze 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine andere Sehenswürdigkeit profitierte vom Hollywood-Fieber: Im Old Royal Naval College wurde unter anderem der Film "Die eiserne Lady" abgedreht, der dieser Tage in den Kinos anläuft. Auch das wollten sich die Touristen nicht entgehen lassen - immerhin knapp ein Drittel mehr Besucher konnte diese Attraktion 2011 verbuchen.

Prager Rathausuhr wieder vollständig

Die Prager Rathausuhr, auch als Aposteluhr bekannt, ist wieder vollständig. Rechtzeitig zum Osterfest kann die astronomische Uhr aus dem Jahr 1410 wieder bewundert werden. Die Uhr, die als eine der Hauptsehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt gilt, befindet sich an der Südmauer des Altstädter Rathauses.

Wind, Wetter und Vandalismus hatten der Uhr stark zugesetzt. Restauratoren und Uhrmacher hatten mehrere Monate an dem technischen Wunderwerk gearbeitet und sie umfassend repariert. So beseitigten sie etwa Risse und erneuerten den Lack.

Die astronomische Uhr, Orloj genannt, ist eine Touristenattraktion. Zu jeder vollen Stunden versammeln sich auf dem Platz vor der Uhr hunderte Menschen, die das Erscheinen der zwölf Apostelfiguren bestaunen. Die astronomische Uhr ermöglicht es zudem, die Bewegungen am Himmel mit den Monaten, Tagen und Stunden zu sehen.

Die Harbour Bridge in Sydney wird 80

Die berühmte Harbour Bridge in Sydney feiert ihren 80. Geburtstag. Aus diesem Grund stellten sich elf Musiker des Symphonieorchesters der australischen Metropole auf die im Volksmund "Coat Hanger" (Kleiderbügel) genannte Brücke auf und spielten die "Fanfare for the Common Man".

Der "Kleiderbügel" ist eine touristische Sehenswürdigkeit und wird häufig zusammen mit der unterhalb liegenden Oper fotografiert. Der Ingenieur der Brücke heißt J.J.C Bradfield. Für den Straßenverkehr wurde sie am 19. März 1932 freigegeben. Während des acht Jahre dauernden Baus ließen 16 Arbeiter ihr Leben.

Stau am Eiffelturm: Ausgerechnet zu den Osterferien fallen zwei Aufzüge aus

Als ob die Warteschlangen an der beliebtesten Pariser Sehenswürdigkeit nicht ohnehin schon lang genug waren, fallen am Eiffelturm aktuell zwei von drei Aufzügen aus. Dadurch können zur Zeit nur etwa 14.000 Besucher auf das Wahrzeichen hinauf, das ansonsten jeden Tag von etwa 25.000 Gästen besucht wird. Und selbst diese müssen mit bis zu zwei Stunden Wartezeit rechnen.

Grund für den Stau ist der Ausfall des Aufzuges am Nordpfeiler, der von einer technischen Panne heimgesucht wurde, während der Aufzug am Westpfeiler ohnehin durch Wartungsarbeiten außer Betrieb ist. Dadurch bleibt lediglich ein einziger Aufzug übrig, der maximal 90 Personen in die Spitze des Eiffelturms befördern kann. Wie lange es dauert, bis die beiden Aufzüge wieder funktionstüchtig sind, konnte die Betreibergesellschaft Sete noch nicht absehen.

Sie bietet Paris-Besuchern jedoch eine Alternative: Den Aufstieg über die Treppen in die 2.Aussichtsplattform auf 115 Metern Höhe: 1665 Stufen sind dabei zu bewältigen.

Ein Kultstück für Zuhause - England verkauft seine roten Telefonzellen

Früher gehörten die roten Telefonzellen genauso zum Englandklischee wie die roten Doppelbeckerbusse und die schwarzen Taxen, heute sind sie fast überall aus dem englischen Straßenbild verschwunden. Moderne Telefonzellen aus transparentem Plexiglas machten ihnen ebenso den Garaus wie die moderne Welt des Mobilfunks, die zu einem starken Rückgang öffentlicher Telefonzellen führte.

Ganze 11.000 der kultigen roten Telefonzellen sind heute noch in Großbritannien in Betrieb – viele davon nur, weil sich in vielen Gemeinden Gruppen zusammenschlossen, die für ein symbolisches Pfund eine Telefonzelle zur Patenschaft übernahmen und seitdem pflegen.

Wer genügend Kleingeld mitbringt, kann sich nun auch ein Kultstück für zuhause sichern: Die britische Telekom versteigert wieder ausgemusterte Exemplare der Serie K6. In ihren Glanzzeiten standen insgesamt 70.000 dieser Telefonzellen überall auf der Insel. Die Zelle für zuhause kann nun ab 1950 Pfund aufwärts erworben werden. Allerdings sollte vorher die Höhe des Wohnzimmers gemessen werden: Die Zelle ist 2,40 Meter hoch und bringt es auf 760 Kilogramm. Als Gartenhäuschen wäre sie eher zu empfehlen.

Chinesische Mauer: Neue Abschnitte für Touristen freigegeben

Die Chinesische Mauer ist eines der beliebtesten Reiseziele weltweit. Da immer mehr Touristen das größte Bauwerk der Welt besichtigen, hat die Pekinger Stadtregierung beschlossen, zwei weitere Abschnitte der Mauer für den Fremdenverkehr freizugeben. Betroffen sind die Teilstücke Huanghuacheng und Hefangkou sowie die beliebten Sehenswürdigkeiten Mutianyu und Badaling im Norden der Hauptstadt.

Gerade am Wochenende und an Feiertagen sind die der Öffentlichkeit zugänglichen Abschnitte von Touristen überlaufen. Manche Besucher halten sich dann auf nicht freigegebenen Teilen des Bauwerkes auf und richten dabei großen Schaden an.

Neue Aufnahmen ins Weltkulturerbe: Das Bayreuther Opernhaus ist dabei

Mit dem Markgräflichen Opernhaus Bayreuth erhält Deutschland ein weiteres Weltkulturerbe. Diese Entscheidung fällt das Weltkulturerbe-Komitee der Unesco bei ihrer 36.Sitzung im russischen St. Petersburg, bei der u.a. auch die portugiesische Garnisonsstadt Elvas, das Bergbaurevier in Nord-Frankreich und in der belgischen Wallonie und die Geburtskirche in Bethlehem mit dem begehrten Status ausgezeichnet wurden.

Für Deutschland ist es die insgesamt 37.Weltkulturerbestätte. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass es sich bei dem prächtigen Opernhaus aus dem 18.Jahrhundert um eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse aus dem Zeitalter des Absolutismus handele. Der kurfürstlichen Residenz Schwetzingen in Baden, die sich ebenfalls beworben hatte, blieb die Auszeichnung zwar verwehrt, doch sie darf sich erneut bewerben.

Die Bayreuther Oper wurde zwischen 1746 und 1750 vor der damaligen Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach in Auftrag gegeben und ist bis heute in ihren ursprünglichen Zustand erhalten. Das Opernhaus des italienischen Architekten Giuseppe Galli Bibiena fasst 500 Zuschauer und gilt als Vorläufer der später allgegenwärtigen europäischen Theater des 19.Jahrhunderts. In den nächsten vier Jahren soll die Oper für knapp 19 Millionen Euro restauriert werden.

42 Grad in Griechenland: Akropolis wegen zu großer Hitze für Touristen gesperrt

Während in Deutschland momentan dicke graue Wolken den Sommer in einen Frühherbst verwandeln, herrscht in Griechenland große Hitze. Der gestrige Monatg soll laut Behörden der heißeste Tag des Jahres in Griechenland gewesen sein. Es herrschten um die Mittagszeit in Athen Temperaturen um die 42 Grad im Schatten.

Alte Menschen und Kinder wurden offiziell davor gewarnt, in der Hitze das Haus zu verlassen. Klimatisierte Räume wurden für Menschen geöffnet, die über keine Klimaanlage verfügen. Die Akropolis und das Dionysos-Theater in Athen wurden ab 14 Uhr für Touristen gesperrt. Auf der Akropolis gibt es kaum Schatten und der Fußweg nach oben ist auch bei normalen Temperaturen relativ beschwerlich.

Das Kolosseum in Rom wird für 25 Millionen Euro saniert

Blick auf das Kolosseum in Rom im Herbst
Colosseum in Rome, Italy © Iakov Kalinin - www.fotolia.de

Das berühmte Wahrzeichen von Rom, das Kolosseum, wird jetzt für 25 Millionen Euro in den nächsten zweieinhalb Jahren saniert. In dieser Zeit können Besucher somit aber nur einen Teil besichtigen. Das Geld für die umfangreichen Sanierungen stellt ein Luxus-Modehaus zur Verfügung und darf dann für die nächsten 15 Jahre mit seinem Logo dort Werbung betreiben.

Der Bau des Kolosseum wurde im Jahr 72 nach Christus, nach dem großen Brand von Rom im Jahr 64, unter dem Kaiser Vespasian begonnen und konnte kurz nach dessen Tod im Jahr 80 nach Christus vollendet werden. Das ehemals geplante dreigeschossige Gebäude wurde von dem Sohn des Vespasians um ein viertes Geschoss erhöht. Das Kolosseum ist oval gebaut und hat eine Länge von 188 Metern und eine Breite von 156 Metern und die Höhe ist 48 Meter, die ebenfalls ovale Arena war 86 Meter lang und 54 Meter breit. Insgesamt verfügte das Kolosseum über 80 Eingänge, so dass die Besucher problemlos und schnell ihre Plätze erreichen konnten. Man schätzt, dass damals etwa 50.000 Menschen darin Platz fanden.

In dem Kolosseum konnten neben den Gladiatorenkämpfen und wilden Tieren auch Seeschlachten vorgeführt werden, wenn man den Boden der Arena, der zum Teil aus Holz bestand, entfernt hatte. Die letzten Gladiatorenkämpfe fanden im Jahr 434 oder 435 statt, danach noch vereinzelte Tierhetzen, die aber schließlich unter der Herrschaft Theoderichs des Großen im Jahr 523 dann eingestellt wurden. Bei den nachfolgenden Kriegen wurde auch das Kolosseum schwer beschädigt und später noch weiter durch zwei Erdbeben im Jahr 847 und 1349. Auch haben danach Päpste und führende Familien Roms die Ruine als Steinbruch genutzt, so dass schließlich nur noch der heutige Teil übrig blieb.

Jetzt wird das gewaltige Bauwerk erst einmal gereinigt und saniert und danach sollen die Besucher auch die Teile des Kolosseums besichtigen können, die bisher nicht zugänglich waren.

The Shard: Grandioser Ausblick über London auf 214 Metern Höhe

Aussichtsplattform im 69. Stock ermöglicht grandiose Sicht auf London

Hintern von junger Frau mit Bluejeans mit London-Stadtführer in der Gesäßtasche auf Straße in Stadt
London Girl © Lukas Skarits - www.fotolia.de

So richtig ins Herz geschlossen haben die Londoner ihren neuesten Wolkenkratzer noch nicht: "The Shard" heisst das Gebäude am Südufer der Themse, das seit Neustem 310 Meter hoch in den Himmel über London ragt, zu deutsch: Die Scherbe.

Den meisten Einwohnern erscheint der gläserne Turm zu klobig und aufdringlich, zu symbolisch für das neue London der ausländischen Investoren und Banker, die hier millionenteure Luxusappartments und Büroräume erworben haben.

Aussichtsplattform bei Touristen sehr beliebt

Unter Touristen erfreut sich die Aussichtsplattform im 69. Stock dagegen schon großer Beliebtheit. Obwohl die Eröffnung erst für Februar 2013 geplant ist, wurden schon jetzt mehrere zehntausend Tickets verkauft - bei vergleichsweise happigen Preisen von 25 Pfund.

Einzigartiger Ausblick

Doch kein Wunder: aus 214 Metern Höhe wird sich ein einzigartiger Ausblick über die britische Metropole bieten. Gleich gegenüber liegt die altehrwürdige City mit St.Paul's Cathedral, im Westen das West End mit Big Ben und dem London Eye, im Osten das Bankenviertel Canary Wharf und das neue Olympiastadion.

Digitaler Fremdenführer

Sogenannte Tellscopes, Teleskope, die zusätzlich digitale Informationen über die Sehenswürdigkeiten einblenden, helfen dabei, das Gesehene zu identfizieren und wenn nötig sogar aufzuhübschen.

Liegt wie so häufig Nebel oder ein Regenschleier über London, genügt die Einstellung "Augmented Reality", um zumindest im Tellscope London bei strahlendem Sonnenschein zu erleben.

Elizabeth Tower statt Big Ben? Londons berühmtester Uhrturm wird umgetauft

Zum Diamond Jubilee, dem 60. Jubiläum ihrer Thronbesteigung wird die britische Queen Elizabeth II. mit einem ganz besonderen Geschenk des Parlamentes gewürdet: Der berühmte Uhrenturm des Parlamentsgebäudes in Westminster wurde in einer feierlichen Zeremonie zum Elizabeth Tower umbenannt.

Dass es sich dabei um eine Umbenennung von "Big Ben" handelt, ist jedoch nicht ganz richtig: Denn auch wenn heute der Uhrenturm allgemein als Big Ben bezeichnet wird, war damit ursprünglich nur die größte Glocke des Turms gemeint, die in London stündlich die Zeit anschlägt. Der Turm selbst hieß ganz lapidar Clock Tower.

Die Entscheidung, den Turm nach der Queen zu benennen, fällte das Parlament bereits im Frühling anlässlich der Diamond Jubilee-Feiern in der Metropole, doch nun wurde die Taufe in einer feierlichen Zeremonie umgesetzt. Parlamentspräsident John Bercow sprach in einer Rede von einem Zeichen und einem Symbol für die enorme Zuneigung für die Queen über alle Parteigrenzen hinweg.

Keine Krümel am Kolosseum: Picknicken steht ab jetzt in Rom unter Strafe

Blick auf das Kolosseum in Rom, Italien
View of the Colosseum in Rome © scaliger - www.fotolia.de

Ein drastisches neues Gesetz hat die römische Stadtverwaltung erlassen, die das "campieren" in der Altstadt mit Geldbußen von bis zu 500 Euro belegt. Vor allem Orte mit "besonderem historischen und architektonischem Wert" sollten nur noch als Orte genutzt werden, an denen ein Panoramablick genossen werden darf. Im Kolosseum hinsetzen und ein mitgebrachtes Brötchen verzehren, ist jedoch verboten.

Mit der Verordnung, die zunächst probehalber bis Ende des Jahres gelten soll und Geldstrafen zwischen 25 und 500 Euro vorsieht, folgt Rom dem Beispiel anderer italienischer Städte wie Venedig und Florenz, die das Picknicken auf ihren schönsten historischen Plätzen schon länger verbieten.

Mit der neuen Regelung soll vor allem der Müll eingedämmt werden, den Millionen Touristen jedes Jahr an Roms größten Sehenswürdigkeiten hinterlassen, darunter unzählige Wasserflaschen, Getränkedosen, Brotpapiere und ähnliche Verpackungen. Aber auch ein neu gefundenes Gefühl für Anstand spielt mit: An einem Stück Pizza kauende Touristen im Forum Romanum müssen schließlich nicht sein - dafür gibt es unzählige Bars und Restaurants in Rom.

Ägypten-Touristen freuen sich: Die berühmte Chephren Pyramide ist wieder geöffnet

Nach langjährigen Restaurierungsarbeiten ist die berühmte Chephren-Pyramide in Gizeh bei Kairo nun wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Dies gab das ägyptische Ministerium für Altertümer bekannt, dass die Pyramide zusammen mit sechs anderen historischen Grabstätten aufwändig restaurieren ließ. In dieser Zeit war sie für Touristen gesperrt.

Die Chephren-Pyramide ist die mittlere der drei weltberühmten Pyramiden von Gizeh und mit 136 Metern Höhe zehn Meter kleiner als die benachbarte Cheops Pyramide. Sie wirkt jedoch auf Bildern größer, weil sie auf einer leichten Anhöhe steht. Sie ist das Grabmal des altägyptischen Pharaos Chephren (oder Chafre), der etwa von 2570 bis 2530 v.Chr. das Reich am Nil regierte. Eine Statue von ihm ist im Ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt.

Der ägyptische Minister für Altertümer, Muhammad Ibrahim, der die Pyramide feierlich wieder eröffnete, hofft, das dadurch wieder mehr Touristen nach Ägypten gelockt wurden. Seit den Unruhen des Arabischen Frühlings ist die Zahl der Urlauber aus dem Westen stark zurückgegangen.

New Yorker Freiheitsstatue bald wieder für Besucher geöffnet

Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue. Sie war jetzt gut ein Jahr lang für Besucher geschlossen, weil man umfangreiche Restaurationsarbeiten erledigen musste. So wurden etwa neue Treppen und neue Aufzüge im Innenraum angebracht.

Am 28. Oktober wird die Statue wieder für den Touristenverkehr geöffnet. Wer von der Krone aus New York bestaunen möchte, sollte sich lieber online Karten reservieren, denn der Ansturm wird gewaltig sein.

Die Bauarbeiten werden sich bis Anfang 2013 erstrecken. Bis dahin ist noch mit einigen Einschränkungen für Besucher zu rechnen. Übrigens war die Freiheitsstatue aus Sicherheitsgründen nach den 9/11-Anschlägen von 2001 bis 2009 komplett für Besucher gesperrt.

New Yorker Freiheitsstatue wegen "Sandy" erneut geschlossen

Ihr ist zwar kein Zacken aus der Krone gebrochen, doch Besucher dürfen ihr derzeit nicht zu nahe kommen. Die Freiheitsstatue von New York war nach einem Jahr Renovierungszeit genau einen Tag geöffnet, dann sorgte Hurrikan "Sandy" dafür, dass das Wahrzeichen der Stadt wieder geschlossen wurde.

Die Statue selbst blieb von dem Wirbelsturm weitestgehend verschont. Allerdings überschwemmte das folgende Hochwasser die Insel Liberty Island, auf der die Freiheitsstatue steht, sowie das benachbarte Ellis Island, das lange Zeit Sitz der Einreisebehörde von New York war. Zudem fiel der Strom aus.

Nun sind Fachleute vor Ort, um sich einen genauen Überblick über die entstandenen Schäden zu verschaffen. Erst nach der Beseitigung möglicher Zerstörungen soll die Freiheitsstatue wieder für Besucher zugänglich sein.

Empire State Building - Neue Lichtanlage wurde eingeweiht

Bislang wurde das berühmte Empire State Building in New York mit unzähligen Glühbirnen zum Leuchten gebracht. Im Laufe des Sommers wurden die alten Birnen durch eine neue LED-Lichtanlage ersetzt, die am vergangenen Montagabend eingeweiht wurde. Alicia Keys hatte die ehrenvolle Aufgabe, den Schalter umzulegen.

Zu Keys berühmten Songs "Empire State of Mind" und "Girl On Fire" blinkte die Spitze des berühmten Bürogebäudes in bis zu 16 Millionen verschiedenen Farbspektren. Das ganze Spektakel wurde auch live im amerikanischen Fernsehen übertragen.

London - Gruselkabinett verkauft Requisiten an Fans

Das Dungeon in London, ein beliebtes Gruselkabinett bei Einheimischen und Touristen, die die englische Geschichte in schaurig, realistischen Darstellungen erleben wollen, veranstaltet am 3. Februar im Stadtteil Pimlico einen Grusel-Flohmarkt.

Anlässlich des Umzugs des Dungeons in die County Hall im März, will das Gruselkabinett einige alte Requisiten loswerden. Anstatt diese an Museen zu verkaufen, will man lieber den Fans ermöglichen das ein oder andere Andenken zu erwerben.

Im Sortiment des Flohmarkts befindet sich neben Augäpfeln, abgetrennten Gliedmaßen, Fußfesseln und Folterwerkzeugen unter anderem auch ein menschliches Skelett.

San Francisco - Künstler installiert Lichtershow an der Bay Bridge

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1936 steht die Bay Bridge, die San Francisco mit Oakland verbindet, im Schatten der riesigen Golden Gate Bridge. Die nächsten zwei Jahre jedoch wird die rund drei Kilometer lange Brücke im wahrsten Sinne des Wortes in ihrem eigenen Licht erstrahlen.

Der New Yorker Künstler Leo Villareal hat über die gesamte Länge an den Stahlkabeln insgesamt 25.000 LED-Lämpchen angebracht, die Bewohnern und Besuchern in den kommenden zwei Jahren jede Nacht bis zwei Uhr ein Lichtspektakel liefern. Das "The Bay Lights"-Projekt kostet insgesamt rund acht Millionen Euro und wurde größtenteils durch Spenden finanziert.

Freiheitsstatue öffnet zum Unabhängigkeitstag der USA

Freiheitsstatue New York, im Hintergrund Sykline am Abend
The Statue of Liberty and New York City skyline © Gary - www.fotolia.de

Im vergangenen November erlitt Liberty Island während des Hurrikans "Sandy" schwere Schäden an den Sicherheitssystemen sowie der Stromversorgung, da die Insel zu Dreiviertel überflutet wurde.

Obwohl die Skulptur den Sturm unbeschadet überstanden hatte, wartet am Unabhängigkeitstag die wiedereröffnete Lady Liberty mit überholten Serviceeinrichtungen und einer neuen Anlegestelle auf.

Nach einjährigen Bauarbeiten wurde das Wahrzeichen erst im Oktober letzten Jahres wieder für die Besucher geöffnet.

Zerbrechliche Stadt: Jingdezhen ist seit der Kaiserzeit das Porzellanzentrum Chinas

Chinesisches Porzellan hat eine lange Tradition und ist überall auf der Welt extrem wertvoll und beliebt. Die Stadt Jingdezhen befindet sich im Norden der Provinz Jiangxi in China und ist vom Porzellan geprägt. Rund 3 Millionen Menschen leben hier, unzählige davon arbeiten als Porzellanmaler oder in der Manufaktur.

Etwa im Jahr 900 wurden die ersten Porzellanteile gefertigt. 1004 sprach der Kaiser einen Erlass aus, durch den die Stadt zur Imperialen Porzellanmanufaktur wurde. Das "Hutian Ancient Folk Kiln Museum" hat es sich heute zur Aufgabe gemacht, die Tradition zu bewahren und in Form von Geschichten und handwerklichen Fähigkeiten weiterzugeben. Rund 100 Angestellte arbeiten hier.

In Jingdezhen kann es passieren, dass man einem Straßenschild begegnet, das aus Porzellan besteht. Im Zentrum fungiert ein 20 Meter langer Drache aus Porzellan als Wahrzeichen. Illustre Kunden wie der ehemalige Präsident George W. Bush oder auch die Königin Elisabeth beziehen ihr Porzellan aus Manufakturen in Jingdezhen.

Enttäuschte Touristen: Eiffelturm und Kolosseum momentan aufgrund von Streiks nicht besuchbar

Wer eine Reise nach Paris antritt, wird sicherlich eine Besichtigung des Eiffelturms nicht missen wollen. In der italienischen Hauptstadt hingegen ist es unter anderem das Kolosseum, welches zu den Touristenmagneten gehört. Doch momentan ist ein Besuch beider Sehenswürdigkeiten aufgrund von Streiks nicht möglich.

Die Konsequenz sind lange Schlangen vor den berühmten Bauwerken sowie eine Menge enttäuschter Besucher. Der Grund für die Schließung sind unter anderem unbefriedigende Arbeitsverhältnisse der Angestellten; im Fall des Eiffelturms spielt auch die Sicherheit eine Rolle - es wird bemängelt, dass die vorgesehenen Reparaturen schon längst überfällig seien.

Gefahr auf Istanbuls Großmarkt - Sehenswürdigkeit ist stark einsturzgefährdet

Der Große Basar in Istanbul ist nicht einfach ein Markt, er ist beinahe ein eigenes Stadtviertel, das durch das Beyazit-Tor erreicht wird. Sogar eigene Straßen mit entsprechenden Namen hat die Sehenswürdigkeit, die schon seit dem 15. Jahrhundert existiert. Doch jetzt ist der Basar im Stadtteil Eminönü akut bedroht und zwar durch diejenigen, die ihn betreiben.

Der türkischen Zeitung "Today's Zaman" zufolge, greife es unter den Händlern immer mehr um sich, eigenmächtig Veränderungen an der Bausubstanz vorzunehmen. Man wisse von 135 der insgesamt über 3500 Geschäftsbetreibern, dass sie Wände entfernt hätten, um ihre Stellflächen zu vergrößern. Weitere 926 Betreiber hätten die Wände dünner gemacht oder sonstwie modifiziert. Auch sei es weit verbreitet, kleine Keller zu graben, um Waren lagern zu können.

Die Behörden wollen nun eine Untersuchung in Auftrag geben und das Gebäude, das bereits 2009 als stark einsturzgefährdet bezeichnet wurde, sanieren. Die Kosten wollen sie jedoch nicht allein tragen, sondern erwarten eine Beteiligung von den Händlern, die sich ihrerseits allerdings nicht in der Verantwortung sehen.

Dänemark feiert 100. Geburtstag der Kleinen Meerjungfrau

Die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen feiert 100. Geburtstag. Ob das für Nixen ein hohes Alter ist, weiß man nicht. Die Dänen lieben ihre 1,25 Meter kleine Statue jedoch so sehr, dass sie ihr zu Ehren ein großes Fest geben. Zum Abschluss der einwöchigen Feierlichkeiten springen 100 junge Frauen ins Wasser und formen mit ihren Körpern eine schwimmende 100.

"Den lille Havfrue", wie die kleine Meerjungfrau in Dänemark heißt, hat ihren Ursprung im gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen. Darin verlässt die Nixe aus Liebe zu einem Prinzen das Wasser, da er ihre Liebe nicht erwidert, verwandelt sie sich jedoch in einen Luftgeist.

Und auch die metallene Statue muss seit 1913 vielen Unahnnehmlichkeiten trotzen. Neben einer Reise nach Shangai, mehreren Entführungen und Verstümmelungen, Farbattacken und Umdekorierungen setzen der Kleinen Meerjungfrau vor allem die Touristen zu: bei gutem Wetter stehen etliche Tausend Menschen am Öresund Schlange, um einmal über den Kopf der Bronzefigur zu streicheln.

Nach Schließung wegen Haushaltsstreit wurde New Yorker Freiheitsstatue vorläufig wieder eröffnet

Nachdem die Freiheitsstatue zusammen mit zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten in Amerika in Folge eines Haushaltsstreits bis auf Weiteres geschlossen wurden, konnte die Freiheitsstatue in New York dank einer Vereinbarung der New Yorker Behörden und der Amtsstelle der Nationalparks anlässlich des Kolumbustags am heutigen Montag, einem nationalen Feiertag in den USA, ihre Pforten nun vorläufig wieder öffnen.

Die Vereinbarung gilt allerdings nur bis einschließlich Donnerstag. Danach wird die Freiheitsstatue für Besucher nicht mehr zugänglich sein.

London ist um eine Attraktion reicher: Glasboden auf der Tower Bridge freigegeben

Auch London folgt dem absoluten Renner unter den touristischen Attraktionen und setzt auf Transparenz

Hintern von junger Frau mit Bluejeans mit London-Stadtführer in der Gesäßtasche auf Straße in Stadt
London Girl © Lukas Skarits - www.fotolia.de

Die altehrwürdige Tower Bridge gehört zu den Wahrzeichen von London und zu ihren meistbesuchten Attraktionen. Die meisten Touristen begnügen sich derweil noch damit, über die eigentliche Brücke zu spazieren oder die Ausstellung in den beiden Türmen zu besuchen.

Nun können Mutige die Tower Bridge pünktlich zu ihrem 120. Geburtstag jedoch aus einer ganz anderen Perspektive erleben: Von oben.

Blick aus der Höhe

Auf dem oberen Fußgängerübergang in 42 Metern wurden Stahlplatten entfernt und durch einen neuen Glasboden ersetzt. Wer nun diesen Fußgängerweg nutzt, schaut durch das Glas geradewegs in die Tiefe auf die betriebsame Brücke und die Themse.

Insgesamt elf Meter können schwindelfreie Besucher zurücklegen und bezahlen für das Vergnügen neun Pfund (ca. 11,50 Euro). Die Glasplatten sind 68 Millimeter dick und 530 Kilogramm schwer.

Glasböden im Trend

Glasböden sind derzeit der Renner unter den touristischen Attraktionen. In freier Natur wie am Grand Canyon und am Mont Blanc wurden sogenannte Skywalks eingerichtet und auch Hochhäuser in aller Welt werben mit dem freien Blick nach unten.

Zuletzt bekam auch der Eiffelturm in Paris einen neuen Glasboden verpasst, der die bisher wenig besuchte erste Etage aufwerten soll.

Grundinformationen und Hinweise zu Sehenswürdigkeiten

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Travel © Zarya Maxim - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Senioren © bilderbox - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Bridge to the worldwide monuments © Creativa Images - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: pärchen mit stadtplan © drubig-photo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: great wall © zhu difeng - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Colosseum in Rome, Italy © Iakov Kalinin - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: The Statue of Liberty and New York City skyline © Gary - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: The Sphinx and Pyramids © dmitryabaza - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: eiffelturm © philipus - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: kirschblüte © sylwia2007 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Amsterdam © huci - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: rügen königsstuhl © FH - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema