14. April 2010
Auf Reisen ist es für die meisten Urlauber ganz selbstverständlich, sich einige Sehenswürdigkeiten des fremden Landes anzusehen. Selbst wer nur innerhalb Deutschlands unterwegs ist, möchte nicht nach Hause zurückkehren, ohne wenigstens ein bisschen Kunst und Kultur gesehen zu haben. Erstaunlicherweise wissen die wenigstens Menschen jedoch etwas über die Sehenswürdigkeiten an ihrem eigenen Wohnort. Das zu ändern kann eine spannende und lohnenswerte Herausforderung sein.
Wenn man in einer Stadt aufgewachsen ist, beziehungsweise schon eine sehr lange Zeit dort lebt, so ist man meist blind für die vielen Schilder und Tafeln, die auf bekannte Sehenswürdigkeiten hinweisen. Deshalb sollte man sich einmal bewusst einen Tag frei nehmen, um einfach ein wenig ziellos durch den Ort zu streifen. Dabei ist es natürlich wichtig, bewusst auf solche Schilder zu achten. Es ist erstaunlich, was man in der Hektik des Alltags Tag für Tag einfach übersieht.
Gute Tipps und Anregungen bekommt man auch beim Tourismusverband oder im Fremdenverkehrsamt. Selbst kleinste Ortschaften verfügen über eine Stelle, die sich um solche Angelegenheit kümmert. Möchte man sich nicht die Blöße geben und persönlich nachfragen, so kann man sich auch einfach mit Flyern und Broschüren eindecken. Hierin sind meist auch Anfahrtsskizzen und Wegbeschreibungen enthalten, so dass man sein Ziel schnell erreicht.
Interessante Ergebnisse bringt auch das Durchstöbern alter Chroniken im Stadtarchiv. Dort findet man meist spannenden Fakten und Geschichten, die bereits längst in Vergessenheit geraten sind. Die Schauplätze der Vorkommnisse sind allerdings selten verschwunden, so dass man sie mit dem neuen Hintergrundwissen auch heute noch besichtigen kann.
Natürlich nimmt das Lesen solcher Chroniken sehr viel Zeit in Anspruch. Größere Städte verfügen in der Regel über eine gebundene Stadtgeschichte, in der die wichtigsten Vorkommnisse als Buch zusammengefasst sind. So braucht man sich auch nicht mit vergilbten Blättern und verschwundenen Zeilen herumzuschlagen.
Wer sich traut, kann auch einfach einmal im Bekanntenkreis herumfragen. Jeder kennt irgendeine Sehenswürdigkeit der eigenen Stadt und so kommt mit der Zeit eine ansehnliche Summe an Ausflugszielen zustande. Als Gruppe bekommt man häufig vergünstigte Konditionen bei Eintrittsgeldern und Fahrkarten, das Zusammentun lohnt sich in diesem Fall also gleich doppelt.
Bei Führungen sollte man sich so früh wie möglich anmelden, damit die Gruppe nicht wegen mangelnder Kapazitäten auseinander gerissen werden muss.
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