Geld sparen und Fehlkäufe vermeiden - Tipps, wie man nur das kauft, was man wirklich braucht

Junge, dunkelblonde Frau liegt auf dem Bauch, stützt Kopf in Hand und steckt Geldschein in Sparschwein

Beim Shoppen passiert es schnell, dass man mehr Dinge kauft, als man eigentlich vorhatte, z.B. an Sale-Tagen - handelt es sich um einen typischen Fehlkauf, ist das Ärgernis groß

Ein weit verbreitetes Problem beim Shoppen ist, dass man oft mehr Geld ausgibt, als man eigentlich geplant hat. In vielen Fällen handelt es sich dabei um echte Fehlkäufe. Doch wie schafft man es, nur das zu kaufen, was man wirklich braucht?

Warum kommt es zu Fehlkäufen?

Viele Menschen beklagen, dass ihr Einkauf häufig zu teuer ausfällt. In manchen Fällen führt unkontrolliertes Shoppen sogar zu Schulden.

Einer der Gründe, dass man mehr Geld ausgibt, als man sollte, sind Gefühle. So neigen viele Menschen dazu, sich etwas zu kaufen, damit sie sich wieder besser fühlen. Häufig sind auch Dinge darunter, die sie eigentlich gar nicht brauchen.

In den meisten Fällen ist das Einkaufen jedoch nur eine Frage der richtigen Organisation.

Manchmal kann man sich einfach nicht erklären, wie der unpraktische Küchenhelfer, der Flickenteppich oder das neonbunte Shirt in der heimischen Wohnung landen konnte. Ein typischer Fall von Frust- oder Fehlkauf.

Das passiert immer wieder und meistens dann, wenn wir unvorbereitet zum "Kampfshopping" losziehen oder uns in den Schlussverkauf stürzen. Auch im Urlaub locken Fallen, denn der exotische Sari oder eine Folklore-Bluse sieht natürlich in Ferienstimmung und im Ursprungsland deutlich besser aus als zu Hause.

588 Euro vershoppt die Singlefrau jährlich für Klamotten

Kleiderstange in Damenboutique, Frauenhände an Kleidern, Frau beim Shoppen
Rack of dresses at market © PicciaNeri - www.fotolia.de

Das statistische Bundesamt hat die offiziellen Zahlen: 888 Euro geben Haushalte im Jahr durchschnittlich für Kleidung aus. Dabei macht die Kinderbekleidung mit 72 Euro noch den geringsten Teil aus. 456 Euro und damit mehr als die Hälfte geht an die Dame des Hauses, der Rest, 240 Euro wandern in den Kleiderschrank des Manns.

Bei Singles ist die Verteilung noch interessanter. 336 Euro geben somit Singlemänner für sich und 12 Euro für Damenbekleidung aus. Stolze 588 Euro lassen sich die Singlefrauen ihr Aussehen wert sein und geben dann noch 36 Euro für Herrenkleidung oben drauf.

Bei Geschenken an das andere Geschlecht sind die Damen also dreimal spendabler - und auch die Shoppinglust hat nun ihre Beweise.

Verbraucher wechseln gerne die Markenprodukte

Verkäuferin mit roter Schürze berät eine junge Frau an einem Regal im Drogeriemarkt
Frau in Drogerie bekommt Beratung von Verkäuferin © Robert Kneschke - www.fotolia.de

Wie eine Studie von der Werbeagentur Serviceplan in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen GfK ergab, bleiben viele deutsche Verbraucher den einzelnen Markenprodukten weniger treu, so dass etwa 40 Prozent die Marken wechseln.

Dies liegt einerseits an der großen Vielfalt der Produkte aber auch an den einzelnen Firmen selber, die ihre Strategien öfters ändern. Doch im Prinzip machen eigentlich die Stammkunden den größten Teil des Umsatzes aus, so etwa 60 bis 70 Prozent.

Doch bei welchen Produkten wird eigentlich weniger gewechselt? So also einmal bei Produkten der Körperpflege, wie beispielsweise Gesichtscreme und Shampoo sowie auch bei der Zahnpasta. Aber auch beim Kaffee sowie der Schokolade haben sich viele Menschen festgelegt. Die Männer bleiben ebenfalls besonders ihrer Biermarke treu.

Besonders uninteressant sind dagegen Kartoffelchips oder auch Fertigsuppen. Wie Peter Haller, der Gründer von Serviceplan, berichtet, ist es einfacher und billiger Neukunden zu werben als die Stammkundschaft zu halten, aber viele Menschen sind heute auch wechselfreudiger geworden.

Ein Großteil der Deutschen ist im ständigen Kaufrausch

Viele Deutsche kaufen ständig ein und sind selbst danach nicht zufrieden, trotz leerem Portemonnaie

Frau in Stickpullover hält Geldbörse im Händen
geld frau © detailblick - www.fotolia.de

Einkaufen macht nicht nur Spaß, es macht auch glücklich. Kein Wunder also, dass sich ein Großteil der Deutschen beim Shoppen die Zeit vertreibt.

Wie eine Umfrage des Apothekenmagazins "Baby und Familie" unter 2.084 Personen zeigt, scheinen vor allem jüngere Menschen dem Kaufrausch verfallen zu sein. 49,6% der Befragten bis 40 Jahren möchten sich durch einen Einkauf selbst etwas Gutes tun. 48,2% macht das Geld ausgeben einfach großen Spaß. Dabei wird meist nicht darauf geachtet, ob der Einkauf wirklich notwendig ist.

Junge Menschen im Kaufrausch unnötiger Dinge

26,1% der Altersgruppe unter 30 Jahren gab an sich häufig etwas zu kaufen, was sie eigentlich garnicht benötigen. 25,7% von ihnen bereuen ihre Anschaffungen im Anschluss allerdings meistens. 24,4% dieser Gruppe statten sich durch ihre regelmäßigen Einkäufe immer mit den neusten Sachen aus und 21,8% sind sogar nach einem Kaufrausch oft nicht vollends zufrieden und würden am Liebsten gleich noch einmal losziehen.

Da ist es kein Wunder, dass 8,7% der 20- bis 30-Jährigen regelmäßig Flaute im Portemonnaie haben. Aus ihrer finanziellen Not heraus werden dann vor allem die Jugendlichen unter 20 Jahren zu Ladendieben. 12,4% dieser Altersgruppe hat mindestens schon einmal etwas aus einem Geschäft mitgehen lassen.

Shoppen kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit

Mutter und kleine Tochter in rotem Kleid Hand in Hand, Shoppen
shopping © Laoshi - www.fotolia.de

Frauen lieben Shoppen, das ist nichts Neues. Doch wie viel Zeit sie hierfür tatsächlich investieren, hat nun eine Studien ermittelt. Insgesamt 3 000 Frauen befragte eine Online-Drogerie aus Großbritannien, um mehr über die weiblichen Shoppinggewohnheiten zu erfahren.

Dabei wurde ein großer Unterschied zwischen dem gewöhnlichen Shoppen und dem gezielten Kaufen von Kleidung für besondere Anlässe deutlich. Für das Finden eines perfekten Outfits für ein Vorstellungsgespräch benötigt eine Frau demnach etwa eineinhalb Stunden. Doch laut der Studie nehmen sich Frauen nicht nur Zeit für den eigenen Einkauf, sondern auch für ihre Freundinnen: Drei Stunden werden durchschnittliche für die Beratung einer Freundin bei der Wahl des Hochzeitskleides investiert.

Damit nehmen Frauen sich für Shoppen mehr Zeit als beispielweise für ein erstes Date, das in der Regel etwa eine Stunde und 43 Minuten dauert.

Werbung und neue Produkte sollten mehr auf Senioren abzielen

Moderne Werbung für Senioren gefordert, da sie einen großen Teil der Kosumenten repräsentieren

Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
Senior couple standing outside house © Monkey Business - www.fotolia.de

Zwar gehen auch junge Menschen in ihrer Freizeit gerne Shoppen, aber trotzdem sind es die Senioren, die die meiste Zeit beim Einkaufen verbringen. Im Durchschnitt gehen über 60-Jährige bis zu 30% öfter zum Einkauf als junge Menschen, dennoch werden Senioren nur selten bis garnicht von der Werbung neuer Produkte angesprochen.

Die Oma als Hausmütterchen war gestern

Wenn es dann doch mal vorkommen sollte, dass ältere Menschen die Hauptcharaktere in einem Werbefilm spielen, nehmen sie meist die Rolle eines typischen Senioren ein. So wird die Oma beispielsweise am häufigsten in der Küche beim Backen gezeigt.

Andrea Gröppel-Klein, Professorin an der Universität des Saarlandes, ist der Meinung Werbung sollte in Zukunft mehr auf Senioren abzielen, da das Einkaufen für sie eine der häufigsten Freizeitbeschäftigungen darstellt. Ältere Menschen nehmen sich meist mehr Zeit und entdecken daher auch eher neuere Produkte. Vor allem aber sollte man aufhören Senioren in der Werbung in ihren charakteristischen Rollenklischees darzustellen, weil sich die meisten von ihnen heutzutage nicht mehr damit identifizieren können.

Clever shoppen - Diese Mode kann man für 2014 im Voraus kaufen

Frau beim Shoppen
searching © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Wenn die Läden ihre Lager leer räumen, um Platz für die Herbst- und Wintermode zu machen, können Fashionistas ihrerseits das ein oder andere Schnäppchen absahen. Doch welche Teile kann man für das kommende Jahr vorkaufen?

Wer sich nicht nur mit den absoluten Basics eindecken will, sollte einen Blick in den kommenden Modesommer werfen. Einige wichtige Grundsätze lassen sich nämlich schon jetzt ablesen. So sollte man etwa für das kommende Jahr die Finger von allzu bunten Farben lassen. Kein Wunder, dass die Designer nach dem Colour-Blocking sowie dem Neon-Trend erstmal die Nase voll haben von auffälligem Orange, Grün und Pink.

Aus diesem Grund wird sich der Schwarz-Weiß-Trend, der derzeit die Laufstege beherrscht, weiter fortsetzen. Mit weißen und schwarzen sowie marineblauen Hosen, Pullis und Kleidern ist man also absolut auf der sicheren Seite. Auch der Nude-Look bleibt angesagt. Rosé-Töne, Elfenbein, Cremefarben und Eierschale können in allen Variationen und Stoffen in die Einkaufstüte wandern.

Soll es doch etwas farbiger zugehen, kann man sich an Rottönen orientieren, die nicht allzu grell sind. Kombiniert mit Weiß ergibt sich der anhaltende Marine-Look. Bei den Mustern kommen Safari- und Animal-Prints zurück. Hier aber vorsichtshalber nicht allzu großformatige Prints kaufen.

Kauf von Markenprodukten eine Gefühlsentscheidung

Zwei Freundinnen mit Einkaufstaschen nach Shopping, lachen in die Kamera
Shopping! © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wissenschaftler der Universität Münster sind nun zu dem Ergebnis gekommen, dass der Kauf von Markenprodukten bei dem Menschen eine reine Gefühlsentscheidung ist und der Verstand dabei nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Die Forscher untersuchten anhand der Durchblutungprozesse von bestimmten Hirnregionen wie eine Kaufentscheidung beeinflusst wird. Demnach richten Markenprodukte in dem Hirnbereich für Emotion und Rationalität ein "kleines Chaos" an.

Fehlkäufe und zu hohe Ausgaben vermeiden

Grundsätzlich muss es nicht sein, dass man beim Shoppen zu viel Geld ausgibt. Um Frust zu vermeiden, sollte das Motto immer lauten: Einkaufen mit Spaß - aber gezielt. Dabei helfen ein paar kleine Tricks.

Einkaufsliste erstellen

Viele Leute wissen vor dem Gang in die Geschäfte oft gar nicht genau, was sie eigentlich einkaufen wollen. Ein altes und bewährtes Mittel für die Einkaufsplanung ist das Erstellen einer Einkaufsliste.

Dazu schreibt man auf einen Zettel sämtliche Dinge, die man im Haushalt benötigt, auf. Wer eine Familie hat, legt die Einkaufsliste am besten an einen Platz, an dem sie allen Familienmitgliedern zugänglich ist, damit auch diese etwas notieren können.

Zu den Vorteilen eines Einkaufszettels gehört, dass man im Supermarkt nichts vergisst. Außerdem lassen sich schon im Vorfeld ungefähr die Kosten einschätzen.

Keine konkrete Kaufabsicht begünstigt Spontankäufe

Das menschliche Kaufverhalten lässt sich folgendermaßen charakterisieren: Gehen wir ohne eine feste Kaufabsicht in einen Laden, kaufen wir häufig mehr als wenn wir mit einer fixen Idee in ein Geschäft gehen, da wir uns auf diese Weise seltener zu Spontankäufen hinreißen lassen.

Auch wer mit der Erwartung niedriger Preise einen Laden betritt, neigt häufiger zu Impulskäufen, da Schnäppchenpreise gerne dazu genutzt werden, um einen Kauf zu rechtfertigen. Im Gegensatz dazu gehen die wenigsten Kunden in einen Laden, um aufgrund von Werbung aus dem Fernsehen oder der Zeitschrift ein Produkt zu erwerben.

Nach dem Essen einkaufen gehen

Manchmal ist es besser, erst nach dem Essen shoppen zu gehen, denn wenn man hungrig ist, neigt man oft dazu, mehr Lebensmittel einzukaufen, als man eigentlich geplant hat. Ist man dagegen schon satt, ist das Risiko, nicht benötigte Waren zu konsumieren, weitaus geringer.

Geld passend mitnehmen

Wenn man bereits vorher abschätzen kann, welche Summe man beim Einkaufen ausgeben wird, sollte man nur soviel Geld mitnehmen, wie man benötigt. Wer mehr Geld dabei hat, neigt oft dazu, auch mehr auszugeben.

Ähnliches gilt für eine EC-Karte. So eine Karte ist zwar sehr praktisch, verführt jedoch oft zu größeren Ausgaben, da man ja nicht darauf achten muss, wie teuer der Einkauf wird. Aus diesem Grund ist es besser, beim Einkaufen auf eine EC-Karte zu verzichten.

Gezielt nach Sonderangeboten schauen

Anstatt im Laden irgendwelche Schnäppchen zu kaufen, nur weil sie gerade da sind, sollte man lieber in Zeitungen oder Prospekten gezielt danach suchen. Ist etwas dabei, was man wirklich braucht, kann zugegriffen werden.

Wir haben doch schon längst gelernt, dass Schnäppchen und Sales nicht optimal sind, um gezielt einzukaufen. Ausnahmen sind Basics, wie Unterwäsche, Socken, Sportkleidung oder einfache Shirts für zu Hause.

Wenn der neue Fernseher, über den in der Familie diskutiert wurde, plötzlich 25% günstiger ist, sollte man natürlich zuschlagen. Ein vorheriger Preisvergleich lohnt trotzdem, denn gerade technische Geräte und Haushaltsgeräte werden online oft günstiger angeboten, als im Sale des stationären Handels. Und sie werden teilweise sogar kostenfrei nach Hause geliefert.

Billig ist nicht immer gut

Wer billige Sonderangebote kauft, kann auch am falschen Ende sparen. So warnt die Stiftung Warentest vor Mängeln bei Billigwaren, denn meist sparen die Anbieter bei der Herstellung der Produkte.

Nach Einschätzungen der Tester der Stiftung sind nur rund ein Viertel aller günstig angebotenen Waren bei Discountern auch wirklich preiswerte Schnäppchen. Daher ist es meist sinnvoller, anstelle von mehreren Billigwaren, einmal Qualitätsware zu kaufen.

Darüber hinaus sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen, ob man das Produkt auch wirklich braucht. Viele Dinge, die man kauft, nur weil sie günstig sind, fristen ihr Dasein schon kurz darauf im Keller oder in der Abstellkammer.

Kleingedrucktes beachten

Gerade bei Sonderangeboten gelten häufig auch Sonderbedingungen. Dazu gehört zum Beispiel, dass man reduzierte Waren nicht umtauschen kann, was besonders ärgerlich ist, weil man dann auf seinem Fehleinkauf sitzen bleibt. Auch bei Kleidung heißt es aufpassen, denn diese wird häufig aufgrund von versteckten Mängeln preiswerter angeboten.

Die entsprechenden Vermerke auf den Etiketten sind meist so klein, dass sie vom Kunden leicht übersehen werden. Daher ist es ratsam, vor dem Einkauf das Verkaufspersonal zu befragen, wenn Zweifel bestehen.

Tipps füs erfolgreiches Shopping

So lassen sich Fehlkäufe beim Shopping vermeiden

Junge Frau schaut glücklich nach oben, trägt vier Einkaufstaschen vom Einkaufen und Shoppen bei sich, weißer Hintergrund
shop © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Viele Frauen kennen das Problem, dass sie trotz ihres überfüllten Kleiderschranks nichts zum anziehen haben. Das liegt oft daran, dass sich im Kleiderschrank zahlreiche Fehlkäufe befinden, die beim Kauf zwar gefallen haben, dann aber doch irgendwie nicht das Richtige waren. Damit der Schrank beim nächsten Shopping-Trip nicht wieder mit unnötigen Fehlkäufen bestückt wird und der Stress auf der Suche nach etwas passendem zum Anziehen nicht von vorne losgeht, sollte man beim Shopping einige Tipps beachten.

Schnäppchen sind kein Kaufgrund

Selbst wenn ein Kleidungsstück gerade reduziert ist, rechtfertigt das noch lange keinen Kauf. Denn auch wenn das Shirt nur ein paar Euro kostet, ist der Preis für ein Kleidungsstück, das nicht wirklich Potenzial zum Lieblingsstück hat, zu hoch.

Viele Frauen machen auch häufig den Fehler, dass sie ein Kleidungsstück so toll finden und es daher selbst dann kaufen, wenn es eigentlich garnicht wirklich passt. Auch dann wird der Kauf schnell zu einem Fehlkauf. Daher sollten die richtige Passform und die Wahl der richtigen Größe die wichtigsten Kriterien beim Kleiderkauf sein.

Wohlbefinden

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Kleider-Shopping ist das Wohlbefinden. Wenn man sich im neuen Dress schon in der Umkleide unwohl fühlt, weil es kratzt und kneift, sollte es besser im Laden bleiben. Auch von bekannten Markennamen lassen sich Frauen beim Einkauf gerne blenden. Dabei sind die meist hohen Preise für viele Markensachen hinsichtlich ihrer Qualität und ihren Materialien überhaupt nicht gerechtfertigt. Es gibt also deutlich wichtigere Kaufkriterien als nur einen Markennamen.

Gerade vor dem Kauf besonders farbenfroher Kleidung sollte man sich zunächst ein wenig Zeit nehmen, um zu überlegen, ob sich im Kleiderschrank überhaupt Sachen befinden, mit denen man das neue Kleidungsstück kombinieren könnte. Ist das nämlich nicht der Fall, wird das neue Stück sein Dasein wahrscheinlich auch im Schrank fristen.

Gibt es einen passenden Anlass?

Eine weitere Frage, die man sich vor dem Kauf stellen sollte, betrifft den Anlass, zu dem man den neuen Dress tragen könnte. Gibt es keinen passenden Anlass, um das neue Stück auszuführen, ist es den Kauf auch nicht wert. Gerade Kleider aus feinen und edlen Stoffen sind meist nicht zum Waschen in der Maschine geeignet. Daher sollte man sich vor dem Kauf solcher Kleider lieber einmal mehr überlegen, ob man nicht doch lieber zu pflegeleichteren Stoffen greifen sollte.

Aufs Bauchgefühl hören

Denn wenn man mal ehrlich ist, hat niemand Lust und Zeit für Handwäsche. Wenn man schon mehrere ähnliche Teile besitzt, lohnt sich der Kauf eines Weiteren nicht unbedingt. Es sei den es handelt sich bei diesen besonderen Teilen um absolute Lieblingsstücke oder aber Basics, die man zu jedem Anlass tragen kann. Beim Kauf neuer Kleidung sollte man aber auch ein wenig auf sein Bauchgefühl achten. Wenn man etwas sieht, sich sofort verliebt und es einfach toll sitzt, sollte man es definitiv kaufen.

Vorsicht vor falschen Weihnachtsschnäppchen - Viele Dinge werden erst nach Neujahr wirklich billiger

Junge Frau mit Nikolausmütze auf dem Kopf trägt eine gelbe und eine rote Einkaufstasche voller Geschenke
Christmas. © BillionPhotos.com - www.fotolia.de

Jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit locken die Geschäfte mit vermeintlich günstigen Preisen. Dabei gibt es viele der angebotenen Schnäppchen auch im Rest des Jahres zum gleichen Preis. Viele der Schnäppchen-Artikel werden sogar erst im Januar so richtig reduziert, wie die Verbraucherzentrale Bayern mitteilt.

Dazu zählen vor allem Mode, Haushaltswaren, Textilien, Möbel, Deko und Technik. Gerade bei technischen Geräten und Mode erreichen die Preise auf Grund der Modell- bzw. Kollektionswechsel im Januar ein Rekordtief.

Wer diese Sachen also nicht gerade zum Weihnachtsfest verschenken will, sollte mit deren Anschaffung besser bis zum neuen Jahr warten, denn dann lässt sich wirklich einiges sparen. Bei zeitlosen Artikeln, wie Uhren oder Schmuck, tut sich zwischen Weihnachten und Neujahr im Kaufpreis dagegen in der Regel nicht viel.

Onlinehandel wird zur Konkurrenz - Einzelhändler rüsten ihre Geschäfte auf

Einsicht großes Shopping Center mit mehreren Etagen
shopping mall © Roman Milert - www.fotolia.de

Der Onlinehandel gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung. Diejenigen, die darunter leiden, sind die Einzelhändler, die in den vergangenen Jahren einen immer größeren Rückgang ihrer Kundenzahlen zu verzeichnen hatten.

Kuriose Neuheuten auf Messe

Um sich ihre Kunden zu sichern, rüsten immer mehr Einzelhändler ihre Geschäfte mit modernster Technik auf. Auf der "Euroshop"-Messe in Düsseldorf wurden in der verganenen Woche wieder die kuriosesten Neuheiten für Geschäftsleute vorgestellt.

Vom intelligenten Spiegel, der den Kunden dank integrierter Kamera direkt die passenden Outfits vorschlägt, über neue, schnittige Einkaufswagen, die das Manövrieren durch die engen Gänge leichter machen sollen, bis hin zu vergoldeten Schaufensterpuppen, die als Blickfang Kunden in die Läden locken sollen, war dort alles vertreten.

Schnelle Abwicklung an der Kasse durch Produkterkennung

Ganz besonders großes Interesse unter den Einzelhändlern genießen auch die neuen, vollautomatischen Kassensysteme. Diese sind mit einer Kamera ausgestattet, mit der sie die Produkte nur noch anhand von Bildern und nicht mehr mit Hilfe der Barcodes erkennen können. Dadurch soll es ihnen möglich sein bis zu 45 verschiedene Artikel in der Minute zu scannen. Damit könnten Kassierer in den Läden der Zukunft bald völlig überflüssig sein.

Shopping-Center wollen mit ungewöhnlichen Ideen neue Kunden gewinnen

Der Trend geht weg von den Shopping-Center in die Innenstadt

Unterkörper mehrerer Menschen auf Straße mit Einkaufstaschen
Shopping © 3d-Master - www.fotolia.de

Da immer mehr Menschen ihre Einkäufe im Internet erledigen, suchen die großen Shopping-Center nach neuen Konzepten, um Kunden zurückzugewinnen. Allein in Deutschland gibt es 460 große Einkaufszentren mit einer Gesamtfläche von 14,4 Millionen Quadratmetern.

Pop-up-Stores am Zoologischen Garten in Berlin

So setzt etwa das Shopping-Center am Zoologischen Garten in Berlin neben Geschäften für Technik und Mode auch auf temporäre "Pop-up-Stores" für ungewöhnliche Produktideen. Modulsysteme aus Holz lassen sich für einen Zeitraum von drei bis zwölf Monaten anmieten. So können potentielle Mieter ihre Produkte testen, Käufer bekommen mehr Abwechslung beim Einkaufen.

WLAN, Elektrotankstelle und Spielplatz im Palais Vest in Recklinghausen

Das Palais Vest in Recklinghausen bietet neben kostenlosem WLAN an, das Elektroauto aufzuladen oder mit den Kindern einen Spielplatz aufzusuchen.

Trends der Zukunft erkennen

Center müssten mehr tun, um Aufmerksamkeit zu erregen, ist sich ein Experte vom EHI Retail Institute sicher, einem Forschungs- und Bildungsinstitut für den Handel mit Sitz in Köln. Gerade Shopping-Malls, die zehn Jahre oder älter seien, müssten sich neu erfinden.

Bestell-Apps und neue Gastronomie

Der Shopping-Center-Betreiber ECE ("Einkaufs-Center-Entwicklungsgesellschaft"), der neben anderen das Milaneo in Stuttgart, die Europapassage in Hamburg und MyZeil in Frankfurt betreibt, testet derzeit Apps, mit denen Kunden Waren von überall mit dem Smartphone bestellen und dann vor Ort abholen können. Der Serviceaspekt oder die Gastronomie werden nach Meinung des ECE künftig eine noch größere Bedeutung erlangen.

Dabei geht der Trend weg von den Shopping-Centern auf der "grünen Wiese" hin in die Innenstädte.

Nie mehr Fehlkäufe: die 3-7-14-Regel

Diese Überlegungen machen Fehlkäufe zu Geld und mehr Platz im Kleiderschrank

Junge Frau sucht Kleidung aus ihrem Kleiderschrank
Clothes in closet © Phase4Photography - www.fotolia.de

Sowohl Männern als auch Frauen passiert es: Man schleppt ein neues Kleidungsstück oder Schuhe nachhause und wirft das besagte Stück nach einiger Zeit als Fehlkauf weg. Das ist nicht nur ärgerlich, weil es unnötig ins Geld geht, sondern blockiert im Kleiderschrank auch Platz für neue Dinge, die man tatsächlich gut gebrauchen könnte. Damit es künftig nie mehr dazu kommt, sollten Sie einfach die 3-7-14-Regel anwenden.

Kaufverhalten mit der 3-7-14-Regel kontrollieren

Was nach einer mathematischen Formel klingt und damit schnell abschreckend wirkt, ist ein ganz einfaches Maß, um das eigene Kaufverhalten zu kontrollieren und damit Fehlverkäufe komplett zu vermeiden. Die Zahlen stehen dabei für die vergehenden Tage nach dem besagten Einkauf.

Die ersten 3 Tage

Die 3 steht also für die ersten drei Tage nach dem Kauf. Haben Sie das Kleidungsstück bisher nicht angezogen, besteht eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer "Schrankleiche" werden wird. Denken Sie daher darüber nach, warum Shirt/Hose/etc. bisher noch nicht getragen wurde.

  • Eventuell waschen Sie neue Kleidung zuerst, dann ist der Aufschub verständlich.
  • Auch Kleidung, die für einen festen Anlass gekauft wurde, ist von der Frist der drei Tage befreit.

Nach 7 Tagen

Befindet sich das Kleidungsstück inzwischen 7 Tage tatsächlich im Schrank, ist die Chance nahezu bei null, dass der Neukauf in Ihren Kleidungsalltag einzieht. Wieder ausgenommen ist hier nur Festtagskleidung. Sind diese sieben Tage abgelaufen, sollten Sie das Kleidungsstück daher gemeinsam mit dem Einkaufsbeleg zurück in den Laden bringen.

Merkzahl 14

Hier greift die 14 als Merkzahl. Sie haben in der Regel 14 Tage Zeit, um saubere und unbeschädigte Kleidung zurückzubringen. Nutzen Sie also die Woche zwischen Tag 7 und Tag 14, um den Fehlkauf wieder wegzugeben und damit Ihr Geld und den Platz im Kleiderschrank zurück zu bekommen.

Langfristig zufrieden mit einer Anschaffung ist, wer nicht nur rational entscheidet

Ob Auto, Couchgarnitur oder ein Paar Schuhe: Wer sich bei Kaufentscheidungen in erster Linie von sachlichen Überlegungen leiten lässt, ist offenbar schlecht beraten. "Gefühle scheinen beim Einkaufen eine bessere Richtschnur zu sein", zitiert das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" den New Yorker Marktforscher Professor Leonhard Lee.

"Geben sie den Ausschlag, ist die Chance größer, auf Dauer mit einer Anschaffung glücklich zu sein." Nur auf den Preis oder die Zweckmäßigkeit zu achten, mindert dagegen den Grad der Zufriedenheit nach dem Kauf. Lee hat die Folgen unterschiedlicher Einkaufsstile in Experimenten untersucht.

Lieblingshobby Shopping: ob das Produkt aus Deutschland stammt, ist unwichtig

Junge Mutter mit Baby auf Arm beim Einkaufen, Regal mit Handtüchern
mother with baby in shop © Pavel Losevsky - www.fotolia.de

Eine neue Studie zum Thema Shopping hat herausgefunden, dass viele Verbraucher beim Einkaufen nicht darauf achten, wo die gekaufte Ware hergestellt wird. Insgesamt 36 Prozent der Befragten finden es unwichtig, ob "Made in Germany" draufsteht.

Nur knapp ein Drittel achtet auf dieses Siegel; 34 Prozent konnten sich bei dieser Frage nicht entscheiden.

Wenn man die Ergebnisse auf die westlichen Regionen und die neuen Bundesländer aufteilt, fällt auf, dass es den Menschen in Westdeutschland mit 29 Prozent nicht so wichtig ist, dass die Ware in Deutschland hergestellt wird, wie den anderen (34 Prozent).

Verkaufstaktiken - So machen die Unternehmen am meisten Gewinn

Die rentabelste Verkaufstatik und der größte Gewinn beinhaltet eine Spende für einen guten Zweck

Junge Frau an Kasse einer Boutique reicht Kassierer Karte zum Bezahlen
women out shopping about to pay for their goods © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Eine Untersuchung der Uni Kalifornien zeigte, dass sich die meisten Kunden zu einem Kauf überreden lassen, wenn sie den Preis selber bestimmen können oder wenn das Unternehmen einen Teil der Einnahmen für einen guten Zweck spendet.

Anwendung verschiedener Verkaufsstrategien

Man beobachtete das Kaufverhalten von über 100.000 Freizeitparkbesuchern in Kalifornien. Bei den Fahrten auf auf einem der Fahrgeschäfte, wurden die Kunden fotografiert, das Bild konnten sie anschließend erwerben.

Die Verkaufstaktik wurde dabei jedoch mehrmals geändert. An einem Tag gab es einen vom Verkäufer festgelegten Preis, am nächsten Tag durften die Kunden selber bestimmen, wieviel sie für ihr Foto ausgeben möchten, einen Tag darauf gab es erneut einen Festpreis, von dem aber die Hälfte für einen guten Zweck gespendet werden sollte und am letzten Tag konnten die Besucher wieder den Preis bestimmen, wovon aber diesmal ebenfalls die Hälfte gespendet wurde.

Spende für einen guten Zweck erhöht die Verkaufszahlen

Die meisten Besucher schlugen zu, wenn sie den Preis selbst festlegen konnten, etwa sechzehn Mal soviele Fotos wie sonst konnten verkauft werden. Allerdings machten die Verkäufer dabei eher Verluste, weil viele nur wenig oder garnichts bezahlten. Am rentabelsten für den Verkäufer war der letzte Tag, an dem die Käufer den Preis zwar auch selber bestimmen konnten, aber die Hälfte gespendet wurde. Die gute Absicht, die bei dem Verkauf mitspielte, ließ die Käufer dabei oft wesentlich mehr bezahlen als bei den anderen Verkaufstaktiken.

Obwohl die Hälfte der Einnahmen gespendet wurde, erzielten die Verkäufer mit dieser Methode den größten Gewinn.

Mineralwasser und Rasierklingen - Alltagsprodukte mit viel zu hohen Preisen

Leitungswasser statt Flaschenkauf - hohe Ausgaben lassen sich bei manchen Produkten vermeiden

Letzter Rest Wasser wird aus Glasflasche geschüttet, weißer Hintergrund
allmost empty © amridesign - www.fotolia.de

Es gibt einige Produkte im Alltag, bei denen es kaum auffällt, wie überteuert sie eigentlich sind.

Popcorn und Wasser

Ein gutes Beispiel dafür ist das Popcorn im Kino. Häufig so teuer wie 50% des Eintritts, ist es im Endeffekt doch nur ein bisschen Mais mit Zucker und zu Hause in der Mikrowelle sehr viel günstiger herzustellen.

Ein weiteres Beispiel ist das Mineralwasser. Noch vor ca. 30 Jahren war es unüblich, abgefülltes Mineralwasser zu kaufen. Das Trinkwasser aus der Leitung ist auch heutzutage so sauber, dass man es bedenkenlos trinken könnte, und doch kaufen sich um die 65% der Deutschen Tag für Tag das überteuerte Wasser aus der Flasche.

Druckertinte, Rasierklingen und Grußkarten

Auch Druckertinte macht häufig das Bankkonto leerer, ohne das man es bemerkt: Nach oben hin sind den Tintenpreisen keine Grenzen gesetzt, 80€ pro Patrone, quasi der Preis für ein Edelparfüm, ist keine Seltenheit. Eine Frechheit auch die Preise der Rasierklingen, denn die Hersteller geben offen zu, dass kaum Herstellungskosten entstehen.

Das Gleiche bei Grußkarten, bei denen man für ein Stück Pappe oftmals bis zu 8€ bezahlt.

Worauf Frauen und Männer beim Brillenkauf achten

Während Männer sich beim Brillenkauf wie "Jäger" verhalten, stellen Frauen eher "Sammlerinnen" dar

Lesebrille auf Sehtest-Papier
Reading glasses on eye chart © Judex - www.fotolia.de

Beim Brillenkauf haben Frauen und Männer in diesem Jahr eines gemeinsam: die gewählten Modelle ähneln sich vom Design her - größere Brillenrahmen sind dabei der Vorreiter. Doch auch wenn im Endeffekt das gleiche Modell dabei rausspringt, so gibt es Unterschiede in den Kriterien für oder gegen eine Brille, doch auch wenn es um andere Dinge geht.

Für Männer muss es schnell gehen, Frauen nehmen sich Zeit zum vergleichen

Bereits mehrere Studien haben die Männer in ihrem Einkaufsverhalten als "Jäger" betitelt und die Frauen beim Shopping eher als Sammlerinnen. In der Herrenwelt muss es beim Einkaufen schnell gehen. So wird kurz ein Blick auf die technischen Details, den Sitz sowie die Langlebigkeit geworfen und wenn alles passt, wird die Brille gekauft - der Preis ist nebensächlich.

Die Frau hingegen nimmt sich Zeit, vergleicht (vor allem Preise) und entscheidet dann, nachdem sie sich mehrere Modelle ausführlich angesehen hat, nach Zusammenspiel von Aussehen und Preis. Denn für die moderne Frau spielt die Brille in Sachen Attraktivität eine entscheidende Rolle.

Brillenkauf bei Kindern

Bleiben noch die kleinen Brillenkäufer zu erwähnen - Kinder entscheiden meist aus dem Bauch heraus und wählen das Modell, dessen Farben ihnen spontan am besten gefallen. Solange die Brille gut sitzt - was der Augenoptiker bestätigen sollte - ist dies wohl das unkomplizierteste Kaufverhalten.

Vorsicht im Urlaub vor vermeintlichen Schnäppchen

Junge Frau mit Einkaufstüten, im Hintergrund großes Gebäude, blauer Himmel
Shopping © diego cervo - www.fotolia.de

Mancher Urlauber glaubt, wenn er im Ausland Kosmetika, Parfüm, Lederwaren und Co. besonders günstig einkauft, dass er ein Schnäppchen gemacht hat. Aber oftmals handelt es sich bei dem sogenannten Schnäppchen schlicht und einfach um eine Fälschung und besonders bei Kosmetika und Parfüms kann es auch zu gesundheitlichen Hautproblemen kommen. Aber wie kann man überhaupt ein gefälschtes Produkt erkennen?

Das erste Indiz ist der Preis, wenn dieser deutlich unter dem üblichen Marktpreis liegt, so sollte man schon vorsichtig sein. Bei Parfüm empfiehlt sich die Duftprobe, denn bei billigem Parfüm verfliegt der Duft innerhalb von ein paar Minuten. Auch sollte man nach der Herkunft des Parfüms fragen, was ein seriöser Verkäufer auch beantwortet. Bei Kosmetika können, außerhalb Europa, auch nicht erlaubte Inhaltsstoffe enthalten sein.

Besondere Vorsicht ist auch bei Medikamenten geboten, die im Ausland sehr oft preiswerter als bei uns in Deutschland sind, beispielsweise auch das Potenzmittel Viagra.

Schließlich ist noch die Markenkleidung zu erwähnen. Besonders wenn die Etiketten der Hersteller fehlen oder nicht alle Informationen darauf stehen, könnte es sich um ein gefälschtes Markenprodukt handeln. Aber Ärger kann es schließlich noch bei der Einreise nach Deutschland durch den Zoll geben, besonders wenn man nicht nur für sich selber, sondern vielleicht auch für die ganze Familie und Freunde eingekauft hat.

So liegt der maximale Warenwert bei Flugreisen für den eigenen Gebrauch bei 430 Euro, wer mit dem Auto unterwegs ist bei nur 300 Euro. Wenn man also zu viel einkauft, so kann der Zoll die Ware beschlagnahmen und es könnte auch zu einer Strafanzeige kommen.

Vintage Shopping liegt im Trend

Frau beim Shoppen
searching © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Vintage zu tragen ist mega im Trend und überall auf der Welt gibt es tolle Secondhandläden und Läden, welche sich auf Vintage spezialisiert haben. Auch gab es bereits Vintage Festivals, 2012 in Hamburg, jetzt 2013 in Salzburg. Auf expedia.de können die besten Reisen für Vintage Shopping herausgesucht werden. Mit genauem Datum und auch das Hotel kann herausgesucht werden.

Selbst Ferienwohnungen sind im Angebot. Beim Vintage Shopping kann auch mal der ein oder andere Euro übrig bleiben. Amsterdam ist besonders beliebt um zu shoppen, warum nicht also hier beginnen und sich direkt nach Stockholm in Schweden durcharbeiten? Auch Paris, die Stadt der Liebe, ist bestens dazu geeignet um tolle Kleidung zu finden.

Die Psychologie des Einkaufens: Überangebot vertreibt den Kunden ebenso wie gar keine Auswahl

Frau beim Shoppen
checking © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Entscheidungen fallen uns oftmals nicht leicht, das gilt für große ebenso wie für alltägliche. Selbst beim Einkaufen von Lebensmitteln oder Kleidung fällen wir andauernd Entscheidungen für oder gegen ein Produkt. Aus diesem Grund beschäftigen viele Geschäfte und Ketten Psychologen oder Verhaltensökonome, die die Prinzipien untersuchen, die unseren Einkaufsentscheidungen zugrunde liegen.

Bekannt wurde beispielsweise die Studie von Sheena Iyengar und Mark Lepper, die belegen konnte, dass ein Zuviel an Auswahl den Kunden abschreckt. Wer Angst hat, sich falsch zu entscheiden, trifft dann oftmals lieber gar keine Entscheidung und verzichtet auf einen Artikel.

Zu wenig Auswahl darf es aber auch nicht sein, konnte jetzt Daniel Mochon von der Tulane University belegen. Wenn es nämlich keine Auswahl gebe, so Mochon, dann glaube der Kunde, er müsse noch nach Vergleichsmöglichkeiten suchen - zur Not dann eben in einem anderen Laden.

Frauen, die beim Shoppen zu viel Geld ausgeben, sollten besser High Heels tragen

Frau spaziert in Lederhose und roten High Heels durch Venedig
Walk in Venice in red high heels © Kaspars Grinvalds - www.fotolia.de

Wie eine aktuelle amerikanische Studie ergeben hat, gibt es einen einfachen Trick, um Frauen beim Shoppen von zu hohen Geldausgaben abzuhalten - sie sollten High Heels tragen. Den Ergebnissen zufolge greifen Frauen, die auf hohen Schuhen unterwegs sind, häufiger zu günstigen Produkten.

Bei der Studie, die von Professoren der Brigham Young University in Utah durchgeführt wurde, ging es darum, die Balance der Probanden auf die Probe zu stellen. Sie fanden heraus, dass es für sie schwieriger ist, sich auf andere Dinge zu konzentrieren, wenn sie ihre Aufmerksamkeit in diesem Fall auf das Gleichgewichtsgefühl legen müssen. Alles andere wird zur Nebensache und in dieser werden Kompromisse geschlossen.

Man sollte sich Dingen, die unsere Auswahlmöglichkeiten beeinflussen, deutlicher bewusst werden, so die Autoren der Untersuchung.

Gezielt einkaufen durch Garderobencheck vor dem Shopping

Auch wenn es von den Preisschildern ruft "Kauf mich: 3 für 2", sollten Kunden einen kühlen Kopf behalten. Vor der Shoppingtour steht immer die Inventur der Garderobe. Was muss ersetzt werden und was fehlt?

Die meisten Erwachsenen haben ab Mitte 20 ihren persönlichen Stil gefunden und sollten dem auch treu bleiben. Schnellkäufe, die nicht zur Garderobe passen, sind Kleidungsstücke, die hinten im Schrank und später im Kleidercontainer landen.

Besser auf Qualität und Kombinierbarkeit achten. Ein Oberteil, das zu Hosenanzügen, Jeans oder Röcken passt und eine zeitlose Farbe hat, ist immer perfekt. Die meisten Experimente im Bereich "Mal was Neues wagen und ganz andere Farben tragen" gehen sowieso schief.

Entspannt einkaufen gehen

Es ist nicht ratsam, mit Ärger im Bauch zum Shoppen zu gehen. Man fühlt sich nicht besser, nur weil das superbillige grünbunte Kleid im Korb liegt. Dieser Fehlkauf löst das Problem leider nicht und vergrößert eher den Frust, wenn es zu Hause plötzlich nicht mehr gefällt.

Die verkaufsoffenen Sonntage oder Wochenenden – vor allem vor Feiertagen – sind nicht ideal zum frustfreien Shoppen. Auch Familie im Schlepptau trägt nicht zur Entspannung bei.

Ideal sind die Wochentage, wenn die Läden etwas leerer sind und Kunden gemütlich bummeln. Am besten mit entspannten Pausen in einem schönen Café oder beim Friseur.

Eine gute Freundin oder der beste Freund sind willkommene - und hoffentlich objektive - Berater, doch die endgültige Entscheidung sollten Sie immer selbst treffen. Laufen Sie nicht nur den neuesten Trends nach und lassen Sie sich nichts von Verkäufern aufschwatzen.

So tätigen Sie die nötigen Weihnachtseinkäufe völlig ohne Stress

Wer frühzeitig plant und den Hauptgeschäftszeiten aus dem Weg geht, kann entspannt einkaufen

Blonde Frau mit Weihnachtstüten
frau mit geschenken © bilderbox - www.fotolia.de

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie, da hat Stress absolut nichts zu suchen. Dennoch empfinden die Deutschen die Weihnachtszeit zunehmend als stressig, vor allem wegen der Einkäufe. Dabei kann auch die Besorgung der Geschenke mit der richtigen und vor allem rechtzeitigen Planung vollkommen stressfrei ablaufen.

Einkaufs- und Geschäftsliste

Bevor Sie sich auf den Weg in alle möglichen Geschäfte begeben und dort vergeblich nach einem geeigneten Geschenk suchen, machen Sie sich eine Einkaufsliste. Überlegen Sie vorher wem Sie welches Geschenk zukommen lassen möchten und fragen Sie sich anschließend in welchen Geschäften Sie diese Geschenke finden könnten. Anschließend listen Sie die Geschäfte auf und notieren sich darunter welche Geschenke Sie dort besorgen müssen.

Mit einer solchen Liste lässt sich viel Zeit und Geduld sparen. Sie verhindert, dass Geschenke vergessen werden, die dann ein paar Tage vor Weihnachten im größten Andrang noch besorgt werden müssen.

Einkaufszeit und Einpackservice

Gehen Sie auf jeden Fall früh genug auf Shoppingtour und vermeiden sie die Sturm und Drang-Zeiten wie die Mittagszeit, Wochenenden oder die Tage kurz vor Weihnachten, denn dann ist in den Geschäften besonders viel los und die Geduld schnell am Ende.

Haben Sie ein Geschenk gekauft, erkundigen Sie sich im Geschäft nach dem Einpackservice. Viele bieten das Einpacken der Geschenke für Kunden kostenlos an, auch das spart Zeit. Außerdem sollten Sie nicht alle Geschenke auf einen Schlag besorgen, denn je nachdem wieviele Sie brauchen, sind Sie schonmal einen ganzen Tag unterwegs und dann steht die Laune besonders auf der Kippe.

Kinderbetreuung

Planen Sie also lieber frühzeitig und kaufen Sie die Geschenke an mehreren Tagen verteilt und ganz entspannt. Wer kleine Kinder hat, sollte Sie wenn es irgendwie möglich ist bei Freunden oder Verwandten unterbringen, denn der Weihnachtseinkauf ist für die Kleinen besonders belastend und vor allem langweilig.

Sie werden quengelig und ehe Sie sich versehen, haben Sie mit dem Kind mehr zu tun als mit dem eigentlichen Einkauf. Findet sich kein Aufpasser nehmen sie eine "Betreuungsperson" mit, die das Kind während der Einkäufe beaufsichtigt und beschäftigt, sodass Sie freie Hand haben.

Wem es dennoch zu stressig ist die Einkäufe selbst zu tätigen, der kann sich auch nach einem sogenannten Concierge-Service erkundigen. Gegen Bezahlung werden Ihnen so alle Geschenke besorgt und auf Wunsch auch gleich eingepackt.

Positive Stimmung regt zum Kaufen an

Zwei Freundinnen mit Einkaufstaschen nach Shopping, lachen in die Kamera
Shopping! © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Manche Produkte lassen sich leicht und schnell verkaufen, andere werden zu jahrelangen Ladenhütern. Wie eine neue Studie nun heraus fand, liegt dies nicht nur am Objekt selbst, sondern auch an der Stimmung der Käufer.

In der Studie wurden potenziellen Käufern Bilder gezeigt, die sowohl positive als auch negative Dinge darstellten. Anschließend mussten die Probanden ein Produkt mit „gut“ oder „schlecht“ bewerten. Dabei war deutlich zu erkennen, dass Produkte, die kurz nach einer positiven Assoziation bewertet werden sollten, besser abschnitten, als diejenigen, die der Kunde unterbewusst mit negativen Gedanken in Verbindung brachte.

Für Hersteller und Verkäufer kann dies bedeuten, dass sie das Kaufverhalten ihrer Kunden positiv beeinflussen können. Auf der anderen Seite ist aber auch davon auszugehen, dass schlechte Laune, wie sie zum Beispiel durch unfreundliches Personal ausgelöst wird, die Kaufentscheidung negativ beeinflusst.

Bedürfnisse berücksichtigen

Oft ist es sinnvoll, beim Einkaufen günstige Discounter und Fachgeschäfte miteinander zu kombinieren. Kennt man sich zum Beispiel mit Elektrogeräten nicht so gut aus, ist es besser, ein Fachgeschäft aufzusuchen, in dem man kompetent beraten wird. Außerdem lassen sich dort leichter Produkte für die individuellen Bedürfnisse finden, auf die es ja letztlich ankommt.

Jagdinstinkt trotzen

Preiswerte Dinge zu kaufen, ist auch für Männer besonders verlockend. So kaufen sie mitunter sogar günstige Waren, die sie gar nicht brauchen, nur weil sie billig sind. Man könnte in diesem Fall auch von einem Schnäppchen-Jagdinstinkt sprechen, was jedoch häufig Fehleinkäufe zur Folge hat.

Besser ist es, sich nicht von diesem Jagdfieber anstecken zu lassen und sich an wirklich guten Produkten zu erfreuen. Das wirkliche Schnäppchen ist nämlich, wenn zum Beispiel ein Gerät mehr als 10 Jahre fehlerfrei funktioniert.

Der Schnellere beim Einkaufen ist der Mann

Junger Mann am Fleischregal im Supermarkt
Man buying fresh meat © Monkey Business - www.fotolia.de

Frauen benötigen für den Supermarkt-Einkauf deutlich mehr Zeit als Männer, so berichtet die Zeitschrift "Lebensmittel Praxis".

Das Einkaufen erledigen 21 Prozent der Männer innerhalb von nur 15 Minuten, wobei 9 Prozent der Frauen diese Zeit benötigen. Maximal eine halbe Stunde brauchen 42 Prozent der Männer, und 11 Prozent mehr als eine Stunde. Die Prozentzahl bei den Frauen im gleichen Zeit-Vergleich beträgt 32, bzw. 21. Dies ist das Ergebnis bei einer Befragung von 700 Personen.

Das Powershopping ist keineswegs nur ein weibliches Phänomen

Paar beim gemeinsamen Einkaufen im Supermarkt, schiebt einen vollen Einkaufswagen und sieht sich verliebt an
Enjoying shopping together. © gstockstudio - www.fotolia.de

Manche Vorurteile überdauern Generationen – zum Beispiel, dass hauptsächlich Frauen den Hang zur ungebremsten Kauflust hätten. Dem schieben Forscher der amerikanischen Stanford University Scholl of Medicine nun einen Riegel vor: Männer werden fast genauso häufig von der teuren Leidenschaft heimgesucht, berichtet das Apothekenmagazin Baby und Familie.

Bei einer Befragung von 2513 Erwachsenen stellten die US-Forscher fest: Unter Frauen befällt die Kaufsucht sechs Prozent, Männer sind zu 5,5 Prozent betroffen – nah an der Parität. Die Folgen können für die Familien gravierend sein.

Oft steht am Ende der finanzielle Ruin und der Bruch der Beziehung.

Bei nackter Haut lassen Männer den Preis außer Acht

Wenn Männer unbekleidete Frauen sehen, sind sie scheinbar nicht mehr Herr ihrer Sinne und zahlen überteuerte Preise für ihnen angebotene Ware. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Forscher der Universität Löwen (Belgien) durchgeführt haben.

In Tests zeigten sich besonders die Machos sehr anfällig. Je mehr ihr Testosteronwert in die Höhe ging, desto schneller verloren sie den Blick für den Preis. Machos seien normalerweise gut im Verhandeln, würden jedoch schnell zu leicht beeinflussbaren Schäfchen mutieren, sobald man ihnen Nackt-Werbung vor die Nase setzt, so Wirtschaftsprofessor Siegfried Dewitte.

Männer und Frauen beim Einkauf

Junges Paar beim Einkaufen im Supermarkt in Gemüseabteilung
Couple shopping in produce section © Monkey Business - www.fotolia.de

Männer und Frauen - insbesondere beim Einkaufen scheiden sich hier die Geister. Männer gehen in der Regel zielgerichtet in ein bestimmtes Geschäft, um die gewünschte Ware dort unmittelbar zu erwerben und auf diese Weise möglichst wenig Zeit mit dem Einkauf zu verbringen.

Leider laufen sie dabei jedoch des öfteren Gefahr, Waren zu überhöhten Preisen zu kaufen. Frauen dagegen lassen sich mit dem Einkauf wesentlich mehr Zeit, kaufen die gewünschte Ware nicht im erstbesten Geschäft, sondern vergleichen die Preise in unterschiedlichen Läden. Im Gegensatz zum männlichen Geschlecht laufen sie dagegen Gefahr, dabei das eine oder andere ungewollte Schnäppchen zu erwerben. Und das geht auf Dauer auch ins Geld...

Frauen belügen ihre Partner, wenn es um neu gekaufte Kleidung geht

Frau beim Shoppen
checking © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Shoppen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Frauen. Da ihre Partner oft überhaupt keine Lust darauf haben, ziehen die Damen alleine los, um echte Schnäppchen zu machen - das behaupten zumindest viele von ihnen hinterher gegenüber ihren Partnern. Eine Studie hat ergeben, dass viele Frauen ihre Männer belügen, nachdem sie teure Kleidung gekauft haben, da sie Schuldgefühle wegen möglicher Vorwürfe haben.

So entfernen 80 Prozent der Befragten das Preisschild, bevor sie das Teil zu hause präsentieren. Ein Viertel der Frauen zeigt ihre Einkäufe erst gar nicht, sondern versteckt sie direkt im Kleiderschrank. Drei Viertel der Shopping-Liebhaberinnen erzählen ihren Partnern, sie hätten ein echtes Schnäppchen gemacht und knapp die Hälfte sagen, das Kleidungsstück wäre nicht neu. 20 Prozent der Damen versuchen sich mit dem Satz "ich habe nichts zum Anziehen" zu rechtfertigen.

Auch Männer gehen gerne shoppen

Wie eine Online-Umfrage des Magazins „Men’s Health“ kürzlich ergab, lieben es auch die Männer, shoppen zu gehen. Denn nur 3,5 Pozent der befragten Herren würden auf den Einkaufsbummel eher verzichten wollen.

Und was kaufen die Herren der Schöpfung am liebsten? Wie zwei Drittel der knapp 1.700 an der Umfrage Beteiligten mitteilte, kaufen sie am liebsten Kleidung. Nur 17 Prozent der Männer würden technische Produkte kaufen.

Jäger sind die Männer übrigens auch heute noch. Denn mehr als die Hälfte behauptete von sich, ein Schnäppchen-Jäger zu sein. Gebrauchte Kleidung aus dem Second-Hand-Shop kommt übrigens für 71 Prozent der Herren auf keinen Fall infrage.

An der Umfrage nahmen Herren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil.

Gehen Frauen wirklich gerne shoppen?

Drei lachende Freundinnen mit Einkaufstaschen beim Shoppen
so many new things © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Mintel ergeben hat, sind es nur 56 Prozent der Frauen, die gerne shoppen gehen. Besonders Frauen, die gerade ein Baby bekommen haben, gehen äußerst ungerne in Kleidungsgeschäfte. Der Grund dafür liegt darin, dass sie es schwer haben, Kleidung zu finden, in die sie kurz nach der Geburt des Babys passen und die noch dazu gut aussieht. Vor allem das Anprobieren stellt ein Problem dar.

Viele Frauen sagen lt. der Daily Mail auch, dass es ab einem bestimmten Alter keine modische Kleidung für die Damenwelt mehr gäbe. Die Geschäfte sind vor allem auf junge Kundinnen ausgerichtet.

Den Einkaufsfimmel bekommen Frauen von ihren Müttern beigebracht

Junge Frau schaut glücklich nach oben, trägt vier Einkaufstaschen vom Einkaufen und Shoppen bei sich, weißer Hintergrund
shop © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

So ziemlich jede Frau verbringt ihre Freizeit gerne beim Shoppen, doch warum verspürt eigentlich hauptsächlich das weibliche Geschlecht eine so große Kauflust? Wie eine Statistik von Verkaufszahlen mehrerer Modegeschäfte zeigt, liegt der Einkaufsfimmel der Frau schon in ihrer Kindheit begründet und wird quasi von der Mutter anerzogen.

Während Väter mit ihren Söhnen Sportveranstaltungen besuchen, gehen Mütter mit ihren Töchtern einkaufen. Schon im Babyalter bekommen Mädchen somit mehr Kleidung von ihren Eltern als Jungs, was daran zu erkennen ist, dass weibliche Babybekleidung im Schnitt fünfmal so schnell vergriffen ist, wie männliche Babybekleidung. Dieses Kaufverhalten, vor allem der Mutter, wird auch im Kindesalter fortgesetzt.

Ein vierjähriges Mädchen besitzt den Statistiken zufolge bereits durchschnittlich 20% mehr Klamotten als ein gleichaltriger Junge. Ab einem gewissen Alter lernen Mädchen dann schnell, dass man als Frau immer modisch gekleidet sein muss und entwickeln schließlich selbst einen eigenen Shopping-Fimmel.

Männer und Frauen leben ihren Kaufrausch bei unterschiedlichen Produkten aus

Junger, sportlicher Typ mit Sonnenbrille von oben mit rotem Modellauto
presenting a car © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Dass Frauen hin und wieder in einen Kaufrausch verfallen, ist bekanntlich nichts neues. Doch auch Männer kennen das Gefühl, sich bestimmte Sachen anschaffen zu müssen ohne sie eigentlich zu brauchen.

Allerdings leben Männer ihren Kaufrausch bei ganz anderen Produkten aus als Frauen, wie eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unter 2.084 Personen zeigt. Demnach verfallen Frauen am häufigsten bei Kleidung in einen Kaufrausch (51,2%), Männer hingegen lassen sich am ehesten von DVDs und CDs zum Kauf verleiten (28,6%). An zweiter Stelle der beliebtesten Kaufrausch-Güter stehen bei den Frauen mit 35,4% Schuhe, bei den Männern jedoch Computer mit 28,4%. Auch Dekorations- und Kosmetikartikel scheinen bei einer Shopping-Tour eher Frauen anzusprechen, denn die liegen mit 29,4% beziehungsweise 28,6% der weiblichen Stimmen auf dem dritten und vierten Platz. Männer hingegen greifen lieber bei Werkzeug (23,7%) und Zubehör für Autos (19,6%) zu.

Der Schuhkauf: Für viele Frauen ein beliebtes Hobby

Frauenbeine, Frau probiert Schuhe an, neben ihr mehrere High Heels
try for size © Sergiy Serdyuk - www.fotolia.de

Männer können es meist nicht verstehen: Frauen lieben es, stundenlang in den Innenstädten herum zu laufen und einfach keinen Schuhladen auszulassen. Ob Ballerinas, Pumps, Sneakers oder Stiefel: Für Frauen haben sie alle einen ganz besonderen Reiz.

Woher diese fast magische Anziehung zu Schuhwerk jeglicher Art rührt, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Fest steht lediglich, dass es Frauen genießen, sich den ganzen Tag die Füße abzulaufen, um am Abend mit hochhackiger Beute zurückzukehren.

Am besten werden solche Shopping-Marathons allerdings mit der besten Freundin durchgeführt. So ist gewährleistet, dass frau sich in Ruhe umschauen kann und nicht durch nörgelnde Männer gedrängt wird.

Wer schickere und meist auch teurere Läden betritt, der kann sogar davon ausgehen, gut versorgt zu werden. Hier finden sich nicht nur Sitzgelegenheiten, um die müden Füße auszuruhen. Es wird auch nicht selten Kaffee oder Tee angeboten.

Ein besonders Gen macht Frauen zu Schnäppchenjägern

Frauenhände halten ein Smartphone, Shopping von Mode in einem Onlineshop, im Hintergrund ein Modegeschäft
Smart phone online shopping in woman hand. Shopping center in background. Buy clothes shoes accessories with e commerce web site © Stanisic Vladimir - www.fotolia.de

Über ein lukratives Angebot oder ein außerordentliches Schnäppchen freut sich jeder. Es gibt aber Menschen, deren Herz bei reduzierten Preisen höher schlägt, als beim Gros der Verbraucher. In seinem Buch "Bargain Fever: How to Shop in a Discounted World" lässt sich Mark Ellwood nun über dieses Phänomen aus.

Wer das Shopping-Gen hat, fühlt sich berauscht, wenn er ein Schnäppchen macht. Was gekauft wird, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Der wichtigste Aspekt ist, wie viel bei dem Superschnäppchen gespart wurde.

Obwohl das kleine Gen dafür sorgt, dass mehr eingekauft wird, profitieren Betroffene davon, dass ein Glückshormon ausgeschüttet wird, durch das sie wie auf Wolken schweben.

Generell ist es sinnvoll, vor allem beim Kleidungskauf auf "Sale"-Tage zu warten, um Geld zu sparen - was gilt es dabei zu beachten?

Viel Geld sparen beim Shoppen an "Sale"-Tagen

Meist sind es Frauen, die sich keinem neuen Modetrend entziehen können. Deshalb zählen häufige Shopping-Touren auch zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen modebewusster Damen. Wer dabei sein Konto nicht allzu stark strapazieren möchte, der sollte bevorzugt zu den "Sale-Zeiten" einkaufen gehen.

Sparen mit Sale und Schlussverkauf

Gab es früher noch den Winter- und den Sommerschlussverkauf, so leuchten heute praktisch ganzjährig verlockende Sale-Angebote in den Geschäften. Für modebegeistere Menschen ist das ein echter Segen. Denn immerhin werden die Preise bei einem Sale um mindestens zehn Prozent reduziert.

Kleinere Sales, zum Beispiel mitten in der Saison, locken oft mit 20 oder 30 Prozent Preisnachlass. Diese Sales werden von den Geschäften meist dann veranstaltet, wenn sie einen Teil ihrer Ware austauschen möchten. Die größten Preisnachlässe gibt es jedoch nach wie vor im Sommer und im Winter.

Die offiziellen Schlussverkäufe zum Wechsel der Saison gibt es zwar nicht mehr, dennoch ist der Sale fester Bestandteil eines jeden Geschäftsjahres. Und bei diesen inoffiziellen Schlussverkäufen können die Kunden besonders kräftig sparen. Denn weil die Geschäfte ihre Lagerräume lehren müssen, verkaufen sie die aktuelle Ware nun besonders günstig.

Rabatte von bis zu 70 Prozent sind dann keine Seltenheit. Von diesen enormen Preisnachlässen profitieren die Kunden vor allem dann, wenn sie teure Markenware kaufen. Dann kann auch hochwertige Designerware zu erschwinglichen Preisen erstanden werden.

Nur keine Eile!

Sales und Schlussverkäufe finden immer dann statt, wenn die Geschäfte Platz für neue Ware brauchen. Ein Sale findet außerdem immer über einen bestimmten Zeitraum hinweg statt.

Es ist daher unnötig, sich gleich am ersten Tag zur Geschäftsöffnung auf die Ware zu stürzen. Insbesondere dann, wenn man weiß, dass die Preise zum Ende des Sales häufig noch einmal kräftig reduziert werden.

Die Sale-Falle

Große Schilder mit ebenso großen Prozentzahlen ziehen kaufwillige Kunden magisch an. Und auch kleine rote Preisschilder auf den Etiketten der Bekleidung haben eine ähnlich starke Anziehungskraft.

Doch gerade bei diesen kleinen Preisschildern sollte man ruhig einmal genauer hinsehen. Es kann nämlich gut sein, dass der neue, günstigere Preis in Wahrheit dem normalen Verkaufspreis entspricht. Durch den roten Sticker bekommt der Kunde den Eindruck als wäre dieses Produkt reduziert und schon greift er zu – obwohl er dieses Produkt für den "echten" Preis eventuell nie gekauft hätte.

In Ausnahmefällen ist es sogar schon vorgekommen, dass der vermeintliche Sale-Preis teurer war, als der Originalpreis. Es lohnt sich also auch bei verlockenden "Rotschild-Preisen" einen kühlen Kopf zu bewahren.

Besonders dreist ist übrigens die Variante, bei denen die Preisschilder schon von Haus aus irreführend sind. Dort ist auf maschinell gedruckten Schildern ein Originalpreis zu lesen, der dann – maschinell – durchgestrichen wurde um darunter einen neuen, "günstigen" Preis zu drucken. Hier wird dem Kunden bewusst vorgegaukelt, dass er ein "Schnäppchen" macht. Hiervon sollte man die Finger lassen.

Winterschlussverkauf bringt Platz für Sommermode

Junge Frau mit vielen Einkaufstaschen sitzt glücklich vor Kleiderschrank
Attractive young woman very happy with shopping bags © Newman - www.fotolia.de

Kommende Woche startet der alljährliche Winterschlussverkauf. Zwei Drittel der Geschäfte werben mit hohen Preisnachlässen. Vor allem Modehäuser wollen ihre Ware an den Mann bringen - Platz für die neue Sommermode muss geschaffen werden.

Winterbekleidung für Damen, Herren und Kinder wird also ab Montag vermehrt über die Ladentheke gehen, und das bis zu 70 Prozent günstiger. Wer also Geld beim Shopping sparen möchte, hat bald die Gelegenheit dazu. In den letzten Tagen lockten einzelne Geschäfte bereits mit Rabatten, doch der kommende Ausverkauf toppt alle Tiefpreise.

Neben den Modehäusern beteiligen sich ebenfalls Möbelhäuser, Bau- und Elektronikmärkte am Winterschlussverkauf.

Frauen lassen sich immer wieder zu Spontankäufen hinreißen

Spontankäufe - zu den häufigsten Artikeln gehören Schuhe, Kleidung, Make-up und Bücher oder DVDs

Junge Frau schaut glücklich nach oben, trägt vier Einkaufstaschen vom Einkaufen und Shoppen bei sich, weißer Hintergrund
shop © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Etwas scheint ja doch dran zu sein an dem Klischee, dass Frauen beim Shoppen das Geld gern mit beiden Händen ausgeben. Eine Umfrage unter rund 2.000 Frauen kam zu diesem Ergebnis. Über 1.000 Euro gibt demnach das weibliche Geschlecht für spontane Einkäufe im Jahr aus.

Gelockt von Rabatten und Neuheiten

Die Frauen gaben an, dass sie nach einem Tag in der Stadt so gut wie jedes Mal mit gefüllten Einkaufstüten nachhause kommen, obwohl die Ausgaben nicht geplant waren. Die meisten lassen sich von Preisaktionen und Neuheiten locken.

Auf der Liste stehen dann neben den Klassikern wie Kleidung und Make-Up Dinge wie Bücher, DvDs und Cds und selbstverständlich Schuhe. 50 Prozent der Frauen gaben zudem an, auch bei festen Kaufvorhaben nicht das zu erwerben, was sie geplant hatte, sondern etwas gänzlich anderes.

70 Prozent bringen die Ware wieder zurück

Die Umfrage ergibt deutlich, dass die Damen sich nicht unter Kontrolle haben und impulsiv werden. 70 Prozent der Frauen gaben an, dass sie nach dem Kaufrausch mit schlechtem Gewissen vor sich selbst die Ware wieder ins Geschäft zurück brachten.

Der Winterschlussverkauf hat noch nicht begonnen - Warten auf Schnäppchen ist angesagt

Der Start des Winterschlussverkaufs ist am 24. Januar - abwarten und Schnäppchen machen!

Grafik vier hängende Schilder mit den Buchstaben SALE
Sale Labels © Raisa Iatco - www.fotolia.de

Viele Geschäfte werben bereits jetzt mit Preisreduzierungen und Angeboten. Auch wenn diese Angebote locken, sollte der Verbraucher doch noch warten. Der Winterschlussverkauf beginnt erst.

Preisvergleich im Internet lohnt sich

Dann erst gibt es richtige Schnäppchen zu machen. Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg rät mit dem Einkauf zu warten. Das Angebot an Waren solle genau studiert und verglichen werden. Wahllos einzukaufen mache keinen Sinn. Gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis solle beachtet werden.

Im Internet ließen sich auch gut die Preise vergleichen. Es sind beim Winterschlussverkauf Rabatte bis zu 70 Prozent möglich. Der Start des Winterschlussverkaufes ist am 24. Januar 2011. Der WSV dauert vier Wochen. Es gibt zwar keinen offiziellen Start für den WSV mehr, aber der WSV wird freiwillig vom Handel durchgeführt.

Vom Umtausch ausgeschlossen

Wer einen Artikel nach dem Kauf umtauschen möchte, solle Vorsicht walten lassen. In Deutschland existiere kein Umtauschrecht, meint Frau Fischer-Volk. Es gebe nur ein Kulanzrecht des Händlers. Beim Kauf von Artikeln mit Mängeln solle man auch Acht geben. Hier gelte kein Gewährleistungsrecht. Der Händler müsse die schadhafte Ware dann nicht umtauschen.

Anfangsbuchstabe des Nachnamens bestimmt Reaktionsschnelligkeit bei Sonderangeboten

Junge Frau mit kurzen Haaren liegt auf einer weißen Couch und tippt lächelnd auf ihrem Tablet-PC
moderne junge frau liegt auf dem sofa und tippt auf ihrem tablet-pc © contrastwerkstatt - www.fotolia.de

Wie schnell jemand auf Sonderangebote hereinfällt, hängt davon ab, wie weit hinten sein Name im Alphabet steht. Ein Herr Zapf reagiert darauf viel schneller als ein Herr Albert. Das hat Professor Kurt Carlson herausgefunden.

Er ist Ökonom an der US-amerikanischen Georgetown University in Washington D.C. Der Verlauf der Reaktionsschnelligkeit steigere sich ziemlich linear von A nach Z. Carlson erklärt das erstaunliche Phänomen mit einem frühkindlichen Trauma. Wer weit hinten im Alphabet stehe, sei es gewohnt immer so lange zu warten bis jeder vor ihm zum Beispiel ihre Noten in der Schule herausbekommen haben.

Diese Leute hätten Angst dieses Trauma immer wieder erleben zu müssen, daher reagierten sie so schnell auf Angebote aller Art, so Carlson.

Auf das Bauchgefühl hören - So kommt man ohne Fehlkauf durch den Schlussverkauf

Fehlkäufe bei Schlussverkäufen lassen sich vermeiden wenn man vorher überlegt

Fünf Einkaufstaschen, Papiertaschen, vom Shopping, türkis, grün, orange, rot, gelb, vor weißem Hintergrund
A shot of a bunch of colorful shopping bags © Suprijono Suharjoto - www.fotolia.de

20 Prozent, 50 Prozent, 70 Prozent - der Einzelhandel überbietet sich derzeit mit Preisnachlässen. Kaufhäuser und Filialen von Modeketten erinnern in diesen Tagen an Schlachtfelder, das Personal kommt kaum nach damit, die Klamotten neu zu falten.

Doch bevor Fashionistas in den Rabatt-Krieg ziehen, sollten sie zu Hause einen Moment durchatmen, und überlegen, was sie brauchen und was nicht. Nur weil alles günstiger ist, braucht man es nicht unbedingt, und oftmals kann man Reduziertes nicht umtauschen. Wer also Basics erstehen will, und nur wenn diese auch nötig sind, kann man jetzt perfekt zugreifen.

Preis sollte nicht das ausschlaggebende Kriterium sein

Doch Vorsicht bei aktuellen Trends! Mag man dieses hippe Muster und jene knallige Farbe tatsächlich, oder kauft man das Teil nur, weil es billiger ist? Besonders wer bei Ketten wie H&M, Zara, Promod oder Mango zugreift, sollte sich darüber hinaus im Klaren sein, dass man in den kommenden Wochen auch anderen Frauen in den auffälligen Teilen begegnen wird. Lieber unauffällig, dafür lang haltende Klamotten und Accessoires kaufen, und vor allem immer auf das Bauchgefühl hören.

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    Sommerschlussverkauf steht vor der Tür: Darauf sollten Käufer achten

    Zwei Frauen beim Shopping, stehen mit Einkaufstüten bepackt vor dem Schaufenster einer Modeboutique
    Women looking at boutique showcase with copy space © kikovic - www.fotolia.de

    Gestern war der offizielle Startschuss für den diesjährigen Sommerschlussverkauf. Verbraucher rennen jetzt durch die Geschäfte auf der Suche nach den besten Schnäppchen. Doch welche Rechte haben Käufer in dieser Phase?

    Verbraucher sollten vor allem auf das eingeschränkte Umtauschrecht bei reduzierter Ware achten. Diese muss nur aus Kulanzgründen zurückgenommen werden. Anders aber bei Käufen im Internet. Hier bleibt das auch sonst geltende zweiwöchige Recht auf Rücktritt vom Kaufvertrag uneingeschränkt erhalten. Bei einem Mangel an der Ware darf man auch nicht gleich sein Geld zurück verlangen, sondern muss dem Verkäufer die Möglichkeit geben die Ware auszubessern.

    Für die Geldentmachung der gesetzlichen Garantieleistung müssen Verbraucher auch wie bei Käufen außerhalb von Rabattzeiten den Kassenbeleg vorweisen können.

    Shoppen außer der Reihe: Warum geschäftsoffene Sonntage uns magisch anziehen

    Hand trägt mehrere Einkaufstüten
    Shopping © Suprijono Suharjoto - www.fotolia.de

    Die Einzelhändler in vielen europäischen Länder dürfen ihre Filialen und Läden bereits durchgehend in der Woche öffnen. In Deutschland ist das sogenannte Ladenschlussgesetz strikter. Sonntagsöffnungen sind hier nur in Einzelfällen gestattet. Eine einheitliche Regelung gibt es ebenfalls nicht, weil das Ladenschlussgesetz den jeweiligen Bundesländern unterliegt.

    Doch dass wir am Wochenende nicht nach Belieben shoppen können, hat auch Vorteile. Denn gibt es einmal einen verkaufsoffenen Sonntag, dann machen die Händler daraus oft auch ein Happening. Nicht selten gibt es Verkostungen und kleine Präsente, manchmal werden auch Musik-Events und zusätzliche Märkte veranstaltet. Mitunter gibt es sogar besondere Preisreduzierungen.

    Deswegen lohnt es sich in vielen Städten, darauf zu achten, wann Sonntags geöffnet wird und ob die Stadt diese Öffnung mit einem kleinen Fest verbindet. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Homepages, die alle offenen Sonntag auf einen Blick zeigen. Dazu zählt www.verkaufsoffenesonntage.com und andere.

    Vorsicht bei Rabatten im Winterschlussverkauf

    Mann fährt auf Rolltreppe nach oben in großem Einkaufscenter
    Persons on escalator in shop © Pavel Losevsky - www.fotolia.de

    Im Winterschlussverkauf können die Kunden wieder einige Schnäppchen machen, wobei sie bei hohen Rabatten immer vorsichtig sein sollten. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist es nämlich für den Verbraucher nicht immer direkt erkennbar, ob der reduzierte Artikel tatsächlich so günstig ist.

    Die Branchenverbände haben erst kürzlich mitgeteilt, dass Rabatte von bis zu 70 Prozent gewährt werden und das Warenangebot aufgrund des eher warmen Winters noch umfangreich sei.

    Die Kunden sollten sich trotz der hohen Rabatte jedoch nicht unter Druck setzen lassen und trotzdem einen Preisvergleich machen, da bereits reduzierte Waren im Laden nebenan unter Umständen noch günstiger sein können.

    Augen auf im Winterschlussverkauf

    Schnäppchenjäger sollten nicht auf Phantasiepreisstürze und Garantieverkürzungen herinfallen

    Einsicht großes Shopping Center mit mehreren Etagen
    shopping mall © Roman Milert - www.fotolia.de

    Wenn der Kaufrausch der Vorweihnachtszeit vorbei ist, sinken die Preise plötzlich massiv in den Keller. Pünktlich nach dem letzten Festtage starten viele Kaufhäuser und Einzelhändler ihren Winterschlussverkauf - und legen jetzt häufig noch einmal satte Prozente drauf! Die Rabatteschlacht hat ihre Gründe: Bei Bekleidung beispielsweise stehen schon die nächsten Frühjahr-/Sommerkollektionen in den Startlöchern, die endlich in den Laden kommen sollen.

    Und weil alles so verlockend günstig zu haben ist, wird am Wühltisch schon mal besonders sorglos zugeschlagen. Aber Vorsicht: Damit es nach dem Kaufrausch kein böses Erwachen gibt, sollten Shoppingfans einige Punkte beachten.

    Umtauschrecht als Kulanz des Händlers

    Noch schnell einen Wintermantel, einen schönen Schal oder eine hochwertige Ledertasche einkaufen - kein Problem im Winterschlussverkauf! Allerdings sollte man sich seine "Beute" sehr genau anschauen und am besten gleich anprobieren, bevor man zuschlägt.

    Denn: Gerade Bekleidung, Schuhe und Accessoires sind häufig vom Umtausch ausgeschlossen. Und das ist auch rechtens so, schließlich gilt das Umtauschrecht als Kulanz des Händlers - eine Verpflichtung hierzu besteht nicht. Und: Ist ein Umtausch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes möglich, dann muss dieser nicht zwangsläufig gegen Geld erfolgen. Auch ein Umtausch gegen gleichwertige Produkte kann legitim sein.

    Phantasiesummen für dramatischen Preissturz

    Besonders vorsichtig sollten Käufer auch mit vermeintlichen Schnäppchen-Angeboten im Elektronikbereich sein. Vom Handmixer bis zum Tablet-PC unterbieten sich die Händler regelmäßig in ihren Rabattversprechungen. Dabei ist der angegebene Originalpreis gar nicht immer als Richtlinie geeignet.

    Nicht selten werden hier, nicht rechtens aber leider verbreitet, Phantasiesummen angegeben, um den Preissturz noch dramatischer wirken zu lassen. Da hilft nur eins: Nicht gleich beim ersten Angebot zugreifen, verschiedene Anbieter vergleichen - und sich nicht von allzu verführerischen Preisversprechen locken lassen!

    Die gesetzliche Mindestgarantie

    Auf die gesetzliche Mindestgarantie haben Käufer übrigens selbstverständlich auch beim Winterschlussverkauf ein Anrecht. Um dieses im Zweifel durchsetzen zu können, müssen die Kaufbelege (mit Datum!) entsprechend aufbewahrt werden - am besten in einer licht- und feuchtigkeitsresistenten Dokumentenhülle, die das empfindliche Thermopapier des Kassenbons schützt.

    Der Sommerschlussverkauf naht - Diese Rechte und Pflichten haben Schnäppchenjäger

    Körperausschnitt zwei Frauen mit Einkaufstüten
    Women holding shopping bags © Elenathewise - www.fotolia.de

    Der später Sommer hat auch seine Vorteile, denn die neue Ware drängt dem Einzelhandel in die Lager und sorgt dafür, dass der Sommerschlussverkauf bald anbricht. Da es aber noch schön warm ist, lohnt es sich dieses Jahr doppelt, beim Ausverkauf von Sandalen, Bikinis und Co. zuzugreifen. Den Experten der Unternehmensberatung "Ernst & Young" zufolge ist jeder zweite Händler in Deutschland an der Rabattschlacht beteiligt.

    Im Durchschnitt sinken die Preise dabei um 27 Prozent. Für den Kunden ist das natürlich super, auch wenn die Ware vom Umtausch ausgeschlossen ist. Das gilt auch dann, wenn die Ware etwas schmutzig ist oder so beschädigt, dass man sie selbst leicht reparieren oder ausbessern kann. offensichtliche Mängel, die etwa die Funktion beeinträchtigen, dürfen aber zurück in den Laden gebracht werden. In solchen Fällen sollte man sich auch nicht abwimmeln lassen. Allerdings hat der Händler dann seinerseits das Recht, zunächst einen Ersatz anzubieten.

    Ist der Artikel nicht mehr vorrätig, kann über eine Rückgabe des Geldes verhandelt werden. Auch für Rabattartikel gilt übrigens die übliche Reklamationsfrist. Aus diesem Grund sollte man den Bon aufheben.

    Verbraucherschützer raten, auch im Sommerschlussverkauf im Internet zuvor die Preise zu vergleichen. So schützt man sich vor geschönten Rabatten und vermeintlichen Schnäppchen. Übrigens müssen Produkte auch im Sommerschlussverkauf vorrätig sein und zwar mindestens zwei Tage. Ansonsten gelten die Ausschreibungen als Lockvogelangebot und sind unlauter.

    Winterschlussverkauf: Jetzt zuschlagen!

    Unterkörper von jungen Frauen mit vielen Einkaufstüten; Kleidung shoppen beim Shoppingtrip
    legs © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Alle Jahre wieder lockt der Winterschlussverkauf - nicht nur in den Läden vor Ort, sondern längst auch online. Hier lässt sich so manches Schnäppchen schlagen. Clevere Fashionistas kaufen gern im WSV, weil die Teile oft um mehr als die Hälfte reduziert sind und meist auch in der nächsten Saison noch absolut angesagt bleiben.

    Unbedingt Versandkosten beachten

    Doch gerade beim Online-Kaufen heißt es Augen Auf: Zum einen ist hier die "Konkurrenz" besonders groß und das begehrte Trendteil somit schnell ausverkauft. Das führt dazu, dass wir einfach wahllos zugreifen. Deshalb unbedingt das Kleingedruckte lesen: Ist der Versand kostenpflichtig? Selbst bei gratis Lieferung kann die Retoure Geld kosten. Dies ist insbesondere bei Bestellungen aus dem Ausland üblich. Wer dann ohne nachzudenken ordert, riskiert, dass er am Ende bei Nichtgefallen noch draufzahlt.

    Schnell genug sein, um sein Lieblingsstück zu bekommen

    Umgekehrt sollten Schnäppchenjäger natürlich auch nicht zu lange warten: Je begehrter eine Marke oder ein Teil, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es schon wenige Stunden nach Rabattierung ausverkauft ist. Wer clever ist, setzt das Lieblingsstück auf die Wunschliste (geht bei einigen Online-Shops) oder setzt zumindest ein Lesezeichen im Browser, damit man das gute Stück schnell wiederfindet - und prüfen kann, ob sich der Preisrabatt schon lohnt.

    Schnäppchen-Jagd im Schlussverkauf – diese Rechte haben Kunden

    Blonde junge Frau in Boutique zahlt an der Kasse mit Karte
    Buying © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Der Schlussverkauf ist die Zeit der Schnäppchenjäger. Im Rausch der niedrigen Preise kann jedoch schnell ein Fehlkauf dabei sein. Ein Recht auf Umtausch gibt es für reduzierte Ware nicht – wenn nachträglich Mängel auftreten, muss der Händler aber reparieren oder Ersatz anbieten. Falls das erfolglos bleibt, darf der Kunde auch sein Geld zurückverlangen.

    Fristen beachten

    Ganz rechtlos sind Verbraucher also auch im Schlussverkauf nicht. Wer zum falschen Artikel gegriffen hat, muss allerdings Reklamationsfristen einhalten. In den ersten sechs Monaten nach dem Kauf liegt die Beweislast für Mängel beim Händler. Fordert der Kunde erst später eine Rücknahme der Ware, muss er selbst beweisen, dass der Mangel schon beim Kauf bestand. Außerdem: Ware, die aufgrund eines Defektes oder leichter Verschmutzung reduziert war, lässt sich wegen dieser Mängel nicht reklamieren.

    Besondere Regeln beim Online-Kauf

    Andere Regeln gelten beim Online-Kauf und Versandhandel. Da der Kunde erst zu Hause prüfen kann, ob die Ware in Ordnung ist, darf er den Kauf innerhalb von 14 Tagen rückgängig machen. CDs, DVDs und Software sollten allerdings noch versiegelt sein.

    Preise vergleichen lohnt immer

    Im Schlussverkauf sind viele Artikel drastisch reduziert. Manche Händler versuchen allerdings zu tricksen: sie gaukeln dem Verbraucher einen erhöhten Ausgangspreis vor. Selbst im Rabattfieber zu verfallen, sollten Shoppingfans daher Preise vergleichen. Oft zeigt der Blick ins Internet, dass die unverbindliche Preisempfehlung des Hersteller niedriger war als angegeben.

    Es ist wieder soweit: Die besten Tipps für den Sommerschlussverkauf

    Junge Frau mit Einkaufstüten hält lachend Kleid in der Hand
    big laugh © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Jedes Jahr im August sorgt der Sommerschlussverkauf für Hochbetrieb in den Shoppingmeilen der Städte. Leider sorgen verlockende Angebote mit üppigen Rabatten immer wieder dafür, dass "blind" gekauft wird.

    Die Käufer merken meist erst zu Hause, dass das um 70% reduzierte Mega-Schnäppchen nicht wirklich passt oder gar nicht dem eigenen Stil entspricht. Daher gilt im SSV: Einen kühlen Kopf bewahren und nur kaufen, was wirklich zur eigenen Garderobe passt.

    Mit diesen Teilen können Sie auch im nächsten Jahr punkten

    Empfehlenswert sind vor allem zeitlose Klassiker, die im nächsten Sommer noch genauso aktuell sind wie in der zu Ende gehenden Saison. Hier lohnt es sich nach hochwertigen Teilen zu schauen, die im Normalfall das eigene Budget sprengen würden.

    Weiterhin lohnt es sich, schon jetzt Informationen über die Sommermode 2015 zu sammeln um zu wissen, welche aktuellen Schnäppchen auch nächstes Jahr noch gefragt sein werden. Dies sind zum Beispiel Blumen- und Tiermuster auf der Kleidung, sowie Mode in dunklen Blautönen und im schwarz-weiß Monochrome-Look.

    Beim Schnitt herrschen weiterhin schmale Hosen vor, die mit kastig geschnittenen Oberteilen kombiniert werden. Was immer geht: Jeans und einfache weiße Blusen in hoher Qualität. Damit kann die modebewusste Frau nichts falsch machen. Aufgepeppt wird das Outfit dann mit schönen Halstüchern oder einer auffälligen Kette.

    Der Winterschlussverkauf ist da - So überstehen Sie den großen Shoppingbummel ohne Stress

    Junge glückliche Frau hält viele Einkaufstüten in den Händen
    Cheerful girl holding colored bags © Valua Vitaly - www.fotolia.de

    Kaum sind die Feiertage vorbei, herrscht auf Deutschlands Einkaufsmeilen Hochbetrieb: Die zu Weihnachten erhaltenen Gutscheine und das Weihnachtsgeld vom Chef wollen ausgegeben werden und da kommen die großzügigen Rabatte im Winterschlussverkauf gerade recht. Damit die Shoppingtour nicht zum Horrortrip wird, lohnt es sich, einige Tipps zu beachten.

    Das Shopping als Workout nutzen

    Meist beginnt der Stress schon bei der Parkplatzsuche in der übervölkerten Innenstadt. Besser ist es, ein Parkhaus etwas weiter weg zu wählen - dort gibt es dann noch Parkplätze in Hülle und Fülle und der kurze Spaziergang zur Shoppingmeile und später zurück erfreut den Bewegungsapparat.

    Das Schlange stehen vor den Umkleidekabinen oder vor der Kasse ist für die meisten vertane Zeit, doch das muss nicht sein: Die Minuten lassen sich für unauffällige isometrische Übungen nutzen, bei denen die Muskeln abwechselnd angespannt und wieder entspannt werden.

    Wer Sport macht, braucht auch neue Energie

    Ganz wichtig auch: Beim Shopping das Trinken nicht vergessen, sonst drohen Dehydrierung und Kopfschmerzen. Am besten ist es, eine kleine Flasche Wasser mitzunehmen - und einen gesunden Snack gegen aufkeimende Hungergefühle. Diese führen nämlich meist auf schnellstem Weg zur nächsten Pommesbude und das ist dann wieder alles andere als gesund.

    Grundinformationen und Hinweise zum Shopping

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Young woman putting notes into a piggy bank © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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