Demenz beim Hund und weitere Erkrankungen - Symptome und Gegenmaßnahmen

Kranker Hund, Bulldogge mit Wärmflasche auf dem Kopf

Wir geben einen Überblick über häufige Erkrankungen beim Hund - Mitunter kann man auch mit der Alternativmedizin einiges erreichen

Vergleichbar mit dem Menschen leidet auch ein Hund mit zunehmendem Alter an Alterskrankheiten. Ein mittelgroßer Hund mit einem Gewicht zwischen fünfzehn und fünfzig Kilogramm ist nach acht bis neun Hundejahren von seiner Verfassung her mit einem Rentner vergleichbar. In diesem Alter muss mit der Hundekrankheit CDS gerechnet werden. Doch auch andere Beschwerden und Erkrankungen können beim Hund auftreten.

Häufige Erkrankungen bei Hunden

Hunde können ebenso wie Menschen unter den verschiedensten Krankheiten leiden. Zu den betroffenen Körperstellen gehören dabei die Sinnesorgane, Atmungsorgane, Verdauungsorgane, Geschlechtsorgane, das Nervensystem, das Herz-Kreislaufsystem, die Haut sowie der Bewegungsapparat.

Dank Impfungen ist immerhin die Anzahl an gefährlichen Infektionskrankheiten wie Tollwut oder Staupe deutlich zurückgegangen. Zu den am häufigsten vorkommenden Hundeerkrankungen gehören:

Ekto-Parasitenbefall

Von einem Befall mit Ekto-Parasiten spricht man, wenn der Hund von äußeren Parasiten heimgesucht wird. Dazu zählt man Zecken, Milben und Flöhe. Diese äußeren Parasiten lassen sich auf der Körperoberfläche des Vierbeiners nieder, wo sie sein Blut aussaugen.

Das Gefährliche an den Parasiten ist, dass sie schwere Krankheiten wie FSME oder Borreliose übertragen können. Ein typisches Symptom ist das intensive Kratzen des Hundes. Außerdem können Haarausfall und eiternde Stellen auftreten. Zur Behandlung oder Vorbeugung kommen meist Tabletten, Pulver sowie spezielle Halsbänder zum Einsatz.

Vor allem Zeckenbisse kommen vermehrt bei Hunden vor. Die Zeit von März bis Oktober gilt als Zeckensaison; dann lauern die kleinen Parasiten in Gebüschen sowie im hohen Gras und sobald der Vierbeiner dieses streift, droht der Befall.

Neben den bereits erwähnten Mitteln gegen Zecken sollte der Hundehalter auch an einen Impfschutz denken, um sein Haustier vor Erkrankungen wie Borreliose zu schützen. Wichtig ist ebenfalls die richtige Entfernung der Zecke aus der Haut des Tieres. Alle nötigen Informationen zum Zeckenbefall beim Hund erhalten Sie hier in unserem separaten Artikel.

Endo-Parasitenbefall

Unter Endo-Parasitenbefall versteht man den Befall des Hundes mit Würmern wie Bandwürmern, Spulwürmern oder Hakenwürmern. Übertragen werden die Parasiten durch das Auflecken von Wurmlarven oder Wurmeiern.

Aber auch eine Infektion über die Haut ist möglich. Da die Würmer große gesundheitliche Schäden verursachen können und auch auf den Menschen übertragbar sind, ist stets eine Behandlung beim Tierarzt erforderlich.

Wenn den Hund ein Floh juckt – Parasiten sind eine ernstzunehmende Bedrohung

Schwarzer Hund mit Stock im Maul auf grüner Wiese
Hundesenior mit Stöckchen © Carola Schubbel - www.fotolia.de

Viele unterschätzen die Gefahr, die von einem Parasitenbefall beim Hund ausgehen kann. Gerade Flöhe können leicht vom Hund auf den Menschen überwechseln und für lästigen Juckreiz und Entzündungen sorgen.

Ein Flohhalsband ist nach wie vor die beste Lösung um den eigenen Hund oder die eigene Katze vor Flohbefall zu schützen. Der Floh ist jedoch nicht der einzige Parasit, der unseren Lieblingen zu schaffen macht. In den Sommermonaten sind auch Zecken eine Bedrohung, die sich aus dem Laub ins Fell fallen lassen und nur mit einer speziellen Zeckenzange entfernt werden können. Spezielle Lösungsmittel, die ins Fell geträufelt werden können oder Halsbänder, die nicht nur gegen Flöhe sondern auch gegen andere Schädlinge schützen, helfen oft, aber nicht immer. Am besten sollte der Hund nach jedem Spaziergang gekämmt und auf Zecken untersucht werden. Wird eine Zecke nicht sofort entfernt, droht eine Borreliose-Erkrankung.

Ein dritter Parasit, der gerne vergessen wird, ist die Grasmilbe, die auch als Herbstgrasmilbe oder Graslaus bekannt ist und das ganze Jahr über aktiv ist. Sie können Hunde ebenso wie Menschen befallen und für quälenden Juckreiz sorgen. Auch hier sind flüssige Mittel, die ins Fell geträufelt werden, die beste Abwehrmöglichkeit.

Mit dem Hund auf Reisen - In südlichen Ländern lauern Gefahren durch Mücken, Zecken und Hitze

Mädchen mit Strohhut und Hund sitzen in einem vollgepackten Kofferraum
Travel - family ready for the travel for vacation © Gorilla - www.fotolia.de

Hunde sind ein festes Familienmitglied und nicht selten begleiten die Vierbeiner die Familie in den Urlaub. Ehe man jedoch aufbricht, um die schönsten Tage des Jahres glücklich zu verleben, sollten Hundebesitzer, deren Urlaubsziel ein Land im Süden Europas ist, einiges beachten.

Für Hunde beginnen die Tropen schon hinter den Alpen. Denn ab dieser geografischen Grenze können von Mücken gefährliche Infektionskrankheiten übertragen werden. Doch nicht nur die kleinen Blutsauger stellen eine Gefahr dar, sondern auch die Zecken. Auch über diese werden schwere Infektionen übertragen. Zu den möglichen Infektionen gehören zum Beispiel der Herzwurm, Leishmaniose oder auch Babesiose (Hundemalaria). Im Reisegepäck müssen daher unbedingt Mittel gegen Mücken und Zecken vorhanden sein.

Ein Besuch beim Tierarzt ist vor Reiseantritt dringend zu empfehlen, denn dieser kann die Tollwutimpfung nochmals prüfen. In südlichen Ländern drohen Gefahren nicht nur über Infektionen, sondern auch über die enorme Hitze. Hundehalter dürfen das nicht unterschätzen, denn Hunde können ihre Körpertemperatur nur über das Hecheln und zum Teil über die Pfoten regulieren. Kommt es zu einem Hitzestau kann das schwerwiegende Folgen haben. Ausreichend Wasser zum Trinken und stets ein kühles Plätzchen müssen dem Hund zur Verfügung stehen.

Nach dem Urlaub ist ein gründlicher Check beim Tierarzt ratsam, um sicher zu stellen, dass sich keine unerkannten Infektionen ausgebreitet haben.

Hautallergien

Nicht nur Menschen können unter Hautallergien leiden, sondern auch Hunde. Unterschieden wird zwischen Kontaktallergien und indirekten Allergien. Letztere entstehen durch das Fressen einer allergenen Substanz. Die Therapie erfolgt mithilfe von Kortikoiden und Antihistaminika.

Tierhaarallergie: Diese Hunde machen am wenigsten Probleme

Junge blonde Frau mit kurzen Haaren mit ihrem Hund, Gesicht an Gesicht
liebevoll © Klaus-Peter Adler - www.fotolia.de

Für Menschen, die auf Tierhaare allergisch reagieren, ist der Traum von einem haarigen Haustier für sich oder die Kinder in der Regel ausgeträumt. Dabei gibt es beispielsweise einige Hunderassen, die kein Problem für empfindliche Menschen darstellen. Einer davon ist der Portugiesische Wasserhund, der keinen Fellwechsel durchläuft. Zudem schuppt die Haut dieses Hundes kaum.

Auch Pudel und alle Arten, die durch die Kreuzung mit einem Pudel entstanden sind, bereiten kaum tränende Augen und laufende Nasen. Aber da jeder Mensch anders reagiert, so könnten besonders sensible Menschen auch mit diesen Tierarten ebenfalls Probleme haben. Normalerweise sei es aber für Betroffene, die sich ein Tier wünschen, eine gute Option, solche Tierrassen einmal ein paar Tage zur Pflege zu nehmen, um zu probieren, ob man reagiert.

Ohrenentzündung

Eine weitere häufig vorkommende Hundekrankheit ist die Ohrenentzündung (Otitis). Diese kann im Außenohr, im Innenohr oder im Mittelohr auftreten. Verursacher von Ohrenentzündungen bei Hunden sind Parasiten, Bakterien oder Pilze.

Besonders betroffen sind Hunderassen, die große, hängende Ohren haben wie zum Beispiel Cockerspaniel. Bemerkbar macht sich eine Ohrenentzündung durch

  • ständiges Kratzen am Ohr
  • Kopfschütteln
  • starken Juckreiz
  • Schmerzen und
  • eitriges Sekret.

Zur Behandlung werden zumeist Antibiotika verabreicht.

Wenn die Augen des Hundes tränen, hilft nur der Gang zum Tierarzt

Tierarzt in lila Kasack untersucht einen Hund am Auge
Professional vet examining a dog © zinkevych - www.fotolia.de

Leidet der geliebte Vierbeiner unter tränenden Augen und halten die Symptome mehr als drei Tage an, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Gerade dann, wenn das Sekret gelblich und nicht wässrig ist, könne es sich dabei um eine behandlungsbedürftige Infektion mit Bakterien handeln, weiß die Tierärztin von Aktion Tier, Tina Hölscher.

Weiter erklärt die Expertin, dass auch dann eine Gefahr für den Hund bestehen könne, wenn nur ein einzelnes Auge tränt. Hierbei handele es sich nicht selten um eine Hornhautverletzung, die ebenfalls eine medizinische Behandlung bedarf.

In der Regel verschreibt der Tierarzt eine Salbe oder Augentropfen gegen die tränenden Augen. Besitzer sollten dafür den Kopf des Tieres gut festhalten und dann das Mittel in das Auge tropfen. Für den Erfolg der Behandlung ist eine konsequente Anwendung wichtig. In der Regel muss die Anwendung dreimal am Tag über einen Zeitraum von fünf Tagen hinweg fortgeführt werden.

Hüftgelenksdisplasie

Unter einer Hüftgelenksdisplasie leiden vorwiegend große und schwere Hunderassen. Die Hüftgelenksdisplasie ist eine degenerative Erkrankung, bei der der Hüftgelenkskopf aus der Gelenkpfanne springt und zerstört wird.

In schweren Fällen ist ein operativer Eingriff erforderlich. Dabei setzt man dem Hund eine Prothese ein und stellt dadurch das Gelenk wieder her.

Weitere häufige Hundekrankheiten sind Parvovirose, Leptospirose, Leishmaniose sowie Lipome und Tumore.

Altersbedingte Krankheiten

Wenn Hunde altern, stellen sich meist ähnliche Probleme ein, wie sie auch bei älteren Menschen zu beobachten sind. Durch ein ausgewogenes Verhältnis von Bewegung und Ruhe, liebevolle Zuwendung, viel Geduld und gut abgestimmtes Futter wird dem alten Hund ein zufriedenes Leben ermöglicht.

Für den Hundehalter ist es wichtig, sich rechtzeitig mit den Alterskrankheiten beim Hund auseinanderzusetzen und notwendige Maßnahmen umzusetzen. Tierarztbesuche zur Vorsorge und Behandlung gehören zur Routine von Besitzern älterer Hunde. Nur wenn die Alterskrankheiten früh erkannt werden, besteht eine gute Chance auf Heilung oder Linderung von Schmerzen.

Alterserscheinungen

Sichtbare Alterserscheinungen beim Hund sind das etwas stumpfere Fell und graue Haare im Bereich der Schnauze. Die Haut ist weniger elastisch und empfindlicher.

Jetzt sind ausgesuchte Vitamine und Mineralien für den Hund besonders wichtig. Das Fell wird nicht mit aggressiven Mitteln behandelt und statt einer Hundebürste eignet sich ein Pflegehandschuh zur Fellpflege besser, da er nicht an den Haaren reißt und die Haut sanfter massiert. Wenn Tumoren auf der Haut ertastet werden, sollte der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden, um Krebserkrankungen auszuschließen.

Die richtige Betreuung und Pflege alter Hunde

Auch der beste Freund des Menschen wird anfälliger für Gebrechen und Erkrankungen, wenn er in die Jahre kommt

Kranker Hund mit Schal im Bett
Sick as a dog © Michael Pettigrew - www.fotolia.de

Anfangs sind sie noch neugierig, verspielt und aktiv. Sie begleiten ihre Besitzer auf vielen Abenteuern und stehen ihnen stets treu zur Seite. Doch irgendwann kommen auch Hunde in die Jahre, werden träger und brauchen ihre Ruhe. Werden die Tiere älter, brauchen sie eine ganz spezielle Pflege und Betreuung; es ist wichtig, die Vierbeiner nicht zu überfordern.

Dem Tierarzt öfter einen Besuch abstatten

Wann ein Hund wirklich alt ist, ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Einige Tiere werden früher grau um die Nase, anderen sieht man ihr Alter nicht an. Generell gilt: je größer der Hund, desto kürzer ist seine Lebenserwartung.

Ältere Hunde werden - wie wir Menschen auch - anfälliger für bestimmte Erkrankungen, wie zum Beispiel Beschwerden an den Gelenken. Daher ist es wichtig, im zunehmenden Alter öfters zum Tierarzt zu gehen. Neben dem Bewegungsapparat sind auch

im Laufe des Lebens öfters von Erkrankungen betroffen.

Den Hund nicht überfordern

Hat das Tier bereits ein stolzes Alter erreicht, ist es wichtig, dass der Besitzer ihm nicht mehr zu viel zumutet. Die Tiere werden langsamer - ein Nebenherlaufen bei einer Fahrradtour kommt dann beispielsweise nicht mehr in Frage, auch auf extrem lange Spaziergänge sollte verzichtet werden.

Auf keinen Fall sollte das Tier leiden - irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem ein Einschläfern die beste Lösung ist. Dann muss der Besitzer einsehen, dass sein Tier auch mit Medikamenten kein glückliches Leben mehr führen wird.

Futter verweigern

Wenn ältere Hunde das Futter verweigern oder nur schlecht fressen, kann die Ursache an den Zähnen liegen. Deshalb sollte regelmäßig Zahnstein entfernt werden und auch spezielle Zahnpflegeknochen eingesetzt werden, um den Zustand der Zähne zu erhalten oder zu verbessern. Weitere Informationen zum Thema Futterverweigerung finden Sie hier.

Taubheit und Erblindung

Auch wenn Gehör und Sehkraft des Hundes im Alter nachlassen, ist der Geruchssinn immer noch in Ordnung. Ein Hundesenior kann sich im gewohnten Umfeld meist sehr gut orientieren und folgt bekannten Gerüchen.

Die Ohren sollten jetzt regelmäßig gereinigt werden und eine neue Art der "Kommunikation" trainiert werden. Haben Sie Geduld, wenn Ihr Hund später reagiert, weil er die Kommandos nur schlecht versteht. Hilfreich kann die Arbeit mit Handzeichen oder Duftreizen sein.

Taubheit bei Hunden - einige Tipps zum Umgang mit beeinträchtigten Vierbeinern

Kleiner Hund (Beagle) schaut zu seinem Herrchen auf, Frau in roten Chucks hat ihn an der Leine
Young woman with Beagle dog in the park © Maria Sbytova - www.fotolia.de

Nicht nur Menschen, auch Hunde können komplett taub sein. Manche betrifft das Problem erst in fortgeschrittenem Alter, andere werden bereits gehörlos geboren. Laut Veterinärmedizinern sind dabei manche Rassen deutlich stärker gefährdet als andere. So sind Hundearten, die einen weißen Fellanteil haben, wie etwa Dalmatiner, English Setter oder Australian Shepherds, von Taubheit öfter betroffen als andere. Stellt sich dagegen bei alten Hunden eine Schwerhörigkeit ein, können durchblutungsfördernde Medikamente dafür sorgen, dass sich eine Verschlimmerung des Handicaps verzögert.

Je früher dabei das beginnde Hörproblem entdeckt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf Erfolg. Die Kosten für die Behandlung beträgt in etwa 25 Euro im Monat. Herrchen oder Frauchen können ihrem schwerhörigen Vierbeiner aber auch auf andere Weise helfen, indem sie sich mit ihm auf bestimmte Befehle einigen, für die das Tier nicht hören muss. Dafür ist eine enge Bindung und großes Vertrauen wichtig.

So kann der Hund lernen, stets Blickkontakt zu suchen und sich mit Herrchen oder Frauchen in einer Zeichensprache zu verständigen. Diese sollte die wichtigsten Befehle wie "Sitz!", "Platz!" oder "Komm her!" enthalten. Eine große Hilfe kann auch ein zweiter Hund sein, dessen Gehör nicht beeinträchtigt ist. An diesem kann sich der taube oder schwerhörige Hund orientieren.

Inkontinenz

Bei Inkontinenz müssen die Pausen zwischen den "Toilettenzeiten" verkürzt werden. Der Handel bietet spezielle Inkontinenz-Windeln für Hunde an, die in der Wohnung angelegt werden können.

Gelenkprobleme

Im Alter haben viele Hunde starke Schmerzen durch Gelenkverschleiß, Entzündungen oder Arthrose. Da Bewegung trotzdem sehr wichtig ist, sollte der Tierarzt mit angepasster Medikation für Schmerzfreiheit sorgen, damit der Hund täglich bewegt werden kann. Lindernd sind auch physiotherapeutische Maßnahmen, wie Massagen oder eine Art Gelenkgymnastik und Hundeschwimmen.

Der Schlafplatz kann mit Wärmflaschen und einer weicheren Einlage bequemer gestaltet werden und der Hund sollte keinen intensiven Sport mehr treiben oder Treppen laufen. Um die Gelenke zu entlasten, sollte eventuelles Übergewicht abgebaut werden.

Herzprobleme

Gegen Herzprobleme hilft regelmäßige, moderate Bewegung. Bei Erkrankungen der inneren Organe muss ein genauer Therapie- und Medikamentenplan erstellt und vom Tierarzt begleitet werden. Trotz der Beschwerden wird aber auch der alte Hund seine Menschen gerne auf regelmäßigen und gemütlichen Spaziergängen begleiten.

Wenn Fifi Bauchschmerzen hat: Erste Hilfe für den Hund

Tierarzt in lila Kasack untersucht einen Hund in seiner Tierarztpraxis
Professional vet examining a dog © zinkevych - www.fotolia.de

Über manche Hunde wird gerne lachend gesagt, dass sie alles fressen, was nicht zuerst sie frisst. Der Spruch ist jedoch nur so lange witzig, bis der Vierbeiner einmal Rattengift gefressen hat oder ein Knochen im Hals stecken geblieben ist. Dann ist guter Rat teuer.

Zu den Erste Hilfe-Maßnahmen, die jeder Hundebesitzer selbst durchführen kann, gehört beispielsweise die Mund-zu-Nase-Beatmung bei Atemstillstand: Dabei genügen etwa sechs Atemstöße pro Minute, die dem Hund in die Nase geblasen werden. Ein Blick auf die Schleimhäute und die Zunge im Maul des Hundes gibt wichtige Hinweise auf Sauerstoffmangel (dann sind sie blau) oder auf einen Schock (dann sind sie blass-weiß).

Nervösen Hunden sollte im Fall einer Verletzung das Maul zugebunden werden, damit sie den Besitzer nicht beißen können. Auch der sonst liebste Hund der Welt kann in einem Zustand aus Panik und Schmerzen durchaus einmal zubeißen.

Ein Ammenmärchen ist dagegen die Weisheit, dass eine feuchtglänzende Nase etwas über die Gesundheit des Hundes aussagt: Ihr Zustand hat nichts mit dem Wohlbefinden des Hundes zu tun, sondern lediglich mit seinen Aktivitäten.

Schutz für Hunde und Katzen gegen Giftpflanzen

Braune Katze und kleiner schwarz, brauner Hund liegen aneinandergelehnt
The puppy and kitten © Ulf - www.fotolia.de

Giftige Gefahren lauern für Katze und Hund in den unterschiedlichsten Pflanzenarten. Gerade im Frühling locken in der freien Natur neue Gerüche die Vierbeiner an. Warum also nicht ein wenig daran knabbern?

Besonders Jungtiere sind in Gefahr, da ihr Instinkt sie noch nicht wirklich Abstand davon halten lässt. Vergiftungen stellen sich ein, welche sogar je nach verzehrter Pflanzenart tödlich sein können.

Besteht hier ein Verdacht, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Herzrhythmusstörungen, Speicheln, Kreislaufprobleme, Atemstillstand, Schaum vor dem Maul, Erbrechen, Krämpfe und Durchfall zählen zu den häufigsten Symptomen. Abhängig ist dies von den Giften der Pflanze. Gefährlich sind z.B. Tulpen, Narzissen, Efeu, Rhododendren, Oleander, Ficus, Herzblatt, Rittersporn, Thuja und Buchs.

Die großblütige Engelstrompete (Datura) gehört der Gruppe der giftigsten Pflanzen an. Selbst Gießwasser in den Auffangschalen von Blumentöpfen lösen teilweise Vergiftungen aus.

Im Haus sowie in der Natur müssen Tierhalter ein wachsames Auge haben. Wichtig ist es, sich ausreichend über die grünen Gefahren zu informieren.

Hunde erkälten sich im Winter nur sehr selten

Verletzte Ballen durch Streusalz kommen bei Hunden im Winter öfters vor

Weißer Hund im Schnee, Golden Retriever
Smiling dog © tstockphoto - www.fotolia.de

Hunde erkälten sich in der Regel im Winter auch bei Minusgrade und nasskaltem Wetter nicht. Einige Dinge sollten Hundebesitzer dennoch beachten, so Tierärztin Sandra Kühnel. "Wenn sie niesen, haben sie meistens einen Infekt und sollten zum Tierarzt gebracht werden", erklärte Kühnel gegenüber der Deutschen Presseagentur dpa.

Die meisten Rassen haben im Winter ein dickeres Unterfell, dass sie ausreichend schützt. Tiere mit sehr kurzem oder wenig Fell sind jedoch eher empfindlich. "Ihnen kann man im Winter eine Decke überziehen", so Kühnel.

Streusalz macht eher Probleme als Kälte

Schon eher haben Hunde Probleme mit Streusalz und Splitt. Die Körnchen können sich zwischen den Ballen der Pfote festsetzen und Schmerzen hervorrufen. Hundebesitzer sollten deswegen bei Spaziergängen regelmäßig überprüfen, ob ihr Tier humpelt. Vorsorglich kann man Vaseline auf die Ballen schmieren.

Wenn Hunde auch bei Minustemperaturen in Bächen oder Flüssen schwimmen gehen wollen, braucht man sie nicht davon abzuhalten. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Tier die restliche Zeit bis zu Hause in Bewegung bleibt. Dort sollte man den Vierbeiner dann mit einem Handtuch abtrocknen und sich erstmal aufwärmen lassen.

Wie Verletzungen beim Hundesport vermieden werden können

Rennen, Schäferhund rennt neben Besitzerin her
Dog Race © Martin Hahn - www.fotolia.de

Der Hundesport wird immer beliebter, doch viele Hundehalter sorgen nicht für die nötige Vorbereitung des Vierbeiners und verursachen so oft schwerwiegende Verletzungen. Nicht selten gibt es langfristige Schäden. Dabei ist das Vermeiden solcher Verletzungen so simpel. Schon ein ordentlich durchgeführtes Aufwärmen und Auslaufen schont Knochen und Muskeln des Hundes. Auch gezielte Sportmassagen mit Bürsten o.ä. sind sehr hilfreich. Besonders im Winter sei es wichtig, dass die Muskeln des Hundes während eines Wettkampfes nicht zwischenzeitlich auskühlen.

Da viele Hundehalter aber gar nicht wissen, wie sie das bewältigen sollen, gibt es immer mehr Hundetrainer, beziehungsweise therapeutische Praxen für Hunde, in denen dem "Herrchen" gezielte Übungen und Massagen beigebracht und mit ihm zusammen durchgeführt werden.

Blähungen

Was wäre der Mensch ohne den Hund – seinen treuen Begleiter und engsten Freund? Doch auch das Tier kann dem Herrchen einmal lästig werden. Insbesondere dann, wenn es zu Blähungen neigt. Hier sollte nicht lange gezögert werden, um helfende Maßnahmen einzuleiten.

Die natürlichen Folgen der Verdauung

Es mag sehr angenehm sein, den eigenen Hund vielleicht abends auf die Couch zu lassen, gemeinsam zu toben oder einfach in stiller Zweisamkeit die Ruhe zu genießen. Ziehen aber übel riechende Gase auf, ist es mit der Idylle bald vorbei. So folgt manch böser Blick, nicht selten wird das Tier sogar aus dem Zimmer gejagt – dabei kann es selbst am wenigsten für die Flatulenz.

Das Verdauungssystem der Säugetiere funktioniert genauso wie beim Menschen: Übelkeiten, Durchfall und Blähungen gehören eben dazu. Erst, wenn diese über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, sollte ein Arzt verständigt werden. Die natürlichen Ursachen lassen sich meist aber auch selbst kurieren.

Hunde sind Fleischfresser

Bereits mit einer kleinen Veränderung des Speiseplans kann es gelingen, dem Hund das lästige Luftlassen abzugewöhnen. Leider hat es sich in den letzten Jahren durchgesetzt, dem Vierbeiner vermehrt solches Futter zu verabreichen, das mit künstlichen Zusätzen oder sogar Getreide angereichert ist.

Das muss an sich nichts Schlechtes sein, sorgen doch gerade erst die enthaltenen Kohlehydrate dafür, dass das Tier auch alle Inhaltsstoffe der Nahrung verwerten kann und dass es über genügend Energie zum Toben und Spielen verfügt.

Dennoch sind Hunde Fleischfresser. Auf Sicht mehrerer Monate oder sogar Jahre wäre es schädlich, ihnen nicht regelmäßig die natürliche Kost – idealerweise im rohen Zustand – in den Napf zu geben.

Der Hund als Fleischfresser braucht regelmäßig Fleisch, idealerweise im rohen Zustand
Der Hund als Fleischfresser braucht regelmäßig Fleisch, idealerweise im rohen Zustand
Verschiedene Unverträglichkeiten beachten

Dennoch wird es jedem Hundehalter unmöglich sein, ausschließlich Fleisch zu füttern. Er greift folglich auf alternative Produkte zurück, woran auch nichts auszusetzen ist. Bei diesem Prozess muss er aber stets ein waches Auge dafür besitzen, wie das Tier die Nahrung aufnimmt und wie es sich im Anschluss daran präsentiert.

Viele Hersteller sind dazu übergegangen, das Futter mit preiswerten Zusätzen zu versehen. Das schont die Geldbörse des Herrchens, kann den Organismus des Hundes aber an seine Grenzen führen.

Salze, Sojaextrakte oder künstliche Bestandteile verträgt der vierbeinige Freund nur selten einmal. Sehr oft kommt es zu Problemen mit der Verdauung, wobei auch Blähungen festgestellt werden. Allgemein gilt: Je hochwertiger die Nahrung, desto besser geht es dem Tier.

Zu viel Luft im Magen

Ein anderes Problem stellt sich bei Hunden oft erst nach langer Beobachtung heraus. Im Gegensatz zur Katze nimmt der Nachfahre des Wolfs erhebliche Mengen an Luft zu sich. Das geschieht zumeist bei der Atmung, die insbesondere im Spiel oder beim Spaziergang in besonderem Maße angeregt wird.

Aber auch das Schlingen und sehr hastige Fressen bei der Nahrungsaufnahme führt dazu, dass sich die Luft, die zur Verdauung eigentlich nicht benötigt wird, im Magen absetzt – und von dort später ausgeschieden werden muss. Oft kann es somit auch im Winter zu erhöhten Blähungen kommen, wenn der Hund Schnee frisst und die kleinen Lufteinschlüsse ebenso in den Organismus gelangen. Ratsam ist es daher, zumindest beim Fressen ein wenig das Tempo im Blick zu haben.

Der Wurmbefall – und seine Behandlung

Häufig lässt sich aber eben nicht kontrollieren, was der Hund alles aufnimmt. Mitunter kommt es daher zu einem Befall mit Würmern und Parasiten. Bereits diese können die Flatulenzen hervorrufen und sollten als Krankheitsbild, das mehrere Tage anhält, von einem Veterinärmediziner untersucht werden.

Allerdings stehen einige der nun zu verabreichenden Medikamente ebenso in dem Ruf, zu Blähungen zu führen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn der Magen angeregt wird, seine Aktivitäten aufzunehmen. Damit bekämpft er zwar den lästigen Wurmbefall, löst aber gleichermaßen die Gasbildung aus.

Hundehalter sollten wegen des Fuchsbandwurms vorsichtig sein

Seit der 2001 eingeführten Meldepflicht für Fuchsbandwurm-Erkrankungen hat das Robert-Koch-Institut in Deutschland nur 107 Fälle verzeichnet, berichtet die Apotheken Umschau. Die meisten Erkrankten lebten in Süddeutschland.

Zwei Risikogruppen sind den Forschern bekannt: Menschen, die viel im Freien arbeiten und Hundehalter. Ansonsten aber ist das Wissen über die Erkrankung auch unter Experten lückenhaft: „Wir wissen bei keinem einzigen Patienten, wie er sich tatsächlich angesteckt hat“, gibt Professor Klaus Brehm, Fuchsbandwurm-Experte von der Universität Würzburg zu.

Hundehaltern, die sichergehen wollen, rät er, die Tiere spätestens alle sechs Wochen zu entwurmen.

Mit sanften Mitteln helfen

Oft kann bereits einer der vorgenannten Tipps die Lösung im Kampf gegen die Blähungen bringen. Eine sorgsame Wahl des Futters sowie die Kontrolle, dass der Hund dieses nicht schlingt, sind im Regelfall die Grundlagen dafür. Kommt es dagegen zu chronischen Luftabsonderungen, die keinem Krankheitsbild zuzuordnen sind, so reicht es meist, den Bauch des Hundes beim Spielen ein wenig zu massieren und damit Verkrampfungen des Darms zu lösen.

Wenn das Tier keine Abneigung dagegen zeigt, kann auch der Nahrung stets ein Löffel Zitronen- oder Orangensaft beigegeben werden. Damit wird die Verdauung angeregt und die Flatulenz bereits im Vorfeld umgangen Wichtig ist es aber stets, das Verhalten des Hundes bei allen genannten Ratschlägen zu beobachten und damit festzustellen, auf welche er besonders positiv reagiert.

Übermäßiger Speichelfluss beim Hund kann auf Zahnprobleme hindeuten

Tierärztin reißt das Maul eines Hundes weit auf und begutachtet die Zähne
Veterinarian checking dog's teeth © goodluz - www.fotolia.de

Triefende, sabbernde Hundeschnauzen sind nicht nur unangenehm für Herrchen oder Frauchen, sie können auch ein Hinweis auf Gesundheitsprobleme des betroffenen Vierbeiners sein. Hierauf wies jetzt Tierärztin Tina Hölscher vom Verein Aktion Tier in Berlin hin.

Dies betrifft besonders Fälle, in denen der Speichelfluss deutlich zunimmt bzw. über einige Tage anhält und nicht dem Normalzustand entspricht. Dann kann ein Besuch beim Hundezahnarzt die richtige Wahl sein, um den kaputten Zahn zu behandeln.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch Hunderassen, bei denen ein starker Speichelfluss rassebedingt und somit als normal einzustufen ist. Hierzu gehören insbesondere kleinere Hunde wie Chihuahuas oder der Yorkshire Terrier, aber auch große Hunde wie der Bernhardiner.

Neben Zahnproblemen kann das Sabbern auch auf ein mögliches Unwohlsein hindeuten - bei einem Futterwechsel oder einer längeren Autofahrt sollten Besitzer also auch an diese Möglichkeit denken.

Zahnschäden bei Hunden

Zahnschmerzen und Schäden im Maul sind bei Hunden nicht immer leicht zu erkennen. Ein deutliches Anzeichen für Zahnprobleme ist es, wenn die Tiere nicht mehr fressen oder keine Leckerlis annehmen möchten. Dann sollte man auf jeden Fall einen Blick ins Maul werfen.

Ablagerungen und gelbe bzw. braune Verfärbungen an den Zähnen sollten ein Grund sein, umgehend zum Tierarzt zu gehen, gleiches gilt für abgebrochene Zähne.

Ebenso kann besonders starker Mundgeruch ein Anzeichen für Zahnfäule und Co. sein – auch in diesem Fall sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Demenz

Die Abkürzung CDS steht für das englische Cognitive Dysfunction Syndrome, zu Deutsch Kognitives Dysfunktionssyndrom (KD) bei Hunden. Es ist eine altersbedingte Schädigung der kognitiven Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Erinnerung, Aufmerksamkeit, Geruchsinn oder Orientierung.

Symptome

Eine Demenz zeigt beim Hund vergleichbare Symptome wie beim Menschen. Der Hundehalter sollte seinen Vierbeiner allerspätestens in einem Alter ab acht oder neun Jahren besonders aufmerksam beobachten.

Auffälligkeiten für eine Hundedemenz sind in erster Linie eine örtliche oder zeitliche Desorientiertheit. Obwohl der Hund soeben gefressen hat, verhält er sich kurz darauf so, als ob er auf sein Futter wartet.

Eine örtliche Fehlorientierung lässt sich zum Beispiel daran ablesen, dass der Hund mit dem Kopf in einer Ecke steht und ohne Hilfe des Halters aus dieser Situation nicht herauskommt. Er weiß nicht, dass er sich umdrehen muss, sondern er registriert die für ihn ausweglose Situation mit zwei aneinander grenzenden Wänden.

Wenn die Stubenreinheit nachlässt, oder wenn der Hund im Gegensatz zu früher deutlich öfter die körperliche Nähe seines Herrn sucht, dann können das erste und ernsthafte Anzeichen für CDS beziehungsweise KD sein.

Diagnose

Die erste Erkenntnis über eine Altersdemenz beim geliebten Vierbeiner ist schlimm. Dem Hundehalter muss bewusst sein, dass die Erkrankung, ebenso wie beim Menschen, nicht heilbar ist. Sie verstärkt sich beim Tier in der Relation von Hundejahren zu Menschen- beziehungsweise Lebensjahren dementsprechend schneller und stärker.

Der Tierarzt kann CDS diagnostizieren, indem andere Krankheiten wie Arthrose, Hormonstörungen oder Kreislaufbeschwerden ausgeschlossen werden. Ein genauer Nachweis von CDS im Rahmen einer Blutuntersuchung ist nicht möglich.

Es kommt also ganz wesentlich darauf an, wie genau der Halter seinen Hund kennt, und wie auffällig für ihn die Symptome sind.

Behandlung

Schulmedizinisch ist eine Medikamentation zur insgesamt besseren Durchblutung möglich. Die Erhöhung der Vitaminzufuhr ist ebenso hilfreich wie eine regelmäßige Sauerstoffzufuhr durch vermehrten Aufenthalt im Freien.

Im Hundefutter sollte der Gehalt an Folsäure und an B6 dauerhaft erhöht werden. Der Hund wird insofern ernährungsmäßig auf eine individuelle Diät eingestellt. Wirkstoffe wie

werden zu festen Bestandteilen der täglichen Hundenahrung. Die muss der Verträglichkeit wegen im Detail mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

Das Versorgen und Bemühen um den alterskranken und vielfach auch altersschwachen Hund kostet den Halter viel Zeit und Geduld. Er kann dem in die Jahre gekommenen Vierbeiner dessen Alltag durch seine Fürsorge zwar spürbar erleichtern, nicht jedoch die Lebenszeit zu verlängern.

Mentales Training

Die letzten Monate oder Jahre sind so für den Hund ganz einfach lebenswerter als ohne jede medikamentöse Versorgung und Betreuung. Dazu zählt auch ein mentales Training der Gehirnleistung.

Zu den täglichen Aufgaben gehört es, dass der Hund sein Trockenfutter zumindest teilweise an immer wechselnden Plätzen suchen beziehungsweise finden muss. Mit kleinen Suchspielen müssen Geruchssinn und Gehirnleistung gefordert werden, ohne den Hund zu überfordern.

Bei den täglichen Spaziergängen sollten die Wegstrecken gewechselt werden, so dass sie für den Hund immer wieder neu sind. Er muss sich anders orientieren und dadurch konzentrieren.

Nähe verstärken und tägliche Rituale

Auf der anderen Seite tut dem kranken und älter werdenden Hund die Nähe zu seinem Halter gut. Er spürt seine eigene zunehmende Schwäche und sucht instinktiv Sicherheit sowie Geborgenheit.

Tägliche Rituale wie ein regelmäßiges Kuscheln empfindet er als wohltuend und beruhigend. Er hat seinen festen Schlaf- sowie Ruheplatz mit Wasser- und Futternapf. Einerseits muss der Hund gefordert werden, andererseits benötigt er viel Gelegenheit zum Ruhen und Entspannen.

Er ist eben ein insgesamt alternder Hund mit einer deutlich reduzierten Leistungsfähigkeit. Jeder Hundeliebhaber wird seinem Vierbeiner diese letzte Lebensphase bis zum natürlichen Ableben so weit wie möglich erleichtern, um ein vorzeitiges Einschläfern zu vermeiden.

Auf den Hund gekommen: Tablette mit Fleischgeschmack gegen Depressionen

Haustiere: Katze und Hund schlafen nebeneinander eingekuschelt
cat and dog sleeping together © V&P Photo Studio - www.fotolia.de

Wissenschaftler haben eine Pille mit dem Namen "Reconcile" entwickelt, die übermäßig bellenden und heulenden Hunden helfen soll. Das Besondere an dem Präparat, das im Grunde genommen mit Depressionspillen für den Menschen identisch ist, ist der Fleischwurstgeschmack.

Während die Pille beim Hund jedoch beruhigend und entspannend wirkt, sorgt sie beim Menschen für eine Aufhellung der Stimmung. Immer häufiger erhalten auch Tiere von ihrem behandelnden Arzt Präparate gegen Angstzustände, Furcht sowie Einsamkeit.

Experten schätzen, dass mittlerweile rund 15 Prozent aller Tiere an psychischen Problemen leiden.

England: Hunde bekommen Antidepressivum zur Verhaltenssteuerung

Laut einer Studie haben 80 Prozent der Mischlingshunde in England Verhaltensstörungen auf. Diese werden meist als "Hyperaktivität", "phobisches Verhalten" oder "Trennungsangst" diagnostiziert. Die Hunde jaulen beispielsweise wenn sie alleine bleiben müssen oder bellen fremde Menschen an.

Dieses Reaktionen werden von vielen Tierärzten als Fehlverhalten eingestuft, welches man steuern müsse. Dafür wird oftmals das Antidepressivum "Prozac" verabreicht. Diese Maßnahmen werden nun stark kritisiert, gehört ein solches Verhalten doch zu einem Hund dazu und sei dementsprechend ein Bestandteil der Haustierhaltung.

Diabetes

Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus kann auch Tiere betreffen. Besonders hoch ist die Erkrankungsgefahr bei Hündinnen, die zwischen sieben und neun Jahre alt sind.

Typ 1, bei dem kein Insulin mehr produziert wird und das Tier auf eine lebenslange Insulinzufuhr angewiesen ist, kommt am häufigsten bei Hunden vor. Zu den möglichen Symptomen zählen häufiges Urinieren, Gewichtsverlust sowie starker Durst; behandelt wird in Form von Injektionen.

Bei der Fütterung des an Diabetes erkrankten Hundes müssen die Halter einige Punkte beachten. Detailliertere Informationen zum Thema Diabetes beim Hund erhalten Sie hier.

Auch Hunde können zuckerkrank werden

Hände umfassen zwei Hundepfoten mit braun-weißem Fell, auf einer Pfote ist ein braunes Herz zu sehen
Dog paws with a spot in the form of heart and human hand close up, top view. Conceptual image of friendship, trust, love, the help between the person and a dog © isavira - www.fotolia.de

Wenn ein Hundehalter bei seinem Vierbeiner starken Durst, vermehrtes Urinieren, Fellverlust, Linsentrübung und Gewichtsverlust trotz guten Appetits feststellt, kann das auf Diabetes hinweisen.

Im Normalfall schüttet die Bauchspeicheldrüse nach Nahrungsaufnahme Insulin aus. Damit wird der Zucker aus dem Blut in die Körperzellen transportiert. Wenn das Insulin fehlt, bleibt der Zucker im Blut, dadurch erkrankt das Tier.

Beim Arzt kann der Blutzucker des Hundes im Verdachtsfall gemessen werden. Man kann sich auch selbst ein Messgerät besorgen. Wird tatsächlich Diabetes beim Hund diagnostiziert, kann Spezialfutter oder in schlimmeren Fällen eine tägliche Insulinspritze helfen.

Einige Erkrankungen führen bei Hunden zu Insulinresistenz

Hund: Schwarzer Labrador liegt auf Gras mit Herbstblättern
truffe d'automne © cynoclub - www.fotolia.de

Bei den meisten Hunden, die an Diabetes erkranken, handelt es sich um den Typ-1. In manchen Fällen jedoch können bestimmte Erkrankungen zu einer Insulinresistenz bei den Tieren führen, dann steckt meist Diabetes-Typ-2 dahinter. Damit der Körper des Hundes das Insulin wieder aufnehmen kann, gilt es zunächst, die Erkrankung zu diagnostizieren bzw. zu behandeln.

Zu den Krankheiten, die zu einer Insulinresistenz führen können, zählt zum Beispiel eine Infektion der Harnwege. Ist der Diabetes schlecht eingestellt, erhöht dies das Risiko einer Infektion. Das Tückische an der Erkrankung ist, dass viele Hunde gar keine Symptome aufweisen. Durch eine Urinuntersuchung kann sie diagnostiziert werden. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion liegt im Bereich des Möglichen. Typische Symptome sind eine Gewichtszunahme, Hautinfektionen sowie Trägheit des Tieres. Durch ein Blutbild kann man die Diagnose stellen.

Weiterhin kann ein Diabetes auch mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung in Zusammenhang stehen. Typisch sind hierbei Erbrechen und kein Appetit. Morbus Cushing kann ebenfalls zu einer Insulinresistenz führen, diese Erkrankung entsteht wenn im Körper des Hundes zu viel Kortisol gebildet wird. Bemerkbar macht sich die Krankheit unter anderem durch erhöhten Durst und Appetit; zudem ist das Fell ungesund.

Bei vielen Beschwerden kommt man mit Alternativmedizin weiter...

Alternative Medizin für Hunde

Alternative Medizin für Hunde hat in den letzten Jahren extrem an Popularität gewonnen. Der Grund liegt darin, dass immer mehr Hundebesitzer natürliche Wege suchen, um ihre Haustiere bei gesundheitlichen Beschwerden ohne pharmazeutische Therapien zu heilen. Anstatt sich im Falle einer Krankheit auf eine punktuelle Heilung einzulassen, können sich Hundebesitzer durch die Alternative Medizin auf das ganze Tier konzentrieren.

Die folgenden Zeilen verraten Ihnen mehr über die verschiedenen Arten der natürlichen Medizin und ihre Behandlungsformen für wedelnde Vierbeiner.

Osteopathie und Chiropraktik

Studien zeigen, dass Manipulationen am Körper und dessen Knochenbau wirksame Behandlungsmethoden darstellen, wenn es um Rücken-, Gelenkschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden beim Menschen geht.

Im Jahr 1996 berichtete die American Veterinary Medical Association, dass ausreichend klinische und anekdotische Beweise vorliegen, um die Vorteile der veterinären Chiropraktik zu unterstützen. Während es praktisch für Hunde keine Untersuchungsergebnisse zum Thema gibt, lassen sich jedoch Anhaltspunkte dafür finden, dass die bisherigen sporadisch bekannten Behandlungen wirksam und vor allem hilfreich bei der Wiederherstellung der Vitalität und dem Leistungsvermögen sind, beispielsweise resultierend aus einer Verletzung oder nach einem Unfall.

Akupunktur

Die Akupunktur dient als Alternative Medizin für Hunde und wird typischerweise als ein wirksames Schmerzmittel eingesetzt. Die Wirkung von schmerzstillenden Medikamenten wird nachgeahmt, indem durch Einflussnahme auf das Gehirn schmerzstillende Substanzen, wie Endorphine, gefördert werden. Akupunktur stimuliert nachgewiesenermaßen die Freisetzung von natürlichen Endorphinen.

Denken Sie daran, dass die Akupunktur für Hunde nur durch einen fach- und sachkundigen Veterinärakupunkteur durchgeführt werden darf. Keinesfalls darf ein Akupunkteur, der für gewöhnlich Menschen behandelt, einen Hund akupunktieren.

Es handelt sich auch bei der Behandlung von Hunden um ein medizinisches Verfahren und sollte dementsprechend behandelt werden. Fragen Sie einfach Ihren Tierarzt und lassen Sie sich einen Akupunkteur für Hunde empfehlen.

Kräutertherapie

Die meisten Medikamente stammen aus Kräutern und Pflanzen. Sie isolieren einen bestimmten chemischen Stoff oder eine wesentliche Komponente in ihrer Anlage, der das Kraut oder die Pflanze einzig in ihrer Heilwirkung macht.

In der Kräutermedizin wird die ganze Pflanze genommen und nicht nur einzelne Pflanzenteile. Es gibt Kräutertherapien, die viele pflanzliche Kräuter beinhalten, wobei jedes Kraut auf vielzählige Beschwerden hin angewendet werden kann.

Obwohl sich mittlerweile viele Tierärzte mit pflanzlichen Heilmitteln auseinandersetzen, diese akzeptieren und die pflanzlichen Heilmittel grundsätzlich als gleichbedeutend und gleichwirksam in der Heilung verstehen, gibt es noch immer zu wenig Ärzte, die tatsächlich auf die Kräutertherapie zurückgreifen und die alte Schulmedizinlösung zweitrangig behandeln.

Unter anderem liegt es daran, dass die toxische Wirkung von Kräutern, in Abhängigkeit der verabreichten Menge, weitgehend unbekannt und unerforscht ist, wenn es um Hunde geht. Bevor Sie also für Ihren Hund eine Kräutertherapie fordern, machen Sie sich bitte mit dem aktuellen Forschungsstand vertraut.

Entspannung und Massage

Entspannung ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Gesundheit – sie führt zur Verbesserung unserer Atmung, verringert Angst, Muskelschmerzen und Stress. Das Gleiche gilt für Hunde.

Viele Tierärzte verschreiben tatsächlich Massage und Entspannung für Hunde, wenn es um die Behandlung von

geht.

Homöopathie

Nach Angaben der Amerikanischen Veterinärgesellschaft liegen klinische Beweise vor, dass die Homöopathie in der Veterinärmedizin sehr vorteilhaft sein kann. Und auch wenn es noch keine grundlegenden Studienergebnisse gibt, die gute Behandlungsmethoden bestätigen, so handelt es sich bei der Homöopathie für Hunde um eine schnell kommende Behandlungsform in der Hundemedizin.

Immer mehr Tierärzte beginnen die Alternative Medizin für Hunde zu entdecken und verschreiben mehr und mehr pflanzliche Heilmittel. Fragen Sie beim nächsten Besuch Ihren Tierarzt nach natürlichen Therapieformen.

Trotz stark aussagender Forschungsergebnisse ist der derzeitige Stand, dass eine allgemeine Skepsis in der Ärzteschaft besteht, was die Behandlung durch Alternative Medizin an Mensch wie Hund bedeutet. Wägen Sie ab und sammeln Sie Informationen aus Forschungs- und Untersuchungsergebnissen und fragen Sie Ihren Tierarzt alles, was Ihnen zu dem Thema einfällt.

Seien Sie nicht schüchtern. Es geht schließlich um die Gesundheit Ihres Tieres und darum, dass Sie die für Ihr Tier beste Behandlungsform wählen. Und was kann Tier wie Mensch besser heilen als die reine Natur in all ihrer Reichhaltigkeit?

Hundeosteopathie lässt den Hund nicht nur im Winter fit bleiben

Tierarzt in weißem Kittel schaut einem dunklen Hund in den Mund, daneben steht eine Krankenschwester in blauem Kasack
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Der Winter steckt nicht nur den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes in den Knochen, sondern unter anderem auch zahlreichen Hunden. Je älter ein Hund wird, desto häufiger wird ihm das Gehen und Bewegen durch Gelenkschmerzen erschwert, die in den meisten Fällen auf einer vorhandenen Arthrose basieren.

Ähnlich wie bei einem mit Arthrose belasteten Menschen, wirkt sich auch bei Hunden eine regelmäßige Bewegung positiv auf die Beschwerden aus und kann zudem mit einer Cranio-Sacral-Therapie kombiniert werden, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat und sehr gute Erfolge aufweisen kann.

Besonders die Hundeosteopathie wirkt mit der Kombination bestimmter Bewegungen der einzelnen Gelenke und der damit einhergehenden sanften Berührung in einem positiven Sinne auf die Gesundheit des betroffenen Hundes. Dank dem Einfluss der rhythmischen Pulsation innerhalb der Gehirn-Rückenmarkflüssigkeit, von Osteopathen entwickelt, werden im Organismus Energien aktiviert, die wiederum die Selbstheilungskräfte des Hundes anregen und somit zu einer Linderung der Arthrosebeschwerden führen kann.

Akupressur auch bei Hunden wirksam

Frauchen und Herrchen können ihren Haustieren mit Akupressur etwas Gutes tun

Nahaufnahme Hundepfote
pfote © artivista | werbeatelier - www.fotolia.de

Akupunktur und Akupressur haben sich auch in der westlichen Welt längst etabliert. Mit der alten chinesischen Heilkunst können Schmerzen gelindert werden, dem Immunsystem wird unter die Arme gegriffen und etliches mehr. Wir besitzen im ganzen Körper sogenannte Meridiane, durch die nach Auffassung der Chinesischen Medizin das "Qi" fließt - unsere Lebensenergie.

An verschiedensten Punkten im Körper kann dieser Fluss aber gestört sein, was zu Schmerzen und Krankheiten führt. Das Setzen von Nadeln oder das Pressen mit den Fingern an der richtigen Stelle behebt die Blockaden und heilt uns so.

Akupressur beim Haustier

Was uns Menschen hilft, kann auch unseren tierischen Freunden bei Krankheit helfen. Was zunächst noch ungewöhnlich klingt, wird von Tierärzten bestätigt: Akupunktur für den Hund.

Da alle Säugetiere über die gleichen Akupunkturpunkte verfügen, kann das Handanlegen an der richtigen Stelle auch dem Haustier helfen. Allerdings sollte bei diesen wirklich nur Akupressur zum Einsatz kommen und nicht die Akupunktur mit Nadeln.

Einsatz auch zuhause?

Das Tolle an der Methode: auch Frauchen und Herrchen können sie daheim einsetzen. Zumindest einige Tierärzte sind der Meinung, dass dabei im Grunde nicht viel schief gehen kann, denn das Schlimmste was passieren kann ist, dass man den Akupressurpunkt verfehlt und keine Besserung eintritt.

Eine Verschlechterung ist aber nicht zu erwarten. Andere Tierärzte raten Besitzern sich nur an Ärzte zu wenden, da es dem Tier sehr wohl schaden kann, wenn Druck auf die falschen Stellen ausgeübt wird.

Berner Sennhund leidet an Folgen von Überzüchtung

Früher galt er als zuverlässiger und wetterresistenter Wachhund: der Berner Sennhund. Heute allerdings ist diese Hunderasse stark durch Überzüchtung geschädigt. Immer häufiger beobachtet man bei den Tieren abgenutzte Hüftgelenke, Arthrose und Nierenerkrankungen.

Grund dafür ist die Tatsache, dass die Züchter immer mehr Wert auf die Einheit äußerer Merkmale achten und somit verwandte Tiere kreuzen. Deren Nachfahren sind jedoch häufig genetisch krank. Diese Probleme haben auch andere Rassen. So sind unter anderem auch Golden Retriever sowie Englische Bulldoggen betroffen.

Tierärzte warnen vor besonderen Krankheiten bei Designerhunden

Designerhunde als neuer Trend - Im Tausch gegen das Wohl des Tieres

Junge Tierärztin in weißem Kittel hält Hundewelpe in Händen
Attractive lady veterinarian © Jose Manuel Gelpi - www.fotolia.de

Es gibt in Deutschland etwa fünf Millionen Hunde. Seit einigen Jahren bieten Hundezüchter eine Besonderheit an: Den Designerhund. Er besteht aus den Genen zweier Rassen. Und er soll immer das Beste beider Rassen vereinigen.

So hat etwa ein Labradoodle einen Pudel zum Papa und eine Labradorhündin als Mama. Ein Schnoodle hat Schnauzer und Pudel als Eltern. Ein Chiweeni setzt sich aus Chihuahua und Dackel zusammen. Der Puggle besteht aus Mops und Beagle. Aber nicht immer tut das den Hunden, die so entstanden sind, gut.

Design im Tausch gegen das Wohl des Tieres

Astrid Bär arbeitet beim Bundesverband Praktizierender Tierärzte in Frankfurt am Main. Sie sagt, ein Puggle habe die Aktivität eines Beagles und die Atmung eines trägen Sofa-Mopses. Das könne Probleme mit sich bringen. Wenn außerdem ein starker Größenunterschied der beiden Elternteile gegeben ist, könne der Welpe ein instabiles Knochengerüst haben.

Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen in Dortmund sagt, es ginge bei den Designerhunden nur ums Geld. Man zahle zwischen 1500 und 3000 Euro für so einen Hund, wisse aber gar nicht genau, ob der Hund gesund sei, weil sich bei solchen Züchtungen immer besondere Schwierigkeiten ergeben könnten.

Tierärztin Christine Esch von der Tierschutzorganisation PETA sagt, ein Designerhund sei ein reines Statussymbol. Sie würde von einem Kauf abraten. Der Designerhund sei eine bloße Modeerscheinung und es ginge hier nur um den Profit, nicht aber um das Wohl der Tiere.

Hund überlebt über 50 Tage in Wüste

Hund rennt vor Schreck in die Wüste und taucht nach über 50 Tagen lebendig auf

Nahaufnahme Hundepfote
pfote © artivista | werbeatelier - www.fotolia.de

In Panik war der Hund Dooley von Barbara Bagley nach einem Autounfall in die Wüste von Nevada gerannt. Nach unglaublichen 53 Tagen stand der Hund ein wenig abgemagert wieder vor seinem Frauchen, die es kaum fassen konnte. Das Unglück geschah am 27. Dezember vergangenen Jahres, als Barbara und ihr Mann Brad mit dem Auto verunglückten und ihr Ehemann später seinen schweren Verletzungen erlag.

Obwohl Barbara auch schwer verletzt wurde, nutzte sie nach dem Auskurieren jede freie Minute, um ihren geliebten Sheltie zu suchen. Nach einem Aufruf bei Facebook beteiligten sich dutzende Helfer bei der Suchaktion, die jedoch am 6. Januar vorerst endete, da ein Hundekadaver nicht weit von der Unglücksstelle entfernt gefunden wurde.

Happy End für Dooley und sein Frauchen

Der tote Hund wies zwar Ähnlichkeiten mit Dooley auf, allerdings war sich Barbara nicht 100 Prozent sicher und hoffte, dass es sich um eine Verwechslung handelt und er doch noch lebt. Drei Wochen später kam schließlich ein Anruf, dass ein Lassie-ähnlicher Hund in derselben Gegend lebend gesehen wurde, der sich jedoch nicht einfangen ließ.

Nur einem Freund von Barbara ist es dann, acht Kilometer von der Unglücksstelle entfernt, gelungen, Dooley in sein Auto zu locken und unversehrt zu ihrem Frauchen zu fahren. Auf seiner Flucht verlor der Hund knapp 50 Prozent seines Körpergewichts, hatte ansonsten aber keine anderen Verletzungen.

Grundinformationen und Hinweise zu Hunden

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: english bulldog with hot water bottle - suffer a migraine © Willee Cole - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Barfmenü in kleinem Fressnapf für Hunde und Katzen © Lilli - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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