Sicherheit - Bereiche und Schutzmöglichkeiten vor Verbrechen und Gewalt

Alarmanlage an weißer Hauswand

Rund um die Sicherheit und den Schutz vor Kriminalität

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Sicherheit ist ein Gefühl, nach dem sich jeder Mensch sehnt. Sie vermittelt Wohlbefinden, da man sich vor möglichen Gefahren geschützt fühlt. Es gibt verschiedene Aspekte der Sicherheit, wie die individuelle, kollektive, öffentliche oder wirtschaftliche Sicherheit. Um sich im Alltag sicher zu fühlen, kommen unterschiedliche Schutzmöglichkeiten in Frage. Lesen Sie über Bereiche der Sicherheit und holen Sie sich Tipps zum Schutz vor Verbrechen und Gewalt.

Sicherheit - eine Definition

Sicherheit beschreibt einen gefahrenfreien Zustand frei von Risiken. Man kann diesen auf ein einzelnes Individuum als auch auf andere Lebewesen sowie Systeme und Objekte beziehen.

Sicherheit kann immer nur für einen gewissen Zeitraum gegeben werden. Auch müssen bestimmte Voraussetzungen bestehen; die Umgebung ist ebenso eingegrenzt.

Ziel ist, vor einer Gefahr, beispielsweise Verbrechen oder Gewalt, zu schützen. Nicht immer reichen die gegebenen Vorkehrungen aus - in Extremfällen können sie auch gänzlich versagen. Dies wäre beispielsweise im Fall einer Naturkatastrophe möglich.

So stellt Sicherheit nicht unbedingt eine Garantie dar, dass man vor Beeinträchtigungen geschützt wird. Sie rückt gewisse Ereignisse jedoch ins Unwahrscheinliche.

In vielen Bereichen ist somit von der relativen Sicherheit die Rede. Dies wäre etwa im Kraftfahrzeugwesen der Fall, wo es zu Unfällen kommen kann, oder auch sportlichen Bereich, in dem Sportler an ihre Grenzen geraten und auch generell einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt sind.

Unterschiedliche Aspekte

Man unterscheidet des Weiteren die individuelle Sicherheit. Damit einher gehen die physische sowie die wirtschaftliche Sicherheit einer Person; es geht also um die körperliche Freiheit vor Bedrohung etc. sowie die existentielle Basis zur Absicherung der Zukunft.

Dem gegenüber steht die kollektive Sicherheit. Bei dieser zielt man auf gemeinsame Maßnahmen, um sämtliche Seiten in ihrer Sicherheit zu verbessern. Mögliche Konflikte sollen friedlich gelöst werden; unbeteiligte Dritte können als Schiedsrichter fungieren.

Als Rechtssicherheit bezeichnet man die durch den Gesetzgeber geschaffenen Rahmenbedingungen zur Garantie eines funktonierenden Rechtssystems. Die öffentliche Sicherheit bezieht sich auf diese im Polizeirecht mit dem Ziel

  • die Grundrechte jedes Menschen
  • die staatlichen Einrichtungen sowie
  • die objektive Rechtsordnung

zu wahren. Bezieht man sich auf die finanziellen Mittel, spricht man von der wirtschaftlichen Sicherheit. Sie lässt sich innerhalb dieses Bereiches auf weiteren unterschiedlichen Gebiete anwenden.

Sicherheit spielt in den verschiedensten Bereichen eine Rolle. Zu diesen zählen

  • Verkehrssicherheit
  • Elektrosicherheit
  • Fahrzeugsicherheit
  • Gebäudesicherheit
  • Flugsicherheit
  • Netzwerksicherheit und
  • Informationssicherheit

Sicherheitstechnik

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Sicherheitstechnik. Dazu zählt die unmittelbare Sciherheit zur Verhinderung der Gefahrenentstehung. Durch den safe-life-Ansatz soll ein Versagen ausgeschlossen werden; bei dem fail-safe-Ansatz ist das Versagen beschränkt; eine Außerbetriebnahme ist ohne Gefahr möglich.

Die mittelbare Sicherheit beschreibt Lösungen mit zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen, um mögliche Gefahren zu verhindern. Als schächste Form der Sicherheit gilt die hinweisende Sicherheit, die sich auf Gefahrensymbole und Warnhinweise stützt.

Navigationsgeräte für Hochhäuser und Bergwerke

Neues Navigationssystem soll zukünftig auch bei Brandkatastrophen eingesetzt werden

Routenplaner Karte am Computer oder Navigationsgerät
Map perspective © Adrian Hillman - www.fotolia.de

Zurzeit werden Navigationsgeräte für Gebäude mit Kellerräumen entwickelt, die im Endstadium sogar auch in Bergwerken eingesetzt werden könnten. Wie der europäische Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern EADS mitteilt, funktioniert das neue Navigationssystem schon bei Gebäuden mit bis zu fünf Etagen, zusätzlich noch die Kellerräume.

Hilfssystem für Rettungskräft bei Brandkatastrophen

Man schätzt, dass in etwa zwei Jahren das System marktreif ist und dann etwa 30.000 Euro kosten würde. Besonders interessant ist dies System für die Rettungskräfte im Falle einer Brandkatastrophe, aber auch für Militäreinsätze könnte man es benutzen. Bei einem eventuellen Einsatz müssten, so das bisherige Konzept, rund um das Gebäude vier mobile Navigationsgeräte aufgebaut werden, was bislang in einer Entfernung von bis zu 100 Metern auch klappt.

Zukünftiger Einsatz bei Bergwerken

Die Rettungskräfte tragen dann Empfangsgeräte bei sich, so dass ihre jeweilige Position immer überwacht werden kann. Aber zurzeit sind diese Empfänger noch zu groß, so dass die Entwicklung dahin geht, diese Geräte in Handygröße herzustellen. Eine weitere Einsatzmöglichkeit besteht für die Zukunft bei Bergwerken, so beispielsweise bei Grubenunglücken.

Achtung Unfall! - Das Warndreieck hilft im Notfall

Die wichtigsten Eigenschaften eines guten Warndreiecks im Überblick

Verkehrsunfall mit Unfallwagen, kurz nach Crash, silberner Ford und Renault, auf Straße
PKW Unfall © Daniel Bujack - www.fotolia.de

Warndreiecke gehören in jedes Auto. Bei einer Panne oder einem Unfall dienen sie der Sicherheit von Wageninsassen und Fahrzeug. Daher sollten die Warnzeichen unbedingt in einem funktionsfähigen Zustand sein.

Warndreiecke gibt es nicht nur in Läden für Autozubehör, sondern auch in Kaufhäusern, Tankstellen und gelegentlich auch in Supermärkten zu kaufen. Doch nicht jedes Modell ist wirklich tauglich für den Straßenverkehr. Autofahrer sollten einige Dinge unbedingt beachten.

Wichtige Eigenschaften

Ein Warndreieck muss sowohl am Tage wie auch bei Dunkelheit gut zu sehen sein. Es muss daher rückstrahlend sein. §53a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) schreibt zudem vor, dass die Dreiecke tragbar und standsicher sein müssen. Wichtig ist dafür ein stabiler Fuß, sonst könnte der Sog eines vorbeifahrenden Lkw das Dreieck umreißen.

Bei Gebrauch muss ein Warndreieck auch auf große Entfernung erkennbar sein. Innerhalb von Ortschaften sollte der Abstand zwischen Fahrzeug und Warnzeichen rund 50 Meter betragen, auf Autobahnen empfiehlt der ADAC sogar 200 Meter. Dies entspricht dem Abstand von vier Leitpfosten.

Steht das Fahrzeug direkt hinter einer Straßenkuppe oder einer schwer einsehbaren Kurve, muss das Warndreieck vor der Sichtbehinderung stehen und den nachfolgenden Verkehr warnen.

Wichtig ist auch, dass Autofahrer im Ernstfall nicht erst lange nach dem Warnzeichen suchen müssen. Es sollte daher immer griffbereit liegen.

Neues Warnsystem bei Katastrophen erhöht Sicherheit

Durch Global Monitoring sind Reiseveranstalter besser auf kritische Situationen vorbereitet

Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

Die Sicherheit von Urlaubern soll durch ein neuartiges Krisenwarnsystem namens Global Monitoring erhöht werden, welches gerade auf der Reisemesse ITB vorgestellt wird. Wenn Gefahr durch politische Unruhen oder eine Naturkatastrophe droht, löst das Warnsystem sofort beim Veranstalter einen Alarm aus.

Warnung per E-mail oder SMS

Auf kritische und gefährliche Situationen sind die Veranstalter somit besser vorbereitet und können außerdem viel schneller reagieren. Anhand des Global Monitoring sehen die Veranstalter auf einen Blick, wie viele Urlauber sich gerade in welcher Region aufhalten.

Anschließend könnten die Gäste beispielsweise per E-mail oder SMS auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden, wozu man beim Buchen natürlich die Handynummer angeben muss.

Das Warnsystem hat die erste Testphase schon im letzten Jahr erfolgreich bestanden, wo es unter anderem bei den verheerenden Fluten in Bangkok im Live-Betrieb getestet wurde. Geprüft werden die aus rund 30 Quellen stammenden Warnmeldungen von einem speziellen Redaktionsteam, während sie anschließend auf Karten sowie im Ergebnis-Ticker zu sehen sind.

Schnelles Reagieren möglich

Die Veranstalter erhalten durch dieses zuverlässige Warnsystem einen besseren Überblick über die Lage und können blitzschnell entscheiden, ob und wie stark die Gäste von den Unruhen oder der Naturkatastrophe betroffen sind.

Mit dem System kann man auch feststellen, ob die Urlauber gerade unterwegs sind. Wenn die Gruppe sich beispielsweise in Ägypten aufhält und per Bus auf dem Weg nach Kairo ist, wo zu dem Zeitpunkt Unruhen toben, kann der Veranstalter sofort den Reiseleiter im Bus warnen.

Wellenhöhe kann durch Satelliten vorhergesagt werden

Kleine, brechende Wellen im Meer
Aufgewühltes Meer © Frank Optendrenk - paradisi.de

Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam wertete unlängst über 500 Daten von GPS-Sensoren um Japan aus, als sich Anfang März vergangenen Jahres das verheerende Erdbeben ereignete. Im Grunde hätten die Experten eine Tsunami-Warnung mit zehn Meter und nicht drei Meter hohen Wellen vorhersagen müssen, was allerdings nicht geschah.

Der Wissenschaftler Andrey Babeyko hat für eine bessere Frühwarnung ein neues System vorgeschlagen, womit schwere Beben nicht mehr unterschätzt werden können. Die Verschiebungen der Erdplatten sollen exakter und zügiger erfasst werden, indem man die Veränderungen der Satellitenbahnen und den Sensoren an Land genau misst.

Knapp 25 Prozent aller Fahrgäste fühlen sich an Haltestellen und Bahnhöfen unsicher

Brünette Frau mit brauner Mütze sitzt Verträumt am Zugfenster, im Hintergrund eine Brücke
Young woman travel in passenger roomette © Alexey Kuznetsov - www.fotolia.de

Laut einer vom Fahrgastverband Pro Bahn und von der Allianz pro Schiene in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage fühlen sich gut 25 Prozent aller befragten Fahrgäste an Bahnhöfen und Haltestellen unsicher.

Befragte sind für uniformiertes Sicherheitspersonal

In Bussen, U-Bahnen, Zügen und Straßenbahnen hingegen würden sich 92 Prozent sicher fühlen. Dennoch würde es von 63 Prozent begrüßt werden, wenn bei Fahrten stets uniformiertes Personal dabei wäre. 29 Prozent würden es sogar bevorzugen, wenn es sich bei den Begleitpersonen um Polizisten handeln würde. Zudem hätten sich 71 Prozent der Befragten für ein striktes Alkoholverbot für Fahrgäste ausgesprochen.

Kamera-und Videoüberwachung in den öffentichen Verkehrsmitteln gewünscht

78 Prozent hielten es zudem für wichtig bis sehr wichtig, dass öffentliche Verkehrsmittel mit Videokameras überwacht werden. Warum und wann genau sich die Leute unsicher fühlen, geht aus der Umfrage allerdings nicht hervor. Außerdem bleibt ungeklärt, warum es von Bundesland zu Bundesland teils gravierende Unterschiede hinsichtlich des Sicherheitsempfindens zu geben scheint.

Studieninitiatoren sehen Handlungsbedarf

Ungeachtet dessen ist darauf hinzuweisen, dass schon alleine aus Kostengründen lediglich 200 Fahrgäste pro Bundesland befragt worden seien. Dennoch sähen die Studieninitiatoren eigenem Bekunden zufolge dringenden Handlungsbedarf, obgleich sie in Bezug auf einige Forderungen vonseiten der Befragten durchaus Bedenken hätten.

So zum Beispiel bezüglich des geforderten Alkoholverbots, welches aus Sicht der Initiatoren eher kontraproduktiv wäre, zumal es einer der Vorzüge von öffentlichen Verkehrsmitteln sei, dass Fahrgäste eben nicht auf die Promille achten müssten.

Unsichtbare Krankmacher – Gefahren durch Funkstrahlung, Elektrosmog und Schimmel vermeiden

Krankmachende Umwelteinflüsse erkennen und vermeiden lernen

Ältere Frau beim Telefonieren, sie lächelt und sieht glücklich aus
Attraktive, grauhaarige Frau telefoniert © jd-photodesign - www.fotolia.de

In unserer Umwelt lauern zahlreiche krankmachende Einflüsse. Besonders gefährlich sind unsichtbare Risiken wie:

Mit den richtigen Tipps kann aber jeder etwas tun, um seine Gesundheit zu schützen.

Schimmelpilze

Schimmelbefall in der Wohnung ist ein Grund, die Miete zu kürzen. Wenn sich die typischen Flecken an den Wänden zeigen, waren die Bewohner aber schon lange einer gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt. Denn die meisten Pilze sind zunächst unsichtbar, und die winzigen Sporen verteilen sich in der gesamten Raumluft.

Eine häufige Folge sind Schimmelpilzallergien: nach Schätzungen ist fast jeder achte Deutsche betroffen. Aber auch Infektionen der Atemwege und Krebserkrankungen werden durch Schimmel begünstigt.

Wer die eigenen Wohn- oder Büroräume testen möchte, kann speziellen Messinstrumente leihen oder kaufen.

Funkstrahlen

Die unmittelbarste Quelle für Funkstrahlen ist das Handy. Mehrere Studien legen dabei nahe, dass Vieltelefonierer ein erhöhtes Risiko für Hirntumore haben. Für bestimmte Tumorarten stiegt das Risiko um 40 Prozent.

Um sich zu schützen, sollte das Handy deshalb möglichst weitab vom Kopf aufbewahrt werden.

Wichtig: Da Kinder dünnere Schädelknochen haben, ist ihr Gehirn weniger vor Handystrahlen geschützt. Sie sollten deshalb seltener telefonieren und das Telefon nachts nicht neben das Bett legen. Am besten ausschalten.

Elektrosmog

Elektrosmog können wir deutlich weniger ausweichen. Er lauert in der Nähe sämtlicher elektronischer Geräte und Leitungen. Heimnetzwerke mit Bluetooth oder WLAN verstärken die elektromagnetische Strahlung. Geräte sollten deshalb nach der Nutzung komplett ausgeschaltet werden.

Um dem Körper nachts die Regeneration zu erleichtern, lassen viele Menschen zumindest ihr Schlafzimmer vom Netz abkoppeln. Mit nur einem Schalter kann so der Stromkreislauf unterbrochen werden.

Einfachere Methoden: Elektroleitungen vom Kopfende des Bettes verbannen und keine Geräte mit Transformator nutzen.

Wie bereits erwähnt, kann man Sicherheit nicht immer und überall garantieren...

Sicher leben - Warum es keine hundertprozentige Sicherheit geben kann

Wir alle haben das Verlangen nach Geborgenheit und Sicherheit. Aus diesem Grund spielt Sicherheit auch eine wichtige Rolle im Alltag. Doch warum kann es keine hundertprozentige Sicherheit geben und wie sollten wir mit dieser Tatsache umgehen?

Eine hundertprozentige Sicherheit ist schlicht nicht möglich. Dafür ist unser Leben einfach zu komplex und unvorhersehbar, als dass alle Gefahrenquellen ausgeschlossen werden könnten.

Gefahrenquellen im Alltag

Gefahrenquellen gibt es dabei viele. Bereits bei der Bewältigung unseres Alltags gehen wir vielerlei Risiken ein, welche zwar als nur gering einzuschätzen sind, jedoch nichtsdestotrotz existieren. Man denke nur an

  • die Fahrt in die Arbeit im Straßenverkehr
  • das Ausgehen in Kneipen oder
  • das Essen in einem Restaurant.

All diese Szenarien halten auch ein gewisses Gefahrenpotential bereit, welches unsere Sicherheit gefährden könnte. So könnte sich beispielsweise ein Autounfall oder Überfall ereignen, ohne dass man selbst Einfluss auf dieses Ereignis hätte.

Für Feuerlöscher mit umweltschädlichen Chemikalien läuft langsam die Frist ab

Nahaufnahme Stück vom Feuerlöscher auf weißem Hintergrund
fire extinguisher over white © Sascha Burkard - www.fotolia.de

Bis zum 27. Juni 2011 gilt noch die Frist für den Einsatz von den umweltschädlichen Feuerlöschschäumen, die die Chemikalie Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) enthalten. Diese Chemikalie, eine Säure, ist besonders langlebig, aber auch giftig und krebserregend, zudem reichert sie sich in Lebewesen an.

Weil man aber diesen Löschschaum in der Vergangenheit viel benutzt hatte, kamen diese Gifte auch in unsere Umwelt, so dass man sogar die Auswirkungen bis in die Arktis in den dortigen Eisbären nachweisen kann. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb auch PFOS, das sich im menschlichen Blut wie auch in der Muttermilch längere Zeit anreichert, als besonders besorgniserregend bezeichnet.

Schon im Jahr 2002 hatten alle deutschen Chemieunternehmen die Produktion von PFOS weltweit eingestellt. Neben den Feuerlöschern wird PFOS hauptsächlich dazu verwendet, um bestimmte Materialien beispielsweise Textilien, Teppiche oder auch Papier fett-, öl- und wasserfest zu machen. Auch in Hydraulikflüssigkeiten in der Luft- und Raumfahrt findet PFOS Verwendung.

Naturkatastrophen bedrohen vor allem Ballungsräume in Asien

Sturm an See, Tornado fegt darüber
Stormy sea © KoMa - www.fotolia.de

In asiatischen Großstädten ist die Gefahr am höchsten, Opfer von Naturkatastrophen zu werden. Dies geht aus einer Schadensstatistik des Versicherungsunternehmens Swiss Re hervor.

Die Rückversicherungsgesellschaft hat ermittelt, wie hoch die Schäden durch Naturkatastrophen in den 616 weltweit größten Städten und Regionen der Erde im vergangenen Jahr waren. In die Schadenssumme flossen sowohl durch Erdbeben, Tsunamis, Zyklone, Hurrikans, Sturmfluten und Hochwasser verursachte Sachschäden ein, als auch Personenschäden und Todesfälle.

Das höchste Risiko in asiatischen Großstädten

Demnach ist das Risiko von Naturkatastrophen vor allem in den japanischen Großstädten Osaka und Kobe sowie in der Region um Tokio hoch.

Gefährlich leben auch die Menschen in Jakarta und in der Umgebung von Manila und Hongkong. Als westliche Stadt findet sich einzig Los Angeles in den Top Ten der gefährdetsten Städte wieder.

Schadenhöhe der Unwetter im letzten Jahr

Die wirtschaftlichen Schäden waren laut der Versicherer im vergangenen Jahr mit 101 Milliarden Euro eher gering. Im Durchschnitt verursachen Naturkatastrophen jedes Jahr weltweite Schäden in Höhe von 190 Milliarden Dollar.

Mit über 5.700 Todesopfern war der Taifun "Hayan" auf den Phillipinen 2013 die verheerendste Naturkatastrophe. Hinsichtlich der Schadenssumme war das Sommerhochwasser in Mitteleuropa besonders gravierend für die Versicherungsbranche. Die Forderungen an die Versicherer in Folge des Hochwassers beliefen sich auf 4 Milliarden Euro.

Mögliche Konsequenzen einer Sicherheitsverstärkung

Eine natürliche Reaktion des Menschen ist es nun, diese Gefahrenquellen erkennen und bewusst reduzieren zu wollen. Dies gelingt jedoch nur bedingt, da die Erhöhung der allgemeinen Sicherheitsstufe oft mit untragbaren Konsequenzen verbunden ist.

Dies wären zunächst einmal Kosten, welche durch derartige Maßnahmen verursacht würden. Man denke nur an die Polizeipräsenz im Stadtkern einer Großstadt.

Würde diese verstärkt, dann wäre dies zwar ein Sicherheitsgewinn für die Bürger. Gleichzeitig gehen hiermit allerdings auch steigende Kosten für den Staat einher, welche dieser nur bis zu einem bestimmten Level zu tragen bereit ist.

Eben dieses Beispiel der Polizeipräsenz und Überwachung eignet sich zudem hervorragend, um den zweiten limitierenden Faktor einer Sicherheitserhöhung zu illustrieren. So steht die Erhöhung der Sicherheit häufig dem Grundrecht der Freiheit gegenüber.

Zwar mögen scharfe Richtlinien in vielen Fällen beispielsweise die Verbrechensrate senken. Gleichzeitig kann es jedoch sein, dass hierdurch die Grundrechte der Bürger beschnitten werden, was ein prekäres Spannungsfeld ergibt.

Geringeres Sicherheitsrisiko durch Unvorhersehbarkeit

Letztlich stellt sich nun nur noch die Frage, wie denn nun mit der Tatsache umgegangen werden sollte, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt. Die Antwort ist eine einfache und vielleicht auch enttäuschende.

Man sollte es einfach akzeptieren, dass es die absolute Sicherheit schlicht nicht gibt. In dieser Unvorhersehbarkeit liegt schließlich auch der Reiz des Lebens.

Bereiten Sie Ihr Kind auf Notfälle vor

Ab einem Alter von neun Jahren dürfen Kinder für kurze Zeit von Ihren Eltern unbeaufsichtigt für kurze Zeit alleine gelassen werden, sollte das Kind keine Angst vor dem Alleinsein haben. Es hängt jedoch immer von der individuellen Reife des Kindes ab, in wie weit und wie lange sie selbstständig, ohne fremde Hilfe, zurechtkommen.

Monika Niehaus, vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Thüringen, vertritt die Meinung, dass grundsätzlich feste Regeln für Kinder und Eltern aufgestellt werden müssen, die für die Zeit gelten, in denen beide voneinander getrennt sind. Nur so kann ein Gefühl von Sicherheit entstehen. Ihr Kind sollte auf gewisse Notfälle vorbereitet werden, um nicht in Panik zu geraten und sich richtig verhalten zu können.

Kenntnisse über Notrufnummern, das Verhalten in Brandfällen oder bei kleinen Verletzungen, sollten vermittelt werden. Auch eine Fernsehzeiten-Regelung wäre von Vorteil, was zu tun ist, wenn das Telefon klingelt, und das Nicht-Öffnen der Haustüre für Fremde.

Die Sicherheit von Kindern liegt bis zum 4. Lebensjahr komplett in den Händen der Eltern

Kinder auf Klettergerüst am Spielplatz
children at the playground © Sergiy Timashov - www.fotolia.de

Die meisten Unfälle bei Kindern sind Verbrennungen mit Feuer oder heißem Wasser und Stürze. Viele Eltern sind der Meinung, die Kinder müssen selber die Erfahrung machen was gut und was nicht gut für sie ist. Das ist in einem gewissen Maße auch richtig und sinnvoll, denn so lernen Kinder selbstständig zu sein.

Bis zum vierten Lebensjahr sind Kinder jedoch nicht in der Lage Gefahren richtig einzuschätzen und sind während dieser Lebensphase komplett auf die Vorsicht ihrer Eltern oder anderer Erwachsene angewiesen. Erst mit der Zeit bildet sich ein Bewusstsein dafür aus, das Kinder Gefahren erkennen und auch vermeiden lässt.

Schusswaffen Todesursache Nr. 1 bei Kindern und Jugendlichen in den USA

Pistole und drei Patronen liegen auf einer Waffenbesitzkarte
Waffenbesitzkarte © Marlon Bönisch - www.fotolia.de

US-amerikanische Kinderärzte schlagen Alarm: In den Vereinigten Staaten sterben mittlerweile mehr Kinder an Verletzungen durch Schusswaffen als durch Krebs.

So kamen im Jahr 2010 6570 junge Menschen bis 24 Jahre im Zusammenhang mit Schusswaffen ums Leben. Das sind im Schnitt sieben Opfer pro Tag. An Krebs, das in der westlichen Welt gewöhnlich die häufigste Todesursache für Kinder und Jugendliche ist, starben rund 3000 junge Menschen. Verletzungen durch Waffen führten fünf Mal so oft zum Tod wie Herzkrankheiten und fünfzehn Mal so häufig wie Infektionen.

Die Kinderärzte fordern daher, den Umgang mit Waffen zu verändern und Gesetze zu verschärfen. So sollte das Verbot von Angriffs- und Armeewaffen wieder eingeführt werden. Außerdem sollten Waffenmagazine verkleinert werden. Nötig, so die Mediziner, sei neben eingeschränkten Munitions-Fähigkeiten auch ein größeres gesellschaftliches Engagement von Lehrern, Erziehungsberechtigten und Ärzten, die sich mehr um die Belange von Kindern kümmern müssten.

Sicheres Zuhause für Kinder – schon einfache Tipps halbieren das Unfallrisiko

Baby hält sich am Laufstallgitter fest und lacht
baby boy playing in crib © Johanna Goodyear - www.fotolia.de

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland 1,7 Millionen Kinder - die meisten im Haushalt. Dabei ließe sich nach Angaben von Experten das Unfallrisiko um 60 Prozent reduzieren, wenn die Eltern einfache Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Stürze abwenden

Stürze stellen schon für Babys ein gefährliches Risiko dar. Darum sollten Eltern ihre Kleinen niemals unbeaufsichtigt auf einem höheren Möbelstück liegen lassen – vom Bett bis zum Wickeltisch. Sobald die Kinder mobil werden, verhindern Schutzgitter am Bett und vor Treppen das Hinunterfallen.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr sind aber auch Gegenstände, die von oben herabstürzen können, wenn das Kind an ihnen zieht. Kabel von Bügeleisen oder Lampen sollten deshalb nicht greifbar herunter hängen.

Verbrennungen und Vergiftungen vermeiden

Was leuchtet da so bunt in der Flasche? Putzmittel und farbiges Lampenöl üben auf Kinder einen magischen Reiz aus. Im Sommer lockt flüssiger Grillanzünder zum Durstlöschen – mit fatalen Folgen. Alle chemischen Haushaltsmittel sollten deshalb hochgestellt werden. Flaschen nur kaufen, wenn sie eine Kindersicherung haben. Pflanzen mit giftigen Blättern oder Blüten gehören ebenfalls nicht in die Wohnung.

Ersticken und Ertrinken verhindern

Ob Gardinenkordel oder Kleinteile wie Knöpfe, Perlen und Legosteine vom großen Bruder – viele vermeintlich harmlose Gegenstände bergen für Kinder eine Erstickungsgefahr. Bevor Eltern das Zimmer verlassen, sollten sie alle losen oder scharfkantigen Teile aus der Reichweite des Kindes entfernen. Das gleiche gilt für Plastiktüten sowie Tücher und Kissen im Babybett.

Erhöhte Aufmerksamkeit ist außerdem beim Baden erforderlich. Da Kinder beim Untertauchen in Schock geraten und keine Versuche zur Rettung unternehmen, dürfen Eltern ihren Nachwuchs bis zum Alter von vier Jahren im Wasser nicht allein lassen. Dann sollten die Kleinen schwimmen lernen.

Stromschlag abwehren

Krabbelkinder interessieren sich für alles, was sie mit ihrer neuen Entdeckerlust erreichen können. Besonders reizvoll sind Steckdosen. Spätestens wenn der Nachwuchs auf Wanderschaft geht, sollten deshalb in der ganzen Wohnung Steckdosensicherungen angebracht werden.

Gefahren im Haushalt – so schützen Sie Ihr Kind vor Unfällen

Wenn sich Kinder im Haushalt aufhalten, sollten Sie diese acht Gefahrenquellen entschärfen

Baby fasst mit Finger in die Steckdose mit Kindersicherung
gefährlich © Nicole Effinger - www.fotolia.de

Aufgeschürfte Knie und blaue Flecke vom Toben – ein paar Blessuren gehören zur Kindheit dazu. Damit der Nachwuchs die Welt unbefangen erkunden kann, sollten Eltern aber zumindest das eigene Zuhause kindersicher machen. Die acht größten Gefahren.

Stürzen

Alle zwanzig Sekunden verletzt sich in Deutschland ein Kind im Haushalt. Die häufigsten Unfälle sind dabei Stürze, die sich durch etwas mehr Aufmerksamkeit vermeiden ließen. Vor allem in den ersten Lebensmonaten unterschätzen Eltern die Gefahr, da der Sprössling noch gar nicht mobil ist. Aber gerade Säuglinge erleiden oft schwere Verletzungen, wenn sie durch Strampeln vom Wickeltisch oder Sofa rollen.

Eltern sollten ihr Kind deshalb nicht unbeaufsichtigt lassen. Am besten halten Sie das Baby immer mit einer Hand fest. Wenn Sie kurz aus dem Raum gehen, legen Sie das Kind auf den Boden. Auch im Autositz oder der Liegeschale sollte der Nachwuchs nur auf dem Boden abgestellt werden. Im Hochstuhl sichert man kleinere Kinder mit einem Gurt.

Wichtig: Schon beim Kauf darauf achten, dass der Stuhl kippsicher ist.

Ab dem Krabbelalter geht der Nachwuchs eigenständig auf Entdeckungsreise. Mitunter so flink, dass die Eltern es kaum bemerken. Treppen und Stufen sollten deshalb mit mit einem Schutzgitter gesichert sein, ebenso wie das Kinderbett. Die Anschaffung eines Hochbettes ist wegen der Sturzgefahr erst für Kinder ab vier Jahren ratsam.

Klemmen und Quetschen

Kleine Kinder begreifen ihre Umwelt buchstäblich mit den Fingern. Die wichtigsten Schubladen sollten deshalb mit einem Klemmschutz versehen sein. Wenn der Nachwuchs krabbelnd auf Erkundungstour geht, brauchen außerdem die Türen einen Stopper, damit die Kleinen sich nicht die Finger quetschen. Als preiswerte Alternative hängt man einfach ein Geschirr- oder Handtuch über das Türblatt.

Ersticken

Säuglinge können sich noch nicht selbst helfen, wenn etwas ihre Atmung behindert. Jährlich sterben deshalb Babys in ihrem eigenen Bettchen, weil

sich über ihr Gesicht gelegt haben. Dinge, die sich nicht feststecken lassen, haben deshalb nichts im Bett verloren. Da Kleinkinder alles in den Mund nehmen, sollten auch alle Kleinstteile aus ihrer Reichweite entfernt werden. Schon

reichen aus, um sich daran zu verschlucken und zu ersticken. Größte Gefahr geht von Kordeln und Schlaufen aus, etwa an

In den herabhängenden Schlaufen können Kinder sich beim Spielen schnell strangulieren.

Dass Plastiktüten nicht frei herumliegen sollten, ist selbstverständlich. Selbst dreijährige Kinder können sich nicht allein befreien, wenn sie die Tüte über den Kopf gezogen haben.

Verbrennen und Verbrühen

Kinder halten sich gern in der Küche auf. Sie beobachten die Großen beim Kochen und wollen oft schon mithelfen. Es ist auch zu interessant, was sich alles in den Schubladen und auf den Arbeitsflächen befindet. Damit die Kleinen mit den Fingern nicht auf die heißen Herdplatten fassen, sollte ein Schutzgitter angebracht sein. Töpfe oder Wasserkocher mit heißen Flüssigkeiten schiebt man ganz nach hinten, auch die Griffe der Pfanne dreht man vom Kind weg. Weitere Gefahrenquellen sind

Um Verbrennungen zu vermeiden, räumt man die Geräte außerhalb der Reichweite von Kindern.

Wichtig: Auch die herabhängenden Kabel ausstöpseln.

Schneiden

diese Dinge sollten Eltern so lagern, dass Kinder nicht herankommen. Brotschneidegeräte, Mixer oder elektrische Bratenmesser zusätzlich von der Stromzufuhr trennen. Sollte es Scherben gegeben haben: sofort wegräumen. Wenn Krabbelkinder im Haushalt leben, auch in kleinen Ritzen saugen.

Ertrinken

Kinder können in einer Pfütze ertrinken. Auch wenn im Planschbecken oder Maurerbottich nur noch wenige Zentimeter Wasser stehen, sollten Eltern ihren Nachwuchs deshalb nicht unbeaufsichtigt lassen. Erst recht gilt das für die Badewanne.

Das Fatale: wenn das Kind unter Wasser gerät, wird es weder schreien noch eigene Rettungsversuche unternehmen. Der beste Schutz vor Ertrinken ist es deshalb, möglichst früh schwimmen zu lernen. Kurse für das Seepferdchen-Abzeichen beginnen ab vier Jahren.

Vergiften

Bunte Kugeln und Flüssigkeiten haben eine magische Anziehungskraft auf Kinder.

gehören deshalb in einen verschlossenen Schrank. Auch der elterliche Medikamentenvorrat sollte sicher weggesperrt sein.

Stromschlag

Steckdosen sind wie geschaffen, um von Kinderfingern untersucht zu werden. Wenn sich die Stromzufuhr nicht abschalten kann, muss man deshalb Steckdosensicherungen anbringen. In allen Räumen. Damit das Spiel mit elektrischen Geräten nicht mit einem Stromschlag endet, tödlich endet, installiert man man besten einen FI-Schutzschalter.

Falls er Föhn ins Wasser fällt oder jemand am Gerät manipuliert, schaltet sich sofort die gesamte Stromzufuhr ab.

Trotzdem kann man durch geplantes und überlegtes Handeln dafür sorgen, mögliche Sicherheitsrisiken zumindest zu minimieren...

Tipps zum Schutz vor Kriminalität

Kriminalität ist ein ernstzunehmendes Problem unserer Gesellschaft. Unter diesem Begriff wird dabei die Gesamtheit aller Straftaten zusammengefasst, welche innerhalb eines Staates als solche definiert sind. Doch was kann man als Privatperson alles tun, um sich möglichst effektiv gegen Kriminalität zu schützen?

Risiken im Alltag minimieren

Zunächst einmal kann der eigene Alltag so gestaltet werden, dass man das Risiko, Opfer einer kriminellen Handlung zu werden, minimiert. Dies bedeutet beispielsweise, sich abends nicht mehr in bestimmten Gebieten der Stadt aufzuhalten. Schließlich gibt es insbesondere in Großstädten soziale Brennpunkte, in welchen es häufig zu kriminellen Vorfällen kommt.

Gleichzeitig sollte man selbst im Alltag wachsam sein und überlegt handeln. So vermeidet man beispielsweise fahrlässiges Handeln, wie es beim Offenlassen der Wohnungstüre der Fall wäre. Darüber hinaus fallen einem so vielleicht Unstimmigkeiten auf, wodurch ein Verbrechen verhindert werden kann.

Direkter Schutz

Des Weiteren können Maßnahmen ergriffen werden, welche einen direkten Schutz vor kriminellen Übergriffen darstellen. Hierunter fallen beispielsweise Alarmanlagen und einbruchsichere Fenster. Sollte es dann nämlich beispielsweise durch Verbrecher zum Versuch kommen, die eigene Wohnung auszurauben, dann ist dieses Unterfangen erheblich erschwert.

Es gibt jedoch noch weitere Maßnahmen, welche für den eigenen Schutz ergriffen werden können. In diesem Zusammenhang denke man nur an Selbstverteidigungskurse und das stete Mitführen eines Pfeffersprays. Sollte es dann einmal zu einem direkten Überfall kommen, kann man darauf vertrauen, sich zumindest rudimentär verteidigen zu können.

Oft reicht eine solche erste Verteidigung dann auch aus, um den Verbrecher zu verschrecken. Schließlich rechnen nur die wenigsten Kriminellen damit, dass sich ein scheinbar wehrloses Opfer im ersten Moment vehement zu verteidigen weiß.

Indirekter Schutz

Letztlich können noch Maßnahmen ergriffen werden, welche nur einen indirekten Schutz vor Kriminalität darstellen und zumeist erst nach deren Eintreten greifen. Hierunter fallen unter anderem Versicherungen, beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung. Dank dieser kann darauf vertraut werden, dass nach einem solchen Verbrechen der Schaden ersetzt wird oder das Geld für einen gerichtlichen Prozess bereit steht. Solche Maßnahmen sorgen somit dafür, dass zumindest darauf vertraut werden kann, dass der Verbrecher seine gerechte Strafe erhält und der persönliche Schaden ersetzt wird.

Insgesamt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich vor Kriminalität zu schützen. Werden all diese Aspekte nach den eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft, kann man sich sicher sein, kaum noch Opfer eines kriminellen Übergriffs werden zu können.

Zahl der Wohnungseinbrüche steigt – schon einfache Tipps erhöhen die Sicherheit

Maskierter Einbrecher versucht mit Brecheisen gekipptes Fenster zu öffnen
Einbrecher © bilderbox - www.fotolia.de

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt. Baden-Württemberg meldet 30 Prozent mehr Fälle als im Vorjahr, und immer öfter kommen die Diebe am hellichten Tag. Zunehmend treten dabei organisierte Banden in Aktion. Die Mehrzahl der Delikte geht jedoch auf das Konto von Gelegenheitstätern. Und diese lassen sich mit wenig Aufwand effektiv abschrecken.

Aufmerksame Nachbarschaft

Wo Nachbarn aufeinander achten und regelmäßig nach dem Rechten sehen, fühlen Diebe sich unwohl. Hohe Zäune und dichte Hecken bieten Einbrechern dagegen die Möglichkeit, sich unbeobachtet auf fremden Grundstücken zu bewegen.

Anwesenheit signalisieren

Einbrecher halten gezielt nach leeren Immobilien Ausschau. Wenn das Haus bewohnt aussieht, halten sie sich fern. Während des Urlaubs sollte deshalb ein Nachbar den Briefkasten leeren. Im Haus signalisieren Zeitschaltuhren an einzelnen Lampen, Radio und Fernseher, dass jemand anwesend ist. Wer auf dem Anrufbeantworter oder bei Facebook bekannt gibt, dass er in Urlaub ist, macht Diebe auf leichte Beute aufmerksam.

Fenster und Türen sichern

Schon ein paar Verhaltensregeln helfen, das Einbruchsrisiko zu senken. So sollten die Bewohner von Mehrfamilienhäusern den Knopf zum Öffnen der Eingangstür nur drücken, wenn sie genau wissen, wer ins Haus will. Fenster sollten auch bei kurzer Abwesenheit immer geschlossen werden. Türen nicht bloß zuziehen, sondern richtig abschließen.

Noch mehr Sicherheit bieten einbruchshemmende Schlösser an den Außentüren, eventuell verstärkt durch ein Querriegelschloss. Um ein Aufhebeln zu verhindern, können die Schließbleche von Türen verlängert oder in das Mauerwerk eingelassen werden. Für Senioren empfehlen sich außerdem Zusatzschlösser mit Sperrbügel und ein Weitwinkelspion.

An Fenstern halten absperrbare Zusatzsicherungen, Rollgitter oder Rolläden ungebetene Besucher fern. Über die beste Lösung für die eigene Immobilie können Hausbesitzer sich in den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren.

Urlaubszeit - Haus und Wohnung vor Einbrechern schützen

Hellgraue Überwachungskamera unter einem Baum
Surveillance Camera In The Daytime © alswart - www.fotolia.de

In der Ferienzeit stehen viele Häuser leer – verlockend für Einbrecher, die während der Abwesenheit der Bewohner leichtes Spiel haben. Wer sein Zuhause sichern möchte, sollte deshalb vor dem Urlaub ein paar Schutzmaßnahmen ergreifen.

Nachbarn informieren

Das wachsame Auge von Nachbarn kann so manchen Einbruch verhindern. Wenn die Langfinger merken, dass sie beobachtet werden, suchen sie sich ein einfacheres Ziel.

Anwesenheit signalisieren

Belebte Wohnungen oder Häuser wirken auf Diebe abschreckend. Wer keinen Haus-Sitter engagieren möchte, sollte deshalb zumindest vortäuschen, dass jemand anwesend ist. Zeitung und Post holt der Nachbar am besten gleich morgens aus dem Briefkasten. Bei längerer Abwesenheit sollte er auch den Rasen mähen. Im Inneren erwecken Zeitschaltuhren an Lampen und Rollläden den Eindruck von Betriebsamkeit.

Unbedachte Botschaften vermeiden

Viele Einbrüche gehen auf das Konto von organisierten Banden, die attraktive Objekte schon vorher ausspähen. Dazu rufen sie auch gern an, um zu prüfen, zu welchen Zeiten jemand zu Hause ist. Wer auf seinem Anrufbeantworter die Nachricht hinterlässt, dass er zwei Wochen verreist, spricht damit direkt eine Einladung an Diebe aus.

Das gleiche gilt für soziale Netzwerke. Öffentliche Urlaubsbotschaften werden auch von Einbrechern begeistert gelesen.

Haus sichern

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Fenster und Türen sollten gut gesichert sein, etwa mit Schutzbelegen oder mehrfach verankerten Schließblechen. Zwei von drei Dieben machen zudem beim Anblick einer Alarmanlage kehrt.

Chaos Computer Club äußert Sicherheitsbedenken beim elektronischen Personalausweis

Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

Zum wiederholten Male hat der Chaos Computer Club große Sicherheitsbedenken beim elektronischen Personalausweises geäußert und die Antwort des Bundesinnenministeriums auf Anfrage des Bundestagsabgeordneten Jan Korte der Linken scharf kritisiert.

Bisher keine Sicherheitslücke beim E-Personalausweis

Demnach hat das Ministerium in dem Schreiben ausdrücklich betont, dass sich seit der Einführung des E-Personalausweises vor knapp drei Jahren keine Vorfälle ereigneten, welche Sicherheitsbedenken des verbauten Chips sowie der darauf gespeicherten Daten hervorgerufen haben. Dies hängt laut den Experten mit dem "dauerhaft wirksamen Verschlüsselungsverfahren" des Chip-Ausweises zusammen.

Chaos Computer Club fordert neue Beurteilung der Verschlüsselungsverfahren

Anderer Meinung ist dagegen der Chaos Computer Club, da in den letzten Wochen und Monaten immer mehr Angriffe von Geheimdiensten auf kryptographische Anwendungen bekannt wurden und somit die Frage erneut bewertet werden müsse, ob Verschlüsselungsverfahren die Daten tatsächlich "dauerhaft" sichern kann.

Schutz durch Virenschutzprogramme reicht nicht aus

In einer Stellungnahme des Clubs heißt es zudem, dass das Bundesinnenministerium völlig zu Unrecht behaupte, dass sich die Bürger durch regelmäßige Aktualisierung des Betriebssystems sowie eines Virenschutzprogramms schützen könne. Diese Aussage ist nach Aussage des Clubs bereits mehrfach widerlegt worden und wälzt die Verantwortung auf den Bürger ab.

CCC hat die biometrische Sicherheitsfunktion des iPhone 5S bereits mit einfachsten Mitteln geknackt

Finger hinterlässt schwarzen Fingerabdruck auf weißem Untergrund
fingerabdruck © Michael Kempf - www.fotolia.de

Wer sich von dem Fingerabdruck-Scanner des iPhone 5S ein Höchstmaß an Sicherheit erhoffte, dürfte mehr als überrascht sein, dass es dem Chaos Computer Club (CCC) bereits in den ersten beiden Tagen nach der Markteinführung des neuen Smartphones aus dem Hause Apple gelungen ist, die biometrische Barriere mit einfachsten Mitteln zu überwinden.

Chaos Computer Club warnt vor der leichten Anfertigung eines künstlichen Fingerabdrucks

Alles, was man laut der Mitglieder des Clubs, der zu den renommiertesten Hacker-Vereinigungen der Welt gehört, für das Aushebeln der hochmodernen Schutzfunktion brauche, sei ein künstlicher Finger, den man denkbar einfach mithilfe eines Fotos des Fingerabdrucks des iPhone-Besitzers, eines handelsüblichen Tintenstrahldruckers, einer transparenten Folie und wahlweise etwas weißen Holzleims oder hautfarbener Latexmilch anfertigen könne.

Daher warne der CCC nun schon seit Jahren davor, Fingerabdruck-Scanner als Schutzmaßnahmen einzusetzen, zumal letztendlich jeder Mensch immer und überall Fingerabdrücke hinterlasse, weshalb es nicht weiter schwer sei, ein Foto davon zu machen.

Datenschutzbeauftragte Hamburgs äußern Bedenken gegen Sicherheitschecks per Fingerabdruck

Neben dem CCC habe unter anderem auch der Datenschutzbeauftragte Hamburgs Bedenken gegen Sicherheitschecks per Fingerabdruck, da die biometrischen Daten eines Menschen schlichtweg zu kostbar seien, um sie für so alltägliche Dinge, wie etwa das Entsperren eines Handys, zu verwenden.

Sicher bezahlen beim Online-Shopping: Tipps von Verbraucherschützern

Blondes Mädchen liegt auf dem Bauch vor einem Laptop, zeigt auf den Bildschirm und hat den Mund geöffnet
that's amazing! © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Im Internet einkaufen – die Deutschen gehen zunehmend online shoppen. Gerade zur Weihnachtszeit lockt die bequeme Bestellung per Mausklick. Aber nicht jede Zahlungsart ist wirklich sicher. Verbraucherschützer geben Tipps.

Bezahlung per Rechnung

Am einfachsten und sichersten klappt die Bezahlung per Rechnung. Der Kunde kann die Ware vor dem Zahlen prüfen, und muss niemanden seine persönlichen Bankdaten offenbaren. Falls er Artikel zurückschickt oder den gesamten Einkauf storniert, muss er zudem nicht auf die Rückzahlung seines Geldes warten. Nicht alle Shops bieten allerdings das Shopping auf Rechnung an.

Einzugsermächtigung

Als Alternative sollten Kunden eine Einzugsermächtigung für ihr Konto erteilen. Vorteil: wenn die Ware nicht kommt, lässt sich das Geld problemlos wieder zurückholen.

Hohes Risiko bei Vorausbezahlung

Zahlungsarten, bei denen der Kunde die Ware im voraus bezahlen muss, lehnen Verbraucherschützer ab. Damit entfällt sowohl die klassische Vorkasse als auch die Zahlung per Nachnahme. Denn der Postbote ist mit dem Geld längst aus dem Haus, wenn man weiß, was sich wirklich im Paket befindet. Auch die Kreditkarte birgt Risiken: während des Bezahlvorgangs können unter Umständen persönliche Daten abgefischt werden.

Passend zum Thema

    Antiviren-Programme für den Computer im Test - Kaspersky, Bitdefender und Avira empfehlenswert

    Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
    Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

    Zu einem sicheren Computer gehört neben der nötigen Vorsicht auch ein funktionierendes Antiviren-Programm, das immer auf dem aktuellen Stand ist. Experten von unabhängigen Instituten haben nun Software getestet und dabei drei Programme gefunden, die besonders empfehlenswert sind.

    Testsieg für "Internet Security Suite 2014" von Kaspersky

    Testsieger wurde Kasperskys "Internet Security Suite 2014". Die Software aus Russland erreichte in den Kategorien Schutzwirkung, Systembelastung und Benutzbarkeit die Höchstwertung. Ebenfalls die volle Punktzahl erhielt "Internet Security" von Bitdefender.

    Mit nur einem kleinen Abstand auf Platz drei kam die "Internet Security Suite" aus dem Hause Avira. Schutzwirkung und Benutzbarkeit sind optimal, allerdings zeigten sich kleine Schwächen beim Aufspüren von Schädlingen auf einem infizierten Computer. Gut schnitten auch ESETs "Smart Security" sowie "Internet Security 2014" von F-Secure ab.

    Auch kostenloser Schutz zuverlässig

    Kostenlose und zuverlässige Alternativen bieten "Free Antivirus" von Avast, "Cloud Free Antivirus" von Panda Security sowie Aviras "Free Antivirus". Nicht so gut schnitten im Test dagegen "Security Essentials" und "Windows Defender" von Microsoft ab.

    Safer Internet Day - Tipps für sicheres Surfen im Netz

    Weibliche Hände tippen auf Computer Tastatur
    A business lady's hands on the keys typing documents © pressmaster - www.fotolia.de

    Wer im Internet unterwegs ist, sollte für die Sicherheit seines Computers und seiner persönlichen Daten sorgen. Darauf weist der seit 2008 stattfindende Safer Internet Day der Bundesregierung hin.

    Schutz vor Datensammlern

    Um sich vor Betrügern und Hackern zu schützen, sollten Nutzer etwa bei Anmeldungen in sozialen Netzwerken oder Online-Shops nur die geforderten persönlichen Daten angeben und nicht mehr. Datensammler freuen sich über alle Angaben, die sie kriegen können.

    Der Browser sollte daher so eingestellt sein, dass Cookies von Drittanbietern nicht angenommen werden.

    Wer sich regelmäßig von seinem Konto abmeldet, wenn er eine Webseite verlässt, verhindert, dass Anbieter wie Facebook aufzeichnen, auf welcher Seite man sich bewegt. Dies ist dann möglich, wenn auf diesen Seiten Facebook-Dienste wie Likes integriert sind.

    Sichere Passwörter

    Sichere Passwörter sind keine offensichtlichen Zahlenkombinationen oder Begriffe wie "Internet" oder "online", sondern Kombinationen aus Sonderzeichen, Zahlen, großen und kleinen Buchstaben.

    Anonym surfen lässt sich über Dienste wie Tor oder JondoFox. Sie verschleiern die IP-Adresse, die jeder bekommt, der sich im Internet bewegt.

    Spam-Mails erkennen

    Ein gesundes Misstrauen schützt zudem vor Betrügern. Seriöse Banken oder Bezahldienste wie Paypal verlangen in ihren E-Mails niemals die Angabe von Passwörtern. Im Zweifelsfall bei dem Unternehmen direkt nachfragen.

    Anhänge in Nachrichten unbekannter Absender niemals öffnen. Dahinter könnten sich Trojaner befinden, Schadprogramme, die Daten stehlen. Virenschutz- und Verschlüsselungsprogramme sichern den Computer zusätzlich ab.

    Welche Antiviren-Programme bieten den besten Schutz?

    Anfang dieses Jahres hat das unabhängige Institut AV-Test insgesamt 34 Antiviren- und Internet-Sicherheitsprogramme für Unternehmen und Privatleute genauer unter die Lupe genommen.

    Anti-Malware-Software

    Bei der Erkennung von Malware überzeugten so gut wie alle Kandidaten mit Erkennungsraten von mehr als 95 bis 100 Prozent. Überraschenderweise surft man mit Microsofts kostenlosen Bordmittel Security Essentials gefährlich und erzielte als zweitschlechtester Prüfling hinter V3 Internet Security von AhnLab nur knapp ein Zertifikat von AV-Test.

    Business-Software

    Bei der Business-Software überzeugte als Testsieger vor allem Office Scan von Trend Micro, welches Schädlinge zu 100 Prozent blockte und sich zudem keine Fehlalarme leistete. Ähnliche Testergebnisse erzielten auch G Data Antivirus Business, CF-Secure Client Security sowie Bitdefender Endpoint Security.

    Privat-Software

    Bei den Produkten für die privaten Anwender schnitt neben Kaspersky Lab Internet Security auch Bitdefender Internet Security besonders gut ab, die Eindringlinge zu 100 Prozent abwehrten und im Zuge des Tests lediglich einen Fehlalarm auslösten.

    Kriminelle stehlen Passwörter von 18 Millionen E-Mail-Konten

    Frau sitzt zuhause am Schreibtisch vor Laptop
    Smiling young woman using a laptop at home © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Medienberichten zufolge sollen Hacker 18 Millionen E-Mail-Nutzerkonten geknackt haben. Allein in Deutschland sollen drei Millionen Nutzer und Kunden von allen großen Providern betroffen sein. Ermittler der Staatsanwaltschaft Verden (Niedersachsen) haben die Daten sichergestellt.

    Auswirkungen der gestohlenen Passwörter auf betroffene Kunden

    Mit den erbeuteten Zugangsdaten sind Kriminelle nicht nur in der Lage, Spam zu verschicken, sondern obendrein andere Angebote im Internet zu nutzen. Dazu zählen auch Online-Shops, wenn Kunden dort die E-Mail-Adresse und dasselbe Passwort verwenden. Aus Sicherheitsgründen sollte man daher bei der Anmeldung oder Erstellung eines Kontos niemals dasselbe Passwort angeben.

    Überprüfung der eigenen E-Mail-Adresse

    Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) ist eingeschaltet. Die Behörde hofft, in Zusammenarbeit mit den Providern, betroffene Nutzer in Kürze zu informieren. Anfang 2014 hatte das BSI bei einem ähnlichen Datendiebstahl einen Sicherheitscheck auf seiner Homepage angeboten.

    Nutzer konnten ihre E-Mail-Adresse eingeben und dann sehen, ob sie betroffen waren. Einen Zusammenhang mit dem aktuellen Vorfall sieht die Behörde bislang nicht.

    GMX, WEB.de, Telekom & Co. informieren Kunden über Datenklau - Vorsicht vor gefälschten E-Mails

    Computer in einem Internetcafe, Hände sind an den Computermäusen und Tastaturen
    Computer Gaming at internet cafe © Mikael Damkier - www.fotolia.de

    Hacker haben von Millionen Deutschen E-Mail-Adressen samt Passwörtern gestohlen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat auf seiner Webseite daher einen Sicherheitstest freigeschaltet, mit dem sich prüfen lässt, welche Adressen unter den gestohlenen Daten sind. Darüber hinaus haben deutscher Provider betroffenen Nutzern E-Mails gesendet, in denen sie über den Hackerangriff informiert werden.

    Vorsicht vor gefälschten Warn-E-Mails

    Doch auch hier droht Ungemach, denn Betrüger könnten gefälschte Warn-E-Mails verschicken, die auch gar nicht betroffene Nutzer dazu bringen, ihre Daten preiszugeben. Wer jetzt E-Mails bekommt, in denen vor E-Mail-Kontomissbrauch gewarnt wird, der sollte keinesfalls verdächtigen Anhänge öffnen.

    E-Mails des Providers beinhalten außerdem keine direkte Eingabe des Passworts oder anderer vertraulicher Informationen, sondern lediglich Anweisungen des Dienste-Anbieters. Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie verdächtige Absender-Adressen, die mit dem Provider in keinem Zusammenhang stehen, lassen auf Mails von Kriminellen schließen.

    So gehen deutsche Provider mit dem Hackerangriff um

    Kabel Deutschland gibt in seinen E-Mails die letzten vier Ziffern der Kundennummer an. Die Telekom verschickt ihre Informationen mit einem Zertifikat, mit dem die Kunden die Echtheit der E-Mail identifizieren können. Es lässt sich im E-Mailcenter an einem blauen Häkchen erkennen. Wer das Häkchen anklickt, liest den Text "Geprüfte E-Mail …". Web.de und GMX haben die Logins betroffener Kunden gesperrt.

    Sicherheitslücke in Verschlüsselungs-Software OpenSSL - Nutzer sollten Passwörter ändern

    Mann liegt auf Bett und schaut auf Notebook-Bildschirm
    Confident young guy using laptop © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Verschiedene Versionen der Verschlüsselungs-Software OpenSSL sind von einer gravierenden Sicherheitslücke namens "Heartbleed" betroffen.

    Anwendungsbereiche der Software

    OpenSSL wird gewöhnlich eingesetzt, um sensible Daten wie etwa Passwörter oder Kreditkarteninformationen zu verschlüsseln, während sie durchs Internet gesendet werden. Die Software kommt vor allem bei E-Mail-Diensten, beim Online-Banking wie auch beim Einkaufen im Internet zum Einsatz.

    Information anhand einer Aufstellung betroffener Internetseiten für User

    Zwei Drittel aller Nutzer könnten betroffen sein. Aufgrund des noch nicht vollständig erfassten Ausmaßes der Lücke wird allen Kunden großer Anbieter empfohlen, ihre Passwörter zu ändern. Betroffen von der Sicherheitslücke sind Google, Yahoo, Facebook, YouTube, Tumblr und Dropbox sowie einige andere Dienste.

    Die Liste aller betroffenen Webseiten ist länger und noch nicht vollständig. Deswegen hat "Mashable", ein Blog für Digitalthemen, jetzt eine Aufstellung veröffentlicht, auf der sich User informieren können. Nicht betroffen waren und sind dagegen LinkedIn, Amazon, Microsoft, Hotmail/Outlook, PayPal sowie Evernote.

    Erkennung des Programmfehlers

    "Heartbleed" könnte zu den bisher schwerwiegendsten Sicherheitslücken im Netz gehören. Angreifer haben durch einen Programmfehler gesicherter SSL-Verbindungen die Möglichkeit, sich Zugriff auf Userdaten zu beschaffen. Diese Verbindungen erkennt man an dem "https" in der Adresszeile des Browsers.

    Verantwortlich für "Heartbleed" ist ein deutscher Programmierer, der den fehlerhaften Code geschrieben hat. Er beteuerte, nichts von dem Fehler gewusst zu haben.

    Datenschutz bei Unternehmen des Mittelstands verbesserungswürdig

    Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
    Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

    Online-Sicherheit wird immer wichtiger. Dies gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen. Doch gerade kleine und mittelständische Firmen gehen häufig unvorsichtig mit eigenen Dokumenten um. Angriffe von Hackern und Online-Kriminellen treffen sie in vielen Fällen unvorbereitet, das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage.

    Rund ein Fünftel der befragten Unternehmen sicherte seine Daten nur unzureichend. Lediglich ein Drittel gab zu, nach Bekanntwerden der NSA-Affäre die eigene Online-Sicherheit überprüft zu haben. Da Kontrollen fehlen, bemerken manche Firmen Cyber-Angriffe gar nicht. So entstehen Verluste von bis zu 100.000 Euro.

    Kundenverlust durch ungeschützte Daten

    Als Problem hat sich bei der Umfrage erwiesen, dass Mitarbeiter sensible Daten unverschlüsselt auf USB-Sticks abspeichern oder ihre Benutzerpasswörter nie ändern. Zu viele deutsche Unternehmen unterschätzen den Vermögenswert, den Informationen für sie darstellen.

    Gleichzeitig überschätzen sie ihre Fähigkeit, Informationen ausreichend zu schützen. Experten raten daher, Beschäftigte regelmäßig über potenzielle Datenrisiken und den Umgang mit Gefahrenquellen aufzuklären.

    Im Umgang mit der Firmen-IT sollten die gleichen Standards für alle gelten. Unternehmensberater warnen zudem, dass der Verlust von Daten das Kundenvertrauen und den Ruf einer Marke irreparabel schädigen kann.

    Gefahr für den Computer durch USB-Sticks - Hacker können fremde Rechner steuern und ausspionieren

    Viren und Trojaner können nicht nur über das Internet einen Rechner infizieren. Experten warnen, dass Hacker auch USB-Sticks nutzen könnten, um fremde Computer auszuspionieren. Voraussetzung sei, die Firmware der kleinen Wechseldatenspeicher nachzubauen.

    Selbst Fachleute haben dann große Probleme, die veränderte Firmware aufzuspüren. Für Nutzer ist es nahezu unmöglich, einen weitreichenden Angriff auf den eigenen PC zu entdecken.

    Bei dem Problem handelt es sich jedoch nicht um eine Sicherheitslücke, die geschlossen werden kann. Stattdessen haben Computerfachleute die grundlegende Art, wie USB-Sticks funktionieren, ausgenutzt. Über präparierte USB-Geräte waren sie in der Lage, Tastatureingaben zu protokollieren, die Webcam zu aktivieren oder Screenshots vom Bildschirminhalt anzufertigen.

    Sie warnen daher, dass die Speichermedien weder sicher noch zeitgemäß seien. Malware-Scanner können nicht auf die Firmware von USB-Sticks zugreifen. "USB-Firewalls" existieren bislang noch nicht.

    Cebit-Projekt "HoneyTrain" simuliert Hackerangriff auf Zug

    Sophos deckt auf, dass die Sicherungssysteme der Steuereinheiten häufig veraltet und ein leichtes Angriffsziel sind

    Beleuchteter Bahnhof bei Nacht, Blick auf Schienen
    Lichter Lichtspuren Bahnhof nachts - Train Station Speed Lights © Petair - www.fotolia.de

    Angriffe von Hackern auf Sicherungssysteme im öffentlichen Nahverkehr können fatale Folgen haben. Das dokumentiert eine Simulation des US-Sicherheitsunternehmens Sophos auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Züge können entgleisen oder kollidieren.

    In Zusammenarbeit mit dem deutschen Industrie-Dienstleister Koramis zeigten Experten von Sophos mit Hilfe einer Modellbahn der Größe 1:87 (H0) die Auswirkungen von Angriffshandlungen auf ein echtes Zug-Steuerungssystem. Wie das "HoneyTrain" genannte Projekt bewies, attackierten binnen weniger Stunden mehrere Tausend Hacker das System. Allein aus China erfolgten mehr als 7000 Zugriffe, über 6000 aus den USA.

    Projekt "HoneyTrain"

    Für die Simulation verwendeten die Verantwortlichen für "HoneyTrain" echte Industrie-Steuerungssysteme, inklusive der originalen Hard- und Software-Komponenten aus der Automatisierungs- und Leittechnik. Videos von Überwachungskameras aus echten Bahnhöfen und Zugführerständen boten Angreifern eine realistische Optik.

    Eine für das Projekt konzipierte und ebenfalls manipulierbare Website stellten neben allgemeinen Informationen Fahrpläne, einen Ticketshop und Störungsmeldungen dar. Es war möglich, Zugverbindungen zu streichen und Preise zu erhöhen oder zu senken.

    Veraltete Sicherungssysteme

    Bei Industrieanlagen wie

    • Turbinen,
    • Infrastruktur oder
    • Wassersystemen

    seien die Sicherungssystem häufig veraltet, teilte ein Vertreter von Sophos mit. So seien die Steuereinheiten, die etwa die Weichen für den Zugverkehr kontrollieren, in der Regel 30 Jahre alt. Verschlüsselungstechniken ließen sich in solche Systeme nicht nachträglich einbauen, Updates seien oft nicht möglich oder nicht erfolgt.

    Antiviruslösungen für Windows 8 im Test

    Die Magdeburger Firma AV-Test nimmt insgesamt 27 Virenscanner genau unter die Lupe

    Weibliche Hände tippen auf Computer Tastatur
    A business lady's hands on the keys typing documents © pressmaster - www.fotolia.de

    Die Magdeburger Firma AV-Test hat insgesamt 27 Virenscanner für Windows 8 überprüft. Klarer Verlierer bei den Virenscannern ist dabei Microsoft mit seiner integrierten Gratis-Lösung Defender, die lediglich 75 Prozent aller Malware-Angriffe abwehren konnte.

    Virenscanner im Test

    Der Test bewertet die Virenscanner in drei Kategorien, in denen es jeweils 6 Punkte zu holen gibt:

    1. "Schutz",
    2. "Leistung" und
    3. "Bedienung".

    Das Traumergebnis von 18 Punkten erzielten gleich drei Programme:

    1. Bitdefender Internet Security 2015 für 59,95 Euro,
    2. das mit 39,95 Euro erheblich preisgünstigere Kaspersky Internet Security 2015 sowie
    3. die kostenlose Qihoo-Software 360 AntiVirus, die mittlerweile unter dem Namen 360 Total Security firmiert.

    Sieger in der Kategorie Schutzwirkung

    Volle sechs Punkte in der Kategorie "Schutzwirkung" bekamen zudem

    • Avast Free AntiVirus 2015
    • Avira Antivirus Pro 2015
    • Norton Security 2015
    • Trend Micro Internet Security 2015 und
    • F-Secure Internet Security 2015.

    Die Software bremste aber den Rechner bei Kopiervorgängen, Downloads und beim Surfen im Web stärker aus als die ersten drei Programme. Überdies produzierte sie eine zu große Zahl von Fehlalarmen.

    Internet-Betrüger verschicken falsche PayPal-Mails

    Aktuell betrügen Phishing-Kriminelle mit einer nachgebauten Webseite PayPal-Kunden

    Silberne Kette mit Vorhängeschloss auf einer Tastatur
    Schwarze Tastatur mit Kette und Schloß © psdesign1 - www.fotolia.de

    PayPal-Kunden droht aktuell Gefahr durch Spam-Mails. Cyber-Kriminelle versenden Nachrichten im Namen des Online-Bezahldienstes. Diese sehen täuschend echt aus. Die E-Mails sind nicht leicht als Fälschung zu erkennen, da sie

    • eine persönliche Anrede,
    • den Betreff "Sicherheitsmeldung" und
    • die Absender-Adresse "service@paypal.de"

    enthalten. Dem Empfänger wird vorgegaukelt, er müsse sein PayPal-Konto verifizieren, ansonsten würde es gesperrt werden. In einer anderen Variante hat der Dienst scheinbar eine nicht autorisierte Zahlung zurückgerufen.

    Was wird in der E-mail verlangt?

    Wer auf die Masche reinfällt und auf den enthaltenen Link klickt, wird auf eine nachgebaute PayPal-Webseite geleitet. Dort werden persönliche Daten angefordert:

    • Name
    • Adresse
    • Geburtsdatum
    • Kennwort
    • Sicherheitsfragen und
    • Kreditkartendaten.

    Die Phishing-Betrüger sind auf alle Informationen aus, um den größtmöglichen Geld-Betrag zu ergaunern.

    Wie reagieren?

    PayPal selbst weist darauf hin, dass es niemals unaufgefordert solche E-Mails an seine Kunden schicke. Im Zweifelsfall solle man das Unternehmen per E-Mail an spoof@paypal.com kontaktieren oder sich direkt auf der PayPal-Website in sein Konto einloggen.

    Gefährliche Schadsoftware "Rombertik" greift den Computer an

    Der Super-Trojaner wird in der Regel mit vermeintlichen Microsoft-Mails verschickt

    Hände auf Computertastatur, auf dem Bildschirm Formatierungsdatei, Datendiebstahl
    Computer crime concept © Artur Marciniec - www.fotolia.de

    Seit Tagen warnen Computerexperten vor einem neuen Super-Trojaner namens "Rombertik". Das Schadprogramm soll sogar die Festplatte zerstören können, wenn der Anwender einen Virenscan durchführt. Diese Meldung, die viele Medien verbreitet haben, ist jedoch nicht richtig. Ungefährlich ist "Rombertik" dennoch nicht.

    Die Schadsoftware ist in der Lage, die aktuelle Betriebssystem-Installation unbrauchbar zu machen. So kann sie etwa den Master Boot Record einer Festplatte überschreiben und einen Neustart erzwingen, der dann von dieser Platte nicht mehr möglich ist. Auch versucht sie, Dateien zu verschlüsseln.

    Nutzer sollten gegenüber Anhängen und Links von unbekannten Absendern grundsätzlich misstrauisch sein

    "Rombertik" verwendet aufwändige Verschleierungsmechanismen, um Nutzerdaten zu stehlen, die der Trojaner danach in verschlüsselter Form unter anderem an die Domain www.centozos.org.in verschickt. Verhindern lässt sich dies, indem Anwender

    • keine E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern herunterladen, entpacken und öffnen sowie
    • keine verdächtigen Links anklicken.

    Die Dateien werden in der Regel mit vermeintlichen Microsoft-Mails versandt. Sie sind nach Meinung von Fachleuten geschickt getarnt und nicht sofort als Täuschungsversuch zu erkennen. Nutzer sollten

    • solchen Anhängen grundsätzlich misstrauen und
    • ihren Virenscanner auf dem neuesten Stand halten.

    So lassen sich USB-Sticks und USB-Festplatten sicher vom Computer entfernen

    USB-Sticks und USB–Festplatten sollten nicht ohne korrekte Abmeldung vom Gerät getrennt werden

    Frau sitzt mit dem Kopf in die Arme gestützt am Schreibtisch vor dem Computer
    ratlos 3 © Gernot Krautberger - www.fotolia.de

    Wer einen USB-Stick von seinem Computer entfernen möchte, sollte zur Sicherheit auf "Sicher entfernen" oder "Auswerfen" klicken. Ansonsten können Dateien im Nachhinein beschädigt werden. Zudem besteht die Gefahr, dass nicht alle gewünschten Daten vollständig übertragen werden. Dies gilt für alle Betriebssysteme.

    Schreib- und Speicherprozesse

    Man sollte sich daher gar nicht erst daran gewöhnen, ein Speichermedium einfach herauszuziehen. Zwar funktioniert es auf diese Weise meist problemlos, doch wenn es einmal nicht gelingt, kann es zu Unannehmlichkeiten bis hin zu Datenverlust kommen. Dies ist immer dann der Fall, wenn Schreib- und Speicherprozesse noch nicht beendet sind. Die Funktionen "Sicher entfernen" oder "Auswerfen" verhindern genau das.

    Korrekt abmelden und auswerfen

    Computernutzer sollten vor dem Entfernen eines Speichermediums darauf achten, ob ein kleines Lämpchen blinkt. Dies zeigt an, dass das Gerät gerade verwendet wird. Genauso empfiehlt es sich, Lade- und Fortschrittsbalken zu beachten, die ebenfalls eine Aktivität anzeigen.

    Wenn ein USB-Stick oder eine USB-Festplatte nicht korrekt vom System abgemeldet werden, kann es passieren, dass ein "Dirty Bit" gesetzt wird. Damit kennzeichnet Windows eine Festplatte als fehlerhaft. Beim nächsten Anschließen des Speichermediums schlägt Windows eine Reparatur vor.

    USB-Sticks und USB–Festplatten sollten daher per Klick auf das USB-Symbol in der Taskleiste entfernt werden. Mit dem Befehl "Device auswerfen" werden alle noch nicht gespeicherten Daten auf den USB-Datenträger geschrieben, das Gerät sauber ausgeworfen und auch das Dirty Bit gelöscht.

    IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab erfolgreich von Hackern attackiert

    Eugene Kaspersky gibt bekannt, dass das Unternehmen auf eigenen Servern einen Virus entdeckt hat

    Hände auf Computertastatur, auf dem Bildschirm Formatierungsdatei, Datendiebstahl
    Computer crime concept © Artur Marciniec - www.fotolia.de

    Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab ist selbst Ziel eines Hackerangriffs geworden. Gründer und Chef Eugene Kaspersky gab bekannt, dass das Unternehmen auf eigenen Servern einen Virus entdeckt habe, der offenbar ein Nachfolgeprogramm des Trojaners Duqu ist, der mit dem bekannten Computerwurm Stuxnet verwandt ist. Stuxnet war vermutlich erschaffen worden, um das iranische Atomprogramm zu stören.

    Hochentwickelte Malware

    Die jetzt entdeckte Software sei extrem hochentwickelt und fast unsichtbar, teilte Kaspersky mit. Ihre Entwicklung sei mit so viel Aufwand verbunden gewesen, dass sie mehr als zehn Millionen Dollar gekostet haben dürfte.

    Die Malware sei einige Monate im Netz der Firma aktiv gewesen und habe vor allem die Arbeiten zur Suche nach Schadsoftware ausspioniert. Kunden und Partner sind nach vorliegenden Informationen nicht betroffen.

    Urheber unbekannt

    Der Urheber der Malware ist noch nicht bekannt. Es könne sich aber nicht um übliche Cyberkriminelle handeln, erklärte Kaspersky. Aufgrund des Aufwands komme für den Angriff nur ein Staat in Frage. Welcher, ließ er jedoch offen.

    Datensicherheit am Arbeitsplatz: Darauf müssen Beschäftigte achten

    Vorgesetzte sollten ihre Mitarbeiter über Sicherheitsvorschriften aufklären und Schulungen durchführen

    Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
    Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

    Gerade Unternehmen sind häufig Opfer von Cyberkriminalität. Beschäftigte sollten daher besonders vorsichtig mit verdächtigen E-Mails umgehen, die den Spam-Filter überwinden konnten. Sie sollten zudem immer darauf achten, sich in den Pausen von ihrem Computer abzumelden. Sonst können sich möglicherweise Unbefugte Zugriff auf Betriebsgeheimnisse verschaffen.

    Regelungen und arbeitsrechtliche Konsequenzen

    Gibt es Sicherheitsvorschriften zu dem Umgang mit Computern, müssen Mitarbeiter diese unbedingt befolgen. Bei Missachten der Regelungen ist eine Abmahnung möglich. Allerdings müssen die Angestellten solche Vorschriften kennen.

    Es reicht nicht aus, ein umfangreiches Sicherheitshandbuch mit einem kleinen Abschnitt etwa zur Auswahl eines Passwortes herauszugeben. Die Regeln müssen bekannt sein und die Mitarbeiter eine Schulung erhalten haben. Hat der Arbeitgeber keine eindeutigen Informationen zu diesem Thema herausgegeben, müssen Arbeitnehmer selbst im Falle eines Schadens keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen befürchten.

    Upgrade auf Windows 10 – welche Anti-Virussoftware ist empfehlenswert?

    Die gut bewerteten Programme für Windows 8.1. schützen auch das neue Betriebssystem vor Bedrohungen

    Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
    Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

    Immer mehr Nutzer wechseln auf das neue Betriebssystem Windows 10. Mit dem kostenlosen Update macht Microsoft den Umstieg leicht. Aber was ist mit dem Virenschutz? Die meisten Programme sind auf die neuen Systemanforderungen vorbereitet, manche bieten aber noch nicht alle Funktionen.

    Wichtig: vor dem Upgrade die jeweils neueste Version der Antivirensoftware installieren.

    Auch alte Virenwächter schützen

    Große Umstellungen beim Virenschutz sind mit Windows 10 nicht erforderlich. Erste Tests zeigen, dass die gut bewerteten Programme für Windows 8.1. auch das neue Betriebssystem vor Bedrohungen schützen. Testsieger waren

    1. Avira Antivirus Pro,
    2. Kaspersky Internet Security und
    3. Bitfender Internet Security.

    Auch

    • McAfee Internet Security,
    • Trend Micro Internet Security und
    • Norton Security von Symantec

    zeigten kaum Fehler, sie bremsten das System allerdings um rund eine Sekunde aus. Das gab Punktabzug. Wer ein langsameres System tolerieren kann, hat mit Panda Free Antivirus ein kostenloses Programm, das mit Windows 10 kompatibel ist.

    Schwächen bei Windows 10

    Wer auf Windows 10 umsteigt, kann seine bewährte Anti-Virensoftware weiterhin benutzen. Die Programme von

    • McAfee,
    • Avira und
    • Trend Micro

    laufen einwandfrei. Bitfender hat eine kompatible Version seiner Software entwickelt, die sich nach dem Upgrade automatisch installiert.

    Kaspersky arbeitet noch an der Kompatibilität seines Programms. Derzeit, so lässt das Unternehmen mitteilen, seien einige Funktionen noch nicht vollständig angepasst, etwa die Kontrolle des Arbeitsspeichers oder der Schutz vor Erpressersoftware (Ransomware). Auch der Zahlungsverkehr ist noch nicht komplett sicher. Bei Symantec wiederum ist der Edge-Browser noch nicht geschützt.

    Antivirenhersteller Kaspersky soll Konkurrenz mit Fake-Malware geschadet haben

    Ehemalige Angestellte des Softwareproduzenten erheben schwere Vorwürfe der Wettbewerbsverzerrung

    Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
    Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

    Schwere Vorwürfe gegen den Antivirenhersteller Kaspersky: Nach Angaben der Nachrichtenagentur "Reuters" soll das Unternehmen gefälschte Malware in Umlauf gebracht haben, um Mitbewerber gezielt unter Druck zu setzen.

    Schwere Vorwürfe ehemaliger Angestellter

    Zwei ehemalige Angestellte des Softwareproduzenten behaupteten demnach, dass Kaspersky extra Leute beschäftigt habe, um Konkurrenten ungefährliche Dateien als Malware unterzuschieben. Dies hätte zahlreiche Fehlalarme hervorgerufen und zu vielen False-Positive-Ergebnissen geführt, die die Trefferquote der Antivirensoftware gesenkt hätten. Zu den betroffenen Unternehmen sollen unter anderem

    • Microsoft,
    • AVG und
    • Avast

    zählen.

    Kein Schuldeingeständnis

    Kaspersky wies die Anschuldigungen energisch zurück. Es habe keine geheime Kampagnen gegeben, da solche Aktionen

    seien. Die Aussagen der beiden Ex-Mitarbeiter seien schlicht und einfach falsch.

    Grundinformationen und Hinweise zur Sicherheit

    War der Artikel hilfreich?

    Fehler im Text gefunden?

    Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

    Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

    Quellenangaben

    • Bildnachweis: alarmanlage © Martina Berg - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

    Weitere Artikel zum Thema