12. Juli 2011
Unter einem Mini-Gewächshaus versteht man ein kleines Zimmer-Gewächshaus oder ein sehr kleines Gewächshaus für draußen im Freien. Wer kein Platz für ein großes Gewächshaus hat, hat daran seine Freude. Vor allen Dingen für Kinder ist ein Zimmer-Gewächshaus sehr interessant.
Ein Mini-Gewächshaus besteht in der Regel aus einer Holz-Glas-Konstruktion oder einer Holz-Kunststoff-Konstruktion. Man findet es in verschiedenen Formen, in jedem Fall muss es lichtdurchlässig sein. Es sollte an einem sonnigen Ort stehen, so wird das Sonnenlicht eingefangen und der so genannte Treibhauseffekt entsteht. Der Boden des Mini-Gewächshauses ist mit Erde gefüllt. Diese erwärmt sich durch die Sonnenbestrahlung, die warme Luft steigt nach oben, kann aber durch die geschlossene Konstruktion nicht entweichen. Damit es zu keiner Überhitzung kommt, gibt es bei vielen Modellen kleine Fensterchen zum entlüften.
Meistens werden in einem Mini-Gewächshaus Keimlinge gezüchtet, die dann später ins Freiland verpflanzt werden. Die Erde soll schön feucht sein, aber es darf zu keiner Staunässe kommen, da sonst die Wurzeln verfaulen. Auch sollte der Deckel nicht so oft geöffnet werden, damit die Temperatur konstant bleibt.
Für Kinder ist das Mini-Gewächshaus ein spannendes Objekt. Hier können sie genau beobachten und miterleben, wie die Pflanze aus der dunklen Erde wächst und gedeiht. Jeden Tag können sie nachschauen und erleben hautnah das Wunder der Natur. Wenn sie die Pflanzen auch versorgen helfen, lernen sie damit ein Stück Verantwortung zu übernehmen. Das kann für Kinder eine ganz wichtige Erfahrung sein.
Beispielsweise die Samenkapseln der Kapuzinerkresse können in einem Mini-Gewächshaus sprießen bevor sie ins Freie kommen. Sie sind sehr dankbar und gedeihen schnell. Im Freien entwickeln sie sich dann zu prächtigen und blühenden Pflanzen.
Manche Mini-Gewächshäuser werden auch als Schauhäuser für exotische Blumen und Pflanzen benutzt. Beispielsweise für Mini-Kakteen oder Orchideen. Dann findet man noch Mini-Gewächshäuser für Balkon, Terrasse und den Garten. Hier können Pflanzen und Gemüse herangezogen werden. Sie sind geschützt vor Wind und Wetter, haben aber Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit, so kann auch schneller geerntet werden. So ein Mini-Gewächshaus eignet sich beispielsweise für Cocktailtomaten oder Mini-Paprika, Mini-Gurken und Mini-Zucchini. Wer keinen eigenen Garten hat, hat damit auf Balkon oder Terrasse eine gute Alternative. Auch das ist für Kinder interessant, wenn sie miterleben können, wie das Gemüse wächst und dann geerntet werden darf.
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