Nebenjobs sind heutzutage keine Seltenheit. Es ist aber auch möglich, nebenberuflich eine Ausbildung zu absolvieren.
Nebentätigkeiten werden von zahlreichen Arbeitnehmern dazu genutzt, zusätzlich etwas Geld zu verdienen. Eine Nebenbeschäftigung kann aber auch in einer zusätzlichen Ausbildung bestehen.
Eine nebenberufliche Ausbildung bzw. Weiterbildung in der Freizeit hat verschiedene Vorteile. So kann der Arbeitnehmer dabei Qualifikationen erlangen, die ihn in seinem derzeitigen Beruf weiterbringen. Darüber hinaus signalisiert man dem Arbeitgeber auf diese Weise Leistungsbereitschaft und Flexibilität.
Manchmal hilft eine nebenberufliche Ausbildung aber auch dabei, einen neuen Beruf auszuüben, weil man mit dem alten Job nicht zufrieden ist und lieber etwas anderes machen möchte. So gibt es zahlreiche Arbeitnehmer, die einem bestimmten Job nachgehen, weil es ihnen an einer besseren Ausbildung mangelt.
Eine nebenberufliche Ausbildung bietet einem also gute Möglichkeiten, einerseits Geld zu verdienen sowie gleichzeitig den Horizont zu erweitern und die beruflichen Chancen zu verbessern. Doch wo findet man eine geeignete Ausbildungsstelle?
Für eine nebenberufliche Ausbildung oder Weiterbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Als besonders gut geeignet gelten die so genannten Abendschulen, die man nach der Arbeit aufsuchen kann. Ebenfalls infrage kommen Berufsakademien oder Fernuniversitäten, an denen man ein Fernstudium absolvieren kann.
Zahlreiche Anbieter lassen sich auch im Internet finden. Dort werden Ausbildungen aus den unterschiedlichsten Berufsbereichen angeboten, denen man neben seinem Hauptberuf nachgehen kann. In den meisten Fällen ist es kein Problem, sich schnell und ohne großen Aufwand anzumelden.
Eine nebenberufliche Ausbildung bringt auch einige Nachteile mit sich. So eignet sie sich nicht für jeden Berufstätigen, denn viele Arbeitnehmer sind schon so stark mit ihrem Hauptberuf beschäftigt, dass ihnen für andere Tätigkeiten nicht mehr genügend Zeit bleibt.
Andere Arbeitnehmer müssen bereits Nebenjobs nachgehen, um sich finanziell über Wasser halten zu können, weil viele Dinge immer teurer werden und die Löhne kaum steigen. Letztlich hängt der Erfolg einer nebenberuflichen Ausbildung davon ab, wie viel Zeit und Energie sich dafür aufwenden lässt. Wichtig ist auch, gut motiviert zu sein und über ein hohes Maß an Selbstdisziplin zu verfügen.
Ein weiterer Nachteil ist der große Zeitaufwand. So kann eine nebenberufliche Ausbildung viele Abende und Wochenenden in Anspruch nehmen und bis zu drei Jahre dauern. Der Aufwand lohnt sich jedoch, da man seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt damit beträchtlich verbessert. Im Endeffekt gleichen die Vorteile die Nachteile wieder aus.
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