Anders als in der ursprünglichen Bedeutung der Kleiderordnung, nämlich die Festlegung bestimmter Stände, findet der Dresscode heutzutage seinen Nutzen im Arbeitsleben, sowie im Rahmen gewisser Veranstaltungen. So gibt es Vorschriften der Kleiderordnung zum Beispiel bei der Berufsbekleidung oder bei der gehobenen Abendgarderobe.
"Es herrscht Frackzwang! Erscheinen nur im großen Gesellschaftsanzug!" stellt eine sehr präzise Vorgabe zur Kleiderordnung dar; das ungeschriebene Gesetz für Damen, beim Pferderennen in Ascot stets mit Hut aufzutreten, ist eine andere allseits bekannte Regel.
Wohin man schaut, kann man mehr oder weniger präzise definierte Dresscodes entdecken - anlässlicher bestimmter Veranstaltungen, im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten, sogar in Unternehmen oder Schulen.
Woher stammt jedoch der menschliche Wunsch, durch Kleidung eine Art Zusammengehörigkeit oder ein gewisses Understatement auszudrücken? Und wie streng nimmt man es damit? Die ersten verbindlichen Kleiderordnungnen entstanden bereits im Altertum - hier wurde an bestimmten Merkmalen der Kleidung der soziale Status erkennbar gemacht.
Später manifestierten sie sich mit der Entstehung der Stände: Zunft- und Gildetrachten etablierten sich. In vielen Ländern gab es vom 15. bis 17. Jahrhundert strenge Regeln, die den Untertanen allzu prächtige Gewänder untersagten.
Heute gibt es nur noch wenige allgemein gültige Kleidungsverbote, das Tragen verfassungsfeindlicher Symbole wird zum Beispiel davon erfasst. Daneben gibt es häufig Bekleidungs-Vorschriften von Arbeitgebern, die damit ein spezielles Firmenimage pflegen wollen oder hygienische Vorschriften einhalten müssen.
Auch Mannschaftssportarten diktieren den Sportlern Kleiderordnungen auf. Weiß wird auf ewig die Farbe der Tennisspieler sein, karierte Hosen und Poloshirts sind untrennbar mit dem Golfsport verbunden - wobei Ausnahmen die Regel bestätigen.
Im Geschäftsleben fällt unangenehm auf, wer den Code "Kostüm, Anzug, Krawatte" durchbricht; an manchen Schulen besteht die Kleiderordnung darin, dass Markenartikel zu Hause bleiben. Privat vereinbarte Vorschriften, die man oft auf Einladungen findet, lassen dem Empfänger mehr Spielraum, sollten aber nie gänzlich ignoriert werden.
Die Wahrung eines vorgegebenen Dresscodes ist stets Ausdruck des Respektes und der Würdigung allen anderen Teilnehmern gegenüber.
Diese Seite enthält Informationen zu Themen wie Arbeitsleben, Berufskleidung, Dress-Code, Freizeitkleidung, Kleider-Code, Kleidercode, Kleidung, Kultur, Mode und Standards. Werfen Sie einen Blick in themenverwandte Bereiche, um möglicherweise noch weitere Informationen zu erhalten.
10.05.13 | |
![]() | DRESSCODE |
29.03.13 | |
![]() | DRESSCODE |
![]() | DRESSCODE |
![]() | DRESSCODE |
09.03.13 | |
![]() | DRESSCODE |
19.12.12 | |
![]() | DRESSCODE |
05.03.12 | |
![]() | DRESSCODE |
02.03.12 | |
![]() | DRESSCODE |
05.02.12 | |
![]() | DRESSCODE |
01.02.12 | |
![]() | DRESSCODE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Dresscode Forum

Folgen Sie uns