17. August 2010
Von Andreas Hadel
Ballaststoffe haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wahren Mediengespenst entwickelt. Beinahe jeder Zeitschriftenartikel und jeder TV-Beitrag, der irgendwie das Thema Diät behandelt, hebt die Wichtigkeit von Ballaststoffen hervor. Doch fast nie wird erklärt, warum wir Ballaststoffe einen Stammplatz in unserer Ernährung einräumen sollten. Die folgenden Zeilen bringen Licht in die Dunkelheit.
Speisen, die reich an Ballaststoffen sind, müssen in der Regel sorgfältiger gekaut werden. Vollkornbrot zum Beispiel. So hat Ihr Körper mehr Zeit zu registrieren, wenn er genug gefüllt ist. Das verhindert, dass Sie mehr essen, als Ihnen gut tut.
Der vorige Punkt ist ein Grund, warum Ballaststoffe dazu führen, dass Sie insgesamt weniger Kalorien konsumieren. Hinzu kommt, dass ballaststoffreichhaltige Nahrungsmittel eine relativ geringe Kaloriendichte haben.
Als Alternativen zu Vollkornprodukten und frischem Obst und Gemüse können Sie auch mittels Supplemente an Ballaststoffe kommen. Diese liefern jedoch selten Mineralien und Vitamine, so wie es natürliche Speisen tun, die reich an Ballaststoffen sind.
Wenn Sie unter Übergewicht leiden, hohe Cholesterin- und Blutzuckerwerte haben, können das Indizien dafür sein, dass Ihre Ernährung nicht ausgewogen ist. Beginnen Sie schrittweise mehr Vollkornprodukte in Ihren Speiseplan zu integrieren, z.B. Vollkornnudeln anstatt Weißmehlnudeln.
Sollten Sie sich für Ballaststoff-Präparate entscheiden, lesen Sie sich die Etiketten genau und sorgfältig durch. Einige Produkte sind mit künstlichen Süßstoffen und Farbstoffen angereichert. Süßstoff kann Heißhungerattacken verursachen und zu einem größeren Appetit führen.
Haben Sie immer etwas von den folgenden Produkten im Haus und es wird Ihnen nicht schwer fallen, jeden Tag die notwendige Ration an Ballaststoffen aufzunehmen. Gemüse, Kleie, Trockenpflaumen und Inkakorn.
Ballaststoffe haben eine Reihe von positiven Eigenschaften. Sie können das Risiko an Diabetes zu erkranken verringern, gegen Darmkrebs schützen und Nierensteine vermeiden.
Die meisten Ärzte und Ernährungsexperten empfehlen für Männer 38g und für Frauen 25g pro Tag.
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