27. Juli 2010
Als Antioxidantien werden komplexe natürliche oder künstliche Substanzen bezeichnet. Man setzt sie in Lebensmitteln ein, damit sie freie Radikale unschädlich machen.
Bei Antioxidantien handelt es sich um komplexe synthetische oder natürliche Substanzen, die eine Oxidation von empfindlichen Molekülen im menschlichen Körper verhindern. Man bezeichnet sie auch als Oxidationshemmer.
Antioxidantien können auf natürliche Weise in Nahrungsmitteln vorkommen. Andererseits fügt man sie auch künstlich bestimmten Lebensmitteln, Medikamenten oder Kosmetikprodukten zu, damit diese dadurch haltbarer werden. Durch eine Reaktion mit dem Sauerstoffanteil der Luft lassen sich gewisse Inhaltsstoffe zersetzen, wodurch die Produkte qualitativ beeinflusst werden.
Antioxidantien sind Substanzen, die in der Lage sind, der Oxidation entgegenzuwirken. Dabei sind sie selbst sehr leicht oxidierbar. Zu den natürlichen Antioxidantien gehören Vitamine wie Vitamin C, Vitamin E sowie Betakarotin, bei dem es sich um eine Vorstufe von Vitamin A handelt. Die Vitamine sind Radikalfänger und wirken oxidativem Stress im menschlichen Organismus entgegen. Verursacht wird oxidativer Stress durch so genannte freie Radikale. Diese werden bei Stresszuständen, durch die Einstrahlung von UV-Licht oder durch Rauchen freigesetzt und können die Entstehung von verschiedenen Krankheiten begünstigen.
Man bezeichnet Antioxidantien auch als Radikalfänger, denn sie sind in der Lage, eine Verbindung mit den freien Radikalen einzugehen, bevor diese Schäden im Organismus verursachen. Zur Entstehung der freien Radikalen kommt es durch ganz alltägliche Stoffwechselprozesse. Vor allem bei starken Rauchern und Menschen, die unter Stress stehen oder bestimmte Medikamente einnehmen, treten vermehrt freie Radikale auf. Aber auch bei Erkrankungen, die mit Fieber verbunden sind, entstehen verstärkt freie Radikale. In manchen Fällen werden sie durch bestimmte Nahrung, die z.B. mit Schwermetallen belastet ist, aufgenommen. Die freien Radikalen verursachen im menschlichen Körper so genannten oxidativen Stress. Infolgedessen kann es zur Schädigung der Zellen kommen, was wiederum Hautalterung oder Krankheiten wie Grauen Star, Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen kann.
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