Antioxidantien

Als Radikalfänger oder Antioxidans fungieren unter anderem Lycopin sowie Vitamin C und E

Antioxidantien sind komplexe natürliche oder synthetische Verbindungen, durch die eine Oxidation von empfindlichen Molekülen im Organismus verhindert wird. Ihre Wirkung besteht darin, dass sie die freien Radikale binden und dadurch unschädlich machen.

Junge Frau hält zwei Schalen mit frischem Obst in Kamera
girl in a wellness salon © Marin Conic - www.fotolia.de

Vorkommen

Antioxidantien kommen in natürlicher oder künstlicher Form

vor.

Natürliche Antioxidantien

Natürliche Antioxidantien sind beispielsweise

Vitamin C kommt hauptsächlich in Zitrusfrüchten vor, Vitamin E zum Beispiel in Nüssen.

Künstliche Antioxidantien

Künstliche Antioxidantien werden industriell hergestellt und werden unter anderem als so genannte "E-Nummern" auf der Zutatenliste der Lebensmittel gekennzeichnet.

Antioxidantien verhindern ein schnelles Verderben der Lebensmittel. Gibt man beispielsweise einige Tropfen einer Zitrone auf einen Apfel, wird dieser an genau der Stelle mit dem Zitronensaft nicht braun. Der Zitronensaft zählt hier zu den natürlichen Antioxidantien.

Wirkung

Im menschlichen Körper wirken die natürlichen Antioxidantien positiv auf das Zellwachstum, weshalb sie auch zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Wer sich demnach gesund mit viel Obst und Gemüse ernährt, kann sein eigenes Krebsrisiko senken.

Ungesunde Lebensweise wie Rauchen oder Trinken können einen so genannten oxidativen Stress im menschlichen Körper verursachen, was die Alterung der Haut sowie einige Erkrankungen (wie grauer Star, Krebs) hervorrufen kann.

Ohne den Zusatz von Antioxidantien wären einige Medikamente, Produkte aus dem Kosmetikbereich und Lebensmittel nur sehr kurz haltbar.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Antioxidantien

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