Kopfverletzungen kommen durch Gewalteinwirkung auf den Kopf zustande. In der Regel sind sie harmlos und können durch einen Verband behandelt werden. Bei einer ernsthaften Verletzung können innere Blutungen die Gehirnfunktion stark beeinträchtigen.
Kopfverletzungen sind häufig das Resultat von Unfällen im Sport, Verkehrstraumata oder Haushaltsunfällen. In allen diesen Fällen erfolgt, wie beispielsweise auch beim schweren, äußerlich einwirkenden Schlag immer eine Gewalteinwirkung.
Betroffen sind bei der Kopfverletzung immer äußere und innere Bereiche, beispielsweise die Schädelknochen oder Teile des Gehirns. Hiebei werden beispielsweise eine Gehirnquetschung, eine Gehirnerschütterung oder eine Gehirnprellung diagnostiziert. Schädelverletzungen können als Prellungen oder offene Wunden zutage treten. Auch Platzwunden am Kopf gelten als Kopfverletzungen.
Die Symptomatik der einzelnen Kopfverletzungen ist recht umfangreich, sie reicht von Schwindelgefühl, Übelkeit und Brechreiz bis hin zu neurologischen Ausfällen, Kopfschmerzen, Schwellungen im Gesichts- und Schädelbereich, Bewusstlosigkeit oder Sprachstörungen. Bei speziellen Knochenfrakturen im Bereich des Kopfes treten deutliche Symptome, wie beispielsweise Blutungen aus dem Gehörgang, Kieferschlussstörungen, Sensibilitätsstörungen oder Sehstörungen zutage. Bei Hirnblutungen sind die Symptome dramatisch und können sich in Atemstillstand und Bewusstseinsverlust äußern.
Die Diagnostik umfaßt hierbei viele Möglichkeiten, um Gefahren und Spätfolgen auszuschließen. Die Therapie beginnt bei einer Kopfverletzung bei der Ersten Hilfe und der Notfallversorgung. Schädelbrüche werden operativ versorgt durch mechanische Hilfsmittel, beispielsweise Platten oder Schrauben. Die Gabe von Schmerzmedikamenten und Antibiosen unterstützt die Therapie.
Bei Gehirnverletzungen ist eine entsprechende Atemüberwachung und Atemstabilisierung notwendig. Auch die operative Senkung des Hirninnendrucks und die Entfernung innerer Blutungen gehören zur Versorgung von Kopfverletzungen.
Kopfverletzungen bedürfen immer einer intensiven Nachbehandlung, da sie je nach Intensität das Problem der Spätfolgen beinhalten. Häufig sind neurologische Beeinträchtigungen, beispielsweise Schädigungen der sensiblen oder motorischen Nervenbahnen unter Entstehung von Lähmungen oder anderen Ausfallerscheinungen die Folge.
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