Transplantation

Der Austausch von kranken Körperteilen auf Grund einer Erkrankung oder eines Unfalls

Eine Transplantation bezeichnet das Verpflanzen von bestimmten Zellen, Gewebeteilen wie unter anderem Haut- oder Muskelgewebe, Gliedmaßen oder Organen wie Herz, Leber, Lunge oder Niere. Den dafür notwendigen operativen Eingriff und die richtige Nachbehandlung nehmen spezialisierte Fachärzte in besonderen Transplantationszentren vor. Nach der Verpflanzung kann es bei dem Empfänger zu einer unerwünschten Immunreaktion und in Folge dessen zur Abstoßung des Transplantats kommen, besonders wenn es sich um das Transplantat eines anderen Menschen handelt.

Chirurg mit drei Krankenschwestern im Operationssaal während OP
operation © bilderbox - www.fotolia.de

Unter Transplantation versteht man teils hoch riskante operative Eingriffe, die fast ausschließlich in großen Krankenhäusern durchgeführt werden.

Heutzutage können fast alle Organe des menschlichen Körpers transplantiert werden. Dies wird dann gemacht, wenn das Organ unheilbar krank oder bereits zerstört ist. Oft kann der Patient auch nur dann weiterleben, wenn ihm ein neues Organ verpflanzt wird. Wenn ein Patient beispielsweise Alkoholiker war, nun seit Jahren trocken ist, seine Leber jedoch durch den Alkohol völlig zerstört ist, kann dies der Grund für eine Lebertransplantation sein.

Was wird transplantiert?

Transplantiert werden

Die Organe stammen von Hirntoten oder auch von Lebensspendern, wie dies zum Beispiel bei der Niere der Fall sein kann. Eine Lebendspende ist jedoch meist nur im engsten Familienkreis, also zum Beispiel von Mutter zu Tochter möglich.

Arten und Anwendungsgebiete

Je nachdem, von wem das Organ usw. stammt, unterscheidet man unterschiedliche Transplantationsarten:

  • die autologe Transplantation
  • die syngene Transplantation
  • die allogene Transplantation
  • die xenogene Transplantation und
  • die alloplastische Transplantation.

Zu den möglichen Anwendungsgebieten gehören

Ablauf

Jeder, der einen Organspendeausweis bei sich trägt, kann nach seinem Tod zum Organspender werden und so viele Leben retten. Der schwer kranke Patient wird auf eine Liste gesetzt und vom Krankenhaus informiert, sobald ein passendes Spenderorgan gefunden wurde. Die Ärzte entnehmen dem Spender das Organ (teilweise wird dies in der gleichen Klinik gemacht wie die Transplantation) und setzen es dem Empfänger ein. Der Patient muss nach der Organtransplantation Medikamente einnehmen, die die Abstoßung des fremden Organs verhindern.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 11.04.2009
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