26. November 2009
Eine Heiserkeit geht häufig mit weiteren Grippesymptomen einher. Die Behandlung richtet sich nach der ursächlichen Erkrankung.
Die Heiserkeit kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein: Je nach Erkrankung kann sie nur leicht ausgeprägt sein, so dass die Stimme des Patienten ein wenig rau klingt oder der Patient kann auch völlig ohne Stimme sein, so dass er nur noch flüstern kann.
Viele Menschen leiden unter Heiserkeit, wenn sie einen grippalen Infekt oder eine Grippe haben. Zur Heiserkeit kommen dann meist Husten und Schnupfen sowie mehr oder weniger hohes Fieber hinzu. Die Patienten haben Halsschmerzen und müssen sich zudem oft räuspern.
Nicht immer steht die Heiserkeit in Verbindung mit einer Erkältung. Menschen, die aus beruflichen Gründen regelmäßig über längere Zeit hinweg sprechen müssen (z.B. Lehrer), können auch unter einer Heiserkeit leiden.
Die Heiserkeit kann jedoch auch das Symptom ernsterer Krankheiten sein. Der Patient ist dann über lange Zeit hinweg heiser, ohne dass er Grippesymptome aufweist.
Wenn die Heiserkeit im Rahmen einer Erkältung auftritt, sollte man sich schonen und bei Fieber Bettruhe einhalten. Hausmittel wie zum Beispiel heiße Milch mit Honig sind ebenfalls sehr hilfreich. Auch das Lutschen von Bonbons hilft gegen die Heiserkeit. In jedem Fall sollte der Patient viel trinken, um den Hals feucht zu halten.
Besonders in der kalten Jahreszeit sollte man auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Räumen achten. Meist erreicht man diese durch das Aufstellen von mit Wasser gefüllten Schüsseln oder das Aufhängen von feuchten Tüchern.
Rauchen und das Einatmen von Rauch reizen die Atemwege zusätzlich, so dass man bei Heiserkeit beides vermeiden sollte.
Grundsätzlich sollten Patienten möglichst wenig sprechen und so ihre Stimme schonen, um die Heiserkeit möglichst bald auskuriert zu haben.
Wenn eine bakterielle Erkrankung die Ursache der Heiserkeit ist, so verordnet der Arzt ein Antibiotikum.
Besteht die Heiserkeit ohne Grippesymptome, kann die Ursache eine Krebserkrankung im Bereich des Kehlkopfes sein. In diesem Fall kann es notwendig sein, den Kehlkopf komplett zu entfernen und anschließend eine Strahlentherapie durchzuführen. Die Folge dieser Operation ist dann jedoch, dass der Patient dauerhaft seine Stimme verliert. Zusätzlich kann der Patient ohne Kehlkopf auch nicht mehr selbstständig atmen, so dass ein Schnitt im Bereich der Luftröhre notwendig wird, um dem Patienten das selbstständige Atmen wieder möglich zu machen.
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