Menstruationsstörungen
Blutungsanomalien, Regelstörungen oder Zyklusstörungen bezeichnen Abweichungen vom Monatszyklus
Als Menstruationsstörungen werden Abweichungen von der normalen Menstruation der Frau bezeichnet. Zum einen kann es zu starken Regelschmerzen kommen, zum anderen können Störungen bei der Blutungsdauer, Blutungsstärke oder Blutungshäufigkeit auftreten.
Nicht wenige Frauen haben hin und wieder Störungen ihres Menstruationszyklus. Dies können Zwischenblutungen sein, aber auch Bauchschmerzen, starke und lange Regelblutungen oder eine ausbleibende Regelblutung. Diese Menstruationsstörungen sind ernst zu nehmen und gegebenenfalls ärztlich abzuklären. Dies gilt vor allem für die ausbleibende Regelblutung. Diese kann ein Zeichen einer Schwangerschaft sein. Im Normalfall kann eine Frau nur an wenigen Tagen im Monat schwanger werden. Das sind die Tage kurz vor dem Eisprung. Neigt die Frau jedoch zu unregelmäßigen Menstruationszyklen, sind diese gewissen Tage oft nicht so leicht auszurechnen. Sollte das Paar demnach ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt haben, muss bei ausbleibender Regelblutung eine Schwangerschaft in Erwägung gezogen werden. Zu starke oder zu leichte Regelblutungen können ebenfalls Grund für eine ärztliche Behandlung sein. Wird die Pille zur Verhütung eingenommen, tritt meistens nur eine leichte Abbruchblutung auf, was jedoch völlig normal ist. Ist die Regelblutung jedoch ohne Einnahme von Hormonen zu leicht oder zu stark, kann das das Symptom einer Erkrankung im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane sein. Zwischenblutungen können sowohl bei der Einnahme von Hormonpräparaten als auch im normalen Zyklus vorkommen. Hat die Frau psychische Probleme oder Stress, können Zwischenblutungen entstehen. Treten die Zwischenblutungen jedoch ohne Grund auf, müssen sie gynäkologisch abgeklärt werden.
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