Welche Auslöser von vorzeitigen Wehen vermieden werden können

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  • von Paradisi-Redaktion
Schwangere Frau liegt seitlich im Bett und schläft, linke Hand auf Bauch

Es gibt einige Risikofaktoren, die frühzeitige Wehen auslösen können. Manche von ihnen kann man vermeiden oder zumindest das Risiko verringern.

Worauf sollte man verzichten?

Raucherinnen sind besonders gefährdet, deshalb muss in der Schwangerschaft unbedingt auf das Rauchen verzichtet werden. Auch Alkohol und Drogenkonsum können für vorzeitige Wehen verantwortlich sein.

Koffein sollte, wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden. Auf die Einnahme von Medikamenten sollte weitgehend verzichtet werden, manche können wehenauslösende Eigenschaften haben. Selbst mit Kräutern und Heilkräutern muss man vorsichtig sein, auch da gibt es welche die Wehen auslösen können.

Am besten lässt man sich von einem Apotheker beraten, der sich gut mit Kräutern auskennt. Auch Hebammen können informieren, was dringend vermieden werden soll.

Schwangerschaft ist zwar keine Krankheit, aber trotzdem sollte man sich schonen. Leistungssport und starke körperliche Anstrengung sollte man während der Schwangerschaft meiden, denn sie können Auslöser für vorzeitige Wehen sein. So sollte etwa ein Umzug nicht in der Zeit der Schwangerschaft geplant werden.

Auch Stress und Ärger sind Faktoren die vorzeitige Wehen begünstigen können. Deshalb sollte man möglichst auf eine harmonische Lebensführung achten, auch eine Art Sozialhygiene zu pflegen ist nicht verkehrt.

Bei Geschlechtsverkehr entsteht eine mechanische Reizung und durch die Prostaglandine im Sperma können Wehen ausgelöst werden. Deshalb sollte man bei einer Gefährdung für vorzeitige Wehen, keinen Geschlechtsverkehr mehr haben.

Erkrankungen behandeln lassen

Sind bakterielle Infektionen Auslöser für vorzeitige Wehen, müssen diese unbedingt behandelt werden. In der Regel wird eine Behandlung mit Antibiotika durchgeführt.

Bestehen bei der Schwangeren Erkrankungen, wie Diabetes oder schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, müssen auch diese behandelt werden und es wird eine engmaschige Kontrolle durchgeführt.

Überdenkung des Lebensplans und Aufklärung

Frauen die älter als 35 Jahre sind, gehören zu den Risikoschwangeren. Kinder werden heute oft erst später eingeplant, weil beispielsweise die berufliche Karriere im Vordergrund steht. Um eine Gefährdung auszuschließen, sollte das Lebenskonzept vielleicht noch einmal neu überdacht werden, sodass ein Kind vielleicht auch früher eingeplant werden kann.

Durch eine richtige Aufklärung und Verhütung können auch Schwangerschaften in sehr jungen Jahren vermieden werden. Mütter unter 18 Jahren sind auch besonders gefährdet vorzeitige Wehen zu haben.

Frauen die schon Früh- und Fehlgeburten hatten, sind ebenfalls bedroht. Sie sollten sich dann in der Schwangerschaft ganz besonders schonen.

Grundinformationen und Hinweise zu vorzeitigen Wehen

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  • Bildnachweis: Pregnant woman lying in bed sleeping © Monkey Business - www.fotolia.de

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