Homöopathische Mittel gibt es viele. Doch welche sollte man unbedingt in seiner Hausapotheke haben?
Obwohl die Schulmedizin der Homöopathie nach wie vor skeptisch gegenübersteht, erfreut diese sich zunehmender Beliebtheit. So füllen immer mehr Menschen ihre Hausapotheke mit homöopathischen Arzneien.
Grundlage der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip. So soll Gleiches mit Gleichem geheilt werden. Konkret bedeutet dies, dass man zur Behandlung von Beschwerden und Krankheiten genau die Mittel einsetzt, die für deren Entstehen verantwortlich sind.
Dabei bekämpfen die homöopathischen Mittel nicht etwa gezielt akute Krankheitsbeschwerden wie zum Beispiel Schmerzen, Fieber oder Magen-Darmprobleme. Stattdessen sorgen sie für eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers, damit das innere Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann.
Welches homöopathische Mittel zur Anwendung kommt, richtet sich nach den Symptomen des Betroffenen.
Um die Vielzahl an Arzneien richtig zuordnen zu können, müssen klassische Homöopathen über eine lange und umfassende Ausbildung verfügen. Es gibt aber auch spezielle Komplexpräparate, die sich für den Hausgebrauch eignen. Diese Arzneien enthalten mehrere homöopathische Mittel, die sich nach Erfahrung der Homöopathen für bestimmte Beschwerden eignen, die gebündelt auftreten, wie beispielsweise bei einer Erkältung.
Darüber hinaus sind auch so genannte "große Mittel" erhältlich. Darunter versteht man Arzneien, die eine unspezifische Wirkung bei verschiedenen Symptomen haben. Aus diesen Mitteln stellt man auch Substanzen für eine Hausapotheke zusammen. Diese dienen zur homöopathischen Selbstbehandlung bei leichten Beschwerden oder um die Zeit bis zum Arztbesuch zu überbrücken. Doch welche homöopathischen Arzneien sind für die Hausapotheke zu empfehlen?
Normalerweise setzt sich eine homöopathische Hausapotheke aus ca. zehn bis zwanzig Arzneien zusammen, die individuell erstellt werden. Als Erkältungsmittel bewährt haben sich Belladonna und Aconitum. Aconitum sollte vor allem im Anfangsstadium eingesetzt werden, während man Belladonna einnimmt, sobald es zum Schwitzen kommt. Bei einer Erkältung, die sich langsam entwickelt, wird die Anwendung von Ferrum phosphoricum empfohlen.
Gut geeignet bei Magen-Darmbeschwerden wie Brechdurchfall ist Arsenicum album. Sind Genussmittel wie Nikotin, Alkohol oder Kaffee für die Beschwerden verantwortlich, kann Nux vomica hilfreich sein. Leidet man während einer Urlaubsreise aufgrund des ungewohnten Klimas oder der Nahrung an Durchfall, sollte man Okubaka bei sich haben. Dieses Mittel lässt sich auch zur Vorbeugung einnehmen.
Ebenfalls in die Hausapotheke gehören homöopathische Verletzungsmittel wie Arnica gegen Verstauchungen, Prellungen oder Blutergüsse, Hypericum gegen verletzungsbedingte Nervenschmerzen, oder Staphisagria bei Schnittwunden. Im Falle von Insektenstichen kann man diese mit Apis oder Ledum behandeln. Apis eignet sich auch bei Verbrennungen oder einem Sonnenbrand.
Wer Kinder hat, sollte an geeignete homöopathische Kindermittel wie Belladonna, Chamomilla oder Pulsatilla denken.
Am besten lässt man sich bei der Zusammenstellung einer homöopathischen Hausapotheke von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten.
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05.01.13 | |
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18.10.12 | |
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02.09.12 | |
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01.04.12 | |
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10.07.11 | |
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