10. Juni 2009
Eine Sonnenallergie wird durch die Sonnenstrahlung ausgelöst. Die Sonnenallergie ist in der Regel eine jahreszeitlich bedingte Allergie, mit der der Patient gut leben kann.
Eine Sonnenallergie entwickelt sich immer dann bei entsprechend empfindlichen Personen, wenn diese sich den Sonnenstrahlen aussetzen. Die Sonnenstrahlen enthalten UV-A- und UV-B-Strahlen. Die meisten Patienten reagieren dabei allergisch auf die UV-A-Strahlen, nur etwa jeder zehnte Patient verträgt die UV-B-Strahlen nicht. Teilweise sind die Patienten auch sowohl auf die UV-A als auch auf die UV-B-Strahlen allergisch.
Meistens entwickelt sich die Sonnenallergie bereits in der Kindheit. Die allergischen Symptome treten dann überwiegend in den Sommermonaten auf. Am schlimmsten ist die Sonnenallergie häufig dann, wenn der Patient noch nicht an die Sonne gewöhnt ist und zum Beispiel im Frühjahr in den Süden in Urlaub fährt und sich dort den ganzen Tag am Strand aufhält. Zu Beginn des Urlaubs sind die Symptome der Sonnenallergie meist weitaus heftiger als gegen Ende des Urlaubs, wenn sich die Haut ein wenig an die Sonnenstrahlen gewöhnt hat.
Die allergischen Symptome beginnen nur kurze Zeit nach der Sonneneinstrahlung. Nach einigen Stunden oder Tagen verschwinden die Beschwerden wieder. Die Allergie wird in der Regel weder stärker noch schwächer und bildet sich jedes Jahr erneut wieder. Folgeerkrankungen ergeben sich aus der Sonnenallergie nicht.
Teilweise bemerken die Patienten jedoch in gewissen Situationen eine Besserung ihrer Beschwerden, wie zum Beispiel während der Schwangerschaft oder während der Einnahme bestimmter Pillenpräparate.
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