Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Bei der Schaufensterkrankheit ist die arterielle Durchblutung der Extremitäten gestört

Bei der (peripheren) arteriellen Verschlusskrankheit pAVK handelt es sich um die Einengung der Arterien, die die Extremitäten versorgen. Dadurch kommt es zu einer Durchblutungsstörung. In den meisten Fällen entsteht die pAVK - umgangssprachlich auch "Schaufensterkrankheit" oder "Raucherbein" - durch Arteriosklerose. Ein starker Nikotinkonsum sowie Bluthochdruck können die Ursachen dafür sein.

Mund eines Mannes zieht an Zigarette, die er mit der rechten Hand hält
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Einteilung der Kategorie Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit tritt an bestimmten Blutgefäßen, den Arterien, auf. Betroffen sind die Arterien der Extremitäten und des Beckens.

Sind die Arterien dort verengt, so kann das Blut nicht mehr richtig hindurchfließen und der Arm, das Becken oder das Bein werden nicht mehr ausreichend durchblutet. Die meisten Patienten, die unter dieser Krankheit leiden, sind Raucher.

Krankheitsbild

Bei 50% der Patienten tritt die Gefäßverengung im Oberschenkel auf. Sie können dann keine weiten Strecken mehr gehen. Im Volksmund heißt die periphere arterielle Verschlusskrankheit auch "Schaufensterkrankheit", da die Patienten immer wieder stehenbleiben müssen, als würden sie in ein Schaufenster schauen.

Bei fortgeschrittener Krankheit können sich auch die Beine taub anfühlen. Durch die Minderdurchblutung sind die Füße sowie die Zehen ständig kalt und die Patienten haben mit der Zeit immer weniger Gefühl in den Zehen und Füßen.

Krankheitsstadien

Mediziner kürzen die periphere arterielle Verschlusskrankheit meist mit pAVK ab und teilen die Durchblutungsstörung in vier Krankheitsstadien ein.

  • Zu Beginn haben die Patienten keine Beschwerden
  • dann bestehen geringe Schmerzen und Schmerzen ab einer Wegstrecke von 200 Metern.
  • Bei fortgeschrittener Erkrankung haben die Patienten bereits Schmerzen unabhängig jeglicher Bewegung.
  • Im vierten Krankheitsstadium kann die betroffene Stelle (z.B. das Bein) absterben und sich schwarz verfärben, da hier keine Durchblutung mehr stattfindet.

Behandlung

Zu Beginn der Erkrankung hilft den Patienten ein

  • Gehtraining,

bei dem sie sich regelmäßig bewegen müssen. Zusätzlich werden auch

  • Medikamente verordnet, die die Gerinnungsfähigkeit des Blutes verbessern.

Auch eine

  • Bypass-Operation oder eine
  • Amputation der Extremität

können notwendig werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Behandlungsmethoden bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

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