Kontaktallergie

Im akuten Stadium als Kontaktdermatitis und chronisch als Kontaktekzem bezeichnet

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion
Hände eines alten Menschen mit Hautausschlag bzw. Ekzemen
Sceriosis Skin Disease © marilyn barbone - www.fotolia.de

Ein direkter Kontakt des Allergens mit der Haut oder Schleimhaut führt bei einer Kontaktallergie häufig schon zu einer allergischen Reaktion. Wasserbläschen, Rötungen, Schwellungen oder Schuppenbildung können in unterschiedlicher Stärke auftreten.

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Eine Kontaktallergie tritt als körperliche Reaktion auf die Konfrontation mit einem bestimmten Stoff auf. So tritt die Kontaktallergie meistens an Körperteilen wie Hals, Bauch, Ohren, Hände und den Beinen auf.

Reagiert der Körper jedoch beispielsweise auf den Inhaltsstoff einer Körpercreme oder von Waschpulver, so kann es auch zu einem Auftreten von allergischen Symptomen am ganzen Körper kommen.

Mögliche Ursachen

Kontaktallergien können unterschiedliche Ursachen haben. Verbreitete Formen sind zum Beispiel:

Symptome

Akute Kontaktdermatitis

Eine leichte Kontaktallergie zeigt sich meist mit einer

Es kommt zu

und durch das vermehrte Kratzen können sich im Laufe der Erkrankung

  • winzige Bläschen und
  • schuppige Hautstellen

bilden.

Subaktue Kontaktdermatitis

Kommt es zum Kontakt mit einer geringen Menge des Allergens über einen längeren Zeitraum, spricht man von einer subakuten Kontaktdermatitis. Es kann zu

  • nässenden, roten Stellen

kommen. Oftmals kommt es auch zu Streureaktionen. Besonders schwere allergische Reaktionen führen zur Bildung von

Kennzeichnend für die Kontaktallergie ist, dass sich der Juckreiz durch Kratzen an den betroffenen Stellen noch verschlimmert. Ein weiteres Kennzeichen für die Kontaktallergie ist, dass ihre Symptome schnell verschwinden, wenn der allergieauslösende Stoff konsequent gemieden wird.

Chronische Kontaktdermatitis

Bei einer chronischen Kontaktdermatitis besteht ständiger Kontakt mit dem auslösenden Stoff. Mögliche Symptome sind

  • Hornhautbildung
  • starke Schuppungen und
  • in seltenen Fällen auch Asthma.

Behandlung

Behandelt werden Kontaktallergien meist örtlich durch die

Diese mindert den Juckreiz und beruhigt die Haut. In sehr schweren Fällen kann jedoch auch die

nötig sein. Diese unterbinden die Histaminbildung, mit der das Immunsystem auf die allergieauslösenden Stoffe reagiert. Histamin führt auch zu der unangenehmen Quaddelbildung, die jeder kennt, der schon einmal Kontakt mit einer Brennnessel hatte. Denn auch Brennnesseln bilden zu ihrem Schutz Antihistamin, welches bei Kontakt mit dem Körper zu den unangenehmen Hautreaktionen führt.

Auf die Dauer hilft es aber nur vorsichtig zu sein und die Allergieauslöser mit einem Allergietest bestimmen zu lassen, damit diese für die Zukunft gemieden werden können.

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