Ausgehen trotz Diät - Verhaltenstipps für einen Restaurantbesuch ohne Reue

Frau sitzt mit Glas Rotwein im Restaurant und schaut zum Fenster raus

Wie man auch trotz Diätphase im Restaurant genussvoll schlemmen kann

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  • von Paradisi-Redaktion

Zu jeder kulinarischen Entbehrung, die Abnehmen zur Folge hat, ist es obendrein noch eine ziemlich asoziale Angelegenheit. Wer seine Diätziele erreichen will, sieht sich nicht selten mit der Situation konfrontiert, Freunden abzusagen, weil ein Abend in einem gemütlichen Pub oder Restaurant in einen Gelage münden kann. paradisi.de weiß Abhilfe und verrät Ihnen wie Sie einen Tisch reservieren und dabei das schlechte Gewissen zu Hause lassen können.

Unterschätzen Sie die Saucen nicht

Der Hunger kommt mit den Augen

Beim Betrachten von Fotos, die appetitlich hergerichtetes Essen abbilden, steigt das Hungergefühl, so die Ergebnisse einer Forschungsstudie am Max-Planck-Institut aus München. Den Teilnehmern der Studie wurden Bilder mit leckeren Gerichten vorgelegt. Es zeigte sich, dass dabei ein Stoff im Blut anstieg, der mit dem Hungergefühl in Verbindung steht.

Optische Reize reichen demnach also aus, um das Hungergefühl zu beeinflussen. Menschen, die Diät halten, sollten sich daher von solchen Bildern fernhalten und vor allem auch Kochbücher und Rezepte mit Fotos meiden.

Gehen Diätiker in ein Restaurant, sind sie natürlich bemüht, Ihren Abnehmzielen so geringen Schaden wie möglichen zuzufügen. Dabei machen jedoch häufig den Fehler Fleischgerichte von vornherein auszuschließen und dafür Speisen zu nehmen, die mehr oder weniger vegetarisch anmuten.

Fleisch statt Pasta

Wer beispielsweise auf ein gegrilltes Rindersteak verzichtet, um Pasta den Vorrang zu geben, erweist sich selten einen guten Dienst. Pasta-Saucen können in Ihre Kalorienanzahl sehr schnell mageres Fleisch überbieten.

Das gleiche gilt für Salatdressings oder Suppen.

Fragen Sie im Zweifelsfall bei der Bedienung nach, ob der Koch die Saucen mit viel Butter oder Cremes anrichtet. Bitten Sie gegebenenfalls darum, das Gericht ohne Sauce zu servieren oder entscheiden Sie sich für gegrilltes Fleisch.

An der Salatbar diätsicher ans Ziel

Salatbars können eine diätische Offenbarung sein oder aber auch ein kalorisches Mienenfeld, wo jede falsche Wahl mit der Salatgabel die Fettpolster aufquellen lässt.

Dunkelgrünes als Salatgrundlage

Werfen Sie ein Auge auf dunkelgrüne Leckereien und bauen Sie ihre Salatgrundlage aus vitaminreichen Spinat und Römersalat auf. Damit stapeln Sie die gesamte empfohlene Tagesdosis an Vitamin K auf Ihren Teller und dazu noch mehr als die Hälfte der empfohlenen Menge von:

Ignorieren Sie großzügig Eisbergsalat oder nehmen Sie davon nur ein paar Stücke, um etwas Knackiges zwischen den Zähnen zu haben, denn Eisbergsalat ist im Vergleich relativ arm an Nährstoffen.

Helles Gemüse obendrauf

Laden Sie sich eher die hellen Gemüsearten auf, wenn es um den Ausbau des Salatstapelwerks geht.

haben mehr Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine als ihre dunkleren Kollegen, wie zum Beispiel die Gurken.

Helles Gemüse ist außerdem reich an Antioxidanten, die entzündungshemmend wirken und Ihr Immunsystem stärken. Lassen Sie Schüsseln außer Acht, die Gemüse mit Mayonnaise enthalten - hier befinden sich die Kalorienfallen.

Proteinlieferanten

Wählen Sie mageres Protein:

sind elegante Proteinlieferanten. Strafen Sie den Drei-Bohnen-Salat mit Nichtachtung. Er wird in der Regel mit Maisöl, das viel von den schädlichen Omega-6-Fettsäuren enthält, zubereitet. Lassen Sie auch die Finger vom Hüttenkäse - es sei denn er ist als fettarm ausgewiesen.

Nüsse und Kerne

Krümeln Sie etwas Chrunch zum Salat. Streuen Sie einen Esslöffel Walnüsse oder Sonnenblumenkerne über Ihren Salat. Beides enthält viel Omega-3-Fettsäuren, die gut für Ihr Herz sind und außerdem dabei helfen, die vielen Vitamine auf Ihrem Teller richtig zu verdauen.

Die prominenten Croûtons sollten Sie links liegen lassen. Sie enthalten mit Nitrat und Transfetten genau jene Dinge, die einen sonst gesunden Salat zum Werkzeug der gierigen Fettzellen werden lassen.

Das Dressing

Zum Abschluss strudeln Sie noch einen Teelöffel Canola-Öl - oder Olivenöl als Alternative -, einen kleinen Schuss Vinaigrette und ein paar Schüsse Pfeffer über Ihren Salat.

Vergessen Sie nun nicht das Durchmengen der Zutaten. Erst dadurch wird der Pflanzenstapel zu einem kulinarischen Geschmackserlebnis.

Dass Sie sich den Fertigdressings nicht zu nähern brauchen, erklärt sich von selbst. Diese haben außer Fett, Salz und Zucker wenig zu bieten.

Salat als Hauptmahlzeit

Hüten Sie sich davor, Salat lediglich als kleine Vorspeise oder Sättigungsbeilage zu betrachten. Salat kann problemlos eine vollwertige und überaus gesunde Mahlzeit sein.

Bedenken Sie dabei jedoch, dass Salat mitunter sehr volumenreich erscheint, aber vergleichsweise wenig Kalorien enthält. Wer sich fast ausschließlich mit Salaten ernähren will, sollte deshalb einige energiereiche Lebensmittel wie Vollkornnudeln oder Vollkornreis hinzugeben, um genügend Kraft für die Anforderungen des Alltags zu haben.

Greifen Sie nicht in den Brotkorb

Besonders bei Frauen hat sich die Taktik festgesetzt, während des Wartens auf das bestellte Gericht zahlreiche Brotscheiben zu essen, um den Magen vorab zu füllen.

In der Theorie würden Sie dann weniger von dem Hauptgericht essen, das in der Regel deutlich energiereicher als die paar Brotscheiben sind. Eigentlich eine gute Strategie - problematisch wird es nur, wenn es anstelle der Brotscheiben gebutterte Käsekräcker gibt oder zum Brot Butter gereicht wird.

In New York gibt es ein Restaurant namens "Doma", das zum Brot sogar Butter auf den Tisch stellt, die mit Honig vermengt wurde. Ein unvergessliches Geschmackserlebnis, das jedoch auch extrem appetitanregend wirkt.

Gehen Sie nicht ausgehungert ins Restaurant

Wie Sie sehen, können eigentlich relativ harmlose Brotscheiben schnell zu einer wahren Kalorienbombe mutieren. Da Diätiker generell dazu neigen, Kalorien im Vorfeld zu sparen, wenn ein netter Abend im Restaurant ansteht, setzen sie meistens regelrecht ausgehungert an den Tisch.

Keine ideale Voraussetzung, um wirklich nur ein paar Brotscheiben zu essen und nicht doch den ganzen Korb ganz allein leerzuputzen. Anstelle den ganzen Vormittag auf jegliche Nahrungsaufnahme zu verzichten, sollten Sie zu Obst und Gemüse greifen, damit in Ihrem Magen kein Vakuum entsteht, das am Abend mehr aufsaugt, als Ihnen lieb sein kann.

Brot mit Olivenöl beträufeln

Die Brotgefahr lässt sich übrigens entschärfen, indem Sie die Scheiben mit Olivenöl beträufeln. Erstens sind die ungesättigten Fettsäuren des Öls sehr gesund und zweitens war neulich im Internationalen Adipositas-Journal von einer Studie zu lesen, die zeigte, dass Personen, die Öl anstatt Butter gemeinsam mit den Brotscheiben aßen, rund 23 Prozent weniger zu sich nahmen.

Gesund Essen im Restaurant: Hier die besten 7 Tipps dazu

Paar beim Abendessen in Restaurant mit Kerzen, Rotwein
Mann und Frau füttern sich mit Pasta © Kzenon - www.fotolia.de

Zu Hause fällt es einen nicht sonderlich schwer, sich an die Regeln einer gesunden Ernährung zu halten. In einem Restaurant jedoch wirft man schnell die guten Vorsätze über Bord und schlägt gern mal über die Stränge. Doch es ist durchaus möglich, auch bei einem Restaurantbesuch gesund und kalorienbewusst zu essen. Hier die besten 7 Tipps dazu:

Tipp 1:

Es ist wichtig auf die Portionen zu achten. Lieber weniger Gänge bestellen und sich übrig gebliebenes Essen einpacken lassen, anstatt es noch zu essen, obwohl gar kein Hunger mehr da ist.

Tipp 2:

Den ersten großen Hunger bekämpfen die meisten mit dem Brot, welches auf dem Tisch steht. Besser hier eine leichte Suppe bestellen oder einen Salat. Das stillt schon mal den ersten Hunger und hat bei weitem nicht soviel Kalorien, wie das Brot.

Tipp 3:

Beim Fleisch sollte man auf magere Fleischsorten, wie Huhn oder Fisch zurückgreifen. Außerdem ist es gesünder, wenn es gegrillt oder gebraten wurde. Frittiertes oder Paniertes ist eine regelrechte Kalorienbombe.

Tipp 4:

Pasta und dazu eine leckere Soße! Doch anstatt Carbonara oder Gorgonzola sollten es die roten Soßen, wie bei Arrabbiata sein. Auch Pesto ist eine sehr gute Alternative zu den cremigen Soßen.

Tipp 5:

Gemüse statt Reis oder Nudeln. Gegrilltes Gemüse oder auch frisches Gemüse der Saison ist nicht nur lecker, sondern auch gesünder als fettige Pommes und Co. als Beilage.

Tipp 6:

Dressing und Soßen lieber separat servieren lassen. Damit verhindert man, dass der knackige Salat im Dressing ertrinkt und man kann selber entscheiden, wie viel man davon wirklich haben möchte.

Tipp 7:

Statt süße Softdrinks, lieber zu Mineralwasser greifen. Auch Alkohol enthält viele Kalorien. Hier bewusst nur ein Glas Wein trinken und es dafür genießen.

Auch Softdrinks haben Kalorien

Umfragen haben gezeigt, dass viele Frauen in Restaurants und Bars eher frische Salate oder gesunde Snacks wie Party-Tomaten oder Gürkchen anstelle von Pommes Frites bestellen.

In der gleichen Umfrage räumten sie jedoch auch ein, zu den vitaminreichen Snacks Softdrinks wie Pina-Colada zu trinken. In der Auswertung zeigte sich, dass die Damenwelt in Gastronomieeinrichtungen ziemlich gerne feste Nahrung durch erfrischende Drinks substituiert - natürlich im Sinne der Kalorienersparnis und weniger wegen des Alkoholkonsums.

Softdrinks als Nahrungsmittel ansehen

Softdrinks können aber pro Glas leicht mehr als 200 Kalorien enthalten und ebenso schnell wie Pommes Frites oder mit Käse überbackende Nachos als Hüftgold enden. Die Lösung dieses Dilemmas liegt darin, die Softdrinks auf eine Stufe mit den festen Nahrungsmitteln zu stellen.

Wenn Sie zum Beispiel bereits eine gebackene Kartoffel mit Magerquark gegessen haben und danach eine kleine Portion Eis genossen haben, käme eine anschließende Pina-Colada einer zweiten Portion Eis gleich. Trinken Sie stattdessen Diätlimonade oder einen Milchshake, der ohne Zucker und aus Magermilch zubereitet wird.

Schlemmen Sie nicht, nur weil Sie eingeladen wurden

Der Gedanke, dass wir nichts bezahlen müssen, scheint uns richtig hungrig zu machen - was umsonst ist, muss ausgekostet werden, so die generelle Meinung vieler Menschen. Um dem unvermeindlichen Kaloriendesaster vorzubeugen, sollten Sie im Vorfeld die Internetseite des Restaurants besuchen, in dem Sie eingeladen wurden, und sich aus der Speisekarte ein gesundes Menü zusammenstellen, an das Sie sich auch dann halten, wenn bei ihrem Tischnachbarn die kulinarischen Sicherungen durchbrennen.

Auch Gemüse kann kalorienreich zubereitet werden
Auch Gemüse kann kalorienreich zubereitet werden

Gemüse ist nicht immer tugendhaft

Sich vornehmlich Speisen zu bestellen, die auf pflanzlichen Produkten basieren, ist im Ansatz eine hervorragende Idee. Sie kann aber manchmal ihre Tücken haben.

Häufig wird eine unglaublich große Auswahl an frisch zubereiteten vegetarischen Gerichten angeboten. Was man der Speisekarte aber nicht ansehen kann, ist die Tatsache, dass das Gemüse in Butter gedünstet wurde und selbst Halbgegartes durch Butter geschwenkt wurde.

Sie können in solchen Fällen auf zweierlei Art und Weise vorgehen. Zum einen können Sie die Bedienung höflich bieten, dass Ihr Gemüse ohne zusätzliche Butter oder weiteres Öl zubereitet wird, oder Sie können die Karte nach gesünderen Kombinationsmöglichkeiten durchforsten.

Wenn Sie beispielsweise Lachs bestellen möchten, der laut Karte mit Bratkartoffeln serviert wird, könnten Sie den Kellner fragen, ob diese durch die frischen Erbsen ersetzt werden könnten, die sonst mit dem Rinderfilet gereicht werden. Köche sind in der Regel eher bereit, Beilagen auszutauschen, wenn diese ohnehin vorbereitet werden müssen.

Diät-Falle: Nicht immer sind wir selber schuld

Die häufigsten Fehler warum eine Diät nicht wirklich Erfolg hat

Diät - Zwei Hände mit Messer und Gabel an Teller, auf Teller liegt eine Erbse
Dieting. © Viktors Neimanis - www.fotolia.de

Diäten halten selten, was sie vesprechen. Das liegt oft schon am Konzept: Denn wie soll auch kein Heißhunger aufkommen, wenn wir uns mit einer Kalorienmenge weit unter dem Grundumsatz herumschlagen? Hier liegt also bereits eine der fiesesten Fallen: Diäten, die uns mit so wenigen Nährstoffen versorgen, dass der Körper automatisch nach mehr schreit - und zwar zu Recht! Einen ähnlichen Effekt können Mono-Diäten haben.

Tipp: Im Netz kann jeder schnell ausrechnen, wo in etwa sein individueller Grundumsatz liegt. Diese Kalorienmenge sollte auch die Diät mindestens decken. Bei sportlicher Aktivität steigt dieser nochmal.

Wer mehr Erfolg beim Abnehmen hat

Also wird derjenige belohnt, der sich mit eisener Disziplin trotzdem durch die Diät kämpft? Der jeden Hungerimpuls unterdrückt?

Nicht unbedingt: Denn wenn die Kalorienmenge über einen längeren Zeitraum permanent unterschritten wird, dann schaltet der Körper auf Sparflamme - und das kann er evolutionsbedingt ganz schön lange durchhalten!

Die Folge: Man spürt vielleicht gar keinen Hunger mehr, wähnt sich rundum gut - aber sobald wieder eine normale (!) Ernährung durchgeführt wird, beginnt der berühmte Jo-Jo-Effekt.

Um beide typischen Diät-Fallen zu umgehen, empfehlen inzwischen immer mehr Experten, einen Schlemmer-Tag pro Diätwoche einzulegen. Hier darf wirklich alles gegessen werden, was das Herz begehrt. Eine abwechslungsreiche Kost ist natürlich die Grundlage für einen längerfristigen Abnehmerfolg - gute Laune und ausreichend Bewegung tragen ebenfalls dazu bei, dass die Pfunde verschwinden.

Auch bei ersten Dates richtig essen

Frauen essen anders, wenn Sie mit Männern zusammen am Tisch sitzen. Kurios, aber offenbar wahr.

Aus Höflichkeit und möglicherweise auch aus Schüchternheit essen Frauen bei ersten Dates oder feierlichen Anlässen generell weniger, als sie eigentlich wollen, um nicht verfressen oder unhöflich zu erscheinen. Doch dieses Verhalten ist nicht unbedingt optimal, wenn es darum geht, eine Diät auch während romantischer Dates konsequent einzuhalten.

Denn je weniger Sie im Restaurant aus anfänglicher Schüchternheit oder Aufgeregtheit essen, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in der Nacht einer Heißhungerattacke auf Schoko-Eis erliegen. Im anderen Fall drohen Sie bei regelmäßigen Abendessen mit ihrem männlichen Herzensbegleiter auf eine gewichtige Katastrophe zuzusteuern.

Wie wäre es stattdessen, wenn Sie gemeinsam eine gesunde Mahlzeit bestellen und sich gegenseitig bei der Zusammenstellung eines fitnessgerechten Gerichts Tipps geben - und sich das leckere Dessert zu teilen, ist doch eigentlich auch eine ziemlich liebevolle Geste.

Frau im Restaurant freut sich auf ihr Essen
Frau im Restaurant freut sich auf ihr Essen

Sie müssen nicht alles aufessen, was Sie bestellt haben

Wenn es sich nicht gerade um die in Mode gekommenen XXL-Gerichte handelt, essen Restaurantgäste in der Regel alles auf. Nur 10 Prozent fragen nach einem Doggy-Bag, um etwas von dem Gericht mit nach Hause nehmen und am nächsten Tag verzehren zu können.

Sie sind jedoch weder ein Sklave der Umstände, noch gebietet es der Anstand, den Teller wirklich leer zu essen, nur weil Sie die Speise bestellt haben. Schätzen Sie also während des Essens immer wieder Ihren Hunger ein.

Scheuen Sie sich nicht bereits nach der Vorspeise die Bedienung zu bieten, nur die Hälfte des Hauptgerichts zu servieren und den Rest einzupacken. So vermeiden Sie zu viele Kalorien zu sich zu nehmen und können sich zudem auf eine leckere Mahlzeit am nächsten Tag freuen.

Fallen Sie nicht auf Verkauftricks herein

In einigen Restaurant ist es üblich, dass der Kellner den Gästen eine größere Bestellung entlockt, als sie es ursprünglich wollten: Sobald er die Hauptgerichte abräumt, legt er auch schon die Dessert-Karte vor und beflügelte mit rhetorischer Geschicktheit den Appetit seiner Gäste.

Vergessen Sie nie, dass Kellner nicht ausschließlich an einem möglichst hohen Trinkgeld interessiert sind, sondern auch daran, dass das Geschäft seines Arbeitgebers gut läuft. Besinnen Sie sich trotz der einfallsreichen und mitunter charmanten Überredungskünste der Bedienung auf Ihre Ziele und bestellen Sie anstelle des großen Coup d'Infernal einen zuckerfreien Smoothie oder einen frischen Obstsalat.

Folgen Sie nicht dem Mainstream

Gerade wenn man mit guten Freunden am Tisch sitzt und einen herrlichen Abend volle Anekdoten und spannender Neuigkeiten verbringt, setzt nicht selten ein gewisser Herdentrieb ein. Wenn in einer Männerrunde jemand ein weiteres Bier bestellt, obwohl schon zwei leere Gläser vor ihn stehen, schließen sich seine Kameraden natürlich in einer solidarischen Geste an.

Bei Damen ist der gleiche Effekt zu sehen, wenn der Ober fragt, ob jemand von ihnen Nachtisch wünsche. In den meisten Fällen zieren sich zunächst die Damen am Tisch, bis die mutige unter ihnen eine Crème Brülée bestellt und alle anderen spätestens dann schwach werden, wenn die süße Versuchung serviert wird.

Bauen Sie dem Rudelverhalten vor, indem Sie beispielsweise Ihren Freundinnen vorschlagen, dass man sich den Nachtisch auch zu dritt oder zu viert teilen könnte. Oder bestellen Sie als erste, wenn es um den Nachtisch geht und ordern Sie eine gesunde Alternative. Wetten, dass der Rest Ihrem guten Beispiel folgen und ebenfalls einen kleinen Fruchtcocktail oder eine Magerquarkspeise bestellen wird?!

Haben Sie kein schlechtes Gewissen

Für den Fall, dass Sie im Restaurant doch etwas mehr gegessen haben, als Sie sich eigentlich vorgenommen haben, sollten Sie kein schlechtes Gewissen empfinden und in Selbstvorwürfen zergehen - das würde nicht nur Ihnen den angenehmen Abend verderben, sondern auch Ihrer Begleitung.

Solange solche Ausrutscher nicht zur Regelmäßigkeit werden, sind sie vollkommen unbedenklich und sind Ihrer Diät sogar förderlich. Sich hin und wieder eine kleine Auszeit von der Dauerbelastung, die eine strikte Diät nun einmal darstellt, zu nehmen, lässt Ihre Seele auftanken und gibt neue Energie und Motivation.

So können Sie am nächsten Tag wieder frisch motiviert ans Werk gehen und an dem Erreichen Ihrer Ziele arbeiten. Genießen Sie also jeden einzelnen Bissen - Sie haben ihn sich redlich verdient.

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Quellenangaben

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  • Bildnachweis: Waitress is carrying three plates © MNStudio - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: salad closeup © Erick Nguyen - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Italy food © Maksim Shebeko - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Fresh Salad © woodsy - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: wineglass and napkin in restaurant © Dmitry Goygel-Sokol - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beautiful thoughtful girl sitting in a restaurant © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de
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  • Bildnachweis: Chef in hotel or restaurant kitchen cooking © Kzenon - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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