18. Mai 2010
Durch bestimmte Erkrankungen kann es zu Gedächtnisstörungen kommen. Zu den häufigsten Krankheiten gehören Amnesie und Demenz.
Das Gedächtnis kann durch einige Krankheiten gestört werden. Eine der häufigsten Gedächtnisstörungen ist die Amnesie (Gedächtnisschwund). Dabei kommt es zum Verlust von inhaltlichen oder zeitlichen Erinnerungen. Häufige Ursachen für eine Amnesie sind vor allem Unfälle mit einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Gehirnerschütterung. Aber auch bestimmte Krankheiten wie Meningitis (Hirnhautentzündung), Enzephalitis (Gehirnentzündung), Epilepsie oder ein Schlaganfall sowie Alkohol- und Drogenmissbrauch können der Grund für Gedächtnisstörungen sein.
Besonders schwer betroffen wird das Gedächtnis bei einer Demenzerkrankung wie der weit verbreiteten Alzheimer-Krankheit. Vor allem das Kurzzeitgedächtnis wird dabei in Mitleidenschaft gezogen. Im Laufe der Zeit nimmt die Vergesslichkeit immer mehr zu und auch länger zurück liegende Ereignisse geraten in Vergessenheit. Außerdem kommt es zu weiteren Hirnfunktionsstörungen wie Orientierungsverlust, Rechenstörungen oder Wortfindungsstörungen. Schließlich kann der Erkrankte nicht einmal mehr enge Familienmitglieder erkennen. Die Demenz ist nicht heilbar. Um die Krankheit für ein bis zwei Jahre aufzuhalten, werden bestimmte Medikamente wie Antidementiva verabreicht.
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