Damit der Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt ist, muss immer genügend Blut zirkulieren. Durch einen ausgeglichenen Blutdruck kann dies gewährleistet sein. Der Blutdruck setzt sich aus dem systolischen und dem diastolischen Wert zusammen. Der Normwert beträgt dabei 120/80 mmHg. Neben dem oft ernährungs- und verhaltensbedingten Bluthochdruck (Hypertonie) gibt es auch den niedrigen Blutdruck (Hypotonie). Ist der Blutdruck zu niedrig, gelangt nicht ausreichend Blut ins Hirn, es tritt eine Sauerstoffunterversorgung ein und es kann zu einem Kollaps kommen.
Der Blutdruck wird in der Arztpraxis mit dem Blutdruckapparat gemessen. Auch für zu Hause gibt es einfach zu bedienende Geräte. Aufgrund der Höhe des Blutdrucks kann der Arzt Erkrankungen an Herz, Nieren oder Gefäßen diagnostizieren. Je älter der Mensch wird, desto höher ist in der Regel sein Blutdruck.
Man unterscheidet den oberen (systolischen) vom unteren (diastolischen) Wert. Der ideale Blutdruckwert ist 120/80. Dies beschreibt die Pumpkraft des Herzens. Liegt der Wert dauerhaft höher als der Normalwert, kann dies zu körperlichen Schäden führen oder auf ernste Erkrankungen hinweisen. Hoher Blutdruck verursacht anfangs meist keine Beschwerden, weshalb viele Betroffene nur durch Zufall erfahren, dass ihr Blutdruck erhöht ist.
Bei Routineuntersuchungen, wie zum Beispiel der Krebsvorsorge, wird der Blutdruck in der Arztpraxis gemessen. Dazu wird eine Manschette um den Oberarm und eine Stethoskop in die Ellenbeuge gelegt. Die medizinische Fachangestellte oder der Arzt pumpen die Manschette fest auf und lassen die Luft anschließend langsam wieder entweichen. Über das Stethoskop hört man nach einer gewissen Zeit das regelmäßige Klopfen des Pulsschlages. Beginnt das Klopfen, bezeichnet dies den oberen Wert (also z.B. 120), endet das Klopfen, legt dies den unteren Wert (wie z.B. 80) fest.
Geräte für den Hausgebrauch ermitteln den Blutdruck automatisch, so dass sich diese besonders für ältere Personen oder Patienten mit Bluthochdruck eignen, die bereits Medikamente zur Senkung einnehmen und den Blutdruck kontrollieren müssen.
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Zahlreiche nützliche Informationen zur Hypotonie. Ein leichter oder gar schwerer Blutdruckabfall kann bei den Betroffenen unter anderem zu erhöhter Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Wetterfühligkeit, Atemnot oder depressiven Verstimmungen führen.

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