Kreuzfahrten - Merkmale, Vorzüge und Angebote

Großes weißes Kreuzfahrtschiff liegt im Hafen, junge Frau in Sommerkleid geht shoppen

Urlaub auf dem Schiff

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  • von Paradisi-Redaktion

Kreuzfahrten gehören zu den beliebtesten Reisearten. Es gibt eine Vielzahl bekannter Reiserouten, auf denen man seinen Urlaub per Schiff verbringen kann. Damit eine Kreuzfahrt auch rundum gelingt, sollte man das richtige Gepäck mitnehmen. Zudem ist es natürlich hilfreich zu wissen, was einen auf der Kreuzfahrt erwartet. Informieren Sie sich über die Merkmale, Vorzüge und Angebote einer Kreuzfahrt.

Kreuzfahrten - Merkmale und Möglichkeiten

Kreuzfahrten sind eine beliebte Alternative zu einem Urlaub im Hotel. Auf einer Schiffsreise gibt es für jeden Passagier interessante Angebote und Möglichkeiten.

Für Kreuzfahrten gibt es die verschiedensten Angebote. Dabei unterscheidet man zwischen Kreuzfahrten auf hoher See und Flusskreuzfahrten, die mit völlig unterschiedlichen Schiffstypen stattfinden.

Besonders beliebte Ziele für eine Hochseekreuzfahrt sind

Dem Urlauber steht also ein großes Angebot an Routen zur Verfügung, aus dem er sich die Strecke seiner Wahl aussuchen kann.

Die Faszination für solche Luxusliner wird nicht zuletzt durch gleichnamige Fernsehserien wirksam unterstützt. Die Vorstellungen sind dabei sehr unterschiedlich. Für einige ist ein solcher Urlaub der Traum schlecht hin, für andere stehen die Zielgebiete und das Angebot an Bord an erster Stelle.

Die Entfernung und die Reisedauer sind ebenfalls Kriterien für die Reiseentscheidung. Nicht zuletzt spielt der Standard und das Serviceangebot der Schiffe eine Rolle.

Das richtige Kreuzfahrtschiff zu finden erfordert Recherchearbeit
Das richtige Kreuzfahrtschiff zu finden erfordert Recherchearbeit

Kreuzfahrt ist nicht gleich Kreuzfahrt

Hier bestehen beträchtliche Unterschiede in Klasse und Preis. Zum einen sind Alter und Bauart bzw. Ausstattung ausschlaggebend, zum anderen sind es die Entfernungen und Regionen, wobei vereinfacht die Regel gilt: je weiter und länger, umso größer und teurer. Auch die Struktur der Gäste variiert, d.h. je kürzer umso jünger und je weiter, umso älter oder anders gesagt: je älter, umso teurer. Bei dieser Reiseform überwiegen sog. "all inclusive" Angebote, die je nach Zielgruppe zusammengestellt werden.

Unterschiede bestehen auch in der Reiseart. Das Spektrum reicht

  • von Erholungsreisen
  • über themenbezogene und für Studierende geeignete Kreuzfahrten (östliches Mittelmeer und die Nilstrecke von Kairo bis Assuan)
  • bis hin zur Expeditionskreuzfahrten (Antarktis, Alaska, Indonesien).

Hinsichtlich der Länge und Dauer reicht die Spanne von Minikreuzfahrten (z.B. Travemünde–Helsinki) bis hin zu "Rund-um-die-Welt-Kreuzfahrten" (Europa, Afrika, Asien, Pazifik, Amerika) mit drei monatiger Dauer.

Kreuzfahrtarten auf einen Blick

Kreuzfahrten lassen sich auf folgende Weise voneinander unterscheiden:

  • Billigkreuzfahrt: günstigere Angebote durch Einschränkungen in Service, Ausstattung und Verpflegung
  • Fun-Cruising auf Megaschiff: großes Unterhaltungs- und Freizeitprogramm, riesige Schiffe, über 2.000 Urlauber
  • Klassische Kreuzfahrt: Mittel- und Luxusklasse, große Kabinen, guter Service
  • Kreuzfahrt auf Großsegler: Kombination von klassischer Kreuzfahrt und Segeltrip
  • Minikreuzfahrt: kürzere Reisedauer (zwei bis fünf Tage)
  • Studienkreuzfahrt/Expeditionskreuzfahrt: Reise entlang geographischer, historischer oder kunstgeschichtlicher Sehenswürdigkeiten, qualifizierte Leitung
  • Tauchsafari: Kreuzfahrt von Tauchgebiet zu Tauchgebiet
  • Transatlantikkreuzfahrt: mehr aufeinander folgende Seetage als bei klassischer Kreuzfahrt
  • Themenkreuzfahrt: die Kreuzfahrt steht unter einem bestimmten Thema/Motto
Themen-Kreuzfahrten

Ein besonders interessantes Angebot sind so genannte Themen-Kreuzfahrten. Dabei wird das Ambiente einer Kreuzfahrt mit einem bestimmten Thema verbunden, bei dem der Passagier einem geliebten Hobby nachgehen kann. Dazu zählen zum Beispiel

Oftmals richten sich die Themen auch nach der Route der Schiffsreise.

Das Themenangebot beschränkt sich allerdings zumeist auf eine gewisse Gruppe von etwa 15 bis 25 Teilnehmern. Diese gehen während eines Landgangs von Bord, um beispielsweise eine bestimmte Sehenswürdigkeit zu besichtigen, Golf zu spielen oder zu wandern. Damit Ausgewogenheit erreicht wird, lassen sich die Themen auch kombinieren, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Urlaub auf dem schwimmenden Hotel

Kreuzfahrten auf hoher See oder einem Fluss üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Auf einer Schiffsreise lässt sich der Urlaub in aller Ruhe genießen. Außerdem hat der Reisende die Gelegenheit, zwischendurch in verschiedenen Städten an Land zu gehen und etwas von der Welt zu sehen.

Die Angebote und Möglichkeiten auf einer Kreuzfahrt sind sehr vielfältig.

Kreuzfahrten lassen sich

  • als reine Unterhaltungsreise
  • als gemütlicher Trip durch verschiedene Etappen oder
  • als Kulturreise

unternehmen. Typisch für eine Kreuzfahrt ist das Befahren einer bestimmten Route, auf der verschiedene Häfen angesteuert werden, in denen man an Land gehen kann. Ein Kreuzfahrtschiff ist gewissermaßen wie ein schwimmendes Hotel, mit dem man verschiedene Ziele anlaufen kann, ohne dabei die Unterkunft wechseln zu müssen. Die meisten Kabinen auf Kreuzfahrtschiffen gelten als komfortabel und geräumig, sodass man es sich auch bei schlechtem Wetter gemütlich machen kann.

Unterbringung

Strandurlaub oder Urlaub in den Bergen - diese zwei Klassiker kennt jeder. Ebenso beliebt sind aber auch Kreuzfahrten. Mit einem Luxusdampfer für zwei Wochen über die Ozeane zu fahren, ist für Fans eine Traumvorstellung.

Wer einen solchen Urlaub dagegen noch nie gemacht hat, zweifelt meist ob die Kabinen den eigenen Ansprüchen genügen. Wie geräumig hat man es denn beim Urlaub auf hoher See?

Die meisten Menschen haben von den Schlafkabinen auf Schiffen noch ein veraltetes Bild im Kopf. Die heutigen Kreuzfahrtschiffe bieten ihren Gästen einen komfortablen Urlaub auf hoher See.

Ebenso wie es auf Deck große Flächen für Pool und Liegestühle gibt, so ist es auch unter Deck bequem. Es gibt schon längst nicht mehr nur Standardkabinen mit einen Bett und Guckloch.

Egal ob Sie als Single reisen, mit dem Partner fahren möchten oder die ganze Familie mitbringen. Innovative Kabinen machen es möglich, den verschiedenen Ansprüche gerecht zu werden.

Typen von Kabinen

In Kabinen für Singles - so genannten Studios - findet sich neben einem Bett auch ein privates kleines Bad. Ein Fenster ist ebenfalls immer Pflicht, damit Sie sich nicht eingeschlossen fühlen und neben dem Bett gibt es stets ein Telefon. Eine moderne Beleuchtung sorgt dann noch für den Extra-Wohlfühlfaktor.

Partnerkabinen bieten ihren Gästen entsprechend mehr Platz und Familien können Räume buchen, die den Kleinen Raum zum Spielen und auch einen Fernseher bieten. Wer im Fünf-Sterne-Stil verreisen möchte, der kann auf vielen Schiffen sogar ganze Suiten buchen. Hier werden alle Wünsche erfüllt:

finden in den Räumen locker Platz und vermitteln Ihnen am Abend das Gefühl, in einem Hotel an Land zu sein und nicht unter Deck an Bord einen Schiffes. Die Größe der "Kabinen" kann hier sogar das Ausmaß einer kleinen Villa erreichen.

Verschiedene Kreuzfahrtschiffe haben je nach Größe und Luxusausstattung verschiedene Angebote. Hier ist es am besten, sich vorab zu überlegen, welche Anforderungen man an den Urlaub stellt, um dann im Reisebüro das geeignete Kreuzfahrtschiff zu finden.

Unterhaltungsprogramme

Darüber hinaus bieten Kreuzfahrtschiffe verschiedene Unterhaltungsprogramme, Fitness- und Sportmöglichkeiten sowie Wellnesseinrichtungen an. Auch eine Kinderbetreuung ist in den meisten Fällen vorhanden, damit die Eltern während der Schiffsreise auch einmal für sich allein sein können.

Großes Kreuzfahrtschiff fährt bei Dämmerung in einen Hafen ein
Großes Kreuzfahrtschiff fährt bei Dämmerung in einen Hafen ein

Vorzüge einer Kreuzfahrt

Die Tatsache, dass sich immer mehr Reisende für diese Urlaubsform entscheiden hat mehrere Gründe.

  • Es ist möglich, in relativ kurzer Zeit viele weit auseinander gelegene Orte und Länder zu besuchen.
  • Das Schiff ist nicht nur Verkehrsmittel, sondern sichert auch die Unterbringung mit einem gegebenen Komfort.
  • Hinzu kommt ein reiches Angebot von Bewirtung und Unterhaltung bis hin zu Wellness und Sportmöglichkeiten.
  • Das Ganze wird umrahmt durch einen Service, der es erlaubt, sich nur auf Erholung und Unterhaltung zu konzentrieren.

Die Auswahl der Zielgebiete bzw. Routen ist abhängig von den Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Gegebenheiten vor Ort, aber auch von den Bademöglichkeiten und dem Klima. Auf diese Weise ist das Reisen zu jeder Saison, also ganzjährig möglich.

Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass Länder besucht werden können, die über keine oder nur eine begrenzte touristische Struktur verfügen. Selbst bestehende politische Unsicherheiten sind kein Hindernis, weil die Gäste bei ihren Landausflügen immer nur ausgewählte Schauplätze besuchen, die im vorab speziell für dieses Publikum erschlossen wurden.

Damit ist die Palette touristischer Leistungen fast gänzlich abgedeckt und deshalb eine sehr lukrative Angelegenheit für die Veranstalter und Schiffseigner. Bei diesem Kapital und Serviceaufwand ist klar, dass nur wenige Anbieter auf diesem Markt befinden. Man kann durchaus davon sprechen, dass hier ein neuer touristischer Wirtschaftssekto entstanden ist, der sich schon deshalb weiterentwickeln wird, weil noch nicht alle interessanten Regionen auf der Welt erschlossen sind und die Größe der Schiffe zunimmt.

Leidtragende dieser Entwicklung sind die Zielregionen, die immer weniger an der touristischen Wertschöpfung beteiligt werden. Das betrifft vor allem die Schwellen- und Entwicklungsländer, die zur Hauptsache vom Tourismus leben und dadurch unmittelbar in ihrer Existenz bedroht werden.

Auch aus Sicht des Umweltschutzes ist der Betrieb solcher Riesenschiffe sehr bedenklich. Man muss sich dazu einmal die Dimensionen eines größeren Kreuzfahrtschiffes vor Augen führen.

Zählt man zum Beispiel rund 600 Personen Personal mit rund 2000 Gästen an Bord zusammen dann übertrifft das allemal das Aufkommen eines einzelnen Hotels. Man kann sich ausmalen, wie hoch der Energie- und Wasserbedarf eines solchen Schiffes ist. Entsprechend hoch ist das Abfallaufkommen von dem man sich fragt wo das auf See verbleibt.

Rosige Zukunftsaussichten

Der weitere Ausbau des Kreuzfahrttourismus ist angesichts der steigenden Nachfrage nicht aufzuhalten. Einige Regionen sind bislang noch kaum erschlossen. Es bleibt zu hoffen, dass soziale und ökologische Grenzen dabei nicht überschritten werden.

Beliebte Routen

Die Beliebtheit von Kreuzfahrten ist nach wie vor ungebrochen. Je nach Jahreszeit werden unterschiedliche und interessante Routen für den Traumurlaub auf dem Wasser angeboten. So führt eine Kreuzfahrt den Passagier zu

  • traumhaften Stränden
  • lebhaften Städten
  • faszinierenden Landschaften oder
  • interessanten kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Zu den wohl bekanntesten und beliebtesten Zielen für eine Hochseekreuzfahrt gehören vor allem die Karibik, das Mittelmeer, die kanarischen Inseln sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Aber auch Nordeuropa, die Ostsee sowie Nord- und Mittelamerika bieten interessante Ziele für eine Schiffsreise.

Mittelmeer

Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Mittelmeer mit seiner Vielzahl an kulturellen Sehenswürdigkeiten, zu denen vor allem die antiken historischen Bauwerke gehören, und seinen idyllischen Küsten. Aber auch die mediterrane Lebensart und die romantischen italienischen Städte üben eine ungebrochene Faszination auf die Besucher des Mittelmeers aus.

Zu den verschiedenen Mittelmeer-Routen gehört beispielsweise die Route, die vom griechischen Kreta zum ägyptischen Port Said führt. Von dort aus geht es weiter nach Limassol auf Zypern, dem türkischen Marmaris, den griechischen Inseln Rhodos und Santorin und wieder zurück nach Kreta.

Eine andere beliebte Mittelmeer-Route führt vom spanischen Mallorca über Allicante nach Valencia und wieder zurück auf die Baleareninsel.

Atlantik

Sehr beliebt im Winter sind die Strecken, die rund um die kanarischen Inseln im Atlantik führen. Ausgangspunkt ist Teneriffa. Von dort aus geht es weiter nach

  • Madeira
  • Fuerteventura
  • La Palma
  • Lanzarote sowie
  • Las Palmas de Gran Canaria.

Ist einem das noch nicht südlich genug, kann man auch eine Kreuzfahrt in die Vereinigten Arabischen Emirate antreten. Die beliebte Strecke verläuft von Dubai nach Oman, Abu Dhabi sowie Bahrain und wieder zurück. Da diese Route sehr begehrt ist, sollte man mit der Buchung nicht zu lange warten.

Kreuzfahrten in südliche Gefielde sind beliebt
Kreuzfahrten in südliche Gefielde sind beliebt

Nord- und Ostsee

Zieht es einen dagegen mehr in den Norden, hat man die Möglichkeit Nord- und Ostsee zu befahren. Vor allem die Fjordlandschaften Norwegens bieten abwechslungsreiche und überaus faszinierende Landschaften.

Besonders beliebt ist die Strecke, die von Hamburg über Bergen, dem Geiranger Fjord nach Trondheim und den Lysefjord verläuft. Von dort aus geht es wieder zurück nach Hamburg.

Aber auch die Ostsee bietet interessante Strecken, die u.a. nach

führen.

Zum ersten Mal auf Kreuzfahrt – 5 Tipps für Einsteiger

Wenn Sie diese Schritte Berücksichtigen, wird Ihr erster Urlaub auf dem Meer zum Erfolg

Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

Kreuzfahrten liegen im Trend. Wer zum ersten Mal Urlaub auf dem Meer machen möchte, hat dennoch viele Fragen. Wie finde ich das richtige Schiff, was muss ich bei der Buchung und an Bord beachten? 5 Tipps von erfahrenen Kreuzfahrern.

Das richtige Schiff finden

Die Auswahl an Kreuzfahrtschiffen ist riesig – von klassischen Schiffen mit familiärer Atmosphäre über moderne Clubschiffe wie

  • Costa,
  • TUI Cruises oder
  • AIDA

bis zu Ozeanriesen mit amerikanischem Way of Life, etwa von

  • Carnival oder
  • Norwegian Cruise Lines.

Darüber hinaus haben sich einige Reedereien auf Luxuskreuzfahrten spezialisiert. Vor der Buchung sollte man sich deshalb gut über die gebotenen Leistungen und das Leben an Bord informieren.

Die Kabine auswählen

Auf allen Schiffen gilt: wer es sich leisten kann, sollte eine Balkonkabine buchen. Hier kann der Gast jederzeit ungestört die frische Luft genießen. Bei Kabinen am Heck des Schiffes ist allerdings mit Lärm und Ruß von den Motoren zu rechnen.

Also besser im vorderen Bereich buchen. Das Schaukeln ist in der Schiffsmitte am wenigsten zu spüren. Welche Kabinen besonders ruhig und geräumig sind, wissen die Mitarbeiter im Reisebüro.

Ausflüge planen

Landausflüge machen eine Kreuzfahrt erst attraktiv. Es ist allerdings unmöglich, an allen Touren teilzunehmen. Überlegen Sie also vorher, was Sie gerne sehen möchten und ob sie dazu einen geführten Ausflug buchen.

Preiswerter und flexibler sind oftmals individuelle Touren. An manchen Orten sind die sogar per Leihfahrrad möglich.

Essen gehen

Deutsche lieben bei Kreuzfahrten vor allem das All-Inclusive-Erlebnis. Auf manchen Schiffen muss der Gast seine Mahlzeiten aber selbst organisieren. Sinnvoll: Speise- oder Getränkepakete bereits vor der Abreise buchen.

Wenn es zwei Essenszeiten gibt, empfiehlt sich meist der spätere Termin: man hat einfach mehr vom Tag. Wer keine Drängelei am Buffet mag, reserviert einen Tisch in alternativen Restaurants – gegen Aufpreis. Ausnahme sind Gala-Abenden, an denen es auch im Hauptrestaurant kulinarisch anspruchsvoller zugeht.

Passende Kleidung

Elegante Abendgarderobe ist heute nur noch auf wenigen Schiffen nötig. Mit "Casual Chic" kommt man überall durch. Was man aber nicht vergessen sollte:

  1. Sportkleidung für das Fitnesscenter,
  2. eine windabweisende Jacke und
  3. bequeme Schuhe.

Vor allem bei den Landausflügen wird viel gelaufen.

Mängel bei Kreuzfahrten sofort reklamieren

Treten bei Kreuzfahrten Mängel auf, dann sollte der Reisende diese sofort vor Ort bei der Reiseleitung reklamieren. Kreuzfahrten sind rechtlich genau wie jede andere Pauschalreise zu behandeln. Mögliche Ansprüche müssen demnach innerhalb von einem Monat nach der Rückkehr bei dem Veranstalter geltend gemacht werden.

Die meisten Gerichte halten bei einem Abbruch und einer Kündigung der Reise eine Minderung des Reisepreises von 50 Prozent für gerechtfertigt. Anhand der Frankfurter Tabelle, die je nach Mangel einen bestimmten Prozentsatz des Reisepreises als Minderung auflistet, können die einzelnen Mängel zusammenaddiert werden.

Lassen sie sich vor Antritt einer Kreuzfahrt lieber impfen

Impfungen, die man vor einer Kreuzfahrtreise aufgefrischt haben sollte

Rechter Oberarm einer jungen Frau wird von einer Krankenschwester mit Nadel geimpft, Ansicht von hinten
impfung © Dron - www.fotolia.de

Wer mit dem Gedanken spielt eine Kreuzfahrt zu machen, sollte darauf achten, dass der eigene Impfschutz und der der Kinder nicht zu lange zurückliegt. Immer wieder kommt es an Orten, wo sich viele Menschen auf engem Raum befinden, zu Ansteckungen mit Virenerkrankungen.

Typische Erkrankungen auf Kreuzfahrten

Kreuzfahrten werden unter Urlaubern immer beliebter. Nicht nur ältere Leute, auch Familien mit Kindern lassen sich bei einer mehrwöchigen Schiffahrt gerne verwöhnen. Aber gerade bei dieser Urlaubsart ist auch die Ansteckungsgefahr mit Durchfall- und Grippeviren sehr hoch. Auch Kinderkrankheiten, wie Windpocken, die durch Kinder mit lückenhaften Impfausweisen auf die Kreuzer gebracht werden sind keine Seltenheit.

Verantwortungsvolles Verhalten ist Pflicht

Seit der Schweinegrippewelle müssen die Passagiere einiger Kreuzfahrtschiffe Fragebögen ausfüllen und bei Verdacht auf ansteckende Krankheiten vor Fahrtantritt vom Schiffsarzt untersucht werden, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Wer mit dem Wissen krank zu sein trotzdem die Reise antritt, muss im Falle einer Routenänderung auf Grund von vermehrten Krankheitsfällen für die enstandenen Kosten selbst aufkommen.

Aber deswegen sollte man sich den Spaß an Kreuzfahrten nicht vermiesen lassen. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass man vor der Reise seine Impfungen auffrischt und bei Krankheitssymptomen an Bord sofort den Schiffsarzt besucht.

Passend zum Thema

    Kreuzfahrten - beim Trinkgeld das richtige Maß finden

    Nettes Personal ist auf Kreuzfahrten sehr wichtig und macht die Reise deutlich angenehmer. Um sich für gute Dienste erkenntlich zu zeigen, möchten viele Reisende ein Trinkgeld geben. Die Frage, die sich aus diesem Wunsch ergibt ist, wie hoch sollte das Trinkgeld sein?

    Reedereien haben diverse Modelle ausgearbeitet, um Gästen hilfreiche Tipps im Umgang mit Trinkgeld zu geben. So gilt, dass es nicht üblich ist, bei All-inclusive-Reisen ein Trinkgeld zu geben. Der Reisende zahlt dies bereits mit der Begleichung der Reiserechnung. Wer einen Blick in die Reiseunterlagen wirft, wird oft einen entsprechenden Hinweis finden.

    Es ist natürlich jedem Fahrgast überlassen, ob er dennoch eine kleine Extragabe überreichen möchte. Auf manchen Kreuzfahrten werden sogar gegen Ende der Reise Umschläge verteilt, in die die kleine Anerkennung getan werden kann.

    Der Zeitpunkt, zu dem das Trinkgeld überreicht wird, spielt auch eine Rolle. Der Knigge-Fachmann Hans Michael Klein gab in einem Bericht der Süddeutsche.de an, dass es sinnvoll sei, ein Trinkgeld zu Beginn der Reise zu übergeben, da der weitere Service von diesem beeinflusst wird.

    Wie viel Trinkgeld übergeben wird, sollte sich ein Gast bereits daheim überlegen und dieses auch entsprechend berücksichtigen.

    Kriterien für die Kreuzfahrt - So wählt man sich die ideale Kabine auf einem Schiff aus

    Bei der Auswahl der richtigen Kabine an Bord sollte man folgende Faktoren berücksichtigen

    Hotelzimmerschlüssel mit Plakette mit Nummer auf Holzwürfel, vor weißem Hintergrund
    Hotel room key © design56 - www.fotolia.de

    Eine Kreuzfahrt macht man nicht alle Tage, deswegen wissen auch die wenigsten, worauf sie sich einlassen, wenn sie eine Schiffskabine buchen. Zu beachten gibt es vieles, deswegen sollte man sich vor der Buchung online oder im Reisebüro unbedingt die Deckpläne ansehen.

    Aussicht und Kosten

    Kabinen gibt es in verschiedenen Kategorien. Innenkabinen ohne Fenster sind meist günstiger, weil sie auch am kleinsten sind und man eben nicht aufs Meer sehen kann.

    Außenkabinen gibt es mit Bullaugen oder Fenster - hier sollte man auf die Auszeichnung "eingeschränkte Sicht" achten. Denn dann hat man meist ein Fenster, aber keinen Ausblick, weil etwa ein Rettungsboot die Sicht versperrt. Eine Suite hat auf einem Kreuzfahrtschiff in der Regel 100 Quadratmeter oder mehr - kostet aber dementsprechend.

    Wellengang und Lautstärkepegel

    Die Lautstärke ist am Bug geringer als am Heck, da sich am Heck meist der Antrieb des Schiffes befindet. Je nach Größe des Cruisers fällt dieses Kriterium aber nicht unbedingt ins Gewicht. Hier sollte man vielmehr darauf achten, dass die Kabine nicht in der Nähe des Essraums, eines Fahrstuhls oder aber auch des Tanzsaals liegt.

    Wer sich nicht sicher ist, ob er die Wellenbewegungen gut verträgt, der sollte eine Kabine in der Mitte des Schiffes suchen. Hier ist der Seegang am wenigsten zu spüren.

    Trinkgeld bei Kreuzfahrten wird gleich mit abgebucht

    Ein Münchner Gericht untersagte kürzlich einem Kreuzfahrtunternehmen die Werbung wegen irreführender Preise. Die Branche lockt oft mit Schnäppchenpreisen, aber im Kleingedruckten der Veranstalter sieht es anders aus. Ebenso mit den Preisen an Bord, wo der Urlauber für Cocktails an der Bar oder andere Getränke tief in die Tasche greifen muss. Ebenso buchte die besagte Reederei einfach jeden Tag über die Kreditkarte ein Trinkgeld mit ab.

    Dies wurde vom Gericht nun untersagt, denn die Reederei dürfe nicht mit Preisen werben, in denen das Serviceentgelt noch gar nicht enthalten ist. Die Reederei jedoch wehrt sich dagegen, denn dies sei eine absolut gängige Vorgehensweise in der Branche und das Trinkgeld sei extra auf Kundenwunsch eingeführt worden. Das Ganze hat jedoch nichts mehr mit einem freiwilligen Trinkgeld zu tun, so das Gericht. Serviceentgelt sei immer individuell durch den Gast zu entrichten, die Höhe könne dieser selber festlegen.

    Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, der Reederei wurde jedoch ein Bußgeld von 250.000 Euro angedroht, falls diese Praxis weiter verfolgt wird und der Gast mit den Reisepreisen in die Irre geführt werde.

    Auch auf Kreuzfahrtschiffen gilt bald ein noch strengeres Rauchverbot

    Nachdem immer mehr das Rauchen auch in Kneipen untersagt wird, haben Raucher demnächst auch beim Urlaub auf Kreuzfahrtschiffen ihre Probleme. So wollen in den nächsten Monaten mehrere Reedereien, wie auch die britische Reederei Cunard, auf ihren Schiffen das Rauchverbot noch verschärfen.

    Betroffen davon sind unter anderem die "Queen Victoria", die Queen Elisabeth" sowie auch das Flaggschiff die "Queen Mary 2", wo zu unterschiedlichen Zeitpunkten im nächsten Jahr das strengere Rauchverbot eingeführt wird, so dass dann auch auf den Balkonen das Rauchen verboten ist. Doch selbst die Reederei Seabourn Cruise Line, die bislang noch das Rauchen in den Kabinen erlaubt hat, schickt dann die Raucher auf die Balkone oder in spezielle Raucherzonen.

    Aber schon in diesem Jahr müssen Raucher, die bei der Disney Cruise Line gebucht haben, das Rauchen auf den Balkonen unterlassen, ansonsten kann es teuer werden, denn dies soll mit 250-US-Dollar geahndet werden, das sind zirka 190 Euro.

    Wer zurzeit noch mit der Aida Cruises oder Tui Cruises unterwegs ist, der darf dort noch ruhig seinen Glimmstängel auf den meisten Balkonen oder zumindest in Raucherzonen genießen. Dagegen ist bei MSC das Rauchen auf den Balkonen schon nicht mehr erlaubt, so dass Raucher nur in die ausgewiesenen Zonen gehen können.

    Eine Kreuzfahrt buchen - Tipps zur richtigen Vorbereitung und Wahl des richtigen Angebots

    Weiß-Grünes Kreuzfahrtschiff auf blauem Wasser vor grünen Palmen
    nil 1 © Torsten Bothe - www.fotolia.de

    Waren Kreuzfahrten einige Zeit lang den älteren Urlaubern zugeschrieben, gehen mittlerweile auch immer mehr junge Menschen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes und entdecken eine völlig neue Art zu reisen, für sich.

    Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands steigt das Interesse von Jahr zu Jahr deutlich an. Besonders interessant ist so ein Angebot für diejenigen, die eine Menge Orte sehen möchten, ohne dabei jedes Mal neu packen zu müssen. Außerdem ist die perfekte Organisation von Vorteil: die Schiffsgäste müssen sich um nichts weiter kümmern und genießen das vielseitige Angebot und zahlreiche Highlights.

    Zu den beliebtesten Reisezielen gehört dabei das westliche Mittelmeer, gefolgt von der Region um Norwegen herum, der Karibik und den Kanarischen Inseln.

    Angebote auf dem Kreuzfahrtsschiff

    Die Touristen können es sich auf dem Schiff so richtig gut gehen lassen. Im Reisepreis inklusive sind in der Regel die Verpflegung, dazu zählen die vielen Menüs und Zwischenmahlzeiten. Getränke werden meist separat gezahlt.

    Weiterhin zählen kulturelle Angebote zum All-Inklusive-Paket: es werden zahlreiche Musik- und Theatershows präsentiert und auch Kinder kommen dabei voll auf ihre Kosten.

    Wer sich gerne sportlich betätigt, findet an Bord entsprechende Fitness- und Trainingsmöglichkeiten.

    Man sollte vor der Reise mehrere Anbieter miteinander vergleichen, denn oftmals ist es so, dass diese sich an spezielle Zielgruppen - beispielsweise Partyliebhaber, Erholungssuchende oder Familien mit Kindern - richten.

    In Sachen Schiffskabinen gibt es natürlich preisliche Unterschiede - wer die besondere Atmosphäre so einer Schiffsreise nicht missen möchte, sollte ein wenig mehr investieren und sich eine Balkonkabine leisten. Dabei gilt: je höher das Deck sich befindet, desto schöner ist der Ausblick aufs Meer.

    Tipps zur Buchung von Ausflügen

    Die verschiedenen Häfen, die angefahren werden, gelten als Startpunkt für diverse Landausflüge. Diese kann man zuvor auf dem Schiff buchen. Der Haken ist hierbei allerdings der höhere Preis.

    Wem es nichts ausmacht, selbst ein bisschen zu planen und organisieren, kommt auf diese Weise günstiger weg. Gebuchte Ausflüge sind jedoch dann zu empfehlen, wenn das Kulturangebot sehr groß und ein Reiseführer dementsprechend nützlich ist. Auch in Regionen, die als unsicher gelten, sollte auf Ausflüge auf eigene Faust verzichtet werden.

    Gesundheit an Bord

    Bei einer Schiffsreise denken viele Menschen sofort an Reiseübelkeit. Moderne Schiffe jedoch sind mit speziellen Systemen zur Stabilisation ausgestattet, sodass es eher selten zu Beschwerden kommt.

    Es schadet trotzdem nicht, sich vor Reiseantritt ein entsprechendes Mittel in der Apotheke zu besorgen. Natürlich gibt es auch eine medizinische Versorgung an Bord, sodass es bei Unwohlsein oder Erkrankungen keinen Grund zur Sorge geben sollte.

    Um Erkältungen durch die Luft der Klimaanlage vorzubeugen, sollte man auch bei sommerlichen Temperaturen entsprechende Kleidung dabei haben.

    Tipps zum Gepäck

    Kreuzfahrten sind überaus beliebt und werden auf Schiffen durchgeführt, die über eine spezielle Ausstattung verfügen. Da man zumeist ein bis zwei Wochen auf dem Schiff unterwegs ist, sollte man für diese Zeit das richtige Gepäck mit an Bord nehmen.

    Gepäck auf mehrere Koffer verteilen

    Beginnt man dem Kofferpacken, sollte man bedenken, dass es manchmal durch eine Anreise per Flugzeug dazu kommen kann, dass ein Koffer verloren geht, was ziemlich ärgerlich ist. Daher sollte man wichtige Gepäckstücke, wie z.B. Kleidung, auf mehrere Koffer verteilen. Auf diese Weise hat man wenigstens noch einen Teil der Wäsche zur Verfügung, falls wirklich ein Koffer abhanden kommen sollte.

    Handgepäck

    Unterschieden wird beim Gepäck zwischen Handgepäck und normalen Gepäck. In den Koffer oder die Tasche für das Handgepäck gehören vor allem Dinge, die man zwischendurch benötigt oder lieber nicht aus der Hand geben will. Dazu zählen u.a.

    Aber auch Utensilien, die man für die erste Nacht an Bord des Kreuzfahrtschiffes benötigt, wie

    sollten im Handgepäck dabei sein. Alle anderen Gepäckstücke können in den normalen Koffern verstaut werden.

    Was man einpacken sollte

    Auch den Sonnenschutz nicht vergessen
    Auch den Sonnenschutz nicht vergessen

    Geht die Kreuzfahrt in warme Gefilde, ist es ratsam, spezielle Sonnenschutz-T-Shirts mitzunehmen, da in manchen Gegenden, wie z.B. in der Karibik, Sonnencreme allein nicht immer ausreicht. Für Ausflüge an Land sind geschlossene Bade- oder Segelschuhe sehr zu empfehlen, die vor Muscheln, spitzen Steinen oder Seeigeln schützen. Auch

    sollten nicht vergessen werden. Da Wind und Wetter an Bord eines Kreuzfahrtschiffes manchmal ziemlich unangenehm werden können, wird empfohlen, eine wasserfeste Windjacke oder eine leichte Regenjacke einzupacken, die einen gegen Fahrtwind und Wasserspritzer schützt.

    Geht die Reise in raue Gefilde, sind zudem wasserdichte Schuhe sowie eine Regenhose sinnvoll. Wer gerne Delfine, Wale oder andere Schiffe beobachten möchte, darf auch sein Fernglas nicht vergessen.

    Da der Platz in einer Kabine begrenzt ist, empfiehlt es sich, ausklappbare Kosmetiktaschen und Schuh-Regale zum Aufhängen zu verwenden. Auf diese Weise lässt sich einiges an Platz einsparen.

    Größte Kreuzfahrtschiff der Welt ist in New York

    Nach der sechstägige Jungfernfahrt des größten Kreuzfahrtschiffes der Welt, der "Queen Mary 2", wurde die Millionenstadt New York angelaufen.

    Die 2.600 Passagiere und 1.250 Besatzungsmitglieder wurden von dem Bürgermeister begrüßt. Das Kreuzfahrtschiff hat knapp 800 Millionen Dollar gekostet, es ist 345 Meter lang und hat 23 Stockwerke.

    Kreuzfahrten weiter im Aufwärtstrend

    Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
    relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

    Reisen mit Kreuzfahrtschiffen werden immer beliebter. Von diesem Trend profitieren auch die deutschen Seehäfen, da immer mehr Schiffe dort festmachen.

    Die meisten Passagiere wurden bei dem Rostocker Hafen verzeichnet. Den zweiten Platz belegt der Kieler Hafen, aber auch Hamburg und Lübeck werden immer häufiger von den Reedereien angelaufen. Die Kieler Schiffsmaklerei Sartori & Berger erwartet in den kommenden Jahren weitere kräftige Zuwächse bei der Buchung von Kreuzfahrten.

    Größtes Kreuzfahrtschiff der Welt nun in Hamburg

    Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die "Freedom of the Seas", wurde in Finnland gebaut und wird zur Zeit in einem Trockendock von Blohm + Voss in Hamburg fertiggestellt.

    Ab Juni können bis zu 4370 Passagiere und 1360 Besatzungsmitglieder auf dem 160.000 Bruttoregistertonnen schweren und 339 Meter langen Luxusschiff durch die westliche Karibik reisen.

    Eine Vielzahl von großzügig gestalteten Freizeiteinrichtungen wie zum Beispiel Wassersportanlagen oder ein Open Air Nachtclub lassen kaum einen Wunsch der Gäste offen.

    Kreuzfahrtschiffe werden immer beliebter

    Zur Zeit erleben Kreuzfahrten einen Boom und die Reedereien verlangen nach immer größeren Riesenschiffen. Michael Thamm, Chef von Aida Cruises, sagt dazu, dass mit großen Massenschiffen auch bessere Möglichkeiten bestehen die Gäste zu unterhalten.

    Die Kunden können somit jeden Tag in einem anderen Restaurant essen oder zwischen mehreren Shows und Unterhaltungsangeboten auswählen. In der Karibik haben sich schon einige Häfen auf die großen Schiffe eingestellt und können mühelos 4.000 von Bord gehende Passagiere versorgen. Bisher sind viele Mittelmeerhäfen noch zu klein, in Zukunft werden aber im Mittelmeer Kreuzfahrtschiffe mit 2.000 Betten zum Standard gehören.

    Preiswert durch die Karibik mit Easycruise

    Das Low-Budget-Unternehmen Easycruise bietet für diesen Winter eine preiswerte Kreuzfahrt durch die Karibik an. Das 90 Meter lange Schiff steuert Martinique, Grenadinen, Grenada, St. Lucia, Barbados und St. Vincent an.

    Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Easycruise keinen Pool, keine aufwendigen Abendshows und keine kostenlose Kabinenreinigung. Nur so kommt das preiswerte Angebot zustande.

    Eine Nacht auf dem Dampfer kostet 40 Euro, eine Woche 280 Euro. Über die Homepage von Easycruise kann die Reise direkt gebucht werden.

    "Queen Elizabeth 2" auf ihrer letzten Kreuzfahrt

    Der Luxusliner "Queen Elizabeth 2" verließ letzten Sonntag mit dem Nachfolgeschiff "Queen Viktoria" den Southhampton-Hafen mit dem Ziel, gleich zwei Jubiläen zu zelebrieren.

    Die "Queen Elizabeth 2" ist seit 1967 in Betrieb und geht nun auf eine drei Monate dauernde Weltreise, zeitgleich tritt die "Queen Victoria" ihre Jungfernfahrt an. In den letzten Jahrzehnten hat das 40 Lenze zählende Schiff insgesamt 25 Mal die Erde umkreist, mehr als 2,5 Millionen Passagiere transportiert und etwa 800 Atlantiküberquerungen getätigt. Umgerechnet zahlten die Reisenden je Passagier für die letzte Reise der "QE 2" bis zu 63.000 Euro.

    Für ca. 74 Millionen Euro geht das Schiff dann im Spätherbst an eine Investmentgesellschaft, die ihren Sitz in Dubai hat. Dort soll es dann die Funktion eines schwimmenden Luxus-Hotels einnehmen.

    Nächstes Jahr im Mai startet Kreuzfahrt zu den Bahamas unter dem Motto "Pink Floyd"

    Vier Tage wird sich auf der Fahrt von Miami zu den Bahamas alles um die britische Rockband drehen

    Zwei Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Nassau auf den Bahamas
    Cruise Ships in Nassau Bahamas port © Costin79 - www.fotolia.de

    Im nächsten Jahr wird vom 1. bis zum 4. Mai eine Kreuzfahrt von Miami zu den Bahamas starten. Dabei wird sich alles um die britische Rockband "Pink Floyd", die im Jahr 1964 gegründet wurde, drehen.

    Musik durch die Band Think Floyd USA: The American Pink Floyd Show

    Diese Gruppe schuf damals einen komplett neuen Stil der Musik. Zuerst gehörten sie der britischen Psychedelic-Rock-Bewegung an, als aber ihr Sänger und Gitarrist Syd Barrett wegen Drogenproblemen die Band verließ, haben sie einen anderen Stil entwickelt, wobei sich darin Progressiver Rock, Jazz, Blues aber auch klassische Musik niederschlug.

    Von den Pink Floyd sind mehr als 200 Millionen Alben in aller Welt verkauft worden. Auf der Kreuzfahrt wird die Band "Think Floyd USA: The American Pink Floyd Show" viele Stücke von den Pink Floyd spielen, wobei man auch Stücke aus den Alben "Dark Side of The Moon", "Wish you were here" und natürlich "The Wall" hören wird.

    Die Preise werden ab 379 Dollar für eine Kabine bei einer Doppelbelegung pro Person sein.

    Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt fährt zum Heimathafen

    Die "Oasis of the Seas" ist mit 361 Metern Länge und 67 Metern Breite das größte und auch teuerste Kreuzfahrtschiff der Welt. Sie verlässt nun die STX-Werft im finnischen Turku und macht sich auf nach Fort Lauderdale in Florida, USA, wo ab dem 11. November ihr neuer Heimathafen sein wird. Das Schiff fährt an der dänischen Insel Fünen vorbei, wo es fotografiert wird und unterquert dann europas größte Hängebrücke, die Storebælt-Brücke.

    Im Schiff werden 6.300 Passagiere und 2.100 Crewmitglieder in 22 verschiedenen Zimmergrößen (18qm bis 156qm) Platz finden. Am ersten Dezember steht die Jungfernfahrt des 900 Millionen Euro teuren Kreuzers nach Haiti an.

    Preiswerte Kreuzfahrten auch im Jahr 2010 möglich

    Auch in diesem Jahr können Urlauber, die gerne eine Kreuzfahrt machen wollen, diese günstig buchen, doch sollte man vorher sich genau informieren und auf fallende Preise achten.

    Der Trend geht immer mehr zu einer kurzfristigen Buchung einer solchen Reise und auch das größere Kontingent an Betten hilft auch beim Preisnachlass. Auch im letzten Jahr war die Situation ähnlich, so dass zum Jahresbeginn relativ wenig Buchungen zu verzeichnen waren, so dass man dann mit Sonderangeboten die Urlauber vermehrt angelockt hatte, hierbei waren teilweise Preisnachlässe von zweistelligen Prozenten zu bekommen.

    Auch heute kann man noch kurzfristig auch eine bestimmte Kabinen-Kategorie erhalten. Aber da auch die Betriebskosten für ein solches Schiff recht hoch sind, wird man nicht mit sehr großen Rabatten rechnen können.

    Erstes Kreuzfahrtschiff mit Brauhaus auf dem Deck

    Auf Kreuzfahrten will man entspannen und das geht häufig gut mit einem Bierchen in der Hand. Deswegen bietet das neue Kreuzfahrtschiff "AIDAblu" seinen Passagieren ein exklusives Angebot: Auf dem Schiffsdeck braut ein Bierproduzent hochwertiges Bier. Dieses dürfen sich die Passagiere entweder im Brauhaus oder im eigens dafür hergerichteten Biergarten schmecken lassen.

    Für besonders Interessierte wird sogar ein Brauseminar angeboten. Am 9. Februar stach das Kreuzfahrtschiff mit Brauhaus vom Hamburger Hafen aus zum ersten Mal in See. Na dann: Prost!

    100 Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen erwartet

    Kreuzfahrten liegen im Trend und entwickelten sich in den letzten Jahren zu einem boomenden Geschäftszweig. Die Zahl der Passagiere stieg im Schnitt um 41 Prozent und allein in der Hansestadt Hamburg werden 2010 mehr als 100 Schiffe und 200.000 Kreuzfahrer in den Häfen erwartet. Hamburg ist nicht nur einer der beliebtesten Anlaufpunkte geworden, allein 94 Prozent der Schiffe starten oder enden ihre Reisen dort. Laut Studie nutzt durchschnittlich jeder dritte Kreuzfahrt-Passagier einem Aufenthalt in der Stadt für Sight-Seeing.

    Maritime Höhepunkte werden dieses Jahr diverse Schiffstaufen mit Prominenz sein, ebenso das Treffen der “Traumschiffe” bei den zweiten Hamburg Cruise Days vom 30.7.-1.8.2010. Allein im Mai werden 29 Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen einlaufen. Darunter auch die “Queen Mary 2”, welche als “Königin der Meere” von den Hamburgern stets begeistert empfangen wird.

    Kreuzfahrtsaison eröffnet

    Die diesjährige Kreuzfahrtsaison ist eröffnet und verspricht den Häfen im Norden 250 Kreuzfahrtschiffe und jede Menge Touristen. In Kiel werden weiterhin die meisten Kreuzfahrtschiffe anlegen, aber Hamburg zieht ebenfalls ran.

    Denn zum ersten Mal wird der zweite Kreuzfahrt-Anleger in Altona geregelt angesteuert. Am 8.Mai wird der Favorit der Hanseaten, die „Queen Mary 2“ einlaufen. Die Kieler Kreuzfahrtsaison beginnt hochoffiziell erst am 29. April und wird mit voraussichtlich 138 mal angesteuert, von 27 verschiedenen Schiffen. Im Juni und im Juli werden sogar vier Schiffe zur gleichen Zeit in Kiel anlegen.

    Das größte Schiff, das nach Kiel kommen wird, ist die „Costa Magica“. Das Schiff bietet Platz für 3470 Passagiere.

    Erstes Kreuzfahrtsschiff mit Eisbar und Zirkuszelt

    Die "Norwegian Epic" ist ein Kreuzfahrtsdampfer der ganz besonderen Art. Das in New York frisch getaufte Schiff ist das bislang größte der Reederei Norwegian Cruise Line. Auf 329 Metern Länge und 40 Metern Breite findet sich Platz für ganz ungewöhnliche Angebote: unter anderem eine Eisbar, ein Aqua Park samt 61 Meter langer Röhrenrutsche, eine Kletterwand und sechs Bowlingbahnen.

    Bislang einzigartig in der Kreuzfahrtsbranche ist das Zirkuszelt, das jeden Abend zweimal eine Varieté-Show für bis zu 217 Passagiere bieten soll. In Kürze startet die "Norwegian Epic" von Miami aus ihre erste Karibikfahrt. Nächstes Jahr wird sie dann im Mittelmeer unterwegs sein.

    Sommer 2011: US-Reederei schickt drei neue Kreuzfahrtschiffe auf den Weg

    Auch wenn dieser Sommer bald schon wieder um ist, wird schon fleißig für das nächste Jahr geplant, zumindest wenn es um den Urlaub geht. Vor allem Kreuzfahrten werden unter den Reisenden immer beliebter. Passend dazu wird die US-Reederei Royal Caribbean International (RCI) drei neue Schiffe auf die Reise schicken.

    Damit werden insgesamt elf Kreuzfahrtschiffe der RCI unterwegs sein; das sind drei mehr als in dieser Sommersaison. Die Neulinge nennen sich "Liberty of the Seas" (339 Meter lang, 3634 Passagiere), "Grandeur of the Seas" (279 Meter, 2446 Passagiere) und "Mariner of the Seas" (311 Meter, 3114 Passagiere). Diese drei Riesen werden in Europa herumreisen.

    Eine Premierenfahrt gibt es auch für die "Allure of the Seas", dem Schwesternschiff des größten Dampfers der Welt. Die Allure misst 360 Meter und bietet Platz für 5400 Reisende. Am 1. Dezember wird das Schiff seine Reise antreten, bleibt dabei aber das ganze Jahr über in der Karibik.

    Die MS Europa ist erneut zum besten Kreuzfahrtschiff der Welt erklärt worden

    Die "MS Europa" ist bereits zum elften Mal in Folge zum vom Berlitz-Kreuzfahrtenführer zum "besten Kreuzfahrtschiff der Welt" erklärt worden. Der Hapag-Lloyd-Riese hält sich erfolgreich auf dem ersten und auch einzigen Platz der Kategorie "Fünf-Sterne-plus" - bisher hat es kein anderes Kreuzfahrtschiff in diese Kategorie geschafft.

    Seitdem der Koloss mit den 204 Suiten 1999 das erste Mal auf Reisen ging, steigt die Punktzahl stetig an. In diesem Jahr erlangte die "MS Europa" 1853 von 2000 möglichen Punkten und damit wieder einmal zwei Punkte mehr als im Vorjahr.

    Von 285 bewerteten Schiffen ist die "MS Europa" mit Abstand das luxuriöseste Kreuzfahrtschiff, gefolgt von gerade einmal 16 "Fünf-Sterne"-Luxusdampfern. Insgesamt vier Kreuzfahrtschiffe, darunter auch die "MS-Europa", aus den zwei besten Kategorien entstammen Hamburger Reedereien.

    Die Kreuzfahrt-Saison auf der Ostsee geht jetzt in diesem Jahr zu Ende

    Bilanz nach Ende der Kreuzfahrt-Saison: mehr Seereisende in Rostock-Warnemünde als je zuvor

    Möwen auf Holzbrücken Geländer am Meer
    Möwe © hmr - www.fotolia.de

    In Rostock-Warnemünde ist die diesjährige Kreuzfahrtsaison an diesem Donnerstag mit dem Auslaufen des Passagierschiff "Marco Polo", das 176 Meter lang ist, beendet worden. Die "Marco Polo" ist nach Tallin in die Hauptstadt von Estland aufgebrochen. In der letzten Saison konnte man in Rostock-Warnemünde 177.000 Seereisende zählen, so viele waren bisher noch nie da, wie Ulrich Bauermeister, der Geschäftsführer der Rostocker Hafen-Entwicklungsgesellschaft, berichtet.

    Weiterer Zuwachs erwartet

    Aufgrund der bisherigen Anfragen und auch Buchungen wird für das Jahr 2011 sogar noch ein besserer Ergebnis erwartet. In dem beliebten Ostseehafen kamen dieses Jahr 75 Kreuzfahrtschiffe an und 132.000 Passagiere unternahmen bei ihrem Landgang auch Ausflüge bis nach Berlin. Unter anderem waren auch die Luxus-Liner von AIDA, Costa, NCL und Sea Cloud im Hafen von Rostock-Warnemünde vor Anker.

    Verschärfung der Umweltauflagen in Planung

    Im nächsten Jahr sollen, wie auch in anderen Häfen an der Ostsee, die Umweltauflagen noch mehr zum Schutz der Umwelt in der Ostsee, nach dem Willen der Helcom, verschärft werden, weil der zu hohe Gehalt an Stickstoff und Phosphaten zu einer vermehrten Algenbildung führen kann, wie wir auch in diesem Sommer registrieren konnten.

    Deshalb müssen die Schiffe ab dem Jahr 2018 neue Kläranlagen einbauen, damit sie auch ihr sogenanntes Grauwasser in die Ostsee einleiten dürfen. Für die Schiffe, die diese Klärsysteme nicht besitzen, müssen in den Häfen dementsprechende Entsorgungsmöglichkeiten geschaffen werden.

    Ab August 2011 soll es Kreuzfahrten für FKK-Liebhaber geben

    Vor allem an der Küstenregion von Kroatien wird ab August 2011 eine neue Art der Kreuzfahrt zu sehen sein. Die Gesellschaft "Ewaterways", die auch Flusskreuzfahrten organisiert, möchte ab nächsten Sommer mit einem "Nacktschiff" an den Start gehen, dieses soll insbesondere das beliebte FKK-Reiseziel Kroatien anfahren.

    Sprecher von "Ewaterways" erwarten vor allem deutsche Touristen an Bord, da sie "sehr mit Nudismus beschäftigt" seien. Das Schiff ähnelt angeblich jedem anderen Kreuzfahrt-Schiff. Außer beim Abendessen dürfen die Passagiere dort nackt herumlaufen.

    Kreuzfahrtunternehmen im Service-Test

    Das Unternehmen A-Rosa wurde zum "Besten Kreuzfahrtanbieter 2010" gewählt

    Weiß-Grünes Kreuzfahrtschiff auf blauem Wasser vor grünen Palmen
    nil 1 © Torsten Bothe - www.fotolia.de

    Auch im Jahr 2010 hat das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) 19 Anbieter von Hochsee- und Flusskreuzfahrten untersucht. Dabei fiel das Urteil beim Leistungsspektrum durchweg positiv aus. Auf hoher See überzeugten die Anbieter mit Luxus, 3-D-Kinos und Kochshows. Potentielle Flusskreuzfahrer können mit familiärer Stimmung und interessanten Ausflügen rechnen.

    Auffallende Mängel

    Der DISQ-Geschäftsführer Markus Hamer bemängelte allerdings Schwachstellen bei der telefonischen Beratung einiger Anbieter. Außerdem täten sich viele Kreuzfahrtunternehmen mit dem Internet schwer. So könne man nur bei der Hälfte der getesteten Teilnehmer online eine Reise buchen.

    Und der größte Malus sei, dass bei nur 5 Prozent der Flussfahrtschiffe behindertengerechte Kabinen vorhanden seien, obwohl die Hauptzielgruppe der Reisenden über 55 Jahre alt ist, so Hamer.

    Außerdem sollten sich potentielle Kreuzfahrer den Vertrag genau durchlesen, oft droht der halbe Buchungspreis, wenn man die Reise einen Monat vor Antritt stornieren muss.

    Der Testsieger im Bereich Flussfahrt 2010 war, wie auch schon 2009, das Unternehmen A-Rosa. "Bester Kreuzfahrtanbieter 2010" im Bereich Hochsee wurde die Norvegian Cruise Line. Und den besten Service bekam man bei TUI-Cruises. Hier war die Hotline besonders schnell und die Beratung am kompetentesten.

    Zielgruppe Kinder - Kreuzfahrten mit speziellem Kinderprogramm

    Kreuzfahrtprogramm wird zunehmend auf Kinder abgestimmt

    Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
    relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

    Kreuzfahrten sind längst nicht mehr nur Senioren vorbehalten. Die Tourismusbranche hat inzwischen auch speziell für Familien Angebote auf Schiffen gestartet. Schließlich sind die Kinder von heute die potenziellen Gäste von morgen. Dem will man mit entsprechenden Aktionen Rechnung tragen.

    Luxuriöse Angebote von Aida & Co.

    So gibt es zum Beispiel bei Aida Piratenpartys, Minidiscos oder Veranstaltungen für Kinder. Ein eigener Kinderpool macht Herumtoben möglich, ohne die etablierten Gäste zu stören. Eine eigene Kindercrew übernimmt die Aufsicht und organisiert stets neue Beschäftigungsangebote. Auf diese Weise können auch Eltern, trotz der räumlichen Nähe, einmal richtig ausspannen.

    Bei Tui Cruises gibt es neben der "Captain Sharky"-Bettwäsche natürlich auch einen Kinderclub. Lustige Piraten sind unterwegs und entern hin und wieder eines der Decks. Zudem können die Kinder den Kapitän besuchen und einmal das Schiffshorn ertönen lassen. Das schafft Verbindungen, die sich ebenfalls bei kommenden Reisebuchungen auszahlen. Die Reisefirma Disney Cruise macht den Namen zum Programm.

    Mit Donald, Mickey, Pluto und Co steht Spaß an erster Stelle. Es gibt vom Goofy-Pool bis zu Cinderella-Show alles, was die Disney-Welt hergibt. MSC setzt auf Gewohntes von Zuhause. Wii-Konsolen oder Formel-1-Simulator lassen die Kinder selbst auf hoher See die digitale Welt nicht vergessen. Es darf virtuell geboxt und Tennis gespielt werden, was die Elektronik hergibt. Ob man dazu allerdings eine teure Kreuzfahrt buchen muss, bleibt dahin gestellt.

    Auf Luxusschiffen setzt man weniger auf Kinder. "Silversea", "Seadream" oder "Seacloud", hier geht es um die betuchten Kunden, die ihre Reise ungestört verbringen wollen. Kinder sind dort auch nicht die Klientel, die man im Visier hat. Darum dürfte auf diesen Kreuzfahrten der Altersdurchschnitt deutlich höher sein.

    Komplettes Rauchverbot bald auch auf hoher See?

    Nachdem sich viele Kreuzfahrtpassagiere darüber beschwert haben, dass immer noch in den Kabinen geraucht werden darf, reagiert jetzt der erste Anbieter solchen Reisen mit radikalen Verboten. Ab Dezember dürfen auf den Schiffen der Carnival Reederei nicht mehr bzw. nur noch auf den Balkonen oder auf Deck geraucht werden.

    Bei einer aktuellen Umfrage kam nämlich heraus, dass 90 Prozent der Gäste Nichtraucher sind. Deshalb werden jetzt an Deck kleine Raucherbereiche eingerichtet, ähnlich auf deutschen Bahnhöfen.

    Damit geht der Trend weiter zu rauchfreien Schiffen, schon im vergangenen Jahr hatten die AIDA-Schiffe das Rauchen auf ihren Ozeandampfern stark eingeschränkt.

    Flusskreuzfahrten werden wahrscheinlich höher besteuert

    Seit 1984 müssen Passagiere auf Flusskreuzfahrten in Deutschland die verringerte Mehrwertsteuer von sieben Prozent zahlen. Ab 2012 könnte damit allerdings Schluss sein. Dann läuft diese Sonderregelung aus und soll nicht verlängert werden. Es soll dann der Steuersatz von 19 Prozent gelten. Für die Passagiere aber auch die Unternehmen selbst kämen Mehrkosten hinzu. Die Reedereien haben nämlich bereits ihre Kataloge für das kommende Jahr in den meisten Fällen gedruckt. Die dort angegebenen Preise fußen auf sieben Prozent Mehrwertsteuer.

    Die Tourismusbranche versucht nun, den alten Status beizubehalten. Der Vorsitzende Klaus Brähmig hat Bundeskanzlerin Angela Merkel sogar eigens einen Brief geschrieben, um das Ende der Sonderregelung zu verhindern. Hans-Joachim Hacker, SPD-Tourismusexperte, hält der Bundesregierung vor, sie erhöhe willkürlich die Mehrwertsteuer, verzichte jedoch dagegen, die vielen Ausnahmeregeln der Umsatzsteuer zu beseitigen.

    Antarktis: Urlaub auf dem Forschungsschiff

    Eisbär auf Polareis, im Hintergrund Wasser, Polarmeer
    Ours Polaire / Fonte des glaces © al1center - www.fotolia.de

    Für viele Menschen bleibt eine Reise in die Antarktis ein unerfüllter Traum. Doch wer einmal in diese Region gefahren ist, vergisst den Aufenthalt dort niemals.

    Minus 89,2 Grad, Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Stundenkilometer: In der Antarktis herrschen extreme Bedingungen. Zudem fällt so wenig Niederschlag wie in der Sahara, 50 Millimeter im Jahr. Dies liegt daran, dass kalte Luft nur sehr wenig Feuchtigkeit speichern kann.

    Wer eine Tour in die Südpolar-Region machen möchte, ist nicht auf das Flugzeug angewiesen. Abenteuerlustige können ihre Reise auch an Bord eines Forschungsschiffes absolvieren. Die "Akademik Ioffe" wurde 1989 in Finnland gebaut und bietet auf 117 Metern Länge Platz für 110 Passagiere. Sie ist ebenso wie ihr Schwesterschiff "Akademik Sergey Vavilov" in den Polargebieten unterwegs. Die Chartergebühren für Kreuzfahrten bilden die finanzielle Grundlage für hydroakustische Analysen, die Wissenschaftler an Bord durchführen.

    Wer die lange Reise wagt, wird mit vielen ungewöhnlichen Erlebnissen belohnt. Pinguine, Robben, Albatrosse, Sturmvögel - auch in der Antarktis leben zahlreiche Tierarten. So brüten auf dem Packeis und den vorgelagerten Inseln im Sommer über 100 Millionen Zugvögel.

    Im Gegensatz zum vielfältigen Leben in den Ozeanen und an den Schelfeisrändern erscheinen die wenigen eisfreien Regionen öde und leer. Hier leben keine höher entwickelten Lebewesen. Stattdessen bevölkern vor allem Mikroorganismen, Moose und Flechten sowie einige wirbellose Tiere diese Gebiete. Das größte dauerhaft landlebende Tier der Antarktis ist eine 12 Millimeter große, flügellose Zuckmückenart namens Belgica antarctica.

    In der gesamten Südpolar-Region gibt es nur zwei Blütenpflanzen: die Antarktische Schmiele (Deschampsia antarctica) und das Nelkengewächs Antarktische Perlwurz (Colobanthus quitensis).

    Doch ein Trip in die Antarktis ist etwas Besonderes. An Bord eines der Schiffe kann man sich die kalte Luft um die Ohren wehen lassen oder die majestätischen Eisberge, die vorüberschwimmen, bestaunen. Und wer das Eismeer schon einmal blau oder grün hat schimmern gesehen, wird dieses außergewöhnliche Erlebnis nie wieder in seinem Leben vergessen.

    So teuer kann eine Fahrt auf einem Kreuzschiff sein

    So teuer kann eine Luxusfahrt auf einem Kreuzschiff sein. Eine Weltreise der Superlative für gut betuchte Kunden bietet das britische Reiseunternehmen Six Star Cruises nun an. Auf einer vier-monatigen Tour rund um die Welt dürfen sich finanziell gut gestellte Gäste für umgerechnet schlappe 10.000 Euro täglich auf dem Luxusdampfer herum kutschieren lassen.

    Insgesamt kostet die Reise dann ganze 1,2 Millionen Euro. Im Reisepreis inklusive sind Transfers mit Hubschrauber, Rolls Royce und Co. Angelegt werden soll dabei unter anderem in Florida, Südafrika, Indien, Tahiti und Hongkong. Gestartet werden soll die erste dieser Luxusreisen am ersten Tag des Jahres 2013.

    Das Schiff kann bis zu 382 Gäste fassen. Ob das Schiff dann ausgebucht sein wird?

    Auf dem neuen Kreuzfahrtschiff "MS Europa 2" soll es locker und leger zugehen

    Wer ab dem Jahr 2013 auf dem Kreuzfahrtschiff "MS Europa 2" eine Reise bucht, der kann getrost den Smoking und das Abendkleid zu Hause lassen. Denn entgegen den üblichen Gegebenheiten soll es dann dort eher locker und leger zugehen, wobei es auch flexible Tischzeiten geben wird.

    Auch die feste Tischordnung soll es dann nicht mehr geben. Doch trotzdem wird das neue Schwesternschiff "MS Europa 2" wie die "MS Europa" über den nötigen Luxus verfügen. Die Kreuzfahrtschiffe gehören zu dem Hamburger Unternehmen Hapag-Lloyd, die den Auftrag für das neue Kreuzfahrtschiff an die STX Europe im französischen Saint Nazaire erteilt haben. Im Juli dieses Jahres werden die Innenbaumaßnahmen beginnen und im Frühjahr 2013 soll die Taufe stattfinden, wobei der Ort noch nicht genannt wird.

    Das neue Schiff ist 225 Meter lang, 27 Meter breit und verfügt dann über 11 Decks. Insgesamt finden 516 Passagiere Platz und 370 Crewmitglieder werden sich um die Gäste bemühen. Als Routen werden einmal für das Frühjahr und den Herbst das westliche und auch das östliche Mittelmeer geplant und im Winter soll zum Arabischen Meer und Südostasien hingehen.

    Politisches Debakel um die MS Deutschland

    Als Traumschiff ist die MS Deutschland einem Millionenpublikum bekannt geworden. Regelmäßig werden hier Romanzen und Intrigen gesponnen - und das in einem traumhaften Ambiente, häufig an exotischen Destinationen. Dabei ist das Schiff nicht nur als filmische Berühmtheit eine echte Rarität. Nein, ganz nebenbei handelt es sich hierbei auch noch um "das letzte seegängige Kreuzfahrtschiff unter deutscher Flagge", wie Karl-Heinz Biesold vom Gewerkschaftsbund Verdi erklärt.

    Das könnte jedoch bald ein Ende haben, wie die Reederei Deilmann erklärt. Als Grund hierfür werden Kürzungen aus Berlin genannt, die zu drastischen Umstrukturierungen zwingen. So muss das fehlende Geld an anderer Stelle eingespart werden - zum Beispiel, indem die MS Deutschland künftig nicht mehr unter deutscher, sondern unter maltesischer Flagge fahre.

    Damit verbunden wären deutlich niedrige Löhne für die Besatzung, aber auch die Umgehung der in Deutschland geltenden Tarifverträge. Sowohl von Seiten der Gewerkschaften wie auch von Seiten der Politik hagelt es öffentliche Kritik - die Reederei aber beruft sich auf die wirtschaftliche Notwendigkeit und betont, dass ihr angesichts der politischen Veränderungen für die Schiffsfahrt in Deutschland keine andere Wahl bleibe.

    Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen immer wichtiger

    Seit dem Untergang der "Costa Concordia" fährt die Angst auf Kreuzfahrtschiffen immer mit. Galten Rettungswesten und -boote in den vergangenen Jahren eher als originelle Fotomotive, legen seit der Havarie des Luxusdampfers mehr Passagiere Wert auf die Sicherheit an Bord als früher. Die Urlauber seien mittlerweile sehr aufmerksam bei der Sache, erklärte die Sprecherin einer großen deutschen Reederei.

    Trotz aller Befürchtungen vor einem Unfall auf hoher See zählen Kreuzfahrtschiffe immer noch zu den sichersten Verkehrsmitteln. So starben nach Angaben des Deutschen Reiseverbandes (DRV) zwischen 2005 und 2010 lediglich 16 Menschen an Bord eines Luxusliners, obwohl rund 100 Millionen Personen als Kreuzfahrtpassagiere Urlaub machten.

    Künftig wollen die Reedereien noch besser für Notfallsituationen gerüstet sein. So soll es an Bord mehr Rettungswesten als Passagiere geben und die Ausbildung der Besatzung verbessert werden. Eine Vorschrift soll zudem den Zugang zur Brücke für Passagiere beschränken. Unternehmen wollen die Suche nach geeigneteren Materialien für den Schiffsbau intensivieren.

    Doch im Zweifelsfall helfen nur solche Regelungen, die die Besatzung auch kennt. Daher wird an deutschen Seemannsschulen bereits seit mehr als zehn Jahren "Bridgeteambuilding" unterrichtet. Dies soll verhindern, dass eine einzige Person an Bord ein Schiff in die Katastrophe führen kann.

    Die Maßnahmen zeigen bereits Wirkung. So gab der deutsche Marktführer Aida Cruises bekannt, dass es im ersten Quartal 2012 bei den Passagierzahlen einen Anstieg um elf Prozent gegeben habe. Selbst die "Costa"-Reederei, zu der das Unglücksschiff gehörte, freut sich wieder über mehr Gäste als noch im Vorjahr.

    ADAC hat Kreuzfahrtschiffe auf Sicherheitsmängel getestet

    Nachdem am 13. Januar 2012 das Kreuzfahrtschiff "Costa Condordia" im Mittelmeer vor der italienischen Insel Giglio einen Felsen gerammt hatte und daraufhin sank, wobei 32 Menschen ertranken, hat der ADAC jetzt zehn Kreuzfahrtschiffe auf ihre Sicherheit überprüft. Dabei wurden alle Schiffe bezüglich der Sicherheit als "sehr gut" oder "gut" bewertet, einzige Mängel sahen die Tester teilweise beim Management für die Sicherheit.

    So wurden die nötigen Rettungsübungen auf vier Schiffen nicht genügend geübt, beziehungsweise nicht alle Passagiere nahmen daran teil. Auch blieben die Rettungsinseln und Rettungswesten bei der Übung einfach unter Verschluss. Bei der Hälfte der getesteten Schiffe, bemängelten die Prüfer, dass es dort Ausnahmegenehmigungen gab, die erlaubten, dass auf offener See wasserdichte Türen, die sich unterhalb der Wasserlinie befinden, für einen einfacheren Ablauf nicht immer geschlossen waren. So könnten dadurch, wenn das Schiff Leck schlägt, große Probleme auftreten, wenn das einströmende Wasser sich unkontrolliert im Schiffsrumpf ausbreiten kann.

    Aber ansonsten konnten die Tester den einzelnen Reedereien gute Zeugnisse ausstellen. Leider gab es bei der Kontrolle eines der Schiffe, die "Costa Serena", die zur Costa-Gruppe gehört, ein Missverständnis, so dass den Testern der Zugang verwehrt wurde. Aber bei dem Schwesternschiff, der "Costa Fascinosa", vergaben die Tester bei den zu prüfenden Punkten durchweg die Noten "gut" bis "sehr gut".

    Die Reederei hat nun dem ADAC die Möglichkeit angeboten auch die "Costa Serena" noch zu testen. Bei den Überprüfungen der Kreuzfahrtschiffe hatte der ADAC als Passagiere getarnte Experten, die zum Teil das Kapitänspatent besaßen, an Bord "geschmuggelt", die sich aber nach ein paar Tagen dem Kapitän und seiner Mannschaft zu erkennen gaben, so dass sie auch in die Bereiche hinein kamen, wo Passagiere keinen Zutritt haben.

    Luxusliner Europa 2 steht kurz vor der Taufe

    Europa 2 verspricht noch mehr Luxus als ihr Schwesternschiff

    Großes Kreuzfahrtschiff fährt bei Dämmerung in einen Hafen ein
    Kreuzfahrtschiff © Marco2811 - www.fotolia.de

    In Hamburg ist es bald wieder so weit. Ein neuer Luxusliner der Reederei Hapag-Lloyd geht an den Start. Diesmal handelt es sich um die "Europa 2".

    Da die Hansestadt nächstes Jahr Geburtstag feiert, ist die Taufe ein gegebener Anlass. Die Taufe ist für den 10. Mai 2013 geplant. An diesem Tag wird der Luxusliner offiziell seinen Namen "Europa 2" erhalten.

    Die "Europa 1" wird derzeit als das beste Kreuzfahrtschiff der Welt bezeichnet. Insgesamt hat das Schiff "Fünf-Sterne-Plus". Passagiere durften sich bereits auf der ersten "Europa" verwöhnen lassen.

    Luxus der Europa 2

    Das neue Schwesternschiff wird ähnlichen Standard bieten, wenn nicht noch mehr Luxus und Glamour - der auf einem Kreuzfahrtschiff sowieso immer groß geschrieben wird.

    Eines ist jetzt schon fix: Bei der Taufe gibt es ein tolles Feuerwerk. Einzig ein Taufpate wurde noch nicht gefunden. Bis zum geplanten Datum wird sich garantiert jemand finden lassen. Am Tag vor der Taufe finden in Hamburg, besser gesagt in Cruise Center Hafencity der 824. Hafengeburtstag statt. Rund 516 Passagiere werden daran teilnehmen.

    Fertig ist der Luxusliner noch nicht. Zurzeit wird dieser in Saint-Nazaire noch gebaut. Der Grundbau ist seit Februar fertig und seit Juli kümmert man sich um den Innenausbau. Das Schiff ist 225 Meter lang und 27 Meter breit. Auf 11 Decks können Passagiere in Zukunft ihren Urlaub auf See genießen.

    Die erste Fahrt findet zwischen dem 11. und dem 25. Mai 2013 statt. Es geht von Amsterdam nach Lissabon.

    Kreuzfahrten beliebt wie nie zuvor

    Kreuzfahrten werden immer beliebter und im letzten Jahr haben mehr als 20 Millionen Menschen einen solchen Urlaub gebucht, was gegenüber dem Jahr zuvor ein Anstieg um zehn Prozent bedeutet. Im Jahr 2010 waren es 18,7 Millionen Passagiere, wobei die größten Märkte Nordamerika mit 11,5 Millionen Passagieren und Europa mit 6,2 Millionen waren.

    In diesem Jahr hatten die Buchungsanfragen zu Jahresbeginn etwas nachgelassen, doch anschließend stiegen die Buchungen stark an, so dass auch in diesem Jahr mit einem weiteren Anstieg der Passagierzahlen zu rechnen ist. Auch bei den Deutschen werden Kreuzfahrten immer beliebter, so liegt die Zahl der deutschen Passagiere bei 1,4 Millionen. Ein Jahr zuvor waren es 1,2 Millionen, was ein Zuwachs von 14 Prozent bedeutet.

    Den größten Anstieg im Jahr 2011 mit 30 Prozent konnte Australien melden, wo mittlerweile erstmals mehr als eine halbe Million Passagiere gezählt wurden.

    Kreuzfahrt einmal anders: Mit dem Schiff nach Alaska

    Kreuzfahrten stehen in Deutschland hoch im Kurs. Eine Route, die in den USA längst zu den beliebtesten Strecken gehört aber bei uns gerade erst entdeckt wird, ist die Tour entlang der kanadischen Westküste von Vancouver nach Alaska.

    Riesige Wälder ziehen sich an der Küste entlang, während Buckelwale und Delfine den Weg des Schiffes kreuzen und von den Passagieren mit bloßem Auge beobachtet werden können. Malerische Fjordlandschaften führen tief in die Wildnis, in denen nur selten Spuren menschlicher Behausungen zu finden sind.

    Stattdessen kreisen majestätische Weißkopfseeadler - das Symboltier der USA - am tiefblauen Himmel und zwischen den Bäumen zeigt sich vielleicht sogar einmal ein Bär. Abends bieten spektakuläre Sonnenuntergänge vor nebelverhangenen Bergen bessere Unterhaltung als jede Show im Schiffstheater.

    Manchmal bietet sich glücklichen Passagieren noch ein weiteres Spektakel: Immer wieder brechen hausgroße Stücke von den mächtigen Gletschern ab und treiben als Eisblöcke ins offene Meer hinaus, umspielt von den Buckelwalen, die die Schiffe manchmal über hunderte Kilometer begleiten.

    Die Kreuzfahrten finden nur in den Sommermonaten statt und dauern von Vancouver bis Anchorage 7 Tagen. Von dort geht es mit dem Flugzeug auf die Heimreise.

    Kreuzfahrtschiffe können demnächst im Hafen von Hamburg mit Landstrom versorgt werden

    Weiß-Grünes Kreuzfahrtschiff auf blauem Wasser vor grünen Palmen
    nil 1 © Torsten Bothe - www.fotolia.de

    Wenn die großen Kreuzfahrtschiffe die Häfen anlaufen, so müssen die Schiffsmotoren wegen der laufenden Stromversorgung weiterlaufen, die aber enorme Abgase erzeugen. Jetzt hat der Senat in Hamburg beschlossen, dass im Hamburger Hafen ab dem Jahr 2015 eine herkömmliche Stromversorgung für die Kreuzfahrtschiffe möglich sein soll.

    Dafür wird eine spezielle Anlage benötigt und für knapp 14,4 Millionen Euro gebaut. Die Kosten dafür werden einmal von der Stadt Hamburg und auch aus Fördermitteln des Bundes und der Europäischen Union bezahlt. Doch auch die Reedereien müssen ihre Schiffe umrüsten, denn der normale Landstrom muss für den Betrieb in den Schiffen umgewandelt werden, aber beim Aufenthalt in dem Hafen können auch die Schiffsmotoren weitestgehend abgeschaltet werden.

    Die neue Anlage soll Strom in verschiedenen Strom-Spannungen erzeugen, so dass auch kleinere Schiffe den Landstrom nutzen könnten. In den letzten Jahren legten in Hamburg immer mehr Kreuzfahrtschiffe an und man rechnet für dieses Jahr mit einer halben Million Passagiere, die Hamburg besuchen werden.

    Legendärer Ozeankreuzer "Queen Elizabeth" – Stapellauf vor 75 Jahren

    Kleine, brechende Wellen im Meer
    Aufgewühltes Meer © Frank Optendrenk - paradisi.de

    Kreuzfahrten erleben einen Boom. Die Reedereien übertreffen sich beim Bau gigantischer Schiffe. Wer Seereisen zu schätzen weiß, erinnert sich aber auch gern an Passagierdampfer wie die "Queen Elizabeth".

    Am 27. September jährt sich der Stapellauf des legendären Ozeankreuzers zum fünfundsiebzigsten Mal. Als die "Lizzie" 1938 fertiggestellt wurde, war sie das größte und edelste Passagierdampfschiff der Welt. Im Zweiten Weltkrieg diente sie jedoch zunächst als Truppentransporter. Erst ab März 1940 lief die schwimmende Königin mit ihren markanten roten Schornsteinen zu regulären Atlantiküberquerungen aus.

    Maximal 2.283 Passagiere fanden in den Kabinen Platz, betreut von eifrigem Personal, das auf Wunsch auch die Kleidung für das abendliche Dinner bereitlegte. Im Dienst der Reederei Cunard machte das Schiff insgesamt 908 Touren über den Atlantik – bis Flugzeuge den Ozeandampfern den Rang abliefen.

    Gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester, der "Queen Mary" wurde die "Queen Elizabeth" 1969 in Ruhestand geschickt. Ein chinesischer Tycoon kaufte das Schiff, um es in eine schwimmende Universität zu verwandeln.

    Im Hafen von Hongkong geriet der Ozeanriese jedoch in Brand. Jahrelang lag das ehemals stolze Schiff als Wrack im Hafen, wo es 1974 als Kulisse für den James-Bond- Film "Der Mann mit dem goldenen Colt" diente. 1975 folgte das unglamouröse Ende in der Schrottpresse.

    Reederei Royal Caribbean lässt in Frankreich das größte Kreuzfahrschiff bauen

    Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
    relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

    Die Reederei Royal Caribbean International, die eine Tochtergesellschaft des US-amerikanisch-norwegischen Unternehmens Royal Caribbean Cruises Ltd. ist, lässt jetzt in der französischen Werft STX in Saint-Nazaire ein neues Kreuzfahrtschiff bauen, das das bisherige größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die "Allure of the seas", noch übertrumpfen wird.

    Noch ist "Allure of the seas" das größte Kreuzfahrschiff der Welt

    Die "Allure of the seas" wurde vor knapp drei Jahren in Dienst gestellt und hat wie das Schwesternschiff "Oasis of the Seas" ebenfalls 225.282 BRZ, doch durch einige Bauvarianten wird sie zurzeit als größtes Kreuzfahrschiff der Welt bezeichnet. Auch diese beiden Schiffe gehören zur Reederei Royal Caribbean.

    Kreuzfahrt auf 362 Metern Länge und 66 Metern Breite

    Das neue Schiff, das bislang nur "Oasis 3" genannt wird, wird 227.000 BRZ haben, aber ansonsten den Vorgängern gleichen, das heißt ebenfalls über 16 Decks verfügen. Die "Allure of the seas" hat eine Länge von 362 Metern und ist 66 Meter breit. Die Zahl der Besatzung liegt bei 2.165 und maximal finden 5.400 Passagiere dort Platz in den 2.700 Kabinen.

    Deutsche Meyer Werft in Papenburg baut zwei Schiffe der "Quantum-Klasse"

    Aber auch die deutsche Meyer Werft in Papenburg hat von der Reederei zwei Aufträge zum Bau der neuen "Quantum-Klasse" erhalten, so soll in einem Jahr die Taufe der "Quantum of the Seas" stattfinden und im Frühjahr 2015 auch das Schwesternschiff "Anthem of the Seas" fertig sein. Diese Schiffe haben 167.800 BRZ, bei einer Länge von 348 Metern und einer Breite von 41 Metern und bieten Platz für 4.180 Passagiere.

    Queen Mary 2 zwar bekannt, aber viel kleiner

    Übrigens die bekannte "Queen Mary 2" hat "nur" 148.528 BRZ und ist 345 Meter lang und 41,15 Meter breit.

    Neues Schiff für die AIDA-Flotte: Die Prima kreuzt bald durch die Nordsee

    Großes weißes Kreuzfahrtschiff liegt im Hafen
    Luxury Cruise Ship in Port © NAN - www.fotolia.de

    Auch AIDA ist dem Trend zu immer größeren Kreuzfahrtschiffen gefolgt: Die Reederei aus Rostock stellte nun mit der "Aida Prima" das erste Schiff einer neuen Generation vor, das derzeit in Japan gebaut wird und am 22.März 2014 zu seiner 86-tägigen Jungfernfahrt von Yokohama nach Hamburg aufbrechen wird. Anschließend soll die Prima in Hamburg stationiert werden und jede Woche eine Rundfahrt durch die Nordsee unternehmen.

    Das Schiff als Hauptattraktion

    Die angelaufenen Häfen sind jedoch nur noch zweitrangig. Aida verfolgt ebenfalls das Konzept "das Schiff ist das Ziel" und bietet zahlreiche neue Attraktionen auf dem Schiff: "Activity Decks" mit Wasserrutschen und Klettergarten, ein Beach Club mit Palmen, auch wenn draußen trübes mitteleuropäisches Wetter herrscht, eine Shopping Plaza und natürlich eine umfangreiche Wellnesslandschaft. In den Restaurants wird vermehrt auf reservierte Tische und Bedienung statt auf Büffets gesetzt.

    Auch die Kabinen sollen bei der Prima größer sein, als auf den bisherigen Schiffen. Wer das nötige Kleingeld mitbringt, kann beispielsweise eine der 36 Patio-Kabinen buchen, die ein eigenes Sonnendeck mit privater Wasserlandschaft haben, oder zumindest eine der Lamai-Kabinen mit Wintergarten und zwölf Quadratmeter großer Veranda. Insgesamt soll die Aida Prima 3300 Passagieren Platz bieten und hat eine Länge von 300 Metern.

    Neue Kreuzfahrtschiffe mit spektakulären Attraktionen - gläserner Skywalk und Aussichtskugeln

    Großes weißes Kreuzfahrtschiff liegt im Hafen, junge Frau in Sommerkleid geht shoppen
    Cruise ship travel going shopping in port on travel cruise vacation at sea © Maridav - www.fotolia.de

    Kreuzfahrtschiffe transportieren ihre Passagiere nicht nur von Hafen zu Hafen. Die Reisenden finden an Bord immer mehr Attraktionen, die einen Landgang fast nebensächlich machen. 2014 gehen fünf Schiffe mit besonders spektakulärer Ausstattung auf Jungfernfahrt.

    "Mein Schiff 3" mit besonderem Ausblick

    Die Hamburger Reederei Tui Cruises setzt mit der "Mein Schiff 3" auf anspruchsvolle Gäste mit Sinn für Musik und Ästhetik. An Bord des 2500 Passagiere fassenden Schiffes befindet sich ein Konzertsaal für 1000 Personen. Am Heck bietet ein 170 Quadratmeter große, diamantförmige Glasfassade Ausblick auf das Meer. Sportler können im 25 Meter langen Pool ihre Bahnen ziehen.

    Gläsener Spazierweg der "Regal Princess"

    Damit die Passagiere sich exklusiv die Beine vertreten können, verfügt die neue "Regal Princess" über einen gläsernen Spazierweg, der in rund 40 Metern Höhe über die Bordwand ragt. Die italienische "Costa Diadema" setzt hingegen auf eine riesige Auswahl an Restaurants und eine elegante Shopping-Meile.

    Der Luxusliner "Norwegian Getaway"

    In der emsländischen Meyer-Werft entsteht mit der "Norwegian Getaway" außerdem ein neuer Luxusliner der Riesenklasse. An Bord des Schiffes haben über 4.000 Gäste Platz, das Design orientiert sich konsequent am Motto "Miami", inklusive eines riesigen Wasserparks und fünfzehn Meter langem Klettersteg über dem offenen Meer.

    "Quantum of the Seas"

    Am spektakulärsten ist jedoch die 348 Meter lange "Quantum of the Seas" mit Aussichtskugel am Greifarm, Autoscooter, Rollerskating-Bahn und Ripcording-Anlage.

    Statt Inselpanorama nur Meerblick - Routenänderung bei Kreuzfahrt ist kein Reisemangel

    Richter Hammer auf Gesetzesbuch
    Gavel and law book isolated on white background. Shallow DOF © Rafa Irusta - www.fotolia.de

    Weicht eine Kreuzfahrt von der festgelegten Reiseroute ab, kann dies ein Reisemangel sein. An "Seetagen" kann der Kapitän sein Schiff allerdings frei navigieren, Passagiere haben keinen Anspruch auf ein bestimmtes Panorama.

    Das Amtsgericht München hat damit die Klage eines Ehepaares abgewiesen, das auf seiner Nordland-Tour unbedingt den Ausblick auf Spitzbergen genießen wollte. Vor der Reise hatten die Eheleute intensiv den Katalog studiert und aus einer kleinen Zeichnung abgelesen, zu welcher Tageszeit ihr Schiff in Sichtweite von Spitzbergen sein könnte. Um einen optimalen Blick auf die Inselgruppe zu haben, buchten sie extra eine Außenkabine auf der Backbordseite, Gesamtpreis 7.000 Euro. Doch dann änderte der Kapitän den Kurs.

    Vor Gericht forderten die Urlauber deshalb 1.200 Euro vom Veranstalter zurück - zu Unrecht, wie die Richterin befand. Zwar habe das Schiff nicht die skizzierte Route genommen, der Ausblick auf Spitzbergen sei jedoch nicht Inhalt des Reisevertrages gewesen. Vielmehr habe es sich um einen "Seetag" gehandelt, und an diesen könne der Kapitän die Route nach eigenem Ermessen planen.

    Hurtigruten im Winter: Mit dem Postschiff zum Tanz der Nordlichter

    Grünes Polarlicht über Winterlandschaft in Spitzbergen, Norwegen
    Unusual Arctic winter landscape - Spitsbergen, Svalbard © Incredible Arctic - www.fotolia.de

    Das Nordlicht ist eines der faszinierendsten Naturschauspiele. Wer die tanzenden Lichter am Himmel sehen möchte, hat bei einer Winterreise mit dem Postschiff ausreichend Gelegenheit dazu. Von Kirkenes geht es entlang der norwegischen Küste bis zum Nordkap – sobald die flirrenden Polarlichter sich zeigen, ruft der Kapitän die Passagiere an Deck.

    Das Publikum an Bord der Hurtigruten ist international. Selbst aus Japan reisen Gruppen an, um das wirbelnde Farbspiel mit der Kamera zu jagen. Wenn wieder einmal ein besonders spektakuläres Lichterflattern zu sehen ist, stürmen die Passagiere sogar zwischen den Gängen des noblen Abendmenüs zu den Aussichtsplattformen.

    Wer das Nordkap erkunden möchte, kann die Lichterjagd unterbrechen, und sich von Honningsvåg mit Schneepflug und Minibus zum weltberühmten Schieferplateau bringen lassen. Das Postschiff wartet so lange – während die Passagiere sich für sie nächsten mint- und türkisfarbenen Lichtwirbel rüsten.

    Die Bewohner von Kirkenes dagegen, die für ihren Logenplatz nicht einmal etwas bezahlen müssen, sehnen sich nach einer anderen Lichterscheinung. Am 16. Januar endet die Polarnacht, nach sieben dunklen Wochen lässt sich dann endlich wieder die Sonne am Horizont blicken.

    Beste Aussichten für Schiffs-Spotter: 2014 bieten die Kreuzfahrtflotten jede Menge maritime Motive

    Weiß-Grünes Kreuzfahrtschiff auf blauem Wasser vor grünen Palmen
    nil 1 © Torsten Bothe - www.fotolia.de

    Kreuzfahrtschiffe üben eine große Faszination aus – nicht nur an Bord. Mittlerweile hat sich in Deutschland eine ganze Fangemeinde von Schiffs-Spottern entwickelt, die den Ozeanriesen mit Fernglas und Kamera auf den stählernen Leib rücken. Das Jahr 2014 bietet für sie einige maritime Highlights.

    "Queen Elizabeth"

    Bereits Mitte Januar haben Kreuzfahrt-Fans Gelegenheit in Hamburg die "Queen Elizabeth" bei ihrer Einfahrt in den Hafen zu beobachten. Von da an geht es in der Hansestadt sowie den Anlaufhäfen Kiel und Rostock Schlag auf Schlag. Hafengeburtstage, Schiffstaufen und die Kieler Woche bieten drumherum zusätzlich spannende Unterhaltungsprogramme.

    Cruise Days in Hamburg

    In Hamburg laufen 2014 mehr als 190 schwimmende Hotels ein, zum Hafengeburtstag vom 9. bis 11. Mai werden gleich 12 Luxusschiffe erwartet. Anfang August kommen sieben weitere Kreuzfahrer zu den Cruise Days. Zwischendrin können Schiffsspotter bei der Taufe der "Mein Schiff 3" dabei sein.

    Kiel will seine Kreuzfahrtanläufe von derzeit 124 auf 150 erhöhen. Zur Kieler Woche wechseln sich mehr als zwölf Kreuzfahrtschiffe an den Liegeplätzen ab. Übertroffen werden die Zahlen noch von Rostock: 178 Schiffseinläufe werden erwartet. Allein die ortsansässige Aida-Reederei begrüßt zwei ihrer Schiffe 39 Mal im heimischen Hafen. Vom 6. bis 10 August geben sich zehn Kreuzfahrtschiffe ein Stelldichein.

    Kreuzfahrt in die Antarktis – Expedition zu Pinguinen und eisigen Giganten

    Felsen unter blauem Himmel in der Antarktis
    A rock in Antarctica © serge_t - www.fotolia.de

    Eine Reise in die Antarktis ist immer noch ein Abenteuer. Auch wenn an Bord der Schiffe komfortable Kreuzfahrt-Atmosphäre herrscht, gleichen die Landgänge einer Expedition: Wetter und Tierwelt haben das Kommando.

    Von Argentinien durch die Drake-Passage in die Antarktis

    Startpunkt für Fahrten in das Polareis ist Ushuaia in Argentinien. Von der südlichsten Stadt der Welt geht es durch die legendäre Drake-Passage zur Nordspitze der antarktischen Halbinsel. Mit 1.200 Kilometern Länge bildet sie den nördlichsten Teil der Antarktis – schon von weitem kündigt sich das Festland durch treibende Eisschollen an.

    Schiffe wie die MS Fram sind extra für Fahrten im Polarmeer konstruiert. Wenn gigantische Eisberge den Weg kreuzen, macht sich unter den Passagieren an Deck dennoch Respekt breit.

    Half Moon Insel und Paradiese Bay

    Besonders beliebte Ziele für Landgänge sind die Half Moon Insel und die Paradiese Bay mit ihren riesigen Pinguinkolonien. Zu Fuß geht es durch dösende Robben und neugierige Pinguine an Land.

    Deception Island

    Einen Eindruck von den mächtigen Naturgewalten, die die Antarktis geformt haben, bekommen Reisende auf Deception Island. Das hufeisenförmige Eiland ist vulkanischen Ursprungs – und das Schiff gleitet durch eine schmale Durchfahrt mitten in die wassergefüllte Caldera.

    Lemaire Channel

    Der südlichste Punkt der Antarktis-Kreuzfahrt liegt auf 65° 04' im Lemaire Channel. Zu beiden Seiten der Wasserstraße ragen Gletscher und Felswände in die Höhe. Im antarktischen Sommer wäre eine Passage für Eisbrecher zwar möglich, aber selbst polartaugliche Schiffe wie die MS Fram drehen ehrfurchtsvoll um.

    Kykladen-Kreuzfahrt auf der "Galileo" – unter Segeln kommt man sich näher

    Stadtaussicht aufs Meer von Insel Santorin, Griechenland
    griechenland impressionen - insel santorin © Jörg Jahn - www.fotolia.de

    Inseln wie Santorin und Mykonos werden von fast allen Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Auf der "Galileo" von Variety Cruises kommen Griechenland-Fans jedoch weiter. Mit nur 48 Metern Länge kann der Motorsegler auch in kleineren Häfen ankern. Nicht mal 50 Passagiere finden in den Kabinen Platz – auf den einwöchigen Törns durch die Kykladen kommen sie sich näher.

    Mit dem Segelschiff die Jewels of the Cyclades erkunden

    Wenn der Wind es erlaubt, zieht die Besatzung jeden Tag die Segel auf. Zumindest stundenweise sollen die Gäste das typische Windjammer-Feeling haben. Ohne Motor käme die Galileo jedoch zu langsam voran, um ihr anspruchsvolles Programm zu absolvieren. Von April bis Oktober kreuzt das Segelschiff zwischen den "Jewels of the Cyclades".

    Starthafen ist Athen, die bekanntesten Ziele sind Mykonos, Santorin und Paros. Als größtes Erlebnis nennen die Passagiere jedoch meist den Besuch auf Folegandros: die Aussicht von der hochgelegenen Kirche Panagia kann mit dem Panorama-Blick auf Santorin absolut mithalten – ganz ohne Gedrängel und Geschiebe von Touristenmassen.

    Vorteile durch das Reisen auf der Galileo

    Weiterer Vorteil gegenüber den großen Kreuzfahrtschiffen: wenn das Wetter es erlaubt, kann die Galileo überall einen Schwimm-Stopp einlegen. Oder der Kapitän und seine Offiziere treten in Badehosen zum Beachvolleyball-Turnier an.

    Buchungen für Seereisen legen erneut zu – Deutschland wird zur Nation der Kreuzfahrer

    Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
    relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

    Eine Seefahrt, die ist lustig – und beliebt. 2013 verzeichneten die Reedereien in Deutschland einen Gästezuwachs von 9,2 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet der Deutsche Reiseverband (DRV) mit weiter steigenden Buchungen. Der Umsatz knickte allerdings leicht ein. Ursache sind die gesunkenen Tagespreise für Kreuzfahrten.

    Am schönsten finden es die Kreuzfahrer im Mittelmeer. Rang zwei belegt der Norden: von Ostsee-Kreuzfahrten bis zu Trips ins Eismeer bei Grönland und Spitzbergen. Allein bei der Rostocker Reederei Aida Cruises haben knapp 764.000 Passagiere gebucht.

    Vorteil: viele Fahrten starten in Hamburg oder Warnemünde, so dass Gäste bequem mit der Bahn oder dem eigenen PKW anreisen können.

    Flusskreuzfahrten nehmen ab

    Die Anbieter von Flusskreuzfahrten haben dagegen zu kämpfen. Die Zahl der Passagiere sank um 6,9 Prozent – vor allem in politisch schwierigen Regionen wie Ägypten.

    Rechnet man allein die deutschen Zahlen hoch, ergibt sich ein leichtes Plus von 2,4 Prozent. Dennoch haben mit TUI und Viking zwei große Veranstalter ihren Rückzug aus dem Geschäft angekündigt.

    Erotik mit Wellengang: Swinger-Schiff auf dem Bodensee erregt die Gemüter

    Rückansicht: drei blonde nackte Frauen liegen am Strand mit Sand am Hintern
    Sommerfeeling © SAWImedia S.Willnow - www.fotolia.de

    Vor 600 Jahren rief Papst Johannes XXIII. in Konstanz zum Konzil über die unchristliche Freizügigkeit der Schwaben. Die tief dekolletierte Statue der "Imperia" erinnert an diese ausschweifende Vergangenheit der Stadt.

    Nun erregt das unverschämte Treiben auf dem Wasser die Gemüter. Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) haben eine ihrer Fähren für eine Swingertour vermietet und damit die Debatte über sexuelle Toleranz neu entfacht.

    Der Startschuss für die Vergnügungsfahrt auf der "MS Schwaben" soll erst im Sommer sein – so wie schon in den Jahren zuvor – doch plötzlich nehmen die Konstanzer Bürger Anstoß am Sex über den Wellen. Verbieten lässt sich die Veranstaltung jedoch nicht.

    BSB nicht entschlossen von der Touristen-Attraktion Abstand zu nehmen

    CDU-Kommunalpolitiker forderten deshalb, zumindest den Mietvertrag für die Fähre aufzuheben – immerhin handelt es sich bei den Bodensee-Schiffsbetrieben um eine Tochtergesellschaft der Konstanzer Stadtwerke. Dazu war die BSB aber nicht bereit.

    Augenzwinkernd bemerkte deren Sprecherin, dass die Swingerfahrten mittlerweile eine touristische Attraktion seien. Wenn die Teilnehmer in Hot Pants, Lack und Leder an Bord gingen, fänden sich zahlreiche Schaulustige ein.

    In diesem Jahr wird das Swinger-Event daher wie geplant stattfinden – mit schwimmenden Dancefloors, Tanzstangen und der wohl einzigen Dildo-Ausstellung auf See.

    Traumreise auf "Aida Prima": Jungfernfahrt findet ein halbes Jahr später statt

    Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
    relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

    Im März 2015 sollte die „Aida Prima“ zur Jungfernfahrt auslaufen. Nun wird die japanische Werft Mitsubishi Heavy Industries die Planung nicht einhalten können. Als neuer Zeitpunkt wird Herbst anberaumt. Nachdem klar wurde, dass es nicht möglich war, das Schiff zum vereinbarten Termin fertigzustellen, hat die Werft um Aufschub nachgesucht.

    Jungfernfahrt der Aida Prima

    Die „Aida Prima“ wird mit einer Größe von 124.500 BRZ zum Prototyp einer brandaktuellen neuen Schiffsklasse, die sich Hyperion nennt. Die Jungfernfahrt soll in zwei Teilen erfolgen, und zwar vom 1. Oktober bis zum 20. November 2015, wo sie beginnend in Japan nach Dubai fahren wird und dann vom 18. März bis zum 25. April 2016, wo sie dann von Dubai bis nach Hamburg unterwegs sein wird. Der Saisonstart für siebentägige Metropolreisen, die in Hamburg beginnen und enden werden, ist für den 30. April geplant.

    Gäste der Jungfernfahrt können kostenfrei auf die beiden neu angesetzten Teilstrecken umbuchen. Selbstverständlich können sie jedoch auch eine andere Reise des Unternehmens wählen. In diesem Fall winkt auch noch ein Rabatt von 25 Prozent, wobei es völlig egal ist, wie lange die geplante Reise dauert.

    "Mein Schiff 3" – Probefahrt mit dem umweltverträglichsten Kreuzfahrtschiff der Welt

    Weiß-Grünes Kreuzfahrtschiff auf blauem Wasser vor grünen Palmen
    nil 1 © Torsten Bothe - www.fotolia.de

    Das neuste Flottenmitlied Mein Schiff 3 der Hamburger Reederei TUI Cruises ist zu seiner ersten Probefahrt mit Passagieren an Bord gestartet und verließ laut tutend den Hamburger Hafen Richtung Nordsee. Aus den Schornsteinen stieg weißer Dampf auf. Der Chef von TUI Cruises, Richard Vogel, ist stolz, schließlich soll Mein Schiff 3 das umweltverträglichste Kreuzfahrtschiff der Welt sein.

    Hightech und nordisches Design

    Mein Schiff 3 wurde nach fortschrittlichsten Umwelttechnologien gebaut. Pro Person ist der Energieverbrauch um 30 Prozent niedriger als beim Kollegen Mein Schiff 1. Der 295 Meter lange Kreuzfahrtriese bietet Platz für 2.500 Passagiere und brilliert mit lauter Neuheiten.

    Der Mix aus Hightech und nordischem Design verleiht dem Schiff sein einzigartiges Flair. Die Farben werden hauptsächlich von Silber, Blau und Cremetönen dominiert. Eine Vielfalt an Spa-Angeboten, exzellenter Küche, Bars und Lounges sowie ein niveauvolles Entertainment-Programm bietet Gästen relaxte Momente und jede Menge Abwechslung. Ob Kammerkonzert, Theater oder Meeresmuseum – das aus der finnischen STX-Werft stammende Schiff punktet mit einer ganzen Palette kultureller Highlights.

    Schwefelwaschanlage macht Rauch weniger schädlich

    Der Kreuzfahrtriese Mein Schiff 3 ist über ein Drittel größer als die Aida Cruises und transportiert 200 Passagiere weniger. Die Restaurant-Decks verfügen über besonders hohe Decken, die die Räume optisch vergrößern. Auf Deck 14 befindet sich eine Schwefelwaschanlage mit einem Entschwefelungs-Stickoxidkatalysator-System.

    Die Anlage wäscht 99 Prozent Schwefeloxide und 75 Prozent Stickoxide aus. Durch diese innovative Komplettlösung wird der Rauch weniger schädlich. Der entstehende Schlamm wird nach jeder Fahrt an Land entsorgt. Die Schwefelanlage erfüllt höchste Umweltauflagen, die erst für 2016 gelten. Die Crew von Mein Schiff 3 freut sich auf viele Gäste auf dem wohl umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiff der Erde. Am 12. Juni 2014 tauft Schlagerikone Helene Fischer den Meeresgiganten in der Hamburger Hafencity.

    Königin im Hafen – Hamburg feiert die "Queen Mary 2"

    An Schiffen mangelt es dem Hamburger Hafen nicht. Auch Kreuzfahrtriesen legen fast täglich an. Wenn die Queen Mary 2 einläuft, übermannt die Hamburger jedoch immer wieder maritime Sehnsucht: der elegante Oceanliner genießt in der Hansestadt Kultstatus und hat den Boom für Kreuzfahrten gefördert.

    Als die Queen Mary 2 im Juli 2004 das erste Mal die Elbe hinauffuhr, säumten 250.000 Schaulustige das Ufer. Trotz nachtschlafener Zeit sammelten sich beim zweiten Einlauf sogar 500.000 Menschen, um das weltgrößte Kreuzfahrtschiff zu begrüßen. Heute kommt die "QM2" bis zu neunten Mal im Jahr nach Hamburg. Und noch immer finden sich Schaulustige, um den eleganten Clipper-Bug und den schlanken Rumpf des 2620 Passagiere fassenden Oceanliners zu bewundern.

    Die "QM2" gilt als hanseatisches Schiff

    Mit 345 Metern Länge und 72 Metern Höhe ist die "QM2" zwar längst nicht mehr das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, ihre zehnjährige Liebe feierten die Hanseaten am 19. Juli jedoch mit einem Feuerwerk. Der Besucherzahlen in Hamburg haben sich nicht zuletzt dank des Transatlantikliners seit 2004 fast verdoppelt, unter den 11,6 Millionen Übernachtungsgästen sind mehr als 600.000 Kreuzfahrer.

    Die "QM2" gilt dabei als hanseatischstes Schiff: groß und trotzdem elegant, vornehmes Understatement und eine klassische Route. Wie die ehemaligen Auswandererschiffe, die den Hamburger Hafen legendär gemacht haben, pendelt auch die Queen Mary 2 zwischen Europa und New York.

    Sieben neue Kreuzfahrtschiffe – diese schwimmenden Hotels stechen 2015 in See

    Frau mit Strohhut liegt in blauer Hängematte, blickt auf Kreuzfahrtschiffe
    relaxation view © Jeff Clow - www.fotolia.de

    Kreuzfahrten boomen und die Reedereien bauen emsig neue Schiffe. 2015 stechen gleich sieben Neubauten in See. Die meisten sind Schwesterschiffe oder unterscheiden sich nur in Details von anderen Schiffen. Aida Cruises ist jedoch mit einer echten Premiere dabei.

    Die neuen Kreuzfahrt-Riesen

    Norwegian Escape – Start in Hamburg

    Das größte unter den neuen Kreuzfahrtschiffen ist die "Norwegian Escape" mit Platz für 4248 Passagiere. Als Weiterentwicklung der "Getaway" hat die "Escape" ein weiteres Deck. Die erste Fahrt des Giganten startet in Hamburg.

    Anthem of the Seas – Start in die Sonne

    Wie bereits die "Quantum of the Seas" bietet der neue Star von Royal Carribean eine schwebende Glaskugel und Fallschirmflüge über dem Meer. Technisches Highlight: die Innenkabinen bekommen über Live-Monitore einen virtuellen Balkon. In den Kabinen finden bis zu 4180 Gäste Platz.

    Britannia – Starburst aus Glas

    Mit der "Britannia" schickt P&O Cruises eine edle Kunstsammlung aufs Meer. An Bord des 3647 Passagiere fassenden Schiffes befinden sich Bilder und Skulpturen im Wert von 1,2 Millionen Euro. Atemberaubendes Highlight ist der "Starburst" – eine dreistöckige Installation aus Glas und Licht.

    Aida Prima – Start in Japan

    Die "Aida Prima" ist das erste Schiff der Flotte, das in Japan gebaut wurde. Auch die Jungfernfahrt startet im Land der aufgehenden Sonne – mit maximal 3000 Passagieren. Nach einer ersten Saison in Dubai soll die "Aida Prima" dann ganzjährig ab Hamburg eingesetzt werden. Neu: ein mit Foliendach überspannter Beach Club, Wasserrutschen, ein "Lazy River" und ein großes Sportdeck mit Kletterpark.

    Mein Schiff 4 – funkelnder Start

    Die "Mein Schiff 4" punktet wie ihr Schwesterschiff, die "Mein Schiff 3" mit einem extra langen Außenpool und einem diamantförmigen Glasheck. Zum Entspannen wurden jedoch die Sport- und Sparbereiche erweitert. In den Kabinen können 2506 Passagiere übernachten.

    Viking Star – Start auf hoher See

    Bisher konzentriert sich die Reederei Viking auf Flusskreuzfahrten. Mit der "Viking Star" geht nun erstmals ein Hochseeschiff auf Reisen. Alle 928 Gäste logieren in Kabinen mit Balkon, die Fahrtziele und das Programm richten sich an kulturell Interessierte.

    Le Lyrial – Start in die Polarregion

    Mit 264 Passagieren ist die "Le Lyrial" das kleinste der neuen Kreuzfahrtschiffe. Dafür bietet die schlanke Jacht exklusive Reisen auch ins Polarmeer.

    Allein auf Kreuzfahrt? Reedereien bieten spezielle Kabinen und Programme für Singles

    Auf den Kreuzfahrtschiffen dieser Reedereien können Sie unkompliziert Kontakte knüpfen

    Luxus Kreuzfahrtschiff fährt vom Hafen ab, im Vordergrund Palme, türkises Meer
    Luxury Cruise Ship Sailing from Port © NAN - www.fotolia.de

    Kreuzfahrten bieten einen Mix aus Entspannung sowie sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Gerade für Alleinreisende sind die Schiffstouren deshalb attraktiv.

    An Bord oder bei Ausflügen können sie unkompliziert Kontakte knüpfen – und bleiben trotzdem unabhängig. Die hohen Aufschläge für Einzelbucher wirkten bisher aber abschreckend. Mehrere Reedereien haben nun spezielle Single-Kabinen im Programm.

    Treffen in der Single-Lounge

    Am konsequentesten ist das Single-Konzept auf den neuen Schiffen der Norwegian Cruise Line umgesetzt. Die skandinavische Reederei bietet Alleinreisenden nicht nur spezielle Studiokabinen, die Unterkünfte befinden sich in einem separaten Bereich mit eigener Lounge für Singles. Auf einem schwarzen Brett sind alle Aktionen für Alleinreisende aufgelistet.

    Um Single-Reisenden einen günstigeren Preis bieten zu können, sind die Kabinen entsprechend kleiner als für Paare. Rund neun Quadratmeter misst der Raum bei Norwegian Crusie Line. Ebenso so groß sind die insgesamt 32 Single-Kabinen auf den Neubauten von Royal Carribean.

    16 Unterkünfte liegen im Inneren des Schiffes, 16 Balkonkabinen haben zusätzlich einen 5 Quadratmeter großen Balkon. Auch P&O Cruises geht auf der neuen "Britannia" mit 27 Single-Kabinen auf Fahrt. Die Mehrzahl verfügt über einen Balkon. Cunard und Costa haben ebenfalls Kabinen für Alleinreisende.

    Unterhaltung an Bord

    Bereits das reguläre Unterhaltungsprogramm liefert jede Menge Abwechslung für Singles. Um schneller in Kontakt zu kommen, lädt die Crew auf der Mein Schiff-Flotte von TUI Cruises zum Auftakt jeder Reise zum Single-Treffen.

    Wer abends nicht allein essen möchte, kann am reservierten Tisch für Alleinreisende Platz nehmen. Ähnlich werden Singles an Bord der Europa und vielen anderen Schiffen umsorgt.

    Grundinformationen und Hinweise zu Kreuzfahrten

    • Kreuzfahrten - Merkmale, Vorzüge und Angebote

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Cruise ship travel going shopping in port on travel cruise vacation at sea © Maridav - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: woman applying sunblock © Christian Wheatley - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Luxury Cruise Ship Sailing from Port © NAN - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Kreuzfahrtschiff © Marco2811 - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Luxury Cruise Ship in Port © NAN - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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