Deutschland - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Ein Sightseeing-Schiff fährt unter einer Brücke der Spree hindurch, im Hintergrund der Berliner Dom

Sehenswertes im Reiseziel Deutschland

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  • von Paradisi-Redaktion

Deutschland als Reiseziel wird oftmals unterschätzt, dabei hat es eine Menge sehenswerter Ziele zu bieten. Besonders Städtereisen erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit, doch auch für Naturreisen, Wellness oder aktivere Urlaube findet sich hier ein vielfältiges Angebot. Informieren Sie sich über Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Spezialitäten von Deutschland.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Deutschland - Geographie

Deutschland bzw. die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat, der in Mitteleuropa liegt. Er wird im Norden von der Nord- und Ostsee und im Süden von den Alpen begrenzt.

Bevölkerungsreichste Stadt und ebenso Bundeshauptstadt ist Berlin. Ebenso zu den Metropolen, die mehr als eine Million Einwohner aufweisen, zählen Hamburg, München sowie Köln.

Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone. Hier finden sich mehr als hundert Natur- und über 16 Nationalparks.

Mit einer Anzahl von neun ist Deutschland das Land mit den meisten europäischen Nachbarstaaten. Dies sind:

  • Dänemark im Norden
  • Polen im Nordosten
  • Tschechien im Osten
  • Österreich im Südosten
  • die Schweiz im Süden
  • Frankreich im Südwesten
  • Luxemburg im Westen
  • Belgien im Westen
  • die Niederlande im Nordwesten
Den geographischen Mittelpunkt Deutschlands markiert der Mittelpunktstein in Niederdorla
Den geographischen Mittelpunkt Deutschlands markiert der Mittelpunktstein in Niederdorla

Bundesländer

Deutschland besteht aus 16 Ländern:

  • Baden-Württemberg mit der Hauptstadt Stuttgart
  • Bayern mit der Hauptstadt München
  • Berlin mit der Hauptstadt Berlin
  • Brandenburg mit der Hauptstadt Potsdam
  • Bremen mit der Hauptstadt Bremen
  • Hamburg mit der Hauptstadt Hamburg
  • Hessen mit der Hauptstadt Wiesbaden
  • Mecklenburg-Vorpommern mit der Hauptstadt Schwerin
  • Niedersachsen mit der Hauptstadt Hannover
  • Nordrhein-Westfalen mit der Hauptstadt Düsseldorf
  • Reinland-Pfalz mit der Hauptstadt Mainz
  • Saarland mit der Hauptstadt Saarbrücken
  • Schleswig-Holstein mit der Hauptstadt Kiel
  • Sachsen mit der Hauptstadt Dresden
  • Sachsen-Anhalt mit der Hauptstadt Magdeburg
  • Thüringen mit der Hauptstadt Erfurt
Deutschlad ist in 16 Bundesländer aufgeteilt
Deutschlad ist in 16 Bundesländer aufgeteilt

Im Folgenden stellen wir Ihnen lohnenswerte Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten Deutschlands vor...

Empfehlenswerte Städtereisen

Eine Städtereise in Form eines Kurztrips nach Deutschland ist besonders beliebt. Zu diesem Zweck gibt es einige empfehlenswerte Ziele.

Ein Besuch in Berlin

Deutschlands Hauptstadt und zudem eines der deutschen Länder ist Berlin. Die Stadt gilt mit 892 Quadratkilometern als die deutschlandweit flächengrößte sowie mit gut 3,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt. Aufgeteilt ist Berlin in 12 Bezirke:

  • Mitte
  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • Pankow
  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Spandau
  • Steglitz-Zehlendorf
  • Tempelhof-Schöneberg
  • Neukölln
  • Treptow-Köpenick
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Lichtenberg
  • Reinickendorf

Berlin wird als Weltstadt der Wisenschaften, Medien, Politik und Kultur angesehen. Die bedeutenden Wirtschaftszweige lassen sich einteilen in

Berlin ist ein lohnenswertes Ausflugsziel
Berlin ist ein lohnenswertes Ausflugsziel
  • Kongress- und Messewirtschaft
  • Kommunikations- und Informationstechnologien
  • Tourismus
  • Biotechnologie
  • Immobilien- und Bauwirtschaft
  • Energietechnik
  • Gesundheitswirtschaft
  • Optoelektronik
  • Handel sowie
  • Kultur- und Kreativwirtschaft.

Eine Besonderheit ist der Titel "Stadt des Designs", vergeben von der UNESCO. Weltweite Bekanntheit haben das Nachtleben der Stadt, Festivals, die Architektur sowie zahlreiche Lebensbedingungen erlangt.

Bei der Planung eines Berlin-Aufenthaltes sollte man sich ein großzügiges Zeitpolster zugestehen. Um wirklich alles zu sehen, bräuchte man wahrscheinlich Monate, doch wer nur einen Tag nach Berlin kommt, wird wohl sehr enttäuscht sein, am Ende nicht mehr gesehen zu haben. Schließlich dauert es auch einige Zeit, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu gelangen; das sollte man bei der Planung nicht einfach außer Acht lassen.

Schaut man sich die Besucherzahlen in Berlin an, so wird klar, dass Berlin aber auch beliebtes Reiseziel für einen Tag ist, selbst wenn man es dabei nicht schafft, alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Auch anderweitig glänzt die deutsche Hauptstadt.

Das Gästeaufkommen in Berlin ist im Laufe der vergangen Jahre deutlich angestiegen. Neben dem Einzelhandel konnten dadurch auch die Gastronomie sowie die kulturellen Einrichtungen profitieren.

Aktivitäten der Tagesreisenden

Die deutsche Hauptstadt hat ihren Besuchern natürlich einiges zu bieten. Doch was davon kommt bei diesen am besten an? Laut Umfragen nehmen die Menschen vor allem an Veranstaltungen teil, gehen shoppen oder besuchen Sehenswürdigkeiten. Erste Aktivität lässt sich aufteilen in Konzert-, Theater- und Musicalbesuche und bei den kulturellen Angeboten stehen Museen und Ausstellungen an erster Stelle. Davon hat Deutschlands Hauptstadt auch eine Menge zu bieten: mehr als 175 Museen warten hier auf ihre Besucher.

Im Folgenden stellen wir die berühmten Sehenswürdigkeiten Berlins vor.

Das Brandenburger Tor

Hat man nur Zeit für eine einzige Sehenswürdigkeit, so sollte man sich auf jeden Fall für das Brandenburger Tor entscheiden. Nicht umsonst ist es das Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt.

Es befindet sich am Pariser Platz im Stadtteil Berlin Mitte und ist eines der meistfotografierten Motive in Berlin. Als Symbol der Deutschen Einheit prangte es zudem bereits auf mehreren Briefmarken und Münzen. Auch auf den 10-, 20- und 50-Cent Münzen des Euro ist das Brandenburger Tor zu sehen. Das Bauwerk ist 26 Meter hoch und 65 Meter breit und bietet damit schon einen recht imposanten Anblick.

Das Brandenburger Tor als meistgewähltes Fotomotiv in Berlin
Das Brandenburger Tor als meistgewähltes Fotomotiv in Berlin
Merkmale

Hauptmerkmal ist die auf dem Tor thronende Quadriga, die Siegesgöttin Viktoria mit dem von vier Pferden gezogenen Wagen. Im Jahre 1806 wurde diese nach dem Sieg der Franzosen durch Napoleon nach Frankreich verschleppt, kam jedoch bereits acht Jahre später wieder zurück an ihren Platz. Während des Zweiten Weltkrieges wurde diese stark zerstört, allerdings aufwendig wieder restauriert.

Von den fünf Durchfahrten des Tores ist die mittlere etwas breiter als die restlichen vier Stück. Nimmt man das Brandenburger Tor etwas genauer unter die Lupe, wird man zudem unzählige Skulpturen römischer Götter entdecken können, welche sich in den Torhäusern befinden.

Das Brandenburger Tor ist nicht nur das unschlagbare Wahrzeichen der Stadt Berlin, auch wegen der zentralen Lage wird es gerne besucht. Sowohl der Reichstag als auch die bekannte Straße "Unter den Linden" und die Siegessäule sind nicht weit entfernt.

Errichtung

Gebaut wurde das Monument zwischen 1788 und 1791 im so genannten frühklassizistischen Stil. Damals kam dem Brandenburger Tor jedoch noch keine wirkliche symbolische Bedeutung zu.

Man baute es, um einen würdigen Abschluss für die berühmte Straße "Unter den Linden" zu finden. Schon damals brachte man mit diesem Straßennamen Pracht und Prunk in Verbindung, deshalb scheute man auch keine Kosten und Mühen, um das Brandenburger Tor möglichst imposant wirken zu lassen.

Deutsche Teilung

1961 kam dem Konstrukt eine neue, tragische Bedeutung zu. Das Brandenburger Tor teilte Berlin und damit auch Deutschland in zwei Teile. Menschen, die die Linie unter dem Tor davor fast täglich überschritten hatten, waren nun von ihren Familien und Freunden im anderen Stadtteil völlig abgeschnitten.

Wiedervereinigung

Glücklicherweise endete diese dunkle Episode des Tores 1989. Die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten wurde wieder geöffnet. Seitdem steht das Brandenburger Tor für ein vereinigtes und ganzheitliches Deutschland.

Silvester

Wer das wichtigste und berühmteste Wahrzeichen Berlins in seinem schönsten Zustand erleben möchte, der muss die Hauptstadt am letzten Tag des Jahres besuchen. Am Silvesterabend versammeln sich jährlich mehrere Tausend Menschen unter dem Brandenburger Tor, um den ersten Januar mit einem bombastischen Feuerwerk zu begrüßen. Dieses Event wird auf vielen deutschen Fernsehsendern sogar live übertragen.

Das Berliner Regierungsviertel

Besucher, die mit dem Zug anreisen, können vom Berliner Hauptbahnhof direkt auf das Bundeskanzleramt schauen. Der topmoderne Bau aus Glas und Stahl steht an der Spree, ist aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Unweit davon befindet sich das Reichstagsgebäude, das aus dem Jahr 1894 stammt und später total entkernt und modernisiert wurde. Eine besondere Erweiterung ist die gläserne Kuppel über dem Dach des Gebäudes. Diese ist für Besucher geöffnet und bietet einen interessanten Blick in das Innere des Regierungsgebäudes und die auf die Umgebung.

Doch Achtung: Eine spontane Besichtigung der Kuppel ist nicht möglich - eine Reservierung ist hier Muss. Einige Tage vor geplanter Besichtigung kann eine solche Reservierung online aber auch vor Ort durchgeführt werden.

Der Deutsche Reichstag in Berlin von der Spree aus fotografiert
Der Deutsche Reichstag in Berlin von der Spree aus fotografiert
Der Pariser Platz

Ein Wahrzeichen der Stadt ist das Brandenburger Tor, das den Pariser Platz dominiert. Der Säulenbau mit der weltberühmten Quadriga wurde am Ende des 18. Jahrhunderts vom Architekten Carl Gotthard Langhans gebaut. Es war eines der größten Stadttore und sollte die Präsenz des deutschen Kaiserreiches verdeutlichen.

Der Pariser Platz hat eine repräsentative Funktion und wird oft für große Veranstaltungen genutzt. Neben einigen Botschaften befindet sich auch das berühmte Hotel Adlon als "erstes Haus Berlins" am Platz.

Unter den Linden

Diese historische Allee ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, führt sie doch durch das Zentrum Berlins. Der Boulevard ist von zahlreichen historischen klassizistischen oder barocken Gebäuden gesäumt. Zu den wichtigsten Bauten gehören

  • der Dom
  • die Staatsoper und
  • das Deutsche Historische Museum.

Ein bedeutender Teil der Allee "Unter den Linden" ist die Museumsinsel. Mit

  • dem Bode Museum
  • dem Alten und Neuen Museum
  • der Nationalgalerie sowie
  • dem weltberühmten Pergamonmuseum

befinden sich dort die wichtigsten Museen der Hauptstadt. Weit mehr als eine Million Besucher kommen jedes Jahr in die verschiedenen Ausstellungen und Galerien.

Alexanderplatz und Fernsehturm

Der Alexanderplatz ist sicher nicht der schönste Platz der Stadt – aber mit der Weltzeituhr ein beliebter und belebter Treffpunkt. Er gehört zu den größten Plätzen des Landes. An den Alexanderplatz grenzt der 368 Meter hohe Fernsehturm, der zu den markanten Sehenswürdigkeiten gehört.

In der Kugel, die sich langsam dreht, befindet sich ein Restaurant. Große Panoramascheiben ermöglichen einen grandiosen Blick auf die Stadt. Unweit vom Fernsehturm stehen einige der ältesten Kirchen Berlins und das berühmte "Rote Rathaus".

Der Berliner Fernsehturm steht im Zentrum
Der Berliner Fernsehturm steht im Zentrum
Schloss Charlottenburg

Etwas Ruhe vom großstädtischen Trubel finden Besucher im Park von Schloss Charlottenburg. Diese schöne Anlage in englischem Stil - mit kleinem See und altem Baumbestand - an der Spree gab dem angrenzenden Wohnviertel seinen Namen.

  • Park
  • Orangerie
  • Teehaus Belvedere und
  • Museen im Schloss

sind ganzjährig für Besucher geöffnet.

Shoppingmeilen: "Kudamm" und Friedrichstraße

Der "Kudamm" ist eine der berühmtesten Einkaufsstraßen Deutschlands. Sie befindet sich im Westteil der Stadt und beginnt nahe dem Bahnhof Zoo.

Neben dem Superkaufhaus KaDeWe reihen sich auf diesem Boulevard zahllose Cafés, Boutiquen und Galerien aneinander. Am Ende der Straße befindet sich der Berliner Zoo.

Auch die 3,5km lange Friedrichstraße in Berlin Mitte bietet Einkaufsvergnügen vom Feinsten.

  • Internationale Modedesigner
  • Trendläden
  • Edelrestaurants und
  • der französische Einkaufstempel "Les Galeries Lafayette"

sorgen für ein internationales Flair der einstigen Kulturmeile. Der "Checkpoint Charlie" ist ein Denkmal für die Teilung von Straße und Stadt.

Berlins berühmte Theaterbauten von Oskar Kaufmann

Berlin ist immer eine Reise wert und wer sich für Architektur interessiert, findet auf einer Städtereise viele Gebäude voller Eleganz und Ausdruck. Neben Prachtvillen und Schlössern gehören die Theaterbauten von Oskar Kaufmann zu den sehenswerten Zielen auf architektonischen Touren durch die Hauptstadt.

Oskar Kaufmann

Oskar Kaufmann (1873-1956) war ein ungarischer Architekt mit jüdischen Wurzeln. Er studierte u.a. in Karlsruhe bei Josef Dum, Carl Schäfer und Max Laeuger. Nach seinem Studium wechselte er nach Berlin und arbeitetet in mehreren Architekturbüros.

Kaufmann galt als überdurchschnittlich begabt und widmete sich neben dem Theater- und Villenbau auch der Innenarchitektur. Zwischen 1895 und 1933 baute er in Berlin bedeutende Theatergebäude und private Villen.

Hebbel Theater

Durch die Planung und Realisierung des Hebbel Theaters im Jahr 1908 wurde Oskar Kaufmann überregional als Theaterarchitekt bekannt. Das Jugendstil-Gebäude steht in der Stresemann Straße 29 und wird weiterhin als zeitgenössisches Theater betrieben.

Volksbühne Berlin und Wiener Stadttheater

In den Jahren 1913 und 1914 wurde die Volksbühne Berlin nach dem Entwurf Oskar Kaufmanns vollendet. Das Gebäude wurde im 2. Weltkrieg zerstört und nach Originalplänen Kaufmanns 1954 im Stil der Moderne wieder aufgebaut.

Es befindet sich in der Linienstraße 227 und ist als "politisches Theater" bekannt. Im gleichen Jahr wurde auch das Wiener Stadttheater - ebenfalls nach Entwürfen von Oskar Kaufmann gebaut - eröffnet.

Renaissance Theater

Das Renaissance Theater Berlin ist in Europa einzigartig. Oskar Kaufmann entwarf das Gebäude in der Knesenbeckstraße 100 im Art Deco Stil.

Das Theater beeindruckt durch die Rundbogenfenster mit blauer Verglasung im Vorbau. Dieses außergewöhnliche Gebäude wurde 1922 eröffnet.

Theater und Komödie am Kurfürstendamm

Das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm gehören als Bauensemble zusammen. Beide Gebäude wurden in den 1920er Jahren als Spielstätte für große Revuen umgebaut. Bis heute ist dieser Umbau mit dem Architekten Kaufmann eng verbunden.

Kroll-Oper

Zu den international meistbeachteten Arbeiten Oskar Kaufmanns gehörte die Kroll-Oper unweit des Brandenburger Tores an deren Realisierung er insgesamt neun Jahre (1920-1929) arbeitete. Leider wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg vollkommen zerstört.

Villen im Grunewald

Im Berliner Grunewald stehen noch mehrere imposante Villen, die von Kaufmann entworfen wurden.

Natürlich kann man Berlin auf eigene Faust erkunden; besonders wenn man viel Zeit hat, bietet es sich an - möglichst viel auf einmal bekommt man wiederum auf einer Stadtrundfahrt zu sehen...

Eine Stadtrundfahrt durch Berlin lohnt sich!

Unter Stadtrundfahrten versteht man Besichtigungstouren zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten und Urlaubsattraktionen einer Großstadt. Eine Stadtrundfahrt wird auch als Sightseeing bezeichnet und in der Regel per Bus, Limousine oder Van durchgeführt. Besonders interessant ist eine Stadtrundfahrt durch die deutsche Hauptstadt Berlin.

Berlin ist bekanntermaßen eine Reise wert. Zusammen mit London, Paris und Rom gehört Berlin zu den beliebtesten europäischen Zielen für Städtereisen.

Die größte und bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands bietet eine Fülle von kulturellen Sehenswürdigkeiten und Touristen-Attraktionen. Auf einer Stadtrundfahrt hat der Reisende die Gelegenheit die geschichtsträchtige Hauptstadt näher kennen zu lernen.

Brandenburger Tor, Reichstag und Schloss Bellevue

Das bekannteste und bedeutendste Wahrzeichen Berlins ist das Brandenburger Tor. Es gilt als Symbol der überwundenen Teilung der Stadt. Gekrönt wird es von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria.

Nicht weit vom Brandenburger Tor entfernt befindet sich der Reichstag, der seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages ist und Jahr für Jahr von rund zwei Millionen Gästen besucht wird. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Schloss Bellevue, das 1785 gebaut wurde und heute als Amtssitz des Bundespräsidenten dient.

Kurfürstendamm und Tiergarten

Zu den beliebtesten Tourismuszielen der Stadt gehört der Kurfürstendamm mit seinen unzähligen

Dort befindet sich auch die im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, deren Turm seither ein Mahnmal ist. Unweit vom Kurfürstendamm liegen das berühmte Kaufhaus des Westens, das auch KaDeWe genannt wird, und das Europacenter. Ebenfalls nicht weit entfernt ist der Tiergarten, die größte Parkanlage von Berlin.

Eine andere Attraktion für Touristen ist der Alexanderplatz. Neben zahlreichen Restaurants und Geschäften findet man dort auch

  • den Fernsehturm, der mit einer Höhe von 368 Metern das höchste Bauwerk von Deutschland ist, sowie
  • das Rote Rathaus und
  • die gotische Marienkirche.
Weitere Sehenswürdigkeiten

Nicht fehlen auf einer Stadtrundfahrt sollten das Berliner Olympiastadion und der Funkturm, der eine Höhe von 150 Metern erreicht. Ebenso sehenswerte Bauwerke sind

  • das Schloss Charlottenburg
  • die Glienicker Brücke
  • Schloss Tegel und
  • die Zitadelle Spandau.

Es gibt jedoch noch viel mehr Sehenswertes in Berlin zu erkunden. Wer eine Stadtrundfahrt auf eigene Faust unternehmen möchte, sollte mit der Buslinie 100 fahren, die vom Zoologischen Garten bis zum Alexanderplatz führt. Auf diese Weise bekommt man nicht nur viel von der Stadt zu sehen, sondern kann auch zwischendurch aussteigen, um die Attraktionen genauer zu erkunden.

Als Urlaubsziel wird Deutschland immer beliebter

Familie fährt im Auto in den Urlaub
Familie im Auto verreist © Kzenon - www.fotolia.de

Neue Rekorde gab es im Jahr 2005 bei der Buchung von ausländischen Touristen in deutschen Hotels, Pensionen und auf den Campingplätzen.

Das Statistische Bundesamt Wiesbaden registrierte eine Übernachtungszahl von 48,2 Millionen. Mit 8,4 Millionen Übernachtungen waren die Niederländer die meisten Besucher, gefolgt von den Amerikanern mit 4,4 Millionen, danach folgen die Briten, Schweizer und Italiener.

Einen besonders großen Zuwachs erzielten am touristischen Interesse an Deutschland, die Besucher aus den arabischen Golfstaaten, mit 26,7 Prozent. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2004 mit 45,4 Millionen Übernachtungen wurde somit übertroffen.

Die beliebtesten Reiseziele in Deutschland

Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

Bald beginnen in Deutschland wieder die Sommerferien und viele haben schon ihre Pläne gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass der Aufenthalt im eigenen Land wieder sehr beliebt ist. Doch was sind die beliebtesten Bundesländer für die Sommerferien?

An erster Stelle steht ganz klar Bayern, wo jeder Dritte Deutsche seinen Urlaub verbringt, aber 40 Prozent sind im Alter zwischen 40 bis 60 Jahren.

Auf den zweiten Platz liegt Mecklenburg-Vorpommern mit der Ostsee, wohin etwa 18 Prozent hinfahren wollen. Hier sind vor allem die Insel Rügen, die größte deutsche Insel, gefragt. Besonders viele Besucher werden aus den ostdeutschen Ländern, wie Sachsen, Berlin und Brandenburg erwartet.

Als drittes Bundesland ist Schleswig-Holstein zu verzeichnen, das sowohl zur Ost- wie auch zur Nordsee die Urlauber anlockt. In Rheinland-Pfalz wollen ihren Sommerurlaub nur ein Prozent der Deutschen verbringen, dahinter liegen noch Sachsen-Anhalt und Bremen.

Deutschland: Nach der Wiedervereinigung sind nicht nur Deutsche im eigenen Land unterwegs

Nach über 20 Jahren deutscher Einheit hat sich im Osten viel getan. Touristen aus dem Ausland, aber auch aus Deutschland selbst entdecken die "neuen" Bundesländer immer häufiger. Grund dafür ist beispielsweise die Tatsache, dass Deutschland nun auch im Ausland nicht mehr nur mit dem Schloss Neuschwanstein, der Loreley oder Heidelberg in Verbindung gebracht wird. Mittlerweile sind auch Dresden, die Kreidefelsen auf Rügen oder das Schloss Sanssouci beliebte Reiseziele geworden. Auch statistisch gesehen hat der Osten aufgeholt: Mecklenburg-Vorpommern hat Schleswig-Holstein mittlerweile vom Thron des tourismusintensivsten Bundeslandes gestoßen, auch wenn das meist besuchteste Bundesland immer noch Bayern ist.

Seit 1993 hat es laut der Deutschen Zentrale für Tourismus aber trotzdem insgesamt 22 Millionen Übernachtungen ausländischer Touristen mehr gegeben. Und das, obwohl Deutschland bei den ausländischen Urlaubern als nicht allzu beliebt gilt. Dafür machen immer mehr Deutsche im eigenen Land Urlaub.

Beliebtes deutsches Urlaubsziel ist auch Nordrhein-Westfalen

Urlaub in Deutschland wird immer beliebter, und so ist auch Nordrhein-Westfalen ein beliebtes Ziel.

Wie die Statistiker feststellten, kamen in den ersten neun Monaten dieses Jahres etwa 13,8 Millionen Gäste in das größte Bundesland, betreffs der Einwohnerzahl, was einen Zuwachs von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausmacht. Bei den Übernachtungen war ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen, denn insgesamt wurden 31,4 Millionen gezählt.

Besonders die Regionen um Düsseldorf und auch im Ruhrgebiet lagen die Zahlen mit 12,6, beziehungsweise mit 13 Prozent vorne. Der Anteil der ausländischen Gäste nahm besonders stark um 12 Prozent zu, so dass 2,8 Millionen Gäste, mit sechs Millionen Übernachtungen, aus dem Ausland begrüßt werden konnten.

Deutschland bei Ausländern immer beliebter

Ausländische Touristen reisen vermehrt nach Deutschland

Flagge von Deutschland
Deutsche Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Deutschland wird als Reiseland für ausländische Gäste immer interessanter.

Das Statistische Bundesamt meldet, dass es im Jahr 2010 so viele Übernachtungen gegeben hat wie noch nie. In Häusern mit mehr als neun Betten betrug die Zahl 380,3 Millionen. Davon waren 60,3 Millionen Gäste aus dem Ausland. Das ist im Vergleich zu 2009 ein Plus von 10 Prozent bei Übernachtungen von ausländischen Touristen und Geschäftsreisenden in Deutschland.

Rekordzahlen bezüglich der Übernachtungen werden erwartet

Die Chefin der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), Petra Hedorfer, hält eine Steigerung auf 80 Millionen Übernachtungen in den kommenden 10 Jahren für realistisch. 2011 wird ein neuer Rekord erwartet, weil die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland stattfindet.

Außerdem feiert das Auto seinen 125. Geburtstag und das Auto wurde in Deutschland erfunden. Aber auch die Inländer sorgen für steigende Übernachtungszahlen. Eine Umfrage der Deutschen Tourismusanalyse ergab, dass von 4000 Befragten 87 Prozent angaben, sich von staatlichen Reisewarnungen beeinflussen zu lassen. Daher könnten die Unruhen in Nordafrika deutschen Hotels ein weiteres Rekordjahr bescheren.

Verbesserte Qualität in Hotels

Martin Katz vom Reiseveranstalter Ameropa erklärte sich den Rekord im Jahr 2010 damit, dass die Kulturhauptstadt Europas in diesem Jahr das Ruhrgebiet war. Auch die Boticelli-Ausstellung in Frankfurt sei ein Gästemagnet gewesen. Am beliebtesten sei allerdings nach wie vor Berlin.

Hier stimme das Preis-Leistungs-Verhältnis, so Katz, weil aufgrund eines Überangebots viele Berliner Fünf-Sterne-Hotels sich für drei Sterne anbieten. Außerdem sei die abgesenkte Mehrwertsteuer für Hotels in Qualitätsverbesserungen investiert worden.

Im Jahr 2012 sollen mehr Touristen in die deutschen Weinbaugebiete kommen

Mann und Frau gehen durch einen Weinberg und halten beide ein Glas Weißwein in die Sonne
Smiling young couple holding wineglasses at vineyard © WavebreakMediaMicro - www.fotolia.de

Zusammen mit dem Deutschen Weininstitut (DWI) will die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) mehr Touristen in die 13 deutschen Weinbaugebiete locken. So sind viele Veranstaltungen unter dem Motto "Weinkultur und Natur - Lebensfreude und Genuss" in diesem Jahr geplant.

Besonders sollen ausländische Gäste aus den USA, Großbritannien, die Niederlande und die Schweiz angesprochen werden, denn durch einen persönlichen Besuch bei einem Weinbauern lassen sich bessere Kontakte aufbauen. Aber natürlich sind auch die heimischen Weinliebhaber zu allen Weinveranstaltungen herzlich willkommen, sei es an der Mosel, in Rheinland-Pfalz oder auch am Mittelrhein.

Ein besonderes Highlight soll am 28. und 29. April das bundesweite "Wein-Wander-Wochenende" werden. Hier finden etwa 150 Veranstaltungen statt, wobei man auf beliebten Wanderwegen die einzelnen Weindörfer mit ihren Winzern besuchen kann.

Jenseits des Rummels - Geheimtipp Hintersee im Berchtesgadener Land

Bergsee mit Wald unter blauem Himmel
Mountain lake © Dmitry Pichugin - www.fotolia.de

Während sich die Touristen in der Hauptsaison am berühmten Königssee gegenseitig auf die Füße treten und auf den Ausflugsdampfern nicht mal mehr ein Stehplatz frei ist, herrscht am nahegelegenen Hintersee paradiesische Ruhe. Dies war nicht immer so: Im 19.Jahrhundert war der romantische Hintersee bei Landschaftsmalern ein beliebtes Ziel, die die verwunschene Umgebung als Zauberwald auf der Leinwand festhielten. Sie kamen am Gasthof Auzinger am historischen Salzhandelweg zwischen Berchtesgaden und Pinzgau zusammen um zu fachsimpeln und zu malen, darunter Wilhelm Busch, Carl Spitzweg und Fernidand Georg Waldmüller.

Nun soll ein neuer Wanderweg die Besucher vom Königssee weg zum Hintersee locken um auf den Spuren der Maler zu wandeln. Staffeleien mit Reproduktionen der berühmtesten Bilder stehen zum Vergleichen und zur Inspiration an den wichtigsten Orten. Natürlich können sie auch selbst den Pinsel schwingen und das einmalige Panorama des wunderschönen Sees vor dem Hintergrund des Watzmanns auf der Leinwand zu verewigen.

Marienborn und Helmstedt: Die deutsch-deutsche Grenze ist unvergessen

Erinnerungen an die Unmenschlichkeit des Regimes und eine Zeit, die nie wiederkommen darf

Blick von oben auf die Stadt Berlin mit Fernsehturm
Berlin, Germany Afternoon Cityscape © SeanPavonePhoto - www.fotolia.de

Wenn junge Leute heute über die A2 von Hannover nach Berlin brausen, können sie sich nur schwerlich die Szenen vorstellen, die sich bis 1989 nahe der heutigen Ausfahrt Allerdingsleben abspielten: Am Grenzübergang Marienborn bei Helmstedt mussten Westdeutsche in die DDR einreisen - bewacht von Stacheldraht und Wachtürmen mit bewaffneten Grenzern.

Gegen das Vergessen

Schon 1995 wurde in Helmstedt der Verein Grenzenlos gegründet, der dafür sorgen will, dass die deutsch-deutsche Grenze nicht in Vergessenheit gerät. Während die Grenzanlagen in der weiteren Grenzregion vollständig abgebaut wurde, blieb Marienborn als Mahnmal erhalten. Eine Ausstellung im Stabsgebäude des Grenzübergangs erinnert ebenso an die geteilte Republik wie das Zonenmuseum in Helmstedt - und die Reste des Todesstreifens in Hötensleben.

Mahnmal an die Unmenschlichkeit

Ein 350 Meter langes Stück der Grenze blieb hier im Originalzustand erhalten - einschließlich eines Warnschildes der DDR, dass "Grenzverletzer festgenommen oder vernichtet" werden. Dazu dienten meterhohe Zäune, zwischen denen das sogenannte Schussfeld verlief: Eine freie Fläche, auf der potenzielle Flüchtlinge von den Grenzern in ihren Wachtürmen gut sichtbar niedergeschossen werden konnten. Ein Mahnmal an die Unmenschlichkeit des Regimes und an eine Zeit, die nie wiederkommen darf.

Berlin ist cool: Die beste Stadt Europas für junge Leute und die zweitbeste überhaupt auf der Welt

Etwas seitlicher Blick auf das Branderburger Tor in Berlin, schön beleuchtet unter blauem Himmel
Branderburger Tor- Brandenburg Gate in Berlin, Germany © TTstudio - www.fotolia.de

Junge Leute im Alter von 15 bis 29 Jahren finden in Berlin hervorragende Bedingungen vor. Die Organisation "Youthfulcities" findet dass Berlin die „beste Stadt Europas für junge Leute“ ist.

Global gesehen liegt Berlin an zweiter Stelle,gleich hinter Toronto in Kanada. Damit hat Berlin New York überholt, die Stadt liegt nur auf Platz 3, Paris sogar nur auf Platz 5 und London auf Platz 7.

Die Organisation "Youthfulcities" arbeitet nicht allein, sondern auch mit der kanadischen Ryerson Universität und den Vereinten Nationen. Für ihre Wertung wurden Faktoren herangezogen wie Jobangebote, der öffentliche Nahverkehr, die lokale Film- und Musikszene und sogar die Internetanbindung. Dafür wurden 25 Städte auf der ganzen Welt auf 80 Merkmale überprüft.

Zu den unter 30-jährigen zählt immerhin die Hälfte der Weltbevölkerung und davon wohnt wiederum die Hälfte in Städten. Damit ist es nur natürlich, dass die Zukunft von den Städten bestimmt wird.

Deutschland bei Städtereisenden immer beliebter - 4,5 Millionen mehr Übernachtungen

Nahaufnahme Brandenburger Tor von unten, Berlin
Brandenburger Tor 01 © OHRAUGE - www.fotolia.de

Deutschlands Städte werden als Reiseziel immer beliebter. Im vergangenen Jahr buchten Touristen rund 4,5 Millionen mehr Übernachtungen. Spitzenreiter ist Berlin mit einem Plus von 8,2 Prozent. Insgesamt kamen 26,9 Millionen Gäste. Auch Hamburg, München und Düsseldorf verzeichnen Zuwächse. Köln und viele kleinere Städte schwächeln.

Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen locken Gäste an

Als Publikumsmagneten wirken bekannte Sehenswürdigkeiten im Mix mit einem stadttypischen Flair und besonderen Veranstaltungen. Nach Hamburg kommen Touristen etwa wegen des Hafengeburtstages und für einen Bummel auf der wohl buntesten Meile der Republik – der Reeperbahn.

Leipzig punktet neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten mit dem tropischen "Godwanaland". In Kassel steigen die Besucherzahlen mit der documenta. Nach einem Ansturm 2012 mussten die Hoteliers 2013 deshalb einen Rückgang melden.

Auch Köln hat in der Gunst verloren. Im vergangenen Jahr schliefen 5.500 Besucher weniger in der Stadt. Prozentual fällt das kaum ins Gewicht – Messehallen und Dom dürften in der Zukunft jedoch kaum ausreichen, um mehr Reisende zu gewinnen. Touristen erwarten heute ein ganzes Bündel an Attraktionen.

Deutschland-Reisen beliebt wie nie zuvor

Die Kultur und Metropolen Deutschlands locken zunehmend mehr Touristen an

Schloss Neuschwanstein auf waldigem Berg, blauer Himmel und Wolken
Schloss Neuschwanstein © Sauerkraut - www.fotolia.de

Deutsche Hotels und Pensionen verzeichneten 2014 den fünften Gästerekord in Folge. Noch nie war Urlaub in Deutschland so beliebt – auch bei ausländischen Besuchern. Das statistische Bundesamt meldet 424 Millionen Übernachtungen, ein Anstieg um drei Prozent.

Urlaub in Deutschland

Während die Deutschen noch vor zehn Jahren lieber nach Mallorca oder Teneriffa flogen, steht jetzt Urlaub in heimischen Gefilden ganz oben auf der Hitliste. In Hotels und Restaurants sind rund 210.000 neue Arbeitsplätze entstanden.

Treibender Motor für die Tourismusbranche ist allerdings der Ansturm von ausländischen Gästen. Mit 75,5 Millionen Übernachtungen stieg ihre Zahl um fünf Prozent.

Sehenswert für Touristen

Neben Metropolen wie

interessieren sich die Besucher aus dem Ausland besonders für

Tourismusverbände rechnen auch 2015 mit einem Zuwachs. Kritik übten Branchenvertreter allerdings neuen Regelungen wie

Koblenz - ein historisches Stück Deutschland

Um eine große Stadt ausführlich zu erkunden, ist eine Städtereise genau das Richtige. Als historisch interessantes Reiseziel gilt Koblenz.

Koblenz ist eine freie Kreisstadt im Norden von Rheinland-Pfalz. Die drittgrößte Stadt des Landes befindet sich geographisch im so genannten Deutschen Eck. Dabei handelt es sich um eine Mündungsspitze, die von den Flüssen Rhein und Mosel gebildet wird.

Begrenzt wird die Stadt im Westen durch die Landschaft des Maifeldes und im Süden durch die Ausläufer des Hunsrücks. Darüber hinaus befinden sich die östlichen Teile der Stadt an den Ausläufern des Westerwaldes.

Koblenz wird zu den ältesten Städten Deutschlands gezählt. Bereits die alten Römer errichteten dort befestigte Siedlungen. Einige Teile der Stadt gehören zum Welterbe der UNESCO.

Historische Sehenswürdigkeiten

Aufgrund seines Alters ist Koblenz eine geschichtsträchtige Stadt und verfügt daher über zahlreiche historische Bauwerke. Wer Koblenz besucht, hat also die Gelegenheit, ein historisches Stück Deutschland zu erleben. Das Wahrzeichen der Metropole ist das Deutsche Eck, eine Landzunge, an der die Mosel in den Rhein mündet.

Dort findet man auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das im Jahre 1897 zu Ehren des deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet wurde. Das im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Denkmal wurde 1993 rekonstruiert.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz

Nicht weit vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal entfernt wurde die Rheinseilbahn, die größte Seilbahn Deutschlands, errichtet. Koblenz hat jedoch noch mehr historische Bauwerke zu bieten. Dazu gehören zum Beispiel

  • das Kurfürstliche Schloss, das Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde
  • die im 13. Jahrhundert entstandene Alte Burg, in der sich heute das Stadtarchiv befindet, sowie
  • das Schloss Stolzenfels, das als bedeutendes Beispiel der Rheinromantik gilt.

Ebenfalls einen Besuch wert ist die Festung Ehrenbreitstein, die größte noch erhaltene Festung von Europa, die zwischen 1817 und 1828 von den Preußen errichtet wurde.

Weitere lohnenswerte Plätze

Weitere sehenswerte Bauwerke der altehrwürdigen Stadt sind

  • das Deutschherrenhaus, in dem sich das Ludwig-Museum befindet
  • der Kastorbrunnen
  • die Balduinbrücke
  • der Wohnturm Deutscher Kaiser
  • das Mutter-Beethoven-Haus
  • das Weindorf Koblenz
  • die Historiensäule auf dem Görres-Platz
  • die aus dem 9. Jahrhundert stammende Basilika St. Kastor in der Altstadt sowie
  • die Rhein-Mosel-Halle.

Wunderschönes Bonn - mehr als nur alter Regierungssitz

Durch eine Städtereise hat der Urlauber die Möglichkeit, eine Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten genauer zu erkunden. Ein lohnenswertes Reiseziel ist Bonn, die ehemalige Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

Die Stadt Bonn liegt im Südwesten von Nordrhein-Westfalen und befindet sich an beiden Seiten des Rheins. Im Westen und Süden wird die ehemalige Bundeshauptstadt von den Ausläufern der Eifel umschlossen.

Im Nordosten bildet die Sieg eine natürliche Stadtgrenze. Auf der östlichen und südöstlichen Seite liegt das Siebengebirge.

Unterteilt wird Bonn in vier Stadtbezirke. Dabei handelt es sich um Bonn, Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg.

Mit seiner über zweitausendjährigen Geschichte zählt Bonn zu den ältesten deutschen Städten überhaupt. Schon die alten Römer errichteten dort ihre befestigten Lager.

Nach dem 2. Weltkrieg und der Teilung Deutschlands wurde die rheinische Stadt von 1949 bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Wiedervereinigung blieb Bonn bis 1999 Regierungssitz. Doch auch nach dem Umzug des Parlaments nach Berlin, behielt Bonn seinen Reiz als Reiseziel, denn die Stadt am Rhein ist mehr als nur ein alter Regierungssitz.

Sehenswerte Orte und Bauwerke

Bonn hat seinen Besuchern eine Vielzahl von interessanten Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu gehören vor allem die Museen und Gedenkstätten der Stadt wie

  • das Beethoven-Haus
  • das Ernst-Moritz-Arndt-Haus oder
  • das Robert-Schumann-Haus.

Besonders beliebt sind das Haus der Geschichte und die Kunst- und Ausstellungshalle Bonn, die Jahr für Jahr mehr als 500.000 Besucher zu verzeichnen haben und damit zu den meistbesuchtesten Museen von Deutschland zählen. Ebenfalls interessant sind

  • das Ägyptische Museum
  • das Rheinische Museum
  • das Museum Koenig
  • das städtische Kunstmuseum,
  • die Volkssternwarte Bonn und
  • der Botanische Garten.
Historische Sehenswürdigkeiten

Eine geschichtsträchtige Stadt wie Bonn verfügt natürlich auch über sehenswerte historische Bauwerke. Zu den Wahrzeichen der Rheinmetropole gehört der Bonner Münster, der im 11. Jahrhundert entstand. Eine der ältesten Kirchen der Stadt ist die Doppelkirche, die sich in Schwarzrheindorf befindet.

Weitere sehenswerte Bauwerke sind

  • das Alte Rathaus, das im Jahre 1737 im Rokoko-Stil errichtet wurde
  • das Kurfürstliche Schloss
  • das Poppelsdorfer Schloss
  • die Ruinen der Godesburg
  • der Lange Eugen sowie
  • der moderne Post Tower.

Aber auch die Beethovenhalle, in der regelmäßig Konzerte vom Beethoven Orchester Bonn veranstaltet werden und der Freizeitpark Rheinaue mit seiner idyllischen Umgebung, laden zu einem Besuch ein.

Münchens Schönheit entdecken

München ist nicht nur die Hauptstadt des Freistaates Bayern, sondern zugleich auch die größte Stadt des Bundeslandes. Geographisch befindet sich München im Alpenvorland an der Isar.

Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Altstadt

München kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und wurde im Jahre 1158 erstmals urkundlich erwähnt. Die bayerische Landeshauptstadt bietet ihren Besuchern eine Fülle von Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.

Das Zentrum von München befindet sich auf dem Marienplatz in der Altstadt. Besonders sehenswert sind

  • die Mariensäule
  • das Alte Rathaus sowie
  • das Neue Rathaus mit dem berühmten Glockenspiel, das jeden Tag an bestimmten Zeiten zu hören ist.

Zu den bekanntesten Attraktionen Münchens gehört auch der Viktualienmarkt, der sich ganz in der Nähe befindet. Dort erwarten den Besucher die unterschiedlichsten bayerischen kulinarischen Köstlichkeiten.

Die Fußgängerzone, die den Marienplatz mit dem Karlsplatz verbindet, lädt zu einem Einkaufsbummel ein, bei dem sich auch ein Reisesouvenir erwerben lässt. In der Nähe des Marienplatzes befindet sich zudem das Wahrzeichen von München, die Frauenkirche, die eigentlich Dom zu Unserer Lieben Frau heißt.

Ein weiteres sehenswertes Sakralbauwerk ist die katholische Dreifaltigkeitskirche, die im italienischen Barockstil erbaut wurde. Zu den wichtigsten Attraktionen der Münchener Altstadt gehört auch das berühmte Hofbräuhaus am Platzl. Rund 10.000 Liter Bier werden pro Tag von den Besuchern des Bierpalastes konsumiert.

Eine weitere sehenswerte Attraktion der bayerischen Landeshauptstadt ist der Olympiapark. Dort befindet sich auch das berühmte Olympiastadion, das lange Zeit Heimat des FC Bayern München war, dessen Spiele heute in der Allianz-Arena stattfinden.

Grünanlagen und Parks

Neben seinen Bauwerken hat München aber auch viele schöne Grünanlagen und Parks zu bieten, die für die unterschiedlichsten Aktivitäten genutzt werden können. Besonders bekannt und beliebt ist der Englische Garten, der als größte innerstädtische Parkanlage von Deutschland gilt.

Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten des Parks gehören der 25 Meter hohe Chinesische Turm, das japanische Teehaus, der Rundtempel Monopteros sowie die verschiedenen Biergärten, in denen man einen Zwischenstopp einlegen kann.

Schlösser und Museen

Ebenfalls einen Abstecher wert sind

  • das Schloss Nymphenburg
  • das Deutsche Museum auf der Museumsinsel
  • der Tierpark Hellabrunn
  • die alte und die neue Pinakothek sowie
  • das Siegestor.
Bekanntes Oktoberfest in München
Bekanntes Oktoberfest in München
Bavaria Filmstadt - Eintauchen in die Welt von Film und Fernsehen

Die Bavaria Filmstadt in München ist das größte Film- und Fernsehstudio in Europa und ist von der Münchener Innenstadt aus bequem zu erreichen. Bereits seit dem Jahr 1981 besteht dieser Park, natürlich ehemals noch nicht in den heutigen Dimensionen. Angefangen hat alles übrigens mit Kulissen aus dem Film "Das Boot".

Nicht versäumen sollte man eine Führung durch die Filmstadt - diese dauert etwa 90 Minuten und entführt den Zuschauer in die geheimnisvolle Welt der Filme. Immerhin 350.000 Besucher zählt die Erlebniswelt jedes Jahr.

Attraktionen und Highlights

Das Gelände der Bavaria Filmstadt ist immerhin 320.000 Quadratmeter groß. Hier werden unter anderem die Daily Soaps "Marienhof" und "Sturm der Liebe" gedreht.

Alle Freunde der klassischen Seifenoper können hier mindestens einmal im Jahr ihre Helden live treffen - für Fans ein wahres Erlebnis. Zudem kann man in der Bavaria Filmstadt die Originalkulisse von Michael Bully Herbigs "(T)RAUMSCHIFF SURPRISE – PERIODE 1" besichtigen und hier sein schauspielerisches Können unter Beweis stellen.

Ein weiteres Highlight im Erlebnispark sind die magischen Gestalten aus dem Filmklassiker "Die unendliche Geschichte". Ebenfalls ein Erlebnis der ganz besonderen Art sind die verschiedenen Stunts, welche hier regelmäßig vorgeführt werden. Egal ob ein Sturz aus luftiger Höhe oder eine waghalsige Feuershow - der Zuschauer befindet sich immer mitten im Geschehen.

Nicht versäumen sollte man auch einen Besuch im 4D-Kino. Überall im Park begegnet man zudem "Rolli", dem Maskottchen des Parks mit einer Filmrolle als Körper und einer Kamera als Kopf.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Erwachsene Besucher zahlen für eine Führung elf Euro; günstiger ist das Kombiticket, welches für 21 Euro erhältlich ist. Geburtstagskinder dürfen sich übrigens freuen - sie erhalten kostenlosen Eintritt in die Bavaria Filmstadt. Von Anfang April bis Anfang November hat der Filmpark täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet und in den Wintermonaten kann man den Erlebnispark immerhin noch von 13 bis 15 Uhr besuchen.

Hamburgs Sehenswürdigkeiten

Hamburg zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. Neben vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten bietet die Hansestadt die unterschiedlichsten Attraktionen wie den Hamburger Hafen, die Landungsbrücken, die Reeperbahn oder den Hamburger Michel.

Hamburger Michel

Als Wahrzeichen Hamburgs gilt die evangelische St.-Michaelis-Kirche, die besser unter dem Namen "Hamburger Michel" bekannt ist. Bei der Kirche handelt es sich um das bedeutendste Barockbauwerk von Norddeutschland.

Für vier Euro kann der 132 Meter hohe Kirchturm besichtigt werden. Von dort aus lässt sich der Hamburger Hafen gut überblicken.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Kirche ist die Krypta. Darüber hinaus werden in der St.-Michaelis-Kirche regelmäßig Klassik-Konzerte abgehalten.

Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen, der sich über die ganze Stadt erstreckt, zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Um ihn zu erreichen, wird empfohlen, die U-Bahn zu benutzen.

Im Hafen gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Hafenrundfahrt zu machen. So werden sowohl kleine als auch große Rundfahrten angeboten. Dazu gehören auch Themenrundfahrten oder Fahrten mit Schaufelraddampfern.

Landungsbrücken

Eine weitere maritime Sehenswürdigkeit sind die Landungsbrücken. Dort liegen die beiden Museumsschiffe Cap San Diego und Rickmer Rickmers vor Anker, die man besichtigen kann. Die schwimmenden Cafés an den Landungsbrücken bieten eine gute Möglichkeit, das Ein- und Auslaufen der Schiffe zu beobachten.

Fischmarkt

In der Nähe der Landungsbrücken liegt auch der Hamburger Fischmarkt, auf dem jeden Sonntag

und andere Dinge von den Marktschreiern angeboten werden. Allerdings muss man für einen Besuch früh aufstehen, da es bereits um 5 Uhr losgeht.

Museumshafen

Einen Abstecher wert ist auch der Museumshafen. Dabei handelt es sich um ein Freilichtmuseum, in dem kostenlos rund 30 restaurierte Segel-, Dampf- und Motorschiffe bewundert werden können.

Reeperbahn

Zu den bekanntesten Attraktionen der Hansestadt gehört die Reeperbahn auf St. Pauli, die auch als "sündige Meile" Hamburgs gilt. Mit ihrer Vielzahl an Clubs, Bars und Theatern bildet sie ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Jugendliche. Bekanntheit erlangte die Reeperbahn jedoch auch als Rotlichtbezirk und Umschlagplatz von Drogen.

Hamburgs sündige Meile – wie die Reeperbahn entstand

Vor dem Vergnügen war die 930 Meter lange Straße für unangenehme und harte Arbeit bekannt

Schwarze Plateau-High Heels, Pinker Slip
pink slip © covado - www.fotolia.de

Besucher aus aller Welt kennen die Hamburger Reeperbahn als buntes Amüsierviertel. Bevor das lustvolle Treiben in Bars, Clubs und anderen Etablissements einzog, war die 930 Meter lange Straße für unangenehme und harte Arbeit bekannt

Wer in der Stadt keinen Platz für seine laute oder geruchsintensive Arbeit fand, wich vor die Stadttore aus. So auch die Reeperschläger, die auf der langen ebenen Fläche ihre Taue für die Schiffe verflochten.

Vom Kloster zur sündigen Meile

Die ersten Belege für eine Besiedlung der Fläche rund um die Reeperbahn datiert aus dem Jahr 1247. Nahe am heutigen Fischmarkt gründeten Zisterzienserinnen ein Kloster. Später verlegten sie es in das Alstertal.

Die Freifläche vor der Stadt blieb Hamburg jedoch erhalten. der Graf Schaumburg schenkte das Areal der Bürgermeistergattin, um dort Wäsche zu trocknen.

Das freie Leben

Im Jahr 1605 ließ die Stadt dort ein Krankenhaus errichten – wohl, um die Pestkranken außerhalb der Stadtmauern zu isolieren. Abseits des bürgerlichen Zentrums herrschte "Große Freiheit", etwa zur Ausübung von andernorts unerwünschtem Gewerbe. Trotz eines Verbotes siedelten sich deshalb immer mehr laute, geruchsintensive und sonstig anrüchige Gewerbe vor dem Millerntor an.

Auch die Reeperschläger nutzen die langen und ebenen Flächen oberhalb des Hafens. Sie brauchten viel Platz, um Taue für die Segelschiffe zu flechten. 1883 entzog die Stadt ihnen allerdings wieder die Erlaubnis.

Es wurde eng in Hamburg, und die Areale vor den Stadtmauern wurden benötigt, um die wachsende Bevölkerung unterzubringen. Ein bisschen freier ist das Leben rund um die Reeperbahn aber immer geblieben.

Hamburger Rathaus

Eines der imposantesten Gebäude Hamburgs ist das Rathaus, das zwischen 1886 und 1897 erbaut wurde. Damals errichtete man den gesamten Rathausplatz neu.

Der Turm des Rathauses erreicht eine Höhe von 112 Metern, womit er der höchste Rathausturm Deutschlands ist. Das Innere des Rathauses, zu dem unter anderem der Bürgermeistersaal, der Saal der Bürgerschaft und der Kaisersaal gehören, kann täglich im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Museen

Die Stadt Hamburg verfügt über zahlreiche sehenswerte Museen. Zu den bekanntesten zählen

  • das Altonaer Museum
  • die Kunsthalle
  • das Völkerkunde Museum
  • das Hamburg Museum und
  • die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe.
Theater

Auch Freunde des Theaters kommen in Hamburg auf ihre Kosten. Einen Besuch wert sind vor allem

  • das Thalia Theater
  • das Deutsche Schauspielhaus
  • die Staatsoper Hamburg
  • das Ernst-Deutsch-Theater und
  • das berühmte Ohnsorg-Theater.

Die Bedeutung der japanischen Kultur in Düsseldorf

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat mit seiner Hauptstadt Düsseldorf ein echtes Juwel vorzuweisen. Dieses verströmt mit den noblen Geschäften auf der "Königsallee", mit den schönen Promenaden am Rheinufer, mit der schicken Altstadt und natürlich mit dem alljährlich stattfindenden Karnevalstrubel derart großen Glanz, dass es regelmäßig unzählige Besucher anlockt. Doch in Düsseldorf gibt es auch für Asien-Fans überraschend viel zu entdecken.

Wie Japan an den Rhein kam

Deutschland betrieb schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts regen Handel mit Japan. Dies geschah zumeist über Berlin oder Hamburg.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entdeckten die Japaner jedoch die Vorzüge Düsseldorfs. Die Stadt am Rhein war nämlich nicht nur für ihre Industrie bekannt, sondern profitierte auch von ihrer relativ zentralen Lage in Europa. Und so siedelten sich seit dem Jahr 1952 immer mehr japanische Unternehmen in Düsseldorf an.

Inzwischen gibt es in und rund um Düsseldorf über 400 japanische Firmen, die in den Bereichen Dienstleistung, Handel und Industrie agieren. Mit der Zahl der japanischen Unternehmen wuchs auch die japanische Gemeinde. Mittlerweile leben mehr als 8.000 Japaner in Düsseldorf.

Lebendiges Japan in Düsseldorf

Wer Düsseldorf besucht, der wird den japanischen Einfluss überall spüren. Nicht nur, weil die in Düsseldorf lebenden Japaner wie selbstverständlich das Stadtbild prägen; die Japaner sind inzwischen auch als Geschäftsleute ein wichtiger Teil der Stadt geworden.

Immer wieder begegnet man Gebäuden mit japanischen Schriftzeichen. Dahinter verbergen sich zum Beispiel

mit japanischen Besitzern.

Für Besucher der Stadt kann sich ein Bummel insbesondere durch den Stadtbezirk Stadtmitte leicht anfühlen wie eine Reise nach Japan. Nicht umsonst wird gerade dieser Bezirk gerne als "Klein Tokio" bezeichnet. Doch auch für Städtereisende die das hektisch-geschäftige Treiben der Stadt gerne mal gegen einen ruhigen Spaziergang tauschen, hat Düsseldorf etwas zu bieten.

Japanisches Flair in Düsseldorf
Japanisches Flair in Düsseldorf
Erholung und Freizeitgestaltung auf Japanisch

Die Asiaten sind bekannt für ihre ruhige, besonnene und freundliche Art. Wie man selbst zu dieser beneidenswerten inneren Ruhe finden kann, dass können Besucher der Stadt Düsseldorf beispielsweise im Nordpark erfahren. Denn hier befindet sich auf einer Fläche von rund 5.000 Hektar ein japanischer Garten.

Dieses aufwendig gestaltete Kleinod ist eine originalgetreue Nachbildung, die von einem eigens dafür aus Japan angereisten Gärtner im Jahr 1975 angelegt wurde. Vor dieser Kulisse lässt es sich wunderbar entspannt flanieren und sinnieren.

Auch im Veranstaltungskalender der Stadt Düsseldorf gibt es feste Termine, an denen die freundschaftliche Verbundenheit, die geschäftlichen Verbindungen und die einzigartige Kultur Japans regelmäßig gefeiert werden. So gibt es zum Beispiel seit 2002 einen Japan-Tag in Düsseldorf. Im Rahmen dieses großen Festes, das immer im Mai oder Juni stattfindet, können sich die Gäste auf eine Vielzahl von Veranstaltungen freuen.

Zu dieser Zeit wird überall in Düsseldorf gefeiert. Allerorten gibt es

  • Spiele für die Kinder
  • Ausstellungen
  • Vorträge
  • Vorführungen traditioneller fernöstlicher Kampfkunst
  • Gesangsdarbietungen
  • alles für Manga-Fans und natürlich
  • eine Reihe kulinarischer Köstlichkeiten aus Fernost.

Der Höhepunkt dieses Festes ist ein riesiges Feuerwerk über dem Rhein – und allein das ist eine Reise nach Düsseldorf wert.

Frankfurt am Main – älteste Messestadt der Welt

Bereits im Jahr 1150 wird das geografische Zentrum Europas als Messestadt bezeichnet

Rückansicht junge Frau zieht Koffer im Flughafen hinter ihr her, umgeben von vielen Menschen
Aeroport © Laurent CARRARA - www.fotolia.de

Was wäre Frankfurt ohne seine Messe? Seit mehr als 800 Jahren reisen

in die Stadt am Main, um dort eine Messe zu besuchen.

Schon im Herbst 1240 erklärte Kaiser Friedrich II die damalige freie Reichsstadt Frankfurt zur Messestadt. Die erste der Welt. Und die Lage im geografischen Zentrum Europas lässt die Messe Frankfurt weiter florieren.

Messe mit Tradition

In schriftlichen Dokumenten wird Frankfurt bereits im Jahr 1150 als Messestadt genannt. Neben der traditionellen Herbstmesser kam 1330 eine Frühjahrsmesse hinzu, 1485 zog es erstmals die Verlage und Autoren zur Buchmesse nach Frankfurt – wenige Jahre nachdem Johannes Gutenberg mit der Erfindung von beweglichen Lettern den Buchdruck revolutioniert hatte.

Bei der Entwicklung zu einem der weltgrößten Messestandort kam Frankfurt auch seine geografische Lage zugute. Viele Handelswege ließen die Wirtschaft am Main florieren, die Stadt entwickelte sich zum Umschlagplatz für Waren aus aller Herren Länder. Um einheitliche Wechselkurse für die verschiedenen Währungen zu vereinbaren, entstand 1585 die Frankfurter Wertpapierbörse.

Moderner Messestandort

Heute bietet die Frankfurter Messe in 10 Hallen mehr als 578.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Hinzu kommt ein fast 100.000 Quadratmeter großes Freigelände. Parallel hat sich der Frankfurter Flughafen zum Drehkreuz für internationale Flüge entwickelt. Die wichtigsten Messen:

  • Buchmesse
  • Internationale Automobilausstellung (IAA)
  • Achema
  • Ambiente und
  • Paperworld.

Köln und sein Dom - ein Meisterwerk der gotischen Architektur

Deutschland ist ein ideales Reiseziel für alle kulturell interessierten Touristen, denn im Land kann man eine Vielzahl interessanter Bauwerke besichtigen. Vor allem die Anzahl an Burgen, Schlössern und Kirchen ist dabei enorm. Eines der meistbesuchten und vor allem schönsten Gotteshäuser ist dabei der bekannte Kölner Dom.

Geschichte

Schon vor Jahrhunderten versammelten sich Gläubige an dem Platz, auf welchem sich der Kölner Dom heute befindet. Im Jahr 870 entstand hier schließlich der erste karolingische Bau; dieser stand bis in das ausgehende 13. Jahrhundert.

Im Jahre 1248 wurde mit dem Bau des Kölner Domes in seiner heutigen Form begonnen. Die Einweihung fand im Jahr 1322 statt; gebaut wurde an dem mächtigen Gotteshaus jedoch bis in das Jahr 1530.

Durch diese jahrelangen Bauarbeiten findet man hier mehrere Baustile in sich vereint; sowohl gotische als auch neugotische Elemente wird das wachsame Auge entdecken. Schwere Erschütterungen hatte der Kölner Dom im Zweiten Weltkrieg hinzunehmen - viele Jahre des Wiederaufbaus folgten.

Noch heute wird in regelmäßigen Abständen am Dom gebaut, daher wird er auch als "ewige Baustelle" bezeichnet. Dennoch gilt diese Kirche als das wohl bedeutendste Werk der gotischen Architektur in ganz Deutschland.

Der Kölner Dom ist ein Meisterwerk der gothischen Architektur
Der Kölner Dom ist ein Meisterwerk der gothischen Architektur
Highlights

Mit einer Höhe von knapp 160 Metern ist der Kölner Dom nach dem Ulmer Münster das zweithöchste Kirchengebäude Europas und eines der meistfotografierten Motive Deutschlands.

Nicht nur von außen mutet der Kölner Dom jedoch wahrlich interessant an, auch den Innenbereich sollte man sich nicht entgehen lassen. Sowohl das herrliche Fußbodenmosaik als auch die Altare in der Kirche sind ein Anziehungspunkt für die meisten Touristen; ein weiteres Highlight ist zudem die Mailänder Madonna.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Im Kölner Dom finden regelmäßig Gottesdienste statt; diesen kann man natürlich beiwohnen. Außerhalb dieser Gottesdienste kann man den Kölner Dom täglich im Sommer von 6 bis 21 Uhr sowie im Winter von 6 bis 19:30 Uhr besichtigen.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist zudem die Turmbesteigung; diese kostet für Erwachsene 2,50 Euro. Von oben bietet sich dem Touristen jedoch ein grandioser Blick über die Rheinmetropole Köln.

Ebenfalls sehr interessant ist ein Besuch der Domschatzkammer; diese kann gegen Entrichtung eines Eintrittspreises in Höhe von vier Euro besichtigt werden. Zweimal täglich finden darüber hinaus Führungen durch dieses Gotteshaus statt.

Weitere Sehenswürdigkeiten Kölns

Ebenfalls sehenswert in Köln:

  • der Rheinauhafen
  • Rheinboulevard und LVR-Turm
  • die Liebesschlösser an der Hohenzollern-Brücke
  • das Belgische Viertel
  • den Botanischen Garten
  • das Römisch-Germanische Museum
  • der Kölner Zoo
  • die Ferieninsel Groov

Die schönsten Tierparks in Deutschland

Deutschland ist ein Urlaubsland mit einem reichhaltigen Freizeitangebot. Vor allem für Kinder wird hier einiges geboten: egal ob Spaßbad, Freizeitpark oder Spielplatz - in nahezu jeder Gegend Deutschlands gibt es immense Angebote. Besonders beliebt sind zudem die Zoos beziehungsweise Tiergärten; die schönsten dieser Art sollen im Nachfolgenden kurz vorgestellt werden.

Deutschland hat einige schöne Tierparks zu bieten
Deutschland hat einige schöne Tierparks zu bieten

Erlebniszoo in Hannover

Einer der beliebtesten Tierparks in Mitteldeutschland ist der Erlebniszoo in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Wie der Name schon verrät, kann man in den unterschiedlichen Themenwelten dieses Tierparks einiges erleben und sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die einzelnen Kontinente machen. Sambesi oder Dschungelpalast sind nur einige der Highlights in diesem Zoo.

Tierpark Hagenbeck in Hamburg

Begibt man sich weiter Richtung Norden, sind die Städte Hamburg und Bremerhaven beziehungsweise deren zoologische Gärten unbedingt einen Besuch wert. Hamburgs Tierpark "Hagenbeck" gilt als einer der ältesten Zoos in Deutschland. Hier besonders sehenswert sind die Asiatischen Elefanten, welche im Tierpark Hagenbeck in großen Herden leben.

Auch das Tropenaquarium sollte man sich bei einem Besuch in diesem Tierpark nicht entgehen lassen. Für Kinder stehen natürlich ausreichend Spielplätze und Streichelgehege zur Verfügung. Um alle Highlights in diesem Tierpark zu entdecken, sollte man schon mehr als nur einen Tag einplanen.

Zoo Bremerhaven

Der Zoo Bremerhaven wiederum ist kein klassischer Tierpark mit Elefanten oder Giraffen - stattdessen werden hier die unterschiedlichen Lebensräume der Welt wie Eiswüste, Tundra und Gebirge sowie Unterwasserwelten samt ihrer Bewohner vorgestellt.

Zoos in Leipzig und Düsseldorf

Im Osten Deutschlands einer der meistbesuchten Tierparks ist der Zoo Leipzig. Hier wird unter anderem die beliebte Fernsehserie "Elefant, Tiger & Co." gedreht. Der eindeutig schönste Zoo im Rheinland wiederum ist der Grafenberger Wildpark in Düsseldorf.

Zoos in Berlin und Frankfurt

In der deutschen Hauptstadt Berlin kann man natürlich ebenfalls einen Zoo besuchen; laut Statistik steht dieser sogar auf Platz Eins in der Votingliste der schönsten Tierparks von Deutschland.

Dieser ist gleichzeitig der größte Landschaftstiergarten von Europa - hier leben immerhin 7.500 Tiere. Auch der Zoo in Frankfurt ist durchaus einen Besuch wert - dies ist der zweitälteste Zoo von Deutschland.

Wildpark Lüneburger Heide

Neben den klassischen Tiergärten im eigentlichen Sinn existieren in Deutschland noch eine Vielzahl von so genannten Wildparks. Einer der schönsten ist der "Wildpark Lüneburger Heide" - in diesem kann man einheimische Tiere wie Rehe, Hirsche oder Wildschweine in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Überraschend viele Wildkatzen in Deutschland - Zählung des BUND mit unerwartetem Ergebnis

Naturaufnahme Bäume auf grüner Wiese, Sonneneinstrahlung
wood © Andrzej Włodarczyk - www.fotolia.de

Es gibt in Deutschland viel mehr Wildkatzen als angenommen. Eine Zählung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ergab, dass sich die scheuen Tiere in Deutschland wieder ausbreiten.

Erschließung neuer Rückzugsgebiete für Wildkatzen

Die immer intensivere Nutzung der Landschaft durch Verkehr, Siedlungsgebiete und Landwirtschaft hatte die Wildkatze auf wenige Restlebensräume zurückgedrängt. Wie viele der Raubtiere früher bei Zählungen übersehen wurden, ist unklar.

Viele Rückzugsgebiete der Wildkatze liegen noch voneinander isoliert. Der BUND legt daher rund 20 Meter breite Korridoren an, die die Naturschützer mit Bäumen und Hecken bepflanzen, um zusätzliche Lebensräume zu erschließen. Bislang haben sie durch Kauf oder Pacht 150.000 Quadratmeter gesichert. Die Kosten für das Projekt liegen bei bislang 150.000 Euro.

Lebensräume der Wildkatzen

Ursprünglich kam die Wildkatze in ganz Deutschland vor. Bisher ging man davon aus, dass hier noch 5000 bis 7000 Tiere leben. Ihre Hauptsiedlungsgebiete liegen in Eifel, Hunsrück, Pfälzer Wald und Taunus sowie in den Wäldern im Harz, Solling, Kyffhäuser und Nordthüringen.

Wild- und Hauskatzen mischen sich nur äußerst selten. Dies liegt vor allem daran, dass sie sich kaum begegnen. Der Anteil der Mischlinge beträgt ungefähr zwei Prozent.

Natur und Erholung

Wer die Natur der Stadt vorzieht, muss in Deutschland ebenso wenig auf etwas verzichten. Im Folgenden geben wir entsprechende Reisetipps.

Mecklenburg-Vorpommern - Das mediterrane Wohnzimmer des Nordens

Mecklenburg-Vorpommern, auch das Wohnzimmer des Nordens von Deutschland genannt, ist ein ideales Urlaubsland und zählt zu den beliebtesten Ferienzielen in der Republik. Auf alle Fälle befindet sich dort oben Deutschlands sonnenreichste Region – die Insel Usedom. Palmen, frischer Fisch, die Ostsee und vieles mehr erwarten dort den Gast und Genießer.

Über Usedom lacht die Sonne

Wer hält das für möglich, dass Deutschlands sonnenreichste Gegend ausgerechnet im hohen Norden liegt. Wohl kaum einer.

Doch auf Usedom lassen sich die goldenen Strahlen durchschnittlich 1917 Stunden im Jahr blicken und lassen Mensch und Natur erstrahlen. Da ist doch klar, dass dort importierte Palmen gedeihen und der Region ein mediterranes Flair vermitteln. Ihr Übriges tut die reizvolle Landschaft dazu mit ihren sanften Hügeln, ihrer Weite und der Urwüchsigkeit natürlicher Landstriche.

Usedom ist die sonnenreichste Gegen ganz Deutschlands
Usedom ist die sonnenreichste Gegen ganz Deutschlands
Mittelmeerfeeling an der Ostsee

Aber auch die urbanen Zentren bieten die südländische Leichtigkeit des Seins.

  • Waren an der Müritz auf der Mecklenburgischen Seenplatte – dem Land der tausend Seen
  • Ostseebad Kühlungsborn
  • Kaiserbad Heringsdorf auf Usedom
  • Ostseebad Binz auf Deutschlands größter Insel Rügen und
  • viele andere Orte

sind lohnenswerte Ziele auch für Genießer der feinen Mecklenburgische Frischeküche, die viel mit heimischen Kräutern arbeitet. Vor allem Fisch ist angesagt und die saisonale Heringszeit im April sollten Fischfreunde und Angler auch nicht verpassen.

In den traditionellen Ostseebädern dominiert die typische Bäderarchitektur der Region, die viele Fischerkaten bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts zu mondänen Hotelpalästen umnutzte und die heute wieder im alten Bäderglanz erstrahlen. Berühmt sind die Seebrücken; in Heringsdorf steht mit 508 m Deutschlands längste. Und nicht zu vergessen die weiten weißen Ostseestrände auf rund 1.700 Küstenkilometern, gespickt mit den typischen Strandkörben, die einladen zum Verweilen am "Meer".

Kultur, Festivals und Landesgeschichte pur bieten nicht nur die Hansestädte und Ballungszentren wie Stralsund oder Rostock, sondern gleichfalls die ländlichen Gebiete. Aber auch für absolute Landratten ist in "MeckPomm" etwas dabei – zum Beispiel die Mecklenburgische Schweiz. Entdecken Sie die Schönheiten und die Vielseitigkeit des Urlaubsparadieses – dort ist immer was los.

Der Harz - beliebt bei Wanderern und in der Winterzeit

Die schöne Bergwelt des Harzes als nördlichstes Mittelgebirge war schon immer und ist bis heute ein beliebtes Zielgebiet für Wanderungen verschiedenster Art. Auch im Winter lockt der Harz zahlreiche Besucher.

Tipps für Wanderer

Eine Besonderheit des Harzes besteht in seiner Lage im Schnittpunkt zwischen den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Seit der Wiedervereinigung ist der Harz als Gesamtgebiet wieder zugänglich und wurde im Jahre 2006 zum Naturpark erklärt, sodass die vorhandenen und natürlichen Wanderrouten wieder genutzt werden können. Die bergige Landschaft ermöglicht sowohl Wanderungen unterschiedlicher Länge und unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades als auch Kletterpartien.

Die ursprünglichen Wanderwege des ganzen Harzer Gebietes können wieder genutzt werden
Die ursprünglichen Wanderwege des ganzen Harzer Gebietes können wieder genutzt werden
Wanderroute leicht gemacht

Wanderrouten müssen nicht mehr mühsam zusammengestellt werden. Für das Harzgebiet wurden in den letzten Jahren zahlreiche Wanderwege mit unterschiedlicher Thematik geschaffen. Diese Wanderrouten befinden sich größtenteils innerhalb der Grenzen des Harzgebietes. Andere gehen darüber hinaus und sind Teil der so genannten europäischen Fernwanderwege, wie z.B. die Strecke zwischen der Ostsee und der Adria und die von der Ostsee bis nach Masuren.

  • Zu den bekanntesten thematisch ausgerichteten Wanderwegen des Harzes zählt der 100 km lange "Harzer Hexensteg", der von Osterode nach Thale führt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten bereithält.
  • Auch der "Weg der deutschen Kaiser und Könige des Mittelalters", der im Besonderen die geschichtlich bedeutsamen Orte des Harzes durchquert, ist beliebt.
  • Sehr zu empfehlen ist der "Karstwanderweg" am Südrand des Harzes.
  • Spuren des Harzer Bergbaus finden sich auf dem "montangeschichtlichen Wanderweg".

Weniger vorgegebene Wanderrouten sind ausgewählte Sehenswürdigkeiten. Die Entfernung kann der interessierte Wanderer je nach Standort selbst bestimmen wie auch den jeweiligen Schwierigkeitsgrad.

Sehr lohnende Ziele sind dabei:

  • der "Albertturm" auf dem Iberg, wo sich auch ein Restaurant befindet
  • der "Kästeklippen" mit herrlicher Aussicht auf das Ockertal
  • die Schnarchenklippen als beliebte Aussichts- und Kletterfelsen

Ein sehr beliebtes Wanderziel ist der "Ottofelsen" als einer der größten Granitfelsen des Harzes. Sehenswert ist auch das Bodetal ein wildromantisches Felsental.

Besonders bekannt ist das "Josephkreuz", ein Aussichtsturm mit dem größten eisernen Doppelkreuz der Welt. Die Ruine der "Burg Hohnstein" im Südharz zeigt die lange zurückreichende Geschichte des Harzes.

Winterurlaub im Harz - Noch nie wahr wohlfühlen so leicht

Der Nationalpark Harz ist mit seinen Wäldern, Mooren und seinen zahlreichen Bächen und Flüssen ein wahres Urlaubsparadies. Vor allem Wanderfreunde Wissen um die Schönheit des artenreichen Nationalparks.

Doch das Wanderparadies Harz hat, was oft vergessen wird, auch im Winter seinen Reiz. Besonders Langlauf und Rodelfans wissen den Harz als Winterurlaubsziel zu schätzen. Die verschneite Winterlandschaft des Harzes gleicht einer Märchenkulisse, die ihres Gleichen sucht.

Die Nadelbäume in ihrer gesamten Pracht mit Schnee überzogen und dazwischen schlängeln sich, wo im Sommer breite Wanderwege angelegt sind, die Langlaufloipen. Doch auch im Winter eignet sich der Harz zum Wandern und gerade wer hier Zeit mitbringt und sich auf das Abenteuer einlässt, die Natur zu entdecken, wird überrascht sein, wie viele einheimische Tiere es in der winterlichen Landschaft zu entdecken gibt.

Der Brocken und Wernigerode

Auch im Winter bieten sich zahlreiche Ausflugsziele im Harz an. So kann zum Beispiel der Brocken mit seinen 1.142 Metern erkundet werden, der seit 1989 als "Berg der Deutschen" bekannt ist.

Gerade am Brocken bekommt man ganz neue Eindrücke vom Harz, denn hier trifft das raue Klima auf eine herrliche Berglandschaft, die einen malerischen Blick auf die Region ermöglicht. Das absolute Highlight der Region und eine Freude für Gäste jeden Alters, ist die Harzer Schmalspurbahn, die seit 1899 in Betrieb ist und eine Strecke von 16 Kilometern fährt.

Von der Drei-Annen-Hohne bis hin zum Brocken fährt die historische Bahn und begeistert auch heute noch die Besucher des Nationalparks. Weiter sollte auch bei einem Winterurlaub im Harz ein Ausflug in die Kreisstadt Wernigerode mit eingeplant werden.

Zum einen bietet die Kreisstadt eine schöne Kulisse für einen Einkaufsbummel und zum anderen befindet sich hier das Schloss Wernigerode mit einer 900 Jahre alten Geschichte. Viele Erzählungen, Anekdoten und Geschichten wissen hier die Bewohner von Wernigerode über das Schloss zu erzählen.

Wer sich das Schloss genauer ansieht, fühlt sich sehr schnell in die Vergangenheit versetzt, denn 40 Wohnräume, die auch heute noch original eingerichtet sind, können hier von den Besuchern bestaunt und bewundert werden. Zahlreiche Sonderausstellungen über Kunst- und Kulturgeschichte bieten immer wieder neues in den alten Schlossmauern.

Alte Eisenbahn am verschneiten Brocken
Alte Eisenbahn am verschneiten Brocken
Ein Paradies für Kinder und Jugendliche

Doch gerade der Winter lädt neben sportlicher Aktivität auch zu Wellness und Schönheitspflege ein und so bieten zahlreiche Hotels spezielle Angebote für die Winterzeit an. Wer im Harz Urlaub macht, ist es gewohnt, dass er Erholung und Entspannung in der Natur findet, doch auch die Hotels haben bieten zusätzliche Entspannungsprogramme.

So sind die Kombinationsmöglichkeiten im Harz sehr vielfältig und es bietet sich ein Urlaub für die ganze Familie, wo niemand zu kurz kommt, von Jung bis Alt. Gerade für Kinder und Jugendliche hat sich das Regionale Umweltbildungszentrum etwas einfallen lassen und so bietet man hier ein eigenes Winterprogramm, in dem es gilt,

  • die Tierwelt zu entdecken
  • die Überwinterungsstrategien der Pflanzen zu verstehen
  • Schnee zu erleben
  • Tierspuren zu erkennen und natürlich
  • die Natur mit allen Sinnen zu erleben.

Deutschlands Weinstraßen, ein ganz besonderes Erlebnis

Auch wenn Deutschland nicht das Weinland schlechthin ist, so haben sich doch einige Weinstraßen in Deutschland gebildet, die nicht nur für Weintrinker interessant sind. Die beliebtesten und schönsten Weinstraßen finden sich hier auf einen Blick.

Die Deutsche Weinstraße

Die Deutsche Weinstraße findet ihren Anfang in Bockenheim (Nähe Worms), zieht sich über 80 Kilometer quer durch die Pfalz und endet an der französischen Grenze. Sie wurde in den 30er Jahren eröffnet und war somit die erste Weinstraße Deutschlands.

Mit dem mediterranen Klima der Pfalz erreichen die Weinbauern nicht nur eine gute und geschmackvolle Ernte, sondern auch Mandelbäume sind an der Weinstraße zu bestaunen. Mit 1800 Sonnenstunden jährlich gedeihen die Reben hier besonders gut.

Württembergische Weinstraße

Baden Württemberg wartet gleich mit mehreren Weinstraßen auf und überzeugt vor allem mit gehaltvollem Rotwein. Die einzelnen Routen sind jeweils nach der Region benannt und zur Württemberger Weinstraße zusammengefasst worden. So bildet sich eine 500 Kilometer lange Route durch eines der schönsten Weinbaugebiete Deutschlands.

Zwischen den Weinbergen liegen kleine Ortschaften mit sehr gut erhaltenen Fachwerkgemäuern und zahlreichen Besenwirtschaften, in denen sich die Gäste neben dem Wein der Region auch kulinarische Köstlichkeiten servieren lassen können. Direkt angrenzend findet sich die Badische Weinstraße die 2014 ihren 60. Geburtstag feiern durfte.

Sie zieht sich über 200 Kilometer von Baden-Baden bis hin nach Weil am Rhein (Grenze Schweiz). Die eindrucksvolle Weinlandschaft wird von Burgen, Klöstern und Fachwerkgebäuden bereichert und bietet somit interessante Eindrücke.

Mosel-Saar-Ruwer Weinstraße

Die Mosel-Saar-Ruwer Weinstraße ist nicht die einzige im Moselraum; das gesamte Gebiet ist von Weinstraßen durchzogen und so bildet sich ein großes Netz durch das schönste Weingebiet Deutschlands. Die Moselregion zeigt, wie nah auch heute noch Geschichte sein kann, denn wer sich hier durchbewegt, begibt sich auf die Spuren der Römer und wird immer wieder auf Historisches stoßen.

Flussschleife an der Mosel im Weinbaugebiet
Flussschleife an der Mosel im Weinbaugebiet
Rheingauer Rieslingroute

Ein weiteres Highlight der deutschen Weinkultur zeigt die Rheingauer Rieslingroute, die sich auf den Spuren des Rieslings begibt und im Zickzack durch das Rheingau führt. Die Route führt an

  • Schloss Biebrich
  • Kloster Eberbach und
  • Schloss Johannisberg

vorbei und zeigt eine wunderschöne Landschaft, in der es viel zu entdecken gibt.

Mittelfränkische Weinstraße

Die Mittelfränkische Weinstraße ist etwas Besonderes, denn nur hier gibt es den berühmten Bocksbeutel. Die Ortschaften zeigen auch heute noch die typische Lebensform der Region und muten sehr romantisch an.

Ahr Rotweinstraße

Für Rotweinfans lohnt sich eine Tour entlang der Ahr Rotweinstraße, denn die Touristikroute, die seit 1978 besteht, überzeugt mit elf Weinbaugemeinden und einer felsigen Landschaft mit zahlreichen Weingütern und Gasthöfen.

Sächsische Schweiz - Urlaub für jedes Alter

Die Sächsische Schweiz mit ihrem Elbsandsteingebirge ist nicht nur für Naturliebhaber ein attraktives Reiseziel. Die romantischen Hotels der Region sind sehr gastlich und eher bodenständig, und vielfach handelt es sich um Familienbetriebe.

Genau das Familiäre macht einen Urlaub in der sächsischen Schweiz zu einem erholsamen Urlaub, in dem Wohlfühlen an erster Stelle steht. Die Region ist ideal für alle, die einen ruhigen Urlaub bevorzugen, denn nichts ist entspannender, als ein Spaziergang durch die faszinierende Landschaft der Sächsischen Schweiz.

Besondere Natur im Elbtal

Das Gebiet entlang des Elbtals ist Landschaftsschutzgebiet und so findet man hier Natur in ihrer reinsten Form. Auch die Wanderwege der Region sind gut in die Natur eingefügt worden und wirken nicht störend.

Die Felsen des Elbsandsteingebirges muten etwas wild und doch vertraut an. Der Elbsandstein ist gerade auch für Kinder sehr faszinierend, da man hier die Entstehung eines Gebirges nachvollziehen kann.

Kulinarische und kulturelle Angebote
Blick auf die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz
Blick auf die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz

Kulinarisch wird hier auf sächsische und zum Teil auch die traditionell böhmische Küche gesetzt, und so können sich hier Gäste richtig verwöhnen lassen. Kleine Gaststätten mit viel Charme und schönem Ambiente laden hier zum Verweilen ein.

Viele Gastronomen versuchen, durch kulturelle Veranstaltungen einen zusätzlichen Unterhaltungswert zu schaffen. Besonders beliebt bei den Gästen sind Volkstanzgruppen und regionale Musiker, die längst vergessene Traditionen wieder aufleben lassen. Aber auch Sonderveranstaltungen wie zum Beispiel der romantische Weihnachtsmarkt in Königstein der unter dem Moto: "Königstein - Ein Balkanmärchen" steht, locken die Gäste in eine Welt zum Träumen.

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz bietet auf seiner Internetpräsenz einen gut gepflegten und immer aktuellen Veranstaltungskalender an, so können sich Gäste schon im Vorfeld ihrer Reise informieren welche kulturellen Veranstaltungen den persönlichen Interessen entsprechen.

  • Konzerte
  • Theater und
  • Volksgruppen und natürlich
  • Sonderausstellungen

bieten viel Raum, kulturelle Interessen auch im Urlaub zu befriedigen. Bei schönem Wetter sollte man allerdings die zahlreichen Wanderwege des Naturschutzgebietes Sächsische Schweiz nutzen und sich von der Flora und Fauna in den Bann ziehen lassen, denn hier ist das Wachstum noch ursprünglich. Natürlich werden auch geführte Wanderungen im gesamten Gebiet des Elbsandsteingebirges durchgeführt, spezielle Angebote für Kinder stehen natürlich auch zur Verfügung.

Empfehlenswerte Urlaubsorte

Am bekanntesten ist natürlich Dresden und sein Umland, da hier neben viel Natur auch Opernbesuche und ein Bummel durch die historische Stadt ihren Reiz haben. Ein weiteres Highlight ist Königsstein.

Aber auch Hohenstein, Bad Schandau und natürlich Sebnitz haben sich längst zu attraktiven Urlaubsorten entwickelt. Viele weitere Gemeinden sind hier auf den Tourismus eingestellt, und so lohnt es sich auch abseits der bekannten Orte sein Feriendomizil zu suchen.

Preislich hebt sich gerade Dresden etwas vom restlichen Elbsandsteingebirge ab. Wer es also etwas ruhiger und ländlicher mag, kann mit sehr günstigen Preisen rechnen und auch die Gastronomie der Region bietet günstige Preise und hohe Qualität bei den regionalen Speisen.

Norddeutschland - Urlaub für die Seele

Wer an Norddeutschland denkt, dem kommen sogleich Hamburg sowie die Nord- und Ostsee in den Sinn. Die Hansestadt Hamburg ist die kulturelle Hochburg des Nordens. Ob Theater, Musical, Kunstausstellung oder Konzerte, die Hansestadt Hamburg bietet Kunstliebhabern eine ausgesprochene Vielfalt an interessanten Veranstaltungen.

Doch Hamburg ist viel mehr, als das. Während einer Hafenrundfahrt kann man Hamburg von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Die Lagerhäuser der Hamburger Großhändler, die Vielfalt an Schiffen jeder Größe und jeden Alters und der Museumshafen hinterlassen bei den Besuchern einen tiefen Eindruck.

Hier zeigt sich Hamburg, wie es seit Jahrhunderten ist, als eine Stadt der Seefahrer, Kaufleute und Hafenarbeiter, die trotz des Großstadt Flairs der Stadt sehr bodenständig geblieben sind und die typisch Hanseatische Ruhe ausstrahlen. Hamburg wird durch die Hamburger Bevölkerung zu dem was so typisch Hamburg ist, eine Kombination von Metropole und dörflicher Idylle.

Strandkörbe prägen das Bild der deutschen Nordseestrände
Strandkörbe prägen das Bild der deutschen Nordseestrände
Hamburgs Umgebung

Rund um Hamburg gibt es das Alte Land zu entdecken, was auch heute noch sehr ursprünglich ist und auf dessen Fläche vorwiegend Gemüseanbau im großen Stil betrieben wird. Doch auch die Schlösser und Kirchen der Region laden zu einer Tour durch die Vergangenheit ein.

So lässt sich auf dem Weg von Hamburg in die ländlichen Regionen des Nordens sehr viel entdecken. Und die Gastfreundschaft der norddeutschen Bevölkerung ist den Besuchern sicher, denn genau wie das Land sind hier die Menschen, rau aber herzlich.

Blick auf das Hamburger Rathaus
Blick auf das Hamburger Rathaus, dahinter die Alster
Die Inseln des Nordens

Doch was wäre eine Reise nach Norddeutschland ohne einen Besuch der Nordseestrände, die zu erholsamen Spaziergängen genauso einladen wie zum Sonnen und Baden. Besonders angetan sind Urlauber von

  • Sylt
  • Amrum
  • Föhr
  • Halligen
  • Pellworm und
  • Helgoland.
Die Nordseeinsel Sylt mit ihrem besonderen Flair
Die Nordseeinsel Sylt mit ihrem besonderen Flair

Sie bieten ein besonderes Flair in Mitten der Nordsee. Sylt ist sicher die bekannteste und meist besuchteste Insel der Region, denn hier lässt sich auch Deutschlands High Society regelmäßig für ein paar erholsame Stunden nieder und genießt die kulinarischen Köstlichkeiten der Sylter Top Restaurants.

Amrum hingegen zeigt sich mit dem breitesten Strand Europas, den typischen Friesendörfern und einer atemberaubenden Dünenlandschaft eher beschaulich und ruhig. Föhr überzeugt seine Gäste mit Natur und Wellness, Bauernhof und Luxushotel, eben eine Insel, die für jeden Gast das Richtige zu bieten hat.

Die Halligen sind wohl weniger Inseln als viel mehr Naturphänomene und schon deshalb einen Besuch wert, denn diese Inseln sind nicht eingedeicht und so nannte schon Theodor Storm sie "Schwimmende Träume". Pellworm ist einfach Pellworm und nirgends sind die Wattwanderungen oder das Wattreiten so schön wie auf der kleinen grünen Insel, die auch ein beliebter Kur- und Erholungsort geworden ist.

Nicht zuletzt sei Helgoland zu erwähnen, denn Helgoland mit dem Wahrzeichen der "Langen Anna" entführt seine Gäste in eine andere Welt, die sehr viel Mystisches bietet und in der es zahlreiche Entdeckungen zu machen gilt. Urlaub in Norddeutschland ist Urlaub für die Seele, denn Natur pur und eine Ruhe, die nur durch das Rauschen des Wassers vervollständigt wird, gibt es so kein zweites Mal.

Der Bodensee bietet Entspannung und Action für alle Wassersportler

In Deutschland gibt es unzählige wunderschöne Gegenden und beliebte Urlaubsgebiete - eine der meistbesuchten Regionen ist der Bodensee. Weit im Süden Deutschlands gelegen, bezaubert dieser hauptsächlich mit seinem milden Klima und ist daher ideal für einen entspannten Urlaub geeignet.

Auf dem Schiff zu den schönen Inseln im Bodensee

Nicht versäumen bei einem Urlaub am Bodensee sollte man eine Schifffahrt - diese werden während der Hauptsaison mehrmals täglich angeboten. Eine der beliebtesten Ziele ist dabei die Blumeninsel Mainau; nicht nur bei Pflanzenliebhabern ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Die beiden anderen Inseln im Bodensee, Lindau und Reichenau, sind ebenfalls einen Besuch wert. Das Kloster auf der Insel Reichenau beispielsweise steht sogar auf der Kulturerbeliste der UNESCO und sollte bei einem Urlaub am Bodensee unbedingt besichtigt werden.

Insgesamt befinden sich elf Inseln im Bodensee; die drei oben genannten sind jedoch die schönsten und bekanntesten. Auf dem See sind insgesamt 13 Ausflugsdampfer in Betrieb, welche ihren Fahrgästen allen erdenklichen Komfort bieten.

Sport und Entspannung am Bodensee

Doch auch Wassersportler kommen am Bodensee voll auf ihre Kosten. Mit einer Fläche von etwa 536 Quadratkilometern ist der Bodensee der drittgrößte See in Mitteleuropa. Radfahrer finden rund um den See zahlreiche gut ausgeschilderte Radwege; der Bodenseeradweg ist einer der schönsten und beliebtesten in ganz Deutschland.

Ebenso sind in der Gegend rund um den Bodensee unzählige Golfplätze vorhanden - für Golffans ideal. Bei schlechtem Wetter kann man sich in eine der vielen Bodenseethermen zurückziehen - diese sind meist mit einer großzügigen Saunenlandschaft ausgestattet und daher ideal geeignet, um sich zu entspannen.

Sehenswerte Städte der Region

Am Bodensee liegen unzählige sehenswerte Orte, beispielsweise Lindau oder Bregenz. Der Lindauer Hafen zählt zu einem der meistfotografierten Motive in Deutschland und auch die Altstadt ist durchaus sehenswert.

In der österreichischen Stadt Bregenz wiederum gibt es eine Seebühne - auf dieser werden die unterschiedlichsten Werke aufgeführt. Aus diesem Grund wird Bregenz auch gerne als die "Kulturhauptstadt" des Bodensees bezeichnet.

Für Familien mit Kindern unbedingt empfehlenswert ist ein Ausflug in die Stadt Salem, denn hier befindet sich einer der schönsten Affenparks in Deutschland. Kulturell interessierte Touristen sollten sich in die Stadt Meersburg begeben - die hier befindliche Burg sollte dabei unbedingt auf dem Reiseplan stehen. Die größte Stadt am Bodensee ist Konstanz; die historische Altstadt ist absolut sehenswert.

Wellness und Sport in Deutschland

Gründe, um Deutschland als Reiseziel zu wählen, gibt es viele. Besonders gerne wählt man Regionen und Hotels, um einen Wellnessurlaub zu verbringen; dabei werden häufig auch Sportangebote angenommen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die zahlreichen Angebote.

Wellness in Berlin

Historische Stätten, Architektur, Festivals, Großveranstaltungen, eine einzigartige Museumslandschaft sowie beste Einkaufsmöglichkeiten und ein pulsierendes Nachtleben locken die meisten Besucher nach Berlin. Doch auch all jene, die Ruhe und Entspannung suchen, finden in der deutschen Hauptstadt ein breites Angebot vor.

Spezialisierte Wellnesshotels der Extraklasse bieten professionelle

  • Sport-
  • Beauty- und
  • Wellnesseinrichtungen

an - vom Fitnessstudio über den Spabereich bis hin zur Massage. Den idealen Rahmen für einen Wellnessurlaub bieten Berlins Außenbezirke.

An Havel und Spree begegnet man einer idyllischen Landschaft, die zum Wandern und Radfahren einlädt. Ausflüge in die Fluss- und Seenlandschaft des Brandenburger Havellandes bieten sich an.

Die dörfliche Atmosphäre bildet einen Kontrast zum Trubel der Weltstadt. Und doch ist man von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zentrums nur wenige Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt.

Ars Vitalis Schöneberg

Das Ars Vitalis im Bezirk Schöneberg bietet eine großzügige Wellnesslandschaft mit

Außerdem gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Sportkurse von Aquafitness bis Spinning, sowie unterschiedliche Trainingsprogramme auszuführen.

Badeschiff auf der Spree

Ein Badeerlebnis der besonderen Art kann man auf dem Badeschiff in der Spree haben. Der Pool auf dem Schiff lockt im Sommer viele Berliner und Nichtberliner an, besonders in der Dämmerung oder nachts ist die Stimmung einzigartig. Im Winter ist das Schiff überdacht und bietet Sauna sowie Schwimmbecken zur Benutzung an.

Olivin Prenzlauer Berg

Das Olivin im Prenzlauer Berg ist eine Mischung aus Wellness-Tempel, Sauna und Lounge. Hier gibt es unter anderem

  • eine finnische Sauna mit Blick nach draußen
  • Dschungelduschen und
  • einen Bambusgarten.

Außerdem ist ein ganzer Vormittag in der Woche den Familien vorbehalten: während Betreuer sich um die Kleinen kümmern, können Mama und Papa entspannen.

Stadtbad Neukölln

Den Bezirk Neukölln werden die wenigsten zuerst mit Wellness verbinden, doch hier findet sich eine Perle: das Stadtbad Neukölln. Hinter dem recht unspektakulären Namen verbirgt sich eines der schönsten Schwimmbäder der Hauptstadt, das bereits seit 1914 seine Tore für alle Berliner und Touristen öffnet.

Neben der wunderschönen, antik anmutenden Innenarchitektur gibt es hier eine großzügige Saunalandschaft mit

Einmal monatlich wird zur Mitternachtssauna geladen.

Kurbad Tegel

Für die Fans der entspannenden Massage ist das Kurbad Tegel empfehlenswert. In diesem Familienbetrieb werden neben Moorpackungen, Kosmetik und Massagen auch Gasbad, Elektrotherapie und Eisanwendungen angeboten.

Wohlfühler Prenzlauer Berg

Die Wohlfühler im Prenzlauer Berg offerieren besondere Mittagsangebote für gestresste Büroarbeiter und gerade die so genannten Businessmassagen erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Darüber hinaus werden alle Massagearten, sowie verschiedene Trainingsmethoden für alle Altersgruppen geboten, wobei es sich eigentlich bei den Wohlfühlern um eine Praxis für Physiotherapie und alternative Heilmethoden handelt.

Wie man unschwer erkennen kann, bietet die Hauptstadt eine Vielfalt an gesundheitlichen und entspannenden Möglichkeiten, die einen reinen Städteaufenthalt durchaus zu einem Kurztrip in Sachen Kultur und Wellness werden lassen. Empfehlenswert ist ein Abtauchen in die Wellnesswelt von Berlin allerdings nicht nur für Singles oder Pärchen, sondern auch für die komplette Familie.

Wellness in Baden-Württemberg

Auch in Baden-Württemberg muss man nicht auf Wellness verzichten.

Aktiv werden und entspannen auf der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist eine Urlaubsregion in Baden-Württemberg, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. Das etwa 200 Kilometer lange Mittelgebirge erstreckt sich zwischen dem Nördlinger Ries im Nordosten und dem Alpenvorland im Südosten. Geologisch gehört die Schwäbische Alb zum Juragebirge zwischen Coburg und Genf.

Wanderwege durch die Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb gilt zu Recht als Paradies für Wanderfreunde. Es gibt ein gut ausgebautes Wanderwegnetz, das Rund- und Streckenwanderwege umfasst. Viele Wanderwege führen durch die schönsten Orte der Schwäbischen und an Sehenswürdigkeiten vorbei. Eine echte Augenweide sind die herrlichen Blumenwiesen am Wegesrand.

Den Kern des Wanderwegnetzes bilden die neun Hauptwanderwege. Die ersten beiden haben ihre Ausgangspunkte in Tuttlingen bzw. Donauwörth und ermöglichen eine Umwanderung des kompletten Gebirges.

Der Hauptwanderweg drei von Villingen nach Wertheim passiert die Schwäbische Alb zwischen Villingen und Hechingen. Der Main-Donau-Bodensee-Weg führt von Würzburg an den Bodensee und tritt bei Wasseralfingen in die Schwäbische Alb ein.

Von Reutlingen bis zur Donau führt der fünfte Hauptwanderweg durch die Schwäbische Alb und geht dann ins Allgäu über. Während der siebte Hauptwanderweg die gesamte Schwäbische Alb von Zwiefaltendorf bis Göppingen durchquert, berührt der Heuberg-Allgäu-Weg die Alb zwischen Neuhausen ob Eck und Spaichingen. Alle Wanderwege führen vorbei an Burgen und Burgruinen sowie durch malerische Dörfer.

Aber auch für gut motorisierte hat die Schwäbische Alb einiges zu bieten. Die wald- und kurvenreiche Alpstraße ist eine der beliebtesten Motorradstrecken.

Sportklettern in der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist eine Hochburg des Sportkletterns in Deutschland. Die besten Möglichkeiten zum Sportklettern bieten die Massenkalkfelsen, wobei es sich um Felsformationen handelt, die in der Vorzeit von Schwämmen und Korallen aufgebaut wurde. Die höchsten und am besten geeignetsten Wände gibt es im oberen Donautal.

Vorzügliche Klettergebiete gibt es darüber hinaus

  • bei Blaubeuren
  • im Lenninger Tal
  • im Ermstal und
  • auf der Ostalb.

Dort sind vor allem das Eselsburger Tal und der Rosenstein als Kletterhochburgen zu nennen. Kletterfreunde sollten sich allerdings vorab informieren, an welchen Wänden das Sportklettern zugelassen ist und welcher Schwierigkeitsgrad vorherrscht. Entsprechende Wände sind in Kletterführern ausgewiesen.

Wintersport

Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge mit ausgezeichneten Wintersportmöglichkeiten. Es bestehen ausgezeichnete Abfahrtshänge und gespurte Langlaufloipen. Die Skigebiete liegen zwischen 600 und 1.000 Höhenmeter bieten beste Bedingungen und sind überwiegend schneesicher.

Blick auf die Altstadt von Sigmaringen in Baden Württemberg
Blick auf die Altstadt von Sigmaringen in Baden Württemberg
Oberschwaben und der Bodensee für Wellnessurlauber

Oberschwaben bietet seinen Besuchern malerische Städte, eine romantische Landschaft und zahlreiche Kulturdenkmäler entlang der Oberschwäbischen Barockstraße. Die Region zwischen dem Bodensee, der Schwäbischen Alb und dem Lech verfügt außerdem über beste Bedingungen für einen Wellnessurlaub. Gäste haben die Wahl zwischen zahlreichen Kurorten mit Thermalbädern an der Schwäbischen Bäderstraße.

Tourismus in Oberschwaben

Besonders sehenswert sind in Oberschwaben viele malerische Städte mit einer langen Geschichte und traditionellen Architektur. So unter anderem die historischen Altstädte von Ulm, Biberach, Ravensburg und Memmingen. Von großer Bedeutung für den Tourismus in Oberschwaben sind darüber hinaus kulturhistorische Straßen, die zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Region führen.

Auf mehreren Routen durch Schwaben gelangt man auf der 1966 angelegten Oberschwäbischen Barockstraße bis zum Bodensee. Entlang der 500 Kilometer langen Strecke kann man einzigartige weltliche und sakrale Bauwerke aus der Epoche des Barock entdecken.

Die Deutsche Fachwerkstraße verläuft zwischen Bad Urach und dem Bodensee auf dem Gebiet Oberschwabens. Besonders sehenswerte Orte an der Fachwerkstraße sind

  • Pfullendorf
  • Meersburg
  • Riedlingen
  • Blaubeuren und
  • Biberach.

Erst 2005 wurde die Oberschwäbische Mühlenstraße eröffnet, die zu mehr als 100 traditionellen Mühlen der Region führt.

Aussichtspunkte in Oberschwaben

Den besten Ausblick auf die malerische Landschaft Oberschwabens hat man von einigen Aussichtspunkten im Mittelgebirge, die man über Wanderwege erreichen kann. Eine perfekte Aussicht bietet der Gehrenberg bei Markdorf, wo man von einem 30 Meter hohen Turm freien Blick auf die Alpen und den Bodensee hat. Auf dem Höchsten hat man von westlicher Seite aus eine herrliche Aussicht auf den Bodensee.

Zwischen Bad Wurzach und Bad Waldsee kann man von der Grabener Höhe aus die Aussicht auf das Wurzacher Ried, das größte europäische Hochmoor, genießen. Besonders weit schweifen lassen kann man seinen Blick über Schwaben und das Allgäu vom Schwarzen Grat, dem höchsten Berg Oberschwabens, aus.

Der Bodensee

Trotz Barockstraße, Voralpen und abwechslungsreichen Landschaften ist natürlich ist der Bodensee das eigentliche touristische Zentrum Oberschwabens. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den See zu entdecken, indem man ihn auf ausgedehnten Rad- und Wanderwegen umrundet oder per Schiffstour den See und die schönsten Orte am Ufer kennenlernt.

Beste Bedingungen bietet der Bodensee auch zum Baden, Segeln und für Wassersport. Einen ganz neuen Blick auf den See gewinnt man bei einer Seilbahnfahrt auf einen der ufernahen Voralpengipfel oder bei einem Zeppelinrundflug um das Gewässer.

Entspannung und Wellness im nördlichen und mittleren Schwarzwald

Im Südwesten Baden-Württembergs erstreckt sich Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge. Der Schwarzwald ist ein traditionelles und nach wie vor beliebtes Urlaubsziel. Er bietet zahlreiche touristische Ziele und eine herrliche unberührte Naturlandschaft, in der man perfekt entspannen kann.

Tourismus im Schwarzwald

Jedes Jahr verzeichnet der Schwarzwald über 30 Millionen Übernachtungen, so dass er mit Deutschlands Haupturlaubsregionen an Nord- und Ostsee und in den Alpen mithalten kann. In der sonnigen Jahreshälfte steht Besuchern ein großes Netz an Rad- und Wanderwegen zur Verfügung, die zur Erkundung der malerischen Landschaft des Schwarzwaldes einladen. Im Winter gibt es auch im nördlichen und mittleren Schwarzwald gute Bedingungen für Wintersport.

Ausflugsziele im nördlichen und mittleren Schwarzwald

Zu den beliebtesten Ausflugs- und Urlaubszielen im nördlichen und mittleren Schwarzwald gehören der Schluchsee und der Titisee. Die beiden Seen stehen für beliebte Wassersportarten wie Surfen und Tauchen offen und können auf schönen Wegen umwandert werden. Schluchsee und Titisee erreicht man von Freiburg aus durch das Höllental, wobei man die Oswaldkapelle und des Hirschsprung-Denkmal, zwei Wahrzeichen des Schwarzwalds, passiert.

Für Wellnessurlauber bietet sich ein Aufenthalt in der mondänen Kurstadt Baden-Baden an. Sie ist für ihre

  • Thermalbäder
  • die Spielbank und
  • die Festspiele

bekannt. Mit Bad Krozingen, Bad Bellingen, Bad Liebenzell, Bad Wildbach, Badweiler und Bad Herrenalb stehen weitere Thermalbäder im nördlichen und mittleren Schwarzwald zur Auswahl.

Besichtigen sollte man unbedingt die malerischen Ortschaften an der deutschen Fachwerkstraße, wie

  • Haslach
  • Schiltach und
  • Gengenbach.

Sehenswert sind außerdem

  • das Wein- und Blumendorf Sasbachwalden
  • Dornstetten
  • Gernsbach
  • Altensteig
  • Villingen und
  • Freiburg mit ihren historischen Altstädten.

Besichtigt werden können des Weiteren prächtig ausgestaltete Klöster wie Sankt Blasien, Sant Peter, Sankt Märgen und Alpirsbach.

Naturparks im Schwarzwald

Im Schwarzwald gibt es zwei Naturparks. Der Naturpark Mitte/Nord ist mit einer Fläche von 375.000 Hektar der größte seiner Art in ganz Deutschland. Er grenzt an den Naturpark Südschwarzwald an und umfasst den gesamten nördlichen Teil der Region.

Viele Nah- und Fernwanderwege führen durch den Naturpark Mitte/Nord und führen die Wanderer zu den wichtigsten Natur- und Kulturdenkmälern des Schwarzwaldes. Die besten Touren kann man

  • auf dem Westweg zwischen Pforzheim und Basel
  • auf dem Ostweg zwischen Pforzheim und Schaffhausen
  • auf dem Querweg von Rottweil nach Lahr
  • auf dem Mittelweg von Pforzheim nach Waldshut
  • auf dem Rundweg Hansjakob und
  • auf der Gernsbacher Runde

unternehmen.

Die schöne Natur im Schwarzwald genießen
Die schöne Natur im Schwarzwald genießen
Wellnesstipps für Reisen in den südlichen Schwarzwald

Der Südschwarzwald ist eine ideale Urlaubsregion zum Wandern und Entspannen. Das baden-württembergische Mittelgebirge zeigt sich landschaftlich vielseitig und bietet ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten. Fern- und Nahwanderwege erschließen zahlreiche Kultur- und Naturdenkmäler, und im Winter kommen sogar Wintersportler auf ihre Kosten.

Der Naturpark Südschwarzwald

Große Teile des südlichen Schwarzwalds sind in einem Naturpark mit einer Fläche von 3.700 Quadratkilometern zusammengeschlossen. Im zweitgrößten Naturpark Deutschlands gibt es eine herrliche und unberührte Naturlandschaft zu entdecken, die von Malern wie Hans Thomas und Adolf Hildenbrand sowie von Dichtern wie Johann Peter Hebel und Joseph Victor von Scheffel künstlerisch verewigt worden ist. Der Naturpark Südschwarzwald ist Besuchern durch ein dichtes Netz an Wanderwegen erschlossen.

Beliebte Ziele für eine gute Aussicht über den Schwarzwald sind die Berge auf dem Gebiet des Naturparks, die eine Höhe zwischen 1.000 und 1.500 Metern aufweisen. So

  • der Belchen
  • der Feldberg
  • das Herzogenhorn und
  • der Hochblauen.

Weitere sehenswerte Naturdenkmäler sind

  • die Erdmannshöhe
  • der Feldsee
  • der Schluchsee
  • der Titisee sowie
  • die Triberger Wasserfälle.

Des Weiteren lohnen sich Ausflüge ins Albtal von Sankt Blasien, in die Wutachschlucht zwischen Neustadt und Waldshut und zu den Stromschnellen des Rheins bei Ettikon.

Die Triberger Wasserfälle

Mit einer Fallhöhe von 163 Metern sind die Triberger Wasserfälle die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Gespeist werden sie aus dem Gebirgsfluss Gutach, der sein Wasser aus vielen Muldentälern auf der Schönwalder Hochfläche bezieht.

Über Granitstufen stürzen die Triberger Wasserfälle in einen waldreichen Talkessel. Dabei teilen sich die Wasserfälle in drei Hauptstufen auf.

Gut ausgebaute Wanderwege führen zu den Triberger Wasserfällen. Von zwei Holzbrücken aus kann man die bei Dunkelheit beleuchteten Fälle aus nächster Nähe bewundern.

Museen im Südschwarzwald

Der Südschwarzwald zeichnet sich durch eine reichhaltige Museumslandschaft aus. Die Museen vermitteln einen Eindruck von der Geschichte der Region und bieten Einblicke in Natur, Kultur und Technik.

Besonders sehenswert ist das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof bei Gutach. Mit seinen traditionellen Schwarzwaldhäusern, die im Original wiederaufgebaut wurden, vermittelt es den Besuchern einen Eindruck vom bäuerlichen Leben im 16. Und 17. Jahrhundert.

In Furtwangen gibt es ein großes Uhrenmuseum, das die Geschichte der Uhrmacherei von den Anfängen bis in die Gegenwart behandelt. In Sankt Georgen gibt es ein Phonomuseum und in Haslach ein Trachtenmuseum.

Wellness in Bayern

In Bayern kann man Wellness in ganz besonderer Umgebung genießen.

Eine Auszeit mit 5 Sternen Superior

Luxus-Hotels haben oft einen mondänen Charakter. Für viele ist es eine Kragenweite zu hoch, und man hat Berührungsängste mit dem noblen Erscheinungsbild des Hotels.

Dabei haben gerade diese Dienstleister die Absicht, Ihren Gästen einen anspruchsvollen Service in einem eleganten Rahmen ans Herz zu legen und schätzen Menschlichkeit wie Individualität. Außerhalb der Stoßzeiten kann man hier richtige Schnäppchen machen.

Genießen für Fortgeschrittene

Unter der Woche ist in vielen 5-Sterne-Hotels die Rush Hour im Spa vorbei. Businessgäste sind nach dem Frühstück meist in Konferenzen, und für individuelle Wellnessfans ist der richtige Zeitpunkt für eine Erholungsphase zu günstigen Preisen im Wohlfühl–Areal gekommen.

Wer einmal überfüllten Thermen den Rücken zudrehen möchte, ist in einem authentischen Wellnesshotel gut aufgehoben, zum Beispiel in einem Hotel in Oberbayern. Hier kümmert man sich um das Wohl des Gastes und vergibt Verwöhneinheiten im Spa mit täglich wechselnden Angeboten. Amethyst-Dampfbad und Erlebnisduschen beflügeln die Sinne, bei Veda Me spürt man wie sich Schlacken und seelischen Blockaden innerhalb 90 Minuten verflüchtigen.

Wonnestunden im Dayspa

Es muss nicht immer ein Urlaub sein, man kann auch zwischendurch Energien tanken. Herrlich ist eine Kurzreise in die Aqua– und Sauna-Welt.

Ein Aufenthalt im Dayspa schenkt innere wie äußere Mobilisierung und Inspiration. Wer sich neu erfinden will, bekommt im Dayspa eine Frischzellenkur für Körper, Geist und Seele.

Ein kulinarischer Spaziergang

Auch die Küche ist geprägt von persönlicher Kompetenz. Hier schafft man den Spagat zwischen französischen Delikatessen und regionalen Spezialitäten.

Und das Dessert gewährt einen einzigartigen Einblick ins Dolce Vita. Süße Sünden werden hier geradezu zelebriert.

Auf den Geschmack gekommen? Viele süddeutsche Hotels haben solch reizvollen Angebote.

Susi und Strolch in love

Überraschung: Hunde sind inzwischen gern gesehene Gäste in vielen gehobenen Hotels. Da gibt es schon einmal ein kuscheliges Kissen statt des legendären Teppichs und feinste Leckerlis. Die Kür sind das beliebte Dogwalking und Dogsitting.

Ländliche Gebiete in Bayern
Ländliche Gebiete in Bayern
Die Seele baumeln lassen im Bayerischen Wald

Eine der beliebtesten Regionen für einen Wellnessurlaub in Deutschland ist der Bayerische Wald. Das Mittelgebirge, das sich vom bayerischen Osten bis nach Tschechien erstreckt, überzeugt nicht nur durch seine einzigartige Naturschönheit, sondern auch durch zahlreiche Kultur- und Sportangebote.

Nationalpark und Naturpark Bayerischer Wald

Der Bayerische Wald erstreckt sich auf einer Länge von ca. 100 Kilometern entlang der Grenze zwischen Tschechien und Bayern. Auf beiden Seiten der Grenze wurden große Teile des Gebirgszuges zum Nationalparky erklärt.

Auf dem Gelände des Nationalparks Bayerischer Wald hat sich mittlerweile eine einzigartige naturbelassene Urwaldlandschaft herausgebildet, durch die man auf markierten Wegen wandern kann. Auf tschechischem Gebiet setzt sich die atemberaubende Naturlandschaft im Nationalpark Böhmerwald fort.

In Neuschönau und Ludwigsthal gibt es Informationszentren zum Nationalpark Bayerischer Wald. Die Region nördlich der Donau ist in einem Naturpark zusammengefasst.

Dort gibt es nochmals ein ausgedehntes Wanderwegnetz mit ca. 7.000 Kilometern Gesamtlänge, darunter auch viele grenzüberschreitende Fernwanderwege. Hinzu kommen 30 Naturerlebnispfade und ausgeschilderte Radwanderwege mit einer Gesamtlänge von 3.000 Kilometern.

Großer Arber

Ein Highlight des Bayerischen Waldes sind natürlich seine Berge. Die meisten von ihnen sind zwischen 1.000 und 1.400 Metern hoch und sind zum Bergsteigen und Bergwandern erschlossen.

Der höchste und bekannteste Gipfel des Bayerischen Waldes ist der Große Arber mit einer Höhe von 1.455 Metern. Der Berg liegt in den Landkreisen Regen und Cham und wird auch König des Bayerischen Waldes genannt, weil er majestätisch über dem Tal thront.

Auf den Großen Arber gelangt man über gut gepflegte Wanderwege oder mit der ganzjährig betriebenen Bergbahn. Am Großen Arber befindet sich auch ein beliebtes Wintersportgebiet, auf dessen Pisten Skiweltcuprennen ausgetragen werden.

Natur und Kultur erleben

Die Gebirgswelt des Bayerischen Waldes hat einzigartige Naturlandschaften zu bieten. Besonders spektakulär sind die verschiedenen Felsformationen. Der 150 Kilometer lange Pfahl zieht sich als Quarzformation durch den Nordosten des Bayerischen Waldes.

Auf dem Kamm des Pfahls liegt unter anderem die malerische Burgruine Weißenstein. Einer der beliebtesten Wanderwege führt auf den so genannten Teufelstisch bei Bischofsmais, wo man herrliche Ausblicke genießen kann.

Die Region des Bayerischen Waldes ist zudem reich an Kulturgütern. Es gibt eine Fülle interessanter Museen, Schlössern und Kirchen. Gesehen haben sollte man

  • das Museumsdorf Dreiburgensee
  • das Freilichtmuseum Finsterau
  • das Schloss Wolfstein und
  • die Kirche Maria Himmelfahrt in Frauenau.
Idylle pur genießen im Allgäu

Das Allgäu bietet mit seiner idyllischen Natur ideale Bedingungen für einen Wellnessurlaub. Die Region im Süden Deutschlands kann auf eine lange touristische Tradition zurückgreifen. Gediegene Wellnesshotels, ein breites Kunst-, Kultur und Sportangebot sowie der Anschluss an zahlreiche Ferienstrassen, die von Landschafts- und Kulturdenkmälern gesäumt werden, locken Jahr für Jahr tausende Urlauber an.

Geographische Lage

Zum Allgäu gehören

  • der Südosten Baden-Württembergs bis hinab zum Bodensee
  • Teile Bayerisch-Schwabens und
  • einige Grenzgebiete auf österreichischer Seite.
Nesselwang Stadtbild im Herbst, Ostallgäu
Nesselwang Stadtbild im Herbst, Ostallgäu

Das Allgäu zählt zu den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass viele berühmte Ferienstraßen durch die Region verlaufen:

  • die oberschwäbische Mühlenstraße
  • die oberschwäbische Barockstraße
  • die Deutsche Alpenstraße
  • die schwäbische Bäderstraße und
  • das südliche Ende der romantischen Straße.
Tourismus im Allgäu

Besucher schätzen vor allem die Vielseitigkeit des Allgäus. Vom Wintersport in den Alpen bis hin zum Wassersport auf dem Bodensee sind vielfältige Aktivitäten möglich, die sich nicht nur auf eine Saison beschränken. Vielmehr ist das Allgäu zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Als Wintersportzentrum bietet das Allgäu ein gut ausgebautes Loipennetz und spektakuläre Abfahrten. Im Frühling und Sommer bietet es sich an, das ausgedehnte Rad- und Wanderwegsnetz der Region zu nutzen.

Aktivitäten wie Sportklettern oder Mountainbiken werden im Allgäu angeboten. Entspannung und Wohlbefinden findet man in der idyllischen Landschaft, die sich mit Bergen, Naturdenkmälern und Seen sehr vielfältig zeigt.

Sehenswerte Naturdenkmäler im Oberallgäu sind beispielsweise:

  • die Starzlachklamm bei Burgberg
  • die Breitachklamm bei Oberstdorf
  • der Illerursprung
  • der Blender bei Kampten und
  • die Sturmannshöhle nahe Obermeiselstein.

Im westlichen Allgäu sind

  • die Scheidegger Wasserfälle
  • der Schwarze Grat
  • das Wurzacher Ried und
  • der Eistobel

besonders sehenswert.

Kunst und Kultur

Im Allgäu gibt es zudem viele kunstgewerbliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Das Schloss Neuschwanstein ist nur das bekannteste einer Vielzahl von Schlössern und Burgen. Zudem lohnt sich ein Blick in die gut erhaltenen historischen Altstädte von

  • Wangen
  • Memmingen
  • Kaufbeuren
  • Füssen
  • Ottobeuren und
  • Isny.

Besichtigen kann man in Schwaben darüber hinaus auch Hinterlassenschaften aus der Römerzeit wie die Via Claudia Augusta und die Siedlung am Tegelberg.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Region gehört die mittelalterliche Burgruine Falkenstein bei Pfronten. Die höchstgelegene Burg Deutschland befindet sich auf einem Felsplateau in 1.268 Metern Höhe.

Urlaub auf Fränkisch - von der Rhön bis zum Seenland

Zu den Landschaften in Franken, die sich am besten für einen Wellnessurlaub eignen, gehören die Rhön und das Seenland. Während die Rhön perfekte Bedingungen für Wanderfreunde bietet, gibt es im Seenland im nordbayerischen Main-Donau-Gebiet beste Voraussetzungen zum Baden und für den Wassersport.

Die Rhön

Die Rhön ist ein 1.500 Quadratkilometer umfassendes Mittelgebirge, das sich im Grenzgebiet der Bundesländer Hessen, Thüringen und Bayern erstreckt. In der Rhön gibt es mehrere Skigebiete, und der höchste Berg, die 950 Meter hohe Wasserkuppe, eignet sich hervorragend zum Bergsteigen.

Die herrliche Naturlandschaft der Rhön kann man am besten im Wildpark Klaushof erleben. Der 1971 eröffnete Wildpark liegt in der Nähe von Bad Kissingen und bietet auf einer Gesamtfläche von 30 Hektar einen besonders artenreichen Mischwald, durch den einige schöne Wanderwege führen.

Wildtiere wie

  • Wildschweine
  • Luchse
  • Biber
  • Rotwild und
  • Dammhirsche

sind auf dem Gebiet des Wildparks Klaushof ebenso heimisch wie Fasane, Pfaue, Eulen und Heckrinder. Besonders sehenswert sind das Luchsgehege und die Geiervoliere. Im Eingangsbereich des Naturparks gibt es einige Volieren mit exotischen Vogelarten.

In weiten Teilen ist die Rhön eine Moorlandschaft. Während auf hessischer Seite das Rote Moor liegt, erstreckt sich in der bayerischen Rhön das Schwarze Moor.

Das Moorgebiet ist 66 Hektar groß und befindet sich an der Wasserscheide von Rhein und Weser. Auf abgesicherten Wegen kann man die einzigartige Moorlandschaft mit ihren seltenen Pflanzenarten erkunden.

Zum Bergwandern eignet sich die Wasserkuppe am besten. Zahlreiche Wanderwege führen durch die Gebirgslandschaft und vorbei an den über 30 Bächen die an der Wasserkuppe entspringen.

Das Seenland

Zu einem entspannten Aktivurlaub in Franken lädt das Seenland ein. Es handelt sich um ein künstlich geschaffenes Seengebiet im Umfeld der Main-Donau-Überleitung südlich von Nürnberg. Die Seen trugen dazu bei, die Wasserverteilung zwischen dem wasserarmen Nordbayern und dem wasserreichen Süden auszugleichen.

Mit dem fränkischen Seenland ist ein äußerst beliebtes Fremdenverkehrs- und Naherholungsgebiet entstanden. Es stehen

zur Verfügung. Auf den Seen ist Wassersport angesagt, vor allem in Form von Segeln, Wind- und Kitesurfen. Rund um die Seen führen ausgedehnte Rad- und Wanderwege.

In vielen Uferbereichen können Angler ihre Ruten auswerfen. Aber nicht nur zum Wandern, Entspannen und Wassersport treiben ist das Seenland attraktiv, sondern auch für Geschichts- und Kulturinteressierte, denn es liegt auf dem Gebiet des fränkischen Limes.

Oberbayern - Entspannen rund um München und am Chiemsee

Wer im Umland von München einmal so richtig entspannen möchte, für den bietet sich ein Ausflug zum Chiemsee an. Das "bayerische Meer" ist mit fast 80 Quadratkilometern der größte See ganz Bayerns und der drittgrößte See Deutschlands. Der See liegt eingebettet in die idyllische Landschaft des Chiemgaus, die zu Wanderungen und Spaziergängen einlädt.

Der Chiemsee und der Chiemgau

Der Chiemsee wird aus der Tiroler Achen, einem Abfluss der Alz, gespeist. Der Fluss spült vom Hochgebirge kommend auch Geröll und Sand in den See, so dass er langfristig verlandet.

Zurzeit bietet der See aber noch exzellente Bedingungen für Wassersport, Bootsausflüge und Wanderungen in seinen malerischen Uferbereichen. Besonders beliebt ist die Bootsüberfahrt zu den Inseln Herren- und Frauenchiemsee und Krautinsel.

Der Chiemgau zählt zu den beliebtesten Ausflugsregionen in Bayern. Verantwortlich ist hierfür vor allem die Nähe des alpinen Hochgebirges, woraus sich ein herrliches Alpenpanorama ergibt. Zu sehen sind unter anderem der Hochgern, die Hochplatte, die Kampenwand und der Hochfelln.

Idyllischer Bootsausflug auf dem Chiemsee
Idyllischer Bootsausflug auf dem Chiemsee
Herren- und Frauenchiemsee

Zu den beiden größten Inseln des Chiemsees kann man mit dem Boot hinüberfahren. Auf der Fraueninsel gibt es ein Nonnenkloster und einen schönen Landschaftsgarten. Auf der Herreninsel kann man zwei Schlösser besichtigen.

Inmitten des Landschaftsparks befindet sich das Alte Schloss, bei dem es sich um ein ehemaliges Kloster handelt. Das Neue Schloss wurde von Ludwig II. nach dem Vorbild von Versailles erbaut.

Nördlich der Herreninsel gliedert sich der Uferbereich des Chiemsees in zahlreiche kleine Buchten auf, die man per Ruderboot entdecken kann. Im Kailbacher Winkel, Mühlner Winkel und Schafwaschener Winkel ragen Halbinseln in den See.

Freizeit und Sport am Chiemsee

Auf und rund um den Chiemsee werden Freizeit und Sport groß geschrieben. An vielen Stellen ist der Badebetrieb möglich, und es wurden Strände aufgeschüttet.

Eine lange Tradition auf dem Chiemsee haben

  • Segeln
  • Tretboot- und
  • Ruderbootfahren.

Besucher haben eine reiche Auswahl an Anlegestellen und Segelschulen. Rund um den kompletten Chiemsee führt ein Uferweg, der unmittelbar am Wasser verläuft und herrliche Ausblicke auf den See gestattet.

Am Wegesrand stehen zahlreiche Restaurants und Gaststätten zur Einkehr für Spaziergänger und Radfahrer zur Verfügung. In der bayerischen Kultur ist der Chiemsee tief verankert. Unzählige Landschaftsmaler haben ihn auf Leinwand verewigt und auch heute ist er noch ein begehrtes Motiv.

Wellness in Brandenburg

Im Folgenden zeigen wir Ihnen Möglichkeiten für einen Wellnessaufenthalt in Brandenburg.

Barnim und Teltow - Relaxen zwischen Havel und Spree

Im Norden Berlins zwischen Havel und Spree liegt eine idyllische Landschaft, die sich für einen Wellnessurlaub ganz besonders eignet. Der Barnim erstreckt sich über das mittlere und nordöstliche Brandenburg. Es handelt sich um eine eiszeitlich geprägte Landschaft mit zahlreichen Mooren, Seen, Dünengebieten und urzeitlichen Fließtälern.

Wandern und die unberührte Landschaft genießen

Zum Barnim gehören neben den brandenburgischen Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Barnim und Oberhavel auch die Berliner Stadtbezirke Pankow, Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg. Während man im Stadtgebiet Berlins erste Anzeichen der typischen Barnimer Landschaft erkennen kann, kommt sie erst im Nordosten der Hauptstadt voll zur Geltung.

Hier lädt ein gut ausgebautes Wander- und Radwegnetz dazu ein, die Umgebung durch Wanderungen und Radtouren zu erkunden. Besonders empfehlenswert sind zu diesem Zweck

  • die Rieselfelder bei Hohbrechtsfelde
  • der Finowkanal und
  • das Wandlitzer Seengebiet.
Museen und Kirchen

Zur einmaligen Naturlandschaft des Barnim gesellt sich ein reiches Erbe ländlicher Kultur. Diese lässt sich am besten an Hand der zahlreichen Museen und Kirchen erkunden.

Die Heimatmuseen in Biesenthal und Liebenwalde sowie das Agrarmuseum Wandlitz präsentieren spektakuläre Exponate aus der Arbeits- und Lebenswelt vergangener Zeiten. Sehenswert sind außerdem das internationale Artistenmuseum und das Heidekrautbahn-Museum.

Typisch für das märkische Landschaftsbild sind kleine Dorfkirchen, von denen viele den Jahrhunderten getrotzt haben. In architektonischer Hinsicht sind die Fachwerk- und Feldsteinkirchen besonders beeindruckend. Gesehen haben sollte man

  • die Kirche von Biesenthal
  • die Dorfkirche von Prenden
  • die Büttner-Kirche in Sophienstädt
  • die Ziegelfachwerkkirche in Zerpenschleuse und
  • die Fachwerkkirche von Tuchen.
Teltow und die Buschwiesenlandschaft

Teltow zählt zu den ältesten und schönsten Städten im Barnimer Land. Das Wahrzeichen der historischen Altstadt von Teltow ist die Stadtkirche Sankt Andreas aus dem 12. Jahrhundert. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Turm und Innenraum der Kirche von dem berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel umgestaltet.

Kleiner, aber nicht minder beeindruckend, ist die Dorfkirche des nahe gelegenen Ruhlsdorf. Der Felssteinbau stammt aus dem Jahr 1250 und weist an einigen Stellen noch mittelalterliche Ausmalungen auf.

Ein beliebtes Naherholungsgebiet im Süden von Teltow sind die Buschwiesen. Die Wiesen und angrenzende Pappelwälder sind nicht nur ein Biotop für Rehe, Rebhühner, Hasen, Wildschweine und Füchse, sie bieten auch ausgiebige Gelegenheit zum Wandern und Entspannen in idyllischer Natur.

Wunderschöner Spreewald - Wellness am Wasser

Hervorragende Bedingungen für einen Wellnessurlaub bietet Brandenburgs grüne Lunge, der Spreewald. Die einzigartige Kulturlandschaft im Südosten Brandenburgs bietet ausgedehnte Wälder, Moor- und Auenlandschaften sowie das weit verzweigte Kanalsystem der Spree, auf dem traditionelle Kahnfahrten angeboten werden. Daneben können die beschaulichen Städte und Dörfer der Region mit einigen sehenswerten Kulturdenkmälern aufwarten.

Die Landschaft des Spreewalds

Typische für den Spreewald ist die Flussverzweigung der Spree, die sich quer durch eine einzigartige und naturbelassene Waldlandschaft erstreckt. Ergänzt wurde die Flussverzweigung durch ein dichtes Netz künstlich angelegter Kanäle, die ähnlich wie die holländischen Grachten zu Fortbewegungs- und Transportzwecken genutzt werden. Noch heute wird im Spreewald die Post über die Kanäle mit dem Kahn zugestellt.

Im Uferbereich der Spree erstreckt sich eine vielfältige Moor- und Auenlandschaft, die als Biosphärenreservat unter Schutz steht. Sie bietet die Heimat für eine artenreiche Flora und Fauna.

Die dünn besiedelte Spreewaldregion ist stark von der sorbischen Kultur geprägt worden. Neben dem Tourismus stützt sich die Region auf Land- und Forstwirtschaft und Gartenbau. Weltweite Bekanntheit erlangte die Spreewaldgurke.

Die typische Landschaft des Spreewaldes ist unverkennbar
Die typische Landschaft des Spreewaldes ist unverkennbar
Sehenswürdigkeiten im Spreewald

Die Wendisch-deutsche Doppelkirche ist ein alter Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, der 1690 zu einer einzigartigen Doppelkirche erweitert wurde. In ihr fanden bis ins 20. Jahrhundert Gottesdienste in sorbischer und deutscher Sprache statt.

In Lübbenau bildet die Schlossinsel den kulturellen Mittelpunkt. Aus fantasievoll angelegten Wanderwegen kann man Erlebnisbereiche wie Klanggarten, Labyrinthe oder den Wasserspielplatz entdecken.

Beliebte Veranstaltungen wie die Lübbener Kahnnächte, das Terrassen Atelier oder der Inselmusiksommer finden auf der Schlossinsel statt. Natürlich sollte man auch das Schloss selbst besuchen.

Der klassizistische Bau war einst der Sitz der Grafen von Lynar und beherbergt heute ein Hotel. Ebenso ein Meisterwerk des Klassizismus ist die Schinkelkirche, die 1832 nach den Plänen Karl Friedrich Schinkels fertig gestellt wurde.

Kahnfahrten im Spreewald

Eine Kahnfahrt auf den Kanälen der Spree sollte man sich nicht entgehen lassen. Von den Booten aus kann man die idyllischen und naturbelassenen Uferbereiche entdecken und passiert manche beschauliche Ortschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Erfahrene Spreewaldschiffer bietet ein breites Angebot verschiedener Routen, beispielsweise

  • Rundfahrten von 3-4 Stunden Länge
  • Grillkahnfahrten
  • ökologische Kahnfahrten mit sachkundiger Führung
  • romantische Abendfahrten und
  • Spaßfahrten für Vereine und Betriebsausflüge.
Wiesen, Wälder und Wellness im Havelland

Das Havelland ist eine perfekte Urlaubsregion für alle, die auf der Suche nach Wellness und Entspannung sind. Das Havelland erstreckt sich U-förmig zwischen Rhinow im Westen und Oranienburg im Osten Brandenburgs. Dieses Gebiet wird von der Havel umflossen, während im Norden der Rhinkanal den Abschluss bildet.

Tourismus im Havelland

Das Havelland ist mehr als nur das nördliche Umland der Großstädte Berlin und Potsdam. Es hat auch selbst einige Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler zu bieten.

Zur Bekanntheit des Havellandes hat der Dichter Theodor Fontane entscheidend beigetragen durch seine Ballade Herr Ribbeck im Havelland, den Roman "Effi Briest" und die "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Fortan entdeckten immer mehr Menschen die Schönheit der Natur des Havellandes mit seinen Wiesen, Wälder und Flussauen.

Darüber hinaus kann das Havelland mit eine breiten Auswahl an Freizeit-, Kultur- und Sportaktivitäten aufwarten. Außerdem gibt es zahlreiche Schlösser und Museen zu entdecken.

Die Landschaft des Havellandes

Die Havel bestimmt das Landschaftsbild der Region. Das Havelland, so wie es sich heute präsentiert, entstand zur Zeit der Weichsel- und Saaleeiszeit, als sich einzigartige Urstromtäler und Endmoränen bildeten.

Auf dem sandigen Boden des Havellandes gedeihen ausgedehnte Wiesen und Wälder. Besonders sehenswert ist die Osthavelniederung im Süden der Nauener Platte, die sich durch kleine Moränenhügel und malerische Havelseen auszeichnet.

Im Norden der Region verlaufen zahlreiche künstlich angelegte Kanäle, die seit 1700 angelegt wurden. Im Westen erstreckt sich der Naturpark Westhavelland zwischen Premnitz und Rhinow. Er bildet das größte Feuchtgebiet Westeuropas.

Freizeit, Sport und Kultur im Havelland

Im Havelland gibt es in den beschaulichen Städten und Dörfern etliche Kulturdenkmäler zu entdecken. Herrliche Parkanlagen, alte Kirchen sowie prächtige Herrenhäuser und Schlösser können besichtigt werden.

Die berühmtesten Schlösser im Havelland sind

  • Paretz
  • Nennhausen
  • Kleßen und
  • Ribbeck, der Schauplatz von Fontanes Gedicht.

Außerdem locken Ausstellungen, Museen und traditionelle Feste Besucher an.

Sport wird im Havelland groß geschrieben. Auf der Havel und den Havelseen bieten sich ausgiebige Wassersportmöglichkeiten. Außerdem werden beste Bedingungen für Golf, Reiten und Radfahren geboten.

Auf einem Radwegenetz von 200 Kilometern Länge kann man die Sehenswürdigkeiten und schönsten Flecken des Havellandes auf zwei Rädern erkunden. Von besonderer landschaftlicher Schönheit ist der Naturpark Westhavelland, bei dem es sich um ein riesiges Feuchtgebiet mit einer vielfältigen Flora und Fauna handelt.

Zahl der Selbstmorde in Deutschland sinkt

Seit 1980 bis heute hat sich die Zahl der Suizide halbiert

Umgekipptes Glas mit Alkohol, mehrere Tabletten, ein liegender Arm, Selbstmord
suicide © Anyka - www.fotolia.de

Die Zahl der Freitode ist in den letzten dreißig Jahren in Deutschland um mehr als 50 Prozent gesunken. Das Alter, in dem Menschen sich das Leben nehmen, liegt derzeit für Frauen im Durchschnitt bei 59,7 Jahren und für Männer bei 53,5 Jahren. Männer begehen etwa dreimal so häufig Suizid wie Frauen. Die Gründe und Ursachen sind dabei sehr unterschiedlich.

Mögliche Faktoren, die eine Rolle spielen

Geschiedene und Arbeitslose nehmen sich beispielsweise sehr viel öfter das Leben, als verheiratete und berufstätige Personen. "Die Wahrscheinlichkeit eines Suizids hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, zum Beispiel von Geschlecht, Alter, sozialen Kontakten, Depressionen und Suchtkrankheiten", so der Berliner Studienautor Prof. Dr. Jürgen Schweikart.

Seit 1980 hat sich die Zahl der Selbstmorde halbiert. Mit 9400 registrierten Fällen war diese Zahl im Jahre 2007 aber immer noch beinahe doppelt so hoch wie die von Verkehrstoten (5179). Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) veröffentlichte diese Zahlen im Internet. Unter aktuell.nationalatlas.de sind sie in einer Art Deutschlandkarte dargestellt. Denn die regionalen Unterschiede seien sehr deutlich. Die höchsten Sterberaten durch Freitod gebe es in Sachsen und Bayern. Sachsen-Anhalt hat die niedrigste Suizidquote.

Wellness in Bremen

In Bremen lässt es sich sehr gut entspannen. Hier kann man es so richtig gutgehen lassen.

Die Hansestadt Bremen gehört zu den beliebtesten Ausflugs- und Urlaubszielen in Norddeutschland. Bremen ist die zehntgrößte Stadt Deutschlands und ist in ihrer Geschichte vor allem durch den Überseehandel geprägt worden. Dementsprechend zeichnet sich das Bild der historischen Altstadt durch viele prachtvolle Kaufmannshäuser aus.

Der Marktplatz und Umgebung

Das Zentrum Bremens bildet der Marktplatz. In seiner Mitte befindet sich eine Rolandsfigur, der Schutzpatron und das Wahrzeichen der Stadt. Gegenüber der Rolandfigur erhebt sich der Dom Sankt Petri, in dem man das Dommuseum und den Bleikeller besuchen kann.

Im Bleikeller werden jahrhundertealte Leichname ausgestellt, die bei Ausgrabungen gefunden wurden und sensationell gut konserviert wurden. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Rathaus, in dem es einen berühmten Weinkeller gibt. In einer Nische der Außenmauer trifft man auf die aus dem Grimmschen Märchen bekannten Bremer Stadtmusikanten.

Auf der anderen Seite des Marktplatzes steht das Haus "Schütting" der Kaufmannsgilde. An der Westseite gibt es ein schönes Ensemble von Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, während sich auf der Ostseite das Haus der Bremischen Bürgerschaft befindet. Zwischen der Baumwollbörse und dem Schütting gelangt man in die berühmte Böttchergasse, die in den 1920er Jahren gestaltet wurde.

Kirchen in der Altstadt

Die älteste erhaltene Kirche Bremens ist die gotische Ansgarkirche. Der Bremer Dom ist in architektonischer Hinsicht eine Mischung aus romanischen und gotischen Elementen und war vor der Reformation der Sitz der Bremer Erzbischöfe.

Unmittelbar neben dem Rathaus entstand 1229 die Liebfrauenkirche. Das frühgotische Gotteshaus diente als Ratskirche. Durch die Böttchergasse gelangt man zur Martinikirche an der Weser. Es handelt sich um einen spätgotischen Backsteinbau, der im 14. Jahrhundert zur Hallenkirche erweitert wurde.

Sehenswert ist außerdem die Propsteikirche Sankt Johann. Die ehemalige Klosterkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. In demselben Jahrhundert entstand die Pfarrkirche Sankt Stephani im gotischen Stil mit einem 75 Meter hohen Turm.

Das Weserufer

In jedem Fall lohnt sich ein Bummel über die Weserpromenade. Die historische Uferpromenade wurde in den 1990er Jahren saniert und weist zahlreiche gastronomische Angebote auf. Über die Promenade ist der Teerhof zu erreichen, wo sich eine Kunstgalerie und das Museum Weserburg befinden.

Auch dem Schnoorviertel sollte man unbedingt einen Besuch abstatten. Mit seinen engen Gassen bildet es den ältesten mittelalterlichen Siedlungskern Bremens.

Wellness in Hamburg

Hamburg, die Stadt an Alster und Elbe, ist der ideale Ort für einen Wellnessurlaub. Es steht nicht nur ein großes Angebot an erstklassigen Wellnesshotels zur Verfügung, es gibt auch jede Menge Gelegenheiten für Sightseeing und Shopping.

Sehr empfehlenswert sind die Alster- und Hafenrundfahrten, bei denen man Hamburg vom Wasser aus kennenlernen kann. Interessant ist des Weiteren das reiche kulturelle Angebot der Stadt mit unzähligen Theatern und Musicals.

Hafen und Stadt

Hamburg hat einen der größten Überseehäfen Europas. Wer sich davon ein Bild machen möchte, sollte unbedingt eine Hafenrundfahrt buchen. Von den Landungsbrücken aus geht es mit einer kleinen Barkasse durch den Hafen und durch die kleinen Kanäle der Speicherstadt.

Hamburgs Innenstadt bietet in der Mönckebergstraße und auf dem Jungfernstieg zahlreiche große Einkaufszentren und kleine edle Boutiquen, in denen man ausgiebig shoppen kann. Besonders sehenswert sind das Rathaus und die Alsterpromenaden.

Vollauf überzeugend ist in Hamburg das kulturelle Angebot. Es gibt 60 Museen, 100 Musikclubs, 60 Theater und 30 Kinos. Für Unterhaltung und Abwechslung ist also gesorgt.

Tipps für Hamburgurlauber

Neben den üblichen Touristenzielen gibt es in Hamburg einige Geheimtipps für Naturfreunde. Im Stadtteil Boberg gibt es einen großen See und viele Wanderwege. Außerdem kann man auf dem Segelflugplatz von Boberg Flüge buchen und dabei einen herrlichen Blick auf Hamburg aus der Luft genießen.

Eine Attraktion der besonderen Art ist natürlich Sankt Pauli mit der Reeperbahn, dem traditionellen Hamburger Amüsierviertel. Besuchen sollte man auch den nahe gelegenen Dom, der größte europäische Jahrmarkt auf dem Heiligengeistfeld.

Spaziergänge in Hamburg

Vor allem im Bereich der Alster kombiniert Hamburg Großstadtflair mit einer schönen Naturlandschaft. Daher bietet es sich an, die Sehenswürdigkeiten und schönen Ecken der Stadt auf Spaziergängen zu erkunden. Besonders empfehlenswert sind die Wege rund um die Alster.

Von der Kennedybrücke hat man einen herrlichen Rundblick sowohl über die Außen-, als auch über die Binnenalster. Anschließend passiert der Rundweg

  • das Kriegerdenkmal bei Fontenay
  • Bootsanleger bei der Alten Rabenstraße
  • die Krugkoppelbrücke und
  • auf dem Rückweg die Außenalster.

Auf einem Spazierweg vom Hafen nach Övelgönne kann man Hamburg von der Elbseite aus kennenlernen. Entlang der Elbe geht es von der Hafen City über die Elbphilharmonie zu den Landungsbrücken. Von dort aus gelangt man zum traditionellen Fischmarkt und zum Museumshafen Övelgönne.

Wellness in Hessen

In Hessen gibt es mehrere Regionen, in denen Wellness großgeschrieben wird.

Natur pur erleben im hessischen Taunus und Westerwald

Die deutschen Mittelgebirge Taunus und Westerwald im rheinhessischen Raum erfreuen sich großer Beliebtheit bei Wanderfreunden. In ihren Naturparks kann man ein unberührtes Naturidyll genießen. Gut ausgebaute Wanderwege durchziehen beide Gebirge und führen an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Der Taunus

Der Taunus zählt zum rheinischen Schiefergebirge. Sein größter und bekanntester Berg ist der Große Feldberg mit 880 Metern Höhe. Die waldreichen und dünn besiedelten Gebirgszüge des Taunus werden von Wanderfreunden und Naturliebhabern sehr geschätzt und stellen ein beliebtes Ausflugsziel der Rhein-Main-Region dar.

Im Taunus wurden drei Naturparks eingerichtet, die die landschaftliche Vielfalt der Region widerspiegeln. Vom Weilburger Lahntalgebiet im Norden bis zum Taunushauptkamm im Osten mit dem Großen Feldberg erstreckt sich der Naturpark Hochtaunus. Währenddessen fasst der Naturpark Nassau den Hintertaunus zusammen und der Naturpark Rhein-Taunus den westlichen Teil des Mittelgebirges.

Quer durch den Taunus führt ein weit verzweigtes Wanderwegnetz, das sowohl für Fernwanderungen, als auch für Tagesausflüge genutzt werden kann. Am beliebtesten ist der Aufstieg über den Taunushauptkamm zum Großen Feldberg. Mit dem Weiltalweg steht außerdem ein 48 Kilometer langer Radwanderweg zur Verfügung.

Auf dem Gipfel des Feldbergs kann man einen Aussichtsturm besteigen und einen herrlichen Ausblick über den gesamten Taunus bis hin nach Frankfurt genießen. Daneben gibt es weitere Aussichtstürme auf

  • dem Atzelberg
  • dem Schläferskopf
  • dem Herzberg und
  • dem Winterstein.

Besonders sehenswert sind die geologischen Besonderheiten des Taunus. Dazu zählen unter anderem die Eschbacher Klippen. Es handelt sich um 12 Meter hohe Quarzfelsen.

Besuchen sollte man außerdem die Kubacher Kristallhöhle bei Weilburg. Es ist die einzige begehbare Kristallhöhle in Deutschland.

Verschneiter Altkönig im Taunus im Winter
Verschneiter Altkönig im Taunus im Winter
Der Westerwald

In seiner Naturschönheit steht der Westerwald dem Taunus in nichts nach. Das Mittelgebirge liegt im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz auf der rechten Seite des Rheins.

Der höchste Berg ist die 656 Meter hohe Fuchskaute. Begrenzt wird der Westerwald im Norden durch die Sieg, im Süden durch die Lahn, im Westen durch den Rhein und im Osten durch den Dill.

Der Westerwald hat sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet der Rhein-Main-Region entwickelt. Ausgezeichnet sind vor allem die Wandermöglichkeiten, die durch den 2008 eröffneten Westerwaldsteig erweitert wurden.

Hinzu kommen umfangreiche kulturelle Angebote und zahlreiche Sportmöglichkeiten wie

Spessart und Odenwald - Waldidylle in Hessen

Wer nach den schönsten Urlaubsregionen in Deutschland Ausschau hält, kommt am Spessart und am Odenwald nicht vorbei. Die beiden Mittelgebirge bieten idyllische Waldlandschaften und ausgiebige Möglichkeiten zum Wandern und für weitere Freizeitbeschäftigungen.

Der Spessart

Der Spessart liegt in Südwestdeutschland zwischen Rhön und Vogelsberg auf dem Gebiet der Bundesländer Hessen und Bayern. Die höchste Erhebung der waldreichen Region ist der 585 Meter hohe Geiersberg.

Neben seiner schönen Landschaft kann der Spessart auch mit einer Fülle spektakulärer Kulturdenkmäler aufwarten. Das bekannteste unter ihnen ist das Schloss Mespelbrunn. Der Sitz der Grafen von Ingelheim ist ein exzellent erhaltenes romantisches Wasserschloss.

Ebenso sehenswert ist die gotische Wallfahrtkirche in Hessenthal, die mit Werken berühmter Sakralkünstler wie Tilman Riemenschneider prachtvoll ausgestattet ist. Die älteste Kirche im Spessart ist die Vierungskirche in Neustadt, die noch aus karolingischer Zeit stammt. Besichtigen sollte man außerdem

  • das Schloss Luitpoldshöhe
  • das Jagdschloss des bayerischen Prinzregenten Luitpold, sowie
  • das ehemalige Kupferbergwerk Wilhelmine.

Wer über Geschichte und Kultur des Spessarts mehr erfahren möchte, sollte das Spessartmuseum in Lohr besuchen. Darüber hinaus gibt es in Biebergemünd das Biebergrundmuseum, das sich der langen Bergbaugeschichte des Spessarts mit interessanten Exponaten zuwendet.

Quer durch den Spessart führt ein dichtes Netz an gut ausgebauten Wanderwegen. Der berühmte Eselsweg führt über den Hauptkamm des Spessarts und ist wohl bereits vor über 2.000 Jahren angelegt worden. Heute ist er der bedeutendste Fernwanderweg, der die Region von Norden nach Süden durchquert.

Sehr zu empfehlen ist außerdem die Birkenhainer Straße, ein alter Handelsweg aus dem Mittelalter, der auf 71 Kilometern Länge zwischen Ostfranken und Rheinfranken verläuft. Darüber hinaus gibt es über 60 Kulturwanderwege, die die Kulturdenkmäler des Spessarts untereinander verbinden.

Der Odenwald

Wandern und Kultur lassen sich auch im Odenwald exzellent miteinander verbinden. Von Höchst aus führt ein Märchenpfad durch den Odenwald, vorbei an zahlreichen Mühlen, Burgen und Schlössern durch die Täler des Mittelgebirges.

Die Felsformationen des Odenwaldes wurden früher als Steinbrüche genutzt. Heute dienen sie Kletterfreunden als Wände. Die größte Ansammlung an erschlossenen Kletterwänden befindet sich in Hainstadt im Mümlingtal.

Das weit verzweigte Wanderwegnetz ist insgesamt über 10.000 Kilometer lang. Besonders beliebt ist der Nibelungensteig, der von der Bergstraße bis nach Freudenberg am Main führt. An den Kulturdenkmälern des Odenwalds vorbei.

Nordhessen zum Relaxen - Habichtswald und Kellerwald

Nordhessen zeichnet sich durch eine bewaldete Mittelgebirgslandschaft aus. Sie bietet ausgiebige Gelegenheiten zum Spazierengehen, Wandern und Entspannen in einer idyllischen Natur. Die schönsten Naturlandschaften Nordhessens findet man im Habichtswald und im Kellerwald.

Der Habichtswald

Im Landkreis Kassel befindet sich der insgesamt 40 Quadratkilometer umfassende Habichtswald. Inmitten des bewaldeten Höhenzugs erhebt sich der 614 Meter hohe Berg Hohes Gras. Weite Teile des Habichtswaldes sind in einem Naturpark zusammengefasst, in dem ein weit verzweigtes Netz an Wanderwegen zu Touren einlädt.

Weltweit bekannt ist der Habichtswald vor allem durch den großen Bergpark Wilhelmshöhe, wo mit

  • dem Kasseler Herkules
  • der Löwenburg
  • dem Schloss Weilhelmshöhe und
  • dem Aussichtsturm Elfbuchen

gleich mehrere Sehenswürdigkeiten aus dem 18. Jahrhundert zu bewundern sind.

Im Zentrum des Bergparks liegt das Schloss Wilhelmshöhe, das zwischen 1606 und 1610 von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel als Jagdschloss erbaut wurde. Zwischen 1786 und 1798 wurde das Schloss erweitert.

Heute sind dort eine Antikensammlung und eine Gemäldeausstellung Alter Meister zu sehen. Auf dem östlichen Bergkamm steht der 1717 erbaute Herkules. Das 71 Meter hohe Bauwerk gilt als Wahrzeichen Kassels.

Im Süden des Bergparks schließt sich das Schloss Löwenburg an, das zwischen 1793 und 1800 erbaut wurde. Das Bauwerk ist ganz im Stile einer mittelalterlichen Ritterburg gehalten. Weitere sehenswerte Gebäude auf dem Gelände des Bergparks sind

  • das Ballhaus
  • das große Gewächshaus und
  • die Kaskaden.
Der Kellerwald

Der Kellerwald liegt im westhessischen Bergland und schließt sich an die Ausläufer des Rothaargebirges an. Es handelt sich um eine Schiefergebirgslandschaft, in der sich ein urzeitlicher Buchenwald erstreckt.

Der Kellerwald gehört zum Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die dicht bewaldete Landschaft zeichnet sich durch eine reichhaltige Flora und Fauna aus.

Der Buchenbestand des Kellerwaldes wurde jahrhundertelang nicht forstwirtschaftlich genutzt, weil er das Jagdrevier der hessischen Fürsten war. Daher hat sich eine einzigartige urwaldartige Landschaft bis heute erhalten.

Der Kellerwald zeichnet sich vor allem durch das Vorkommen unzähliger Vogelarten aus. Heimisch sind unter anderem

  • Kolkrabe
  • Schwarzstorch
  • Schwarzmilan
  • Waldfalke
  • Rotmilan
  • Wespenbussard
  • mehrere Spechtarten
  • Uhu und
  • Raufußkauz.

Die idyllische Natur des Kellerwaldes kann man auf zahlreichen Wanderwegen genießen. Besonders empfehlenswert sind der 156 Kilometer lange Rundwanderweg und der Urwaldsteig, der auf 68 Kilometern Länge den Edersee umrundet.

Wellness in Mecklenburg-Vorpommern

Strand, Sonne und gute Meeresluft? Klingt nach Wellness in Mecklenburg-Vorpommern.

Urlaubsfeeling auf Usedom

Eines der schönsten Ziele für einen Wellnessurlaub an der Ostsee ist die Insel Usedom. Breite Strände und eine herrliche Dünenlandschaft locken ebenso viele Besucher an wie das angenehme Klima und die vielen Sehenswürdigkeiten auf der Insel. Zahlreiche renommierte Kur- und Badeorte bieten auf deutscher wie auf polnischer Seite die Garantie für einen erholsamen Urlaub.

Geographische Lage und Tourismus
Wellness an der Ostseeküste ist sehr entspannend
Wellness an der Ostseeküste ist sehr entspannend

Die Insel Usedom erstreckt sich vor dem Stettiner Haff. Während der größere Teil im Westen zu Mecklenburg-Vorpommern gehört, gehört der Osten um die Hafenstadt Swinemünde zu Polen. Weiter Richtung Osten schließen sich die Inseln Kaseburg und Wollin an Usedom an.

Der Tourismus hat auf Usedom eine lange Tradition. Schon früh entdeckte der deutsche Adel die Insel als Erholungsdomizil.

Im 19. Jahrhundert entstanden die international bekannten Ostseebäder

  • Zinnowitz
  • Koserow
  • Karlshagen
  • Zempin
  • Zinnowitz
  • Ückeritz und
  • Kölpinsee.

Die außergewöhnliche Dichte an erstklassigen Badeorten wird durch die drei berühmten Kaiserbäder Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf komplettiert. Auch Swinemünde auf polnischer Seite ist ein moderner Kur- und Badeort der Extraklasse.

Neben den ausgedehnten Sandstränden lockt daher auch die außergewöhnliche Bäderarchitektur viele Besucher nach Usedom. Weitere Attraktionen sind

  • traditionelle Handwerksbetriebe und Bauernhöfe
  • eine Schmetterlingsfarm
  • verschiedene Meerwasserbäder sowie
  • viele weitere Kulturangebote.

Im Hinterland gibt es auf Wanderungen oder Fahrradtouren viele beschauliche Dörfer, alte Windmühlen und Schlösser zu entdecken. In den Badeorten und entlang der Küste steht eine Fülle von

zur Auswahl.

Die drei Kaiserbäder Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck auf Usedom

Hochburgen des Fremdenverkehrs sind die drei Kaiserbäder Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck mit ihrer berühmten Bäderarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Die liebevoll renovierten klassizistischen Villen entlang der Strandpromenaden sind für die Kaiserbäder ebenso typisch wie ihre großen Seebrücken. Sie führen mehrere hundert Meter in die See und zeichnen sich durch ihre historische Bausubstanz aus.

Peenemünde

Ganz im Norden Usedoms befindet sich bei Peenemünde ein ganz außergewöhnliches Museum. Es umfasst das Gelände der 1936 eingerichteten Heeresversuchsanstalt, wo während des Zweiten Weltkriegs erste Versuche mit Raketen und Düsenflugzeugen durchgeführt wurden.

Hier wurden auch unter Wernher von Braun die Raketen V1 und V2 entwickelt. In einer umfangreichen Ausstellung widmet sich das Museum heute der Technik- und Militärgeschichte des Zweiten Weltkriegs.

Relaxen auf Rügen

Rügen ist die beliebteste deutsche Urlaubsinsel. Berühmte Kurorte wie Sellin, Binz, Göhren und Sassnitz locken die Besucher ebenso an wie die idyllische Landschaft der Insel und die Kreidefelsen um Kap Arkona.

Der berühmte Kurort Sellin auf der Insel Rügen
Der berühmte Kurort Sellin auf der Insel Rügen
Geografische Lage und Tourismus

Rügen liegt an der pommerschen Ostseeküste und ist über den 2 Kilometer langen Rügendamm von Stralsund aus zu erreichen. Mit einer Fläche von 926 Quadratkilometern und einer Ausdehnung von maximal 41 Kilometern in der Breite und 52 Kilometern in der Länge ist Rügen die größte Insel Deutschlands.

Charakteristisch für Rügen ist die zerklüftete Küste mit zahlreichen Buchten, Landzungen und Halbinseln. Auf der Halbinsel Jasmund erstreckt sich ein einmaliger Buchenwald, der mitsamt den Klippen von Kap Arkona zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört.

Rügen ist mit zahlreichen renommierten Kur- und Badeorten sehr gut für Wellnessurlauber ausgerüstet. Schon seit dem 19. Jahrhundert zählen

  • Sellin
  • Göhren
  • Binz und
  • Sassnitz

zu den ersten Adressen an der Ostseeküste. Besonders beliebt ist es, die Insel zu Fuß, mit dem Rad, zu Pferd oder auch mit dem Segelboot zu erkunden. Es steht ein gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz zur Verfügung, aber auch die Deutsche Alleenstraße.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rügens sind

  • das Jagdschloss Granitz
  • das Seebad Prora
  • die Kreidefelsen
  • Kap Arkona und
  • die klassizistische Architektur von Putbus.

Das alljährlich kulturelle Highlight auf Rügen sind die Störtebekerfestspiele von Ralswiek.

Das Seebad Prora

Zwischen 1935 und 1939 wurde zwischen Binz und Sassnitz damit begonnen, eine gigantische Ferienanlage für die Organisation "Kraft durch Freude" zu errichten. An der ausgedehnten Meeresbucht Prorer Wiek mit großen Sandstränden sollten Feriendomizile für 20.000 Urlauber entstehen.

Die Reste der nicht fertig gestellten aber dennoch imposanten Anlage können heute besichtigt werden. Mehrere Museen informieren über die Geschichte Proras.

Putbus

Putbus wurde 1810 als fürstliche Residenzstadt gegründet. Die repräsentative Architektur aus dem 19. Jahrhundert imponiert noch heute mit ihren zahlreichen weißen klassizistischen Bauten. Besonders sehenswert sind der historische Stadtkern mit Hafen und Inseltheater und das fürstliche Schloss mit Wildgehege und Park.

Seebäder und Kreidefelsen

An der Ostküste Rügens liegen die beiden berühmten Seebäder Binz und Sellin. Sie weisen die wohl schönste Bäderarchitektur an der gesamten Ostseeküste auf.

Das Wahrzeichen der Insel sind aber die Kreidefelsen von Kap Arkona. Von der Seeseite aus hat man auf sie einen besonders guten Blick. Im Fischerdorf Vitt legen Ausflugsboote ab, die Kap Arkona umschiffen.

Urlaub mit Ausblick - Die Mecklenburgische Seenplatte

Für einen erholsamen Urlaub inmitten einer idyllischen Natur bietet die Mecklenburgische Seenplatte optimale Bedingungen. Das Seengebiet im Nordosten zählt mit der Pommerschen Seenplatte und der Masurischen Seenplatte zu der großen Seenlandschaft südlich der Ostsee. Die Mecklenburgische Seenplatte verfügt über Naturparks mit einer herrlichen Flora und Fauna sowie viele bekannte Seen, die zum Baden und Wassersport einladen.

Geographische Lage

Die Mecklenburgische Seenplatte erstreckt sich im südlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns und grenzt an Brandenburg. Dort setzt sich die Seenplatte in die Ruppiner Schweiz und die Uckermark fort.

Die unter den Bedingungen der Eiszeit entstandene Seenplatte gliedert sich in fünf verschiedene Seengebiete:

  • Die Feldberger Seenlandschaft
  • das Mecklenburgische Großseengebiet mit Kölpinsee, Plauer See und der Müritz
  • das Neustrelitzer Kleinseengebiet
  • das Rheinsberger Seengebiet und
  • der Tollensesee in der Mecklenburgischen Schweiz.

Die wichtigsten Ortschaften und Zentren des Fremdenverkehrs in der Region sind Waren, Malchow, Plau, Röbel und Neustrelitz. Die schönsten Naturräume mit einer urtümlichen Ufervegetation und zahlreichen seltenen Vogelarten (unter anderem Fisch- und Seeadler) sind

  • der Nationalpark Müritz und die Naturparks Mecklenburgische Schweiz
  • die Nossentiner Heide und
  • die Gebiete rund um den Feldberger See und den Kummerower See.
Der Nationalpark Müritz

Westlich und östlich des Stadtgebiets von Neustrelitz erstreckt sich der Nationalpark Müritz, der auch Teile der Feldberger Seenlandschaft umfasst. Er zeichnet sich durch eine einmalige Flora und Fauna aus. Besonders spektakulär ist die Möglichkeit, von Aussichtskanzeln Fisch- und Seeadler beim Jagen und bei der Brut zu beobachten.

Die dichte Ufervegetation und die umliegenden Feuchtgebiete sind der Lebensraum von zahlreichen seltenen Vogelarten wie

  • Teichrohrsänger
  • Rotschenkel und
  • Zwergstrandläufer.

Kraniche und Schwarzstörche nutzen den Nationalpark Müritz als Brutgebiet.

Mecklenburgische Schweiz

Auch im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte kann man Natur pur erleben. Zwischen den Städten Demmin, Dargun, Malchin, Waren und Teterow erstreckt sich der 1997 gegründete Naturpark Mecklenburgische Schweiz mit einer Gesamtfläche von 673 Quadratkilometern. Charakteristisch für die Mecklenburgische Schweiz sind

  • die großen Seen
  • uralte Eichenwälder
  • malerische Flusslandschaften sowie
  • sehenswerte Gutshäuser
  • Schlösser und
  • Parkanlagen.

Die drei großen Seen der Region, der Kummerower See, der Malchiner See und der Teterower See bieten perfekte Bedingungen zum Baden und Segeln. Ein dichtes Wegenetz ermöglicht es, die Mecklenburgische Schweiz zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden.

Die zauberhafte Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns

Die Mecklenburgische Ostseeküste gehört zu den schönsten Küstenstreifen Deutschlands. Sie erstreckt sich von Grevesmühlen im Westen bis Fischland im Osten und zeichnet sich durch ausgedehnte Sandstrände, malerische Buchten und renommierte Badeorte aus.

Tourismus an der Mecklenburgischen Ostseeküste

Die Zentren des Tourismus an der Mecklenburgischen Ostseeküste sind die Boddenregion mit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und Seebäder Bad Doberan und Warnemünde. Beliebte Urlaubsziele sind des Weiteren die Orte Rerik und Kühlungsborn sowie Heiligendamm, das erste Seebad Deutschlands.

An den ausgedehnten Stränden herrschen beste Bedingungen zum Baden und Wassersport. Die Urlaubsorte können mit modernen Freizeiteinrichtungen aufwarten, und ein ausgedehntes Netz von Rad- und Wanderwegen lädt dazu ein, die Küstenlandschaft Mecklenburgs zu erkunden.

Aber auch im Hinterland der Küste hat die Landschaft ihre Reize. So lohnt sich ein Abstecher zur Mecklenburger Seenplatte.

Warnemünde

Das Seebad Warnemünde liegt nördlich von Rostock und gehört zu den beliebtesten Zielen an der Mecklenburger Ostseeküste. Dafür sorgt der mit 150 Metern breiteste Sandstrand der Ostseeküste.

Im Sommer ist Warnemünde der Austragungsort der Hanse Sail und der Warnemünder Woche. Die spektakulären Segelschiffparaden ziehen jedes Jahr mehrere Millionen Besucher in die Region. Zudem hat Warnemünde selbst einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der 37 Meter hohe Leuchtturm. Er kann zwischen April und Oktober besichtigt werden und bietet von seiner Plattform aus einen herrlichen Ausblick über Warnemünde. Neben dem Leuchtturm fällt ein ungewöhnliches Gebäude mit einem muschelförmigen Betondach auf.

Am so genannten "Teepott" beginnt die Strandpromenade, die sich entlang der Dünen erstreckt. Bis zur Steilküste Soltera ist der drei Kilometer lange Strand von Warnemünde über die Promenade zu erreichen.

Bad Doberan und Heiligendamm

Bad Doberan ist ein mondäner Kur- und Badeort an der Mecklenburger Ostseeküste. Im Ortskern des beschaulichen Städtchens gibt es beispielsweise mit dem Möckelhaus und dem Ehm-Welk-Haus einige historische Sehenswürdigkeiten. Heiligendamm, das älteste Seebad Deutschlands, ist ein Stadtteil Bad Doberans und ist wegen seiner weißen Strandbauten als "weiße Stadt am Meer" bekannt.

Fischland-Darß-Zingst

Wer abseits des Trubels der Badeorte entspannen will, findet dazu auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst Gelegenheit. Die Halbinsel ist 45 Kilometer lang und erstreckt sich parallel zur Küste zwischen Stralsund und Rostock. Besucher genießen die beeindruckende Boddenlandschaft auf der einen und den Ostseestrand auf der anderen Seite der Halbinsel.

Wellness in Niedersachsen

Auch Niedersachsen hat in Sachen Wellnessangebote einiges zu bieten.

Entspannen und kuren im norddeutschen Weserbergland

Das Weserbergland ist eine Mittelgebirgslandschaft in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, durch deren Flusstal sich die Weser schlängelt. Die Höhenzüge laden auf ausgedehnten Wegen zum Wandern und Entdecken der herrlichen Landschaft ein. Auf dem Weserradweg kann man per Rad dem Flussverlauf in Ufernähe bis nach Norddeutschland folgen.

Geografische Lage und markante Punkte

Das Weserbergland erstreckt sich zwischen Hannoversch Münden und Porta Westfalica zu beiden Seiten des Flusses, der hier durch ein enges Tal fließt. Auch außerhalb dieser Region werden einige Höhenzüge dem Weserbergland zugerechnet.

Die höchsten Erhebungen sind von Süden nach Norden der Bramwald mit 408 Metern, der Reinhardswald mit 472 Metern, der Solling mit 527 Metern, der Vogler mit 460 Metern, die Ottensteiner Hochfläche mit 376 Metern, der Süntel mit 440 Metern und das Wesergebirge mit 326 Metern.

Auf dem Solling erstreckt sich die größte Waldfläche des Weserberglandes, die sich bis an Werra und Fulda fortsetzt und nur durch das Wesertal und das Uslarer Becken unterbrochen wird Zum Wandern und Entspannen bietet in dieser Region der Naturpark Solling-Vogler gute Gelegenheiten.

Zum erweiterten Weserbergland zählen auch Berge und Höhenzüge in Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen, die an den Teutoburger Wald grenzen. Zu nennen sind hier unter anderem die Amtsberge, der Bückeberg, der Deister, der Holzberg, der Nesselberg und das Lipper Bergland.

Geprägt wurde die Landschaft des Weserberglandes durch Gletschervorstöße während der Eiszeiten. Endmoränen der Gletscher hinterließen die schmalen Flusstäler und die steilen Erhebungen zu beiden Seiten.

Tourismus im Weserbergland

Für einen Wellnessurlaub bietet das Weserbergland beste Bedingungen. Es gibt in der Region zahlreiche anerkannte Kurorte. Malerisch gelegene Ortschaften wechseln sich mit einer einmaligen Naturlandschaft ab.

Mit vielen Naturdenkmälern und einer reichen Flora und Fauna können die Naturparks Solling-Vogler und Schaumburg-Hameln aufwarten. Sehr beliebt ist der Weserradweg, der über 500 Kilometer dem Fluss bis nach Norddeutschland folgt.

Auch Motorradfahrer schätzen das Weserbergland wegen seiner Hügellandschaft und schönen Strecken. Als Ziel von Motorradtouren wird vielfach der Köterberg angefahren, der eine sensationelle Aussicht bietet. Besuchen sollte man im Weserbergland zudem

  • die Tonenburg bei Höxter
  • die Schillat-Höhle
  • den Weserstein in Hannoversch Münden und
  • den Wildpark Neuhaus.

Die interessantesten Museen der Region sind

  • das Motorradmuseum in Wickensen
  • das Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen und
  • das Agrartechnische Museum bei Börry.
Die Lüneburger Heide als norddeutsches Erholungsziel

Für einen Wellnessurlaub in Norddeutschland bietet sich die Lüneburger Heide besonders an. Diese einzigartige historische Kulturlandschaft zeichnet sich durch üppige Geest-, Heide- und Waldflächen aus, die einst durch Überweidung sandiger Böden im Geestbereich Norddeutschlands entstanden sind. Die Lüneburger Heide erstreckt sich zwischen dem Städtedreieck Bremen, Hamburg und Hannover und ist das beliebteste Naherholungsgebiet im Norden Deutschlands.

Naturparks und Tourismus

Weite Teile der Lüneburger Heide werden in Naturschutzgebieten und Naturparks geschützt. Der größte Naturpark befindet sich im Nordwesten der Region und umfasst ein Gebiet von 1.130 Quadratkilometern. Den Mittelpunkt der Wald- und Heideflächen des Parks bildet der Wilseder Berg. Zählt man die Truppenübungsplätze Munster und Bergen hinzu, erfasst der Naturpark Lüneburger Heide die größte geschlossene Heidefläche Europas.

Einen Besuch lohnen außerdem die Naturparks

  • Elbufer-Drawehn
  • Südheide und
  • Harburger Berge.

Die schöne Heidelandschaft zieht jedes Jahr über 4 Millionen Besucher in ihren Bann. Sie ist dabei nicht nur ein Naherholungsziel für die umliegenden Großstädte Bremen, Hamburg und Hannover, sondern wird zunehmen auch vom überregionalen Fremdenverkehr entdeckt.

Schon von dem berühmten Dichter Hermann Löns wurde die Naturschönheit der Lüneburger Heide beschrieben, die noch heute von Wanderfreunden gerne aufgesucht wird. Es steht ein gut ausgebautes Wegenetz für Wanderer und Radfahrer zur Verfügung.

Besonders beliebt ist es, die Heide auf dem Freudenthalweg zu durchqueren. Auf speziellen Wegen werden auch Reittouren und Kutschfahrten durch die Lüneburger Heide angeboten, während in den Naturschutzgebieten kein Autoverkehr zugelassen ist. Das macht aus der Lüneburger Heide einen Ort der Entspannung und des Naturerlebnisses.

Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide

Am besten kann man die vielfältige Flora und Fauna der Region im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide kennenlernen. Es handelt sich um eines der größten und ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands, das bereits 1921 eingerichtet wurde. Ein Charakteristikum der Lüneburger Heide ist die Beweidung mit Heidschnucken, die den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft erst möglich macht.

Wer die traditionelle Kultur der Bauern und Schäfer im Heidegebiet kennenlernen möchte, sollte unbedingt das Freilichtmuseum "Dat ole Huus" in Wilsede besuchen. Das älteste Freilichtmuseum Deutschlands widmet sich dem Leben und Arbeiten der alten "Heidjer", die im 19. Jahrhundert in der Lüneburger Heide lebten. Sehenswert sind außerdem

  • die alten Heidekirchen in Undeloh und Egestorf
  • das Heidegebiet Totengrund
  • der Emhof in Elsede und
  • die Naturinformationshäuser in Undeloh, Döhle und Niederhaverbeck.
Meer und Moor - Durchatmen in Ostfriesland

Als Urlaubsregionen im nördlichen Niedersachsen werden zumeist nur die ostfriesischen Inseln und einige wenige Küstenorte wie Cuxhaven wahrgenommen. Dabei hat Ostfriesland, die Region zwischen Moor und Meer, für Wellnes- wie Aktivurlauber viel mehr zu bieten.

Idyllisches Ostfriesland
Idyllisches Ostfriesland
Geographische Lage

Ostfriesland liegt im äußersten Nordwesten Niedersachsens, einschließlich der Nordseeküste mit den ostfriesischen Inseln Juist, Borkum, Baltrum, Norderney, Spiekeroog und Langeoog. Auf dem Festland zählen die Landkreise Lee, Wittmund und Aurich sowie die Stadt Emden zu Ostfriesland.

Das dünn besiedelte Ostfriesland ist in weiten Teilen auch heute noch von Landwirtschaft und Fischerei geprägt. Durch Eindeichungen und Trockenlegungen wurden viele Marsche und Moore fruchtbar gemacht. Dabei ist die heute typische ostfriesische Landschaft mit vielen Kanälen und Deichen entstanden.

Es gibt in Ostfriesland mit Aurich, Emden, Norden, Leer und Wittmund aber auch städtische Zentren, die mit vielen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten aufwarten können.

Sehenswürdigkeiten in Ostfriesland

Ostfriesland kann eine Fülle sehenswerter historischer Baudenkmäler bieten, darunter viele im landestypischen roten Backsteinstil. Viele Kirchenbauten Ostfrieslands stammen noch aus dem Mittelalter und wurden im gotischen oder romanischen Stil erbaut.

In den größeren Städten sind

  • die Ludgerkirche in Norden sowie
  • die Große Kirche und
  • die Neue Kirche in Emden

die größten und schönsten Sakralbauten. Eine Besonderheit ist die Suurhuser Kirche, deren schiefer Turm es ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat.

Besonders sehenswert sind in den ostfriesischen Städten auch die historischen Profanbauten, beispielsweise in Leer, Aurich und Emden. Vor allem die Rathäuser, Kontore und historischen Hafenanlagen zeugen von Macht und Reichtum der Hanse, für die Ostfriesland einer der wichtigsten Umschlagplätze des Nordseehandels war.

Auf dem Land begegnet man vielen Hollandwindmühlen. Die größte ihrer Art in ganz Deutschland steht im ostfriesischen Hage. An der Küste wie quer durchs Land verläuft ein ausgedehntes Netz an Rad- und Wanderwegen.

Museen und Veranstaltungen

In Ostfriesland gibt es viele Museen von überregionaler Bedeutung. Dazu gehören

  • das Landesmuseum in Emden
  • die dortige Kunsthalle und
  • die Teemuseen in Leer und Norden.

In Leer und Emden kann man Museumshäfen mit alten Schiffen und Hafenanlagen besichtigen. Auch

  • das Moormuseum in Moordorf
  • das Landwirtschaftsmuseum in Campen und
  • das historische Museum in Aurich

sind einen Besuch wert. Größere Kulturveranstaltungen finden in Ostfriesland zumeist in der Ostfrieslandhalle in Leer, der Stadthalle in Aurich und der Nordseehalle in Emden statt.

Wellness in Nordrhein-Westfalen

Zu den beliebten Zielen für einen Wellnessaufenthalt zählen beispielsweise das Sauerland, der Teutoburger Wald, das Bergische Land sowie das Münsterland.

Der perfekte Urlaub im malerischen Münsterland

Für einen Wellnessurlaub gibt es kaum eine bessere Region als das Münsterland im Nordwesten Nordrhein-Westfalens. Im Zentrum des Münsterlandes liegt die Großstadt Münster, die mit ihren verwinkelten Gassen und berühmten Kirchen sowie einem reichhaltigen kulturellen Angebot Besucher anzieht. Das dünn besiedelte Umland ist sehr flach und bietet gute Gelegenheiten für Wanderungen und zum Radfahren.

Lage des Münsterlandes

Das Münsterland wird vom Teutoburger Wald im Osten, von der Grenze zu den Niederlanden im Westen und der Lippe im Süden eingerahmt. Die historische Region ist vom Hochstift Münster geprägt und wurde lange Zeit von einem Fürstbischof regiert. Noch heute vermischen sich im Münsterland katholische und regionale Traditionen.

Sehenswürdigkeiten und Kultur im Münsterland

Das Münsterland verfügt über eine Vielzahl an Klöstern, Kirchen und Schlössern in gut erhaltenem Zustand. Viele befinden sich noch in Privatbesitz und werden als Höfe oder Hotels bewirtschaftet.

Das sehr flache Gelände lädt zu Fahrradtouren ein. Hierfür steht ein dichtes regionales und überregionales Radwegnetz zur Verfügung.

Im so genannten Radelpark Münsterland sind einige gut beschilderte Routen zusammengefasst, zum Beispiel der Europaradweg R1 oder die 100-Schlösser-Tour. Die Wege führen an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei, so dass es sich lohnt, das Münsterland auf zwei Rädern zu erkunden.

Sogar in Münster hat das Zweirad Vorfahrt, denn Münster gilt als fahrradfreundlichste Großstadt. Äußerst sehenswert sind die vielen Garten- und Parkanlagen im Münsterland, das zudem über eine Vielzahl an Naturdenkmälern und Naturparks verfügt. Zu den schönsten Naturlandschaften zählen

  • die Baumberge zwischen Coesfeld und Havicbeck
  • das Riesfelder Münster zwischen Ems und Aa oder
  • der Naturpark Hohe Mark im Süden des Münsterlandes.
Schlösser und Burgen im Münsterland

Das Münsterland ist eine der Regionen in Deutschland, wo man besonders viele Klöster, Burgen und Schlösser antrifft. Viele sind in perfektem Zustand oder werden gar noch bewirtschaftet. Eine Besichtigung lohnt sich. Typisch für die flache Landschaft sind die Münsterländer Wasserburgen, die in malerischer Lage an Märchenschlösser erinnern.

Auf der 100-Schlösser-Tour kann man alle Burgen und Schlösser des Münsterlandes mit dem Fahrrad erkunden. Zu den bedeutendsten und schönsten Bauwerken zählen

  • das Wasserschloss von Ahaus
  • das Kloster Bentlage
  • die Burg Anholt
  • das Schloss Burgsteinfurt
  • das Schloss Buldern
  • das Schloss Cappenberg
  • das Wasserschloss Darfeld.
Wohlfühlen in der "Toskana des Nordens": der Teutoburger Wald

Der Teutoburger Wald ist das Erholungs- und Urlaubsgebiet von Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen. Ausgedehnte Wälder und Hügellandschaften laden zum Wandern ein.

Entlang der Weser, die sich durch die Bergtäler zieht, gibt es gute Möglichkeiten zum Radfahren oder für eine Schiffstour. Weltbekannt ist der Teutoburger Wald als Ort der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr., an die das monumentale Hermannsdenkmal bei Detmold erinnert.

Tourismus

Zur Tourismusregion Teutoburger Wald gehören unterschiedliche Regionen: im Süden der ostwestfälische Raum um Bielefeld, daran anschließend das Lipperland, Teile des Weserberglandes und schließlich das Osnabrücker Land in Niedersachsen. Jede Region kann man ihren eigenen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Reizen aufwarten.

Alle Regionen des Teutoburger Waldes eignen sich aber ganz vorzüglich für ausgedehnte Wanderungen. Die bewaldeten Berge sind mit einem ausgedehnten Wanderwegnetz erschlossen. Besonders beliebt ist der Hermannsweg, ein Fernwanderweg, der auf 156 Kilometern Länge die Stationen der Varusschlacht im Teutoburger Wald erschließt.

Zwischen der Grotenburg im Osten und den Bielsteiner Bergen im Westen verläuft das landschaftlich schöne Heidebachtal. Außerdem stehen an der Weser zahlreiche Rad- und Wanderwege zur Verfügung, die in Flußnähe verlaufen.

Die beliebtesten Ziele von Wanderern sind das Hermannsdenkmal und die Externsteine im Extertal. Der Teutoburger Wald eignet sich bestens für einen Wellnessurlaub. Es gibt in der Region nicht weniger als sieben Kur- und Heilbäder mit einem breiten Angebot an Kur-, Reha- und Wellnessmaßnahmen.

Felsen der Externsteine im Teutoburger Wald spiegeln sich in einem See
Felsen der Externsteine im Teutoburger Wald spiegeln sich in einem See
Sehenswürdigkeiten im Teutoburger Wald

Die Liste der Kultur- und Naturdenkmäler im Teutoburger Wald ist unendlich lang. Besonders spektakulär sind die Dörenther Klippen, eine skurrile Sandsteinformationen bei Ibbenbüren.

Bei Detmold kann man die Ruine der 1194 Burg Falkenberg besichtigen und dies mit einem Besuch bei der benachbarten Adlerwarte kombinieren. Von ausgesprochener landschaftlicher Schönheit sind die Donoperteiche zwischen Pivitsheide und Hiddesen sowie das Eggegebirge im Südosten des Teutoburger Waldes.

Das Hermannsdenkmal

Bei Detmold erhebt sich auf einer Anhöhe im Teutoburger Wald das Hermannsdenkmal. Die Kolossalstatue wurde 1875 nach dem Entwurf Ernst von Bandels errichtet. Das Denkmal erinnert an den Cheruskerfürsten Arminius, der im Jahre 9 n. Chr. die Römer im Teutoburger Wald besiegte.

Die Eindeutschung "Hermann" ist falsch, hat sich aber eingebürgert. Die Gesamthöhe des Hermannsdenkmals beträgt 53 Meter, die Figurenhöhe 26 Meter.Bis 1886 war das Hermannsdenkmal die höchste Statue der Welt.

Das Sauerland: Wellness rund um den Winterberg

Für Wellness- wie Aktivurlauber hat das Sauerland einige attraktive Angebote zu bieten. Die Mittelgebirgsregion im südlichen Westfalen zeichnet sich durch malerische Städte und erstklassige Kurorte aus.

Ausgedehnte Feld- und Waldgebiete sind ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Zudem ist das Sauerland die nördlichste Wintersportregion Deutschlands.

Zahlreiche Pisten stehen auf den höchsten Erhebungen des Mittelgebirges zur Verfügung. Wintersport hat im Sauerland Tradition und ist vor allem durch das Skispringen in Willingen und die Bobbahn in Winterberg weltbekannt.

Geographische Lage und Tourismus

Zum Sauerland zählen der Nordosten des Rheinischen Schiefergebirges, das südlich der Möhne befindliche kölnische Sauerland und das märkische Sauerland südlich der Ruhr. Landschaftlich ist die dünn besiedelte Region durch zahlreiche Waldgebiete und Stauseen gekennzeichnet.

Geprägt wurde das Sauerland auch durch eine lange Tradition der Erz- und Eisengewinnung. Die höchsten Gipfel und die beliebten Wintersportgebiete befinden sich im Rothaargebirge.

Winterberg, Hochsauerland, St.-Georg Sprungschanze
Winterberg, Hochsauerland, St.-Georg Sprungschanze

Vor allem im Hochsauerland gibt es zahlreiche renommierte Kur- und Fremdenverkehrsorte wie

  • Neuastenberg
  • Winterberg
  • Usseln
  • Willingen
  • Altastenberg und
  • Bruchhausen.

Die Kurorte zeichnen sich durch ein gesundes Klima und reine Luft aus.

Während das Sauerland im Sommer vor allem Wanderer und Naturliebhaber anziehen, boomt im Winter der Wintersport. In diesen Bereichen wurde der Sauerlandtourismus in den letzten Jahren stark ausgebaut. Mit der schneesicheren Wintersportarena Sauerland und einer Mountainbikearena entstanden zwei neue Anziehungspunkte.

Darüber hinaus steht ein weitläufiges Rad- und Wanderwegnetz zur Verfügung. So kann man beispielsweise auf dem 154 Kilometer langen Rothaarsteig oder dem 251 Kilometer langen Höhenflug das Siegerland Richtung Lahn-Dill-Bergland durchqueren oder auf einer Bergtour den Kahlen Asten besteigen. Dabei kann man die unberührte Natur der Wälder des Sauerlands erleben.

Freizeitparks und Erlebnisbäder im Sauerland

Ein Besuchermagnet der besonderen Art sind die Freizeitparks im Sauerland. Spaß und Erlebnisse für Jung und Alt bieten zum Beispiel der Wildwald Voßwinkel, der eine Fläche von 200 Hektar umfasst, sowie der Panoramapark von Kirchhundem mit Attraktionen auf einer Fläche von 80 Hektar.

Der bekannteste und beliebteste Freizeitpark im Sauerland ist Fort Fun bei Bestwig mit rund 400.000 Besuchern im Jahr. Einen Besuch wert sind zudem die Erlebnisbäder in Bad Fredeburg, Arnsberg, Iserlohn, Finnentrop, Plettenberg, Warstein und Olpe.

Gerne genutzt werden außerdem die Sommerrodelbahnen in Bestwig, Winterberg und Olsberg. Für Unterhaltung und Abwechslung ist im Sauerland also gesorgt.

Wandern und Wellness im Bergischen Land

Für einen Wellnessurlaub ist das Bergische Land in Nordrhein-Westfalen die richtige Wahl. Die Region im Südosten des Bundeslandes kann mit einer Vielzahl an Naturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten aufwarten. Historische Altstädte und malerische Schlösser und Burgen kann man ebenso erkunden, wie eine herrliche Naturlandschaft, die zum Wandern und Radfahren einlädt.

Geographische Lage

Das Bergische Land umfasst das Städtedreieck Solingen- Remscheid- Wuppertal, den Oberbergischen Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie die Städte Leverkusen und Mettmann samt Umgebung. Auch der Rhein-Sieg-Kreis zählt teilweise zum Bergischen Land.

Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich um eine Mittelgebirgsregion. Sie weist unzählige Hügel, aber auch ausgedehnte Berge und Täler auf. Der Homert bildet mit 519 Metern den höchsten Punkt des Bergischen Landes, Bergisch Gladbach den tiefsten Punkt mit einer Höhe von 51 Metern über dem Meeresspiegel.

Sehenswürdigkeiten im Bergischen Land

Das Bergische Land hat einige spektakuläre Naturdenkmäler zu bieten, die als Folge der Eiszeiten entstanden sind. Zu nennen sind vor allem

  • die Wiehler Tropfsteinhöhle
  • die Aggertalhöhle bei Rüderoth
  • der Zeittunnel und
  • die Tillmannsdorfer Falte bei Wülfrath.

Die historischen Altstädte des Bergischen Landes verfügen über eine traditionelle und gepflegte Bausubstanz. Vor allem die Fachwerkbauten in Velbert, Lennep, Hückeswagen, Remscheid, Solingen-Gräfrath und Bergneustadt sollte man gesehen haben.

Wuppertal als frühes industrielles Zentrum verfügt zudem über eine sehenswerte Gründerzeitarchitektur. Auch Ratingen ist eine frühe Industriestadt, und dennoch sind in ihr zahlreiche Bauten aus dem Mittelalter erhalten geblieben, so die Überreste der Stadtbefestigung, die älteste gotische Hallenkirche im Rheinland und viele alte Bürgerhäuser.

Charakteristisch für das Bergische Land ist die Vielzahl an Burgen und Schlössern. Eine Besichtigung lohnen das Schloss Burg in Solingen sowie die Schlösser Gimborn, Hardenberg, Heiligenhoven und Ehreshoven. Auch die Burgruine Herrenbröl und die Burg Windeck sind einen Abstecher wert.

Die Aggertalhöhle und das Schloss Burg

Im Naturschutzgebiet Altenberg in der Nähe von Engelskirchen liegt die Aggertalhöhle. Das über 1.000 Meter umfassende Höhlensystem ist durch Gesteinsauswaschungen entstanden und überbrückt einen Höhenunterschied von 30 Metern.

In der Höhle gibt es viele Versteinerungen und fossile Ablagerungen zu sehen. Auf einer Länge von 270 Metern kann die Aggertalhöhle mit einer Führung besichtigt werden.

Ein weiterer Besuchermagnet des Bergischen Landes ist das Schloss Burg der Herzöge von Berg. Die Burganlage befindet sich in Solingen an der Wupper und beherbergt heute das Museum des Bergischen Landes.

Wellness in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz kommen vor allem auch Weinfreunde auf ihre Kosten.

Wellness für Weinfreunde - Urlaub machen im Moseltal

Das Moseltal in Rheinland-Pfalz ist nicht nur eines der besten Weinanbaugebiete Deutschlands, sondern zeichnet sich auch durch eine herrliche Landschaft aus. Steile Hänge fallen zur Mosel hin ab und beherbergen Weinberge in exzellenter Lage wie malerische Orte mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten.

Geografische Lage

Das Moseltal erstreckt sich dem Verlauf der Mosel folgend von der deutschen Westgrenze in Richtung Nordosten, wo es in das Mittelrheingebiet und das Koblenzer Lahntal übergeht. Somit umfasst das Moseltal die Region zwischen der Saarmündung in Konz und Münden im Landkreis Cochem-Zell.

Außerdem zählen die Wittlicher Senke und das Saartal von Serring zum Moseltal. Angrenzende Regionen sind die Osteifel und das Hunsrück.

Die Moselschleife

Am besten lässt sich die Landschaft des Moseltals auf einem Ausflugsschiff erkunden. Die Fahrt geht durch ausgedehnte Weinanbaugebiete, die über die Hänge bis ans Ufer reichen. Zudem gibt es einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands an der Mosel zu bestaunen, wie das Deutsche Eck und die Loreley.

Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die Moselschleife bei Bremm. Die beste Aussicht kann man vom Calmont aus genießen, der sich 400 Meter über die Moselschleife erhebt und bis zu 65 Prozent zum Ufer hin abfällt. An der Moselschleife gibt es viele gut ausgebaute Wander- und Radwege.

Bernkastel-Kues

Einer der schönsten Orte an der Mosel ist das Städtchen Bernkastel-Kues, das sich zu beiden Seiten des Flusses erstreckt. Die historische Altstadt kann rund um den Marktplatz mit zahlreichen Fachwerkhäusern aufwarten, darunter das berühmte Spitzenhäuschen von 1416. Die Altstadt von Bernkastel-Kues ist auch wegen der vielen erstklassigen Weinlokale und Weinkellereien beliebt.

Trier

Neben Koblenz ist Trier die bedeutendste Stadt an der Mosel. Mit

  • dem Dom
  • der Konstantinbasilika und
  • der Liebfrauenkirche

gibt es in Trier viele Gotteshäuser aus unterschiedlichen Epochen. In der Konstantinbasilika residierte der erste christliche Kaiser Roms. Sie ist das größte erhaltene Hallenbauwerk der Spätantike.

Der Dom zu Trier beherbergt mit dem Heiligen Rock eine der bedeutendsten Reliquien. Trier ist eine alte Römerstadt, was man noch heute im Stadtbild sehr gut erkennen kann.

  • Die Porta Nigra
  • die Kaiserthermen und
  • das Amphitheater

vermitteln einen guten Eindruck von Erbe römischer Kultur und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Eine Sehenswürdigkeit aus der Neuzeit ist das Geburtshaus von Karl Marx mit einer umfangreichen Ausstellung.

Urig und idyllisch: Der Hunsrück in Rheinland-Pfalz

Für einen Erholungs- und Wellnessurlaub eignet sich der Hunsrück ganz besonders. Das Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz verfügt über eine einmalige Naturlandschaft, die zum Wandern, Radfahren und zum Besichtigen zahlreicher architektonischer Sehenswürdigkeiten einlädt.

Geografische Lage

Der Hunsrück gehört zum Rheinischen Schiefergebirge und ähnelt landschaftlich daher dem Taunus und Westerwald sowie der Eifel, die ebenfalls zu dieser Gebirgsformation zählen. Seinen Kern bilden die Simmerner Mulde und die Hunsrückhochfläche. Die natürlichen Grenzen des Hunsrücks sind der Rhein im Osten und die Mosel im Nordwesten.

Während das Deutsche Eck den nördlichen Zipfel des Hunsrücks bildet, wird er im Süden vom Soonwald, Lützelsoon und Binger Wald begrenzt. Im Westen schließen sich an den Hunsrück die Saar, der Osburger Hochwald, der Schwarzwälder Hochwald und die Ruwer an.

Früher durchquerte eine alte Römerstraße den Hunsrück und verband die Städte Bingen und Trier. Heute verläuft an ihrer Stelle die Hunsrückhöhenstraße zwischen Saarburg und Koblenz.

Die Landschaft des Hunsrücks

Landschaftlich präsentiert sich der Hunsrück vielfältig. Es gibt bewaldete Höhenzüge wie

  • den Hochwald
  • den Idarwald und
  • den Soonwald,

aber auch ausgedehnte Kulturlandschaften unterhalb der Höhenrücken. In den Bachtälern trifft man Wiese- und Weidelandschaften an, während die Hänge der Flusstäler von Mosel, Rhein, Saar und Nahe dicht bewaldet sind.

Der höchste Berg im Hunsrück und zugleich von ganz Rheinland-Pfalz ist der Erbeskopf mit 816 Metern. Obwohl große Flächen des Hunsrücks intensiv land- und forstwirtschaftlich genutzt werden, zeichnet sich die Region durch eine Flora und Fauna mit einer großen Artenvielfalt aus.

Tourismus im Hunsrück

Im Gegensatz zu den Ufern von Rhein und Mosel gibt es im Hunsrück keinen Massentourismus. Dennoch mangelt es nicht als erstklassigen Hotels, Restaurants und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Besonders beliebt ist der Hunsrück bei Wanderfreunden, denn er wird von zahlreichen Fernwanderwegen durchzogen.

Der Ausoniusweg folgt der alten Römerstraße von Bingen nach Trier auf 118 Kilometern. Der Soonwaldsteig verläuft von Kirn über das Hahnenbachtal, den Soonwald bis zum Binger Wald und zum Rheinufer bei Bingen.

Auch auf den Fernwanderwegen Keltenweg, Saar-Hunsrück-Steig, Sponheimer Weg und Sirona Weg kann man den Hunsrück entdecken. Darüber hinaus gibt es im Hunsrück ein dichtes Radwegenetz. Gerne genutzt wird der 40 Kilometer lange Schinderhannes-Radweg von Simmern nach Emmelshausen.

Die rheinland-pfälzische Eifel - ein Ort der Entspannung

Um einmal die Seele baumeln zu lassen und herrliche Naturlandschaften zu genießen, ist ein Urlaub in der rheinland-pfälzischen Eifel genau das richtige. Der Südrand der Eifel berührt den Norden von Rheinland-Pfalz und zeichnet sich durch eine einmalige, von vulkanischer Aktivität geprägte Landschaft aus.

Geografische Lage

Die Eifel ist eines der größten Mittelgebirge in Westdeutschland nördlich der Alpen. Sie gehört zum Rheinischen Schiefergebirge und verläuft durch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie durch den Westen Luxemburgs und Belgiens.

Durch ihre große Ausdehnung beinhaltete die Eifel ganz unterschiedliche Landschaften und Regionen zwischen Aachen im Norden und Koblenz im Süden. Während die Eifel im Westen in die Ardennen übergeht, wird sie im Süden vom Mosel- und Rheintal begrenzt. Die Landschaft der südlichen Eifel in Rheinland-Pfalz wurde durch vulkanische Aktivität geprägt, was sich in Form der vielen so genannten Maare offenbart.

Moorlandschaft Hohes Venn in der Eifel

Sehenswürdigkeiten der rheinland-pfälzischen Eifel

In jedem Fall lohnt sich eine Wanderung durch die Landschaft der Maare. Hier wechseln sich

  • fruchtbare Wiesen
  • einmalige Vulkanseen
  • Wälder und
  • interessante Felsformationen

ab. Insgesamt acht wasserbefüllte Maare bieten ein vielfältiges Freizeitangebot vom Baden bis hin zum Wassersport.

Gut ausgebaute Rad- und Wanderwege durchqueren die Vulkaneifel und geben den Blick auf eine einmalige Naturlandschaft frei. Auf dem Weg kann man viele malerische Dörfer entdecken, deren historische Dorfkerne von der langen Geschichte der Eifel künden.

Ähnliches gilt für viele am Wegesrand gelegene Burgen und Ruinen. Auf Wandertouren durch die rheinland-pfälzische Eifel kann man einmal richtig die Seele baumeln lassen.

Weniger beschaulich geht es auf dem Nürburgring zu. Die ehemalige Formel-Eins-Strecke wird auch heute noch für den Motorsport genutzt und kann auch von Laien mit echten Sportwagen befahren werden. Der Nürburgring wurde zu einem Freizeitgelände mit Angeboten für die ganze Familie ausgebaut.

Unterwegs mit der Eifelquerbahn

Wer möglichst viel von der rheinland-pfälzischen Eifel sehen will, sollte eine Fahrt mit der Eifelquerbahn unternehmen. Auf der Strecke zwischen Gerolstein und Andernach verkehren noch echte Dampflokomotiven wie vor über 100 Jahren. Zwischen Mayen und Andernach ist die Strecke sogar zweigleisig ausgebaut und wird im Stundentakt befahren.

Bei Kaisersesch beginnt die Vulkan-Eifel-Bahn, die den Freizeitverkehr nach Gerolstein zwischen Mai und Oktober im Zweistundentakt bedient. Es ist geplant, die Eifelquerbahn zukünftig ganzjährig im Regelverkehr zu betreiben.

Wellness im Saarland

Das Saarland bietet Entspannung in vielfältiger Natur.

Wunderschönes Saarland rund um Merzig und die Saarschleife

Zu den schönsten Naturlandschaften des Saarlands gehört die Saarschleife zwischen Mettlach und Merzig. Sie bildet den Durchbruch der Saar durch den Quarzitfels des Taunus.

Die Ufer sind durch kleine Schluchten, steile Felswände und Schutthalden gekennzeichnet. Den spektakulärsten Blick auf die Saarschleife bietet der Aussichtspunkt Cloef bei Mettlach. Darüber hinaus gibt es im Umkreis der Saarschleife zahlreiche Wander- und Radwege, auf denen man die herrliche Landschaft erkunden kann.

Die Saarschleife mit ihrer wunderschönen Landschaft
Die Saarschleife mit ihrer wunderschönen Landschaft
Geographische Lage und Sehenswürdigkeiten

Die Saarschleife umfasst den Flussabschnitt zwischen Merzig und Mettlach. Luftlinie beträgt die Strecke lediglich einen Kilometer; allerdings muss die Saar hier die Gesteinsschichten des Taunus überwinden und schlängelt sich daher rund 10 Kilometer durch die Mittelgebirgslandschaft. Daher wechseln sich an der Saarschleife tiefe Schluchten und bewaldete Bergrücken ab und verleihen der Landschaft ihr typisches Gesicht.

Auf einem Bergrücken innerhalb der Saarschleife liegt die Kirche Sankt Gangolf. Der Teil einer ehemaligen Klosteranlage kann ebenso besichtigt werden, wie die Burgruine Montclair.

Direkt am Ufer der Saarschleife liegt der malerische Ort Dreisbach, zu dem man mit einer Fähre gelangt. Im Westen schließt sich das 100 Hektar große Naturschutzgebiet Steinbachtal an die Saarschleife an. Für Wanderer und Radfahrer steht ein an der Außen- und Innenschleife ein durchgehender Weg zur Verfügung.

Der Aussichtspunkt Cloef

Der beste und berühmteste Aussichtspunkt an der Saarschleife ist Cloef bei Mettlach. Es handelt sich um eine in den Fluss vorspringende Felsformation des Taunus mit einem über dem Fluss thronenden Plateau. Von dort aus kann man den gewundenen Verlauf der Saar in beide Richtungen verfolgen.

Merzig

Merzig gilt als Ausgangspunkt der Saarschleife. Es erstreckt sich nicht nur am Saarufer, sondern bis in die umliegenden Seitentäler und Höhen des Saargaus. Merzig ist ein idyllisch gelegenes Städtchen mit vielen Sehenswürdigkeiten inmitten einer idyllischen Landschaft.

Besonders sehenswert ist die Kirche Sankt Peter, eine dreischiffige Basilika aus dem 13. Jahrhundert. Im Inneren der bedeutendsten romanischen Kirche des Saarlandes kann man zahlreiche Malereien und ein gotisches Pestkreuz bewundern.

Das historische Stadthaus ist das Wahrzeichen Merzigs. Das frühere kurfürstliche Jagdschloss aus dem 17. Jahrhundert ist ein sechsachsiges Gebäude mit markanten Ecktürmen.

Das Stadtbild Merzigs ist durch prachtvolle Barockbauten und gepflegte Parkanlagen gekennzeichnet. Besonders sehenswert sind der Stadtpark mit Saline und der Bürgerpark Besseringen.

Saar-Nahe-Bergland und Saarländischer Hunsrück

Das Mittelgebirge Hunsrück ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Es liegt in Rheinland-Pfalz, zum kleineren aber auch im Saarland. Zwar ist das Hunsrück in der Rhein-Mosel-Region der eigentliche Touristenmagnet, doch sollte man auch die schöne Naturlandschaft des Naturparks Saar-Hunsrück kennenlernen.

Der Saar-Hunsrück-Steig

Die beste Gelegenheit, den saarländischen Hunsrück zu erleben, ist eine Wanderung auf dem Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig. Er erstreckt sich auf 218 Kilometern Länge auf dem Gebiet des Naturparks Saar-Hunsrück zwischen Perl an der Mosel und Idar-Oberstein an der Nahe. Dabei passiert der Saar-Hunsrück-Steig die Saarschleife bei Mettlach und Hermeskeil. Wahlweise kann man einen Abzweig nehmen, der in Richtung Mosel nach Trier führt.

Der Saar-Hunsrück-Steig ist einer der jüngsten Fernwanderwege Deutschland. Er wurde erst 2007 eröffnet und 2012 erweitert.

Das Besondere an diesem Wanderweg ist, dass er zu 70 Prozent über Naturwege führt. Zudem ist er ausgezeichnet ausgeschildert und bietet einzigartige Ausblicke, vor allem an der Saarschleife. Der Saar-Hunsrück-Steig zählt zu den am besten bewerteten Wanderwegen Deutschlands.

Der Verlauf des Saar-Hunsrück-Steigs

Startpunkt des Saar-Hunsrück-Steigs ist Perl nahe Luxemburg an der Mosel. Zunächst geht es auf die Moselhöhen, wo die römische Villa Borg direkt am Steig zu sehen ist.

Von Hellendorf geht es weiter nach Tünsdorf, wo ein Barockkloster mit schönen Gärten besichtigt werden kann. Danach gelangt man ins Steinbachtal und Orschol, wo es einen Märchenpark gibt. Von dort aus erreicht man schließlich die Saarschleife bei Cloef.

Über die Mettlacher Saarhöhen geht es weiter nach Britten. Es folgt eine 11 Kilometer lange Etappe nach Losheim am Stausee.

Dann kommt der Aufstieg nach Scheiden, von wo aus man über Waldhölzbach Weiskirchen erreicht. Auf einer 18 Kilometer langen Etappe geht es von Weiskirchen auf den Steinberg durch den Hochwald zum Grimburger Hof. Von dort erreicht man durch das Madrilltal Reinsfeld, wo man in Richtung Mosel abbiegen und über Kell am See Trier erreicht.

Alternativ kann man dem Nonnweiler und dem keltischen Ringwall von Otzenhausen folgen und den Erbeskopf, den höchsten Berg des Hunsrücks, erreichen. Die letzte Etappe führt von Moorbach über die Deutsche Edelsteinstraße nach Idar-Oberstein im Nahetal.

Der Saar-Hunsrück Steig kann in 8 bis 10 Etappen zwischen 10 und 25 Kilometern Länge erwandert werden. Zu Aussichtspunkten oder Sehenswürdigkeiten im Umfeld des Wanderweges führen die so genannten Traumschleifen.

Wellness in Sachsen

Sachsen wartet sowohl mit entspannenden als auch mit sportlichen Angeboten.

Wandern, klettern und entspannen in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist für ihre bizarren Felsformationen bekannt, die sich entlang der Elbe erstrecken und eine der eigenartigsten und schönsten Naturlandschaften Deutschlands bilden. Geografisch erstreckt sich die Sächsische Schweiz in südöstlicher Richtung von Dresden aus zu beiden Seiten der Elbe und umfasst weite Teile des Elbsandsteingebirges. Besonders für Wander- und Kletterfreunde ist diese Region eine Hochburg.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz

Um den Naturraum der Sächsischen Schweiz zu schützen, wurde 1990 ein Nationalpark gegründet, der insgesamt eine Fläche von 93 Quadratkilometern umfasst. Zum Nationalpark gehören verschiedene, räumlich getrennte Gebiete wie

  • der Uttewelader Grund
  • Brand
  • Rathen
  • die Bastei mit dem Polenztal und
  • die hintere Sächsische Schweiz bis zur tschechischen Grenze.

Dort liegen der Große Zschand, das Kirnitzschtal, der Große Winterberg und die Schrammsteine. Es lohnt sich, den Nationalpark Sächsische Schweiz auf ausgedehnten Wanderwegen zu erkunden.

Felsklettern in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz gilt als internationales Mekka des Felskletterns. Die zerklüftete Mittelgebirgslandschaft ist von zahlreichen hoch aufragenden Sandsteinfelsen geprägt, die sich zum Sport- und Freizeitklettern vorzüglich eignen.

In Sachsen wurden anfangs des 20. Jahrhunderts die Regeln des Klettersports entwickelt, die festlegen, dass Haken und Seile nur zur Sicherung, aber nicht zur Fortbewegung im Fels eingesetzt werden dürfen. Dies ist bis heute der entscheidende Unterschied zwischen Klettern und Bergsteigen.

In der Sächsischen Schweiz gibt es über 1.100 ausgewiesene Kletterfelsen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Für Wanderer und wenig geübte Kletterer gibt es zudem die so genannten Stiegen. Sie führen über Leitern, Treppen, Griffe und Tritte einzelne Felsen hinauf.

Besonders beliebt sind

  • die Rübezahlstiege
  • die Häntzschelstiege und
  • die Rotkehlchenstiege.

Außerhalb markierter Kletterrouten, Stiege und Wege sind Klettern und Aufstiege aus Sicherheits- und Naturschutzgründen verboten.

Die Bastei

Die spektakulärste Naturlandschaft der Sächsischen Schweiz ist ohne Zweifel die Bastei. Es handelt sich um eine 305 Meter hohe Felsformation am rechten Elbeufer zwischen den Städten Wehlen und Rathen. Die Aussichtsplattform auf dem Gipfel bietet einen herrlichen Blick über das Elbsandsteingebirge und das Elbtal.

Über die Basteibrücke erreicht man die Felsenburg Neurathen. Die Burgruine, deren in den Fels gehauene Elemente gut erhalten sind, kann besichtigt werden. Von der Bastei aus führen schöne Wanderwege durch die Felslandschaft und das Elbtal.

Oberlausitz und Zittauer Gebirge - Inmitten von sächsischen Seen und Bergen

Die Oberlausitz ist eine schöne Landschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten, die in Sachsen, Südbrandenburg und zum kleineren Teil in Polen liegt. Typisch für die Oberlausitz sind die vielen kleinen Orte und Dörfer mit ihrer traditionellen Architektur.

Sehenswürdigkeiten in der Oberlausitz

Besonders markant für die Oberlausitz sind die traditionellen Umgebindehäuser. Diese Bauweise gibt es nur in der Oberlausitz zu sehen und wird in vielen kleineren Orten bis heute gepflegt.

Auch die Städte der Oberlausitz lohnen mit ihren historischen Altstädten einen Besuch. Bautzen und Görlitz sind die bekanntesten städtischen Zentren dieser Region.

Die Oberlausitz zeichnet sich durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Neben dem sächsischen Dialekt sind hier vier weitere Mundarten im Gebrauch.

Die Oberlausitz ist die Heimat der Sorben, die als slawischer Volksstamm ihre kulturelle Eigenständigkeit bis heute bewahrt haben. In der Oberlausitz gibt es viele lohnenswerte Ausflugsziele, die über ein dichtes Netz an Rad- und Wanderwegen erreicht werden können.

Bautzen, Görlitz und Zittau

Mit dem Namen Bautzens verbinden viele als erstes das berühmte Gefängnis, das heute als Gedenkstätte besichtigt werden kann. Aber Bautzen hat noch mehr zu bieten: Es verfügt über eine sehenswerte historische Altstadt und ist das Zentrum sorbischer Kultur.

Görlitz ist eine der am besten erhaltenen historischen Zentren Sachsens. Es gibt zahlreiche prachtvolle Baudenkmäler aus den Epochen der Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil zu sehen.

Zittau kann mit zahlreichen prunkvollen Baudenkmälern aus dem 19. Jahrhundert aufwarten. Außerdem sollte man die Dampfloks der Zittauer Schmalspurbahn für eine Fahrt ins Zittauer Gebirge nutzen.

Saurierpark in Kleinwelka und König-Friedrich-August-Turm in Löbau

In Kleinwelka gibt es einen Saurierpark mit über 200 Plastiken von urzeitlichen Geschöpfen, die nach exakten wissenschaftlichen Vorgaben gestaltet wurden. Saurier wie der Brachiosaurus und der Tyrannosaurus Rex können hier in Originalgröße bewundert werden.

Wer eine gute Aussicht über die Oberlausitz erhalten will, sollte den König-Friedrich-August-Turm in Löbau besteigen. Es handelt sich um einen 28 Meter hohen gusseisernen Aussichtsturm, der 1854 erbaut wurde. Er ist in ganz Europa der älteste und einzige erhaltene Aussichtsturm dieser Art. Somit ist der König-Friedrich-August-Turm zugleich ein technisches Denkmal.

Das Zittauer Gebirge

Das Zittauer Gebirge erstreckt sich entlang der sächsisch-böhmischen Grenze und verfügt über Gebirgskämme mit bis zu 800 Metern Höhe. Schon seit dem 19. Jahrhundert ist das Zittauer Gebirge eine Hochburg für Fans des Klettersports.

Von Burgen und Heilbädern - Das Erzgebirge in Sachsen

Das Erzgebirge zählt zu den schönsten Naturlandschaften in Sachsen. Das Mittelgebirge an der deutsch-tschechischen Grenze ist ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Eine Fülle an Museen und Besucherbergwerken erinnert an die montanidustrielle Tradition dieser Region. Sehenswert sind darüber hinaus die kleinen Bergstädte mit ihren alten Schlössern, Klöstern und Kirchen.

Geografische Lage und Naturraum

Das Erzgebirge erstreckt sich auf dem Gebiet von Sachsen und Böhmen entlang der deutsch-tschechischen Grenze. Die höchsten Erhebungen des Mittelgebirges sind der Fichtelberg mit 1.215 Metern Höhe und der Keilberg mit 1.244 Metern Höhe. Der westliche Teil des Erzgebirges bildet den Naturpark Erzgebirge-Vogtland, während der östliche Teil im Landschaftsschutzgebiet Osterzgebirge zusammengefasst ist.

Die Landschaft des Erzgebirges ist schon seit dem Mittelalter stark von Menschen geformt worden. Der frühe Bergbau führte zu Rodung und Waldsterben. Viele Fichten-Monokulturen, die die Bergrücken und Hänge prägten, sind heute verschwunden und mit weniger anfälligen Mischwäldern aufgeforstet worden.

Dennoch zeichnet sich das Erzgebirge durch eine Kulturlandschaft aus, die ihres Gleichen sucht. Es sind einzigartige Biotope, wie

  • Berg- und Feuchtwiesen
  • Hochmoore und
  • Steinrückenlandschaften,

entstanden. Besonders im Westen des Erzgebirges gibt es umfangreiche geschlossene Waldgebiete in hohen Lagen.

Seltene Pflanzen sind hier heimisch, wie die Feuerlilie, der Alpenflächenbärlapp sowie verschiedene Orchideen- und Enzianarten. Auch seltene Vogelarten finden im Erzgebirge einen Rückzugsraum, so der Eisvogel und Sperlingskauz.

Das Erzgebirge zeichnet sich durch eine vielfältige alpine Tier- und Pflanzenwelt aus, darunter viele Arten, die erfolgreich wiederangesiedelt werden konnten, so der Schwarzstorch und der Uhu.

Tourismus im Erzgebirge

Schon im 19. Jahrhundert wurde das Erzgebirge nach dem Bau von Straßen und Eisenbahnlinien als Tourismusregion entdeckt. Es wurden Wanderwege angelegt und auf den Höhen Aussichtstürme und Berggasthäuser erbaut.

Heute wie damals schätzen Wintersportler die schneesicheren Kammlagen des Erzgebirges. Es gibt zahlreiche exzellente Abfahrtspisten und Loipen und mit Oberwiesenthal existiert ein überregional bekanntes Wintersportzentrum.

Die aus den Anfängen des Tourismus stammenden Dampflokomotiven werden heute noch als Museumsbahnen auf vielen Schmalspurstrecken betrieben. Wanderwege und eine Schwebeseilbahn führen auf den Fichtelberg, von dem aus man eine herrliche Aussicht über das gesamte Erzgebirge genießen kann.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges gelangt man über eine neu angelegte Touristenstraße. Besonders sehenswert sind die Besucherbergwerke und die mittelalterlichen Zentren der kleinen Bergstädte.

Wellness in Sachsen-Anhalt

Tolle Natur und charmante Fachwerkbauten findet man in Sachsen-Anhalt.

Fachwerk und Wiesen: Die Altmark im Norden Sachsen-Anhalts

Die Altmark im Norden Sachsen-Anhalts wird zunehmend als Urlaubsregion entdeckt. Zum Wandern, Radfahren und Reiten bietet eine ausgedehnte historische Kulturlandschaft hier optimale Möglichkeiten. Viele Fernwanderwege führen durch die Altmark vorbei an malerischen Dörfern mit einem reichen architektonischen und kulturellen Erbe.

Geografische Lage

Die Altmark erstreckt sich von der Elbe im Osten bis zum Drawehn im Westen. Im Süden grenzt sie an die Magdeburger Börde und im Norden an das Wendland.

Obwohl westlich der Elbe gelegen, gilt die Altmark als preußisches Kernland. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte sie zur Markgrafschaft Brandenburg.

Das städtische Zentrum der Altmark ist Stendal. In den letzten Jahren hat der Fremdenverkehr in der Altmark an Bedeutung zugenommen.

Besonders beliebt bei Touristen ist der Arendsee. Zudem bieten ein weit verzweigtes Wegenetz und die flache Landschaft beste Bedingungen für

  • Wandern
  • Radfahren und
  • Reiten.

Regionale Rad- und Wanderwege, wie der Altmarkrundkurs und der Elberadweg, sind ebenso vorhanden wie überregionale Routen, die die Altmark durchqueren. Zu letzteren gehören

  • die Deutsche Fachwerkstraße
  • die Straße der Romantik
  • das Grüne Band und
  • der Jakobsweg.
Der Arendsee

Das beliebteste Naherholungsgebiet der Altmark ist der Arendsee. Es handelt sich um einen rundlich-ovalen See, der durch Einbrüche im Felsuntergrund entstanden ist.

Heute wird der 5 Quadratkilometer große See als Badegewässer genutzt. Am nordöstlichen Ufer gibt es ein großes Strandbad.

Der Arendsee kann zudem mit Segel- und Ruderbooten befahren werden. Im Sommer kann man zudem eine Fahrt mit dem Schaufelraddampfer unternehmen. Außerdem ist der See bei

beliebt.

Der Elberadweg

Der Elberadweg ist der beliebteste Fernwanderweg Deutschlands. Er erstreckt sich auf 1.220 Kilometern Länge zwischen Spindlermühle in Tschechien und Cuxhaven an der Nordsee. Somit folgt er dem Verlauf der Elbe fast von der Quelle bis zur Mündung.

Vom Elbsandsteingebirge aus biegt der Elberandweg nach Norden ab und passiert die Altmark. Am Rande des Weges gibt es viele kleine sehenswerte Städte wie Mühlberg und Jerichow.

Der Altmarkrundkurs

Die Altmark und das Jerichower Land kann man am besten auf dem Altmarkrundkurs kennenlernen. Der 460 Kilometer lange Rad- und Wanderweg durchquert die charakteristischen Landschaften wie

  • das Land Schollene
  • den Elb-Havel-Winkel
  • den Naturpark Drömling
  • die Hellberge und
  • die Colbitz-Letzlinger Heide.
Der Harz in Sachsen-Anhalt - Natur pur rund um den Brocken

Der Brocken ist das beliebteste Urlaubsziel im Harz. Dort gibt es auf ausgedehnten Wanderwegen eine idyllische Natur zu entdecken. Neben der Besteigung des Brockengipfels und seiner Nebenkuppen bietet sich auch ein Besuch in den malerischen Harzorten wie Wernigerode, Schierke und Torfhaus an.

Geografische Lage

Der Brocken bildet das Zentrum des Harzer Nationalparks im Bundesland Sachsen-Anhalt. Mit 1.141 Metern ist der Brocken der höchste Berg in ganz Norddeutschland.

Er befindet sich auf der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der Brockengipfel, der zu den beliebtesten Ausflugszielen in ganz Deutschland gehört, eröffnet einen herrlichen Ausblick bis zum Petersberg, zum Großen Inselsberg und bis ins Weserbergland.

Auf der unbewaldeten Kuppe gibt es verschiedene Sendeanlagen und ein Restaurant. Seit der Wiedervereinigung kann man den Brocken wieder mit der Harzer Schmalspurbahn erreichen. Am Fuße des Brockens liegen Wernigerode und der Kurort Schierke.

Harzer Schmalspurbahn

Die 1899 begründete Harzer Schmalspurahn fährt bis zum Brockengipfel und verkehrt ansonsten zwischen Schierke, Drei Annen Hohne und Wernigerode. Die Strecke führt durch die herrliche, nadelwaldbewachsene Landschaft des Harzes. Die Bahnstrecke wird traditionell mit Dampflokomotiven befahren.

Auf dem Gipfel befinden sich Restaurants und das Brockenhotel. Darüber hinaus informiert ein Museum über die Geschichte des Berges. In einem Brockengarten sind typische Pflanzen der Region zu sehen.

Wandern am Brocken

Schon seit Goethes Zeiten ist der Brocken bei Wanderern äußerst beliebt. Beliebt ist der Harzer Hexenstieg, der vom Brocken in östlicher Richtung nach Thale und in westlicher Richtung nach Altenau und Torfhaus führt.

Über den so genannten Teufelsstieg erreicht man Bad Harzburg. Außerdem gibt es am Brocken viele ausgezeichnete Mountainbikestrecken.

Der Goetheweg

Der berühmteste Brockenwanderweg ist zweifelsohne der Goetheweg. Er soll von dem berühmten Dichter im Jahre 1777 höchstpersönlich zurückgelegt worden sein.

Der acht Kilometer lange Goetheweg führt von Torfhaus zum Brockengipfel und überwindet etwa 300 Höhenmeter. Der Goetheweg folgt zunächst dem Abbegraben am Torfhausmoor nach Südosten. Später umrundet er beim Quitschenberg das Brockenfeldmoor.

Dann führt der Weg den Wanderer in Richtung Nordosten an den Hirschhornklippen vorbei zum Berggipfel. Seit 1991 folgt der neu gestaltete Weg der Eisenbahnstrecke bis zum Gipfel. Zwischen 2008 und 2009 wurde der Weg verbreitert, so dass auf ihm der Schnee geräumt werden kann und eine Begehung im Winter gefahrlos möglich ist.

Wellness in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein lässt sich Wellness mit feiner Meeresluft verbinden.

Algenpower und Badekultur - die modernen Wellness-Orte in der Lübecker Bucht

Für einen Bade- und Wellnessurlaub an der Ostsee bietet sich die Lübecker Bucht ganz besonders an. Einige der schönsten und beliebtesten Seebäder Deutschlands befinden sich hier. Rund um Grömitz, Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Dahme und Niendorf findet man die besten Bedingungen vor, um Wellness- und Erlebnisurlaub miteinander zu verbinden.

Geografische Lage und Badeorte

Geografisch betrachtet bildet die Lübecker Bucht den südwestlichsten Abschnitt der Ostsee. Von der Mündung der Trave aus erstreckt sich die Bucht bis zum Klützer Winkel und zur Insel Poel. Im Norden liegen die Insel Fehmarn und die Halbinsel Wagrien.

Zahlreiche Hafen- und Badestädte befinden sich in der Lübecker Bucht. Auf schleswig-holsteinischer Seite gibt es allein elf mondäne Seebäder: Haffkrug, Sierksdorf, Grömitz, Pelzerhaken, Kellenhusen, Dahme, Scharbeutz, Großenbrode, Niendorf, Timmendorfer Strand und Travemünde.

Auch die Halbinsel Priwall ist ein beliebtes Reiseziel. Auf der Seite Mecklenburg-Vorpommerns befindet sich zudem noch das Seebad Boltenhagen.

Segeln in der Lübecker Bucht

Die Lübecker Bucht bietet mit zahlreichen Segel- und Sportboothäfen beste Bedingungen für Segler. Jedes Jahr im Juni findet die Travemünder Woche statt, eines der größten Segelsportevents der Welt.

Timmendorfer Strand

Traditionell gehört Timmendorfer Strand zu den beliebtesten Ostseebädern Deutschlands. Dafür sorgen nicht nur ausgedehnte Strände der Spitzenklasse, sondern auch viele Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote.

Die vielfältige Tierwelt der Ostsee kann man im Vogelpark Niendorf und im Meeresaquarium "Sea Life Centre" kennenlernen. Besonders sehenswert sind die Windmühle von 1846 und der traditionsreiche Fischerei- und Yachthafen im Ortsteil Niendorf. Zur Freizeitgestaltung stehen in Timmendorfer Strand

  • Golf- und Minigolfplätze
  • ein Eissport- und Tenniszentrum sowie
  • ein Netz an ausgedehnten Wanderwegen

zur Verfügung. 2007 wurde in Timmendorfer Strand ein großer Sportstrand mit reichhaltigem Sport- und Freizeitangebot eröffnet. Entspannung findet man im Alten und Neuen Kurpark. Im Alten Kurpark gibt es ein Freilichtbühne, eine Minigolfanlage und das Kurmittelhaus.

Zwischen Strand- und Kurpromenade liegt der Neue Kurpark im Zentrum von Timmendorfer Strand. Sehenswert sind hier die Trinkkurhalle und der Seepferdchenbrunnen.

Schöne Strände an der Ostsee
Schöne Strände an der Ostsee
Scharbeutz

Scharbeutz bietet seinen Besuchern 6,5 Kilometer feinsten Sandstrand. Neben Schwimmen und Sonnenbaden bestehen auch beste Möglichkeiten zum Surfen, Segeln und Tauchen.

Landschaftlich reizvoll ist das Hinterland von Scharbeutz mit dem Kurgebiet Pönitzer Seenplatte und der Scharbeutzer Heide. Für Regentage bietet sich das Erlebnisbad Ostsee-Therme an.

Nordfriesisch genießen mit Wellness auf Sylt

Urlaub auf Sylt genießt auch heute noch Kultstatus. Mondäne Seebäder, erstklassige Bedingungen zum Baden, Surfen, Segeln und Tauchen und nicht zuletzt ein rund 40 Kilometer langer Sandstrand machen die nordfriesische Insel zu einem der beliebtesten Reiseziele an der Nordseeküste.

Strand und Meer

Die Insel Sylt erstreckt sich vor der Westküste Schleswig-Holsteins und ist durch den Hindenburgdamm vom Festland aus erreichbar. Geschätzt wird sie für ihre erstklassigen Strände und die traditionsreichen Kurorte wie Kampen, Westerland, List und Wenningstedt.

Schon im 19. Jahrhundert kamen Kur- und Wellnessaufenthalte auf Sylt in Mode, dessen Reizklima und schon damals reichhaltiges Unterhaltungsprogramm das Publikum begeisterten. Der Ruf Sylts als Insel des Jet-Sets ist allerdings schon angesichts von fast sieben Millionen Übernachtungen jährlich nicht gerechtfertigt.

Freizeiteinrichtungen und Veranstaltungen

Das größte Kapital Sylts ist seine geografische Lage. Der 40 Kilometer lange Sandstand an der Westküste der Insel bietet beste Bedingungen zum Baden und Sonnen.

Hier findet man die größte Dichte an Strandkörben in ganz Deutschland. Einsamere Flecken der Insel entdeckt man auf Spaziergängen über ausgebaute Wanderwege, auf denen man die Insel umrunden kann.

Eine Wattführung gehört auf Sylt geradezu zum Pflichtprogramm. An der Strandpromenade von Westerland befindet sich das beliebte Meerwasserwellenbad "Sylter Welle". Neuere Attraktionen sind das Erlebniszentrum Naturgewalten in List, der Tierpark in Tinnum und das 2004 entstandene Sylter Aquarium.

Auf Sylt gibt es vier Golf- und zahlreiche Minigolfplätze. Jährliche Veranstaltungshighlights sind das Meerkabarett in Rantum und der Syltlauf, bei dem etwa 1.500 Läufer eine Marathondistanz quer über die Insel zurücklegen.

Vor der Küste Sylts finden darüber hinaus zahlreiche Regatten statt. Vor allem der Weststrand gilt als Mekka für Surfer und ist alljährlich der Austragungsort für Weltcups in mehreren Disziplinen.

In Kampen der Natur auf der Spur

Als Kontrast zum eher städtisch geprägten Westerland bietet Kampen Besuchern viele Gelegenheiten, der Natur auf die Spur zu kommen. Drei Kilometer nördlich des Ortes befindet sich die Kampener Vogelkoje.

Dieses Naturschutzgebiet ist der Lebensraum zahlreicher seltener Wasservögel. Ein 700 Meter langer Naturlehrpfad und ein Informationszentrum bieten Wissenswertes zur Sylter Vogelwelt.

Landschaftliche Highlights bei Kampen sind das 30 Meter hohe Rote Kliff und die 52 Meter hohe Uwe Düne. Im Osten Kampens beginnt der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Sylt ist eines der beliebtesten Ziele der Nordseeküste
Sylt ist eines der beliebtesten Ziele der Nordseeküste
Die kleinen aber feinen Wellness-Oasen Nordfrieslands

Nordfriesland mit seinen zahlreichen Küstenbadeorten und den nordfriesischen Inseln ist eines der beliebtesten Ziele für einen Wellnessurlaub. Das gesunde Reizklima eignet sich vorzüglich zum Auskurieren von Atemwegs- und Kreislauferkrankungen. Besonders geschätzt wird Nordfriesland aber auch für seine außergewöhnliche und einzigartige Landschaft: die zerklüftete Küste, die Deiche, die Marschen und Wiesen im Hinterland und das Wattenmeer als UNESCO Weltnaturerbe.

Wellness in Nordfriesland

Allein die landschaftliche Struktur Nordfrieslands sorgt für Wellness und Entspannung pur.

  • Malerische Kur- und Badeorte an der Küste
  • der rhythmische Wellenschlag der Nordsee und
  • das weit ausgedehnte Hinterland, das zu Wanderungen und Radtouren einlädt,

garantieren eine erholsame Wirkung auf Körper und Seele.

Auf jeden Fall lohnt es sich, die einzigartige Insel- und Halligenwelt Nordfrieslands zu erkunden. Die Inseln Föhr, Amrum und Sylt gehören zu den Wellnesshochburgen der Region. Aber auch auf dem Festland gibt es sehenswerte Bade- und Kurorte, in denen man Wellness mit einem Bade- und Aktivurlaub verbinden kann.

Baden und Relaxen an ausgedehnten Sandstränden, beim Radfahren, Reiten oder Wandern das saftige Grün der Landschaft hinter dem Deich entdecken, eine geführte Wattwanderung unternehmen, Sport- und Freizeitangebote wahrnehmen oder einfach mal die frische Nordseeluft schnuppern - das sind nur einige von zahlreichen Möglichkeiten, die sich in Nordfriesland bieten.

Die Badeorte an der Küste

Unzählige Ortschaften an der nordfriesischen Nordseeküste haben sich auf den Bade- und Wellnesstourismus optimal eingestellt. Attraktive Ferienangebote findet man in traditionsreichen Fremdenverkehrsorten wie

  • Haselund
  • Hörnum
  • Bredstedt
  • Goldelund
  • Cuxhaven
  • Mildstedt
  • Achtrup
  • Büsum
  • Husum
  • Niebüll
  • Wyk auf Föhr
  • Westerland auf Sylt oder
  • Sankt Peter-Ording.
Sankt Peter-Ording, Büsum und das Wattenmeer

Zu den beliebtesten Ferienorten an der Nordsee gehört Sankt Peter-Ording, das über ein großes Gesundheits- und Wellnesszentrum verfügt und mit seinen malerischen reetgedeckten Häusern und Katen die Besucher immer wieder verzaubert.

Auch Büsum ist ein sehr beliebtes Ziel an der Küste. Von dort aus kann man geführte Tageswanderungen durch das Watt unternehmen.

In dieser einzigartigen Landschaft, die wie keine andere von den Gezeiten geprägt wird, gibt es viel zu entdecken. Ziele von Wanderungen sind unter anderem die Hallig Nordstrandischmoor und das Naturschutzgebiet Rickelbüller Koog. Von dort aus hat man einen sensationellen Blick über das Wattenmeer bis zur Insel Sylt.

Wellness in Thüringen

Wellness in Thüringen: Entspannung an Seen, in Wäldern und Co.

Erholung zwischen Seen und Spielkarten: Das Altenburger Land

Die Stadt Altenburg und der gleichnamige Landkreis liegen im Osten Thüringens an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen. Das Altenburger Land ist traditionell landwirtschaftlich geprägt und verfügt über eine sehenswerte Kulturlandschaft mit vielen ursprünglichen Dörfern.

Das Altenburger Land wird von dem Fluss Sprotte durchquert, der in die Pleiße mündet. Das Altenburger Land bietet für seine Gäste viele historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Ausspannen im Dreiländereck

Das idyllische Altenburger Land im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen garantiert erholsame Urlaubstage inmitten einer der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands. Rund um die alte Skatstadt Altenburg gibt es viele Naturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Wander- und Radwege führen durch ursprüngliche Dörfer, die von den imposanten Vierseithöfen geprägt sind. Die fruchtbaren Böden im Altenburger Land machten die Bauern wohlhabend.

Bis heute werden viele bäuerliche Traditionen gepflegt, beispielsweise die farbenfrohen Bauerngärten. Urlaub auf dem Bauernhof ist daher im Altenburger Land besonders angesagt.

Die Altenburger Seen und der Erholungspark Pahna

Aber auch

  • für einen Badeurlaub
  • zum Segeln oder
  • zum Angeln

bietet das Altenburger Land hervorragende Bedingungen. Dafür sorgen die Seen im Altenburger Land, allen voran der Haselbacher See.

Viele spannende Freizeitangebote gibt es im Erholungspark Pahna. Bei einer Fahrt mit der Kohlebahn durch das Altenburger Land kann man viel entdecken.

Unter anderem geht es durch die ehemalige Bergbaulandschaft Wismut. 2007 fand dort die Bundesgartenschau statt.

Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist das Wasserschloss Windischleuba. Von dort aus gelangt man über Wanderwege zum Naherholungszentrum Pahna und zum Stausee Fockendorf, wo es ein großes Vogelschutzgebiet gibt.

Im Erholungspark Pahna stehen Campingplätze und ein Badesee zur Verfügung. Darüber hinaus sind

vorhanden. Es können ganzjährig Ferienhäuser für zwei bis fünf Personen gebucht werden.

Die Residenzstadt Altenburg und regionale Spezialitäten

Altenburg ist eine prachtvolle Residenzstadt mit einer über 1.000-jährigen Geschichte. Besichtigen sollte man das Altenburger Schloss, wo die Fürsten von Sachsen-Altenburg residierten.

Bekannt geworden ist Altenburg als Deutschlands Spielkartenstadt. Davon kündet das Spielkartenmuseum mit zahlreichen Exponaten. Wertvolle Kunstsammlungen gibt es im renommierten Museum Lindenau zu sehen.

Lohnenswert ist ein Rundgang durch die Altstadt mit ihren engen Gassen, Plätzen, Parks und barocken Bauten. Viele Gasthäuser laden dazu ein, Spezialitäten der Region kennenzulernen. Empfehlenswert sind

  • der Schmöllner Mutzbraten
  • Hugglkuchen
  • schmackhafte Bauernkuchen und
  • der Altenburger Likör.
Entspannen im Thüringer Wald und Schiefergebirge

Mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft ziehen der Thüringer Wald und das Schiefergebirge immer mehr Besucher an. Die traditionsreiche Urlaubsregion verfügt über zahlreiche erstklassige Kurorte, gut ausgebaute Wanderwege und viele Sehenswürdigkeiten. Berühmt ist der Rennsteig, der auf 170 Kilometer Länge durch das Schiefergebirge, den Thüringer Wald und den Frankenwald führt.

Geografische Lage

Das Thüringisch-Fränkische Mittelgebirge teilt sich in den Thüringer Wald im Nordosten und das Schiefergebirge im Südosten auf. Der Thüringer Wald deckt ein etwa 35 Kilometer breites und 150 Kilometer langes Gebiet ab, das auf bis zu 900 Metern Höhe liegt.

An das Kammgebirge des Thüringer Waldes schließt sich auf der Linie Schönbrunn - Lichtenau - Gießübel und Altenfeld das Thüringer Schiefergebirge an. Das Schiefergebirge reicht bis zum oberen Saaletal.

Sportliche Aktivitäten im Thüringer Wald

Die Kammlinie des Thüringer Waldes von Blankenstein bis nach Hörschel bildet einmal im Jahr den Schauplatz des Rennsteiglaufs. Im Thüringischen Oberhof befindet sich die größte Biathlonarena Deutschlands. Hier werden alljährlich Skisprung- und Biathlonwettbewerbe abgehalten.

Sehenswürdigkeiten im Thüringer Wald

Schon im 18. Jahrhundert wurde der Thüringer Wald zur beliebten Urlaubsregion. Seit Goethes Zeiten ist das Urlaubs- und Freizeitangebot im Thüringer Wald und im Schiefergebirge auf Wandern und Kuren abgestimmt. Traditionsreiche Kurorte wie Bad Liebenstein und Friedrichroda bieten zahlreiche Anwendungen und ein ausgezeichnetes Klima.

Für Wanderfreunde ist der Thüringer Wald seit jeher eine Hochburg. Entlang des Rennsteigs gibt es viele bekannte Wanderorte wie

  • Schmidefeld
  • Frauenwald und
  • Oberhof.

Von dort aus kann man zum Rennsteig aufbrechen, der über den Kamm des Thüringer Waldes führt und eine herrliche Aussicht über die Region ermöglicht.

Auch der Aufstieg zu den Gipfeln des Thüringer Waldes, dem Adlersberg, dem Großen Inselsberg, dem Schneekopf und dem Kickelhahn, bietet sich an. Für Abwechslung und Abkühlung sorgen moderne Spaßbäder wie in Masserberg und in Tabarz. Ein Abstecher nach Eisenach und zur nahe gelegenen Wartburg ist immer eine gute Idee.

Der Rennsteig

Die wichtigste Attraktion im Thüringer Wald und im Schiefergebirge ist der Rennsteig, Deutschlands berühmtester Wanderweg. Der einzigartige Kammweg wird jedes Jahr von über 100.000 Wanderern genutzt.

Die 170 Kilometer lange Strecke beginnt in Eisenach am Werraufer und führt bis zur Saale nach Blankenstein. Der gut beschilderte Rennsteig durchquert den Thüringer Wald in sechs Etappen.

Spezialitäten

Die deutsche Küche ist bekannt für eine Vielzahl regionaler Gerichte. Dabei kommt auch der Spitzengastronomie mittlerweile eine besondere Bedeutung zu.

Oftmals werden die Speisen in eine besonders deftige und reichhaltige Richtung gelegt. Dies mag vor einiger Zeit durchaus der Fall gewesen sein, musste man besonders im Norden während der harten Winter auf eine ausreichende Kalorienzufuhr achten. Mittlerweile nimmt aber auch eine gesunde, figurbewusste Ernährung einen hohen Stellenwert ein.

Dennoch ist die kalorienreiche Küche auch weiterhin verbreitet. Hierzu zählen besonders

Bratkartoffeln sind sehr beliebt in Deutschland
Bratkartoffeln sind sehr beliebt in Deutschland

Die Hauptmahlzeit besteht hierzulande aus dem Mittagessen, welches zwischen 12 und 14 Uhr eingenommen wird. Das Abendessen wiederum fällt in der Regel kleiner aus, besteht häufig nur aus einer Brotzeit; vielerorts legen aber auch einige Menschen deren Hauptmahlzeit auf den Abend.

Zum Frühstück gibt es vor allen Dingen

Andere wählen lieber Müsli mit Milch oder Joghurt.

In Sachen Fleisch ist in Deutschland besonders das Schweinefleisch beliebt. Dieses wird in Wurst verarbeitet oder kommt beispielsweise als Braten auf den Tisch. Zu den beliebtesten Fischarten zählt der Seefisch.

Ebenfalls beliebt sind in Deutschland Eintöpfe. Diese enthalten neben Fleischzutaten auch oftmals diverse Gemüsesorten. Gemüse ansich wird gerne als Beilage gegessen. Zu den beliebtesten Varianten zählen Kartoffeln, Tomaten und Möhren.

Wenn es ums Würzen geht, steht das Salz an erster Stelle. Auch Senf wird oft und gerne verwendet.

Milchprodukte nehmen hierzulande eine wichtige Rolle ein; Deutschland gilt als eines der Länder mit der größten Vielfalt. So stehen diverse

  • Käsesorten
  • Joghurts oder
  • Quark

zur Auswahl.

Ebenso vielfältig ist das Brotangebot: von Weißbrot bis Grau- und Schwarzbrot ist hier alles vertreten. Auch das Laugengebäck erfreut sich großer Beliebtheit. Zu den verbreitetsten Nachspeisen zählen neben Kuchen und Torten

Getränke

Am häufigsten wird in Deutschland Kaffee - in allen möglichen Variationen - getrunken. Nicht nur zum Frühstück, gerne auch zwischendurch, ist dieses Heißgetränk beliebt. Zu den anderen nicht-alkoholischen Getränken, die man hier häufig trinkt, zählen

In Sachen Alkohol ist Bier das meistgetrunkene Getränk. Es gibt verschiedene Biersorten, zu denen man hier gerne greift; mit am beliebtesten ist das Pils. Hier erhalten Sie weitere Infos zu den deutschen Biersorten.

Des Weiteren wird auch gerne Wein getrunken, und ebenso beliebt sind Schnäpse und Cocktails. Detailliertere Informationen zur deutschen Küche erhalten Sie hier in unserem separaten Artikel zum Thema.

Von prickelnd bis feurig – Regionale Getränke-Highlights

Zwei Cocktails in Gläsern auf Theke
cocktails for two © Tim Porter - www.fotolia.de

Limo oder Likör? Welche Drinks bevorzugen eigentlich die Hamburger, was schlürfen Berliner und warum stehen ostdeutsche Partygänger auf grünen Schnaps? Die neuen Kultklassiker sorgen für Geschmacksfeuerwerke. Von prickelnd bis feurig – regionale Getränke-Highlights im Überblick:

Fassbrause – das Trend-Getränk in Berlin

Bewohner der Hauptstadt lieben ihre Sportlermolle. Gemeint ist Fassbrause, das Trend-Getränk in Berlin. Schon 1908 entwickelte ein Berliner Chemiker ein alkoholfreies Getränk, das schmeckt und aussieht wie echtes Bier. Ursprünglich enthielt Fassbrause Kohlensäurewasser, Malz und Fruchtkonzentrat. Heute werden außergewöhnliche Varianten serviert - ob Limonade pur, Biermischungen mit Limo oder der koffeinhaltige Kreuzbär, standesgemäß erfunden in Berlin-Kreuzberg. Das Prickelgetränk in trendy Flaschen hat in der Millionenmetropole den In-Faktor. Wer auf klassische Fassbrause steht, macht einen Abstecher zum Kreuzberger Brauhaus Südstern oder zur Dachkammer in Friedrichshain.

Feuriger Drink aus Hamburg – der Mexicaner

Waschechte Hamburger sind ganz verrückt nach einem heißen Mix, dem Mexicaner. Man nehme 0,25 Liter Wodka oder wahlweise Tequila, 1 Liter Tomatensaft, 3 Teelöffel Tabasco, 1 Teelöffel Salz und 1 Teelöffel Pfeffer – fertig ist der feurige Drink, der zum Kracher auf jeder Party avanciert ist.

Der temperamentvolle Shot lässt sich mit oben genannten Zutaten in Windeseile selbst herstellen. Wem die Mixerei zu viel ist, schlendert durch Hamburgs Bars und probiert den südamerikanischen Getränke-Hit vor Ort. Einen Top-Mexicaner zaubern die Barkeeper im Lucky Star auf St. Pauli. Auch das Rodeo ist stadtbekannt für fruchtig-feurige Shots zum Superpreis.

Der Pfeffi aus Ostdeutschland auf Erfolgskurs

Das Trendgetränk im Osten Deutschlands ist der Pfeffi, ein grüner Likör aus Pfefferminze, der bis zu 25 Prozent Alkoholgehalt intus hat. Zunächst nur in Mecklenburg-Vorpommern beliebt, ist der Pfeffi mittlerweile in ganz Ostdeutschland auf Erfolgskurs. Der grüne Schnaps besteht aus Alkohol, Wasser und Pfefferminzextrakt. Der Pfeffi macht nicht nur lustig, sondern sorgt nebenbei für einen taufrischen Atem. In Rostocks Kneipe BARfuß und in der Bar Pleitegeier gehört der grüne Anheizer zum Standardprogramm. Na dann – Cin cin.

Wissenswertes über Deutschland

  • Deutschland - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

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