Dekorieren – mit den passenden Dekoartikeln jeden Raum ansprechend gestalten

Luxus Badewanne mit Rosenblättern, umgeben von Kerzen im Badezimmer

Ein Raum wird erst durch kleine Feinarbeiten in Sachen Dekoration so richtig ansprechend – wir geben grundlegende Tipps zum Einrichten und Ideen für spezielle Stile

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Dekoartikel verleihen jedem Raum das gewisse Etwas - schon mit kleinen Veränderungen lassen sich große Effekte erzielen. Worauf es dabei ankommt und wie man ein Zimmer mit bestimmten Objekten aufpeppen und schön gestalten kann, erfahren Sie hier.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Wer eine neue Wohnung bezieht oder einen Raum neu einrichtet, wird nicht ohne Dekoration auskommen. Sie gibt der Raumgestaltung den letzten Schliff und sorgt für die richtige Atmosphäre.

Dabei gibt es einige Grundelemente in Sachen Dekoartikel, die es wiederum in unterschiedlichen Varianten, Farben und aus verschiedenen Materialien gibt. So findet man das passende Stück für den persönlichen Geschmack oder Einrichtungsstil. Zu den typischen Dekoobjekten zählen

Zum Dekorieren der eigenen Räume bedarf es einiger Utensilien, ganz nach dem eigenen Geschmack
Zum Dekorieren der eigenen Räume bedarf es einiger Utensilien, ganz nach dem eigenen Geschmack

Bei der Aufstellung und Kombination sollte man auf einige Punkte achten, um ein stimmiges Bild zu erzeugen. In diesem Artikel geben wir diesbezüglich Tipps und Anregungen, wie man Räume dekorieren kann, beispielsweise auch in einem bestimmten Stil.

Nicht immer muss man sich ein neues Dekostück besorgen, um etwas in der Gestaltung zu verändern. Beliebt ist es auch, selbst kreativ zu werden und alte Dinge, beispielsweise Möbelstücke, umzugestalten oder auch umzufunktionieren. Dem Thema kreative DIY-Ideen widmen wir uns wiederum hier in unserem separaten Artikel.

Wichtig, um ein stimmiges Bild zu erzeugen, ist mitunter die Wahl der passenden Farben...

Welche Farben bei der Einrichtung zusammenpassen und was gar nicht geht

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, daher lässt sich generell erst einmal alles machen was gefällt. Es gibt aber gute Orientierungshilfen, damit man beim Einrichten farblich nicht ins Fettnäpfchen tritt.

Es gibt Farben, die gut miteinander harmonieren und solche, die weniger gut zusammenpassen. Es gibt verschiedene Farbenlehren, welche unter anderem die Harmonien der Farben bezeichnen. Einmal kennt man zum Beispiel die Farbenlehre Goethes oder die Farbenlehre nach Küppers.

Die Wirkung von Farben

Man spricht den unterschiedlichen Farben auch eine psychologische Wirkung zu. Farben bestimmen unsere Befindlichkeit weit mehr, als meist angenommen.

Sie machen das Dasein lebendiger und auch freundlicher. Falsch eingesetzt können sie aber auch eine gedrückte Stimmung verursachen.

Weiterhin ist zu berücksichtigen, was für ein Zimmer eingerichtet werden soll. Ein Kinderzimmer wird man sicherlich anders gestalten als eine Küche.

Beispiele für die farbliche Gestaltung von Räumen

Rot regt beispielsweise den Appetit an, blau zügelt ihn. Diese Eigenschaften kann man bei der farblichen Gestaltung der Küche berücksichtigen. Eine blau-rote Küche würde dem Unterbewusstsein dauernd eine doppelte Botschaft suggerieren und sich vielleicht negativ auf das Befinden auswirken.

In einem Kinderzimmer hingegen darf es ruhig bunt zugehen. Aber auch hier muss man aufpassen, dass es nicht überladen wirkt. Außerdem können sich die Farben auf das Gemüt des Kindes auswirken.

Auf dunkle Töne sollte man in kleinen Räumen verzichten, weil das sehr drückend wirken kann. Wenn dunkle Töne verwendet werden, wirkt es harmonischer, wenn sie mit hellen Tönen kombiniert werden.

Gelb und Lila sollte man nicht zusammen verwenden, hingegen wirken Lila und Gold zusammen gut. Ocker ist eine etwas problematische Farbe und passt eigentlich nur zu Blau.

Komplementärfarben sollten nur in einem Verhältnis 70:30 eingesetzt werden. Töne aus dem gleichen Farbenspektrum lassen sich immer gut miteinander kombinieren.

Bestimmte Farbkombinationen gehen heute gar nicht mehr, wie etwa die rot-blau-gelb Kombination aus den achtziger Jahren. Andererseits ist der Retrolook aus den 70ern wieder angesagt. Hier dominieren braune und orangene Töne.

Natürlich sollten die Farben auch auf die Möbel abgestimmt werden. Da spielt es eine Rolle, welche Möbel man hat und was für eine Farbe sie haben.

Ob man sich für Pastellfarben oder für kräftige Farben entscheidet, ist eine Geschmackssache. Naturfarben sorgen für Harmonie.

Die passenden Farben auszuwählen ist bei der Dekoration mit das Wichtigste
Die passenden Farben auszuwählen ist bei der Dekoration mit das Wichtigste

Abhängig vom Raum geben wir im Folgenden ein paar Dekorationstipps - dabei lässt sich diesbezüglich nur ein kleiner Einblick in die mögliche Gestaltung geben, da die Möglichkeiten dabei unbegrenzt sind...

Dekoideen für das Badezimmer

Was könnte es Schöneres geben, als es sich bei einem herrlich duftenden Verwöhnbad so richtig gut gehen zu lassen? Selbstverständlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Typgerechte Gesichtsmasken sorgen für einen strahlend schönen Teint und auch aus typischen Pflegeritualen wie Beinrasur oder Haarkur wird mit dem passenden Ambiente schnell eine echte SPA-Einheit. Voraussetzung dafür ist ein Badezimmer, welches nichts mit den lieblosen Nasszellen von einst gemein hat.

Ganz wichtig: Behalten Sie eine einmal gelungene Badezimmerdekoration nicht bei, bis sie verstaubt ist. Abwechslung sorgt für mehr Leben und ein freundlicheres Klima. Dekorieren Sie für den Augenblick, nicht für die Ewigkeit.

Lassen Sie sich dabei von Ihrer augenblicklichen Stimmlage oder auch von den Jahreszeiten inspirieren. Auch die der Jahreszeit gegenläufige Dekoration kann ihren Reiz haben.

Zaubern Sie eine Ferienatmosphäre mit Sonne und Meer in Ihr Badezimmer, wenn es draußen stürmt und schneit. Oder schaffen Sie sich einen behaglichen, gemütlichen Badetempel im Kerzenschein.

Eine behagliche, gemütliche Badeathmosphäre im Kerzenschein
Eine behagliche, gemütliche Badeathmosphäre im Kerzenschein

Farbgestaltung und Naturmaterialien

Dabei muss man nicht gleich neu fliesen, um einen tollen Effekt zu erhalten: Probieren Sie beispielsweise, alle Textilien wie Handtücher, Vorhänge und Badteppich in ähnlichen Farben zu gestalten.

Besonders stilvoll wirken erdige Töne wie Braun, Schokolade oder Beige. Aber auch maritime (Blau, Weiß) oder mediterrane Farben (Orange, Rot, Terrakotta) verleihen das nötige Wellness-Feeling - vorausgesetzt, sie entspringen derselben Farbgruppe. Denn nichts wirkt ungemütlicher als ein Badezimmer, das in puncto Farbe und Material einfach kunterbunt zusammengewürfelt ist.

Weitere Ideen, wie optisch Ordnung hergestellt werden kann: Wenn Sie noch keins haben, besorgen Sie sich ein Badregal aus Holz oder Bambus. Diese Naturmaterialien kosten oft kaum mehr als ein günstiges Plastikmodell, wirken jedoch ungleich eleganter.

Auch sonst sollten Sie auf einen einheitlichen, jedoch keineswegs phantasielosen Look achten. Tipp: Seifenschale, Zahnputzbecher und Co. aus derselben Serie wählen! Ob in edlem Schwarz oder ganz aus Holz, im Stein-Look oder antik bleibt dabei ganz Ihrem Geschmack überlassen.

Plastik geht immer

Im Badezimmer herrscht oft eine höhere Luftfeuchtigkeit, deshalb sollten Sie Dekoartikel verwenden, die dagegen resistent sind. Eine Plastikblume zum Beispiel eignet sich besser als eine Papierblume.

Der Vorteil dabei: Dekoartikel aus Plastik sind meist auch noch vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Auch auf die Dekoration mit Glas sollten Sie verzichten.

In den meisten Badezimmern ist nicht allzu üppig Platz, und schnell kann ein Gegenstand herunterfallen oder aus der nassen Hand rutschen. Vermeiden Sie Scherben und Verletzungsgefahren.

Accessoires und Details

Zu guter Letzt sind es auch die kleinen Details, die das Ambiente erst perfekt machen. Einige Kerzen beispielsweise sollten Sie immer parat haben.

Die sorgen nicht nur beim Baden, sondern auch bei ganz alltäglichen Pflegeeinheiten für stimmungsvolles Licht und vielleicht sogar einen tollen Duft. Noten wie Vanille wirken wärmend und beruhigend, Zitrusnoten eher erfrischend.

Und für eine sinnliche Stimmung in der ganz persönlichen Wohlfühloase dürfen es gern einmal Rose, Ylang-Ylang oder Jasmin sein.

Wer noch mehr SPA-Atmosphäre möchte, der sollte sich passende Pflanzen besorgen. Idealer Weise natürlich solche, die eine hohe Luftfeuchtigkeit und wechselnde Temperaturen vertragen. Alternativ dazu zaubern übrigens auch Arrangements aus Trockenpflanzen, Steinen und Sand im Nu eine echte Wohlfühlatmosphäre.

Maritimes Flair

Versuchen Sie es doch einmal mit einer maritimen Dekoration. Gönnen Sie sich einen neuen Duschvorhang mit poppigen Meer-Motiven.

Wenn Sie genügend Platz haben, können Sie auch eine Fotoleinwand mit einem Strandmotiv anbringen, oder vielleicht sogar einen Liegestuhl zum Relaxen aufstellen. Bei räumlich etwas engeren Bedingungen genügt es auch schon, wenn Sie alle Gebrauchsgegenstände thematisch abstimmen.

  • Gästeseifen in Form von Muscheln oder Seesternen
  • Handtücher und Accessoires in sonnigem Gelb oder in Meerblau
  • Eine Muschelkette, die von der Decke hängt

Sicher fällt Ihnen vieles ein, womit Sie Ihr Bad verschönern können.

Romantische Atmosphäre

Wenn Ihnen das nicht zusagt, dann verwandeln Sie Ihr Bad doch in eine Oase. Leben Sie meditative Musik auf, zünden Sie Räucherstäbchen an, hängen Sie glatte Wände mit weich fallenden Tüchern ab. Arbeiten Sie viel mit Kerzenlicht, und Sie werden eine verzaubernde Stimmung in Ihr Bad bringen. Romantische Accessoires werden Sie sicher etliche ganz nach Ihrem Geschmack finden, wenn Sie sich erst einmal danach auf die Suche begeben.

Dekoideen für die Küche

Moderne Küchen verbinden Wohnen und Essen miteinander. Durch schöne Farben und funktionelle Möbel wird die Küche zum Lieblingsraum für alle.

Küche als Treffpunkt

Die Küche ist häufig der "Versammlungsplatz" der Familie. Hier wird nicht nur gekocht und gegessen. Idealerweise bietet die Küche Platz für einen großen, stabilen Esstisch, an dem das tägliche Leben stattfindet.

Hausaufgaben, Hobbys, Internet checken - in vielen Familien ist der Essplatz der Dreh- und Angelpunkt für Aktivitäten.

Solch eine Küche benötigt keine superedlen Hochglanz-Möbel und sterile Wände wie aus dem Küchenkatalog, sondern fröhliche, warme Farben, die für Gemütlichkeit sorgen. Manchmal reichen schon ein paar Tricks und frische Farben für ein neues Wohngefühl.

Mit Farben Akzente setzen

Sicher ist es wichtig, die Küchenmöbel nach funktionellen Gesichtspunkten zusammenzustellen, denn sie sollen die Arbeit erleichtern. Doch Fronten und Arbeitsplatten sowie indirekte Beleuchtung sind individuell wählbar.

Warum nicht von den gängigen Trends abweichen und mit Lieblingsfarben gute Laune in die Küche bringen? Damit die Farbe nicht erdrückend oder zu dunkel wirkt, sollte sie punktuell eingesetzt werden, z.B. als Blende, Arbeitsplatte oder bei einzelnen Schränken.

Ganz toll wirken auch Küchenstühle in unterschiedlichen Farben und aufbereitetet Einzelmöbel, wie Sideboards, Vitrinen oder Regale. Sogar ein farbiger Kühlschrank setzt Akzente.

Möbelfolien und Wandfarben

Wer sich keine neue Küche kaufen kann oder möchte, bringt mit farbiger Möbelfolie einen frischen Wind in den Raum. Diese Folien sind preisgünstig und in vielen Farben und Dekoren im Angebot. Sie können auch von Laien aufgebracht werden und sind wieder abziehbar.

Bei hellen Küchenfronten sind Wandfarben besonders wichtig, denn sie verleihen dem Raum viel Charakter und Gemütlichkeit. Schön sind helle Farben in unterschiedlicher Intensität.

Dabei ist zu beachten, dass Blautöne und blaustichige Farben immer "kalt" wirken. Ein sonniges Gelb oder fröhliches Orange sieht einladend aus.

Kontraste erzielt man, indem eine Wand in einer kräftigen Farbe gestrichen wird, die zwar in der gewählten Farbpalette bleibt aber deutlich hervorgehoben ist. Geeignet ist ein klares Rot oder Grün.

Diese Wand wird zum Blickfang im Raum und dort finden

ihren Platz. Wer Muster mag, kann auch Blumenranken oder Streifen aufmalen. Das sieht besonders in Landhausküchen sehr gut aus.

Pflanzen und edle Küchenhelfer

Durch Pflanzen und Küchenhelfer wird jede Küche erst so richtig gemütlich. Auf dem Markt werden

angeboten. Dekorieren Sie doch das Fenster mit Kräutern oder schönen Kerzenständern statt Gardinen. Wer unkonventionellen Sichtschutz mag, kann auf Fensterfolien mit tollen und außergewöhnlichen Motiven zurückgreifen, die trotzdem viel Licht in den Raum lassen.

Die Küche im Garten für warme Sommertage
Die Küche im Garten für warme Sommertage

Dekoideen für das Schlafzimmer

Erstaunlicherweise gehört gerade das Schlafzimmer bei der Einrichtung zu den am meisten vernachlässigten Räumen, das haben Einrichtungsstudien ergeben. Dabei ist es der Raum, in dem man im Tagesdurchschnitt die meiste Zeit zubringt. Wie Sie mit wenig Aufwand ein wenig mehr Leichtigkeit in Ihr Schlafzimmer zaubern können, verraten wir Ihnen hier.

Vor allem der Frühling wird auch in Sachen Dekoration als Zeit des Neubeginns und der Veränderungen angesehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Fenster und Heizkörper zu reinigen und die Vorhänge zu waschen.

Unterziehen Sie Ihre Vorhänge davor aber einer kritischen Prüfung: Wie lange hängt dieses Modell schon an diesem Fenster? Sehen Sie. Die Mode hat sich mittlerweile vielleicht gewandelt.

Im Trend liegen leichte, luftige Gardinen aus dünnen, transparenten Stoffen. Mit leichten Drucken oder Textilprints versehen, schaffen sie ein luftiges und frühlingshaftes Ambiente. Die vorherrschende Trendfarbe ist Weiss, jedoch wirken auch pastellige Frühlingsfarben zu fast jeder Jahreszeit sehr aufmunternd.

Das eigene Schlafzimmer sollte ganz individuell eingerichtet werden
Das eigene Schlafzimmer sollte ganz individuell eingerichtet werden

Bettwäsche

Und was ist mit der Bettwäsche? Auch hier könnten Sie sich einmal etwas Neues, Freundlicheres leisten. Leichte Baumwollbezüge für den Sommer sind preisgünstig und pflegeleicht.

Wenn Sie etwas tiefer in die Tasche greifen können, dann wählen Sie Satin, Seide oder Microfaser, die zudem angenehm kühlen. Achten Sie darauf, dass die neue Bettwäsche auch zu den neuen Vorhängen passt. Eine neue Matratze kann bei einem strapazierten Rücken übrigens auch wahre Wunder wirken.

Lampen

Wenn Sie sich nun kritisch in Ihrem Schlafzimmer umschauen, dann werden Ihnen vielleicht noch mehr alte Bekannte auffallen, die eine etwas verstaubte Optik aufweisen. Wie steht es zum Beispiel mit Ihren Lampen? Für ein sehr kleines Budget erhalten Sie in fast jedem Einrichtungshaus luftig leichte Lampenschirme, die in ihrer Form den orientalischen Lampions nachempfunden sind.

Sie schwingen sanft im Wind der geöffneten Fenster und bringen eine unvergleichliche Leichtigkeit in jeden Raum. Wenn Sie Glück haben, sind sogar die passenden Nachttischlampen dazu noch mit im Angebot.

Kissen und Decken

Räumen Sie jetzt noch Ihr Schlafzimmer großzügig auf. Weg mit alten Zierkissen und verstaubten Tagesdecken. Wenn überhaupt eine Tagesdecke, dann muss sie zu den neuen Vorhängen passen und ebenso luftig leicht sein.

Vorlegeteppiche sollten Sie auch gleich entsorgen. Wenn Sie jetzt noch die üblichen Kleiderstapel von Stühlen und aus Ecken entfernen, und stattdessen ein paar Dekogläser oder Windlichter aufstellen, dann werden Sie Ihr altes Schlafzimmer kaum wiedererkennen.

Tipps fürs Kinderzimmer - wie Ihr Liebling sich garantiert pudelwohl fühlt

Rosa fürs Mädchen, blau für den Jungen - längst überholtes Ritual macht das Umdekorieren schwierig

Ausschnitt Kinderzimmer mit blauer Wand, weißen Möbeln, buntem Spielzeug
Children's Room © nyul - www.fotolia.de

Die Klassiker kennen wir alle: wenn das Baby ein Junge wird, streicht man die Wände hellblau, ist ein Mädchen unterwegs, dann kommt rosa drauf. Dieses Urzeitritual ist aber schon lange überholt. Wie das Kind verschiedene Entwicklungsphasen durchläuft, so ändert sich auch sein Geschmack. Heute mag es Elefanten, morgen bestimmt ein Formel 1- Wagen den ganzen Kinderalltag.

Damit Ihr Kind sich immer wohl in seinem kleinen Reich fühlt, sind Sie am Besten damit beraten, den Raum recht neutral zu halten. Wählen Sie eine unauffällige Wandfarbe wie weiß oder beige. Am Besten ist das Anbringen einer Rauhfasertapete, denn die kann nach Lust und Laue neu gestrichen werden.

Lassen Sie Ihr Kind die kleinen Details bestimmen

Kaufen Sie zudem schlichte Möbel. Es gibt heutzutage Sticker für Möbel, die sich leicht wieder abziehen lassen und so einmal dem kleinen Piraten und später dem Fussballer gefallen. Beim Einkaufen sollten Sie dabei unbedingt auf das GS-Zeichen achten, denn das garantiert dem Käufer, dass die Möbelstücke qualitativ hochwertig und kindersicher sind. Auf diesem neutralen Boden kann ein Kind sich kreativ nun austoben: Plüschelefant raus und Modellauto rein.

Bettwäsche für Prinzessinnen, Bettwäsche für echte kleine Fussballer - all diese Details können das Kinderzimmer dann individuell machen, ohne aufdringlich und unveränderbar zu sein. Durch die Wandlungsfähigkeit eines neutralen Zimmers kann Ihr Kind sich ernstgenommen fühlen und muss nicht Jahre in einer Dekoumgebung verbringen, die es gar nicht mehr will.

Natürlich lässt sich ein Raum auch in einem bestimmten Stil dekorieren - ein paar Ideen stellen wir Ihnen im Folgenden vor...

Dekoideen im orientalischen Stil

Mit der Dekoration des Raumes lassen sich bestimmte Stimmungen erzeugen und eine angenehme Atmosphäre erschaffen. Mit der Hilfe orientalischer Deko-Ideen lässt sich der Raum beispielsweise beruhigen und Assoziationen an die fernöstliche Lebenskultur wecken. Doch welche orientalischen Dekorationen helfen dabei, einen Hauch von Fernost in die eigenen vier Wände zu bringen?

Lichtquellen

Märchenhafte Dekoleuchten versprechen ein Wohnerlebnis der besonderen Art. Ob zu später Stunde oder zu einem besonderen Anlass, die kunstvoll gearbeiteten Lichter zaubern im Handumdrehen eine zauberhafte Atmosphäre.

Schalten Sie einen Moment vom Alltag ab und tauchen Sie ein in einen Traum aus 1001 Nacht. Orientalische Dekoleuchten sind in ganz verschiedenen Formen und Ausführungen erhältlich.

Zunächst einmal ist es ratsam, mit verschiedenen Lichtquellen zu experimentieren. So zeichnet den orientalischen Stil der Einsatz zahlreicher kleinerer Lichtquellen aus, bei welchen es sich auch um Feuer in Kerzen handeln kann. Eine beliebte orientalische Dekoration sind deshalb beispielsweise Teelichter, welche sich in einer Halterung befinden, welche mit asiatischen Symbolen versehen ist.

Stehlampen, Pendelleuchten und Co.

Besonders hübsch wirken viele kleinere Stehlampen, welche Innen- und Außenräume in ein strahlendes Lichtermeer verwandeln. Wer lieber einzelne Akzente setzen möchte, der liegt mit einer prachtvollen Pendelleuchte genau richtig.

Auch diese Modelle sind typisch für den orientalischen Einrichtungsstil. Für einen rundum antiken Look empfiehlt sich eine stilvolle Laterne, zum Aufstellen oder zur Befestigung an der Wand.

Kleine Details mit großer Wirkung

Lampen, Laternen, Pendel- und Tischleuchten: Die Auswahl ist riesig. Richtig märchenhaft wird der Look durch liebevolle Details wie

  • Perlen
  • Glassteine
  • Stoffe
  • Leder oder
  • eingefärbtes Glas.

Leuchten mit Stoff- oder Lederschirm kommen oftmals mit ausladenden Stickereien und Bordüren daher. Auch Mosaiklampen mit kleinsten Steinchen, gern mit opulentem Gold oder Silber versehen, verleihen jedem Raum ein orientalisches Flair.

Ebenfalls typisch für diesen Stil sind Einfassungen aus Metall. Hier darf es besonders phantasievoll zugehen - Ornamente verleihen der Lampe einen antiken Anstrich.

Darüber hinaus spielt die Form eine wichtige Rolle für den typischen Orient-Look: Passende Modelle sind eher rund als eckig, gern kreativ verziert und ausgeschmückt. Eine Stehlampe aus geschwungenem Glas, eine Pendelleuchte mit runden Glassteinchen sind unverzichtbare Begleiter für das Lichtermeer wie im Morgenland.

Decken und Kissen

Darüber hinaus sorgen gezielt eingesetzte Kissen und Decken für ein orientalisches Ambiente. Die Farbe dieser Einrichtungsgegenstände sollte dabei am besten rot oder blau sein, wobei angebrachte Stickereien den Effekt noch verstärken.

Orientalische Symbole

Des Weiteren sollten auch klassische orientalische Symbole nicht zu kurz kommen. Hierbei kann es sich etwa um das Yin und Yang Zeichen handeln, welches wohl jeder sofort mit fernöstlichen Idealen assoziiert. Solche Symbole können dann beispielsweise als Poster aufgehängt oder als Dekorationsartikel auf einen Tisch oder Schrank gestellt werden.

Vorhänge und Wandteppiche

Für die orientalische Einrichtung ist zudem noch der Einsatz von Vorhängen und Wandteppichen typisch. Dieses Merkmal lässt sich ebenso leicht in der eigenen Wohnung nachempfinden, indem beispielsweise ein Vorhang an den Seiten des Betts angebracht oder ein Wandteppich im Esszimmer aufgehängt wird.

Dekorationselemente

Letztlich können im Wohnraum noch zahlreiche kleine Dekorationselemente verteilt werden. Hierbei kann es sich beispielsweise um

  • Masken
  • Laternen oder
  • klassisch fernöstliches Geschirr

handeln. Insgesamt gelingt die Dekoration des eigenen Wohnraums im orientalischen Stil durch die Beachtung dieser Vorgaben recht leicht. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass die Dekorationen ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Weniger ist dabei manchmal mehr, da es ebenso negativ auffällt, wenn der Raum aufgrund der orientalischen Einrichtungsgegenstände überladen wirkt.

Von dezent bis Glamour: Die schönsten Wohntrends 2015

Trendige Wandfarben, Möbel und Wohnaccessoires für Ihr Zuhause

Einsicht modernes Wohnzimmer mit weißem Kamin, Möbeln, Wendeltreppe
modern interior © victor zastol'skiy - www.fotolia.de

Es muss ja nicht gleich eine Radikalveränderung sein: Manchmal genügt es schon, ein Zimmer neu zu strukturieren, eine Wand farbig zu gestalten, einzelne Eyecatcher - Möbel oder Accessoires - im Zimmer zu platzieren. Vorhang auf für die schönsten (Wohn-) Inspirationen im Jahr 2015!

Die wichtigsten Farben

"Farben? Welche Farben?" - das fragt sich manch einer, wenn er die einschlägigen Wohn- und Einrichtungsblogs dieser Tage durchstöbert. Denn tatsächlich: Viele Einrichtungsexperten setzen in diesem Jahr auf gedeckte, dezente, fast schon "unsichtbare" Farben wie

  • Beige,
  • Sand,
  • Schlamm,
  • Eierfarben,
  • Greige.

Das wohnliche Pendant quasi zum Nude-Look, der ja aktuell ebenfalls hoch im Kurs steht.

Der Vorteil: Ein solch eingerichteter Raum strahlt automatisch eine gewisse Noblesse plus Behaglichkeit aus. Die jeweiligen Töne lassen sich hervorragend miteinander kombinieren, so dass es nicht langweilig wird. Und einzelne Highlights rücken so noch besser in den Fokus.

Wie solche farblichen Akzente aussehen können? Zum Beispiel bräunlich Weinrot - so die absolute Trendfarbe des Jahres von Pantone. Ebenfalls ein wichtiges Thema bleiben Farben mit deutlichem Vintage-Einschlag - die selbst frisch auf die Wand gestrichen so ausschauen, als seien sie schon seit Jahrzehnten dort: Dusty Pink zum Beispiel, ein relativ mattes, gräuliches Rosé.

Wer's doch ein bisschen bunter mag, der setzt auf aquatische oder grüne Töne:

  • Türkis,
  • Hell- und Royalblau,
  • Limone.

Wirkt herrlich frühlingsfrisch! Auch hier sollte das Möbelstück bzw. die Wandfarbe nicht zu knallig ausfallen.

Stilmix galore

Sie kaufen Ihre Möbel am liebsten bei einem einzigen Möbelhaus? Wie langweilig! Richtige Räume strahlen Persönlichkeit aus - mit individuellen Bildern, Accessoires, aber auch einem guten Stilmix unterschiedlicher Epochen und Hersteller.

Wer sich langsam an den Trend heranwagen möchte: Wählen Sie zumindest ein Stück zum Beispiel

aus. Tipp: Im Netz gibts eine riesige Auswahl von Nachwuchsdesignern, deren Entwürfe nicht die Welt kosten. Und: Mit Sessel- und Stuhlklassikern oder einer extravaganten Lampe kann man nicht viel falsch machen.

Industrial Style, Asiatisches & Glamour

Das Tüpfelchen auf dem I sind bekanntlich die Wohnaccessoires. Hier können Sie aus dem Vollen schöpfen: Asiatisch inspiriertes bleibt ebenso im Trend wie der inzwischen zum Dauerbrenner gelangte Hang zum Metallischen - kurzum: Silber, Gold und natürlich Kupfer. Hier ist vom Mülleimer bis zum Kerzenständer inzwischen alles in dem coolen Material zu haben (das übrigens gern auch unecht sein darf).

Puristen wählen Trendstücke im Industrial Style, mit klaren Linien, viel Chrom und gern unbearbeiteten, rauhen Oberflächen (Holz, Stein). Fans des Shabby Chic werten ihre Wohnung mit süßen Details zum Beispiel aus Porzellan oder emailliertem Eisen (Spiegel, Kerzen) auf.

Von opulent bis schlicht: Die schönsten Trends für die Wand

Mit Wandfarben und Tapeten können Wände wieder zum Strahlen gebracht werden

Heimwerken - Frau mit Pinsel, Farbrolle und Tapeten
Builder woman with wallpaper. © Gennadiy Poznyakov - www.fotolia.de

Sind Sie es auch leid, täglich auf die öde weiße Wand zu starren? Oder haben Sie noch ein Zimmer, das endlich von dieser furchtbaren Farbe befreit werden muss, die vor einigen Jahren so angesagt war? Kein Problem: Mit diesen Wand- und Tapetentrends bringen Sie frischen Wind in die Wohnung! Und, versprochen: Diese Looks sehen auch in ein paar Jahren noch gut aus.

Die Kunst der richtigen Farbwahl

Keine Frage, ein ordentlicher Grundanstrich ist die Voraussetzung für eine neue Wandfarbe. Falls die Wand also fleckig oder vergilbt aussieht, sollten Sie zunächst weiß streichen, bevor neue Farbe draufkommt. Das gilt auch, wenn nur eine einzelne Wand gestrichen werden soll - gerade in großen Räumen eine tolle Möglichkeit, Akzente zu setzen, ohne gleich das gesamte Zimmer in eine Farbe zu tauchen.

Allgemein gilt: Je großflächiger die Farbe, desto dezenter sollte der Ton sein. Eine Ausnahme bilden kleine Räume, die hervorragend auch ein kräftiges Blau, ein angesagtes Dusty Pink oder ein verwaschenes Türkis vertragen können. Ansonsten sollten Sie Farbexperimente auf eine oder zwei Wände beschränken - oder auf wunderschöne, aber dezente Töne wie

  • Elfenbein,
  • Hellgrau und Co.

setzen.

Tapeten mit dem gewissen Etwas

Statt Farbe können Sie Ihren Wänden aber auch dies gönnen: Eine exklusive Tapete zum Beispiel mit opulentem Muster oder Fotodruck. Tapeten haben es von der langweiligen Pflichtübung längst zum neuen Luxusprodukt für die Inneneinrichtung gebracht - was sich in den mitunter stolzen Preisen für die oft in kleinen Designermanufakturen hergestellten Schmuckstücke widerspiegelt.

Wer nicht so viel bezahlen möchte, der wählt einfach eine einzelne Wand fürs Tapezieren aus oder tapeziert nur einen kleinen Raum; ähnlich wie bei der Wandfarbe also. Erlaubt ist dabei, was gefällt: Wie wäre es zum Beispiel mit einem historischen Print mit zauberhaften Blumenranken oder Vogelmotiven?

Skandinavische Muster vermitteln dank viel Blau und Weiß eine ruhige, aufgeräumte Atmosphäre und sind trotzdem alles andere als langweilig. Und wer es ganz opulent mag, der greift zur Barocktapete mit goldenen Intarsien oder Flockprint mit Filz - ein wunderschöner Wandschmuck, der natürlich eine passende Einrichtung erfordert.

Das sind die Dekotrends für dieses Jahr

Traditionell ist das Osterfest äußerst bunt und farbenfroh und auch dieses Jahr machen die Hersteller von Dekoartikeln da keine Ausnahme. So präsentieren sie uns in diesen Tagen kunterbunten Oster- und Frühlingsschmuck; lustige und ausgefallene Figuren lockern zudem das Ambiente auf und sorgen für eine entspannte Atmosphäre.

Generell sind Farben wie Gelb und Orange zu Ostern immer eine gute Wahl, doch auch maritime Blautöne und sogar Schwarz und Weiß liegen dieses Jahr voll im Trend. Genauso schön zeigen sich derzeit auch Dekorationen aus Naturmaterialien, besonders florale Elemente sowie Holz und Glas im Vintage-Look fallen in Kombination mit modernen Linien und Formen angenehm auf und stellen eine ausgefallene Alternative zu klassischen Dekorationen wie Häschen, Lämmchen etc. dar.

Lila lässt's im Heim gemütlich werden

Neben den Möbeln ist es die Dekoration, die ein Heim auch heimisch macht. In dieser Saison besteht die Deko vor allem aus lilanen Stücken. Sie verleihen dem trauten Heim mehr Gemütlichkeit und sind vielseitig und bunt: Von leichtem Flieder über Beerentöne bis hin zu sattem Violett ist alles erlaubt!

Sowohl Teppiche, als auch Kissen und Vorhänge sollten für trendbewusste Hobbydekorateure vor allem eins sein: Lila. In Kombination mit einfachem Grau wird ein toller Kontrast hergestellt, der traumhaftes Wohnen garantiert.

An den Wänden sind Wandtattoos noch immer im Trend und auf Tischen, Kommoden und Regalen geht es dieses Jahr sehr üppig zu. Dabei spielen vor allem natürliche Materialien eine Rolle. Vom Palmwedel über Federn bis hin zu dekorativen Steinen lässt sich alles perfekt zum Lilaton arrangieren und so ein trautes Heim einrichten.

Dekoideen im Landhausstil

Der Landhausstil ist zwar keine neue Erfindung, doch wird er gerade in den letzten Jahren immer beliebter. Natürliches Wohnen auf gehobenem Niveau spiegelt ein Bewusstsein für die Natur, für die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und den bewussten Umgang mit unserer Umwelt wider. Der Landhausstil ist geprägt von hochwertig verarbeitetem Naturholz, blumigen Dekoren und großzügigen Wohnflächen.

Ein rustikaler Tisch im Landhausstil als Blickfang
Ein rustikaler Tisch im Landhausstil als Blickfang

Deko aus der Natur

Doch welche Dekoration passt hier am besten? Ganz einfach: die, die dem Stil entspricht, nämlich eine möglichst natürliche. Ein im Landhausstil eingerichtetes Wohnzimmer ist erst dann perfekt, wenn Sie im Sommer eine riesige Bodenvase mit großen, gelben Sonnenblumen aufstellen.

Sparen Sie sich teure und hoch gezüchtete Blumen, nehmen Sie, was die Natur uns sowieso bietet. Im Herbst und Frühling sind dies Zweige, je nach Saison mit Knospen oder Blüten. Im Winter schaffen stilvoll arrangierte Holzstücke oder saubere Wurzeln ein unverwechselbares Ambiente.

Haben Sie einen Kamin oder Bollerofen? Dann nutzen Sie Ihren Holzvorrat zu dekorativen Zwecken. In großen Schütten oder rustikalen Körben angerichtet wird sauber aufgeschichtetes Holz zum Blickfang, auch in größeren Mengen. Wenn Sie Gäste erwarten, dann sollte das Feuer bereits brennen.

Wählen Sie sämtliche Dekostücke großvolumig und möglichst aus natürlichen Materialien. Bastgeflechte und Holzschnitzereien wirken sehr stilsicher. Designobjekte der kühlen Natur aus Stahl und Glas sind zwar attraktiv, im Landhausstil jedoch nicht unbedingt zu empfehlen.

Sofakissen und Vorhänge

Auch mit der Wahl der Sofakissen und der Vorhänge können Sie dem Stil treu bleiben. Zum Landhausstil passen großzügig gemusterte Stoffe in gedeckten Farben. Florale Motive sind dabei meist harmonischer als grafische Muster; sehr beliebt sind natürlich Blumenmuster, je größer desto besser.

Wenn Ihnen gemusterte Vorhänge nicht zusagen, oder Sie das Gefühl haben, diese würden Ihre Räumlichkeiten optisch erschlagen, dann wählen Sie einfarbige Vorhänge und Gardinen in natürlichen Farbtönen.

  • Ein sattes Gelb oder Orange
  • ein gedecktes Grün
  • Rostbraun oder
  • Karminrot

passen exzellent zu Holzmöbeln. Wählen Sie keine Chiffongardinen, sondern feste Baumwolle oder dick gewebtes Leinen. Je natürlicher und robuster der Stoff wirkt, desto mehr kann er seinen individuellen Charme entfalten.

Vermeiden Sie Stilbrüche und Stilmix, wie sie bei anderen Richtungen erlaubt sein können. Der Landhausstil verträgt keine Konkurrenz und keine Ergänzung. Wählen Sie stattdessen lieber große, rustikale Kerzenleuchter oder Windlichter, die Sie auch in Gruppen zusammen stellen können.

Dekoideen im natürlichen Stil

Mit einer gelungenen Dekoration steht und fällt die Behaglichkeit einer jeden Wohnung. Doch wie kann ich hier erfolgreich immer wieder neue Akzente setzen? Wie kann ich meine Individualität zum Ausdruck bringen, und mich vom bunten Einerlei des Überangebots der Möbel- und Einrichtungshäuser abheben?

Ganz einfach: Verwenden Sie Deko-Materialien aus der Natur. Wenn Sie mit offenen Augen durch Wald, Felder oder Wiesen streifen, werden Sie so manches entdecken, das sich hervorragend zur Dekoration anbietet.

Die meisten Dinge kosten nicht einmal etwas und dürfen legal mitgenommen werden. Doch Achtung: Nehmen Sie beim Sammeln Rücksicht darauf, was möglicherweise unter Naturschutz stehen könnte oder den Lebensraum für große und kleine Tiere bildet.

Mit der Zeit gehen

Ein weiterer Vorteil von natürlichen Dekorationen: Wenn Sie Dinge mitnehmen, die Sie in der Natur finden, dann passen diese immer thematisch zur jeweiligen Jahreszeit. Im Herbst finden Sie Tannenzapfen, im Frühling Moos, und selbst im Winter können Sie noch hübsche Steine oder trockene Fruchthülsen finden.

Lassen Sie sich von den Jahreszeiten inspirieren. Egal ob Sie nun trockene Äste oder Zweige mit frischen Knospen mit nach Hause nehmen, nahezu alles lässt sich hübsch dekorieren und anrichten. Sammeln Sie einfach alles ein, was Ihnen gefällt; die guten Ideen kommen dann spätestens zuhause.

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Natürliche Dekorationen kommen meist mit wenig Zubehör aus. Sie müssen auch nicht unbedingt kunstvoll drapiert werden, sondern sprechen eigentlich allein schon für sich. Füllen Sie nur einmal eine hohe Glasvase mit frischen Kastanien, und Sie werden sehen, wie einfach das ist.

Wer nicht selbst sammeln möchte oder kann, der findet natürliches Deko-Zubehör aber auch im Angebot der Waren- und Möbelhäuser. Manche Dinge werden als Rohmaterial angeboten, andere sind bereits zu hübschen Arrangements verarbeitet. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die verwendeten Materialien aber auch echt, und nicht nur aus Kunststoff imitiert sind.

Besonders dekorativ sind Flechtwerke aus Naturfasern. Stark im Trend liegt derzeit die Wasserhyazinthe, deren breite, lange Blätter sich ideal in Körbe, Hocker oder Übertöpfe einflechten lassen. Sie gilt als der modischere Nachfolger von Rattan und überzeugt durch hohe Langlebigkeit.

Sehr beliebt sind auch Steinimitate. Diese bestehen aus einem winter- und wetterfesten Kunststoff und sind ideale Dekorationen für Zwischenbereiche wie Eingang, Hausflur und Treppenhaus. Im Unterschied zu ihren echten Verwandten können sie mühelos versetzt und transportiert werden, da sie bei täuschend echter Optik über ein sehr geringes Eigengewicht verfügen.

Dekorationstrends für den Frühling 2011

Fühling 2011 wartet mit osterbunter Dekoration auf

Deko Korb mit bunten Ostereiern auf weißem Hintergrund
osterkörbchen (3) © Mellimage - www.fotolia.de

Endlich ist es so weit - die grauen Tage werden seltener und der Frühling steht so gut wie vor der Tür. Die ersten Sonnenstrahlen und das Zwitschern der Vögel machen bereits jetzt schon gute Laune. Mit den richtigen Dekoartikeln und Farben kann man sich den Frühling auch nach Hause holen. Dieser bringt natürlich auch die Osterfeiertage mit, an denen die richtige Dekoration nicht fehlen darf.

Mut zur Farbe

Bei den Trends für den Frühling 2011 gilt vor allem: Mut zur Farbe zeigen! Egal wie das Design aussieht - ob Retrolook, Landhausstil oder verschnörkelte, moderne Muster: mit knalligen Farben wie Pink, Türkis oder Rot kann man dieses Jahr nichts falsch machen. Wer seine Wohnung individuell und nach eigenem Geschmack verschönert, ist auf der sicheren Seite. Diese Dekoration bezieht sich natürlich auch auf Osterkränze und Co.

In den Geschäften sieht man bereits jetzt Hasen-, Lämmer- und Hühnerfiguren sowie Ostereier in leuchtenden Farben; wenn diese auch noch glitzern, umso besser. Wer also diesen Frühling dem Trend folgen möchte, sollte ruhig mal etwas wagen und seine vier Wände mit knalligen, optischen Highlights aufwerten.

Die Wohnung auf den Frühling vorbereiten

Schon ein paar individuelle Akzente zaubern frühlingfrische Leichtigkeit in die eigenen vier Wände

Drei Kissen auf weißem Hintergrund
Kissen © dudek - www.fotolia.de

Mittlerweile hört man sie immer häufiger - Vögel, die einem mitteilen, dass der Frühling im Anmarsch ist und auch die Sonne lässt sich nun immer öfter blicken. Höchste Zeit, auch drinnen für Frühlingsgefühle zu sorgen: mit der richtigen Einrichtung und Dekorierung der eigenen vier Wände.

Die Wohnung als Bühne

Dabei sollte man zunächst ein Thema finden, beispielsweise eine bestimmte Farbe, in der man dann mehrere Gegenstände und Accessoires aufstellt. Aber auch ein besonderes Material kann die Dekoration anführen; beliebt sind dabei zum Beispiel Holz oder Glas.

Nach Angaben von Einrichtungsexperten kann man seine Wohnung als Bühne ansehen, auf der es nun gilt, die passende Gestaltung zu finden; sei es durch neue Elemente oder aber auch durch ein neues Anordnen vorhandener Dekoelemente, je nach Jahreszeit versteht sich.

Auffällige Akzente

Dabei muss es nicht immer ein Großeinkauf sein. Wer neuen Schwung in sein Wohnzimmer bringen möchte, erreicht bereits durch wenige Kissen und eine bunte Decke fürs Sofa eine Veränderung.

Im Bad kann man auf Handtücher oder Bademäntel in neuen Farben setzen - die kleinen Dinge sorgen für den besonderen Hingucker.

Und teuer muss die neue Einrichtung ebenfalls nicht sein: mit der Frühlingszeit werden immer mehr Flohmärkte eröffnet; der perfekte Ort um nach originellen Accessoires Ausschau zu halten.

Frühjahrputz: So bringen Sie neuen Schwung ins Zuhause

Grüne Wiese mit Blumen unter blauem Himmel mit Sonnenschein
prairie paquerette bouton d'or soleil © free_photo - www.fotolia.de

Der Frühjahrsputz trägt seinen Namen nicht durch Zufall: Genau jetzt ist nämlich die perfekte Zeit, um zu Hause klar Schiff zu machen! Dabei wird Überflüssiges aussortiert, um Platz für neues zu machen. Neben Boden wischen und Fenster wienern kann man jetzt also auch frischen Schwung in die eigenen vier Wände bringen - wir liefern ein paar Ideen und Anregungen.

Zart wie der Frühling: Pastellfarben

Pastellfarben geben in den Modekollektionen aktuell den Ton an. Doch wieso sollten wir diese herrlich zarten, lebensfrohen Farben allein der Garderobe vorbehalten? Minzgrün, Bonbonrosa und Zitronengelb passen schließlich auch perfekt in die Wohnung! Tipp: Wählen Sie einzelne Wohnaccessoires (Lampenschirm, Gardinen, Teppiche, Plaids) in den zuckersüßen Trendfarben oder kaufen Sie ein hochwertiges Möbelstück in Eiscremefarben.

Wer lieber nach dem Motto "Do it yourself!" lebt, der kann einen ausrangierten Stuhl, einen Tisch oder eine Kommode mit Weiß als Grundlage und Pastellfarbe verschönern. Sieht besonders cool aus, wenn zum Beispiel nur eine Front oder nur die Stuhlbeine in Rosa, Türkis oder Babyblau leuchten.

Weiß in allen Variationen

Neben ausgewählten Farbtupfern können Sie Ihre Wohnung auch durch Weiß auf Vordermann bringen. So wird das einfallende Licht optimal reflektiert, was die Räume automatisch heller wirken lässt. Verwenden Sie ausschließlich gut deckende, hochwertige Profifarbe aus dem Baumarkt und streichen Sie nach Bedarf doppelt, bis eine wirklich ebenmäßige Fläche entsteht.

Auch andere Variationen von Weiß sind erlaubt - und eine tolle Lösung für alle, die sich mit neuen Farben schwer tun: Ein Teppich in Creme, ein Sofa in Eierschalenfarbe oder ein Lampenschirm in strahlendem Weiß verleihen dem Raum im Handumdrehen ein elegantes und schön luftiges Aussehen.

Go for Green!

Sie haben da noch diesen einen, toten Winkel im Raum? Eigentlich ist das Wohnzimmer perfekt eingerichtet, aber das gewisse Etwas fehlt? Dann versuchen Sie doch mit Pflanzen Ihr Glück: Selbst ohne grünen Daumen gibt es viele Arten, die zuverlässig wachsen und gedeihen. Vom Ficus bis zum Bogenhanf kommen diese in jeder nur erdenklichen Größe daher. Pflanzen verleihen der Wohnung mehr Persönlichkeit und filtern zudem die Luft.

Wichtig: Nachts wirkt der Mechanismus umgekehrt, deshalb sollten Sie im Schlafzimmer auf üppiges Grün verzichten. Ein paar frühlingshafte Schnittblumen, zum Beispiel in Form eines kunterbunten Bauernstrausses, runden das Wohnensemble perfekt ab.

Dekoideen im Stil der Jahreszeiten

Bringen Sie etwas Farbe und Veränderung in Ihren Wohnalltag. Frische Dekoideen begleiten Sie durch das Jahr und sorgen für Abwechslung. Auch mit wenig Geld und Aufwand lässt sich eine Wohnung entsprechend der Jahreszeit hübsch und ansprechend dekorieren.

Die Natur gibt dabei nicht nur die Richtung vor, sondern stellt häufig auch die Materialien. Sorgen Sie für ein stimmungsvolles Ambiente, in dem Sie selbst und Ihre Gäste sich wohl fühlen werden.

Frühling

Vorbei ist der graue, triste Winter. Jeder sehnt sich nach den ersten Sonnenstrahlen, nach fröhlicher, farbenfroher Kleidung, nach Blüten und Blumen.

Die ersten Frühlingsboten sind meist Schneeglöckchen und Narzissen. In der Natur dominieren die Farben Grün, Gelb und Weiß.

Arbeiten Sie auch in Ihren Räumen mit diesen leuchtenden Farben, wählen Sie Motive, die zur Natur passen. Kleine Töpfe mit Frühlingsblumen wirken wahre Wunder. Entfernen Sie alles, was Sie noch an den Winter erinnert.

Sommer

Im Sommer ist man viel draußen und nur wenig in der Wohnung. Bringen Sie den Sommer also auch in Ihre Räume.

Arbeiten Sie viel mit blau-weiß- oder blau-rot-gestreiften Stoffen, die ein mediterranes Urlaubsflair verbreiten. Verzichten Sie auf Schnittblumen, denn draußen blüht schon genug. Hängen Sie helle, transparente Gardinen auf und dekorieren Sie luftig, leicht und mit kräftig strahlenden Farben.

Herbst

Jetzt bietet Ihnen die Natur eine Fülle an schönen Dekorationsmaterialien. Getrocknete Blüten und Blätter in herbstlichen Farben verwandeln einen Kaffeetisch in einen stilvollen Sitzplatz.

Sammeln Sie Kastanien, Tannenzapfen und was Ihnen sonst noch begegnet und ordnen Sie es in großen Gläsern an. Stimmungsvolles Kerzenlicht vertreibt trübe Gedanken an regnerischen Tagen. Gehen Sie mit der Natur, verwenden Sie warme, gedeckte Farben.

Winter

Die Winterdekoration wird von Weihnachtsartikeln dominiert. Hier können Sie aus dem Vollen schöpfen, denn das Angebot ist wahrlich unbegrenzt. Verwenden Sie ohne Scheu die Farben Rot, Grün und Gold im Überschwang, denn in der Weihnachtszeit ist Kitsch erlaubt und Zauber erwünscht.

Wenn Sie Weihnachtsdekoration prinzipiell nicht mögen oder Weihnachten schon vorbei ist, dann wählen sie "Eis" zu ihrem Leitmotiv. Verwenden Sie kühle hellblaue oder hellgraue Farben, arbeiten Sie viel mit Glas und möglichst mit reduzierten Elementen.

So entsteht ein kühles, hochwertiges Ambiente. Stilvolle Kerzen und edle Materialien wie Chrom und Silber runden die weiße Wohnlandschaft ab.

Trockenblumen – Den Herbst mit romantischen Sträußen einfangen

Trockenblumen sind eine schöne Dekoration, die ganz einfach selbst herzustellen ist

Blühender Lavendel auf grüner Wiese
lavender background © Natalia Bratslavsky - www.fotolia.de

Mit Trockenblumen kann man sich den Zauber vergangener Sommertage in die Wohnung holen, wenn draußen längst alle Blumen verblüht sind. Sie leuchten in warmen Farben und haben zudem den Vorteil, niemals welk zu werden.

Um Blumen selbst zu trocknen, sollte man die richtigen Varietäten auswählen. Eine zukünftige Trockenblume muss einen festen Kopf haben, damit die Blütenblätter nicht abfallen. Hervorragend eignen sich die bekannten Strohblumen. Aber auch

sind ideal.

Das richtige Vorgehen beim trocknen

Zum Trocknen lässt man genügend Stiel an der Blüte. Daran wird sie kopfüber aufgehängt. Dazu sucht man sich einen Platz, der zum einen schattig, aber auch luftig ist. Feuchtigkeit oder Nebel würden die Blumen pappig und grau werden lassen.

Nach etwa drei Wochen sind die Blüten soweit durchgetrocknet, dass sie abgenommen werden können. Im trockenen Zustand zerfallen die Pflanzen leicht. Darum muss man sie mit besonderer Sorgfalt weiterverarbeiten.

Weiterverarbeitung zu Kranz oder Strauß

sehen hübsch aus, wenn sie zu einem Kranz gesteckt werden. Es gibt Styroporrohlinge, in man die Blüten mit Nadeln pinnen kann. Aber auch lockere Sträuße machen sich gut.

Damit ein Arrangement lange hält, stellt man es günstigerweise an einen sonnengeschützten Platz. Das verhindert das Verblassen der Trockenblumen.

Weihnachtsdeko: Was ist erlaubt?

Rote Christbaumkugel an Weihnachtsbaum auf weißem Hintergrund
christmas decoration isolated © gajatz - www.fotolia.de

Es weihnachtet sehr! Das Fest der Liebe steht vor der Tür, und in Deutschlands Häusern wird schon fleißig dekoriert. Doch was ist erlaubt? Wo ist Kritik und Maßregelung des Vermieters legitim?

Zunächst darf jeder in seiner eigenen Wohnung dekorieren, soviel er will. Auch weihnachtliche Gerüche, die aus der Wohnung strömen, sind erlaubt, denn diese müssen von anderen Mietern akzeptiert werden. Was jedoch verboten ist, sind angesteckte Kerzen im Flur. Diese bergen nämlich die Gefahr eines Brandes im Treppenhaus, wodurch alle Mitmieter gefährdet wären.

Auch außen kann der Mieter schön dekorieren. Lichterketten auf dem Balkon, Weihnachtsbilder am Fenster... Und Weihnachtsmänner an der Fassade? Sobald die Deko die Fassade erreicht, benötigt man die Genehmigung des Vermieters.

Kritik an Weihnachtsdekoration im türkischen Einkaufs-Zentrum in Istanbul

Wer zurzeit durch das bekannte Einkaufs-Center in Istanbul, das Akmerkez, schlendert, der kann nicht glauben, dass er sich in einem islamischen Land befindet, denn dort ist alles weihnachtlich dekoriert, mit Weihnachtbaum und Weihnachtsmann oder einfach nur mit weißer Watte, die Schneeflocken darstellen sollen.

Aber es gibt deswegen auch viel Kritik von den türkischen Händlern, besonders von den kleineren Familienunternehmen außerhalb des Centers, die einen Verfall der türkischen Kultur befürchten.

Doch bevor man in das Einkaufszentrum gelangt, muss man durch die Sicherheitskontrollen und fotografieren ist im Center auch verboten, denn es könnte ein Terroranschlag dahinter stecken.

Mietshäuser und Weihnachtsdekorationen

Christstern, Weihnachtsblume auf weißem Hintergrund
Christmas arrangement © Irina Fischer - www.fotolia.de

Nicht alles was blinkt ist erlaubt. Es gibt sehr viele Fans der Adventskränze und Lichterketten. Was viele Mieter aber nicht wissen: Sie dürfen sich nicht alles erlauben. Natürlich darf jeder einen Kranz an seine eigene Türe hängen oder die Fenster schmücken. Dafür darf man nicht ohne Genehmigung das ganze Stiegenhaus schmücken. Auch, wenn man es gut meint. Es gibt immer wieder Nachbarn, die das nicht dulden.

Bringt man eine Beleuchtung an der Außenfassade an, sollte man unbedingt darauf achten, das alles sicher installiert wird. Auch darf auf keinen Fall die Wand beschädigt werden. Blinkende Lichterketten sollte man so montieren, dass Nachbarn nicht dadurch gestört werden. Generell sollte man diese nach 22:00 abschalten. Alles andere muss man mit dem Vermieter und mit den Nachbarn abklären.

Die Amerikaner und ihre verrückten Weihnachtsdekorationen

Weihnachtlich dekoriertes Holzfenster, Windlicht und rote Weihnachtsdeko, davor steht ein geschmückter Tannenbaum
Atmospheric Christmas window sill decoration © Jag_cz - www.fotolia.de

In Amerika startet jedes Jahr zu Weihnachten ein regelrechter Konkurrenzkampf um die spektakulärste Weihnachtsdekoration an den Häuserfassaden.

Angefangen hat der Dekowahn im Jahr 2005 als der Elektriker Carson Williams aus Ohio sein Haus in zwei Monate langer Fummelarbeit mit rund 30.000 Lichtern geschmückt und diese so installiert hatte, dass diese rhythmisch zu "Wizards in Winter" vom Trans-Siberian Orchestra blinkten. Insgesamt 10.000 Dollar hatte ihn die Deko gekostet, von der Stromrechnung einmal abgesehen.

Nachdem Williams seine Arbeit auf Video festhielt und dieses an seine Freunde schickte, fand das Filmchen schließlich seinen Weg auf Youtube, wo es mittlerweile über acht Millionen Mal angesehen wurde. Seitdem versuchen zahlreiche Amerikaner die Lichtshow von Williams zu übertreffen und erfinden immer verrücktere Dekorationen für ihre Häuser.

Längst werden nicht mehr nur Wohnzimmer und Vorgarten weihnachtlich dekoriert

In den USA ist es Tradition jedes Jahr zu Weihnachten sein komplettes Haus in ein Winter-Wunderland mit kitschiger Dekoration und kilometerlangen Licherketten zu verwandeln.

Dieser Trend scheint auch immer mehr nach Deutschland überzuschwappen. Auch hierzulande findet sich die weihnachtliche Deko längst nicht mehr nur im Wohnzimmer oder im Vorgarten wieder. Ob Weihnachts-Bettwäsche im Schlafzimmer oder ein weihnachtlicher Duschvorhang und ein Toilettensitz mit Weihnachtsmanngesichtern im Badezimmer. Viele deutsche Haushalte scheinen zu Weihnachten immer kitschiger zu werden.

Manche schmücken sogar die Außenspiegel ihrer Autos mit weihnachtlichen Überziehern oder verwandeln gar den kompletten Wagen in ein Rentier.

Weihnachtsbaum wächst in den Himmel

Eine optische Täuschung der besonderen Art hat sich zu Weihnachten ein US-Amerikaner aus Seattle ausgedacht.

Der gelernte Architekt und Hobby-Dekorateur hat seinen Weihnachtsbaum in der Mitte zersägt und den unteren Teil im Wohnzimmer aufgestellt. Die Tannenspitze platzierte er auf dem Dach des einstöckigen Hauses, daneben legte er Ziegel und Holz.

Von außen betrachtet scheint es jetzt so, dass der Weihnachtsbaum während seines Wachstums gen Himmel das Dach des Hauses durchbrochen hat. Ein kurioser Anblick, der die Nachbarn im Viertel regelmäßig zum Schmunzeln bringt.

Brandgefahr auch bei Lichterketten - Risiken beim Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums

Geschenke unter einem Christbaum mit roten Kugeln
Geschenke unter dem Christbaum © mao-in-photo - www.fotolia.de

In weniger als einem Monat ist schon wieder Weihnachten und in einigen deutschen Haushalten halten schon jetzt die ersten Weihnachtsbäume Einzug, die dann in liebevoller Detailarbeit aufgestellt und geschmückt werden. Damit der geschmückte Weihnachtsbaum aber auch wirklich der Höhepunkt des Festes wird und nicht für Zerstörung und Chaos sorgt, sollte man beim Aufstellen und Schmücken ein paar Dinge beachten.

Tipps für einen sicheren Stand

Für den sicheren Stand des Weihnachtsbaums ist ein stabiler und voll funktionsfähiger Christbaumständer nötig. Manche benutzen noch alte Ständer aus Gusseisen, die zugegebenermaßen deutlich hübscher aussehen als die modernen Exemplare. Da sie aber in der Regel schon einige Jahre auf dem Buckel haben, sollten sie jedes Jahr vor ihrer Verwendung auf ihre Funktion und eventuelle Mängel überprüft werden.

Viele neuere Modelle sind in der Handhabung deutlich einfacher, weil sie den Baumstamm nicht mit Schrauben, sondern mit einem Drahtseil halten. Die Halterung kann in diesem Fall ganz einfach mit dem Fuß betätigt werden. Das umständliche Herumschrauben per Hand erspart man sich dadurch. Auch die Höhe des Baums ist entscheidend für den sicheren Stand.

In der Regel haben Christbaumständer auf der Originalverpackung eine Maximalhöhe angegeben, bis zu der sie einen sicheren Stand des Baums garantieren können. Diese Höhe sollte der Baum daher nicht überschreiten. Damit der Baum über die Weihnachtszeit nicht austrocknet, muss der Christbaumständer einen Wasserbehälter haben, der regelmäßig nachgefüllt werden kann. Denn trockene Bäume fangen sehr leicht Feuer und das ist die größte Gefahr, die vom Weihnachtsbaum ausgeht.

Vorsichtsmaßnahmen beim Schmücken mit echten Kerzen

Wer seinen Baum noch mit echten Kerzen schmückt, sollte besonders vorsichtig sein. Der Baum darf auf keinen Fall trocken sein und die Kerzen sollten an den äußersten Ästen angebracht werden. Die Kerzenflammen dürfen weder den darüberliegenden Ästen, noch Möbeln oder Vorhängen zu nah sein. Zur Sicherheit sollte neben einem Baum mit echten Kerzen immer ein Feuerlöscher oder ein Gefäß mit Wasser bereitstehen. Aber selbst bei Lichterketten kann es im Einzelfall zu Bränden kommen.

Wenn bei gewöhnlichen Lichterketten einzelne Lampen ausfallen, kann es passieren, dass sich die anderen Lampen oder auch das Kabel so stark erhitzen, dass sie trockene Zweige oder andere, leicht brennbare, Gegenstände entfachen können. Zudem besteht bei defekten Lichterketten die Gefahr von Stromschlägen.

CE- und GS-Siegel beachten

Lichterketten sollten daher ebenfalls regelmäßig genau überprüft werden. Wer sich eine neue Lichterkette kauft, sollte beim Kauf auf das CE- und das GS-Siegel achten, denn die stehen für geprüfte Qualität und Sicherheit.

Verringerung des Risikos durch LED-Lichterketten

Am besten ist man mit LED-Lichterketten oder Lichterketten mit Leuchtdioden bedient. Bei ihnen besteht Risiko eines lebensgefährlichen Stromschlags oder einer Überhitzung nicht. Da sie deutlich weniger Strom verbrauchen als eine normale Lichterkette kann man mit ihnen auch bares Geld sparen.

Passend zum Thema

    Rechtstipps zur Weihnachtsdekoration – wie viel Lichterglanz darf sein?

    Beleuchtete Straße mit Weihnachtssternen und Schnee auf der Straße
    weihnachten 2 © www.jenshagen.info - www.fotolia.de

    Es blinkt und glimmert – spätestens, wenn der Nachbar seine Lichterketten montiert, merkt auch der Weihnachtsmuffel, dass der Advent gekommen ist. Manchmal gehen Mieter mit ihrer Dekoration aber zu weit.

    Lichterketten-Einsatz nur bis 22 Uhr

    Lichterketten im Fenster, ein beleuchteter Weihnachtsmann auf dem Balkon – wenn die Objekte so gesichert sind, dass sie auch bei Sturm nicht herunterfallen, muss der Vermieter sie tolerieren. Das legte das Landgericht Berlin in einem Urteil fest. Nach 22 Uhr sollten blinkende und flirrende Leuchten jedoch ausgeschaltet sein. Niemand muss akzeptieren, von Nachbars Lichterglanz im Schlafzimmer behelligt zu werden.

    Wie der Mieter seine eigene Wohnung dekoriert, bleibt allein seinem persönlichen Geschmack überlassen. Das Treppenhaus darf er jedoch nicht in seine Weihnachtsfreude einbeziehen. An der Wohnungstür sollte Schluss sein mit leuchtenden Rentieren und glänzenden Sternen.

    Dekoration der Aussenfassade nur mit Erlaubnis

    Das gilt in aller Regel auch für Dekorationen an der Außenfassade. Vor der Installation muss der Mieter um Erlaubnis fragen. Falls die Nachbarhäuser ähnlich geschmückt sind oder die Deko für andere unsichtbar bleibt, darf der Vermieter allerdings nicht ablehnen.

    Dekoration zur Weihnachtszeit: Mal etwas mehr, mal etwas weniger

    Rote Christbaumkugel an Weihnachtsbaum, im Hintergrund goldener Baumschmuck
    christmas decoration © AGphotographer - www.fotolia.de

    Es blinkt, es leuchtet und flackert nun wieder in allen Fenstern. Einige begehen die Adventszeit im vollen Dekorationswahnsinn, andere wiederum besinnen sich erst ein paar Tage vor dem Heiligen Abend der festlichen Stimmung. Doch ganz gleich, wie viel man dekorieren möchte, es gibt ein paar Klassiker, die einfach nicht fehlen dürfen.

    Festliche Dekorationsklassiker

    Die Tannenzweige sind ohne Zweifel ein solcher Klassiker. Sie bringen unweigerlich eine weihnachtliche Stimmung mit sich. Allein schon der frische Duft sorgt für wohliges Behagen. Wenn diese Zweige noch mit Strohsternen und kleinen Lichtern dekoriert werden, kehrt weihnachtliche Stimmung ein.

    Zwar gelten die Farben rot, weiß und grün als Klassiker, aber für das Weihnachtsfest 2013 steht Gold ganz hoch im Kurs. Hier lassen sich viele, schöne Elemente selber gestalten. Zum Beispiel ein Tannenzapfen einfach mit Goldfarbe besprühen, Holzornamente in weihnachtlichen Motiven, wie Engel, Sterne und Glocken bestreichen und bei Bedarf gern noch etwas goldigen Glitzer hinzu.

    Vorschriften bei Deko am Haus

    Wer sein Haus nicht nur von innen schmücken möchte, sondern auch von außen, muss allerdings die Vorschriften beachten. So müssen blinkende und leuchtende Elemente spätestens nach 22 Uhr ihren Dienst einstellen und selbstverständlich darf sich der Nachbar nicht gestört fühlen. Von singenden Elchen im Vorgarten sollte man dann doch besser etwas Abstand nehmen und diese lieber in den eigenen Flur stellen. Besinnlichkeit wird nun mal ganz verschiedenen definiert.

    Ideen, wie es in den eigenen vier Wänden jetzt so richtig kuschelig werden kann

    Weihnachtsdekoration, roter Nikolausstiefel, Plätzchen
    Stiefel © Heino Pattschull - www.fotolia.de

    Wenn es draußen stürmt und schneit und es zeitig dunkel wird, dann macht es sich ein jeder in den eigenen vier Wänden gern gemütlich. Dazu braucht es nicht einmal viel. Oftmals reichen schon ein heißer Tee, ein gutes Buch und Kerzenlicht, um eine wohlige Athmosphäre zu schaffen. Darüber hinaus haben nun auch wieder Decken und Kissen absolute Hochsaison. Egal ob aus Mohair oder Alpaka-Wolle gestrickt, Hauptsache es ist schön kuschelig warm. Auf dem Sofa dürfen nun auch gern ein paar Kissen mehr liegen und auch die Hausschuhe mit Lammfell sind wieder angesagt.

    Der Kuschelfaktor ist jedoch nicht alles, was ein behagliches Zuhause im Winter ausmacht. Mit natürlichen Düften kann auch die Nase verwöhnt werden. Apfelscheiben, Zitronen- und Orangenschalen oder auch frische Tannenzweige sind zu dieser Zeit nicht nur sehr dekorativ, sondern verbreiten auch einen herrlichen Duft.

    Für das richtige Licht sorgen jetzt selbstverständlich Kerzen. Diese gibt es in allen erdenklichen Größen, Formen und auch mit winterlichen Duft. Hübsch arrangiert bieten sie nicht nur ein warmes Licht, sondern werden zu einem dekorativen Blickfang.

    Nach einem langen Spaziergang helfen nicht nur Wolldecken, sondern auch ein heißer Tee gegen die eisige Kälte. Idealerweise wird die kleine Teekanne auf ein Stövchen gestellt, so bleibt der Tee auch lange heiß. Für den ganz besonderen Geschmack stehen einem heutzutage neben den klassischen Kräutermischungen auch exotische und winterliche Teesorten zur Auswahl. Nun noch ein gutes Buch zur Hand und schon ist der Wintertag perfekt.

    Damit ein Raum richtig wirkt, spielt das passende Licht eine sehr wichtige Rolle. Wie man dies mithilfe von Dekoleuchten erzielen kann, zeigen wir im Folgenden.

    Einsatzmöglichkeiten von Dekoleuchten

    Eine stimmungsvolle Beleuchtung ist das A und O für eine behagliche Umgebung. Passend gesetzte Lichtquellen schaffen ein rundum wohnliches Ambiente und setzen einzelne Elemente perfekt in Szene. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten.

    Die bekanntesten Dekoleuchten

    Viel mehr als nur eine Lichtquelle: Deko-Leuchten verleihen jedem Raum ein ganz besonderes Flair. Dabei spenden sie nicht nur Licht, sondern bezaubern gleichzeitig durch ihre besonders ansprechende Optik.

    Lavalampe

    Von der Lichterkette am Weihnachtsbaum bis zum Stilobjekt auf der Fensterbank gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, den Wohnraum mit Dekoleuchten ansprechend in Szene zu setzen. Ein echter Designklassiker, welcher sich seit Längerem in zahlreichen Zimmern wiederfindet, ist die Lavalampe. Bereits in den wilden 70er Jahren durfte dieses Modell in kaum einer Wohnung fehlen.

    Das Prinzip ist so genial wie simpel: Wird die Lampe angeknipst, sorgt die sich entwickelnde Wärme für eine Verflüssigung des eingeschlossenen Magma. Wie in einem Aquarium fließt dieses nun durch den Glaszylinder, wobei sich immer wieder andere, spektakuläre Formen ergeben.

    Tiffany-Lampe

    Liebhaber des Jugendstils kommen mit einer echten Tiffany-Lampe voll auf ihre Kosten. Der Begriff Tiffany steht dabei für eine historische Glaskunst, wobei einzelne Glassteinchen Stück für Stück in Kupfer und Lötzinn eingefasst werden. Das Ergebnis sind in diesem Fall traumhaft opulente und Detail verliebte Lampenschirme, welche in verschiedensten Farben, Formen und Mustern erhältlich sind.

    Tiffany-Lampen machen dabei sowohl an der Decke als auch an der Wand oder als Stehleuchte eine gute Figur. Neben den nach historischem Vorbild verarbeiteten Modellen gibt es heute zahlreiche günstige Varianten im typischen Stil, welche jedoch deutlich weniger aufwändig hergestellt werden.

    Lampion

    Ein weiterer Dauerbrenner im Bereich der Dekoleuchten ist der Lampion. Hierbei handelt es sich um einen meist runden Lampenschirm, der traditionell aus Papier gefertigt wird. Eine besonders edle Variante ist der Seidenlampion, welcher seinen Ursprung im asiatischen Kulturraum hat.

    Lampions verleihen dem Raum eine besonders luftige Atmosphäre und sind auch zum Beispiel beim Gartenfest äußerst beliebt. Diese Deko-Leuchten sind als Lampenschirm für die Decke, aber auch zur Befestigung an der Wand, als Tischleuchte oder im Mini-Format als Lichterkette erhältlich.

    Wohnliche Highlights mit Lichtschläuchen setzen

    Ob für Innen- oder Außenräume, für Wohnzimmer oder Partykeller: Der Lichtschlauch ist besonders vielfältig einsetzbar.

    Ein Grund hierfür ist nicht zuletzt die robuste Verarbeitung, welche ihn zum Beispiel von der herkömmlichen Lichterkette deutlich abhebt. Denn im Lichtschlauch werden die einzelnen Glühbirnchen von einer Kunststoffhülle sicher umschlossen.

    Hierdurch können selbst Wind und Wetter den Lämpchen im Mini-Format je nach Modell kaum etwas anhaben (wichtig: auf Herstellerangaben achten!). Und im Schlauch sorgt zum Beispiel eine Silikonfüllung für einen sicheren Halt der eingeschlossenen Lichtquellen.

    Auch die Beleuchtung größerer Flächen ist möglich

    Neben den technischen Details zeichnen sich Lichtschläuche außerdem durch ihren besonderen Look aus. Je nach Modell beeindrucken sie durch eine enorme Länge von bis zu 10 Metern oder sogar mehr. Hierdurch lassen sich selbst größere Flächen, sowohl innen als auch außen, perfekt illuminieren.

    Wie wäre es zum Beispiel mit einem stimmungsvollen Dinner auf dem Balkon? Statt Kerzen verleiht der Lichtschlauch hier einen gleichmäßigen Schein.

    Erhältlich in zahlreichen Farben

    Durch eine Einfärbung des Kunststoffmantels sind ganz verschiedene Variationen erhältlich. Für eine besonders helle Lichtquelle eignen sich klare Lichtschläuche ohne Einfärbung. Im Partykeller oder Kinderzimmer sorgen Schläuche in rot, gelb, grün oder blau für kunterbunte Lichteffekte ganz nach Wunsch.

    Peppige Halloween-Beleuchtung für tolle Grusel-Stunden

    Zu einem gelungenen Fest gehört auch die optimale Beleuchtung. Für die auf der Jagd nach Süßigkeiten umher ziehenden Kinder ist eine Kerze im Fenster das sichere Zeichen, dass sie in diesem Haus willkommen sind und es hier etwas für sie zu holen gibt.

    Kürbislampions

    Die klassische, aber etwas aufwändige Beleuchtung sind Lampions aus Kürbissen. Nehmen Sie dazu einen möglichst großen und runden Kürbis.

    Schneiden Sie mit einem scharfen Messer einen Deckel ab, und höhlen Sie den kompletten Kürbis mit einem Löffel oder einem Schaber aus. Aus dem Fruchtfleisch lassen sich leckere Suppen zubereiten, die von abendlichen Heimkehrern um Mitternacht gern gegessen werden.

    Ist der Kürbis ausgehöhlt, dann zeichnen Sie mit einem Folienstift eine möglichst giftige Fratze auf, und schneiden Sie die Konturen vorsichtig mit einem spitzen Messer aus. Eine flackernde Kerze im Inneren des Kürbisses erzeugt eine schaurig gespenstige Beleuchtung.

    Für eine Party mit Kindern können Sie das Gesicht aber auch etwas freundlicher gestalten. Achtung: Stellen Sie den Kürbis nur außerhalb des Hauses auf, um Brandgefahr möglichst zu vermeiden.

    Kürbislaternen zu Halloween
    Kürbislaternen zu Halloween
    Innen wie außen

    Für die Dekoration von Innenräumen eignen sich Deckenlampions oder Lichterketten. Lampions aus Papier können einfach über Glühbirnen befestigt werden, wenn Sie Ihre Alltagslampe vorher abschrauben. Sie geben ebenfalls ein gruselig orangefarbenes Licht ab.

    Zur Dekoration von Wänden, großen Pflanzen oder zum Beispiel des Buffets eignen sich Lichterketten ganz hervorragend. Sie gibt es mit Leuchtmitteln in Form von Kürbissen, Totenköpfen oder auch Fledermäusen.

    Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Solche Lichterketten erhalten Sie im Spielwarenhandel, oder Sie basteln sie einfach selbst.

    Eine gruselige Atmosphäre verbreiten auch Kerzen, die Sie hinter schwarzen Schirmen verbergen. Wenn Sie die Schirme aus Pappe fertigen, können Sie mit einer spitzen Schere Löcher und Muster hineinschneiden. Wer etwas geschickter ist, kann auch thematisch passende Motive heraus arbeiten.

    Achten Sie jedoch beim Aufstellen der Kerzen darauf, dass nichts anbrennen kann. Die Kerzen sollten an einem sicheren Ort stehen, an dem sie nicht versehentlich angestoßen werden können.

    Tipps zum sachgemäßen Umgang mit Dekoleuchten

    Der Lichtschlauch ist relativ robust. Trotzdem ist auch hier ein sachgemäßer Umgang wichtig, um die Dekoleuchte besonders lang und schön zu erhalten.

    Eine gute Möglichkeit, um beispielsweise Knicke zu vermeiden, bietet die sichere Befestigung an der Wand. Diese Variante eignet sich selbstverständlich nur dann, wenn der Lichtschlauch einen festen Platz erhalten soll.

    Besonders empfehlenswert: Spezial-Clips aus dem Fachhandel oder Baumarkt. Diese werden in der Wand verankert und der Schlauch dann in die Clips eingehängt.

    Lichterketten sorgen nicht nur zu Weihnachten für ein ganz besonderes Flair. Auch zu Partys in Haus und Wohnung oder einem Grillabend auf Terrasse, Balkon oder im Garten setzen sie stilvolle Akzente.

    Die richtige Aufbewahrung

    Damit die Freude nicht durch verhedderte Kabel und Co. getrübt wird, empfiehlt sich eine sorgfältige Aufbewahrung. Ganz grundsätzlich sollten Lichterketten, wie Elektronik im Allgemeinen, an einem trockenen Ort gelagert werden. Kellerräume mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit eignen sich daher weniger, insbesondere bei längerer Aufbewahrung.

    Ein weiteres und ganz typisches Problem ist der berühmte Kabelsalat: Wird die Lichterkette einfach zusammengelegt oder in einen Karton gestopft, ist dieses Szenario schon vorprogrammiert. Dabei verknoten sich nicht nur die einzelnen Kabel; es kann je nach Lagerung auch zu Knicken oder sogar abgebrochenen Glühlämpchen kommen.

    Verhindert werden kann dies mit einem einfachen Trick: Nach Gebrauch werden die Lichterketten einfach über eine Rolle, einen kleinen Kasten oder aber ein zugeschnittenes Holzbrett aufgewickelt - je nach Länge. Anschließend in eine stabile Plastiktüte oder einen kleinen Karton legen - fertig.

    Die fachgerechte Verwendung

    Mindestens ebenso wichtig die Aufbewahrung ist eine fachgerechte Verwendung der Lichterkette. Die Gefahren eines unsachgemäßen Gebrauchs von Dekoleuchten sind nicht zu unterschätzen. Für optimale Sicherheit steht das "GS"-Siegel, welches geprüfte Qualität auszeichnet.

    Billigimporte hingegen erkennt man daran, dass Gebrauchsanleitungen nicht oder ausschließlich in englischer Sprache vorhanden sind. Mindestens ebenso sorgfältig sollten Lichterketten für den Außengebrauch gewählt werden. Hier dürfen ausschließlich wasserfeste Modelle zum Einsatz kommen - zu erkennen beispielsweise am Symbol eines Wassertropfen im Warndreieck oder an der Bezeichnung "IP44".

    Sicherheitsaspekte

    Ernst nehmen sollten Sie auch diese Sicherheitshinweise: Einmal beschädigte Kabel können direkt entsorgt werden. Eine Weiterverwendung zum Beispiel bei gerissener oder angekratzter Isolierung kann gefährlich sein.

    Dasselbe gilt für kaputte Glühbirnchen: Ist ein Austausch mit Birnchen gleicher Wattzahl möglich, sollte dieser umgehend erfolgen.

    Ansonsten kann die veränderte Spannungsverteilung für weitere Ausfälle sorgen - in diesem Fall muss die Lichterkette direkt entsorgt werden. Übrigens: Brennbare Materialien, auch im Weihnachtsschmuck, sollten in sicherer Entfernung angebracht werden.

    Grundinformationen und Tipps zum Dekorieren

    War der Artikel hilfreich?

    Fehler im Text gefunden?

    Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

    Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

    Quellenangaben

    • Bildnachweis: relaxation © Lisa Turay - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: part of interior © araraadt - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: garden furniture © araraadt - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Rosenblütenbad © Günter Menzl - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: outdoor kitchen © JJ - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: modern comfortable interior © George Mayer - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: apricot © M.studio - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Halloween pumpkin on wood with dark background © Jag_cz - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

    Weitere Artikel zum Thema