4. September 2009
Von Viola Reinhardt
Der Frühherbst zeigt sich meist noch mit schönen milden Temperaturen, die Abende werden kürzer und die ersten Nebenschwaden ziehen über das Land. Auch wenn der Sommer viele Aktivitäten aufzeigt, offenbart sich der frühe Herbst als ein Eldorado für sportliche Ambitionen und sinnvolle Eindrücke durch die Natur.
Joggen, Rad fahren oder auch Walken werden im Sommer natürlich auch durchgeführt, allerdings muss man hier die Aktivitäten eher auf den frühen Morgen oder in die Abendstunden verlegen, da die Sommerhitze einem oftmals einen konditionellen Strich durch die Rechnung macht. Gerade sportliche Anfänger, Kinder oder auch Menschen mit einem starken Übergewicht unterlassen es zumeist sich bei hohen Außentemperaturen körperlich zu verausgaben, was anderseits auch nicht verwunderlich ist. Besonders für diese Personengruppen, aber auch für alle anderen Amateur- und Profisportler ist die Zeit des Herbstes geradezu ideal, um einerseits den Körper fit zu halten und anderseits den Sinnen viele schöne Eindrücke zu bieten.
Die Seele baumeln lassen beim Wandern durch die sich langsam verfärbenden Wälder, ausgedehnte Inlinerfahrten mitsamt dem geliebten Vierbeiner entlang eines Sees, Fahrradtouren, die an abgemähten Wiesen und Feldern vorbeiführen oder auch in der Gruppe Joggen oder Walken, werden zu einem wahren Erlebnis. Der Körper muss sich nicht mehr so anstrengen, da die Temperaturen sich zumeist zwischen 15 und 22 Grad bewegen, die Luft ist angefüllt mit dem vergangenen Duft des Sommers und auch mit dem Geruch der Erde, die nun am Morgen und am Abend durch den Dunst des Nebels befeuchtet wird.
Auch mit dem Roller lässt sich nun die herbstliche Gegend erkunden, was besonders mit Freunden oder der Familie, und hier mit den Kindern, sehr viel Spaß macht. Segeln, Windsurfen, Kajakfahren oder Rafting lassen sich ebenfalls im Frühherbst bestens praktizieren und bieten je nach gewählter Tageszeit unvergessliche Eindrücke der Natur. Wem das Wasser schon etwas zu kühl ist, der wird sich dagegen vielleicht lieber auf dem Golfplatz oder dem Tennisplatz tummeln, die nun nicht mehr unter der sengenden Hitze des Sommers liegen und für viele sportliche Stunden sorgen werden. Zu guter Letzt gibt es noch das Geländereiten, dem ebenfalls immer mehr Menschen zusprechen und für Reiter und Pferd im Herbst endlich eine Mückenfreie Zeit erlauben. Herbstlaub unter den Hufen, der Duft der Wälder in der Nase, gibt dann wirklich wieder das Gefühl frei zu sein und erlauben mitunter schon die erste Vorfreude auf den kommenden Winter und den Ritt durch den Schnee.
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